Geschenk für Spätaufwacher

moscheewecker.JPGZwar empfiehlt die Frankfurter Rundschau das Gerät besonders für Hausener Bürger, leider etwas knapp vor dem Fest, sonst würden uns auch noch einige andere einfallen, die einen muslimischen Weckruf dringend benötigen: Politiker und Journalisten, beispielsweise. Allen voran die Redaktion der Frankfurter Rundschau. Die gibt immerhin schon zu: „Die Schönheit des Moscheeweckers erschließt sich nicht jedem.“ Wir merken uns das mal. Denn Weihnachten kommt bekanntlich alle Jahre wieder.

(Spürnase: Hausener Bub)




Angst um muslimisches Patenkind

malimaedchen.jpgEine deutsche Familie, die ein Patenkind im islamischen Mali finanziell unterstützen wollte, erhielt eine unglaubliche Auskunft von der vermittelnden Hilfsorganisation. Eine Garantie der Familie, das Mädchen vor der grausamen Genitalverstümmelung zu bewahren, der im islamischen Land über 90 Prozent der weiblichen Kinder unterworfen werden, könne nicht verlangt werden. Die „Nichteinmischung in Angelegenheiten des Dorfes“ sei die Bedingung, die die alten Männer des Dorfes stellen, um die Gnade der Annahme der Hilfsgelder zu gewähren.

Auf der AOL-Nachrichtenseite berichtet die Familie:

Angst vor der Verstümmelung des Patenkindes

Wie das so ist zu Weihnachten. Man macht sich Gedanken darüber, ob man denen, die weniger Glück haben im Leben, nicht ein wenig mehr helfen kann. Und plötzlich stellt man sich die Frage: Haben Pateneltern die Macht, ein afrikanisches Mädchen vor der Beschneidung zu bewahren? Ein Erfahrungsbericht.

Da wir zwei kleine Kinder haben, wollten wir gerne eine persönliche Beziehung zu denjenigen aufbauen, die wir unterstützen – schon, um unseren beiden Mädchen vor Augen zu führen, was für ein angenehmes Leben ihnen der geografische Zufall beschert hat. Wir entschieden uns, mit der angesehenen Patenschaftsorganisation Plan ein Mädchen in Mali zu fördern, einem bitterarmen islamisches Land mit hoffnungsvollen Demokratisierungsansätzen. Und damit fingen die Probleme an.

Ein paar Tage nach dem ersten Telefonkontakt mit Plan Deutschland lag eine Informationsmappe bei uns im Briefkasten. Die kleine, zweijährige Assetou schien ein munteres, fröhliches Kind zu sein, die Mutter blutjung, vom Vater war in den Unterlagen keine Rede. Wir recherchierten dann noch ein wenig über Mali. Bis uns das Blut in den Adern gefror, als wir lasen, dass offenbar mehr als 90 Prozent der Frauen in Mali beschnitten, also an ihren Genitalen verstümmelt worden sind.

Was nun? Schon allein die Vorstellung, dass im Jahr weltweit 2 Millionen Mädchen und Frauen meist im Alter von 8 bis 14 Jahren traumatische Gewalt angetan wird, die ihre sexuelle Empfindsamkeit für das ganze Leben einschränken wird, ist furchtbar. Wollten wir uns das wirklich antun? Man schreibt Briefe hin und her, baut eine Beziehung auf und dann, wenn die kleine Assetou acht Jahre alt ist, schwebt man immer in der Ungewissheit, dass es sie nun auch bald erwischen wird.

Wir wollten helfen und selbst dabei etwas lernen, aber in ständiger Angst um unser fernadoptiertes neue Familienmitglied schweben, das wollten wir eigentlich nicht. So viel war klar: Wenn wir eine Patenschaft für das Mädchen übernehmen würden, dann nur unter einer Abmachung zwischen uns, Plan und der Familie von Assetou, dass ihr dieses Schicksal erspart bleibt. So weit, so mitteleuropäisch gedacht.

Ein Anruf bei Plan ließ unser Konstrukt in sich zusammenfallen. Nein, sagte der nette Herr am Telefon, so etwas könne man nicht garantieren, im Normalfall würde der Pate nicht einmal davon erfahren, wenn das Mädchen beschnitten werde, weil das Thema tabuisiert sei. Sicher würde Plan sich dafür einsetzen, diese Praxis in Afrika zurückzudrängen.

Es sei aber aussichtslos, Hilfe davon abhängig zu machen. „Dann entscheiden die Dorfältesten eben, die Zusammenarbeit mit Plan ganz abzulehnen“, sagte der nette Herr, „das wird als Einmischung von außen gesehen, anderen Hilfsorganisationen geht das bei diesem Thema genauso.“ Vielleicht sei uns ja mit einem anderen Land besser gedient.

(Spürnasen: Zenta u.a.)




Schläger von München gefasst

Die beiden Männer, die am Donnerstag auf einer U-Bahn-Station in München einen alten Mann fast zu Tode getreten hatten, sind verhaftet worden. Es handelt sich um einen 17 Jahre alten Griechen und einen 20-jährigen Türken. Für die Tagesschau kein Thema. Unter Inland beschäftigt man sich mit dem „Überfall auf zwei Sudanesen in Dresden„, einer von Rechtsextremisten schwer misshandelten 19-Jährigen, dem Rauchverbot in Kneipen oder dem Mindestlohn. Ein 76-jähriges Opfer von Migrantengewalt interessiert nicht.

(Spürnasen: Bernd v. S., DHH, Deak, Bernhard Sch., Ralf Sch., Steffen P., silversurfer, Dominic D., Florian K.)

»SpOn: „Was labert der mich an?“ (Danke an hm und eymannwoistmeinacc)




„Kölner“ entpuppt sich als illegaler Algerier


„Tragische Folgen hat ein Verkehrsunfall in Köln-Mülheim, bei dem einem Rentner (74) am Donnerstag (12. Dez.) beide Beine abgetrennt wurden. Von zahlreichen Zeugen beobachtet, fuhr ein Mercedes 500 gegen 21.00 Uhr mit hoher Geschwindigkeit über die Frankfurter Straße. Mit quietschenden Reifen kam der Wagen in der Kurve zur Genovevastraße auf die Gegenfahrbahn.“

Hier fuhr zu diesem Zeitpunkt ein Fahrlehrer mit seiner Schülerin (17). Weil sie noch ein wenig ausweichen konnte, kam es lediglich zu einem leichten Zusammenstoß mit dem VW Golf.“

Dennoch verlor der Mercedesfahrer dadurch komplett die Kontrolle über den Wagen, schleuderte zunächst gegen eine Laterne und dann auf den Bürgersteig. Hier erfasste er den zufällig vorbei gehenden Senior und drückte ihn gegen eine Hauswand.

Unmittelbar danach öffneten sich die Fahrer- und Beifahrertür und ein Pärchen stieg aus dem Auto. Ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern, flüchteten beide zu Fuß in Richtung Wiener Platz.

Hilfsbereite Passanten leisteten sofort Erste Hilfe und benachrichtigten die Polizei. Der 74-Jährige wurde sofort mit einem Rettungswagen auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Zur Zeit kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Die unmittelbar eingeleiteten Ermittlungen bei der Halterin des Fahrzeuges ergaben, dass sie glaubhaft versichern konnte, nicht mit dem Auto gefahren zu sein. Die weiteren Nachforschungen führten schließlich zu einem 27-jährigen Kölner, der den Unfallwagen vermutlich gefahren hat.

Soweit der Polizeibericht der Polizei Köln. Wer sich hinter dem „Kölner Bürger“ verbirgt, verrät die Bild-Zeitung: Demnach heißt der „Kölner“ Abdul H. und wurde 1980 in Algerien geboren. Zum Zwecke de Bereicherung des kulturell verarmten Deutschland kam die Familie mit Abdul zu uns. Nachdem Abdul über 50 mal wegen Raubes, Erpressung und Drogenhandels auffällig geworden war, wurde er 2002 nach Alerien abgeschoben. Aber 2006 kam er zurück – wie das möglich war, ist noch unklar. Er bekommt sogar Hartz IV und hat inzwischen mit mindestens einer deutschen Freundin zwei Kinder, was ein erneutes Abschieben sehr erschwert. Schließlich brauchen die Kinder ihren Papi, allein schon als Vorbild.

Kölns Oberbürgermeister Schramma, dessen Sohn im Jahre 2001 von zwei Türken überfahren wurde, als er an der Fußgängerampel stand, forderte denn auch gar nicht erst die erneute und hoffentlich endgültige Abschiebung, sondern lediglich ein Fahrverbot. Abdul, der bisher großen Respekt vor deutschen Gesetzen bewiesen hat, wird sich sicher daran halten.

(Spürnasen: Peter L., C. Fischer, Bernd v. S.)




Eine PI Weihnachtsgeschichte

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Es begab sich aber zu jener Zeit als Augustus Kaiser war in Rom und Quirinius Statthalter von Syrien war… So beginnt die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, wie die meisten von uns sie kennen. Dabei ist für die Bibel nicht wesentlich, ob’s der 24. Dezember war. Es geht darin um Maria, Josef und das Kind – drei Juden ausgerechnet. Eine Geburt, irgendwo in ärmlichsten Verhältnissen außerhalb von Bethlehem. Eine Geschichte von Hirten, himmlischen Heerscharen, und königlichen Sterndeutern aus Babylon (Irak, etwa 570 Jahre vor Mohammed). Doch wenn’s nur darum gegangen wäre, wäre die Geschichte bald erzählt gewesen und Rom, die Sonne des Abendlandes, hätte davon vermutlich gar nie etwas mitbekommen. Viel interessanter ist, was für ein Typ denn Gott wird, wenn er beschließt Mensch zu werden: Er wird ein Jesus.

Wer war denn dieser Jesus?

Zunächst mal ein jüdischer Junge, Sohn eines Zimmermanns aus Galiläa in Nordisrael, aufgewachsen in Nazareth, der selber das Zimmermannshandwerk erlernt hat. Dass vor allem der Geburtsort Bethlehem aber teilweise auch die Stadt Nazareth heute „palästinensische“ Städte sind, hat schlaue palästinensische Politiker wie Jasser Arafat dazu verleitet, Jesus als Palästinenser mit schwarz-weiss kariertem Schal darzustellen, die Israelis wurden dann ruck zuck zu den römischen Legionen umfunktioniert. Was für eine Geschichtsverdrehung angesichts der Tatsache, wie sehr die römische Provinz Judäa (nicht Palästina!) von den Römern wegen Aufständigkeit und religiöser Aufmüpfigkeit – mit ihrem als eigenartig empfundenen Glauben an einen einzigen Gott – unterdrückt wurde. Was für eine Frechheit auch angesichts dessen, wie nicht nur Juden sondern auch Christen in Palästina systematisch vertrieben werden. Bethlehem Westbank 2007: Maus arm, korrupt bis ins Letzte, Juden werden nicht rein gelassen, Christen fliehen, Kirchen zerfallen – aber man schnitzt Krippenfiguren aus Olivenbaumholz für die christlichen Touristen, die angeblich damit „arme palästinensische Familien“ unterstützen, wie es heißt – oder wohl doch eher etwas anderes… Jedenfalls war Jesus Jude und kein Palästinenser. Hätte man dem Zimmermann etwas von einer Westbank erzählt, hätte er damit wohl eher ein Sitzmöbel assoziiert.

Dann aber wurde Jesus ja erst richtig unangenehm: Er zog 40 Tage lang durch die sengend heiße israelische Steinwüste. Warum jemand so etwas freiwillig macht, weiß wohl nur der Betreffende selbst. Jedenfalls kann der Mann, der so was überstanden hat, kein zartes Jesulein gewesen sein. Vom Wüstentrip zurückgekehrt wurde der Zimmermann zum Rabbi. Er scharte Leute um sich und wurde berühmt-berüchtigt durch seine Predigten, seine politischen Ansichten und seine Heilungen. Jesus war hochgradig unbequem und definitiv gegen den Mainstream. Ganz offenbar war Jesus auch ziemlich attraktiv, so dass ihm gerade auch die Frauen in Scharen hinterherliefen und zwar nicht nur die Sonntagschullehrrinnen mit Damenbart (wobei Sonntagschullehrerinnen durchaus keinen solchen haben müssen) sondern auch offensichtlich schöne Frauen, wie Maria Magdalena. Ahnvater David, der Idealkönig, war in diesem Punkt recht ähnlich, dennoch ist ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt: Was auch immer die Frauen an Jesus interessiert oder fasziniert hat, sie sind als einzige bis zum Schluss geblieben, konsequent bis ans Kreuz.

Was war denn nun an der Lehre dieses Jesus, das ihn so besonders und so unbequem gemacht hat? Er hat das Gesetz und die Propheten Israels nicht aufgehoben, sondern neu ausgelegt – zum Teil strenger und konsequenter als die Gesetzeslehrer vor ihm. Wer darüber mehr wissen möchte, kann einmal die Bergpredigt im Matthäusevangelium Kapitel 5 Folgende lesen. Jesus hat nicht die Kirche gepredigt – wenn’s die damals schon gegeben hätte, wäre das ja vielleicht noch gegangen – sondern das Reich Gottes, das offenbar die Querschläger besonders bevorzugt: Die Ausgebeuteten, die nach Gerechtigkeit Suchenden, die um der Wahrheit willen Verfolgten. Jesus war unbequem und stand auf der Seite der Unbequemen. Seine Botschaft ist politisch hochgradig inkorrekt, wie die Bibel als Ganzes. Letztlich auch die Weihnachtsgeschichte…

Wenn Gott Mensch wird, wird er ein unbequemer Jude gegen den Mainstream, geopfert von machthungrigen Menschen, die seine unbequeme Botschaft nicht ertragen konnten und dennoch Zeichen der Liebe Gottes, Hoffnung auf Auferstehung und Leben.

Ehre sei Gott in der Höhe und Schalom auf Erden!

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