koran.jpgDer Djihad hat nun auch Österreich erreicht. Ein bosnischer Muslim will mit einer Rucksackbombe in die US-Botschaft in Wien eindringen. Der Attentatsversuch scheitert. Die Bombe hätte eine verheerende Wirkung gehabt, sagt die Polizei. Wien ist nur knapp einem Blutbad entgangen.

Und wie reagieren die österreichischen Medien? Es ist seltsam ruhig im heimischen Blätterwald. Dem stets politisch korrekten „Standard“ ist die Geschichte in seiner Onlineausgabe keinen Aufmacher wert. „Familiensplitting begünstigt Haufrauen und Besserverdiener“ ist aus Sicht der Standardredakteure die bessere Story. Weil aber auch der Standard die Geschichte nicht ganz ignorieren kann, wird die Story möglichst verniedlicht. Der „verwirrte“ Täter könnte einem nach Lektüre des Artikels fast schon Leid tun.

So wie der Standard versuchen auch die anderen Tageszeitungen in ihren Onlineausgaben den vereitelten Terroranschlag zu verharmlosen und herunterzuspielen.

Auch im österreichischen Staatsfunk, dem ORF, geht man mit der Story sehr gelassen um. Keine Breaking News, keine Sondersendung – Business as usual. Der größte Radiosender des Landes, Ö3, bringt in seinen Nachrichten um 20 Uhr die Geschichte als Kurzmeldung an dritter Stelle. In der ZIB 2 der wichtigen Nachrichtensendung um 22.00 Uhr: ein kurzer nichtssagender Beitrag.

Man hat den Eindruck, es gibt ein stillschweigendes Übereinkommen unter den Massenmedien des Landes: Die Islamisierung Österreichs mit all ihren Begleiterscheinungen, wie etwa Terror und Gewalt findet nicht statt, wenn man darüber nicht oder nur verharmlosend berichtet. Das mutet auf den ersten Blick absurd an, ein Streifzug durch die Mainstream-Medien bestätigt jedoch diese These. Österreich ist – so das Klischee – eine Insel der Seeligen und sie bleibt es auch, wenn alles Unangenehme medial unter den Teppich gekehrt wird.

Wie lange diese Vogelstrauß-Politik gut geht, steht auf einem anderen Blatt. Noch glauben die österreichischen Journalisten daran, ihre heile Welt durch Ignoranz, Verdrängung und Wegschauen noch eine Zeit lang aufrechterhalten zu können. Die Konsequenzen ihres verantwortungslosen und vollkommen unjournalistischen Tuns sind ihnen scheinbar nicht bewusst oder egal.

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