Al walidIslamische Herrscher kaufen sich systematisch und strategisch in europäische und amerikanische Schlüsselbranchen ein. In einer überraschenden Aktion investiert das Scheichtum Abu Dhabi in die angeschlagene größte US-Bank „Citigroup“ 7,5 Milliarden Dollar. Die Investitionsbehörde Abu Dhabis namens „Adia“ wird dann nach einer Übergangszeit 4,9 % an einem der wichtigsten Unternehmen Amerikas halten. Größter Aktionär ist bisher der saudische Prinz Walid (Foto).

Damit werden insgesamt knapp 10 % der Citi-Aktien im Nahen Osten liegen. Abu Dhabi hat die fünfgrößten Erdölreserven der Welt. Nach Branchenschätzungen verwaltet die Investitionbehörde Anlagen in Höhe von 875 Milliarden Dollar. Das benachbarte Scheichtum Dubai stieg dieses Jahr bei der Börse Nasdaq ein und erwarb im Mai 2,2 % der Deutschen Bank. Kürzlich kündigte Dubai außerdem eine Beteiligung am japanischen Elektronikkonzern Sony an. Weitere beabsichtigte Investments sind der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS, Daimler und die Londoner Großbank HSBC, wie die Süddeutsche Zeitung am 28.11.07 im Wirtschaftsteil berichtete.

(Gastbeitrag von gareth)

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35 KOMMENTARE

  1. #1 kongomüller

    aber geld für die ach so armen palis haben sie keins übrig.

    So dumm sind die Scheichs nun auch wieder nicht…

  2. Wenn irgendwo in der sog. „dritten Welt“ ein Muselstaat ne Katastrohe hat bzw. dort passiert ist, na nach wem kreischen sie? Nach dem Westen, der vorher und hinterher wieder verdammt wird! So sinds die Muselfürsten Milliarden aufm Konto, aber ein umgefallenes Kamel nicht aufrichten können!
    Vielleicht sponsern die demnächst die Grünen und CFR?

  3. Wenn das Öl weg ist, gibt es nichts mehr… nur Sand… Tourismus funktioniert auch nicht. Wenn die Einheimischen und zugewanderte Arbeitsklaven aus anderen islamischen Ländern, ständig weiße, blonde Frauen vergewaltigen. Ab und zu schnappt man sich auch noch ein paar weiße junge Burschen.

    Ausser Öl, gibt es in der arabischen Welt nichts… überhaupt nichts.

    Wenn das Öl weg ist, stehen da wieder Zelte im Sand.

  4. Ich frag mich woher die soviel Geld haben. Ist das wirklich alles nur vom Öl?
    Übrigens wurde vor kurzem ein riesieger Erdöl Fund vor der Küste Brasiliens gefunden. Gott sei Dank sind wir nicht ganz abhängig von den Wahnsinnigen aus dem Nahen Osten.

  5. was haben wir dagegen wenn sie ihr geld bei uns anlegen. sollen sie das geld fressen?
    wenn es uns nicht passt, dass sie soviel geld haben dürfen wir halt nicht so viel bei ihnen kaufen!

  6. #6 ro
    ja klar ist es klug sein Geld anzulegen.

    Nur ich habe folgende Horrorvision: sie kaufen sich solange die Petrodollars fließen in allen Schlüsselpositionen auf der Welt ein. Wenn das Öl in vielleicht 20 Jahren aufgebraucht ist, brauchen sie das Öl nicht mehr für Erpessungen gegen den Westen. Sie haben die Wirtschaft direkt in der Hand und können machen was sie wollen. Da helfen nur noch Enteignungen. Aber die wird es sicher nicht geben. D.h. der Islam hat gesiegt.

  7. Zitat von Almbauer

    Wenn das Öl weg ist, gibt es nichts mehr… nur Sand… Tourismus funktioniert auch nicht. […]Ausser Öl, gibt es in der arabischen Welt nichts… überhaupt nichts.

    Wenn das Öl weg ist, stehen da wieder Zelte im Sand.

    Da ist es doch nur ökonomisch vernünftig die Gelder aus dem Öl in Beteiligungen an Wirtschaftunternehmen zu transformieren.

    Ich finde, man muß nun auch nicht hinter jeder Ecke das ultimative Böse vermuten. Die machen hier tatsächlich nur mal das, was jeder von uns auch machen würde.

  8. Jepp, der ist nur geschäftstüchtig, er kauft sich zu einem momentan sehr günstig Kurs Anteile der Citibank, wenn ich soviel Geld hätte, würde ich das vielleicht auch machen.

  9. #7 KDL

    Sie haben die Wirtschaft direkt in der Hand und können machen was sie wollen.

    Kunden und auch Mitarbeiter haben Beine.

  10. Seid versichert. es ist gegenwärtig ein Gesetz in der Mache, das die Beteiligung solcher Staatsfonds an deutschen Unternehmen in bestimmten Schlüsselindustrien untersagt (Rüstung, Energie, Medien u. s. w. ). Bis jetzt ist das leider problemlos möglich.

  11. Ich glaube nicht, dass die saudische Dynastie noch sehr lange am Ruder bleibt.

    Da ist Vorsorge angebracht…

  12. Das Problem sehe ich ganz woanderst… sie kaufen sich ein… und geben dafür grünbedrucktes Papier her. Jeder weiß das dieses grüne Papier unaufhaltsam steigen wird. Hätte der dicke Helmut nicht unsere schöne DM gegen diesen weichen Euro hergegeben, hätten wir heute Kurse das es einen schwindelt.

    Den was macht der Euro?

    Die DM war stark weil die deutsche Wirtschaft stark war. Erstmal vollkommen egal ob wir innen oder aussen was verkauft haben. Die DM war stark.

    Nun nimmt man 20 Länder und gibt ihnen eine gemeinsame Währung. Schön gedacht. Macht Spaß auf Mallorca sein Bier auch in Euro trinken… naja saufen zu können.

    Der Nachteil daran ist. Hätten alle Staaten die gleiche Wirtschaftsleistung, das gleiche BSP, die gleichen ökonomischen Eckdaten, wäre das schön.

    Man hat aber einen Staat genommen, welcher sagen wir ein BSP von 10 hat, 3 Staaten mit 8, 4 mit 6 und 8 mit 3. Demnächst kommen noch 5 Staaten mit 1 dazu.

    Die Gutmenschen denken nun, dadurch bekommen alle ein BSP von 10.

    Aber das die Menschen in Italien und in Portugal werden nun nicht plötzlich Deutsche Handwerksarbeit abliefern. Das glaubt der Gutmensch zwar gern, die anderer Art, der Logischtus Denkus Sapiens, begreift aber das dies vollkommener Blödsinn ist.

    Das grün bedruckte Papier hätte heute einen Wert von 1,31 DM. Hätten wir unsere DM noch, würde man für einen grünbedruckten Zettel blos noch 60 Pfennige bekommen.

    Die Ölscheichs, welche nun einen Haufen grün bedrucktes Papier für ihr schwarzes Öl bekommen, wollen dafür aber richtige Werte haben. Zuerst haben sie aus der Wüste ein künstliches Land gemacht.

    Nun bauen sie schon Inseln in den Ozean. Nur um dieses blöde Papier loszuwerden.

    Also, kauft man sich nun richtige Werte. Man gibt nem anderen Dummen das grüne Papier.

    Das gleiche machen die Russen und die Chinesen.

    Russland und China brauchen keine Atomwaffen gegen die USA. Sie müssen nur morgen ihre Dollarvorräte auf den Markt werfen.

    Das wäre ein Todesstoss für die USA. Das wissen auch die Amis.

  13. Die Vermögensverwalter, die Geld von arabischen Ländern anlegen sollen haben die Anweisung, Assets zu kaufen um ihre Dollar-Reserven abzuschmelzen.
    Die Citibank betreffend:
    Kaum wurde der Einstieg bekannt gewann der Dollar an Stärke. Die US haben die Araber, zumindest die Erdölproduzenten, in der Tasche.

  14. Sollen sie kaufen … das Geld, die Fabriken, die Ingenieure, die Facharbeiter .. sie sind alle hier. Wenn dann der große Knall ( oder vorher noch das Ende der Ölreserven) kommt, stehen die Herren im Wickelhöschen wieder da wo sie immer standen. In der Wüste.

  15. Mit Auslandsinvestitionen ist es immer so ’ne Sache…
    Versucht doch mal, ein Import/Export Geschäft aufzuziehen. Abgesehen vom Geschäftsrisiko ist das größte Risiko die Politik.
    Wer hindert die USA, eines Tages zu sagen: „Hey, wir enteignen Euch weil dieser oder jener Bereich entscheidend für die nationale Sicherheit ist.“
    Seht mal nach Rußland – wer dort investiert benötigt viel Geld, starke Nerven und noch bessere Rückversicherer…
    Jetzt bekommen die Leute Panik, werfen die Greenbacks auf den Markt und kaufen, was sie kriegen können.
    Auf amerikanischen Boden lässt sich eine anschließende Enteignung locker machen (unter irgendeinem Vorwand), und es gibt „Verbündete“ die man unter Druck setzen kann, dasselbe zu machen. Und schon hat man sich saniert.
    Ist in einfachen Worten ausgedrückt, aber ich wollte auch keine Doktorarbeit schreiben.

  16. #16 Almbauer

    Russland und China brauchen keine Atomwaffen gegen die USA. Sie müssen nur morgen ihre Dollarvorräte auf den Markt werfen.

    In Investmentkreisen und unter Ökonomie Experten wird dies gerade deshalb die “Nuclear Option” genannt.

  17. Die Scheichs können eigentlich gar nicht anders als im Westen zu investieren, denn der Nahe Osten ist zu unsicher und die Leute taugen nichts(Ausnahme Israel). Vermögen im Ausland ist
    für die auch deshalb wichtig, da sie wohl nicht ewig an der Macht bleiben werden.

  18. Was ist denn auf einmal los?

    Seid ihr etwa gegen die gute, gute Globalisierung? Wollt ihr etwa bösen, bösen Nationalismus? Sollte womöglich gar die Freiheit der Wirtschaft(pbuh) eingeschränkt werden? Was wäre das dann? Nationaler Sozialismus? Oder sozialer Nationalismus? So darf man doch nicht denken. Zuerst kommt die Wirtschaft(pbuh), über den Rest kann man später nachdenken.

    Wir wollen doch schließlich Lenin posthum recht geben, mit dem „Strick verkaufen“, nicht wahr? Abgesehen davon hat sowas doch rein gar nichts mit unseren Problemen zu tun, bekanntlich bestimmen ja nicht die wirtschaftlichen Eliten über das Schicksal eines Landes, sondern ein paar Grüne.

  19. #16 Almbauer (29. Nov 2007 14:12)

    ….wenn Russland und China brauchen keine Atomwaffen gegen die USA. Sie müssen nur morgen ihre Dollarvorräte auf den Markt werfen.

    Das wäre ein Todesstoss für die USA. Das wissen auch die Amis.

    Nicht ganz richtig. Yuan udn Rubel sind maßlos unterbewertet und werden künstlich niedrig im Kurs gehalten. Wenn Russen und Chinesen ihre Dollarreserven abstoßen, werden ihre Heimatwährungen sofort im richtiogen verhältnis bewertet. Dann knallt is im „Reich der roten Bären“ ! /nd zwar gealtig. Chinas mammutmanufakturen werden sofort das erleiden was dem ganzen Ostblock 1990 passierte. Und selbst die Schwärme kleiner Raubkopierer erleiden den sofortigen Erstickungstod im trüben Tümpel der Wechselkurse. Dann bricht in China ein Sturm los, den die dortigen Potentaten mehr fürchten als der Teufel das Weihwasser. Schon jetzt hat China 60 Millionen Arbeitslose und 139 Millionen Wanderarbeiter, die ausschließlich von der Hand in den Mund leben. In staatlichen Mollochfabriken, die am seidenen Faden des billigen Yuan hängen arbeiten weitere 100 Millionen. Wenn die plötzlich nichts mehr zu „Fressen“ haben, dann gibt es nicht genug Panzer auf dieser Erde um die alle nieder zu walzen. Und für Genosse NKWD alias Wladimir Wladimirowitsch Putin sieht es auch nicht gut aus. Er hat seier Armeekamarilla eine komplette Neuausstattung ihrer Armee zugesagt. Seine Olutokratenfreunde und Nepotisten vom Poloniumkartell leben auf verdammt großem Fuß. Das geht nur wenn ihre Dollarkonten in der Schweit stabil sind. Wenn die sich im Rauch einer Währungsschlacht auflösen, wenn der Rubel in die Höhe schießt und damit die Verkaufserlöse aus den Rohstoffverkäufen der zusammengeschacherten Minen, Bergwerke Öl- und Gasquellen versiegen, dann ist sein KGB-gestählter Ar… keinen Cent mehr wert. Auch ein umschichten in den Euroraum bringt nichts .. oder zumindets nicht viel. Der Euroraum macht, ebenso wie der Dollarraum, ca 1/3 der Weltwirtschaft aus. Wenn alle aus dem Dollar in den Euro flüchten, bricht trotzdem 1/3 der Weltwirtschaft weg. Zusätzlich halten Rußland und allen vorran China die meisten Kredite Amerikas. Wenn die platzen, dann sind mit einem Schlag ca. 9 bis 15 Billionen Dollar weg. Das sind nämlich keine Staatskredtite. Das sind Bankkredite. Dafür muß der amerikanische Staat nicht haften. Die Staatskredite laufen über Europa und Japan. Die amerikanischen Zwischenhandelsbanken melden kurzerhand Konkurs an, und weg ist der Zaster. Dann heißt es in B?ij?ng und m?sk’v sehr kleine Brötchen backen. Die lieben Saudis können dann aber die Pforten schließen. Die Leben nämlcih nur deshalb noch in ihren Palästen, weil Amerika sie darin beschützt. Geht den USA das Geld aus, dann werden sie ihre Truppen abziehen .. abziehen müssen. Oder sie werden sich auf die wirklich schützenswerten Gegenden beschränken. und das sind nicht die Paläste, sondern die Ölfelder.
    Dubai, Kathar, Saudi-Arabien …. sie sind alle Puöverfässer im Untergrund kochenden Islamismus. Nur durch pure Gewalt am Leben erhalten. Zudem haben die „lieben“ Vertreter des Islamohashismus noch ein weit größeres Problem am Hals.

    Brasilien

    In Brasilien wurden erst vor wenigen Monaten die weltgrößten Erdölreserven entdeckt. Dagegen können die Saudis und ihre Sattellitenpotentaten nicht mehr anstinken. Denn die lieben Saudis frisieren seit Jahren und Jahrzehnten an ihren vermeintlich noch vorhandenen „Reserven“. Immer die selben zahlen, ohne das auch nur ein einziges neues Feld entdeckt gecxhweige denn erschlossen wurde, das aber bei ständig steigenden Fördermengen. Und auch Kanada drängt mit seinen Ölschiefern in den Markt. Schon ab 70 Doller je Barrel wurden die rentabel, jetzt sind wir aber schon bei 100. Brasilien und Kanada sind aber Demokratien. Keine islamofaschistischen Diktaturen. Der Wind wird den Königssöhnen mächtig ins Gesicht blasen. Irgendwann sind sie überflüssig. Irgendwann (eher bald) ist deren Öl verbraucht, und dann dürfen sie sich eiligst vor ihren messerschwingenden Untertanen in ihren Privatjet flüchten um sich nach Marbella abzusetzen. Sollen sie hier doch Farbriken und Banken kaufen. Sie stehen HIER, bei UNS. Sie laufen nicht weg !

  20. Während ölscheichs für das reine Abpumpen von Bodenschätzen Milliarden und aber Milliarden erhalten (von „verdienen“ kann da keine Rede sein) beist er Europäer an der nächsten Tankstelle vor Wut ins Lenkrad !

  21. #23 Phygos

    Alles in allem stimme ich dir zu…

    Die Immobillienkrise war nur ein Anfang. Kreditkarten, gerade in den USA, sowie Leasingdepots und Beteiligungen sind die nächste Bombe.

    Es folgt ein Freitag 29… danach bricht weltweit der Bürgerkrieg los.

    China hat 500 Mio Arbeitslose, weil keine mehr Chinesische Produkte kauft.
    In den USA sind plötzlich 50% der Bevölkerung kurz vorm verhungern. Vorallem die nicht-weißen trifft es hart. Europa brennt…

    Es kann noch sein das die 3 großen Weltmächte einen Krieg starten. Die USA interessiert der Nahe Osten, die Russen sorgen dafür das sie nie wieder jemand von Westen her angreift, dass geht natürlich am besten mit einer Atlantikküste und einer russischen Normandie.

    China holt endlich diese Staaten wir Tibet, Nepal und Formosa, ähm Taiwan, heim ins Reich.

  22. Die Entwicklungshilfe der Saudis geht in Richtung Deutschland, um hier die Moscheen hochzuziehen. Verhungernde Moslems sind da uninteressant, weil bereits islamisiert.

  23. Klar: aus der Sicht der Ölscheichs ist das vollkommen sinnvolles Verhalten. Das dient erstens zur eigenen Absicherung für die Nach-Öl-Ära, schon heute für gute Gewinne zusätzlich zum Öl und nebenbei noch zur Unterwanderung des Westens.

    Warum sollten die das nicht tun?

    Nur für unsere Seite ist das blöd. Denn es wird gar nichts passieren, wenn das Öl ausgeht, worauf sich alle so freuen (und es wird wohl auch länger dauern als die meisten von uns leben). Bis dahin haben die längst andere Einnahmequellen. Die sind doch nicht blöd. Und falls sie’s doch sind, dann können sie Leute anstellen, die’s nicht sind.

    Die sind auch nicht so blöd wie wir und lassen sich vom „Leid“ der Palästinenser rühren. Die Kuwaitis haben 300.000 von der Sorte mit einem Arschtritt aus dem Land befördert, nachdem Arafat Saddam unterstützte.

    Warum man glaubt, die Palis wären geeignet Almosenempfänger, leuchtet mir nicht ganz ein.
    Die haben doch genug Geld von uns. Es ist nicht nötig, dass die ihre Brüterei noch mehr intensivieren. Außerdem kriegen die schon auch Geld aus den Ölstaaten.

    Ich bin für jeden Luxusartikel dankbar, den ein Ölscheich kauft anstatt es den Judenmördern in den Rachen zu schieben.

    Ich bin auch für jeden Cent dankbar, den Suha Arafat in Paris verprasst. Besser der französische Einzelhandel profitiert als die palarabische Terrorschulung.

  24. Wenns noch Tauschhandel gäbe hieße es Öl gegen Beteilungen. Und was ist daran schlimm?

    Der Walid hat sicher großes Interesse daran dass seine Beteiligungen florieren. Und das ist für alle Beteiligten gut, besonders die Mitarbeiter.

    Anders würde es aussehen wenn statt Walid die Grünen und Linken rumpfuschen würden.

    Im übrigen sind die Saudis schon seit Jahrzehnten diskret mit starken Industriebeteiligungen in Europa vertreten, z.B. Daimler. Und bisher gab es keine Klagen. Im Gegenteil. Auf jeden Fall besser als Hedgefonds.

  25. Die Beteiligung solcher Staatsfonds an deutschen Unternehmen in bestimmten Schlüsselindustrien soll nach einer Gesetzesinitiative bald begrenzt werden können.(Rüstung, Energie, Medien u.s.w. Bis jetzt ist das leider problemlos möglich.
    Kommt mir sehr sinnvoll vor so ein Gesetz. Es gibt ja nicht nur die Araber, auch Chinesen, Russen… Und wenn denen alle Schlüsselunternehmen des Westens gehören ? Ob das so erstrebenswert ist ?
    Das Geschrei bei den Marktradikalen, FDP, und der ganzen Wirtschaftspresse war groß bei diesem Gesetzesvorschlag. Bei jeder staatlichen Massnahme,und sei sie noch so sinnvoll, immer nur „Sozialismus“ oder „National-Sozialismus“ aufzuheulen, zeigt
    doch eigentlich nur, wie boniert diese Leute sind.
    Abgesehen davon,dass es denen wurscht
    ist, wem der ganze Laden gehört. Hauptsache man kann die Löhne immer drücken und sich die eigenen Taschen ordentlich füllen.
    Natürlich hat der Musel-Scheich aus seiner Sicht absolut recht. Soll er sein Geld wie Dagobert Duck in einen Geldspeicher legen ? Für uns ist es aber nicht unproblematisch. Es ist doch etwas verträumt zu glauben, dass grosses Kapital keinen politischen Einfluss hat und wenn es Musel-Kapital ist, dann haben die eben Einfluss.
    Der alte Spruch hat seine Berechtigung: „Geld regiert die Welt“. Da beisst die Maus keinen Faden ab: In 20 Jahren wird denen sehr viel von der ganzen Weltwirtschaft gehören…

  26. @ Almbauer #16

    Dein Vergleich zwischen Euro/DM in Bezug zum USD stimmt hinten unten vorne nicht.

    Du sagst der Euro ist schwach und die DM war stark.

    Der Euro ist superfest gegen den Dollar, ob zu recht oder nicht, sei mal dahingestellt.

    Der niedrigste Stand den der USD gegen die DM je erreicht hatte, betrug 1USD = 1,31 DM.

    Am 23.11.07 erreichte der Euro einen neuen Rekordstand gegen den USD: 1 Euro = 1,496 USD.

    Umgerechnet auf die alten Verhältnisse war dies: 1USD = 1,3074 DM, gerundet also wieder die 1,31DM.

    Wie kommst du auf einen schwachen Euro?

    Grüße
    tape

  27. Ich glaube die Jungs wollen raus. Wenn das Oel weg ist, sind vollends die Imame am Zug, dann ist aus mit lustig.

  28. #31 tape

    Sage ich doch… der Dollar kostet heute 1,31 DM. Das ist der Fakt mit festen Werten die uns bekannt sind.

    Hätten wir unsere DM noch, würden uns die anderen schwachen Euro Staaten wir Italien, Portugal und Griechenland nicht runterziehen, würde 1 USD heut 60-70 Pfennige kosten.

    Das ist die These, wie sich die DM mit dem was wir heute über den Dollar und die US Finanzsituation wissen, entwickeln hätte können. Sicher hätte eine noch stärkere DM den Export beeinflussen können, allerdings den Import und Binnenmarkt stärken können. Darüber hinaus, wir exportieren Hochtechnologie. Kein Kinderspielzeug und auch keine Rohstoffe.

    @ all

    weiter oben wurde angesprochen, man könne die Scheichs ja dann einfach mal enteignen. Eine Gefahr sind aber vor allem Russen und Chinesen. Während wir die Ölscheichs, die nach ihrem Sturz in den Emiraten, nach Europa oder USA geflüchtet sind, können wir das mit den Russen nicht so einfach machen. Putin und seine Buben enteignen zwar gerne die Firmen, die der versoffnene Jelzin verscherbelt und verkauft hat. Aber wenn man russisches Eigentum in Europa enteignet, findet das Mütterchen Russland nicht mehr so witzig. Dann schaut man mal vorbei…

    Wie heisst eigentlich der heutige Nachfolger des T34????

  29. #23 Phygos

    Brasilien
    In Brasilien wurden erst vor wenigen Monaten die weltgrößten Erdölreserven entdeckt. Dagegen können die Saudis und ihre Sattellitenpotentaten nicht mehr anstinken.

    Da muss ich Dich LEIDER tief enttäuschen, das ist leider FALSCH (Mediahype)!

    Richtig ist dass es nach zig Jahren mal wieder gelungen ist einen „Supergiant“ zu finden, welches das größte seid 20Jahren!!! ist, ein Anzeichen wie selten man Heute noch größere Vorkommen findet.
    Nur ein par Details: die Reserven von Tupi (das Ölfeld welches gemeint ist) sind nach Schätzungen 5 – 8 GB (Gigabarrel) und wird nach vollem Ausbau ungefähr 450,000 bpd (barrels per day) liefern.

    Nur zum Vergleich:

    Ghawar Field (Saudi) ~ 5,000,000 bpd Produktion / 95-145 GB Reserven / ~62% erschöpft – partial rapid decline

    Burgan Field (Kuwait) ~1.200.000 bpd / 66 GB / ~55% erschöpft – decline

    Bolivar Coastal Field (Venezuela) ~2.600.000 bpd / 33 GB / ~45% erschöpft – decline

    Cantarell (Mexico) ~1.300.000 bpd / 18GB / ~65% erschöpft – rapid decline

    Mittleplate (Deutschland) ~40.000 bpd / ~0,4 GB!!

    So, Tupi ist gerade 20 mal größer als Deutschlands Super 🙂 Ölfeld, nur es liegt 160 Meilen auf See und 6500m (>20000ft)!!! Tief. Ich sag nur…das wird Teuer.

    Macht Euch keine falschen Hoffnungen!

  30. @ Almbauer

    ##Hätten wir unsere DM noch, würden uns die anderen schwachen Euro Staaten wir Italien, Portugal und Griechenland nicht runterziehen, würde 1 USD heut 60-70 Pfennige kosten.##

    Sorry, aber das sind wirklich reine Gedankenkonstrukte. Und glaubst du wirklich, dass Deutschlands Wirtschaft sich so viel besser entwickelt hat, als zB Portugal, seit der Einführung des Euro.

    Hier mal die Entwicklung des EUR/USD und zum Vergleich der JPY/USD im 5jahres Vergleich:

    EUR/USD 5 Jahre:
    http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=DUSDEUR.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDEUR.TGT&hcmask=

    JPY/USD 5Jahre:

    http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=DUSDJPY.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDJPY.TGT&hcmask=

    und hier noch zur Komplettierung:

    NOK/USD
    http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=DUSDNOK.TGT&lColors=0x000000&sSym=DUSDNOK.TGT&hcmask=

    da optisch etwas deutlicher und zum Umdenken:

    USD/NOK
    http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=5y&type=CONNECTLINE&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=NOKUS.FX1&lColors=0x000000&sSym=NOKUS.FX1&hcmask=

    An diesen außerEURopäischen Vergleichsbeispielen (JPY + NOK) ist deutlich zu sehen, dass die Annahme die DM wäre noch fester als der Euro nicht realistisch ist.
    (bedenke: Norwegens Stärke durch das Öl)

    Grüße
    tape

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