Priester in der Türkei niedergestochen

In der Türkei wurde, wie AFP, BaZ und SpOn berichten, schon wieder ein christlicher Geistlicher niedergestochen – dritter Advent auf türkisch: Priester Adriano Francini (Foto), Leiter der Kirche der Jungfrau Maria in Ephesus, wurde in der westtürkischen Hafenstadt Izmir von einem einzelnen Angreifer überfallen und mit einem Messer verletzt. Der italienische Kapuzinerpater wurde mit Stichverletzungen im Bauch ins Krankenhaus eingeliefert, soll aber außer Lebensgefahr sein, wie der italienische Konsul in Izmir, Simon Carla, mitteilte.

Die Hintergründe des Angriffs scheinen unklar. Nach von Seiten der Polizei mittlerweile bestätigten Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ist der Angreifer bereits festgenommen worden. Der mutmaßliche Täter ist ein 19-jähriger muslimischer Mann.

In einem Bericht des Fernsehsenders Habertürk hieß es nach Angaben von SpOn, der Attentäter habe sich nach der Messe dem katholischen Geistlichen genähert und nach Informationen über das Christentum gefragt. Dabei sei es zum Streit gekommen und der Attentäter habe den Priester mit einem Messer in den Bauch gestochen.

Der Angriff auf den Priester ist bei Weitem kein Einzelfall, sondern nur ein Vorfall in einer ganzen Serie von Angriffen in den letzten Jahren auf Christen in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Türkei:

Erst im November wurde ein assyrischer Geistlicher entführt, der inzwischen von Sicherheitskräften im Südosten der Türkei befreit wurde. Im April waren bei einem Überfall auf einen evangelischen Verlag für christliche Schriften in der osttürkischen Stadt Malatya drei Menschen ermordet worden, unter ihnen ein Deutscher. Wegen dieser Tat stehen gegenwärtig mehrere junge Männer vor Gericht. Auch dort hatte nach BaZ-Angaben der mutmaßliche Anführer Interesse am Christentum vorgegeben, um sich Vertrauen zu erschleichen. Über die Täter von Malatya ist mittlerweile bekannt geworden, dass sie bereits vor der Bluttat intensiv mit der türkischen Polizei in Kontakt gestanden sind. Die Welt schreibt:

Die mutmaßlichen Mörder von drei Christen im osttürkischen Malatya hatten vor der Tat offenbar Kontakt zu hochrangigen Beamten im türkischen Polizei- und Justizapparat. Wie türkische Zeitungen übereinstimmend berichteten, geht dies aus den Ermittlungsakten hervor. Am 18. April waren der Pastor der protestantischen Gemeinde von Malatya und zwei Gemeindemitglieder, darunter ein Deutscher, zu Tode gefoltert worden.

Die Auswertung der Telefonkontakte der mutmaßlichen Täter ergab, dass diese in den Wochen vor der Tat vom Hauptquartier der polizeilichen Spezialeinheiten in Ankara angerufen wurden. Sowohl mit einem Soldaten in Malatya als auch mit einem Parlamentskandidaten telefonierten die Tatverdächtigen wiederholt. Mit einem Staatsanwalt tauschten sie Kurzmitteilungen per Mobiltelefon aus. Dabei tauschten die mutmaßlichen Täter immer wieder ihre Handys; insgesamt benutzten die fünf Männer 106 verschiedene Telefonnummern.

Die Anwälte der Hinterbliebenen beklagen schon länger, dass die wahren Hintergründe der Tat bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft unbeleuchtet blieben.

Während der weltweiten muslimischen Proteste gegen Karikaturen über den Propheten Mohammed in europäischen Zeitungen wurde im Februar 2006 ein italienischer Priester, der in seiner Kirche betete, in der Schwarzmeer-Stadt Trabzon von einem 16-jährigen erschossen. Nach diesem Anschlag wurde schon einmal ein katholischer Priester in Izmir angegriffen und ein weiterer in der Schwarzmeerstadt Samsun niedergestochen.

Ob es da irgend jemanden weiterbringt, wenn Joachim Kardinal Meisner aus Köln nach Angaben von Idea vorschlägt, die Türkei solle als Zeichen der Religionsfreiheit und „Beitrag zur Entspannung“ ein christliches Pilgerzentrum mit einer kleinen Kirche im südtürkischen Tarsus erlauben?

Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Türkei schon lange wegen ihrer Benachteiligung der christlichen Minderheit. So werden zum Beispiel in der Türkei keine Genehmigungen zum Bau von neuen Kirchen erteilt. Die zahlreichen tätlichen Angriffe und Mordanschläge auf Christen, vor allem auf kirchliche Mitarbeiter, werfen erst recht dringende Fragen auf, ob die türkischen Behörden den Schutz der christlichen Minderheit überhaupt noch garantieren können (oder wollen).

Weltweit sind die Christen heute die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft überhaupt.

Die Top10 Christenverfolgungstaaten sind:
1. Nordkorea
2. Saudi-Arabien
3. Iran
4. Somalia
5. Malediven
6. Jemen
7. Bhutan
8. Vietnam
9. Laos
10. Afghanistan

Den vollständigen Weltverfolgungsindex 2007 von Opendoors finden Sie hier.

(Spürnasen: hm, hardi, Urs G., td, Bernd, eymannwoistmeinacc, candide, Ludwig, Bastian H., Stephan, DTFM und Klaus)




Spanien dank Zapatero zurück nach Al-Andalus?

ZapateroMigration vor allem aus Marokko ist in Spanien durchaus ein Thema, genauso wie die Angst der Spanier vor Islamismus, Überfremdung und Attentaten. Tatsächlich haben wir Spanier einen mehr als berechtigten Grund uns zu fürchten, zum einen sind wir schon Ziel mindestens eines Attentates geworden, dann haben wir eine stetig wachsende Anzahl unkontrolliert ankommender Migranten mit unbekanntem Hintergrund und dann wäre da noch die wiederholte Aufforderung an hier lebende Muslime, Spanien wieder in das Zeitalter von Al-Andalus zu führen.

(Gastbeitrag von PI-Leser Rafael E. aus Spanien)

Vor diesem Hintergrund haben Miguel Angel Moratinos (Außenminister) und Perez Rubalcaba (Innenminister) in den letzten Wochen und Monaten bekräftigt, wie wichtig ihnen die Religion des Friedens ist und das man in Spanien weitaus mehr Moscheen bräuchte. Weiterhin ist es gängige Meinung der gesamten Regierung Zapatero, das wir uns keine Sorgen um die Islamisten machen brauchen, es handele sich um friedliche und fleißige Migranten, die uns nur bereichern, im positivsten aller Sinne natürlich.

Dass Spanien gerade in dieser Hinsicht mehr als eindeutig Erfahrungen gemacht hat, dass Spanien erst durch die Reconquista vom Joch der Friedensreligion und der Scharia befreit wurde, scheint heute vergessen.

Es ist geradezu unglaublich, mit welcher Naivität die linken Politiker dieses Landes die Tatsachen verleugnen und in grenzenlosem Gutmenschentum bereit ist, Spaniens kulturelle Identität aufzugeben.

Es ist unbestreitbar, dass in Spanien sich in einigen Regionen Ghettos bilden, in die sich Nichtmigranten nicht mehr hineintrauen. Es ist weiterhin bekannt, dass bei „Streitigkeiten“ untereinander immer wieder Migranten „spurlos“ verschwinden und dann nach Monaten irgendwo auf Feldern verstreut auftauchen. So regeln die Migranten Unstimmigkeiten auf genauso friedliche wie endgültige Weise.

Die Kriminalitätsrate unter Migranten ist in Spanien, wie in allen Ländern mit muslimischer Migration, um ein vielfaches höher als bei Nichtmigranten. Natürlich kann man nicht allzu laut darüber reden, Gutmenschen neigen dazu, diese Fakten zu leugnen.

Zum Glück haben wir, anders als Deutschland, doch noch vereinzelt Medien die nicht gleichgeschaltet sind. Empfehlens- und lesenswert: www.libertaddigital.com

» TV-Tipp: Spanien unter dem Halbmond (19.12. um 20.40 Uhr auf ARTE)




Die neuen Mäntelchen der Regierung

Vor gar nicht vielen Jahren gab es einmal einen Staat, die BRD, dessen Regierungen immer ungeheuer viel darauf gaben, im eigenen Lande und in aller Welt als „gut“ und „rechtschaffen“ zu gelten, so dass sie immer und überall bestrebt war, sich solche Mäntelchen umzuhängen, die diesen Eindruck hervorrufen würden, wie z.B. die Mäntelchen der Weltoffenheit oder der Toleranz.

(frei nach dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von H.C. Andersen)

Die Regierungen kümmerten sich schließlich nicht um die Belange ihrer eigenen steuerzahlenden Bürger und sorgten sich auch nicht mehr um die Schulen und Universitäten oder um die innere Sicherheit. Die Regierungen liebten es, vor allem das Ausland mit ihrer Rechtschaffenheit zu beeindrucken. Deswegen flogen die Regierungen, vor allem die damalige Kanzlerin, gerne ins Ausland, um andere Staaten darüber zu belehren, wie sie auch so tugendhaft und rechtschaffen wie die BRD sein könnten.

In dem Staate BRD ging es sehr munter her. Wegen seiner sprichwörtlichen Weltoffenheit und Toleranz kamen an jedem Tag viele Fremde ins Land. Irgendwann waren es so viele, dass es mit einem Teil dieser Fremden Probleme gab, da diese ihre eigenen Gesetze mitbrachten, nach denen sie weiterleben wollten, und sie sich deshalb nicht den herrschenden Gesetzen anpassen wollten. Auch wollten sie ihre mitgebrachte Sprache beibehalten. Viele von ihnen kamen in der BRD nicht zurecht, hatten keinen Schulabschluss und wurden kriminell. Deshalb kam es bald zu Konflikten mit den alteingesessenen Bewohnern des Landes. Diese Konflikte wurden so groß, dass die Regierungen Angst hatten, dass ihre in der ganzen Welt zur Schau gestellten Mäntelchen der Rechtschaffenheit, Weltoffenheit und Toleranz Flecke bekommen könnten. Man wusste sich keinen Rat.

Da traten eines Tages drei Betrüger auf den Plan mit den Namen „Die Grünen“, „Die LINKE“ und „Mainstreammedien“. Diese meinten, sie wüssten Mittel und Wege, wie die BRD in der Welt wieder zu dem alten Ruf der „Weltoffenheit“ und „Rechtschaffenheit“ kommen könnte. Sie sagten, dazu müssen sich die Regierungen der BRD nur die von den Betrügern angefertigten Mäntelchen der politischen Korrektheit, des Multikulturalismus und des Kampfes gegen Rechts umhängen. Die Farben und die Muster seien nicht allein ungewöhnlich strahlend und beeindruckend, sondern diese Mäntel, die die Betrüger herstellen würden, sollten die wunderbare Eigenschaft besitzen, dass sie für jeden Menschen unsichtbar seien, der entweder für sein Amt nicht taugen würde oder der ein unverbesserlicher Nazi oder Rassist sei.

,Das wären ja prächtige Mäntelchen‘, dachte die Regierung der BRD; wenn ich mir diese umhängen würde, könnte ich ja auch dahinterkommen, welche Menschen in meinem Staate mir bei meinem Bestreben, überall in der Welt beliebt zu sein, im Wege stehen, weil für das Amt, das sie haben, nicht geeignet sind. Außerdem könnte ich die Anständigen von den Nazis und Rassisten unterscheiden! Ja, diese Mäntelchen müssen sogleich für mich angefertigt werden!‘ Die Regierung gab den Betrügern viel Geld und Privilegien, damit sie ihre Arbeit beginnen sollten.

Diese holten auch gleich Nadel und Schere heraus und taten, als ob sie arbeiteten, aber sie hatten nicht das geringste auf dem Stuhle. Trotzdem verlangten sie immer höhere Diäten, prächtigere Dienstwagen und Gebührenerhöhungen und taten, als arbeiteten sie mit ihren Nadeln und den Scheren bis spät in die Nacht hinein.

,Nun möchte ich doch wissen, wie weit sie mit den Mäntelchen sind!‘ dachte die Kanzlerin der BRD, aber es war ihr beklommen zumute, wenn sie daran dachte, dass niemand, der ein Rassist oder ein Nazi sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, sie sehen könne. Sie glaubte zwar, dass sie für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber sie wollte doch erst einen andern senden, um zu sehen, wie es damit stehe. Alle Menschen in der ganzen BRD wussten, welche besondere Kraft die Mäntelchen hatten, und alle waren begierig zu sehen, ob ihr Nachbar ein Rassist oder ein Nazi sei.

,Ich will meinen Innenminister zu den Mäntelschneidern senden‘, dachte die Kanzlerin, er kann am besten beurteilen, wie der Stoff sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und keiner versieht sein Amt besser als er!‘ Nun ging der Innenminister in den Saal hinein, wo die Betrüger saßen und mit den Nadeln und Scheren aber ohne Stoff arbeiteten. ,Gott behüte mich!‘ dachte der Innenminister und riss die Augen auf. ,Ich kann ja nichts erblicken!‘ Aber das sagte er nicht.
Die Betrüger baten ihn näher zu treten und fragten, ob es nicht beeindruckende Muster und überzeugende Farbtöne seien. Dann zeigten sie auf den leeren Stuhl, und der arme Innenminister fuhr fort, die Augen aufzureißen, aber er konnte nichts sehen, denn es war nichts da. ,Herr Gott‘, dachte er, sollte ich denn ein Rassist oder Nazi sein? Das habe ich nie geglaubt, und das darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, dass ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!‘

„Nun, Sie sagen nichts dazu?“ fragten „Die Grünen“, eine von den Betrügern. „Oh, es ist beeindruckend, ganz farbecht!“ antwortete der Innenminister und sah durch seine Brille. „Dieses Muster und diese Farben! – Ja, ich werde es meiner Regierung sagen, dass es mich sehr beeindruckt hat!“ „Nun, das freut uns!“ sagten Betrüger mit etwas drohendem Unterton in der Stimme, und darauf benannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der Innenminister merkte gut auf, damit er dasselbe sagen könne, wenn er zur Regierung zurückkomme, und das tat er auch.

Nun verlangten die Betrüger noch höhere Diäten, größere Dienstwagen und weitere Gebührenerhöhungen. Die Kanzlerin sandte bald den Außenminister hin, um zu sehen, wie es mit den Mäntelchen stehe und ob sie bald fertig seien; es ging ihm aber gerade wie dem ersten, er guckte und guckte; weil aber außer den Betrügern mit den Nadeln und den Scheren nichts da war, so konnte er nichts sehen.

„Ist das nicht ein ganz besonders hervorstechendes und auffallendes Stück Zeug?“ fragten die Betrüger und zeigten und erklärten das bedeutungsvolle Muster, das gar nicht da war. ,Rassist oder Nazi bin ich nicht‘, dachte der Mann; es ist also mein Staatsamt, zu dem ich nicht tauge! Das wäre schlimm genug, aber das muss man sich nicht merken lassen!‘ Daher lobte er das Zeug, das er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die grellen Farben und die wirkungsvollen Muster. „Ja, es ist ganz außerordentlich!“ sagte er zur Kanzlerin.

Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem aufsehenerregenden Zeuge. Nun wollte die Kanzlerin die Mäntelchen selbst sehen, während sie noch in Arbeit seien. Mit einer ganzen Schar auserwählter Parteimitglieder der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD, unter denen auch die beiden Minister waren, die schon früher dagewesen, ging sie zu den listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften arbeiteten, aber ohne Faser oder Faden. „Ja, ist das nicht beeindruckend?“ sagten die beiden Minister. „Will die Kanzlerin sehen, welche Muster, welche Farben?“ und dann zeigten sie auf die Kleiderbügel, denn sie glaubten, dass die andern das Zeug wohl sehen könnten.

,Was!‘ dachte die Kanzlerin; ich sehe gar nichts! Das ist ja erschrecklich! Bin ich Rassistin und eine Nazi? Tauge ich nicht dazu, Kanzlerin zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte.‘ „Oh, es ist sehr imponierend“, sagte sie; „es hat meinen allerhöchsten Beifall!“ und sie nickte zufrieden und betrachtete die leeren Kleiderbügel; sie wollte nicht sagen, dass sie nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, was sie mit sich hatte, sah und sah, aber es bekam nicht mehr heraus als alle die andern, aber sie sagten gleich wie die Kanzlerin: „Oh, das ist sehr eindrucksvoll!‘ und sie rieten ihr, diese neuen außergewöhnlichen Mäntelchen das erste Mal bei dem großen Feste der EU, das diesmal in der BRD ausgerichtet wurde, zu tragen.

„Sie sind gewaltig, beeindruckend, imponierend!“ ging es von Mund zu Mund, und man schien allerseits innig erfreut darüber. Der Kanzlerin verlieh den Betrügern Bundesverdienstkreuze und verschiedene Titel wie z.B. Integrationsbeauftragter oder Rundfunkrat. Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem das Fest stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten viele Lichter angezündet, damit man sie auch recht gut bei ihrer Arbeit beobachten konnte. Die Leute konnten sehen, dass sie stark beschäftigt waren, der Regierung die neuen Mäntelchen fertig zu machen.

Die Kanzlerin mit ihren vornehmsten Staatssekretären kam selbst, und die Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade, als ob sie etwas hielten, und sagten: „Seht, hier sind Ihre neuen Mäntelchen!“ und so weiter. „Ja!“ sagten alle Beamten und Staatssekretäre, aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da. „Belieben die Kanzlerin und die Regierung Ihre alten Mantel abzulegen“, sagten die Betrüger, „so wollen wir Ihnen die neuen hier vor dem großen Spiegel anziehen!“ Die Regierung legte ihre Mäntel ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihr die prachtvollen Mäntel anzogen, die fertig genäht sein sollten, und die Kanzlerin wendete und drehte sich vor dem Spiegel.

„Ei, wie gut sie kleiden, wie herrlich sie sitzen!“ sagten alle. „Welches Muster, welche Farben! Das sind kostbare und prächtige Mäntel!“ – „Seht, ich bin ja fertig!“ sagte die Kanzlerin. „Sitzt er nicht gut?“ und dann wendete sie sich nochmals zu dem Spiegel; denn es sollte scheinen, als ob sie ihren neuen Mantel recht betrachte. So ging die Kanzlerin mit ihrer Regierung unter das Volk, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: „Wie sind unserer Regierung neue Mäntel unvergleichlich! Wie schön sie sitzen!“ Keiner wollte es sich merken lassen, dass er nichts sah; denn dann wäre er ja ein Nazi oder Rassist. Keine bisherigen Mäntel der Regierung hatten das Volk so beeindruckt wie diese.

„Aber sie haben überhaupt keine Mäntel an!“ sagte endlich ein Internetblog. Diese kamen damals gerade neu auf. „Hört die Stimme der Unschuld!“ sagten die Leser dieses Blogs; und der eine zischelte dem andern zu, was der Blog gesagt hatte. „Aber sie haben überhaupt keine Mäntel an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff die Kanzlerin und die Regierungsmitglieder, denn das Volk schien recht zu haben, aber sie dachten bei sich: ,Nun müssen wir das durchhalten und aussitzen.‘

(Gastbeitrag von „Realist“)




Roland Koch: Schaulaufen für den Bürger

Koch„Macht Euch keine Sorgen, ich passe auf Euch auf“ – nach diesem Motto suggeriert CDU-Ministerpräsident Koch (Foto) einen Monat vor der Hessen-Wahl energisches Durchgreifen gegen den reaktionären Islam. Er fordert ein Burka-Verbot für Schülerinnen, da die Burka die Mädchen „massiv an der Entfaltung der Persönlichkeit behindern“ würde. Das tut die Burka mit Sicherheit, nur ist sie hierzulande ein Einzelfall und nicht das Problem.

An die Vorstufe der Burka, das islamische Kopftuch, traut Koch sich offenbar nicht ran. „Hier gilt das Toleranzgebot“, sagt er. Toleranz gegenüber wem? Kleinen Mädchen im Kindergarten oder ihren rückwärtsgerichteten Vätern?

(Spürnasen: Bastian H. und Koltschak)




Moscheekritik – mal vornehm

wahrheit_200.jpgAuf den ersten Satz kommt es an. Am Ende des Textes ist der meist wieder vergessen. Das weiß ein Pulitzer-Preisträger wie Ian Johnson, der uns mit einer überraschend vornehmen Kritik am geplanten Moscheebau in Berlin-Charlottenburg im Tagesspiegel überrascht. Grund genug, nochmal von vorne zu lesen. Und da war er, der berühmte erste Satz: „In den vergangenen Monaten gab es in meiner Charlottenburger Nachbarschaft viel Ärger“. In seiner Nachbarschaft. So einfach klärt sich manches Rätsel auf.

Damit wir nicht denken sollen, was wir jetzt trotzdem denken, sah der Autor sich sogar zu einer Vorrede in eigener Sache genötigt:

Als Vorrede: Ich bin nicht gegen repräsentative Moscheen, auch nicht in meiner eigenen Nachbarschaft. Im Gegenteil. Mein Problem ist ein anderes und betrifft in erster Linie die mangelnde Aufrichtigkeit gegenüber den Bürgern.

Was folgt, ist eine zutreffende und fundierte Kritik am geplanten Moscheeprojekt in Charlottenburg: Die Merkwürigkeit, dass eine kleine muslimische Gruppe eine so große Moschee nicht nur zu benötigen behauptet, sondern sie offenbar auch finanzieren kann, dass die genaue Finanzierung im Dunkeln bleibt, die geheimnisvollen Beziehungen zu radikalen ausländischen Gruppen, in diesem Fall zur Muslimbruderschaft und nicht zuletzt die plötzlich wahrgenommene Arroganz der Berliner Politschickeria:

Noch mehr Schuld aber tragen die Politiker. Sie wissen, dass sie dem Islam Platz einräumen müssen, sie sind aber zu faul, sich mit normalen Muslimen auseinanderzusetzen – von denen die große Mehrheit nicht organisiert ist. Stattdessen arbeiten sie mit politisierten Gruppen wie Inssan zusammen und deren vermeintlicher Modernität. Die Bürger spüren diese Heuchelei und werden – aus Mangel an einem demokratischen Ventil – in die Arme von irgendwelchen populistischen Gruppierungen getrieben, die die Moschee aus nationalistischen oder rassistischen Gründen ablehnen.

Womit wir beim entscheidenden Punkt angekommen wären: Es gibt gute und böse Moscheekritiker. Die guten sind beispielsweise Pulitzer-Preisträger, die das Pech haben, dass ausgerechnet in ihrer Nachbarschaft eine Moschee gebaut wird. Die bösen sind die anderen. Die Bürger von Heinersdorf im Osten bespielsweise, deren Ablehnung der dort entstehenden Moschee der Ahmadiyasekte natürlich nur aus „nationalistischen und rassistischen Gründen“ zu erklären ist.

So präzise Johnson in der Kritik seiner neuen Nachbarn in spe war, so nebulös und unbegründet bleibt die Unterstellung an dieser Stelle stehen. Ein Beleg für die niederen Beweggründe der Moscheekritiker aus dem einfachen Volk, ob Heinersdorf, Köln (Foto) oder Frankfurt, ließe sich auch nur schwer beibringen. Tatsächlich treffen fast alle Kritikpunkte auch auf Bauherren anderer Moscheeprojekte zu und wurden von den örtlichen Initiativen, allerdings ohne den Heiligenschein des Journalistenpreises, genau so vorgetragen.

Zum Beispiel in Heinersdorf, wo eine erzreaktionäre muslimische Kleinsekte, in deren Schriften zweifelhafte bis verfassungsfeindliche Aussagen nachgewiesen wurden, eine viel zu groß geplante Moschee aus dunklen ausländischen Quellen finanziert. Dort, wie überall, wehren sich die kleinen Bürgerinitiativen erfolgreich gegen Versuche von Extremisten, ihr Anliegen zu kapern.

Gedankt wird es ihnen nicht. Die Unterstellung rassistischer Motive gehört zum Standardrepertoire der arroganten Eliten gegenüber Moscheegegnern. Johnson gehört dazu und beweist es mit dem diffamierenden Rundumschlag. Zu Charlottenburg hätte er ebenso geschwiegen wie zu Heinersdorf, Ehrenfeld, Hausen. Wenn nicht zufällig…

Erinnern Sie sich noch an der ersten Satz?




Jugendgewalt steigt dramatisch

Einer Studie der Innenministerkonferenz zufolge steigt vor allem in den Großstädten nicht nur die Jugendgewalt rasant an, es nimmt auch die Brutalität zu. Vor drei Monaten erst erzählte uns die Welt das Gegenteil. Die Erbarmungslosigkeit der Täter erschreckt die Innenminister, uns auch. Man bleibt sich aber treu und interpretiert das Geschehen migrationsfrei. I- und M-Wort kommen selbstverständlich nicht vor.

Die Jugendgewalt in den Großstädten wächst. „Die am deutlichsten steigende Deliktsform ist die gemeinschaftlich begangene Körperverletzung“,

Hmmm „gemeinschaftlich begangen“ heißt in Ballungsräumen Brüder, Cousins, Onkels … Lasst uns raten, aus welchen Familien sie stammen. Der gemeine Rechtsextremist ist geballt ja eher im ländlichen Raum der neuen Bundesländer anzutreffen, kommt also hier weniger in Frage. Namentlich erwähnt werden in der Studie aber Hamburg, Berlin, Bremen, Baden-Württemberg und das Saarland, stark „bereicherte“ Regionen, aber keine neuen Länder. Ob das etwa damit zusammenhängt, dass die Zuwanderung aus bestimmten „Kulturen“ dort weit weniger intensiv abläuft? Oder sind die Ossi einfach zivilisierter im menschlichen Miteinander?

Früher gab es eine natürliche Hemmschwelle: Wenn jemand bei der Schulhofprügelei am Boden lag, wurde nicht mehr nachgetreten. Das ist heute anders“, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU)

Ist das Brutalitätsproblem etwa Folge der Zuwanderung aus einem für seine Mitleidslosigkeit bekannten „Kultur“kreis, nur weil 77% der jugendlichen Intensivtäter haben Migrationshintergrund haben? Oder ist die Ursache eher in der gewaltlosen Erziehung friedensbewegter Eltern zu suchen?

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) geht davon aus, dass die Zahl der Rohheitsdelikte in der Hauptstadt erneut steigt. Polizei und Justiz werden ab Januar mit einem neuen Konzept gegen Jugendbanden und Gewalttäter vorgehen. Es nimmt vor allem Täter zwischen 14 und 21 Jahren ins Visier, die mindestens fünf Gewaltdelikte pro Jahr begangen haben. Um diese sollen sich, wie bei den 434 Intensivtätern mit mindestens zehn Taten im Jahr, spezielle Dienststellen der Polizei und Staatsanwaltschaft kümmern.

Dialoge an runden Tischen mit Jugendlichen, die Reden als Schwäche auslegen und uns für unseren mangelnden Mumm verachten. Das ist die Lösung all unserer Probleme!

Erhöhte Bereitschaft zur Anzeige vermuten gutmenschliche Politiker auch hinter den steigenden Zahlen. Bloß nicht die Migration, oh nein, auf keinen Fall erwähnen!

Ein kleiner Tipp für unsere Politiker bei Interpretationsschwierigkeiten: Sich ab und zu mal selbst nachts allein in bereicherte Regionen trauen. Nein, nicht im verriegelten Auto, zu Fuß oder im öffentlichen Verkehrsmittel. Oder mal mit Jugendlichen sprechen. Die haben genaue Tipps, wo man sich besser nicht aufhalten sollte. Die wissen auch genau, vor wem man Angst haben muss, wenn er im Rudel nachts in die U-Bahn einsteigt…

Ein ähnliches Phänomen erkannte man – upps – in der Schweiz. Im Gegensatz zu uns, haben die Schweizer die Weltwoche, wo man den gutmenschlichen Durchseuchungsgrad derart im Griff hat, dass Migration als Ursache steigender Jugendgewalt auch genannt wird.

(Spürnasen: Koltschak, Rüdiger W., Daniela J., Stolze Kartoffel und Hans M.)




Happy Birthday, Hamas!

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Liebe Hamas,

nun bist du 20 geworden. Und kein bisschen leiser oder friedfertiger. Die Tagesschau wies uns kurz auf das Jubiläum hin und auch, dass du immer noch frisch und unverzagt an der Vernichtung Israels arbeitest und der Gewalt gegen Israel keineswegs abzuschwören gedenkst. Dafür darfst du nun nicht an den Nahost-Verhandlungen teilnehmen.

Im Gegensatz zu deiner Schwester Fatah, die damals von dir ganz schlimm verhauen und aus dem Gaza getrieben worden ist. Aber ich denke, darauf kannst du verzichten, ist es doch sowieso nur Show. Und mit Show hast du es ja nicht so. Du bist lieber für handfeste Sachen -wie Kassams…

Geburtstagsvideos:
» Hamas feiert zwanzigjähriges Bestehen
» Hamas will den gewaltsamen Kampf gegen Israel fortsetzen

Aber Du musst nicht traurig sein, liebe Hamas, auch wenn deine Schwester jetzt etwas mehr Streicheleinheiten bekommt. Aus Europa und von der UNO. Und wie sich das für einen Jubilar gehört, hast du dir auch eine Überraschung ausgedacht. Eine Intifada! Juchhuuu!

Reuters berichtet:

„Heute ist der Tag des Dschihad, des Widerstands und des Aufstands“, sagte der Hamas-Chef im Gazastreifen, Ismail Hanija, am Samstag vor Demonstranten. Hamas-Chef Chaled Meschal sagte in einer im Exil in Damaskus aufgenommenen Rede, die Hamas sei zu einer dritten und einer vierten Intifada in der Lage.

Die Bevölkerung stehe hinter der Hamas, weil sich diese gegen Israel und die USA stelle, sagte Hanija weiter. Ungefähr 300.000 bis 500.000 Menschen versammelten sich im Zentrum von Gaza-Stadt und trugen die grünen Fahnen der Islamisten mit sich. Dutzende bewaffnete und maskierte Hamas-Kämpfer patrouillierten durch die Menge.

Eine Intifada ist prima. Sie gibt den Sozialisten Deutschlands und der Welt Gelegenheit, sich mit dir zu solidarisieren, wenn du Kinder und Frauen gegen gepanzerte Fahrzeuge vorschickst. Ich höre schon den Genossen Gehrke wettern oder die Claudia, die sich an den Abwehrmaßnahmen Israels abarbeiten.

Und die Toten? Die gehen natürlich auf das Konto Israels. Warum existiert es auch? Ist das etwa deine Schuld?

Auch medial bist du ziemlich auf der Höhe und schaffst immer wieder Gelegenheiten, richtig betroffen zu reagieren. Das lieben wir so an dir. Dass uns anhand der Bilder von niedlichen Kinderchen die Tränen in die Augen treten. Natürlich nicht israelischer Kinder. Du weißt genau was wir sehen wollen. Und wenn Israel nun ganz die Energieversorgung kappt, dann hat es eben Pech gehabt. Denn das zeigt nur, wie teuflisch unmenschlich Juden sind. Du beschießt sie und die drehen dir den Strom ab. Das wird von der Welt nicht hingenommen werden – da hast du Recht.

Wie gesagt, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Ich bin sicher, auch den 30sten wird es noch geben, wenn Europa und die Welt nicht endlich zur Vernunft kommen und aufhören, dich auszuhalten. Mit Geld, Waffen und überhaupt. Was nicht zu befürchten ist.

Einen schönen Sonntag noch.

Gastbeitrag von D.N.Reb

PS: PI-Leser Sven macht uns darauf aufmerksam, dass im Spiel „Trivial Pursuit Kompakt“ bereits ein Geburtstagsgeschenk eingebaut ist: Eine politisch korrekte, Hamas-verträgliche Frage:

„Wie heißt das ehemalige syrische Gebiet, dass sich Israel unter den Nagel gerissen hat?“

(Auf die Geburtstagsfeier aufmerksam gemacht hat uns ebenfalls Spürnase Bernd)




Berlin: Nachts im Bus durch Multikultiland

Die Polizei Berlin veröffentlicht heute eine Meldung über einen der inzwischen täglich stattfindenden Angriffe auf einen Busfahrer in der multikulturell aufgewerteten Hauptstadt.

Demnach forderte der Fahrer kurz nach Mitternacht in der Hauptstraße im Bezirk Schöneberg eine Gruppe Jugendlicher zum Aussteigen auf, weil diese andere Fahrgäste verbal angriffen.

Aus der Gruppe heraus, die aus ca. 6 – 7 Personen bestand, wurde er dann mit einer Weinflasche bedroht, geschubst, bespuckt und beleidigt. Nachdem die Angreifer den Bus fluchtartig verlassen hatten, warf ein unbekannt gebliebener die Weinflasche in Richtung des Busfahrers, der sich noch im Bus befand. Er konnte der Flasche ausweichen, verletzte sich dabei aber am Fuß. Alarmierte Polizeibeamte trafen in unmittelbarer Tatortnähe auf zwei 14 und 15 jährige Verdächtige, die nach Zeugenaussagen zu der Gruppe gehörten. Beide wurden nach erfolgter Personalienfeststellung dem Jugendnotdienst übergeben.

Der Busfahrer wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Politisch korrekt werden Informationen, die über das Alter der Täter hinausgehen, geheim gehalten. PI-Leser F.G. schreibt:

Ich war bei dem verlinkten Vorfall dabei. Klar, dass es sich bei den sechs bis sieben Verdächtigen um Araber bzw. Türken gehandelt hat, die erst ein gleichaltriges Mädchen und später den Busfahrer auf übelste Art und Weise beleidigt haben (wir ficken deine Mutter, Hurensohn usw…..)

Marieluise Beck (Grüne): „Das müssen wir aushalten.“

Dem Busfahrer muss man vorwerfen, sein Eskalationstraining nicht ernst genug durchgeführt zu haben. Dann wäre ihm vermutlich der schwere Fehler nicht unterlaufen, die jungen, einer uns bereichernden Kultur entstammenden, Menschen disziplinieren und ihnen westliche Umgangsformen aufzwingen zu wollen. Und das junge Mädchen, das in unverantwortlicher Weise durch seine Anwesenheit die Gefühle der jungen Migranten verletzte, ist sowieso die Ursache des ganzen Vorfalls. Was hat sie überhaupt nachts alleine draußen verloren, und was hat der Busfahrer sich einzumischen, wenn die jungen Männer sie darauf aufmerksam machen wollen, wie gefährlich das ist…

(Spürnase: F.G.)




Hamburg: „Senioren für Deeskalation“

liebe-alle.jpg„Traue keinem über 30“, propagierten sie vor 40 Jahren. Jetzt sind viele Linke von damals selber im Rentenalter angekommen, kassieren Pensionen als Schulversager im Lehramt oder Fahrradbeauftragter a.D. und wissen nicht, wie sie die Zeit totschlagen sollen. Denn zum „Bullen“ totschlagen reichen die Kräfte nicht mehr. Was liegt da näher, als den gichtgebeugten Körper ein letztes Mal in den Dienst der guten Sache zu stellen?

Als menschlicher Schutzschild, beispielsweise. Und da die Diktatoren ausgehen, denen man sich andienen könnte und man im Alter das Wüstenklima auch nicht mehr so verträgt, bietet sich noch die Hamburger Antifa als schützenswertes Ziel an.

Als heute die Linksfaschisten schwere Krawalle anzettelten, war auch das Stützstrumpfgeschwader als letztes Aufgebot der Original-68er vertreten. Und weil man zum Steineschmeißen selbst zu alt geworden ist, bot man dem roten Mob wenigstens Schutz vor polizeilichen Maßnahmen. Der Spiegel berichtet:

Unter den Teilnehmern der heutigen Demonstration befand sich auch eine Gruppe von Rentnern, die als „Sicherheitspuffer“ zwischen Polizei und „Schwarzem Block“ marschierte. Sie hatten sich Pappschilder umgehängt mit der Aufschrift: „Senioren für Deeskalation.“ „Ich finde es unmöglich, dass Leute kriminalisiert werden, die oppositionelle Gedanken haben“, sagte eine 73-Jährige.

Die Deeskalation war ein großer Erfolg. Erst nach dem Ende der Demo verwandelten sich die oppositionellen Gedanken in Pflastersteine, Molotowcocktails und brennende Mülltonnen. Bis dahin waren lediglich Farbeimer und Feuerwerkskörper in Richtung der Polizei geschleudert worden. „Überwiegend friedlich“, lautet der im Qualitätsjournalismus des Spiegel dafür zu verwendende Begriff, solange es sich um linksextreme Gewalttäter handelt. Zweifellos ein Verdienst der „Senioren für Deeskalation“.

(Spürnase: Nico)




Erster Diener seines Staates

Friedrich der GroßeAls ich den offenen Brief der Wissenschaftler an den UNO-Generalsekretär und ihr Fazit las, fiel mir unweigerlich Friedrich II. von Preussen ein und ich überlegte mir, was würde der wohl tun, wenn es darum ginge, Unvermeidlichem für sein Königreich zu begegnen.

Und dann musste ich laut auflachen, denn dieser Mann war ja König und wir sind eine Demokratie und außerdem pflegte er ganz absonderliche Ansichten, zum Beispiel diese:

Der Fürst ist der erste Diener seines Staates. Er wird gut besoldet, damit er die Würde seines Standes wahren kann; aber man verlangt von ihm, dass er nach Kräften für das Wohl des Staates arbeitet und zumindest mit Aufmerksamkeit die hauptsächlichsten Geschäfte regelt… und ist verpflichtet, rechtschaffen, klug und völlig uneigennützig zu handeln, wie wenn er seinen Mitbürgern in jedem Augenblick Rechenschaft über seine Verwaltungstätigkeit abzulegen hätte. (Quelle: Soll ein Landesfürst selbst regieren? „Politisches Testament“ Friedrich der II. von Preussen, Schriften und Briefe, Reclam Leipzig 1985)

Und da lachte ich noch lauter, denn das war nun von jeder heutigen Realität weit entfernt. Besonders von der der Abgeordneten des Bundestages und unserer „Fürstin“, der Bundeskanzlerin.

Was hätte er also angesichts der Klimaprognose getan, dass es in Brandenburg-Preussen heißer und trockener werden würde? Würde er nach Bali reisen, um zu versichern, dass es möglich wäre, den Lauf der Sonne zu beeinflussen oder wenigstens die Erderwärmung herunterzuregeln? Würde er ausländischen Staaten und Regierungen Geld in den Rachen werfen, um sie zu besänftigen, in ihren Anschuldigungen, Preussen hätte den Klimawandel verursacht? Ich weiß nicht, was er tun würde, in dieser heutigen Zeit aber was er getan hat, lässt sein Handeln ahnen:

Über die Erschliessung von Neuland

Längs der Oder und der Netze, einem kleinen Fluß in der Neumark, befanden sich zahlreiche öde, undurchdringliche und wilde Sümpfe. Ich begann damit, die Sümpfe durch einen Damm bei Stettin urbar zu machen; man arbeitete an einem Deich, um die Oder in ihre Ufer zu bannen, und dann teilte man das Gelände in Dörfer auf, die denen zugeteilt wurden, die darangingen, sie aufzubauen. Dieser Neubau wird kommendes Jahr beendet sein und von ungefähr 4000 Seelen bevölkert werden. Zwischen Freienwalde und Küstrin überflutete die Oder die schönsten Wiesen und setzte unaufhörlich ein wunderschönes Gelände unter Wasser, das ihre Fluten aber wertlos machten. Fürs erste hat man für die Oder mittels eines Kanals, der, von einer Flußbiegung zur anderen verlaufend, den Schiffweg um vier Meilen verkürzt, ein neues Bett geschaffen. Dieser Kanal wird im kommenden Jahr fertiggestellt sein, und der Fluß wird von Deichen eingeengt, von da an ein Gelände freigeben. auf dem 6000 Seelen ihr Auskommen finden, Felder bestellen und Viehzucht treiben werden. Falls ich noch lebe, wird die ganze Niederlassung m Jahre 1756 vollendet sein. Die Sümpfe der Netze sind auf gleiche Weise trockengelegt und von Polen besiedelt worden, die sich dort auf eigene Kosten niedergelassen haben. Außerdem habe ich das ganze Ödland in der Kurmark bearbeiten lassen, wo zwölf neue Dörfer erstellt worden sind. Auch stellte sich heraus, daß die Städte in Pommern viel mehr Land zur Verfügung hatten, als sie bebauen konnten. Überall sind dort Dörfer gegründet, von denen die Mehrzahl jetzt fertig dastehen. In der Prignitz besaßen die Landjunker so ausgedehnte Ländereien, daß sie sie nicht bewirtschaften konnten. Ihnen ist die Notwendigkeit klargemacht worden, sie zu besiedeln, und dieses Jahr errichten sie dort acht neue Dörfer, im kommenden Jahr zwölf weitere. Im Gebiet. von Halberstadt gibt es fünf, die schon angelegt sind, so daß ich, wenn ich vom Jahr 1746 an zusammenzähle, gegenwärtig bei dem 122. Dorf angelangt bin…

Über die Wollspinner

Als ich den Zustand der Wollmanufakturen überprüfte, habe ich festgestellt, daß sich durchweg alle Unternehmer darüber beklagten, daß ihnen die Spinner fehlten. Um dem abzuhelfen, lassen sie die Sachsen für sich arbeiten, was zur Folge hat, daß jährlich eine große Menge Garn aus Sachsen in unser Land kommt. Um gründlich dabei vorzugehen, untersuchte ich die Verhältnisse und errechnete die Zahl der Menschen, die hier von diesem Handwerk leben könnten. Mit genauer Rechnung stellte sich heraus, dass sich diese Zahl auf 60000 Seelen beläuft. Das Resultat freute mich, zeigte es doch Mittel und Wege, das Land volkreicher zu machen; und so ergriff ich zunächst Maßnahmen, diese Art von Leuten zu gewinnen und seßhaft zu machen. Damit sie sich heimisch fühlen, brauchen sie ein Haus, einen kleinen Garten und ausreichend Weideland, um zwei Kühe halten zu können. Solche Kolonisten habe ich von Sachsen, Polen und sogar von Mecklenburg her herangezogen. Mit Unterstützung seitens der Amtleute habe ich sie hier in der Nähe von Potsdam, in Köpenick, in der Neumark, in Pommern, bei Oranienburg und in vielen Dörfern angesiedelt. 1000 Familien pro Jahr Heimstatt zu geben. ist alles, was ich tun kann; und wenn ich pro Familie fünf Personen rechne, benötigte ich zwölf Jahre, um die Zahl von 60 000 voll zu haben. Sobald dann diese Art von Arbeitern angesiedelt ist, besteht die erste Sorge darin, sie einem Kaufmann zu unter stellen, der ihnen unverzüglich Arbeit verschafft.

Ebenso habe ich festgestellt, daß uns Maurer- und Zimmerergesellen fehlten; und auch solche zu beschaffen, habe ich 40 Familien hier in Potsdam und 200 bei Berlin angesiedelt. In der Gegend von Magdeburg zwang die geringe Einwohnerzahl die Landjunker und Amtleute, auf die Hilfe der Thüringer zurückzugreifen, die dann jedes Jahr kamen, um unsere Ernten einzuholen, und danach mit unserem Geld wieder heimkehrten. Um diesem schädlichen Zustand abzuhelfen. habe ich in den Dörfern des Magdeburger Landes 600 Thüringer Familien seßhaft werden lassen, die zur Zeit genügen, um die Ernte einzubringen.

(Gastbeitrag von D.N. Reb)