italy.jpgWenn vom Kampf der Kulturen die Rede ist, denkt man an die jeweiligen kulturellen Blöcke. Doch von der ethischen Ebene her betrachtet sind diese keineswegs homogen. Im ethischen „Kampf der Kulturen“ stehen sich Intoleranz und Toleranz, Menschlichkeit und Unterdrückungswillen, Individualismus und Zwangsideologie gegenüber – innerhalb der jeweiligen Kulturkreise. In Italien findet in Kürze eine Veranstaltung im Gedenken an das Ehrenmordopfer Hina Saleem statt, in der sich die an menschenrechtlichen Prinzipien Orientierten des islamischen wie des westlichen Kulturkreises zusammenfinden um für ihre gemeinsamen Werte einzutreten.

Anlässlich des ‚Ehrenmordes‘ an einer jungen pakistanischstämmigen Frau, wird nächsten Monat in der norditalienischen Stadt Alba ein Gedenknachmittag mit arabischen und italienischen Gedichtvorlesungen und Musik stattfinden.Es ist das erste kulturelle Ereignis dieser Art in Italien, das eine gemischte Gruppe aus
Immigranten und Italienern anspricht.
Vorsitzende von muslimischen Frauengruppen in Italien, die bekannten arabischen Dichterinnen Maram al-Masri und Youmana Haddad, so wie auch Zuwanderer aus ganz Norditalien, besonders Frauen und deren Familien, werden bei der Veranstaltung „Gedichte für Hina“ in Alba am 10. November zugegen sein.Die Dichterinnen werden ihr Werk unverschleiert auf Arabisch einem Publikum muslimischer Frauen vorlesen, die dort ebenso ohne Kopftuch erscheinen werden. Al-Masris und Haddads Gedichte werden auch von einer der bedeutendsten Übersetzerinnen Italiens, Valentina Colombo, auf Italienisch vorgetragen.

Hina (Bild), die sich westlich kleidete, arbeitete in einer Pizzeria in der norditalienischen Stadt Sarezzo und mit ihrem italienischen Freund lebte, wurde im August 2006 im Garten der Familie mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden; ihr Kopf gen Mecca gerichtet.
Ihr Vater Mohammed gestand den Mord.

Die Ermittler vermuten, dass er Hina, unter Mithilfe von anderen männlichen Verwandten ermordete, nachdem sie beschlossen hatten, dass Hina die Familie ‚entehrt‘ hätte.

Die junge marokkanische Frau Dounia Ettaib erhielt, nachdem sie um Gerechtigkeit für Hina warb, Morddrohungen, was die italienischen Behörden veranlasste, ihr die Staatsbürgerschaft zu verleihen. Sie wird auch an dem Ereignis in Alba teilnehmen, wie auch die Vorsitzende des Verbandes der italienisch-marokkanischen Frauen Souad Sbai.

Der in Italien lebende Musiker Nour Eddine aus Marokko, ein Sänger und Choreograph berberischer Herkunft, wird, neben anderen Künstlern, bei diesem Ereignis mit seiner unverwechselbaren Musik auftreten.

Musiker, Dichter und Vertreter der Öffentlichkeit werden zu einem arabischen Abendessen eingeladen, das von lokalem Personal unter Aufsicht einer marokkanischen Frau zubereitet wird.

Die Veranstaltung ‚Gedichte für Hina‘ wird durch den Stadtrat von Alba getragen und wird von dem örtlichen Fremdenverkehrsbüro und ansässigen Unternehmensverbänden organisiert.

Für Europa geht es nicht nur um das demografische „Überleben“, sondern auch um das kulturelle. Eine Kultur kann nur überleben, wenn ihre Werte vermittelt, getragen und notfalls auch verteidigt werden. Genau das ist nicht der Fall in Europa. In was sollen sich Migranten, besonders wenn sie aus einer nicht-westlichen Kultur stammen, integrieren, wenn Europa selbst nicht mehr weiß, wofür es ethisch steht ? Außer Multikulti, dem „Anti-Wertbegriff“ schlechthin, da er eben grade beinhaltet, (einst) westliche Werte wie Gleichberechtigung, Antidiskriminierung, Weltoffenheit, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit usw. nicht mehr zu vertreten.

Es ist ein Armutszeugnis für Europa, daß inzwischen ausgerechnet mutige Zuwanderer eine Pionierrolle bei der Verteidigung ursprünglich doch „unserer“ Werte zukommt. Hirsi Ali, Nekla Kelek, Seran Ates, Ibn Warraq, Bassam Tibi lehren uns aber auch, daß es nicht mehr um Kategorien wie „Moslem“ oder „Ausländer“ – oder nicht, geht. Sondern welche Werte eine Person vertritt. Es ist bezeichnend, daß die bevorzugten „Dialogpartner“ der ideologisch zunehmend totalitär auftretenden linksgrünen Multikulturalisten ausgerechnet radikal-ideologische islamische Organisationen sind. Und in der Erfüllung derer Forderungen die Erfüllung eines äußerst fragwürdigen Toleranzideals gesehen wird.

Europa muss sich wieder der menschenrechtlichen Ethik bewusst werden, und diese entschieden vertreten. Migranten, auch solche aus dem islamischen Kulturkreis wissen dann, woran sie sind. Und speziell Moslems, die sich für ein Leben gemäß modernen westlichen Verfassungen entscheiden, bekämen das Gefühl solidarisch unterstützt und beschützt zu sein.

Hina Saleem hat sich für „unsere“ Kultur, die der individuellen Freiheit, entschieden. Dafür wurde sie ermordet. Appelle an die islamische Welt, diese müsse toleranter werden, vernehmen wir dennoch nicht aus Medien und Politik. Vielleicht würde Hina Saleem noch leben, hätte man ihren Eltern und Angehörigen klar vermittelt und sie davon überzeugt, daß deren Werte falsch, ja – unmenschlich, sind. Daß sie absurd und grausam, und die Kultur der individuellen Freiheits- und Menschenrechte die besseren sind. Der Westen ist derart mit Komplexen beladen, daß man nicht einmal mehr dort, wo unsere Kultur, unsere Werte, die eindeutig besseren weil humaneren sind, selbstbewusst und selbstverständlich vertreten werden.

Mit aus diesem Grund ist Hina Saleem gestorben. Verantwortung für diesen Mord tragen nicht die Mörder allein, sondern auch die umgebende westliche Gesellschaft, die ihre verfassungsgemäßen Maßstäbe nicht (ausreichend) vermittelt.

Wie drängend die Vermittlung menschenrechtlicher Werte ist, zeigt daß es im Wohnort von Hina Saleem noch zu etlichen weiteren, entsetzlichen Morden unter Migranten gekommen ist.
Eine Gesellschaft die hier schweigt und sogar politisch korrektes Wegsehen einfordert, macht sich mit schuldig.

Übersetzung Feuervogel

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31 KOMMENTARE

  1. „Westliche Liberale haben feine Antennen. Wann immer man die Frage aufbringt, ob in einer oder in drei Generationen noch Italiener in dem als Italien bezeichneten Landstrich leben werden, schreien sie „Rassismus!“. Und sich um den Anteil der „Weißen“ an der Bevölkerung zu sorgen ist tatsächlich grotesk und unangebracht. Aber es geht ja auch gar nicht um Rasse, es geht um Kultur. Wenn 100 Prozent einer Bevölkerung an die liberale, pluralistische Demokratie glauben, ist es egal, ob sie zu 70 oder zu fünf Prozent „weiß“ ist. Aber wenn der eine Teil einer Bevölkerung an die liberale, pluralistische Demokratie glaubt und der andere nicht, spielt es eine große Rolle, ob der Teil, der es tut, 90 oder nur 60, 50 oder 45 Prozent der Bevölkerung auf sich vereint.“

    http://www.welt.de/print-welt/article196655/Selbstmord_Europas_-_Essay.html

    Darum geht es! Um das Überleben unserer Kultur!

  2. Danke, Feuervogel.

    Richtig ist auch, dass wir entschiedener sagen müssen, wo unsere Werte greifen. Überzeugen müssen wir die Ewiggestrigen allerdings nicht, das können wir auch nicht – Die Ewiggestrigen müssen nur die Sanktionen fürchten lernen. Da bleibt noch was zu tun, besonders mit unseren Gutmenschen, die auch schon mal, wie in Bern, mit Eisenstangen ziellos auf Passanten einschlagen – wofür sind diese Gutmenschen eigentlich?

  3. „Die Dichterinnen werden ihr Werk unverschleiert auf Arabisch einem Publikum muslimischer Frauen vorlesen, die dort ebenso ohne Kopftuch erscheinen werden.“

    Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Und eine sehr gute Aktion. Das sind Muslime, die in einem freien Land auch leben und sich ebenso integrieren wollen.

  4. Erst vor zwei Tagen sagte ein iranischer Bekannter zu mir: „Ich verstehe Eure Über-Toleranz nicht und ich, ich bin ja gerade wegen dem Islam nach Deutschland geflüchtet, weil ich endlich frei sein wollte. Warum verteidigt ihr euch nicht ?“

    Ich blende nicht aus, daß es keine offensichtliche bzw. direkt greifbare islamische Vorschrift gibt eigene Kinder zu töten, wenn sie sich von den Regeln der Glaubensgemeinschaft verabschieden. Das der Vater des Opfers im Artikel den Kopf seines getöteten Kindes in seiner religiösen Verzückung nach Mekka ausgerichtet hat, spricht aber Bände.

    Unfassbar und unbegreiflich.

  5. Es ist ein Armutszeugnis für Europa, daß inzwischen ausgerechnet mutige Zuwanderer eine Pionierrolle bei der Verteidigung ursprünglich doch „unserer“ Werte zukommt.

    Das gilt ebenso für den am 12. Juni 2007 ermordeten Pakistani Darius E. (Ekbatani), der die Verteidigung eines Familienvaters gegen eine Türkenbande an einem Berliner Badesee mit dem Leben bezahlen musste.(http://www.nachrufdarius.de.ki/)

    Und wie reagiert der deutsche Staat, der seine Bürger doch ständig zu „Zivilcourage“ auffordert, auf Vorschläge, Darius wenigstens postum zu ehren?

    – Bundespräsident Köhler – Ablehnung, weil er postum keine Auszeichnungen verleihen könne.

    – Innenminister Schäuble – keine Antwort.

    – Die SPD-Fraktion in Berlin-Reinickendorf hat Darius für die Humboldt-Medaille vorgeschlagen(http://www.mitglied.lycos.de/inmemorydarius/images/34.jpg) – nun ja, besser als nichts.

  6. Ehrenmord. Mir persönlich wird bei dieser Bezeichnung schlecht. Ehre hat damit nichts zu tun. Es zeigt sich, dass die treuen Musels (diese Bezeichnung hat übrigens meine amerikanischen Freunde königlich amüsiert) von Ehre soviel wissen wie eine Kuh vom Fagott-spielen. Eine junge Frau, noch dazu die eigene Tochter, barbarisch abzuschlachten hat nichts mit Ehre zu tun, sondern zeigt nur, dass gewisse Musels doch nur barbarische Horden sind.

    Zum Thema Ehre und Umgang mit Schwächeren empfehle ich mal Taira Shigesuke’s „Bushido Shoshinshu“ aus dem 17. Jahrhundert. Dort steht eindeutig wie man einen Mann nennt, der sich an solchen, die sich nicht wehren können (oder gar dürfen), vergreift: Feigling.

    Personen wie Hinas Vater sind nur in der Gruppe stark, und dann auch nur wenn das Opfer schwächer ist.

  7. Frage an Radio Eriwan (und die PI Redaktion):

    Muessen wir Kommentatoren davon ausgehen, dass das jetzt hier der neue Standard ist?:

    Ein Forum in dem

    „sich die an menschenrechtlichen Prinzipien Orientierten des islamischen wie des westlichen Kulturkreises zusammenfinden um für ihre gemeinsamen Werte einzutreten.“

    ?

  8. Eine Gesellschaft die hier schweigt und sogar politisch korrektes Wegsehen einfordert, macht sich mit schuldig.

    Eine Gesellschaft, die wegschaut, macht sich mitschuldig, keine Frage.
    Eine Gesellschaft, welche ihr Gesicht nicht zeigt, …ebenso.

  9. Ein guter, differenzierter und mutmachender Bericht. Er fordert uns auch heraus, unsere Werte wie Mitmenschlichkeit, Menschen-/Nächstenliebe, christliche Werte und Glaube, Gemeinschaft und freundschaftliche Hilfe untereinander an Muslime weiterzugeben. Dies ist viel mehr als „Dialog“, sondern mehr Vorleben. Wie kann man sonst die Herzen von Muslimen gewinnen? Der Vorschlag an Muslime, mit ihnen gemeinsam eine Trauerveranstaltung zu machen ist gut – solange das nicht muslimisch geprägte Allah-Verehrung wird.

    Berechtigte Islamkritik ist das eine, Lösungsvorschläge sind das (hier gelunge) andere!

    Und um es mal deutlich zu sagen: DAS ORIGINAL des BARMHERZIGEN GOTTES ist nicht etwa muslimisch, sondern JUDAISTISCH-CHRISTLICH, also europäisch. nicht arabisch (Die Muslime haben oft sowieso ein Gottesbild, das nichts mit einem liebenden Gott zu tun hat):

    Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch wieder messen. (DIE BIBEL, JESUS CHRISTUS)

  10. Bisschen heuchlerisch, oder nicht? Immerhin war Hina Saleem selbst ein „Musel“. Wenn es nach PI&Co ginge, hätte Hina Saleem nie eine Chance bekommen, überhaupt einen Fuß nach Italien zu setzen!

    Ich stimme dem Autor vollkommen zu, wenn er sagt, dass es nicht um Kategorien wie „Moslem“ geht – nur sollte man ehrlicher Weise zugeben, dass das im völligen Gegensatz zur PI-Linie steht!

  11. @#11 Fuchur

    Du hast ja soooo Recht.

    Also wenn eine Muslima, die sich integriert oder dabei ist, sich zu integrieren, dann ermordet wird, dann sollte hier Beifall gespendet werden? Meinst Du das mit Heuchelei und Unehrlichkeit?

    Und wo hast Du das rausgelesen?

  12. Dass die muslimischen Frauen am Anlass dann ikein Kopftuch zeigen werden, finde ich besonders gut: Sie wollen zur freien Gesellschaft gehören.

    Wenn sie denn kommen und wenn dann nicht die Kopftuchdamen vom Imam geschickt werden (ich hoffe, jene sie werden dann diskriminiert und weggeschickt)

    —-

    #11 Fuchur (25. Okt 2007 15:15)
    Verwechsle bitte dein Vorurteil über PI nicht mit der Haltung von PI.
    Wer in unserer Gesellschaft mitmacht, ist willkommen.
    Mitmachen, das heisst die Werte Freiheit, Menschenrechte und Demokratie zu unterstützen – und den Totalitarismus abwehren.

  13. #10 Jörg

    Deine plumpe Art, für das Christentum Reklame zu machen, hat die Grenze zur Peinlichkeit bereits weit hinter sich gelassen.

    Manchmal frage ich mich, ob du überhaupt echt bist. Ich könnte mir gut vorstellen, daß du in Wirklichkeit ein krankhafter Christenhasser bist, der absichtlich solche schwülstige Texte schreibt um seinen Mitmenschen damit zu signalisieren: „Seht her, so bigott sind die Christen“.

    Von allen Christen, die ich persönlich kenne, hat das kein einziger verdient.

  14. @15

    Worüber regst du dich auf?
    Jörg schreibt nichts falsches…

    Ob alle Christen sich an das Wort Jesu halten
    ist eine ganz andere Frage….

  15. #17 karlmartell

    Aha, das berührt einige Aspekte dessen, was ich mit meiner Kritik am dogmatischen Szientismus (den Roger nicht vertritt) gemeint hatte …

  16. #11 Fuchur

    Sie betreiben die übliche SchwarzWeißMalerei. Bei uns darf jeder zuwandern, solange er nicht die Absicht hat, uns zu unterwandern.
    Für uns sind alle willkommen, wenn sie unsere Ideale und unsere Kultur teilen. Gern lassen wir unsere Ideale und unsere Kultur ergänzen oder bereichern, solange nicht die Absicht besteht, diese Ideale und Kultur abzuschaffen oder ins Perverse umzuformen.
    Unser GG und die Menschenrechte gelten für jede Person gleichermaßen, egal an wen die Person glaubt.
    Widerstand ist geboten, sobald Personen für sich andere oder mehr Rechte anmaßen und anderen Personen weniger Rechte zugestehen.

  17. #17 Roger McLassus

    Was soll das denn nun wieder? Was soll an meinem Text „nicht echt“ sein? Ist doch genau das Thema des Beitrags.

    Soll ich dich auch fragen, ob du „echt“ bist? In der Psychologie gibt es den Begriff der „Übertragung“ und des „Spiegelns“ – von eigenen Charaktereigenschaften auf dritte. Vielleicht kümmerst du dich erst einmal um dich selbst, bevor du Personen des Blogs in Unkenntnis ihrer jeweiligen Person zum Thema machst.

    [Wir sollten /können uns gern mal gesondert unterhalten.]

  18. #18 Major Max

    ja, ganz genau. Das wäre aber mal ein Fortschritt, wenn sie das wenigstens als solches akzeptierten. Wenn man heute nur das Wort „Nächstenliebe“ oder „Freundschaftshilfe“ in den Mund nimmt, ist das gleich „schwülstig“ (weil die Leute einfach damit nix mehr anfangen können) und einem wird gleichzeitig dabei noch „Haß“ unterstellt, also das Gegenteil, was man eigentlich ausdrücken wollte. Ich finde das mehr als traurig.

  19. #22 Jörg

    Was soll an meinem Text “nicht echt” sein?

    Vermutlich wirst du das nie verstehen. Aber moderne, liberale Christen, die keine Neigung zur Bigotterie verspüren, werden mir wohl zustimmen – falls es hier solche gibt.

    Soll ich dich auch fragen, ob du “echt” bist?

    Wenn es dir Freude macht – warum nicht? Ich sehe aber nichts, was dagegen spräche.

  20. #22 Jörg

    Das ist der Flanders-Effekt.

    Flanders mag ja lieb sein, aber er nervt trotzdem … 😉

    Und deine Beiträge lesen sich wirklich oft wie das kommentargewordene Äquivalent zum „Jesus liebt dich!“-Bepper auf dem Opel. Es ist diese aggressive Fröhlichkeit, die einen zur Raserei treiben kann …

  21. #11 Fuchur

    Bisschen heuchlerisch, oder nicht? Immerhin war Hina Saleem selbst ein “Musel”. Wenn es nach PI&Co ginge, hätte Hina Saleem nie eine Chance bekommen, überhaupt einen Fuß nach Italien zu setzen!

    Die Europäer sind nicht in der Lage, dafür zu sorgen, daß sämtliche muslimische Frauen der Welt in den Genuß der westlichen Menschenrechte kommen. Bisher scheiterten die Europäer jämmerlich daran, ihre Grundwerte zumindest in ihrem eigenen Territorium durchzusetzen. Bei der großen Zahl von islamischen Fundamentalisten, die Europa jetzt schon bewohnen, ist nicht sicher, ob sie das jemals schaffen. Würden die Europäer jetzt ihre Tore für eine muslimische Zuwanderung öffnen, so würden sie bald auf ihrem eigenen Gebiet zur Minderheit werden. Und sie würden die Change verspielen, es durchzusetzen, daß alle in Europa lebenden muslimischen Frauen in den Genuß der westlichen Menschenrechte kommen. Sich wie PI gegen eine weitere muslimische Zuwanderung auszusprechen, die erfolgt bevor die bereits hier lebenden Muslime unsere westlichen Grundwerte angenommen haben, ist nicht heuchlerisch sondern realistisch.

  22. #25 WinterTom

    Ich bin grad nicht fröhlich, im Gegenteil. Jeder „JESUS-LIEBT-DICH“-Aufkleber auf dem OPEL ist mir jedenfalls lieber als so herablassende Kommentare wie die deinen. Wenn ihr rasen müßt, dann rast, aber macht mich nicht für eure Geschwindigkeitsüberschreitungen verantwortlich, „EiskalterTom“ und „Roger-LassEs“!

  23. #24 Roger McLassus

    Kannst du noch was anderes als andere Leute zu beleidigen? Was sind denn für dich „liberale Christen“? Es geht nicht um liberal oder sonstwas, sondern ob jemand eine gute Beziehung zu Gott hat. Alles andere hat leider null Ewigkeitswert.

  24. @#28 Jörg

    Mir ist es lieber, ein Jesus liebt mich, als dass ein Mohammed mich hasst.

    Ich fand diese Engel-Monika-Tour „Gott liebt Dich!“ immer nervig aber immer noch besser als „Fahr zur Hölle, ungläubiger Hund!“ 🙂

  25. #28 Jörg

    Kannst du noch was anderes als andere Leute zu beleidigen?

    Das Beleidigtsein solltest du besser den Moslems überlassen, zu denen paßt das besser.

    Es geht nicht um liberal oder sonstwas, sondern ob jemand eine gute Beziehung zu Gott hat. Alles andere hat leider null Ewigkeitswert.

    Aus der Perspektive eines Fundamentalisten mit religiösen Tunnelblick hast du völlig Recht. Glücklicherweise aber hat sich ein Großteil der Christen Westeuropas im Lauf der letzten Jahrhunderte von dieser Sichtweise frei machen können.

  26. #27 Jörg:

    So bös‘ wie du’s aufgefasst hast, war es doch gar nicht gemeint.

    Wie schon gesagt: Flanders ist ja echt ein netter Mensch, aber die ständige Wiederholung des immergleichen kann ganz schön auf die Nerven gehen.

    Ich bin doch selber (zumindest nomineller) Christ und zahlendes Gemeindeglied, wenn auch mal mehr mal weniger gläubig (daher meine Selbsteinstufung als „katholischer Agnostiker“ 😉 ). Der Zweifel ist mein ständiger Begleiter und wird es immer bleiben.

    Es geht nicht um liberal oder sonstwas, sondern ob jemand eine gute Beziehung zu Gott hat. Alles andere hat leider null Ewigkeitswert.

    Lass mich raten: du bist Evangelikal? Es ist die in diesen Kreisen so verbreitete Heilsgewissheit die einen notorischen Zweifler besonders nervt. Warum, glaubst du, ist ausgerechnet „Tom“ für „Thomas“ Teil meines Forum- und Web-Pseudonyms? 😉

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