Putin droht der NATO mit Atomschlag

Der lupenreine Demokrat Wladimir Putin (Foto) hat der Nato mit einem Atomschlag gedroht. Um eine „rasche und adäquate Reaktion auf jeglichen Aggressoion“ geben zu können, müssten die mit Atomsprengköpfen ausgerüsteten Langstreckenraketen bereitgehalten werden.

Der russische Präsident fühlt sich durch die amerikanischen Pläne einer globalen Raketenabwehr gar an die Kuba-Krise erinnert. Während dieser hochgefährlichen Phase im Jahre 1962, versuchten bekanntlich die USA die Bestückung russischer Mittelstreckenraketen mit Atomsprengköpfen auf Kuba, also direkt vor der eigenen Haustür, zu verhindern. Es ging also um Angriffswaffen. Jetzt und hier geht es aber um das Gegenteil. Die Amerikaner wollen einen Abwehrschirm gegen anfliegende Raketen, von dem letztendlich auch Russland profitieren würde.

Die USA wollen dazu eine Radaranlage in Tschechien aufbauen und Abfangraketen in Polen stationieren. Als Grund für das Abwehrsystem führen sie eine Bedrohung durch Staaten wie Iran und Nordkorea an.

Was angesichts dieser aggressiven Rhetorik auffällt, ist das verständnisvolle Schweigen der Friedensbewegten.

(Spürnase: Urs Schmidlin)