Antisemitische Hetze in der Türkei

protokolle.jpgNoch gehört die Türkei zu den wenigen islamisch geprägten Ländern, die in ihrer Außenpolitik ein neutrales bis gemäßigt positives Verhältnis zu Israel pflegen. Aber mit dem Wiedererstarken des Islam gewinnt jetzt auch bei unserem Natopartner der seit den Tagen des Propheten fest in der „Religion des Friedens“ verwurzelte Antisemitismus an Boden. PI-Leser Gareth war dieser Tage in Istanbul und fand dort Zeugnisse des übelsten Judenhasses, wie sie auf Basaren arabischer Länder seit Jahren feilgeboten werden, um den Hass auf Israel und alle Juden zu schüren.

Gareth berichtet:

Machwerke
Mit den «Protokolle der Weisen von Zion» , jene legendäre Fälschung aus dem zaristischen Russland, konnte schon vor hundert Jahren manches Pogrom angezettelt werden. Bis heute zählen sie zu den wichtigsten Quellen antisemitischer Verschwörungstheorien.

Ich war kürzlich in Istanbul und mich erstaunte das Machwerk in vielen Buchhandlungen zu finden. Es gibt mehrere Taschenbuchausgaben – und das in hohen Auflagen. Zu finden ist auch häufig Henry Fords unsägliches Werk «Der internationale Jude», das sich auf die «Protokolle» stützt. Es hat eine Millionenauflage.

Wie man in den Istanbuler Buchhandlungen sehen kann, wird die «islamische Welt» weiterhin über die „jüdische Weltverschwörung“ aufgeklärt und die beiden Machwerke dienen immer noch dazu die islamischen Gemüter zu erregen. Das ist die Art „Aufklärung“ von der die Freunde der „Religion des Friedens“ viel halten, von anderer eher nichts.

(Gastbeitrag von Gareth)