Wettbewerb: Im Flugsimulator nach New York…

New York City
Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens möchten die Kantonalbanken mit dem Projekt „Dreamcard“ möglichst vielen Schweizern ihre unterschiedlichen Träume erfüllen und haben sich dazu zusammen mit der Zeitung 20Minuten.ch etwas feines ausgedacht: sie verlosen einen Flug mit Swiss im Flugsimulator nach New York. Wir fragen uns, wie viele Schweizer mit einem „bestimmten Hintergrund“ sich schon gemeldet haben.

Hier die Meldung:

20 Minuten und Dreamcard der Kantonalbanken verlosen einen Flug mit Swiss im Flugsimulator nach New York! Machen Sie hier bis am 2. Oktober am Wettbewerb mit. Das gibt’s zu gewinnen:Sie fliegen nach New York. Und zwar selbst. In einem Simulator erleben Sie, was es heisst, Pilot zu sein, und stellen Ihre Fähigkeiten über den Wolken unter Beweis. Bevor Sie sich selbst und zwei Begleitpersonen in den Big Apple pilotieren, werden Sie von einem SWISS-Piloten gebrieft. Nach der Landung gibt es Feedback sowie eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

PI meint: Wegen 9/11 geschmacklos!

(Spürnase: Marquis)




Das „Ostel“ in Berlin: Schlafen in der Stasi-Suite

OstelDie Geschmacklosigkeiten-Skala ist nach oben offen. Auf der Ostalgie-Welle schwimmend hat jetzt in Ost-Berlin das „Ostel“ eröffnet. Umgeben von „DDR-Charme“ kann man dort in der „Stasi-Suite“ übernachten.

Vom Mobiliar über die Tapete bis hin zu den „richtigen“ Topfpflanzen, nichts Kapitalistisches stört die Freuden des auferstandenen real existierenden Sozialismus. Begrüßt wird man auf der Website mit der Nationalhymne der DDR, klickt man weiter, plärrt Honecker einen „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ ins Ohr. Für die Reise in die Vergangenheit steht sogar eigens ein Trabbi für Stadtrundfahrten zur Verfügung. Weiter heißt es:

Haben Sie keine Angst – bei der Grenzkontrolle (Check-In) ist noch keiner in Verwahrung genommen worden.

Richtig witzig! Was war die Zeit, wo DDR-Bürger ständig misstrauisch gegenüber allem und jedem sein mussten, für eine fröhliche Zeit! Aber wenn grausame linke Regime und ihre Diktatoren verherrrlicht und aufgewertet werden, stört das in Gesellschaft und Politik kaum jemanden.

Dabei kennt die Verkommenheit des Projekts keine Grenzen:

An den Wänden der Zimmer hängen Bilder von Staatschef Erich Honecker und Volkskammerpräsident Horst Sindermann. Das Logo des Hotels am Ostbahnhof gleicht dem der FDJ, als Höhepunkt wird eine „Stasi-Suite“ angeboten. Als „Gag“ zur Eröffnung seien Plastik-Abhörwanzen „wie Ostereier“ versteckt worden. sagte der Chef des Hotels, Daniel Helbig, der „Berliner Zeitung“. Wer eine der Wanzen fand, bekam ein Freigetränk.

Stasi-Opfer und Bürgerrechtler sind empört, wie ihre Leiden verhöhnt werden.

„Die DDR war keine Spaßveranstaltung“,

mahnt auch der Leiter der Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, Hubertus Knabe.

Mal schauen, wann der Hotelier irgendwo ein Stück Todesstreifen nachbaut, wo der Gast dann seine Rolle wählen darf: Flüchtling oder NVA-Grenzsoldat. „Haben Sie keine Angst, es ist noch keiner bei dem Spiel ums Leben gekommen.“ Vielleicht könnte man längerfristig auch Folterszenen aus den Stasi-Kellern als lustigen Zeitvertreib anbieten.

Harald Schmidt – man mag von ihm halten, was man will – gibt folgende Anregung:

Wenn wir unsere Geschichte schon heiter aufarbeiten, dann könnten wir doch auch etwas weiter zurückgehen …


(Spürnase: Florian G.)




Winni Schäfer: Keine Berühungsängste mit Iran

Winni SchaeferDer frühere Fußball-Bundesligatrainer Winfried „Winni“ Schäfer (Foto) möchte neuer Nationaltrainer des Iran werden und trifft sich bereits in den kommenden Tagen mit Funktionären des iranischen Verbandes zu Vertragsgesprächen. In einem Interview mit der Welt äußerte sich der 57-Jährige zu seinem Vorhaben: „Ich habe mit Politik im Grunde nichts am Hut. Der Iran ist in der Fifa, das Land spielt WM. Alles andere ist nicht wichtig.“

WELT ONLINE: Haben Sie keine politischen Berührungsängste mit dem Land?

Winfried Schäfer: Ich bin Fußballballtrainer und kein Politiker. Ich bin in meiner Heimatstadt Esslingen im Stadtrat, aber ich habe mit Politik im Grunde nichts am Hut. Der Iran ist in der Fifa, das Land spielt WM. Alles andere ist nicht wichtig.

WELT ONLINE: Menschenrechtsverletzungen oder die aggressive Atompolitik des Iran sind Ihnen also egal?

Winfried Schäfer: Wenn ich irgendwo hingehe, ist Politik für mich als Fußballtrainer unwichtig. Moment, es klingelt auf der anderen Leitung.

WELT ONLINE: Dürfen wir fragen, wer angerufen hat?

Winfried Schäfer: Leute aus dem Iran rufen einfach die Stadt Esslingen an und wollen mit mir Kontakt aufnehmen.

WELT ONLINE: Wenn Sie den Job bekommen, wird das Interesse noch größer. Haben Sie keine Angst, dass sie instrumentalisiert werden könnten?

Winfried Schäfer: Nein. Es ist Grundvoraussetzung, dass ich als Trainer frei arbeiten kann. Ich habe das in Dubai auch so gemacht. Am Ende kam ein neuer Manager, der mir erzählen wollte, wie Fußball geht, obwohl er nicht mal wusste, dass der Ball rund ist. Dann muss man aufhören. Ich lasse mich nicht instrumentalisieren, ich passe mich an.

WELT ONLINE: Was meinen Sie damit?

Winfried Schäfer: Ich habe ja auch in Dubai viele Moslems kennengelernt. Da darf man nicht maulen, wenn die Spieler zum Beten gehen, sondern muss sich darauf einstellen. Wir haben Geburtstage mit Moslems gefeiert. Oder wenn die Oma oder der Opa gestorben sind, hat man im Garten zusammen gesessen. Das hat mir alles gut gefallen.

(Spürnase: breiterfuchs)




DIE LINKE beschließt den Kampf gegen sich selbst

Landtag Meck-PomWie die taz am 14.11.2007 unter der Schlagzeile „Nordosten wird Antifa-Land“ berichtete, hat sich der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern (Foto) den Kampf gegen extremistisches Gedankengut in die Verfassung geschrieben.

(…) zwei Sätze werden nach dem Willen der Parlamentsmehrheit als Artikel 18a in die Landesverfassung eingefügt. „Alles staatliche Handeln“ soll demnach künftig, dem „inneren und äußeren Frieden dienen.“ Außerdem soll künftig gelten: „Handlungen, die […] insbesondere darauf gerichtet sind, rassistisches und anderes extremistisches Gedankengut zu verbreiten, sind verfassungswidrig.“

Bestrebungen, als extremistisches Gedankengut, rechtsextremistisches Gedankengut zu benennen, für die eine sich links nennende Volksinitiative rund 17.000 Unterschriften gesammelt hatte, wurden nicht berücksichtigt.

Mecklenburg-Vorpommern hat ein Rechtsextremismusproblem. Rechtsextremisten gefährden durch ihr Auftreten die Ruhe und Beschaulichkeit gemütlicher Ferienorte. Sie terrorisieren und verletzen Menschen und sie haben mit Demokratie nichts am Hut.

Nichts mit Demokratie am Hut haben aber auch die Demokratischen Sozialisten, außer, dass sie genauso wie rechtsextreme Parteien im demokratischen System eine gute Möglichkeit sehen, legal die Macht zu erringen.

Was sie dann damit anfangen, zeigte wunderbar Berlins Sozialsenatorin Knake-Werner (PDS), die, als ein Kipper auf der Pankow-Heinersdorfer Moscheebaustelle brannte, diese Tat sofort als rassistisch und fremdenfeindlich zuordnete und die Täter benannte, noch ehe es die Polizei konnte (PI berichtete). Auszug aus der Märkischen Allgemeinen vom 23.03.07:

„Der feige Brandanschlag ist ein Höhepunkt der islamfeindlichen Hetze“ sowohl der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau als auch der NPD“ …“Alle Berliner sind jetzt gefordert, Solidarität mit der Ahmadiyya-Gemeinde zu üben und den Moscheegegnern die rote Karte zu zeigen“ erklärte Sozialsenatorin Knake-Werner.“

Demokratischer Sozialismus ist ein Widerspruch in sich. Sozialismus bedeutet schlicht die Machtübernahme durch das Proletariat, den Umsturz der bestehenden Gesellschaftsordnung, die Überführung des Privateigentums an Produktionsmitteln in gesellschaftliches, also Staatseigentum und die Unterdrückung der bisherigen ökonomisch herrschenden Klasse. Und das alles unter Führung einer marxistisch-leninistischen Partei, einer Avantgarde, als die sich DIE LINKE wohl selbst sieht, und die dem Proleten sagt, wo es langgeht, denn er selbst ist zu bildungsfern, um das hohe Ziel zu begreifen, in der Bundesrepublik DDR-Verhältnisse zu schaffen.

DIE LINKE wollte also nichts anderes, als einen Freibrief in Mecklenburg-Vorpommern, für sich und ihre antifaschistischen Fußtruppen, die im Rostocker Stadthafen deutlich zeigten, was innerer Frieden für sie bedeutet, Pflastersteine auf Polizisten schmeißen und Autos Behinderter anzünden.

Zum Glück war am Tag der Abstimmung über den Zusatz zur Verfassung noch etwas Hirn im Landtag vorhanden und hat das verhindert.

(Gastbeitrag von D.N. Reb)




Heidi wird islamisch

Heidi IslamDas hätte sich Autorin Johanna Spyri nicht träumen lassen: Das von ihr geschaffene urige Schweizer Mädel „Heidi“ muss bei ihrer Freundin Klara in Frankfurt jetzt in einer muslimischen Familie leben.

Bild: Die alte (l.) und neue Frau Sesemann.

In der türkischen Ausgabe des Heidi-Buches trägt Klaras Großmutter ein islamisches Kopftuch und einen weiten Mantel von der Art, wie er bei frommen Musliminnen in der Türkei beliebt ist. Das türkische Bildungsministerium empfiehlt ausdrücklich die Kopftuch-Variante von Heidi.

„Jetzt werden schon Kinderbücher für die Kopftuch-Propaganda benutzt“, kritisierte „Hürriyet“, eine andere türkische Tageszeitung. Auf diese Art werde Kindern suggeriert, dass es auf der Welt keine anderen Lebensweisen als die islamische gebe. Zudem zeuge die Darstellung von einem mangelnden Respekt gegenüber anderen Religionen.

Die Hürriyet sollte es besser wissen: Der Islam kennt keinen Respekt gegenüber anderen Religionen und Kulturen.

(Spürnasen: Thomas E., Marc Sch. und Ulrike)




Beckstein: Multikulti ist Gift für Miteinander

Einen Monat nach seinem Amtsantritt hat Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein heute seine erste Regierungserklärung im Landtag vorgelegt. Darin ermahnte er die ausländischen Mitbürger, unsere Sitten und kulturellen Gebräuche zu respektieren. „Das verstehen wir unter Leitkultur“, so Beckstein.

Und weiter:

„Jeder muss gesellschaftliche und rechtsstaatliche Grundlagen sowie Spielregeln unserer Gesellschaft anerkennen. Wir wollen ein Miteinander, kein Nebeneinander. Die Sprache ist der erste Schritt zur Integration, zum Erwerben eines Schulabschlusses und zur aktiven Teilnahme am Arbeitsgeschehen. Wir wollen keine dauerhaft erhöhte Zahl von Arbeitslosen unter den ausländischen Mitbürgern (mehr als doppelt so hoch wie bei den Einheimischen), keine dauerhaft erhöhte Zahl von Sozialleistungsempfängern (Anteil mehr als doppelt so hoch wie der anteil an der Bevölkerung), keine dauerhaft erhöhte Zahl von Kriminellen.“

Hier ein Auszug der Rede von Beckstein:




Esther Schapira wehrt sich

Ausführlich nimmt Esther Schapira (Foto) in der FAZ Stellung zu den Behauptungen Muhabbets und seines Managers, sie habe nicht die Wahrheit gesagt. Dieser hatte – wie berichtet – Schapira indirekt der Lüge bezichtigt, obwohl er zuvor den Inhalt des Gespräches zwischen ihr und Muhabbet nicht bestritten hatte. Näheres hier

(Spürnasen: Urs G. und Angela)




Pädophiler leistet Sozialarbeit in Kindergarten

Ein wegen Pädophilie mehrfach vorbestrafter Mann – darunter auch ein schwerer Fall von Kindesmissbrauch – durfte auf eigenen Wunsch eine in 720 Stunden gemeinnützige Arbeit umgewandelte Geldstrafe in einem Kindergarten abarbeiten. Völlig unerwartet wurde der Mann in Gegenwart der vielen Kinder rückfällig.

Er selbst schlug einen Kindergarten als Arbeitsort vor. Er wurde jedoch zunächst in der Landesturnschule, später in einem Bauhof eingesetzt. Nachdem er die Arbeit dort nicht mehr leisten konnte und ein Arzt ihm das Tragen schwerer Lasten verbot, erhörte die Staatsanwaltschaft den Wunsch des Mannes, seine Strafe im Kindergarten abzuarbeiten. Dort wurde er der Anklagebehörde zufolge rückfällig.

Die zuständige Staatsanwaltschaft gibt sich zerknirscht. Man habe wohl die Akte des Mannes nicht eingehend geprüft.

(Spürnase: Moderater Taliban)




Klimatizismus: Die „vierte Gewalt“ hat versagt

Global swindleZu den Folgen der einseitigen Berichterstattung der Medien beim Thema „Klimaschutz“ hat sich PI-Leser Norbert Staude in einem offenen Brief an die Chefredakteure und Herausgeber einiger deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften gewandt. Wir veröffentlichen nachfolgend sein emotionales Schreiben im Wortlaut.

Offener Brief

Sehr geehrter Herr … ,

demnächst wird der klimaschutzpolitische Wanderzirkus seine Zelte auf Bali aufschlagen und die übliche Vorstellung geben. Mediale Aufmerksamkeit ist gewiss, und in den Berichten darüber werden wieder nur die Akrobaten selbst zu Worte kommen und über Zehntelgrade streiten. Der „unsportliche“ Zuschauer wurde noch nie befragt.

Um zu erkennen, ob jemand ins Schwarze getroffen hat, muss man nicht selbst Mitglied eines Schützenvereins sein. Jegliches Naturgeschehen ist Umverteilung von Energie oder Materie. Bisher konnte aber noch kein Physiker mit seinen hochempfindlichen Messgeräten einen „atmosphärischen Treibhauseffekt“ beobachten, obwohl doch ohne einen solchen die globale Durchschnittstemperatur bei -18?C liegen sollte.

Wie kann ein logisch denkendes Hirn in der Natur eine Wirkung ohne erkennbare Ursache überhaupt für möglich halten? Das bleibt den „Klimaforschern“ vorbehalten, mit ihrem Präzisionsmessinstrument „abschmelzende Gletscherzunge“. Garantiert kausalitätsfrei!

Die Apologeten des Klimatizismus haben den uralten Traum aller Scharlatane wahr gemacht, die objektive Realität geleugnet und dreist ihre subtile Lüge als Wahrheit etabliert. Ein intellektuelles Verbrechen an der Menschheit!

So monströs, dass es unser Vorstellungsvermögen überfordert und wohl nur deshalb von fast allen als Tatsache wahrgenommen wird.

Wie kann das in einer „aufgeklärten“ Gesellschaft möglich geworden sein? Ganz einfach: Die „vierte Gewalt“ hat versagt. Alle haben vor einundzwanzig Jahren vom „Leitmedium“ SPIEGEL abgeschrieben und daran festgehalten. Zweifel wurden später zwar gelegentlich angedeutet, aber nie wurde das Kind beim Namen genannt. Nur einige Leserbriefe wurden als „Alibi“ abgedruckt. Die gegenwärtig veröffentlichte Debatte zum Klimaschutz ist auch nur Spiegelfechterei.

Staatsräson? Sind wir schon wieder soweit?

Bitte denken Sie einmal darüber nach, verkürzen Sie die Schamfrist zur Gesichtswahrung auf ein Minimum und tun Sie das Ihrige, um die klimaschutzpolitische Geisterfahrt aufzuhalten!

Mit vorzüglicher Hochachtung

Norbert Staude

Adressaten: Thomas Schmid (WELT), Frank Schirrmacher (Mitherausgeber der FAZ), Roger Köppel (Weltwoche), Dieter Stein (Junge Freiheit), Giovanni di Lorenzo (ZEIT), André F. Lichtschlag (eigentümlich frei), Wolfram Weimer (Cicero), H. W. Kiltz (Süddeutsche Zeitung), Helmut Markwort (FOCUS), Thomas Osterkorn und Andreas Petzold (STERN)

» Kontakt: norbertstaude@t-online.de

Buchtipp:

Maxeiner




Islam-Quiz für Fortgeschrittene

Weil in Deutschland dreieinhalb Millionen Muslime wohnen, die Religion einen schlechten Ruf hat und besorgte Intellektuelle die Demokratie gefährdet sehen, hat die Welt ein Quiz online gestellt, damit wir alle prüfen können, ob wir über die „Religion des Propheten“ genug wissen. Offenbar wird sie dann weniger gefährlich.

Auch der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya, drückt seine Sorge darüber aus, dass der Prophet den Menschen als „säbelschwingender Beduinenführer entgegen“ käme, obwohl er doch ein „Stadtkind“ gewesen sei. Wir sind bekümmert.

Das PI-Team hat deshalb – jeder für sich, versteht sich – den Test gemacht, von dem der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyeck, meint, dass ihn sicher auch nicht alle Muslime vollständig richtig lösen könnten. Und Islamwissenschaftler und Rechtsprofessor Mathias Rohe aus Erlangen kritisiert, dass

„sich die Fragen fast ausnahmslos auf den traditionell-schriftorientierten Islam beziehen.“

Das verwundert uns, da „Islam Islam ist und damit hat es sich„. Das haben wir gerade gelernt, es gibt keinen moderaten oder modernen Islam, Herr Rohe. Und der „Wissenschaftler“ sagt sogar noch mehr kluge Dinge zum Beispiel das hier:

„Der Islam ist lange nicht so verkrustet und altmodisch, wie er auf vielen Websites daherkommt“,

Nein, sicher nicht.

Auch wir haben an dem Quiz einiges zu bemängeln. Wichtige Fragen werden nicht gestellt, zum Beispiel:

Wievielen Juden ließ der Prophet in Medina den Kopf abschlagen, weil sie nicht konvertieren wollten? 3, 25, 600-900?

oder

Was veranlasste der Prophet mit Kritikern und Satirikern? Er lobte sie für ihre Kreativität, er ließ sie gewähren und ignorierte sie, er ließ sie ermorden.

oder

Wie definiert der Koran Menschen, die keine Moslems sind: Als noble, friedliche Mitbürger, als harmlose Falschgläubige, als schlimmer als das Vieh (Lösung in Sure 8,55)

Interessant wäre auch diese Frage gewesen:

Wie alt war Aischa, als der Kinderfreund Mohammed sie heiratete? 6, 14 oder 21 Jahre?

Leider taucht keine dieser Fragen auf. Offenbar fürchtet man, dass nicht nur zu wenig, sondern auch zu viel Wissen über den Islam der interreligiösen Multikulti-Harmonie im Weg stehen könnte.

Da wir bereits nach dem eigenen Abschneiden befragt wurden, hier unsere Ergebnisse:

Sie haben 30, 33 bzw. 36 Fragen korrekt beantwortet.
Der Islam ist Ihnen nicht fremd, Ihre muslimischen Mitbürger können sich über einen kompetenten Gesprächspartner freuen.

Sie haben Ihr Islam-Wissen erfolgreich bewiesen und können sich auf der nächsten Seite eintragen. Mit etwas Glück gehören Sie zu den glücklichen Gewinnern und fliegen nach Istanbul.

Nun, Istanbul muss nicht sein und dass viele muslimische Mitbürger, oder sagen wir korrekterweise lieber ihre selbsternannten Vertreter, sich über unsere Kompetenz freuen, wagen wir auch zu bezweifeln, aber unsere Leser können beruhigt sein, dass unsere Islamkritik in so fachkundigen Händen liegt ;-).

(Spürnasen: Erwin S., Thilo B., Angela, Hendrik J., Frek Wentist, Marcel und bestimmt auch Akte Islam)




Muhabbet: Nicht Wolf, sondern Lamm

Nachdem Muhabbet sich mit seinem Manager Jochen Kühling besprochen hat, ist diesem plötzlich eingefallen, dass er auch bei dem Gespräch mit der Journalistin Esther Schapira dabei war. Er könne deshalb bestätigen, dass Vorzeige-Muslim die bösen Worte nie gebraucht hätte. „Ich war dabei. Behauptungen, wie sie da getroffen worden sind, sind unzutreffend. „Wir sind gespannt, wer sich noch alles als Zeuge zur Verfügung stellt.

(Spürnase: Bernd v. S.)