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Auf dem Schweizer Fernsehen können Sie heute die eidgenössischen National- und Ständeratswahlen in einer 12-stündigen Sondersendung direkt mitverfolgen. Falls Sie SF von Ihrem Wohnort aus nicht empfangen können, bietet Ihnen der Sender die Möglichkeit, online auf der SF-Website mit dabeizusein.

Life-Stream:

Programmübersicht SF-Wahlsendung

12.00 Uhr: Wahlstudio mit Hochrechnungen und Resultaten aus den Kantonen, Schaltungen in die Kantone, Analysen, Gesprächen und Kommentaren

13.00 Uhr: Tagesschau

14.30 Uhr: Die Runde der Parteisekretäre mit ersten Einschätzungen

18.00 Uhr: Tagesschau und Meteo

19.00 Uhr: Erste nationale Hochrechnung der SRG SSR idée suisse mit anschliessender „Elefantenrunde“ – Unter der Leitung von Urs Leuthard diskutieren die Präsidenten der Bundesratsparteien die Ergebnisse der Hochrechnung

19.30 Uhr: Tagesschau und Meteo – Sportpanorama

20.45 Uhr: Neuste Ergebnisse aus dem Wahlstudio

21.00 Uhr: Zweite nationale Hochrechnung der SRG SSR idée suisse mit anschliessender Parteipräsidentinnen- und präsidentenrunde

22.00 Uhr: Dritte nationale Hochrechnung der SRG SSR idée suisse. Anschliessend Experten-Runde mit Regula Stämpfli, Andreas Ladner, Georg Lutz und Iwan Rickenbacher unter der Leitung von Hanspeter Trütsch

22.30 Uhr: Economiesuisse-Präsident Georld Bührer und Gewerkschaftsbund-Präsident Paul Rechsteiner diskutieren den Wahlausgang
Neuste Informationen mit Schaltungen in die grossen Kantone Bern und Waadt, wo die Auszählungen noch im Gang sind. Presseschau mit Kommentaren zu den Wahlen in den Montagsausgaben der Schweizer Zeitungen

ca. 24.00 Uhr: Ende der Wahlsendung

Aktuelle Karten über die Wahlresultate finden Sie hier.

Das Karten-Interface basiert auf einer dynamischen Visualisierungstechnologie (Scalable Vector Graphic SVG). Je nach Browser müssen Sie deshalb ein entsprechendes Plugin installieren .

Achtung: Da die Wahlen in der Schweiz allgemein auf großes Interesse stoßen, könnten die Webserver der Medien zeitweise überfordert und nicht verfügbar sein.

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70 KOMMENTARE

  1. Ich habe mir mal zum Spaß den Wahlberater angetan und mal einen wählenden Schweizer gespielt.
    He ratet mal wieviele SVP Kandidaten under den ersten 5 Vorschlägen für mich waren?

  2. @Knuesel
    Du bist und bleibst eben ein Nazi, das ist Dir doch hoffentlich klar!? Furchtbar! Eklig! 😉

  3. Wie lange braucht man denn in der Schweiz zum Stimmenauszählen? Die Wahllokale sind ja schon heute um 12:00h geschlossen worden. Da sollte dann doch nach knapp drei Stunden schon ein erstes belastbares Ergebnis vorliegen.

  4. #2

    Hab mir gerade den Artikel angetan. Würg wie dumm muß man sein um das zu glauben. Die Wortwahl ist mal wieder polemisierend und diffamierend, wie bei Radikalen Nazis oder Linken üblich. Die tun einem ja fast schon leid in ihrer Dummheit. Anderseits bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig, da die ganzen Fakten die wir als Argumente vorbringen ja schon weg sind. Is schon Dumm, Problem ist nur wer am lautesten schreit bekommt am ehesten Recht, ob er Recht hat ist dann wieder eine ganz andere Frage. Weil als gute Demokraten sind wir ja sachlich Diskussionen gewöhnt.
    Das gute an diesem Artikel ist, das die Bekanntheit von PI weiter verbreitet wird. Der eine oder andere Leser wird sich vielleicht hierhin verirren und dann die Augen geöffnet bekommen.
    Ich selber bin über einen Link von http://www.kath.net hergekommen.

  5. Hopp Schwyz!

    Wehr dich gegen den Irrsinn der totalitären EU, welche glaubt, daß nur die totale Nivelierung und die Auslöschung jeder Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit ein Zusammenleben ermöglichen würde.
    Nein: die Bevölkerungen entscheiden darüber, wie sie leben wollen. Wer dort leben will, soll die Regeln akzeptieren oder woanders leben.

    Das führt die Schweiz uns vor: Selbstbestimmung, Politik des Bürgers für den Bürger, Föderalismus statt verschleierte, undefinierte Verantwortung, statt Machtanmaßung nicht legitimierter Cliquen, anmaßender Behauptung, die Wahrheit, die richtige Lebensweise für einen ganzen Kontinent kennen und bestimmen zu wollen.

    Darum danke Schweiz.

    Und das Schöne ist: sobald der Politiker spürt, daß der Sessel wackelt, funktioniert das Hirnkasterl auf einmal wieder. Darum müssen auch wir schlicht und einfach unsere Forderungen politisch bei Wahlen vertreten, denn eine andere Sprache verstehen die Politiker nicht. Also lassen wir sie den Preis für ihre Arroganz bezahlen mit dem Verlust ihres Amtes.

  6. Ach so , das wollte ich ja noch begründen: bei winkelried.info las ich, daß bei der SP schon mächtig Wehklagen und Selbstanklagen ausgebrochen sind und man sich auf einmal fragt, warum man sich denn mit dem faschistischen Mob, den gewalttätigen Feinden der bürgerlichen Freiheiten, gemein mache.
    Eine Frage, die ohne entsprechende, abzusehende, zu erhoffende, Sitzverteilung niemals im Politikergehirn aufgetaucht wäre.

  7. @2
    ja den Kerl kann ich mir gut als Stasi oder Gestapo Denunziamtem,Richter vorstellen
    den Niggemeier

    da fehlen mir die Worte

    Egal was juckts die Eiche wenn …..

  8. Der Spiegel berichtet auf SpOn mal wieder in der ihm üblichen Eigenart:

    „…Blocher und seine Schweizerische Volkspartei (SVP) hatten eine aggressive Kampagne betrieben, in der sie ausländerfeindliche Ressentiments bedienten.“

    Eine Formulierung wie “ .. in der sie die Ängste eines Großteils der Bevölkerung wegen des extrem überproportionalen Anteils bestimmter Migranten bei Schwerverbrechen aufnahmen“
    darf denen gar nicht aus der Feder kommen.

    Darum braucht es Blogs wie PI.

    Gell, Herr Niggemeier? (Sie dürfen mich gerne zitieren, obwohl ich hier im Kommentarbereich bin. Ach so, das unterscheiden Sie ja eh nicht …)

  9. Niggemeier ist nur eine Marionette. Die Minderheit von oben wird langsam beunruhigt, denn die Bevölkerung zieht nicht mit.
    Der Höhepunkt waren die massive Protestaktionen im Fall Eva Hermann.

  10. #2 Bernward
    Ihrem apodiktischen LESE-Befehl musste ich einfach Folge leisten.
    Sonntagsarbeit.
    Gott, was sind wir doch alle von HASS erfüllt.
    Gruselig.
    Es muss ein Virus sein, dass alle, die in diesem blog schreiben, befallen hat.
    Alle die gleiche psychopathische Islamophobie.
    Wir sind krank.
    Herr Niggemeier erlöse uns.
    Immerhin, er sucht Arbeit!

    Drücke fest die Daumen für die SVP!!!

  11. Liebe Schweizer, hoffentlich wählt ihr die Richtigen. Dtücke der SVP die Daumen.

    Bald kommen noch mehr Flüchlinge.

    21.10.07

    Offensive gegen Süd Kurdistan gestartet.

    Am Mitternacht hat die türkische Armee eine Offensive gegen Süd Kurdistan gestartet. Mehrere Truppeneinheiten der türkischen Armee wollten die Grenze in Gebiet Oremar der Provinz Hakkari überschreiten. Dabei kam in den Dörfern Ertis, ?atunis, Satê und Stûnê zu heftigen Gefechten zwischen der Armee und PKK Leuten.

    Die türkische Armee bombardierte auch die Dörfer von Oremar. (Nord Kurdistan /Dörfer in der Türkei). Die Gefechte dauern immer noch an.

    Weitere Informationen werden später an die Presse und Öffentlichkeit berichtet.

  12. Nicht vergessen bald kommen noch mehr Flüchtlinge, und dann nicht nur weil die Türkei in der EU ist.

    Die Schweiz hat sich schon immer gegen Eroberungsversuche despotischer europäicher Mächte verteidigt. Die Eidgenossen besitzen eine lange Tradition im Kampf um ihre Werte und Freiheit, der seit 1231 aD. andauert(1291 Ewiger Bund)

    Mehrere Soldaten der türkischen Armee sind als Kriegsgefangener in den Händen der PKK gefallen.

    Laut des türkischen Generalstabs wurden erklärt das 23 PKK Kämpfer in diesem Gefechten gefallen sind.

  13. Natürlich gibt es keine grossen Verschiebungen, das ist ja die Schweiz. Das Ergebnis im Kanton Zürich ist aber klar: SVP+2% auf hohem Niveau, SP -8%

    Man hat die Nase voll vom Kuscheln.

    (Zum Zeitaufwand: Da solltet ihr das System kennen – x Listen, und man kann kumulieren und panaschieren – Namen verdoppeln/streichen, von anderen Listen übernehmen. Und all das mit Freiwilligen)

  14. .

    __OT__FAZ:

    Die FAZ am Sonntag hat heute einen ziemlich miesen Anti-PI-Artikel von Stefan Niggemeier in der Druckausgabe veröffentlich:

    http://tinyurl.com/2rykgf

    Leider nur gegen Bares zu lesen.

    Ich schätze, ich werde den Vielen folgen, die ihr Abo gekündigt haben.

  15. SVP scheint eindeutiger Wahlsieger zu sein. Werden unsere MSM aber kotzen, dass die Schweizer nicht auf die Lehrmeister aus Deutschland gehört haben.

  16. @Zweibel

    Der Artikel in der FAZ könnte ein gewaltiges Eigentor werden. Je mehr Leute auf PI aufmerksam werden, umso besser. Hier kann sich ja dann jeder sein eigenes Bild machen.

  17. Mal schauen ob unsere CDU die richtigen Schlüsse aus diesem Ergebnis aus unserem Nachbarland zieht und ihren linken Schmusekurs beendet. Naja, ich glaub’s nicht wirklich.

    Eine deutsche rechtskonservative Partei muss her, ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es so weit sein wird.

  18. Ich will in die Schweiz.
    Unglaublich wie schön die Politik dort ist, dort werden die Menschen gefragt und nicht von politischen Idioten als „Geisteskranke“ abgestempelt nur weil sie keine Mörder aus dem Iran in ihrem Land haben wollen

  19. #22 Dirk_72

    Die cdu kannst vergessen. Diese Partei hat sich die letzten 10 Jahre bis zur Unkenntlichkeit verbogen.

  20. @#20 D.N. Reb

    Spiegel gestern:

    SCHWEIZER PARLAMENTSWAHL
    Rechtskonservative legen in letzten Umfragen zu

    baute ihren Umfrage-Vorsprung noch einmal aus.

    laut Umfragen auf gut 27 Prozent.

    Spiegel heute:

    SCHWEIZER PARLAMENTSWAHL
    Blocher legt nur mäßig zu

    und dürfte rund 27 Prozent der Stimmen geholt haben, wie Wahlforscher nach Schließung der Wahllokale sagten.

    Das gleiche Ergebnis, zwei Überschriften!!!

    Verlogen!

  21. die SVP legt zu und die roten Socken verlieren stark, verlieren ihre Stimmen an die SVP und die Grünen. Zottel baut die grösste Partei der Schweiz weiter aus. Im Moment steht er nicht im Stall sondern vor dem Spiegel für seinen Auftritt beim TV

    Die Roten sehen das Problem weniger in ihrer Politik als vielmehr im Wahlbudget der SVP, vergisst aber großzügig zu erwähnen, dass ihnen fast die ganze Presse in der Schweiz und im Ausland sehr wohlgesonnen war und ist. Die großen Schmierenblätter sind nun mit der SP unter gegangen.

    Die Themen von Christoph Blocher sind die richtigen Antworten auf die Ausländerkriminalität, Drittwelt-Überbevölkerung und der EU-Liebäugelei der Linken!!!

  22. Juchz! Was für ein Tag!

    Zumindest bei uns im Kanton Zürich sieht es nach einer verheerenden Niederlage der arroganten Sozis aus!

    Waren es doch immer solche Sozi Frauen vom Schlage einer Ruth Gaby-Vermont oder Angeline Fankhauser die gegen die Türkei waren und für einen unabhängigen PKK/Kurden Staat!

    🙂 🙂 🙂

  23. Draußen auf der Straße ist der linke Abschaum aggressiv und provozierend unterwegs (Raum Süddeutschland), ich vermute das hat was mit der Schweizer Wahl zu tun, die linksextremistischen Schlägertruppen hängen ja schließlich international zusammen:
    einem BMW-Fahrer, der in die Hauptstraße einbiegen wollte, wurde von besoffenen Linken der Weg verstellt, das Auto mit Bier gegossen, gegen den Kotflügel getreten. Der Fahrer mit Kind im Kindersitz hinten.

    Aber das ist ok. Der linke Abschaum kämpft für das Gute und der BMW-fahrer ist bös, also dürfen sie mit ihm machen was sie wollen. Wie auch in Bern.

  24. An Pit@

    #35

    Du vergisst dass heute Abend um 20h00 noch der Nordirak Krieg beginnen wird!

    Vielleicht waren die Linksextremen deswegen so muff!

  25. Hm, wie sollte das den Linksextremisten interessieren? Wer sollte denn da der Gute sein? Der Türke ist gut, weil er Europa schadet, aber der Kurde ist gut, weil er der Türkei schadet. Also wo ist da das Opfer böser verschwörerischer Verbrecher? Nee, da kann man sich nicht wohlfeil als Gutmensch auspielen und vor lauter Wut anderer Leute Eigentum zerstören müssen. Das bringt keinen linken Abschaum auf die Straße.

  26. @ Herr Niggemeier

    Ich gehe morgen zur Krankenkasse und frage, ob ich Medizin gegen Islamophobie auf Krankenschein bekomme, oder ob nur Muslime mehrere Ehegattinen krankenversichern können.

  27. @turkey forever:

    In Europa gibts deshalb so viele Kurden und anatolische Bauern, weil die türkische Armee seit Jahrzehnten kurdische Dörfer den Erdboden für Großgrundbesitzer und Staudämme gleichmacht, und deren Bevölkerung überall in der Türkei/Zypern zwangsumsiedelt.

    PS: Mir sind kommunistische PKK Kämpfer zehnmal lieber, als Erdogans kemalistische Nazi (Nationalisten)Armee die er jetzt im Kurdengebiet verheizen will, um die Machtposition der Armee zu schwächen und die Islamisierung der Türkeu voranzutreiben.

  28. HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!

    28,8!!!!!!!!%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

    Die Partei des umstrittenen Justizministers Christoph Blocher legte um 2,1 Punkte auf 28,8 Prozent der Stimmen zu, wie eine bereits stabile landesweite Hochrechnung des Schweizer Fernsehens am Abend ergab. Die SVP hat demnach im Nationalrat künftig sechs Sitze mehr als bisher.#

    Gestern blödelte der Spiegel was von 27%, und heute noch schrieb er was von weniger Zugewinn als erwartet……

    28,8 % sind viel mehr als erwartet!!!!

    Weiter so!!!!

  29. Von wegen Blocher legt nur mäßig zu!!!

    Spiegel heute:

    SCHWEIZER PARLAMENTSWAHL
    Blocher legt nur mäßig zu

    und dürfte rund 27 Prozent der Stimmen geholt haben, wie Wahlforscher nach Schließung der Wahllokale sagten.

    Wenn der so weiter macht, sind’s bald um die 35 bis 40%.

    Der Artikel ist bei Spon leider in der Versenkung verschwunden!

    Hier der Link:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-512679,00.html

    Hähähähähähähähähä……

    Spiegel mal wieder voll daneben!!!

  30. An Jutta@

    #39

    Die Konkordanz ist unser Politfilz.

    SP, CVP, FDP und SVP in der gleichen Regierung.

    Ihr nennt dies die Grosse Koalition.

  31. An terroshi@

    #40

    Vorher sah ich bei CNN Live schon erste Einschläge von Napalmbomben im Kurdengebiet.

    Tut mir Leid um Deine geliebten PKK Kämpfer!

    Den Präsidenten der kurdischen Provinzregierung sollte man wie Öcalan behandeln!

  32. Und ich habe gesehen wie in Kurdengebieten der nationalistische türkische Mob auf Kurden losgehen wollte und mit Mühe durch Polizeikräfte aufgehalten werden konnte.

    Soll heißen, auch wenn Türken noch! laizistsich (kemalistsisch) sind, kann man mit Türken wegen ihres Nationalismus auf Dauer nicht friedlich zusammenleben. (vor allem wenn sie bald in Deutschland/Österreich eine große Minderheit sind)

  33. Soll heißen, auch wenn Türken noch! laizistsich (kemalistsisch) sind, kann man mit Türken wegen ihres Nationalismus auf Dauer nicht friedlich zusammenleben. (vor allem wenn sie bald in Deutschland/Österreich eine große Minderheit sind)

    Was können die Türken dafür, dass wir in Europa keine Kinder mehr machen?

    Die Sozis meinten auch immer, das liegt hauptsächlich an den mangelnden Kinderkrippen!

  34. @#28 Koltschak

    Die Elefantenrunde hat schon über einen Rechtsruck in der Schweiz geklagt. Ich wette, die UNO äussert sich morgen dazu. 🙂

  35. #44 Turkey forever

    Vorher sah ich bei CNN Live schon erste Einschläge von Napalmbomben im Kurdengebiet.

    Warum nennst du dich nicht einfach „Smakager“? Dieses hin und her macht mich ganz nervös.

  36. @Turkei niemals

    wollte mich ja nur vergewissern.
    Bin aber stolz auf die Schweizer.
    Muss nochmal gucken, was denn die deutschen Schweizer so gewählt haben.
    Mein Gott, also wirklich meiner, ich kann die phonetisch verstehen.
    Das heißt, meine Kinder könnten in die Schweiz auswandern.
    Die werden demnächst einen Ansturm haben, aber es kommen ja nicht schwarze Schafe.

  37. #44

    Dieser Nick ist erledigt!

    Wieso? – Weil ich den Feminismus hasse. Skandinavische Männer tun mir leid, das sind doch alles Pantoffelhelden.

    Bei uns in der Schweiz ist es nicht soo schlimm, immerhin hat die Partei der Emanzen einen aufs Dach bekommen! Hehehe!

  38. @Turkey:

    Die Bevölkerung der Schweiz besteht zu 1/3 aus einer deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe.
    Was mir bei euch „Südländern“ immer wieder auffällt, daß ihr immer die ersten seit, und am meisten gegen Ostdeutsche und anderen Bevölkerungsgruppen hetzt
    Süddeutsche, Östereichische Alpenbewohner und Schweizer haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

    Nee, wir nötigen nicht unsere Frauen dazu, 8 Kinder zu gebären um den moslemischen Geburtendjihad aufzuhalten, damit unsere Kinder dann arbeitslos, bildungslos,dumm und kriminell sind.

  39. Ja aber wir reden immer noch Schweizerdeutsch und mögen keine Leute die meinen sie wissen besser wie unsere Geographie sei und wieviele und wo man welche Sprache spricht.

    Und damit meine ich die Deutschen!

    Es gab im Focus so einen Bericht wo eine deutsche Radiomoderatorin regelrecht rausgeekelt wurde und ich würde den Wahlsieg der SVP jetzt als allgemeine Abwehr gegen die Überfremdung betrachten und Deutsche sind nun mal auch Ausländer!

    Die Geburtenrate der Türkinnen liegt bei 2,4 und nicht bei acht Kinder!

    Machen wir uns nichts vor, selbst wenn wir gegen den Feminismus wären wären wir immer noch progressiv und frauendfreundlich.

    Kleine Korrektur gegenüber Claudi Roth –
    sorry:

    Die Chefin der Grünen, Claudia Roth, verweist darauf, dass der Nordirak bislang der stabilste Teil des Landes sei und ist der Auffassung, eine Destabilisierung der Kurdenregion könne nicht im Interesse der Türkei sein. Andererseits aber zeigt sie Verständnis für die heftigen Reaktionen in der Türkei auf die immer häufiger verübten Terroranschläge der PKK. Roth verurteilt die Anschläge und fordert, „dass die PKK die Waffen niederlegt und endlich begreift, dass mit Bomben keine politische Perspektive herzustellen ist.“ Militärpanzer unterwegs in den Irak.

  40. Warum die SVP haushoch gewonnen hat. Gute Analyse im Spiegel!! Ja, gibts auch manchmal!!!

    Die Heulsusentruppe

    WAHLEN IN DER SCHWEIZ
    Die Heulsusentruppe

    Nach einem polemischen Wahlkampf stimmen die Schweizer am Sonntag über ein neues Parlament ab. Vermutlicher Wahlsieger ist die rechtsgerichtete SVP – verdientermaßen, findet Michael Soukup. Die Linke klagte nur über die fiesen Methoden ihrer Gegner und versäumte es, eigene Themen zu setzen.

    Zürich – Man mag von der Schweizerischen Volkspartei vieles halten. Aber eins ist sie sicherlich nicht: eine Verliererpartei. Am Sonntag werden die Rechtskonservativen den Sieg in der Schweiz davontragen. Und zwar verdient. Trotz der unappetitlichen Schafskampagne. Weil sie nämlich härter, cleverer und unverschämter gekämpft haben.
    Weil ihre Gegner ein Haufen Heulsusen sind, die ihre eigenen Themen nicht durchsetzen konnten und stattdessen nur über den schlechten Stil der SVP klagten. Ihnen fehlen die Köpfe, das strategische Denken und das Geld, um der SVP das Wasser zu reichen. Trotzdem ist kein triumphaler Wahlsieg zu erwarten. Am seit Jahrzehnten bestehenden Kräfteverhältnis von Links und Rechts wird sich kaum etwas ändern: Damit war, ist und bleibt die Schweiz bürgerlich.

    Wie bei den Wahlen vor vier Jahren hat die SVP ihre Gegner – die sie als „Linke und Nette“ verhöhnt – an die Wand gespielt. Das lässt sich anhand der laufenden Volksinitiativen veranschaulichen. Solche Referenden dienen den Parteien traditionell als wichtiges Wahlkampfvehikel, um ihre Anhänger zu mobilisieren sowie Medienpräsenz zu markieren. Während es die Ausländer-Ausschaffungsinitiative mit dem berühmt berüchtigten schwarzen Schaf bis auf die Titelseite der „New York Times“ schaffte, vermeldete die Schweizer Presse die kürzlich zu Stande gekommene Steuerinitiative der Sozialdemokraten in den Kurznachrichtenspalten.

    Dabei ist der Einsatz gegen den ausufernden Steuerwettbewerb „ein sehr zentrales Projekt“, wie die Genossen selbst sagen. Die SP hoffe, dass sich „die Stimmbürger in den letzten Tagen vor den Wahlen noch einmal mit den wahrhaften Problemen beschäftigen“ würden, lamentierte der desillusionierte SP-Boss Hans-Jürg Fehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und der Chef der wirtschaftsnahen FDP, der Tessiner Dottore Fulvio Pelli, jammerte während einer Podiumsdiskussion am Mittwoch: „Es ist einmal mehr gelungen, nicht über politische Inhalte zu reden. Niemand hat darüber gesprochen, welche Wirtschaftspolitik die Schweiz will. Das interessiert niemanden.“ Eine Bankrotterklärung.

    Natürlich, der SVP stand im Wahlkampf am meisten Geld zur Verfügung. Hans Hirter, Politikwissenschaftler an der Universität Bern, schätzt das Budget so groß ein wie diejenigen der CVP, FDP und SP zusammen. So etwas hat man in der Schweiz bisher noch nicht erlebt. „Damit konnte die SVP blitzschnell und flächendeckend auf die Vorwürfe der Gegner reagieren.“ 40 Prozent aller in der Schweiz geklebten Plakate sollen von der SVP stammen. Vor „Blocher stärken! SVP wählen!“ und den schwarzen Schafen gab es kein Entrinnen. Wo die vielen Millionen Franken herkommen, darüber schweigt sich die SVP aus.

    Auch inhaltlich hatte die Konkurrenz wenig zu melden. „Hilflose Freisinnige, verzagte Sozialdemokraten“, schrieb der linksliberale Zürcher „Tages-Anzeiger“. Offenbar stirbt man links von der SVP lieber in Schönheit, als den Rechtsaußen Paroli zu bieten. Dabei müssten Genossen, Christdemokraten und Freisinnige längst wissen, wie der SVP-Hase läuft.

    Die „Schon-gut-aber-Partei“

    Parteipräsident Ueli Maurer ist neben Bundesrat Christoph Blocher der zweite starke Mann der SVP. Der 56-jährige Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbandes hat bereits vor vier Jahren der „Weltwoche“ das Erfolgsrezept verraten: „Wenn ich von steigender Kriminalität rede, gähnen die Journalisten. Red ich dagegen von ‚verstärkter Ausländerkriminalität‘, hören sie plötzlich zu.“ Siegesgewiss und offenherzig doppelte er nach: „Solange ich Neger sage, bleibt die Kamera bei mir.“ Die SVP legte wie schon 1999 auch bei den Parlamentswahlen von 2003 auf Kosten der kränkelnden Mitte-Parteien zu und brachte Christoph Blocher in die Regierung.

    In Zürich werben die Sozialdemokraten mit lieblichen Slogans wie „Rot macht die Schweiz erst vollkommen“. Eine junge Reporterin der „Tages-Anzeiger“-Beilage „Das Magazin“ half einige Tage bei einer Standaktion der SP mit. Enttäuscht zog sie im Artikel das Fazit, die SP sei „die Schon-gut-aber-Partei“.

    Gut, weil sie den Reichen das Leben nicht leichter und den Armen nicht schwerer macht, weil sie nicht gemein zu Ausländern ist, die Umwelt nicht kaputt macht, sich für mehr Krippenplätze und eine weltoffene Schweiz einsetzt. Aber auch ein „lascher, weinerlicher, blutleerer Siffverein ist, der einfach den Finger nicht raus bringt“. Kein Wunder, dass die Genossen entsetzt die Augen verdrehten, als die Journalistin vorschlug, einen Fahrradsattel-Regenschutz mit dem Gesicht von Blocher, dem Satz „SVP – My Ass!“ und dem SP-Logo drauf, zu lancieren. Blochers Abwahl zu fordern, hat sich hingegen als Schuss nach hinten herausgestellt. Es hat die SVP nur gestärkt.

    Bei soviel Gutmenschentum erstaunt es nicht, dass die SP ein im internationalen Vergleich zwar kleines, aber offensichtliches Ausländerproblem lange nicht wahrhaben wollte. In den fünfziger Jahren begann die Schweiz genauso wie Deutschland bewusst schlecht ausgebildete, billige Ausländer ins Land zu holen. „Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen“, sagte der Schweizer Schriftsteller Max Frisch über die Gastarbeiter. Das klappte lange gar nicht schlecht. Italiener, Jugoslawen, Spanier und Portugiesen lebten sich gut ein.

    Anders verlief es mit der zweiten Einwanderungs- und Flüchtlingswelle aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Balkan in den neunziger Jahren. Die jungen Serben, Mazedonier, Montenegriner und Kosovo-Albaner prägen zurzeit das Bild vieler Schweizer vom hässlichen Ausländer: gewalttätige Machos, die sich gerne mit getunten BMWs Rennen liefern. Ihr Ruf ist so schlecht, dass „Das Magazin“ letzthin mit der Titelgeschichte „Die guten Albaner“ gegenzusteuern versuchte.

    Doch die Gegenpropaganda ist einfach zu groß. Jeder Zeitungsbericht über prügelnde, vergewaltigende und rasende Jugendliche aus dem Balkan ist beste Werbung für die SVP. Kein Wunder, dass die Partei im Kanton Solothurn diese Woche eine Volksinitiative gestartet hat, die die konsequente Bekanntgabe der Nationalität von Tätern in Polizeimeldungen verlangt.

    Angst vor Ausländerkriminalität

    Ein Blick auf die Sorgenskala der mit über einer Million Lesern größten Schweizer Tageszeitung, dem Gratisblatt „20 Minuten“, bestätigt die langjährige Strategie der SVP: Bei der Ausländerkriminalität dranbleiben! Dort gaben junge Leser und Leserinnen an, am meisten Angst vor Kriminalität und Gewalt im Alltag zu haben. Ihr subjektiver Eindruck, genährt von Erfahrungen aus Schule und Freizeit, wird vom renommierten Kriminologen Martin Killias bestätigt. Er stellt „eine starke Zunahme der Jugenddelinquenz im Lauf der letzten Jahrzehnte“ fest. Wobei Ausländer eindeutig überproportional dafür verantwortlich sind.

    Eine Genossin hat es gewagt, die Jugendgewalt politisch unkorrekt zu thematisieren. Bei schweren Gewaltdelikten sollen Gefängnisstrafen auch für Täter unter 15 Jahren möglich sein, forderte die Zürcher SP-Ständeratskandidatin Chantal Galladé. Am Dienstag haben linksautonome Kreise die Wohnung von Galladé massiv mit Sprayereien verschmiert und die Parole „Gegen Repression und Knast“ angebracht.

    Allerdings macht es sich auch die SVP allzu leicht, die Ursachen für das mangelnde Sicherheitsgefühl den Gegnern in die Schuhe zu schieben. Die Schweiz hat eine der geringsten Polizeidichten Europas. Da ist der Antietatismus der SVP wenig hilfreich, wenn es darum geht mehr Polizeibeamte auf die Straße zu stellen.

    Grüne Gewinner

    Trotz miserablem Wahlkampf dürfte das rot-grüne Lager ironischerweise gar gestärkt aus den Wahlen hervorgehen. Dank Klimawandel und einer lahmen Links-Mitte gewinnen die Grünen wohl dazu (plus 2,6 Prozent). Der SP wird ein Rückgang von 1,6 Prozent vorausgesagt. Konsequenzen wird es keine geben. „Das ausgeprägte Mehrparteiensystem ermöglicht es der SP weiterhin, sich stärker links zu positionieren als die Sozialdemokraten in Deutschland“, sagt Adrian Vatter, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Konstanz.

    Opfer der zunehmenden Polarisierung dürfte einmal mehr die FDP werden. Die einst so stolzen Freisinnigen sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie gründeten 1848 im reaktionären Europa einen modernen Bundesstaat mit Gewaltentrennung und bürgerlichen Freiheiten. Darauf dominierte die FDP über 100 Jahre die Schweizer Politik. Noch 1979 war sie stärkste Partei. Heute hinkt die FDP der SVP, SP und vielleicht am Sonntag auch der CVP hinterher. „Den Freisinnigen gelang es bis heute nicht, den Schritt von einer staatstragenden Partei zu einer aggressiven Wahlkampftruppe zu vollziehen“, stellt der Berner Politologe Georg Lutz fest.

    Der größte Verlierer dürfte am 21. Oktober das Ansehen der Schweiz im Ausland sein. Ein Faktor, den die SVP wohl bereits unter Kollateralschäden abgebucht hat. Untergehen wird Europas Insel der Seligen aber nicht. Selbst für Schweizer Verhältnisse ist eine prognostizierte Zunahme des SVP-Stimmanteils von 26,7 auf 27,3 Prozent mickrig. „Von einem wirklichen Triumphzug der SVP könnte man erst ab einem Plus von zwei bis drei Prozent reden“, so Adrian Vatter.

    Die Linken werden also weiterhin etwa ein Drittel und die Bürgerlichen satte zwei Drittel Stimmanteil erhalten. So ist das in der Schweiz seit mehr als 50 Jahren. Ob die SVP ihre starke Position halten oder gar ausbauen kann, hängt davon ab, wie es weitergeht, wenn der 67-jährige Christoph Blocher einmal nicht mehr ist. Vatter schätzt, dass die SVP ohne Blocher-Effekt fünf Prozent Wahlanteil einbüßen könnte.

    * Michael Soukup ist Journalist bei der in Zürich erscheinenden „SonntagsZeitung“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-512351,00.html

  41. Bist Du nicht der der behauptet hatte Du seist von PI ausgeschlossen worden bei Eisvogels Website?

  42. Bin mit dem Wahlergebnis zufrieden, wennauch ich mir noch mehr erhofft haette.

    Immerhin hat SVP ueber 2% zugenommen, waehrend Sozis abnahmen. Weiss nicht welche Rolle die Gruenen in der Schweiz spielen, ob sie auch so hirnrissig fuer eine volle EU Mitgliedschaft der Tuerkei eintreten usw.

    Der Trend stimmt jedenfalls, hoffentlich faerbt er kraeftig auf das uebrige Europa ab.

    Der Waehler muss seinen eigenen Augen, seinem Gefuehl folgen, wo er sein Kreuzchen hinmacht.

    Eine Situation, wo eine radikale, wesensfremde, wertefremde Einwanderergruppe, wie die Muslems hier auftreten, von uns verlangen, dass wir uns ihren kranken Werten anpassen, hat es bisher nicht in Europa gegeben.

    Fuer und ihre geistlichen und politischemn Fuehrer ist der Koran das Mass aller Dinge, dem sie sich einer Idiologie vergleichbar, blind unterwerfen, fuer uns ist die christliche Tradition, Kultur, Grundgesetz unsere Richtschnur – eine unueberwindliche Huerde fuer Integration.

  43. Auch in Polen wurde/wird heute gewählt, doch dort tobt das Wahlchaos:

    http://www.welt.de/politik/article1283025/Wahl_in_Polen_beginnt_mit_technischer_Panne.html

    „In Polen tobt das Wahlchaos

    Die vorgezogene Parlamentswahl in Polen soll nach jüngsten Angaben der Wahlkommission knapp drei Stunden später als ursprünglich geplant enden. Die Ursache für das Chaos: In einigen Wahllokalen waren die Stimmzettel ausgegangen. Umfragen zufolge droht dem Lager um die Brüder Kaczynski einer Niederlage.

    Die Wahl werde um 22.55 Uhr statt um 20 Uhr enden, teilte die Wahlkommission eineinhalb Stunden nach der ursprünglich geplanten Schließung der Wahllokale mit. Es seien Stimmzettel nachgeliefert worden. Prognosen sollten erst nach dem Ende der Abstimmung veröffentlicht werden.

    Die Wahlbeteiligung lag insgesamt mit 52 Prozent deutlich höher als vor zwei Jahren. Da in mehreren Wahllokalen in Posen, Danzig und der Hauptstadt Warschau nicht genügend Stimmzettel vorhanden waren, war bereits im Laufe des Tages eine Verzögerung von etwa zwanzig Minuten angekündigt worden. Diese zog sich dann immer weiter in die Länge. …..“

    Paulchen

  44. An kosmos@

    #58

    Zumindest möchte der grüne Daniel Vischer den Hamas Chef zu uns einladen!

    Also ich möchte die Türkei auch nicht in die EU haben die würden den Türken ständig reinreden was sie zu tun haben und was nicht.

    Ausserdem würden nur die Geschäftsleute in Istanbul wirklich profitieren, die Bauern und Handwerker in Anatolien weniger!

  45. Auch in Polen wurde heute gewählt, doch dort tobte das Wahlchaos:

    Soeben wurde mitgeteilt, die Die liberale Bürgerplattform (PO), mit Donald Tusk hat in Polen die Wahl gewonnen.

    Paulchen

  46. Die Ergebnisse der vorgezogenen Parlamentswahl in Polen:

    Die liberale Bürgerplattform (PO) errang 43,7% der Wählerstimmen.
    Die konservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) errang 30,4% der Stimmen, damit sind die Kräfte um die Kaczynski-Zwillinge auf der Verliererstraße.

    Paulchen

  47. Die RECHTSGERICHTETE SVP, berichtet der DLF.

    Was soll das bedeuten? Rechtsgerichtet. Ist das die Vorstufe vor Rechtsradikal?

    Offenbar sind die Polen ihre Zwillinge leid. Soll vorkommen.

  48. #63 D.N.Reb
    Soeben bezeichnete der Deutschlandfung die SVP als rechtskonservativ. Regt sich da etwas Verstand?

  49. Ich glaube eher, es ist ein sachtes Zurückrudern. Hätte die SVP verloren, wäre der aufbrausende Beifall der Staatsmedien über die ROTE KARTE, die nun den Rechtsextremen von den Schweizern gezeigt wurde, alle Viertelstunde unüberhörbar und Wahlanalysten wären den ganmzen Tag beschäftigt, um zu erklären, dass „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ von den Bürgern nicht honoriert würden.

    Jedenfalls ist DAS Ereignis JETZT die Abwahl der einen bösen Zwillingspartei in Polen.

    Wenn es schon nicht gelungen ist, die SVP in die Krawallmacherecke zu drängen, bei den Schweizern, dann muss der Sieg über Polen wenigstens gefeiert werden. 🙂

  50. Interessanter Kommentar vom Chefredakteur der WELT Thomas Schmid:

    (Zitat-Auszug)“In Deutschland spottet man gerne über die Schweiz: Langweilig sei sie und getragen von einem völlig hypertrophen und veralteten Nationalstolz. Wer so redet, übersieht geflissentlich, dass die Schweiz eine Willensnation ist. Sie ist auch deswegen so stabil, weil – wie Gottfried Keller 1841 schrieb – der Nationalcharakter der Schweizer vor allem „in ihrer Liebe zur Freiheit, zur Unabhängigkeit“ liegt. Nichts also, worüber Deutsche Grund hätten, sich lustig zu machen. Gleichwohl: Das Konkordanzverfahren, das der Schweiz seit Jahrzehnten beinahe eine Allparteienregierung beschert, hat natürlich etwas Zähes. Es befördert zwei ungute Verhaltensweisen: das sture Festhalten am Herkömmlichen und die proklamatorische Neigung zum Gutgemeinten, zum Korrekten. Der Erfolg des kraftvoll auftretenden Christoph Blocher von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) besteht schlicht darin, dass er diesen Konsens aufgekündigt hat. Dass er, im Namen der Tradition, der Schweiz zu einer inneren Polarisierung verholfen hat. Er hat den dicken Staub des Konsenses aufgewirbelt, der über der Nation lag. Und er hat das geschafft, weil er ausgesprochen hat, was viele denken, was aber keinen oder wenig Platz im öffentlichen Diskurs findet. Wäre es deswegen besser gewesen, der Populist Blocher hätte geschwiegen?“

    Quelle: http://debatte.welt.de/kommentare/44836/keine+angst+vor+populisten

  51. Div. MSM-Schreiber schwadronieren vom „fremdenfeindlichen“ Wahlkampf.
    Die Augsburger Allgemeine bringt Fakten und Zahlen:

    » … Seit 1919 hatte keine Partei in der großen Kammer des Parlaments, dem Nationalrat, so viele Sitze wie die SVP – nämlich 62 von 200 (2003: 55) – und einen so hohen Wähleranteil von 29,0 Prozent (+2,3 Prozentpunkte) für sich verbucht. …
    Die Wahlbeteiligung lag bei 49,6 Prozent und war seit 1975 der höchste Wert bei einer Wahl zum Nationalrat. 2003 hatte die Beteiligung bei 45,3 Prozent gelegen. Vor allem der SVP ist es nach Einschätzungen von Wahlexperten gelungen, mit ihrer Kampagne gegen Ausländerkriminalität und für eine souveräne Schweiz ihre Anhänger bis weit in den sonst gegenüber der SVP eher zurückhaltenden, französisch-sprachigen Westen des Landes zu mobilisieren.
    … «

    http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,SVP-unumstrittener-Wahlsieger-in-der-Schweiz_arid,1055052_regid,2_puid,2_pageid,4290.html

    Klartext: Für den pseudolinken Gutmenschjournalist ist die Kampagne gegen AUSLÄNDERKRIMINALITÄT „fremdenfeindlich“.
    Recherchetip für den Gutmenschjournalisten: Schweizer Kriminalitätsstatistik, Gewaltkriminalität, Vergewaltigungen, Drogenkriminalität.

    Souveräne Schweiz: „Rechtspopulistisch“, oder wie?
    Na wenn schon. Populistisch heißt doch volkstümlich, oder wie? Das Gegenstück wäre doch wohl „elitär“. 😉

  52. Nachtrag, wg. populistisch:

    GAZPROM-Schröder in seinem vorletzten Wahlkampf:

    „Kriminelle Ausländer ‚raus!!“

    Währenddessen hat sein Kumpel Josef „Joschka“ Schleuserfischer Millionen Visa an Zuhälter und Mafiosi verteilt.

    Glückwunsch an die SchweizerInnen.

    Hoffentlich hält Dr. Christoph Blocher, was er verspricht.

    http://www.blocher.ch/de/

    (Deutschsprachig 😉 )

  53. die Schweiz ist auf Platz 16/28 im Integrations-Index 2007, weit vor den Ösis (26) und knapp hinter Deutschland (14). Aber hier gilt eher, je weiter hinten desto besser. Das sagen sich die Griechen und Ösis sicher auch 🙂

    http://www.integrationindex.eu/topics/2638.html

    und wer bitte schön will schon nach Schweden seine Ohren abfrieren oder im Sommer von Mücken gefressen werden? Rang No. 1 Schweden –> Gratulation, öffnet eure Tore zum Nordpol.

  54. „Würdigung“ der schweizer Wahlen in der Rheinischen Post vom 22.10.2007:
    Leitartikel von Jan Dirk Herbermann:

    Blochers Drohungen
    Reiches Land, rechtes Land: Die nationalkonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) hat weiter zugelegt und ist erneut stärkste Partei Helvetiens. Der Sieg ist ein Triumph des SVP-Anführers Christoph Blocher. Der Milliardär führte eine knüppelharte Kampagne gegen alles, was nicht in die heile Welt seiner traditionsbewussten Landsleute passt. Der Volkstribun schürte die Angst vor kriminellen Fremden und vor der EU.
    Bislang stand Justizminister Blocher in der Großen Koalition von sieben Ministern aus vier Parteien oft alleine da. Blocher droht jetzt, in der Regierung seine rabiate Politik mit noch mehr Macht durchzudrücken. Viele Asylsuchende werden in Zukunft vergeblich hoffen, in dem friedlichen Land in der Mitte Europas Unterschlupf zu finden. Ein Beitritt der Eidgenossenschaft in die EU wird völlig unwahrscheinlich. Und auch ein stärkeres Engagement der reichen Schweiz bei globalen Krisen wie Klimawandel, Hunger und Seuchen wird nicht zu erwarten sein.
    Die gemäßigten Kräfte Helvetiens können nur darauf setzen, dass die Schweizer allzu krasse Initiativen der SVP in Volksabstimmungen zurückweisen. Die direkte Demokratie ist der Rettungsanker für alle, die mit Blocher nichts zu tun haben wollen.

    Man beachte, wie in Deutschland die mit großer Mehrheit (!) gewählten Demokraten der Schweiz bezeichnet bzw. diskreditiert werden, wenn sie nicht ins persönliche Polit-Profil des sogenannten Journalisten passen: Anführer, knüppelharte Kampagne, Volkstribun, …schürte die Angst…, …seine rabiate Politik…, usw. usw!

    Der sog. „Bericht“ des gleichen Herrn in derselben Ausgabe entpuppt sich beim Lesen ebenso als deutlich links eingefärbte Polemik:

    Schweiz: Konservative legen zu
    VON JAN DIRK HERBERMANN
    GENF Die Schweiz rückt weiter nach rechts: Nach einem beispiellos aggressiv geführten Wahlkampf gewinnt die nationalkonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) mit fast 29 Prozent die meisten Stimmen bei dem Urnengang zum Nationalrat, der großen Parlamentskammer.
    Die Gruppierung des autoritären Milliardärs und Justizministers Christoph Blocher gewann im Vergleich zu den Wahlen von 2003 rund zwei Prozentpunkte hinzu und baute so ihre Position als größte Partei des Landes aus.
    Zunächst erklärte Blochers Vertrauter, SVP-Präsident Ueli Maurer, dass seine Partei die traditionelle Regierungs-koalition mit den Freisinnigen (FDP), den Sozialdemokraten (SP) und der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) fortsetzen will. Zugleich meldete Maurer den „Führungsanspruch“ der SVP im Kabinett klar an. Allerdings: Die Schweizer Bürger entscheiden über wichtige politische Fragen direkt per Volksabstimmung und Referendum.
    Mit diesem Plakat, das für die Ausweisung straffällig gewordener Ausländer wirbt, war die SVP in den Wahlkampf gezogen.(… ohne Foto). Als große Verlierer des Urnengangs stehen die Sozialdemokraten (SP) da: Nur rund 19 Prozent der Wähler votierten für die SP. Das sind rund vier Punkte weniger als vor vier Jahren. Der SP-Präsident Hans-Jürg Fehr räumte ein „Debakel“ ein. Die CVP legte gering zu (auf rund 15 Prozent), während die FDP leichte Einbußen hinnehmen musste (auf knapp 16 Prozent). Die Grünen, die einzige gewichtige Opposition im Parlament, gewannen Stimmen hinzu, sie kommt auf mehr als neun Prozent.
    Für die SVP zahlt sich mit dem Sieg rabiate Kampagne aus: Die Blocher-Truppe hetzte gegen „kriminelle Ausländer und Asylmissbrauch“, machte gegen die EU mobil und forderte tiefere Steuern. Der SVP- Kampf gegen missliebige Fremde gipfelte in dem berüchtigten Schafplakat. Die krassen SVP-Botschaften sorgten auch bei den Vereinten Nationen für Empörung. Der Sonderberichterstatter über Rassismus, Doudou Diene, protestierte gegen die Schaf-Bilder.
    Im Dezember wird die neue Regierung, der Bundesrat, gewählt. Er umfasst sieben Mitglieder, der Vorsitz rotiert. Seit 1959 teilen sich die SVP, FDP, CVP und die SP die Ministerposten. Bis 2003 galt bei der Besetzung in der Regierung die Formel: FDP, CVP und SP stellten jeweils zwei Kabinettsmitglieder. Die SVP musste sich mit einem Bundesrat begnügen. Nachdem die Blocher-Truppe bei den Wahlen 2003 erstmals als stärkste Partei durchs Ziel ging, forderte sie einen zusätzlichen Bundesrat. Die CVP musste einen Minister abgeben – Christoph Blocher selbst übernahm den freigewordenen Kabinettsposten.

    Dieser „Bericht“ ist hinsichtlich der polemischen Äußerungen noch eine Steigerung des Leitartikels.
    Ich empfehle Herrn Gösmann (Chefredakteur der Rheinischen Post) dringend, die Elaborate seines neuen Mitarbeiters künftig vor der Freigabe auf Objektivität und journalistische Qualität zu prüfen.
    P.S. Die Kündigung meines RP-Abos läuft!

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