„Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin“ heißt ein Bericht einer von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt eingesetzten Arbeitsgruppe; eine interessante Lektüre fürs Wochenende.

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47 KOMMENTARE

  1. Die Studie bringt es auf den Punkt:

    So wurden im Jahr 2004 männliche nichtdeutsche Jugendliche im Zusammenhang mit Raubdelikten 3,66 mal häufiger registriert als deutsche Jugendliche, im Jahr 2005 sogar 3,78 mal häufiger. Für das Delikt gefährliche und schwere Körperverletzung lauten die entsprechenden Zahlen für das Jahr 2004 2,8 mal häufiger und für das Jahr 2005 3,07 mal häufiger. Für Heranwachsende ergibt sich ein ähnliches Bild.
    Darüber hinaus wurden männliche nichtdeutsche Jugendliche im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil im Jahr 2005
    • 3,0 mal so oft bei Sexualdelikten insgesamt,
    • 7,5 mal so oft bei Vergewaltigung,
    • 2,0 mal so oft bei Straßenkriminalität und
    • bei Gewaltkriminalität insgesamt 3,4 mal so oft polizeilich bekannt wie deutsche männliche Jugendliche.

  2. Typisches Geschwurbel von Menschen mit Sozialhelfersyndrom – Arbeitsbeschaffungs-programm für die nächsten 100 Jahre für streetworker, Sozialarbeiter, Therapeuten.
    Habe keinen einzigen Hinweis auf Islam gefunden als Hintergrundphänomen – dafür um so mehr von struktureller Diskriminierung, Traumatisieung…Nachfolgend ein paar Auszüge aus dem Bericht (tut mir auch leid):
    „Jugenddelinquenz
    Delinquenz von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern ist in der Jugendphase ein überall vorkommendes und im Allgemeinen vorübergehendes Phänomen. Betrachtet man die gesamte Lebensspanne, so stellt die Jugend einen Schwellenzustand und eine besonders gefährdete Übergangs-phase dar. Entwicklungspsychologisch markiert sie eine entscheidende Phase der Identitätsbildung und der moralischen Reifung, in der verschiedene Verhaltensweisen ausprobiert und wieder abgelegt werden. Diese mit altersspezifischen Mitteln zu bewältigenden Entwicklungsaufgaben können sich, falls sie nicht angemessen bewältigt werden, unabhängig von der Herkunft zu subjektiven emotionalen Krisen zuspitzen und auch in Gewalt und Delinquenz münden. Für einen kausalen Zusammenhang zwischen besonderen Auffälligkeiten bezogen auf Häufigkeit und Intensität von Gewaltdelinquenz bei jungen männlichen Personen und deren ethnischer Zugehörigkeit gibt es keine Belege. Vielmehr ist die wesentliche Ursache für die vergleichsweise höhere Auffälligkeit von jungen männlichen Personen mit Migrationshintergrund im Bereich der Gewaltdelinquenz in Berlin in deren besonderer sozialer Lage zu sehen. Kulturelle und migrationsbedingte Faktoren können allerdings verstärkend auf Häufig-keit und Intensität delinquenten Verhaltens wirken.

    Gefahr der Stigmatisierung
    Eine undifferenzierte Betrachtung der Gewaltdelinquenz junger männlicher Migranten, die diese Zu-sammenhänge außer Acht lässt, leistet einer verbreiteten, jedoch vermeidbaren Stigmatisierung von Migrant/innen auf unverantwortliche Weise Vorschub und wirkt sich kontraproduktiv auf alle Bemü-hungen um Integration aus. Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin dennoch in den Blick zu nehmen, kann, je nachdem wie dies ge-schieht, selbst schon ein problematischer Vorgang sein: Das Herausgreifen einer bestimmten Gruppe von jungen männlichen Personen aus deren in Berlin lebender Gesamtheit birgt die Gefahr von Stig-matisierung in sich und kann Ausdruck einer strukturellen Diskriminierung sein

    Zusammenfassung

    • Jugendliche Intensivtäter mit Migrations- oder Fluchthintergrund sind mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit im Vergleich zur deutschen Normalbevölkerung selbst Überlebende traumati-scher Gewalterfahrungen oder stammen aus traumatisierten Familien. Entsprechend häufiger hatten sie unter den transgenerationellen Wirkungen traumatischer Gewalt in ihren Familien zu leiden, al-so unter innerfamiliärer Gewalt oder dem Versagen der Familie als Ressource der Unterstützung aufgrund der Traumatisierung des gesamten familiären Systems.

    • Traumatische Gewalterfahrungen haben einen signifikanten Einfluss auf junge Menschen und kön-nen direkt oder indirekt auch in kriminelles Verhalten münden. Sie kommen daher in den Lebens-geschichten junger Straftäter regelmäßig vor, ganz unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit oder Aufenthaltsstatus. Selbstverständlich sind Flüchtlingspopulationen aus Kriegs- oder Bürgerkriegs-gebieten, Verfolgte aus totalitären Staaten, Heimatvertriebene mit zum Teil Generationen übergrei-fenden Fluchtschicksalen stärker und häufiger von Traumatisierungen in ihren Biographien betrof-fen als die deutsche „Normalbevölkerung“.

    • Die Hypothese, dass die Häufung traumatischer Erfahrungen bei jungen Flüchtlingen mit ihrer Häufung unter jugendlichen Intensivtätern korreliert, wäre mit den beobachteten Phänomenen durchaus verträglich. Allerdings gilt auch, dass es keinen Determinismus zwischen Trauma-tisierung und Delinquenz gibt. Obwohl die Mehrheit der traumatisierten Menschen nicht straffällig wird, können dennoch traumatische Gewalterfahrungen zur Herausbildung von kriminellem Ver-halten führen und sind bei einer Mehrheit jugendlicher Intensivtäter mit Migrationshintergrund auch ursächlich dafür verantwortlich.

    • Traumabedingte Erkrankungen lassen sich effektiv und gezielt psychotherapeutisch behandeln

    Gewaltprävention in diesem Zusammenhang ist auf differenzierte ressort- und institutionenübergrei-fende Mehrebenenkonzepte angewiesen. Deren Zielgruppen sind sowohl Mitglieder und Institutionen der Mehrheitsgesellschaft als auch Mitglieder und Institutionen der Communities von Bürgerinnen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft. Entwicklung und Umsetzung von wirksamen Konzepten der Gewaltprävention sind nur in gemeinsamer Verantwortung möglich; sie setzen einen Dialog auf glei-cher Augenhöhe, den Verzicht auf Schuldzuweisungen und Respekt vor anderen Kulturen voraus.

    Es kann jedoch von Migrant/innen nicht erwartet werden, dass Prozesse, die sich über Jahrzehnte im aufnehmenden Land entwickelt haben, wie zum Beispiel die Delegitimation von Gewalt gegen Frauen, in kürzester Zeit von diesen nachgeholt werden.“

  3. Wenn man das Sozialpädagogen-PC-BlaBla mal als Hintergrundrauschen rausfiltert, läßt der Bericht wenig gutes an der „dysfunktionalen“ Kultur, aus der die Intensivtäter kommen und es sind ganz interessante Zahlen in dem Bericht enthalten:

    Z.B. wird erwähnt, dass in Berlin ~ 210000 Muslime leben, also grob 6 % der Berliner Bevölkerung. Weiter hinten findet man dann anhand der ethnischen Zusammensetzung der Intensivtäter zwischen 14 und 21 Jahren, dass ca. 70% von ihnen Muslime sind (Araber, Türken, Bosnier, Kosovo-Albaner, sonstige Orientalen).

    Die 6% Muslime in Berlin stellen also ca. 70% der Intensivtäter zwischen 14 und 21 Jahren

    Lediglich jeder 5. Intensivtäter ist ein Deutscher ohne Migrationshintergrund.

    Bei den Vergewaltigungen sind Migrantenjugendliche laut dem Bericht 7,5-fach überproportional vertreten.

    Vielleicht sollte man diesen Text mal Julia Jüttner vom Spiegel mailen, damit sie Ihren selten *#*!*%$§** Desinformations-Artikel zu der Thematik anhand dieser Zahlen nochmal überarbeitet.

  4. Glückwunsch an PI, daß der Herr Molau hier rausgeflogen ist. Der und seine Rechtsextremen sind schlimmer als wenn man alle jugendlichen Berliner MigrantInnen zusammenzählt. Das kann man jeden Tag auf der Straße sehen.

  5. „Die Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft müssen ihr Verständnis einer selbstverständlichen kulturellen Hegemonie in Frage stellen, mit Heterogenität und kultureller Vielfalt umgehen lernen und dafür Sorge tragen, dass für strukturelle Diskriminierungen von Migrant/innen keinerlei Raum zur Verfü-gung steht.“

    Zuerst muß ich mal gar nichts, verehrte Schreiberling/innen.

  6. #4 Phygos
    Der passende Begriff zu dieser Studie lautet: Sich selbst in die Tasche lügen.

    Nein,der passende Begriff lautet:
    Sich selbst nicht überflüssig zu machen.

  7. #7 Fruehaufsteher
    „Der und seine Rechtsextremen sind schlimmer als wenn man alle jugendlichen Berliner MigrantInnen zusammenzählt. Das kann man jeden Tag auf der Straße sehen.“

    Besonders, wenn man mit einem Blindenhund unterwegs ist.

    Die rechtsradikalen Horden verwüsten halb Deutschland, während unsere Kulturbereicherer mit angstgeweiteten Augen dieser Barbarei zuschauen.So sehe ich das auch. Ironie aus.

  8. Die größte Gefahr für unsere „Demokratie“ geht schon lange nicht mehr von den Rechtsextremisten aus, sondern von den ebenso rechtsextremen Musels…

  9. Men kann sich die Zahlen – allerdings ohne Blabla – auch in den Statistiken des BKA ansehen.

    Man darf nicht „Islam, Islamismus und islamischer Terror“ vermischen. Kommt irgendwie bekannt vor!

  10. #11 quintus

    „Man darf nicht “Islam, Islamismus und islamischer Terror” vermischen. Kommt irgendwie bekannt vor!“

    Allerdings darf man sich fragen, worin hier der Unterschied besthehen soll.

  11. #9 Steppenwolf (10. Nov 2007 01:04)

    Erinnern Sie sich an den Leitartikel hier, in dem die Jugendrichterin sagt, sie zöge jetzt in einen anderen Staddteil, da wären zwar die Rechten, aber dann würden ihre Kinder nicht mehr von prügelnden türkisch-arabischen Gangs maltretiert.

    Das ist wohl der Punkt, im Prinzip hat man die Wahl zwischen Cholera und Pest.

  12. @ karlmartell: Wo steht der angesprochene Leitartikel hier? Habe ich wohl übersehen. Bitte um Hinweis.

  13. “Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin”

    Was der ganze Quatsch wohl wieder gekostet hat ?

    Aber eins ist sicher, die AutorInnen sind mit Sicherheit keine CDU/CSU Wähler.

  14. Aha, Islamophobie als Ursachen für Migrantengewalt auf Seiten der (Noch-)Mehrheitsgesellschaft.

    Eine erstaunliche Umkehr der Kausalitätskette. Ungefähr wie „zuerst auf der Banane ausgerutscht, dann die Banane geschält“.

  15. Medien und Politik bitte weiter schweigen!

    1. Einflussfaktoren benennen und kommunizieren – der Ethnisierung der Probleme entgegen-treten
    Die überproportionale Beteiligung von jungen männlichen Personen mit Migrationshintergrund an Gewaltdelikten in Berlin hat soziale und geschlechtsspezifische Ursachen. Kulturelle und migrations-bedingte Faktoren können verstärkend auf Häufigkeit und Intensität gewaltförmigen Verhaltens wir-ken. Verantwortliches Handeln in diesem Zusammenhang bedeutet unter anderem, jedweder Ethnisie-rung der Probleme – vor allem auch öffentlich – entgegenzutreten.

  16. #18 Nun-PI-Nutzer zitiert:

    „Die überproportionale Beteiligung von jungen männlichen Personen mit Migrationshintergrund an Gewaltdelikten in Berlin hat soziale und geschlechtsspezifische Ursachen.“

    Da fehlt doch was … WELCHEN MIgrationshintergrund? ISLAMISCHEN Migrationshintergrund. Einfach mal ins „ewiggültige“ Terror-Rassismushandbuch schauen.

    Sure 8,55: „Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

    Sure 9,123: „O Ihr Gläubigen! Kämpft mit Waffen gegen diejenigen der Ungläubigen, die euch nahe sind. Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Und wisst, dass Allah mit den Muslimen ist.“

  17. Meine Meinung als hier Geborener dazu: Schwarze Schafe ausschaffen, alle, auch die deutschen, ohne Rückticket. Und ich rede hier nicht vom Kleinkriminellen, sondern von Gewalttätern und von Intensivtätern, die braucht hier nämlich niemand (!) außer natürlich die Justiz und Kuschelpädagogik als Existenzgrundlage, aber das kann’s ja wohl nicht sein. Weg mit allem Verbrechergesocks auf Nimmerwiedersehen!

  18. wo soll man sonst die vielen 68-er und deren Abfallprodukte einsetzen? Die sind doch wie geschaffen für Jobs wie Streetworker, Sozialarbeiter und Therapeuten.

  19. Wenn man dann noch mit bedenkt wie hoch die Dunkelziffer sein muss, weil die Täter fast immer sofort wieder draußen sind und die Opfer und Zeugen einschüchtern können bzw die Opfer schon allein soviel Angst haben und gar keine Anzeige machen, dann wird einem erst das ganze Ausmaß des Terrors gewahr.

  20. Ich habe das ganze Sozialpädagogen-Geseiere kurz überflogen; dabei fiel mir u.a. folgendes auf:

    Der nur wegen versuchten Totschlags verurteilte versuchte Ehrenmörder Ali Kaynar (17 Jahre!) hatte zum Glück eine Schußwaffe zur Verfügung. Ein Aspekt, der bei soviel Verständnis („tragische Geschichte“) für alle/s (Fremde) in dem Konvulut NICHT EINMAL thematisiert wurde.

    Daß wir in Deutschland Riesenmengen unerwünschter Bereicherer haben, die unsere Sozialsysteme belasten, das Miteinander archaisch zurückdrehen, die Städte unbewohnbar machen und verschwindend wenig zum Bruttosozialprodukt beitragen – außer, daß wir auch noch Ummengen von Steuergeldern für deren „Inegrationsbearbeitung“ ausgeben müssen. Ein so deftiges Vielfach-Minus-Spiel, das so nur in Absurdistan bzw. Absurdpa (Deutschland, Europa) stattfinden kann. Und alle „Öffentlichen“ verhalten sich wie die Menge im Märchen von des Kaisers neue Kleider.

  21. #21 CD (10. Nov 2007 08:53)

    Meine Meinung als hier Geborener dazu: Schwarze Schafe ausschaffen, alle, auch die deutschen, ohne Rückticket.

    Wohin willst du denn die deutschen Straftäter hinbringen? Wer sollte Sie aufnehmen? Man bräuchte ein Land, dessen Regierung die Einfuhr der deutschen Unterschicht genehmigt. Quasi also gegen die eigene Bevölkerung handelt. Außerdem sollten wesentliche Teile der Bevölkerung einen ausgeprägtes Helfersyndrom haben und der Meinung sein, über den Dingen zu stehen – sozusagen als ultimative Lehrer.

    Nee Du, das klingt mir nach Reimport.

  22. Das Land Berlin stellt jetzt vorwiegend junge
    Leute mit Migrationshintergrund ein um die
    Integration zu fördern. Einheimische junge Leute
    haben z.Zt. keine Chance!!!!
    Also heißt demnächst das Knöllchen nicht mehr
    Knöllchen sondern Backschisch!!
    #23 Lunatic
    Opfer wird es nicht mehr geben, weil kein
    Musel-Polizist seine eignen Glaubengenossen
    verfolgt und die sogenannten Opfer dann alles
    Ausländerfeinde sind!!!!!

  23. „Es kann jedoch von Migrant/innen nicht erwartet werden, dass Prozesse, die sich über Jahrzehnte im aufnehmenden Land entwickelt haben, wie zum Beispiel die Delegitimation von Gewalt gegen Frauen, in kürzester Zeit von diesen nachgeholt werden.”

    Au Weia. „Delegitimation von Gewalt“ ? Was meinen die damit ?

  24. #28 Knutsson 501
    Das Land Berlin stellt jetzt vorwiegend junge
    Leute mit Migrationshintergrund ein um die
    Integration zu fördern. Einheimische junge Leute
    haben z.Zt. keine Chance!!!!

    Es wird also das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Da werden Fakten geschaffen, wie es so schön heißt.

    Also heißt demnächst das Knöllchen nicht mehr
    Knöllchen sondern Backschisch!!

    Davon muss man dann wohl leider fast ausgehen. Von der zu erwartenden Vetternwirtschaft in den riesigen Clans ganz zu schweigen. Die betrachten es doch als Beleidigung, wenn man nicht einander Hilft. Da lässt man sich doch nicht von den Gesetzen der ehrlosen Deutschen abhalten. Wie ein Türke am Ende der letzten Maybritt Illner Sendung sagte:
    „Die Deutschen sollten sich ein bisschen anpassen.“
    Tja, dass müssen wir dann wohl! Oder halt… wir könnten die Leute, die diesen Schwachsinn vorantreiben, auch einfach abwählen und nicht mehr über uns regieren lassen. Fakten schaffen sozusagen 😉 :

  25. Delegitimation heisst, dass der Glaube an die Rechtmässigkeit, Frauen windelweich schlagen zu dürfen, langsam ins Wanken gekommen ist. Sogar so sehr, dass es verboten ist.

    Ein Verbot zu akzeptieren, kann man von den Einwanderern anscheinend nicht erwarten. Frage mich nur wieso nicht?

  26. #32 D.N. Reb (10. Nov 2007 11:34)
    Delegitimation heisst, dass der Glaube an die Rechtmässigkeit, Frauen windelweich schlagen zu dürfen, langsam ins Wanken gekommen ist. Sogar so sehr, dass es verboten ist.
    Ein Verbot zu akzeptieren, kann man von den Einwanderern anscheinend nicht erwarten. Frage mich nur wieso nicht?

    Das Zitat impliziert, dass nicht erwartet werden kann, dass dieser Prozess sehr schnell geht. Das wiederum impliziert, dass dieser Prozess tatsächlich abläuft und „irgendwann“ zum Ende kommt.

    Letzteres stelle ich langsam ernstlich in Frage.

    Infolge der nicht stattfindenden kontroversen Auseinandersetzungen ala „Wer Immigranten irgendwie kritisiert, ist latent rechtsRADIKAL“ und der demografischen Entwicklung könnte es schlimmstenfalls tatsächlich so sein, dass anstatt einer Delegitimation von Gewalt hier irgendwann bald wieder archaische Zustände, wie zur Zeit im nahen Osten, herrschen.
    Die letzten paar-hundert Jahre kultureller Entwicklung wären dann natürlich im Arsch. Aber hey, dann waren wir sicherlich wenigstens die Weltmeister im „Tolerantsein“ – vielleicht wird’s ja mal olympisch.

  27. Interessante Studie. Schon im ersten Satz steht:

    So wurden nichtdeutsche männliche Jugendliche im Jahr 2005 3,4 mal so oft bei Gewaltkriminalität insgesamt polizeilich bekannt wie deutsche Jugendliche.

    Also mehr als 77 % der Gewalttäter sind nichtdeutsche Jugendliche. Bleibt die Frage, wie viele Deutsche mit Migrationshintergrund unter den restlichen 23 % vorkommen. Insgesamt wird man dann wohl auf über 80% der Gewalttäter kommen, die aus einem ausländischen Kulturkreis kommen. Da ist es klar, daß die Auflage dieser Studie nur 1500 Exemplare groß ist.

  28. Auch noch ein sehr aufschlussreiches Zitat von Seite 110:

    Auffällig ist auch, dass es unter den muslimischen Schülern eine kleine, im Einfluss aber zunehmend bedeutsame Gruppe gibt, die von anderen eine Strenge in Glaubensangelegenheiten fordern, die im klaren Widerspruch zum Gebot der religiösen Toleranz stehen. Nach dem „Ehrenmord“ an der 23jährigen Türkin Hatin Sürucü wurde aus Berliner Schulen wiederholt über Versuche der Einschüch-terungen bzgl. der freien Meinungsäußerung und von Bedrohungen gegenüber Personen mit demokra-tisch geprägten Werten berichtet. Insbesondere Schülerinnen aus muslimischen Familien fühlen sich wiederholt von offenkundig traditionalistisch orientierten Mitschülern bespitzelt. Sie sprechen von einer „Schulhofpolizei“, von „Sittenwächtern“, die sie bei Sympathieäußerungen gegenüber Sürucü bedrohten oder sie kritisierten, dass sie sich „wie Deutsche“ verhielten.

  29. Oh und das hier ist auch der Knaller (Das Nazometer bimmelt) Diese dreckigen rassistischen Deutschen, die die „armen“ islamfaschistischen Pinguine diskriminieren:

    Generell zählen zu den häufig diskriminierten Gruppen in Berlin Personen mit schwarzer Hautfarbe und in den letzten Jahren gehäuft muslimische Frauen mit Kopftuch (Erfahrungen der Beratungsstellen für Diskriminierung, Befragung der Senatsleitstelle gegen Diskriminierung). Außer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt finden Diskriminierungen bei der Wohnungssuche, im Freizeitbereich, in öffentli-chen Verkehrsmitteln oder auch im öffentlichen Dienst statt. Diskriminierungen gehen oftmals einher mit rassistischem Gedankengut und Verhalten.

    S.56

    Da haben wir’s wieder. Wir sind die Arschlöcher, wenn wir eine offen nach außen gezeigte Sharia-Befürwortung und Verachtung unserer Grundwerte mit gerechtfertigter Intoleranz beantworten.
    WIR sind Schuld.
    Die Leute die diesen Bericht verfasst haben ziehen absichtlich und gutmenschlich die falschen Schlüsse

  30. Die Rolle des Islam wird in dem Bericht auf dreieinhalb Seiten abgehandelt, obwohl sich der Bericht hauptsächlich mit Kriminalität moslemisch geprägter Jugendlicher befasst.

    Ergebnis dieser intensiven Betrachtung: Der Islam hat mit dem Verhalten der lieben Kleinen gar nichts zu tun.

    Auf den restlichen 220 Seiten tauchen die Worte „Islam“ und „Moslems“ nicht mehr auf, sind wohl Unworte.

    Und der Tenor des ganzen Machwerks: Schuld an der Misere sind die Deutschen als Individuen, als Geselschaft und der deutsche Staat, durch ständige Benachteiligung, Diskriminierung,Traumatisierung und Verachtung einer eigentlich ganz lieben Bevölkerungsgruppe!

    Die Auftraggeber werden gesagt haben: „Well done“.

    Die Finanziers des Machwerks, nämlich die Steuerzahler, haben nichts zu sagen…

  31. Die Zahlen sprechen für sich. Immerhin müßte auf dieser Basis jeder, egal wie sozialromantisch eingestellt, zunächst mal akzeptieren: „Ja, wir haben ein Problem!“ Das wäre schon mal ein Fortschritt. Auch die Analysekapitel zum Einfluß von Familie und Rollenbildern helfen weiter.

    Schlicht ärgerlich sind dagegen das Kapitel „Rolle der Religion“ ab Seite 50 und die dazugehörigen Fußnoten 110ff. Kostproben:

    FN 110: „Der Islam ist nicht gleichzusetzen mit dem Islamismus, einer neuzeitlichen politischen Ideologie.“
    –> Das ist fachlich sogar teilweise richtig. Was aber fehlt ist der entscheidende Hinweis, daß der Islamismus nichts weiter ist als eine konsequente Befolgung koranischer Gebote und hadithischer Beispiele.

    FN 111: „Islam (…) ist arabischer Herkunft und bedeutet soviel wie Friedenssuche, Reinheit, Hingabe und Errettung – Quelle: moslem.at“
    –> Mal wieder „Islam“ und „Salam“ durcheinandergebracht; die Quelle ist ebenfalls interessant.

    „In diesem Zusammenhang ist (…) festzuhalten, daß die Moscheegemeinden ebenso wie die christlichen Kirchen und die ihnen häufig angeschlossenen Kulturzentren zunehmend eine wichtige soziale Funktion unter den Gläubigen erfüllen. (…) über die Religiosität gelingt es vielen Moscheegemeinden, Jugendliche anzusprechen und in die Gemeinschaft zu integrieren. Die damit verbundene präventive Wirkung gegenüber Gewalt sollte nicht unterschätzt werden.“
    –> Heißt, wenn ich alle frei herumlaufenden Dynamitstangen einsammele und in der Moschee unter Aufsicht zusammenbinde, passiert nichts. Daß dabei eine „geballte Ladung“ entsteht und ein entsprechender Imam als Zündschnur wirken kann fällt den Autoren nicht auf.

    Da hat jemand immer noch nicht begriffen, daß Islam, Männlichkeitswahn und Gewalt sich in der richtigen Umgebung gegenseitig massiv verstärken. Der Islam ist in einer archaischen, männerdominierten Kultur in gewalttätiger Zeit entstanden. Er ist darauf ausgerichtet, in einer solchen Umgebung für Neueinsteiger attraktiv zu sein und der Gruppe mentale Kraft einzuimpfen, sich gegen äußere Feinde zu behaupten. In einer Situation wie der derzeit in muslimischen Migrantenmilieus vorherrschenden, mit selbstverschuldet schlechter Bildung, miesen Jobaussichten, teilweise selbstverschuldeter Ablehnung durch die „Mehrheitsgesellschaft“ und hohem Druck in den Familien wirkt so eine Ideologie/Religion hochexplosiv; dieser Zusammenhang scheint den Autoren aber irgendwie durchgerutscht zu sein. Die „Problembären“ unter Umgehung der säkularen staatlichen Autorität in den Moscheen unter Aufsicht zu stellen kann ja wohl kein ernstgemeinter Lösungsvorschlag sein.

  32. Deutschland ist ein seltsames Land. Einerseits werden hier voll integrierte Familien, deren Kinder hier zur Schule gehen und ihr Heimatland noch nie gesehen haben Nachts um Drei aus den Betten gescheucht und abgeschoben, jugendliche Gewalttäter aber werden von der Justiz verhätschelt und laufen frei herum.

  33. P.S.: Meiner Meinung nach sollte jeder straffällig gewordene Ausländer, auch wenn er hier geboren ist, sofort und ohne Umschweife abgeschoben werden.

  34. #44 Mahner (10. Nov 2007 15:27) Ich dachte immer Mügranten begehen keine Straftaten, sondern nur rechtsradikale Ostdeutsche.

    Aber die so. jugendlichen männlichen Straftäter mit Migrationshintergrund oder auch kurz ausländische Gangster begehen ihre Straftaten nur, weil wir Deutsche so furchtbar intollerant sind und die armen ausländischen Straftäter ja auf unsere Intolleranz irgendwie reagieren müssen. Also sind wir als dumme Deutsche selber daran schuld. Es ist schon etwas schizophren, wie sich irgendwelche linken Gutmenschen auf Kosten der Steuerzahler ihre verschwurbelte Wahrheit so zurechtbiegen, wie es in ihren politisch-korrekten Auftrag passt. Man kann bald gar nicht mehr soviel essen, wie man kotzen möchte. Oder man wandert aus, wenn man kann. Dass ich mich als Deutscher in Dänemark oder Schweden oder sonstwo an die dortige Bevölkerung anzupassen habe, ist für mich selbstverständlich. Aber hier in Deutschland ist alles ansdersrum, das konnte man sehr schön bei diesem türkischen Fussballpräsidenten in dieser Illner-Umerziehungssendung sehen.

  35. „Es kann jedoch von Migrant/innen nicht erwartet werden, dass Prozesse, die sich über Jahrzehnte im aufnehmenden Land entwickelt haben, wie zum Beispiel die Delegitimation von Gewalt gegen Frauen, in kürzester Zeit von diesen nachgeholt werden.”
    um zu entlarven übersetzen wir mal:
    „Es kann jedoch von Nationalsozialisten nicht erwartet werden, daß Prozesse, die sich über Jahrzehnte im eigenen Land entwickelt haben, wie zum Beispiel die Delegitimation von Gewalt gegen Juden, in kürzester Zeit von diesen nachgeholt werden“
    Das Gefasel des 68er Schrotts ist mit der Mülltonne noch gut bedient. Diese Pestbeulen gehören ordentlicher Arbeit zugeführt.

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