olmertabbas.jpgViel erhoffte man sich von der Nahostkonferenz in Annapolis – im Westen viel Gutes, im Osten… Rabbi Yitzchok D. aus Israel meinte im Gespräch mit mir heute Morgen, er rechne damit, dass Olmert in den bevorstehenden Friedens- verhandlungen im Dezember Jerusalem abgibt und ein Bürgerkrieg bevorsteht, in dem sich die Welt auf die Seite der Palästinenser stellen wird.

Das war es, was der US-Präsident wollte – einen eintägigen Gipfel ohne Verhandlungen aber mit grundsätzlichen Vereinbarungen. Bush:

„Wir vereinbaren dynamische und fortdauernde Verhandlungen und werden alles tun, um eine Vereinbarung bis Ende 2008 zu treffen.“

Er möchte als Präsident des Friedens in die Geschichtsbücher eingehen. Doch wird er das schaffen? Oder werden die Verhandlungen von Annapolis erst recht einen Krieg auslösen?

Ab dem 12. Dezember wird es jetzt erstmals nach sieben Jahren wieder offizielle „Friedensverhandlungen“ geben. Die Frage ist, ob wirklich etwas Friedliches dabei herauskommt. Olmert ist zu Zugeständnissen fähig, die seine Bevölkerung zu einem großen Teil nicht zu tragen bereit ist:

„Wir werden kein Thema auslassen, wir sprechen auch über alle Kernfragen. Ich bin überzeugt, dass sich nach den Verhandlungen die Realität von 1967 entscheidend verändern wird.“

Olmert ist eventuell sogar bereit, Ostjerusalem aufzugeben. Damit wäre der Tempelberg, der heiligste Platz auf Erden für alle Juden nur noch für Moslems zugänglich, die ja bekanntlich behaupten, den Tempel, das Zentralheiligtum Israels, habe es gar nie gegeben, die Mauer sei ein Teil der Al Aksa Moschee. Juden wie auch Christen wären von der Stätte verbannt. Die Spuren der Geschichte wären im Zug der palästinensischen „Archäologie“ bald für immer Vergangenheit.

Mahmoud Abbas zeigte selbst auch nicht sonderlich viel Kompromissbereitschaft. Er stellt Maximalforderungen.

„Wir brauchen einen neuen Anfang, ohne Besatzung, ohne Siedlung, ohne teilende Mauern, ohne Gefängnisse, wo Tausende in Haft sind, ohne Anschläge, ohne Belagerung und Barrieren, rund um unsere Dörfer. Wir brauchen Jerusalem, Ostjerusalem, als unsere Hauptstadt.“

Siehe dazu den Tagesschaubericht.

Diese Worte klingen nicht nach Frieden, auch wenn sie von vielen so ausgelegt werden mögen, sie künden viel eher von einem möglichen blutigen Bürgerkrieg. Wer ist denn Schuld für die Inhaftierungen? Was ist der Grund für die Mauer? Wer verübt die ganzen Anschläge?

Die Palästinenser sitzen nicht ohne Grund in den israelischen Gefängnissen, auch wenn sie sich den westlichen Hilfswerken immer wieder mal gern als arme unschuldige Opfer präsentieren. Sie verüben die Anschläge und verbreiten den Terror. Ihnen ist es egal, wie viele Unschuldige sie bei ihrem so genannten „Martyrium“ mit in den Tod reißen – nicht den Israelis. Die Mauer ist an vielen Stellen nicht mehr als ein Zaun. Gezeigt wird in den hiesigen Medien immer nur der Abschnitt um den Checkpoint in Bethlehem. Eine Schutzmauer! Viele wissen nicht, dass die Israelis die Westbank nicht betreten dürfen, wenn sie am Leben bleiben wollen – nicht umgekehrt die Palästinenser… Von Belagerungszustand kann keine Rede sein. Jeder, der Israel kennt weiß, dass Palästinenser, die den Frieden mit Israel wirklich suchen und die israelische Staatsbürgerschaft annehmen, im Staat auch als vollberechtigte Bürger anerkannt sind.

Israel will eigentlich nur in Ruhe gelassen werden und leben, wie ein ganz normaler Staat auf irgendeinem ganz normalen Kontinent. Ohne Völkerschaften in der Nähe, die von klein auf ihren Kindern beibringen, dass der Hauptfeind Israel ist, und dass das Töten von Juden den Eintritt ins Paradies verschafft. Ohne die Erziehung der palästinensischen Kinder radikal zu verändern, wird es keine Frieden im Nahen Osten geben. Aber wer will den schon, von palästinensischer Seite? Die Hamas? Die Fatah? Die leben doch vom Krieg führen gegen Israel.

(Spürnase: D.N.Reb)

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52 KOMMENTARE

  1. Ich rechne damit nicht. In einem anderen Fall schrieb ich, dass Olmert eine Geissel und eine Plage für Israel ist.

    Ich hoffe und erwarte, dass er so schnell wie möglich die Bühne verlässt, um weiteren Schaden vom Land abzuhalten. Ein guter Teil Israels ist Olmerts Appeasement Politik schon lange überdrüssig, besonders nach dem fatalen und katastrophalen Libanon Einsatz.

    Allerdings, auch das ist nicht zu verheimlichem, hat auch Israel ein demographisches Problem und eine Menge linken Gutmenschentums.

    Ich hoffe, dass sich Israel sich wieder selbstbewusster zu seinen Wurzeln und seiner Stärke bekennt. Es ist nicht nur im Sinne Israels, sondern des ganzen Nahen Osten.

  2. Ist Ehud Olmert nicht sowieso gesundheitlich angeschlagen? Ich hoffe auch, daß er möglichst bald zurücktritt von von Benjamin Netanjahu abgelöst wird. Wir haben wirklich mehr als genug Gutmenschen und Moslembeschwichtiger auf dieser Welt.

  3. #2 Plondfair

    Ja, er hat Prostatakrebs und wird bald operiert. Aus seiner Sicht kommt er in Panik, „Gutes“ bewirken zu wollen…

  4. Die Verhandlungen mit den Ballastinensern haben in der Vergangenheit nichts gebracht, bringen aktuell nichts und werden auch in Zukunft nichts bringen.

    Selbst die weitestgehenden Zugeständnisse seitens Barrak 2000 in Camp David haben die Ballastis ausgeschlagen, mit dem Hinweis, sich keine Bedingungen diktieren zu lassen.

    Was hat der Rückzug aus besetzten Gebieten Israel gebracht? Frieden? Nein: unsäglichen, permanenten Terror.

    Israel sollte auf jeden Raketenangriff hart reagieren, in einem Ausmass, dass niemand mehr nur daran denkt, eine Rakete abzuschießen oder Terror zu verüben.

    Nur diese Sprache verstehen die Ballastis und deren arabischen Brüder.Nix sonst.

  5. Bush .. Clinton …. all solche wirbelsaeulenlosen Kumpels der Koraner ….. sind Diener der Teufel.

    Niemand der Koraner foerdert tut solchen Seelen gut.

  6. Es ist schon traurig, wie einfach sich die meisten hier die Welt machen – aber wenn es zu einem differenzierteren Weltbild nicht reicht…

    Auf der einen Seite die Guten: Christen und Juden, Deutsche, Westeuropäer, Amerikaner…
    Auf der anderen Seite „der Islam“ und die Gutmenschen – einen abgegriffeneren Begriff gibt es kaum – die eure Weltsicht nicht teilen.

    Kommt hier noch etwas Tiefgründigeres? Ich fürchte nicht.

    Auch wenn es euch noch so ärgert: Israel wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz. Ich beglückwünsche Israel zum Mut, diese Schritte zu gehen. Ich denke, der Mut wird belohnt werden.

  7. @Prosemit

    Bei der Wahl deines Namens war dir aber schon bewusst, dass auch Araber zu den semitischen Völkern zählen, oder?

    Bestimmt war dir das bewusst. In diesem Hort der politischen Bildung weiß man schließlich, worüber man schreibt.

  8. Kurze Zusammenfassung des PI-Beitrages :

    Die Palästinenser wollen keinen Frieden mit Israel. Olmert schenkt Ihnen trotzdem Ost-Jerusalem mitsamt der Klagemauer.

    Na dann Prost !

    (mal sehen, ob hier auch gleich wieder steht:
    muffel woanders

  9. #4 kurnass

    Nur diese Sprache verstehen die Ballastis und deren arabischen Brüder.Nix sonst.

    Völlig korrekt. Die einzige Sprache, die sie verstehen (das versuche ich immer wieder zu erklären : AUCH AKZEPTIEREN!!!) ist Gegengewalt.

    Sie haben ein sehr gutes Gespür dafür, wer schwach ist und wer stark. Wer schwach ist, wird gnadenlos bekämpft, denn dann sind sie darin bestärkt, die „überlegenen“ zu sein.

    Wenn sie Stärke fühlen, begeben sie sich sofort in eine angeborene Demutshaltung, die man in allen anderen arabischen Staaten so gut kennt. Ist der Gegner stärker, werden sie sofort unterwürfig – egal ob geheuchelt oder nicht, sie machen aus Feigheit nichts mehr. Und nur das ist wichtig.

  10. Was hat der Rückzug aus besetzten Gebieten Israel gebracht? Frieden? Nein: unsäglichen, permanenten Terror.

    Gutmenschentum ist halt eine weltweite Seuche.
    Das haben uns die Moslems vorraus:
    Sie sind zumindest nicht gutmenschlich eingestellt, auch wenn sie sonst ziemliche Idioten sind.

    Die Palis haben Parasitentum und Fremdverantwortung perfektioniert und der Westen geht ihnen auf den Leim.

  11. Palästinensische Spielregeln

    1. Palästinenser können andere Palästinenser nicht darin aufhalten, Israel anzugreifen. Das zu tun, hieße, die Sache zu verraten (betraying the cause), Israels Lakai zu werden.

    2. Derjenige, der am militantesten ist, ist immer im Recht. Extremismus ist gleichbedeutend mit Heroismus. Das ist einer der Gründe, warum die Fatah solche Schwierigkeiten hat, mit der Hamas zu konkurrieren. Sie kann diese Rivalen nicht bezichtigen, zu unnachgiebig zu sein. Selbstmordattentäter gemeinsam mit denjenigen, die sie anleiten, sind Vorbilder, nicht fehlgeleitete Individuen, erst recht nicht üble. (1)

    3. Mehr Gewalt ist gut und ein „Sieg“, wenn sie Israel Tote und Verletzte oder anderen Schaden bringt. Abgesehen von rituellen Bezichtigungen für die ausländischen Medien ist sie Anlaß zu Stolz, mit der Bedeutung, daß sie die Sache vorwärts bringt, statt ihr zu schaden.

    4. Keine israelische Regierung kann irgend etwas recht machen. Olmert ist nicht besser als irgendein anderer, selbst da er anbietet, einen palästinensischen Staat anzuerkennen und bereit ist, Ost-Jerusalem abzutreten. Einige palästinensische Führer können privat mit ihren israelischen Gesprächspartnern über Zusammenarbeit reden (und sogar über ihren Traum vom Frieden), aber ihrem eigenen Volk erzählen sie das nicht.

    5. Da Palästinenser die ewigen Opfer sind, steht ihnen alles zu, was sie wollen, und niemals brauchen sie irgend etwas im Austausch für Israels Zugeständnisse zu geben. So ist die bevorzugte diplomatische Option, daß Israel sich aus dem Westjordanland und aus Ost-Jerusalem zurückzieht, einen unabhängigen palästinensischen Staat anerkennt, alle palästinensischen Gefangenen entläßt, und dann Gespräche beginnen können.

    6. Kein Palästinenser sollte für Angriffe auf Israel eine Minute länger inhaftiert sein, als internationaler Public Relation wegen benötigt. Nach allem, wenn sie heroische Taten gegen einen üblen Feind begehen – selbst durch den Mord an Zivilisten nach Bedarf – warum sollten sie bestraft werden?

    7. Fatah würde niemanden auf Grund von durchgeführten Angriffen bestrafen oder ausweisen.

    8. Israel von der Landkarte auszulöschen, ist moralisch korrekt. Wenn jemand anderes sagt, wird er sich fürchten oder schämen, seinen Lapsus als temporäres Mittel oder als vorübergehend bezeichnen, um Feinde zu täuschen. (2)

    9. Die Bewegung bestimmt als oberste Priorität das sogenannte Rückkehrrecht, die Forderung, daß allen palästinensischen Flüchtlingen oder ihren Nachkommen gestattet werden muß, in Israel zu leben. Besser ist es, keinen Staat zu erhalten, als diese Forderung aufzugeben. (3)

    10. Es ist wichtiger, standfest und geduldig in dem fürchterlichen Status quo zu verharren, als große Gewinne zu machen mit der endgültigen Beendigung des Konflikts. Das zu tun, gäbe die Chancen zukünftiger Palästinenser auf, den totalen Sieg zu erringen. Ihr Recht auf das ganze Land kann nicht fortgegeben werden. (4)

    quelle:http://www.eussner.net/artikel_2007-11-18_13-35-22.html

  12. Alle Moscheen raus aus Israel ……..

    Alles Gottleugnergesindel raus aus Israel……

    Alle Traeger der loechrigen Wasserschlaeuche raus aus Israel……

    ………………………………………
    ………….

  13. #6 Olmert in peaceland trifft es ziemlich gut.
    Man könnte es auch als eine Versammlung zur Wunderbeschwörung nennen. Selbst wenn irgendwas Substantielles im Dezember herauskommen sollte, kann Abbas nicht liefern, und für Gaza kann er nur als Präsident ohne Land sprechen. Wie will er denn die Hamas niederringen?
    Ob die israelische Gesellschaft bereit ist, Jerusalem erneut zu teilen, wage ich zu bezweifeln.

  14. #11 Cherub Ahaoel

    „Alle Palästinenser raus aus …“

    Ist heute noch jemand König Hussein böse wegen dem „schwarzen September“? Einige ganz wenige Ewiggestrige. Die Mehrzahl der Palästinser akzeptiert den Rauswurf : Kismet und Alla’u Akbar!

    Hussein konnte handeln, weil der die „Seele“ der Palästinenser kennt wie kein Anderer. Dort ist das eigentliche Palästina. Wieviel Wüste gäbe es dort zu begrünen und zu bebauen. Was die verdammten Juden können, können die Palästinenser doch schon längst. Also los mit den islamischen Kibuzzim…

    Aber merkwürdigerweise will gerade er seine Glaubensbrüder nicht haben. Wieso wohl?

  15. Es kann keinen Frieden geben, wenn eine Seite ihn nicht will (die Araber).

    Weiter:
    Das Palästinesische Volk gibt es nicht. Palästinenser sind Araber. Sie haben kein Anrecht auf einen eigenen Staat.

    Es kann nur Frieden geben, wenn auf Terror mit aller Härte reagiert wird.

  16. #13 Moderater Taliban

    Ob die israelische Gesellschaft bereit ist, Jerusalem erneut zu teilen, wage ich zu bezweifeln

    Völlig ausgeschlossen. In der europäischen Presse vielleicht eine Option, wel man linken Gutmenschen in Israel lieber Glauben schenkt.

    Selbst die Orthodoxen, die den Staat Israel strikt ablehnen (ja, die gibt es auch!) würden zu den Waffen greifen. Sie wäre die schrecklichste Hagana. Ein Albtraum für jeden Hamas und Fatah Kämpfer.

  17. #8 Doppelplusungut

    Bei der Wahl deines Namens war dir aber schon bewusst, dass auch Araber zu den semitischen Völkern zählen, oder?

    Ich habe nichts gegen zivilisierte Araber. Ich habe Freunde unter ihnen. Aber bei der Wahl eines „Nicks“ fand ich „Prosemit“ als Gegensatz zu „Antisemit“ gut. Ich hätte auch den Nick „Zionist“, „Ahasver“ oder „Islamistenfresser“ wählen können. 😉

  18. #6 Doppelplusungut

    Auch wenn es euch noch so ärgert: Israel wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz.

    Nur zum Thema „Zugeständnisse“: Ich war auch mal der Meinung, dass es vernünftig war, den Gaza-Streifen zu räumen (Schande über mich)!. Was dabei rauskam, kann man fast jeden Tag in den Nachrichten sehen: der Gaza-Streifen ist zu einem Terrornest der Hamas geworden aus dem Israel angegriffen wird. Jede Räumung eines Gebietes schafft ein neues Terrornest und beschleunigt den Untergang Israels.

    Man kann es drehen und wenden wie man will: solange die islamischen Nachbarländer Terrorgruppen wie die Hamas unterstützen, die nicht bereit sind auch nur den kleinsten Kompromiss einzugehen, wird es niemals Frieden geben. Gutmenschentum nein Danke!

  19. Präsident Bush verhält sich leider wie mehrere seiner Vorgänger: Gegen Ende der eigenen Amtszeit möchte man noch die Geschichte verändern, in selbige eingehen. Dabei hätte gerade Präsident Bush das gar nicht nötig, den die Befreiung zweier Länder, einmal von religiösen, einmal von säkularen Massenmörden, sollte für seinen Platz in der Geschichte wohl ausreichen. Dazu kommt die (hoffentlich tatsächliche) Aufgabe von Libyens und Nordkoreas Streben nach Massenvernichtungswaffen, der Rückzug Syriens aus dem Libanon, und anderes mehr. Alles reale außenpolitische Erfolge, aus denen in der Zukunft hoffentlich mehr Gutes erwachen wird.

    Das „Problem“ im Nahen Osten zu „lösen“, wird diese Konferenz leider nicht bewirken. Sie reiht sich ein in ähnliche Initiativen vergangener Präsidenten, die – sofern sie überhaupt Einigungen erzielten – kaum das Papier wert waren, auf dem sie gedruckt waren. Die „Palästinenser“ und die arabischen Staaten wollen keinen Frieden mit Israel, sie wollen dessen Vernichtung. Wenn sie aber schon das nicht erreichen können, dann wollen sie in jedem Fall eine Fortführung des Konflikts. Denn damit können sie innenpolitisch ihre Massen gegen einen externen Gegner aufhetzen und haben einen Sündenbock für hausgemachte Probleme. Außenpolitisch dient der Konflikt der Einigung der arabischen Staaten untereinander. Und solange die „Palästinenser“ leiden müssen, kann man den Krieg gegen Israel wenigstens mithilfe der Medien und der öffentlichen Meinung führen.

    Deshalb werden sie keine belastbaren Zugeständnisse machen – und wenn, diese früher oder später brechen. Da man als US-Präsident aber nicht mit leeren Händen dastehen möchte, wird immer wieder Israel erpreßt, weitere Zugeständnisse zu machen. Dabei weiß wohl jeder in der Runde, daß die „Weltgemeinschaft“ eine Einhaltung eventueller Vereinbarungen ausschließlich von Israel verlangen wird, während die „Palästinenser“ weiter morden und zerstören dürfen und dafür sogar noch Verständnis ernten.

    Es wird Zeit für die israelische Regierung, sich diesen ständigen – die eigene Sicherheit gefährdenden – Einmischungen zu widersetzen. Auf keinen Fall darf man jetzt wieder Zugeständnisse machen, die nur der Befriedung der Medien dienen. Das führt ohnehin zu nichts, denn diese werden – übrigens ganz ähnlich wie bei Präsident Bush – Israel trotzdem weiterhin einseitig verdammen. Was auch immer man anbietet oder tut, daran wird sich leider nichts ändern. Die Sicherheit des eigenen Staates muß deshalb Vorrang vor schönen Worten und öffentlichkeitswirksamem Händeschütteln haben. Wenn Olmert das nicht einsehen kann, sollte die israelische Öffentlichkeit endlich seinen Rücktritt fordern.

  20. Da kommen drei abgehalfterte Politiker zusammen (Bush, Olmer, Abbas)und versuchen, sich gegenseitig einen außenpolitischen Erfolg zu verschaffen. Beeindruckt wenig.

  21. Entweder die Juden oder die Palis „ins Meer“ – auf Dauer geht beides nebeneinander nicht gut. Man muß Realist sein.

  22. @Doppelplusblabla:

    Es ist schon traurig, wie einfach sich die meisten hier die Welt machen – aber wenn es zu einem differenzierteren Weltbild nicht reicht…

    Du meinst also, wir sollten glasklare logische Schlüsse durch irgendwelche Wunschvorstellungen und Scheinkonstrukte ersetzen oder zumindest ergänzen, um die leider traurige Realität einem von dir herbeigesehnten „differenzierten“ Weltbild anzupassen.

    Träum weiter deinen Traum und bleib deinem Motto treu: „Ich mach mir die Welt – widde widde wie sie mir gefällt…“

    Tu uns aber einen Gefallen: Fall nicht denen in den Rücken, die fähig sind logisch zu denken (das, was Gutmenschen gerne als „kalt“ bezeichnen), Zusammenhänge zu erfassen und korrekt zu interpretieren, und den Mut haben, etwas zu unternehmen, um diese Situation zu verbessern.

  23. Mit Verlaub: Rabbi D. spinnt. Kein israelischer Ministerpräsident kann Ostjerusalem aufgeben; die Überlebenszeit seiner Regierung beliefe sich auf Stunden. Ausserdem ist die Altstadt fast völlig von jüdischen Siedlungen eingeschlossen; die Araber haben sowieso keine Zugang mehr. Man sollte der radikalen Siedlermafia nun auch nicht alles glauben.

    Eine symbolische Präsenz wie das Orient House, Zugang zum Tempelberg – das war’s auch schon für die Palästinenser in Jerusalem. Das beste wäre wohl Rückzug aus den 67er Gebieten, Abbau aller Siedlungen wie in Gaza, und dann eine Mauer drum -und dann können Palästinenser und arabische Brüder mal zeigen, wie sie mit solidarischer Hilfe einen Palästinenserstaat entwickeln. Natürlich wird das schief gehen, aber dann hat Isreal wenigstens Ruhe und die Menschen können in Sicherheit leben. Und wenn nicht: Dann können sie sich gegen Raketenbeschuss und dergleichen wenigstens wehren ohne sich das Gezeter von Besetzung usw. anhören zu müssen. So, wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht bleiben.

  24. Israel hätte nach dem 6-Tagekrieg die Palästinenser einfach ziehen lassen sollen. Die saßen ja schon auf gepackten Koffern, im Glauben die Israelis würden sie massakrieren. Nichts anderes hätten die Palis im umgekehrten Fall getan.

    Im Nachhinein ist man immer gescheiter.

    Nur, ein Zusammenleben von verschiedenen Ethnien auf engstem Raum funktioniert nirgendwo, nicht einmal in Europa. Und schon gar nicht, wenn eine oder beide Seiten islamisch sind.

    Das oberste Streben der Politik sollte also sein, solche Vermischungen womöglich zu entwirren, oder gleich zu VERHINDERN!

    Früher oder später gibt es sowieso große Auseinandersetzungen mit der islamischen Welt. Dann wird sich einiges ändern. Wir werden es noch erleben. Und dann wird wieder mal groß bereinigt werden. Wir sollten uns bereithalten, damit wir nach dem Ereignis nicht schlechter dastehen als zuvor.

    Im Bestfall gibt es eine große Konferenz, und die Muslime aus Europa und Israel kehren dorthin wo sie hingehören, nämlich in die große islamische Welt. Und dann besteht auch die Hoffnung, daß sich innerhalb der islamschen Welt etwas ändert. Der Islam ist nämlich eine sehr gute Parasitenideologie, aber nur eine sehr schlechte Wirts-Ideologie. Vielleicht haben es die Einwohner islamischer Länder dann einmal satt, auf ewig im Dreck und Unfrieden zu leben.

  25. Das ist nur traurig und deprimierend.

    Hat man denn aus Oslo nichts gelernt?

    Wie oft muss man eigentlich noch den Mist hören, dass nun endlich „ein unabhängiger Palästinenserstaat“ entstehen soll und das det ganz große tolle nagelneue Geistesblitz zur Lösung des Nahostkonflikts sei, den noch nie zuvor jemand hatte.

    Die reden von „Palästina“ und Olmert und Bush meinen damit ein völlig anderes (wesentlich kleineres) geographisches Gebiert als Abbas.

    Aber auch das Gebiet, das Olmert und Bush meinen, ist zu groß. Alles über einem Quadratmillimeter ist zu groß.

    Ich würde eher eine Chance sehen, wenn man zur Wahrheit zurückkehren würde. Zur Wahrheit, dass es kein palästinensisches Volk gibt und nie eines gab, sondern dass das eine Djihad-Armee mit Familienanschluss zur Vernichtung Israels ist.

    Die pragmatischen Menschen, die dort wohnen, wären mit Jordanien oder Ägypten besser bedient.

    Dafür könnte dann Israel auch Gebiete abgeben, denn es ist nicht wünschenswert für Israel, dass sie die Bevölkerung dieser Gebiete als Staatsbürger bekommen. Und eine Vertreibung ist zur Zeit nicht vorstellbar.

  26. Nehmen wir an, Israel macht diese „Zugeständnisse“. Nehmen wir an, Israel schafft es ein effektives Friedensabkommen mit den Arabern zu schließen.

    Wo gehen die ganzen Terroristen die nichts anderes sind, als gewöhnliche Mörder?

    Wenn die Israelis sich einmal mit den Arabern arrangiert haben, wo wird diese ganze Hörde samt Millionen von 3. Generation Flüchtlings-Zombies ihren „Beruf“ nachgehen?

    Wo haben sich Montoneros, Tupamaros, Sendero Luminoso, Roten Brigaden, Abu Nidal, Zapatisten, MNDAA, NDAA, ORA, Polisario, JCAG, etc etc etc in der Gesellschaft wieder integriert?

    Israel ist zu klein und der Polizei- bzw. Antiterror- Apparat ist der weltbeste.

    Der KGB war eine legale paramilitärische Organisation. Heute nennt man sie die russische Mafia. Wo sind sie am liebsten tätig?

    Und die sind in ihrer ganzen Brutalität immer noch zivilisiert 😉

    Die Europäer werden eines Tages bereuen, diese „Zugeständnisse“ von Israel verlangt zu haben. Die werden sich fragen, ob es besser gewesen wäre, dieses Ungeheuer im Keim ersticken haben zu lassen. Als es noch möglich war.

    Olmerts Geschenk in Form von Zugeständnisse“ an die europäische „Freunde“.

  27. Es besteht tatsächlich die Gefahr, daß Smolmert versuchen wird, ein Geschenk zu machen… wie idiotisch dies ist läßt sich schon daran erahnen, daß zur Zeit tausende arabische Bewohner in panischer Angst die israelische Staatsbürgerschaft beantragen! 🙂

  28. #6

    Doppelplusungut@

    Zwar sind die Araber auch Semiten aber mit Antisemitismus ist ganz klar der Antijudaismus und Antiisraelismus gemeint.

    Gewitzte Linke behaupten zwar manchmal dass gegen Israel sein nicht gleichbedeutend mit Antijudaismus ist aber wenn man den Deutschen ihre Heimat wegnehmen möchte dann wäre dies ebenfalls ein frontaler Angriff gegen das Deutsche Volk.

    Die Kadima ist auf dem Mist von Ariel Sharon gediehen und man kann nur hoffen, dass diese Partei eines Tages wieder von der Bildfläche verwschwinden wird…

  29. #6 Doppelplusungut (28. Nov 2007 11:02)

    Auch wenn es euch noch so ärgert: Israel wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz. Ich beglückwünsche Israel zum Mut, diese Schritte zu gehen. Ich denke, der Mut wird belohnt werden.

    Jeder kann doch sehen, wie bisherige Zugeständnisse Israels „belohnt“ wurden. Ich bin sicher, dass diese in Zukunft weiterhin ganz herzlich arabisch „belohnt“ werden.

  30. @Anti Steiniger Inc.

    Mit dem „Mut, etwas zu unternehmen“ meinst du das Schreiben unter Pseudonym im Internet? Die westliche Welt darf stolz sein, solche mutigen Menschen auf ihrer Seite zu wissen.

  31. @Doppelplusungut:

    Mit dem “Mut, etwas zu unternehmen” meinst du das Schreiben unter Pseudonym im Internet? Die westliche Welt darf stolz sein, solche mutigen Menschen auf ihrer Seite zu wissen.

    Lies nochmal, was ich geschrieben habe. Mit deinen kognitiven Fähigkeiten ist es wohl wirklich nicht so weit her…

  32. #6 Doppelplusungut

    In Israel wird man Olmert hoffentlich in die Wüste jagen, bevor er noch größeren Schaden anrichtet.
    Es ist nicht an Israel, irgendwelche Schritte zu gehen, sondern es ist an den Palästinensern, die Prämisse für jedewede Verhandlung zu erfüllen: nämlich die täglichen Terrorangriffe zu stoppen.

    Abbas hat gar kein verhandlungsmandat, weil er de facto politisch und militärisch kastriert ist. Der offizielle „Verhandlungspartner“ wären die Staaten, die hinter der Hamas stehen, in erster Linie also der Iran und Syrien. Für die ist eine Existenz Israels aber nicht akzeptabel, deswegen sind alle „Verhandlungen“ reine Alibiveranstaltungen.
    Israel sollte alles tun, was ihm hilft,, den Iran und Syrien zur Einsicht zu bringen, dass es in deren eigenem Interesse ist, Israel in Ruhe zu lassen – und der Westen sollte ihm dabei helfen.

    Moralische Äquivalenz wie in dem offiziellen Statement groteskerweise offensichtlich Olmert abgerungen, lässt mich darauf aber nicht wirklich hoffen.

    PS: wers mit der Mengenlehre nicht hat, sollte die Finger vom Nahen Osten lassen… 😉

  33. Abbas hat gar kein verhandlungsmandat, weil er de facto politisch und militärisch kastriert ist.

    Für das Gaza Schutzgebiet kann er zur Zeit wirklich schlecht sprechen.

  34. Die Räumung der Siedlungen im Gaza-Streifen hat Israel nichts gebracht, trotzdem war sie richtig. Die Grenzen müssen auch im Westjordanland begradigt werden, um dann mit gleichen Mitteln zurück zu schlagen. Es bringt einfach nichts wegen der Raketenangriffe dort ständig wieder einzumarschieren. Wenn jeder Raketenangriff auf Israel mit Raketen auf die Palästinensergebiete beantwortet wird, ist der Spuk bald vorüber.
    Dass die Palästinenser in den von ihnen regierten Gebieten kein staatsähnliches Gebilde errichten konnten, beweist ihre Unfähigkeit/Unwilligkeit zur Errichtung eines eigenen Staates. Daran werden israelische Zugeständnisse und EU-Hilfen auch nichts ändern.
    Man sollte endlich aufhören, diese Palästinenser und andere Muselmanen wie normale Menschen zu behandeln, nach westlichen Maßstäben sind sie es nun mal nicht. Sie ticken einfach anders, sie sind immer noch geistige Wüstenräuber, organisiert in Sippen und Räuberbanden, die sich mit einer staatlichen Ordnung nicht vertragen. Sie akzeptieren nur die Macht des Stärkeren, da haben Verhandlungen und vor allem jedes Zugeständnis nur fatale Folgen weil es als Zeichen der Schwäche gewertet wird.
    Die EU muss endlich mit ihren Eingriffen in die Natur der Palästinensergebiete aufhören und sämtliche Hilfen einstellen. Dann wird das Bevölkerungswachstum wieder über das natürliche Nahrungsangebot geregelt. Diese künstliche Palästinenserzucht mit EU-Mitteln ist nicht nur gegen die Natur sondern auch gegen die Interessen der gesamten zivilisierten Welt.

  35. #33 Transatlantic Conservative

    Die Palaestinenser haben kein Zuhause?

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

    Auf dem bild fehlt mir persönlich der Iran. Er ist zwar nicht arabisch (verschwindend geringer Araber Anteil) sondern persisch, sieht sich aber als wichtigster Fürsprecher.

    Die iranischen Bergregionen mit ihrem hervorragenden Klima weiter zu besiedeln wäre eine bevölkerungspolitisch und auch ökonomisch sinnvolle Aufgabe. Die Palästinenser sehnen sich ja nach eigenem Land, das sie bebauen und bewirtschaften können. Ackerbau und Viehzucht, gemeinsam bewirtschaftete Kibbuz Strukturen unter der Leitung eines Iman – regelmässiger Schulbesuch. Wenn die Eltern körperliche Arbeit verrichten, müssen sie auch nicht immer ihre Kinder zu Hause verprügeln. (in 93/% der Haushalte im Gaza Schutzgebot ist häusliche Gewalt an der Tagesordnung).

  36. Vielleicht gibt es einen Deal der Amerikaner mit den sunnitischen Hauptmächten Ägypten, Saudi-Arabien, Syrien gegen die Schiiten (Iran/Hamas/Hizbullah), aber ich traue dem Braten auch nicht. Ich traue auch Abbas und der PLO nicht über den Weg. Für mich sind das im Grunde alles Strauchdiebe, die über 50 Jahre und mit Unmengen Staatsknete aus dem Westen nix Vorzeigbares (let alone einen Staat) hinbekommen haben, außer Jammern auf hohem Niveau, Korrpution und unverschämte persönliche Bereicherung. Aber als bekennender Realpolitiker – ich bin Anti-Islamist auch nicht aus Gefühl oder Ressentiment, sondern aus kalter Berechnung und Einsicht in die ideologische Substanz des Islam – ist mir wiederum klar, daß Israel keine andere Möglichkeit hat, als mit den USA Politik zu machen und nicht gegen sie (EU-Europa ist sowieso ein einziger Misthaufen und Israel hat außer den USA niemanden von Gewicht an seiner Seite). Wie gesagt, vielleicht steckt hinter all dem Annapolis-Getue letztlich der Versuch die Sunniten gegen die Schiiten in Stellung zu bringen und einen Schlag gegen den Iran politisch vorzubereiten, in der sunnitischen Welt abzufedern … und wenn es nach mir geht, im Windschatten dieses großen Schlages, gleichsam als Kollateralaktion, im Gazastreifen die Hamas und im Libanon die Hizbullah endzulösen. Dafür müßte man der PLO und Syrien politische Kompensation anbieten und geben und das wäre meines Erachtens auch ok. Das müßte überhaupt das Muster realpolitischen Anti-Islamismus sein (denn es nützt ja nix hier im Blog herumzufuhrwerken, es muß sich ja real was ändern und dafür brauchen wir Rezepte): Weltpolitisch einen Machtausgleich aufkosten der Schiiten mit den Sunniten vornehmen und innenpolitisch auf SVP-Linie harte und klare Kante Marke „Abendland/Karl Martell/Ausschaffen“ gegen den Islam insgesamt (hier vielleicht ein wenig machiavellistisch zugunsten der Schiiten, denn unter uns, die Iraner sind intellektuell und kulturell von anderem Kaliber als anatolische Spießer und arabische Wichtigtuer). Mit anderen (leider allzu hypothetischen)Worten: Sobald es eine Auswanderungswelle der Türken aus Alamanya in die geliebte türkische Heimat gäbe, weil sie hier ach so ungeliebt und ihr Islam ach so abgelehnt würde, würde ich Erdogan und Gül die Euros hinten und vorne reinschieben (von mir aus auch den Friedenspreis des Buchhandels und den Hastenichgesehnbürgerpreis verleihen), damit sie ihre Remigranten gut versorgen könnten.

  37. #38 HHborger
    Mit dem ersten Satz bin ich nicht ganz einverstanden (s. mein Beitrag #20 KDL). Den Rest kann ich aber voll unterschreiben.

    Und wenn man sieht, wie winzig das kleine Israel im Vergleich zur arabischen Welt ist, dann kann man sich nur wundern, dass denen keiner ein kleines Fleckchen abtreten will (OK, OK ein großer Teil ist Wüste, aber auch die kann man durch Bewässern bewohnbar machen). Alle islamischen Staaten erklären sich solidarisch mit dem ach so geknechteten palästinensischen Volk – aber haben will die keiner. Kein Wunder, ich habe schon vor Jahren gesehen, dass diese genauso willkommen und beliebt sind, wie bei uns vielleicht die Sinti und Roma.

    Und nebenbei: Man stelle sich vor, sämtliche Juden/Israelis würden mit einem Schlag ihr Land den Palestinensern übergeben und es komplett verlassen.Und dann – Friede, Freude, Eierkuchen? Nee, es gäbe einen endlosen Bürgerkrieg, angeheizt durch die friedliebenden islamischen Nachbarn…

  38. Der Westen muß ganz schön dumm sein, wenn man sich von dieser Farce etwas erwartet. Olmert, an dessen Stuhl wird gesägt. Abbas, die Hamas sch***** auf ihn und macht was sie will. Völlig sinnlos.

  39. @ #41 KDL
    Man muss den ersten Satz in Verbindung mit einem geänderten Verteidigungskonzept sehen. Der Gaza-Streifen ist nicht sehr groß, man kann jeden Punkt bequem mit einem Mehrfachraketenwerfer (Stalin-Orgel) erreichen, dabei wären dann aber die eigenen Siedlungen im Weg. Die „chirurgische“ Feinarbeit der israelischen Armee in den Palästinensergebieten, die ja auch noch ein hohes Risiko für die eigenen Soldaten darstellt, wird von keiner Seite gewürdigt. Ganz im Gegenteil, sie wird noch diffamiert. Also Schluss damit, wenn Raketen geflogen kommen, wird mit Raketen geantwortet. Diese Sprache verstehen die Palästinenser viel besser.

    Ebenso sollte an der libanesischen Grenze verfahren werden, jeder Raketenangriff muss konsequent mit Raketen beantwortet werden. Es lohnt einfach nicht, dort einzumarschieren und nach den Tätern zu suchen.

  40. Jetzt will es der Olmert nach seinem letzten Kriegs-Fiasko mit einem Friedens-Fiasko versuchen?

    Daß er damit die israelische Bevölkerung spaltet: das ist selbstverständlich. Daß er mehr nicht wird erreichen können, diese Einschätzung wird wohl blutig aufgefrischt werden müssen.

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen in völliger Unvernunft befindlich darauf setzen, der jeweilige Gegner würde sich vernünftig verhalten.

    E.Ekat

  41. #43 HHborger

    Die „chirurgische“ Feinarbeit der israelischen Armee in den Palästinensergebieten, die ja auch noch ein hohes Risiko für die eigenen Soldaten darstellt, wird von keiner Seite gewürdigt.

    Es ist richtig, dass die chirurgische Feinarbeit von den Palstinensern verlacht und von den meisten westlichen Medien völlig ignoriert wird, typische Meldung : „Israel bombardiert Gaza-Streifen“.

    Aber sie wird gewünscht und auch hoch honoriert innerhalb Israels und der IDF. Die IDF legt selber grossen Wert auf die präzise Selektion einiger Ziele. Es ist auch zur Abgrenzung gegenüber den barbarischen Attentaten der Palästinenser wichtig.

    Ich selber habe da allerdings eine sehr spezielle und nicht PC konforme Meinung. Ich halte einen grossen chrirurgischen Schnitt, der einmal schrecklich weh tut, aber das ganze Geschwür beseitigt für besser als viele mikroskopische Eingriffe an den kleinsten Rändern…

  42. @Doppelplusungut

    #6 „Auch wenn es euch noch so ärgert: Israel wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz. Ich beglückwünsche Israel zum Mut, diese Schritte zu gehen. Ich denke, der Mut wird belohnt werden.“

    Kennen wir sowas nicht?

    1935 Saargebiet: Auch wenn es euch noch so ärgert: der Völkerbund wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz.

    1935 Saargebiet: Auch wenn es euch noch so ärgert: der Völkerbund wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz.

    1936 Rheinland: Auch wenn es euch noch so ärgert: der Völkerbund wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz.

    1938 Österreich, Sudetenland: Auch wenn es euch noch so ärgert: der Völkerbund wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz.

    1939 „Resttschechei“, Memelland, Slowakei: Auch wenn es euch noch so ärgert: der Völkerbund wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz.

    1. September 1939 …

  43. Der israelische Premier seinerseits bekam innerhalb und außerhalb seiner Regierung wenig Ermutigendes zu hören. Sein eigener Sicherheitsminister Avi Dichter hält es für nicht realistisch, schon in einem Jahr ein Abkommen unterzeichnen zu wollen.

    Handelsminister Eli Jischai, Chef der orthodoxen Shass-Partei, stellte einen Koalitionsaustritt ins Fenster: „Reden kann man immer, aber im Moment, wo das auf etwas Praktisches hinausläuft, was gegen unsere Prinzipien ist, sind wir draußen.“ Und Arie Eldad von der rechtsgerichteten „Nationalen Union“ rechnet mit einer Katastrophe: „Olmert führt den Staat Israel in einen Tunnel, und um aus dem herauszufinden, werden wir mit viel Blut bezahlen müssen.“ (Ben Segenreich aus Jerusalem/DER STANDARD, Printausgabe, 29.11.2007)

    Aus dem Standard

  44. Olmert kann weder Jerusalem abgeben noch ehem. Fluechtlingsnachkommen wieder ins Land lassen – da die karnickelartige Vermehrung das demoskopische Gleichgewicht zum Kippen bringen wuerden.

    Er kann jedoch dafuer sorgen, dass man die Westbank weitgehend von Siedlungen raeumt und den Weg fuer einen gleichberechtigten Palaestinenserstaat freigibt.

  45. #48 kosmos

    Er kann jedoch dafuer sorgen, dass man die Westbank weitgehend von Siedlungen raeumt und den Weg fuer einen gleichberechtigten Palaestinenserstaat freigibt.

    Und was soll das bringen? Die Israelis haben in 50 Jahren Wüste in fruchtbares Land verwandelt und die Palis haben in den Autonomiebehörden in 5 Jahren fruchtbares Land wieder in Wüste verwandelt. Die Palis sind doch überhaupt nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Und als sie durch den Bau des Sperrzauns nicht mehr genug Israelis töten konnten, sind sie übereinander hergefallen.

  46. #49 Plondfair

    Die Palis sind doch überhaupt nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen.

    Für diese Entwicklung müssten sich besonders die Europäer ganz fürchterlich schämen. Durch falsch verstandenes Mitgefühl hat man die Palästinenser an einem wesentlich Lernprozess gehindert. Nämlich von selbsterarbeiteten Geld leben zu können.

    Durch die Hilfsgelder wurden die Palästinenser in einer schrecklichen Abhängigkeit gehalten. Sie konnten niemals ein Gefühl dafür entwickeln, was es heisst, zu arbeiten und zu sparen.

    Der Geldregen war zwar gutmenschlich gemeint, hat aber erst die Unfähigkeit erzeugt für sich selber sorgen zu können.

    Dummerweise sind auch noch Gelder in erheblichen Masse an Organisationen gegangen, die nicht unbedingt die Schulung der Palästinenser in wirtschaftlichen Fragen zum Ziel haben.

    Wieviel Geld ging nicht alleine an die liebe Frau Arafat in Paris, um ihren Mund für immer zu schliessen über die sexuellen Vorlieben des Grossen Führers Palästinas…

  47. An Mir@

    # 21

    Möchte Bush das wirklich? Schnell noch in die Geschichte eingehen? Wie denn?

    Normalerweise schieben Präsidenten in ihrem letzten Amtsjahr eher eine ruhige Kugel bzw. was haben Reagen im 88 und Clinton im 200o schon noch grossartiges geleisten und ausserdem stehen sie auch schon nach diversen Skandalen und politischen Misserfolgen ziemlich abgehalftert da…

    Bürden wir doch der Misses Clinton nicht zuviele Probleme auf das wäre echt schlimm aber durchaus denkbar, dass sie mitten im Iran Krieg ihr Amt wird beginnen müssen.

    Sie wird es schwer haben, schwerer als George W. Bush was die Probleme (Wirtschaft, Kriege) betreffen.

  48. „Auch wenn es euch noch so ärgert: Israel wird Zugeständnisse machen, und das ist der einzige Weg hin zu einer friedlicheren Koexistenz. Ich beglückwünsche Israel zum Mut, diese Schritte zu gehen. Ich denke, der Mut wird belohnt werden.“

    @ (#6) Doppelplusungut (28. Nov 2007 11:02)

    Der Scheinfrieden den die Welt gibt (am biblischen Gott vorbei) wird garantiert kommen, doch mit entsprechend schmerzhaften Folgen (1.Thessalonicher 5, Verse 1-3):

    „Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. ….“

    Der unausweichliche Rhythmus (Abstände immer kürzer) der Schwangerschaftswehen charakterisiert dieses zukünftige und verderbende Geschehen (s. auch Daniel 9, Vers 27).

    Paulchen

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