Klimatizismus: Die „vierte Gewalt“ hat versagt

Global swindleZu den Folgen der einseitigen Berichterstattung der Medien beim Thema „Klimaschutz“ hat sich PI-Leser Norbert Staude in einem offenen Brief an die Chefredakteure und Herausgeber einiger deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften gewandt. Wir veröffentlichen nachfolgend sein emotionales Schreiben im Wortlaut.

Offener Brief

Sehr geehrter Herr … ,

demnächst wird der klimaschutzpolitische Wanderzirkus seine Zelte auf Bali aufschlagen und die übliche Vorstellung geben. Mediale Aufmerksamkeit ist gewiss, und in den Berichten darüber werden wieder nur die Akrobaten selbst zu Worte kommen und über Zehntelgrade streiten. Der „unsportliche“ Zuschauer wurde noch nie befragt.

Um zu erkennen, ob jemand ins Schwarze getroffen hat, muss man nicht selbst Mitglied eines Schützenvereins sein. Jegliches Naturgeschehen ist Umverteilung von Energie oder Materie. Bisher konnte aber noch kein Physiker mit seinen hochempfindlichen Messgeräten einen „atmosphärischen Treibhauseffekt“ beobachten, obwohl doch ohne einen solchen die globale Durchschnittstemperatur bei -18?C liegen sollte.

Wie kann ein logisch denkendes Hirn in der Natur eine Wirkung ohne erkennbare Ursache überhaupt für möglich halten? Das bleibt den „Klimaforschern“ vorbehalten, mit ihrem Präzisionsmessinstrument „abschmelzende Gletscherzunge“. Garantiert kausalitätsfrei!

Die Apologeten des Klimatizismus haben den uralten Traum aller Scharlatane wahr gemacht, die objektive Realität geleugnet und dreist ihre subtile Lüge als Wahrheit etabliert. Ein intellektuelles Verbrechen an der Menschheit!

So monströs, dass es unser Vorstellungsvermögen überfordert und wohl nur deshalb von fast allen als Tatsache wahrgenommen wird.

Wie kann das in einer „aufgeklärten“ Gesellschaft möglich geworden sein? Ganz einfach: Die „vierte Gewalt“ hat versagt. Alle haben vor einundzwanzig Jahren vom „Leitmedium“ SPIEGEL abgeschrieben und daran festgehalten. Zweifel wurden später zwar gelegentlich angedeutet, aber nie wurde das Kind beim Namen genannt. Nur einige Leserbriefe wurden als „Alibi“ abgedruckt. Die gegenwärtig veröffentlichte Debatte zum Klimaschutz ist auch nur Spiegelfechterei.

Staatsräson? Sind wir schon wieder soweit?

Bitte denken Sie einmal darüber nach, verkürzen Sie die Schamfrist zur Gesichtswahrung auf ein Minimum und tun Sie das Ihrige, um die klimaschutzpolitische Geisterfahrt aufzuhalten!

Mit vorzüglicher Hochachtung

Norbert Staude

Adressaten: Thomas Schmid (WELT), Frank Schirrmacher (Mitherausgeber der FAZ), Roger Köppel (Weltwoche), Dieter Stein (Junge Freiheit), Giovanni di Lorenzo (ZEIT), André F. Lichtschlag (eigentümlich frei), Wolfram Weimer (Cicero), H. W. Kiltz (Süddeutsche Zeitung), Helmut Markwort (FOCUS), Thomas Osterkorn und Andreas Petzold (STERN)

» Kontakt: norbertstaude@t-online.de

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