charles-johnson1.jpgGates of Vienna berichtet aktuell über die neusten Entwicklungen in der konservativen Blogosphäre. Wird Charles Johnson (Foto) zu einem zweiten Dan Rather? Was ist mit LGF geschehen? Worum geht es in dem Konflikt? Wie soll es in Zukunft weitergehen? Auf all diese Fragen versucht Baron Bodissey Antwort zu geben:

Als Dan Rather im Herbst 2004 zu Fall gebracht wurde, geschah dies durch die harte Arbeit gewöhnlicher Leute. Es war der Triumph eines neuen Mediums und Charles Johnson von Little Green Footballs war der Held dieses Triumphs. Natürlich war Johnson nicht der einzige Star der Show. Die Initialzündung kam von Free Republic. Andere Blogger leisteten wichtige Arbeit, vor allem Power Line, Michelle Malkin, Roger Simon, und Instapundit. Bill von InDC Journal spielte eine entscheidende Rolle und viele weitere kleine Blogs: ein Kampf vieler kleiner Davids gegen Goliath.

National Review fasste das ganze nach der Gründung von Pajamas Media folgendermaßen zusammen:

Die Pyjama-Revolution

Vor einem Jahr tat Jonathan Klein, der heutige Präsident von CNN, die Blogger sorglos ab, die Dan Rather entthront hatten:

“Diese Blogger haben kein Kontroll- und Balancesystem… Es gibt keinen stärkeren Kontrast als den zwischen den verschiedenartigen Schichten des Kontroll- und Balancesystems (bis zu 60 Minuten) und einem Typen, der im Pyjama in seinem Wohnzimmer sitzt und schreibt.”

Natürlich war es gar noch nicht so lange her (genau genommen 25 Jahre), dass CNN das unbekannte neue Medium im Quartier war. Und die Nachbarskinder ihre Nasen gegen Ted Turners Erfindung drehten. Der Reporter Sam Donaldson verspottete CNN als das “Chicken Noodle Network.”

Sie sehen, die Zeit heilt nicht nur Wunden: Sie macht aus herrenlosen Unterhunden, topp Spürhunde.

Die Unterhunde unserer Zeit sind journalistisch gesehen die Blogger. Und die Online-Enthüllung des Rather-Skandals war ihr erster ungetrübter Triumph.

Einer der Blogger, die damals gegen Rather ins Feld zogen war Charles Johnson, Betreiber des Blogs mit dem kuriosen Namen „Little Green Footballs“. Kurz nach seinem Triumph schloss sich Johnson mit einem anderen populären Blogger, Roger L. Simon, zu Pajamas Media zusammen.

Was ist jetzt schief gelaufen? Worum geht es heute in dem Konflikt zwischen LGF, Vlaams Belang und Sverigedemokraterna?

Charles Johnson hat eine Anzahl von fehlerhaften Artikeln zu diesen Themen herausgebracht, ohne diese öffentlich zurückzuziehen oder zu berichtigen. Es geht nicht bloß um Meinungen oder Bildinterpretationen oder Ratten-Karikaturen. Es geht um schwere Fehlinformationen, die sich sehr leicht als solche nachweisen lassen, wenn jemand sich die Mühe macht, die zitierten Originalquellen nachzulesen.

Wie konnte das passieren? Die Evolution der Blogosphäre brachte eine ganze Menge von begabten Bloggern an die Spitze des Haufens. Durch das Abdecken von wichtigen Fragestellungen, guten Schreibstil und einen wahrhaftigen Ruf, erhielten die Hauptspieler ihre wohlverdienten Zugriffszahlen und ihre Reputation.

Ein unglücklicher Nebeneffekt des Blogger-Ruhms ist jedoch das Potential am gleichen Maß von Unzuverlässigkeit, das in den Mainstream-Medien bereits zur Epidemie geworden ist. Wenn ein Blogger wenigstens kurzfristig auf seine Zugriffszahlen und seine Popularität zählen kann, werden die natürlich-korrektiven Einflüsse unwichtiger. Ein kleiner Blog hingegen, kann sich solchen Luxus nicht leisten. Gefahr besteht für jeden größeren Blog.

Was hat jetzt Charles Johnson oder jeder andere bekannte Blogger, der schwerwiegende Fehlinformationen bringt für Möglichkeiten?

1. Eingeständnis der Fehler und Übernahme der Verantwortung für sie, sogar wenn sie von Untergebenen begangen worden sind. Das hat zum Beispiel ein Herr Rather nicht gemacht.
2. Die verrufene “Falschmeldung aber akkurat” Verteidigung, die anerkennt, dass die “Fakten“ unzutreffend waren, aber damit gleichzeitig die untergründige Rechtmäßigkeit der Beschuldigungen noch unterstreicht. Das war es, was Dan Rather erfolglos versucht hatte.
3. Mauern. Das war Rathers Lieblingsstrategie.

Bisher hat Charles Johnson ebenfalls Option 3 angewandt. Vielleicht wird sich das noch ändern.

Dies ist die endgültige Aufdeckung des Konflikts zwischen CVF und LGF über die Diskussionspunkte der Counterjihad Brüssel 2007, Vlaams Belang, und Sverigedemokraterna. Auch PI hat über die Counterjihad Brüssel berichtet. Stefan Herres Rede für den Anlass finden Sie hier.

Aus den Konflikten untereinander können wir lernen, wie wir miteinander stärker werden könnten. Ein starker Verbündeter war in letzter Zeit auch der von LGF ausgeschlossene Fjordman und Transatlantic Conservative (siehe insbesondere die Eisvogel-Texte).

Das ist es, worum es geht: Die Blogosphäre hat sich weiterentwickelt, das Gravitationszentrum hat sich in andere Strukturen verschoben und die Veränderungen gehen weiter.

Wie Bob Dylan singt: The Times They Are A-Changin’

Come mothers and fathers
Throughout the land
And don’t criticize
What you can’t understand
Your sons and your daughters
Are beyond your command
Your old road is
Rapidly agin’.
Please get out of the new one
If you can’t lend your hand
For the times they are a-changin’.

[youtube 9vou4qUu5YY nolink]

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54 KOMMENTARE

  1. Die Entwicklung ist zu bedauern. Trotzdem ist die richtige Seite in diesem Streit nicht die von LGF. Meine Einschätzung: Der Gründer hat sich einfach verrannt und kann jetzt nicht mehr zurück. Das Niveau des Kommentar-Bereichs dort ist inzwischen teilweise auch erschreckend. Die Entwicklung bietet aber immerhin die Chance, daraus zu lernen.

  2. Charles Johnson hat eine Anzahl von fehlerhaften Artikeln zu diesen Themen herausgebracht, ohne diese öffentlich zurückzuziehen oder zu berichtigen. Es geht nicht bloß um Meinungen oder Bildinterpretationen oder Ratten-Karikaturen. Es geht um schwere Fehlinformationen, die sich sehr leicht als solche nachweisen lassen, wenn jemand sich die Mühe macht, die zitierten Originalquellen nachzulesen.

    Tja nun, dies ist der einzige Satz, der auf die Schlagzeile eingeht. Mager, nicht.

  3. Was wirft LGF eigentlich den Leuten wie Fjordmann o. Vlaams Belang, und Sverigedemokratern vor?

    Ich gebe zu, ich habe die Unstimmigkeiten mitbbekommen, aber bin dem nicht gründlich nachgegangen. Man kann einfach nicht alles, schon rein zeitlich nicht.

  4. Ach, er hat also den „Jens“ gemacht.

    Braunes Gedankengut! WTF?
    Dieses Schwert ist zum Streichmesser verkommen, und vielleicht ist dem guten Charles der Erfolg zu Kopf gestiegen – und er will von den MSM Ernst genommen werden. Er ist quasi „konvertiert“?
    Ist auch egal, seine Verdienste um den „Green Helmet“ werde ich nicht vergessen.

  5. @ #3 Kybeline (14. Dez 2007 13:31)

    „Was wirft LGF eigentlich den Leuten wie Fjordmann o. Vlaams Belang, und Sverigedemokratern vor?“

    LGF, sowohl Johnson als auch der ueberwiegende Teil der Kommentatoren haben sich von der Bruesseler Konferenz vom 19. Oktober 07 und allen Teilnehmern derselben DISTANZIERT. Klingt vertraut, oder?

    Alle Konferenzteilnehmer wurden (verbal) in einen Sack gesteckt und dann drauf eingeschlagen. Grund? Der Vlaams Belang und die Schwedendemokraten seien Nazis und Rassisten. Klingt auch vertraut, oder?

    Begruendet wurde das damit, dass Dewinter, einer der Chefs des Vlaams Belang, in einem Video vor einem Buecherregal zu sehen ist, auf dem ein „Keltisches Kreuz“ steht. Dies wurde von den Pappnasen bei LGF messerscharf als Rassistensymbol denunziert. Auch hat Dewinter in einem Fernsehinterview gesagt, er denke, dass falls seine Tochter irgendwann mit einer Lesbe, einem Neger oder einem Moslem zu Hause ankaeme, er davon ausgehen wuerde, dass er in der Erziehung seiner Tochter versagt habe. Naja. Darueber kann man geteilter Meinung sein. Aber das ist eben genau der Punkt. Meinungsfreiheit! Die Johnson sonst gnadenlos propagiert.

    So aber, hat LGF Euch alle (weil Ihr zu PI gehoert und PI eine Grussbotschaft zur Konferenz geschickt hat) und mich zu Nazis und Rassisten erklaert und leistet damit die Dreckarbeit fuer die europaeische Linke und die EU Diktatur. Ich habe das in den vergangenen Wochen verschiedentlich geschrieben und werde dafuer kraeftig angefeindet.

    Sehr, sehr viele amerikanische Konservative unterstuetzen uns im Kampf gegen den Islam und die EU Diktatur. Macht also bitte aus dieser Story keinen billigen Antiamerikanismus.

    Gruesse

    TC

  6. @Kybeline

    Fjordman hat das kürzlich z.B. hier erklärt:

    I know many people on the outside are puzzled by this fight with LGF and believe it is about personal egos alone. I disagree. There are very real issues involved here. Perhaps one of the most important ones is whether ethnicity matters or whether it is not just wrong but evil to talk about it.

    Many Americans seem to believe it’s all about the Constitution, and that everybody who sets foot on US soil is equally an American.. Put in the extreme, this view would mean that you could exchange the present US population with 300 million Zulus, yet the USA would still remain as American as apple pie if the Constitution remained in place. I’m not so sure that is true.

    Ich finde, dieser Absatz fasst die grundlegenden Differenzen sehr gut zusammen:
    Fjordman ist der Meinung, die Frage, ob alle „Ethnien“ (nein, von „Rassen“ redet er natürlich nicht, er ist ja kein Rassist!) wirklich „gleich“ (im Sinne der amerikanischen Konstitution) sind, müsse man doch mal vorurteilsfrei diskutieren können.

    Charles Johnson hatte irgendwie keinen Bock auf Diskussionen dieser Art, und hat Fjordman auf seinem Blog gesperrt.

  7. @ #5 Freewheelin

    „Ist auch egal, seine Verdienste um den “Green Helmet” werde ich nicht vergessen.“

    Da hast Du vollkommen recht. Was C.J. jetzt treibt, aehnelt einem Personenkult. Seine Lizards werden auch immer a*schkriecherischer, vorhersehbarer und langweiliger.

    Aber er war einer der besten Blogger und hat Viele inspiriert in die „Army of Davids“ einzutreten.

  8. @#6 TC

    Auch hat Dewinter in einem Fernsehinterview gesagt, er denke, dass falls seine Tochter irgendwann mit … einem Neger … zu Hause ankaeme, er davon ausgehen wuerde, dass er in der Erziehung seiner Tochter versagt habe.

    Ich sag jetzt nichts.

  9. Es ist traurig zu sehen, daß selbst diejenigen die Israel unterstützen, verstehen und lieben zu Rechtsradikalen umgedeutet werden, sobald sie sich für die eigene Nation und Identität aussprechen.

  10. Fuchur,

    das ist traurig, in der Tat. Mehr noch, es ist Schwachsinn. Erziehung funktioniert ohnehin bis zum 6-9 Lebensjahr. Wenn der Herr also meint versagt zu haben, nun – dann hat er einen an der Waffel.
    Dennoch: Es ist Meinungsfreiheit angesagt!
    Hier z.B:

    Im Kriegsfall gilt auch die Todesstrafe! -Angela Merkel

    Wie, hat die nicht gesagt? Doch, hat sie – in Lissabon, für einen wirlich unbedeutenden kleinen Vertrag….
    Ich bitte um Ergänzungen – aber nur für Dinge, die „nicht“ gesagt wurden, sondern unterzeichnet und demnächst ratifiziert.

  11. Der Faschismus wird in Lissabon und demnächst in den Parlamenten manifestiert. Und die Menschen haben Probleme mit Nazionalsozialismus.

    Hmmmmm.

  12. @ Fuchur

    Fjordman, den ich SEHR schaetze, macht da einen Fehler. Die US Constitution sagt, „all men are born equal“.

    Was soll das damit zu tun haben, dass „jeder, der einen Fuss auf amerikanischen Boden setzt, gleichberechtigt Amerikaner ist“? Das ist in diesem Fall (leider) nur schwache Polemik.

    Zu Dewinter: man mag zu seiner Aussage stehen, wie man will. Aber deshalb die gesamte europaeische Anti-Jihad Bewegung und ihre amerikanischen Freunde in Sippenhaft zu nehmen, DAS IST DER PUNKT HIER. Nicht, was Dewinter sagt und denkt. Stell Dir vor, einer der weiteren Kritikpunkte an Dewinter war z.B., dass er an einem Begraebnis teilgenommen hat, dem auch LePen beiwohnte. Ist das billig und doof, oder was?

    Das einzige, was den Anti-Jihad stoppen kann ist Political Correctness. Und wenn die auf einem Blog wie LGF einzieht, ist zappenduster.

  13. Habe erst vergangene Woche genau diese Tatsache erlebt: Habe über die massive Islamisierung, die Unterdrückung der Frauen, Verachtung von Ungläubigen, Vernichtung Israels usw. in einer netten Runde philosophiert. Einzige Zustimmung kam von einer leidgeprüften Ruhrpott Polizistin, einem befreundeten Moslem (mit dem ich später noch ordentlich einen gesoffen habe 😉 ) und meiner Frau. Tenor sonst: Du bist ein Nazi, Rassist usw. Am meisten hat sich ein befreundeter kanadischer Jude echauffiert und mir die Nazikeule voll verpasst. So kannst nicht über die armen (Terroristen) Menschen im Gaza Streifen sprechen. Islam ist Frieden usw.usf.

    Puh, da habe ich mir aber verwundert die Augen gerieben… 🙁

  14. Paßt zwar nicht hierher, aber:

    Marco W. ist freigelassen worden. Nähere Hintergründe sind noch nicht bekannt.

  15. Das einzige, was den Anti-Jihad stoppen kann ist Political Correctness.

    Ja. Wenn die Islamkritik in den Kinderschuhen steckt, dann steckt die Erkenntnis über PC allerhöchstens in den Babyschühchen, wenn nicht noch im Embryonalstadium.

    PC ist eine totalitäre Ideologie, welche die Realität immer da leugnet, wo sie mit dem Dogma in Konflikt gerät. Wie jede totalitäre Ideologie gebraucht sie Redeverbote und im Fortgang auch Unterdrückung und Gewalt.

    Es gibt einige politisch Korrekte, die recht vernünftig Islamkritik üben. Ich habe nichts gegen ihre Informationen, aber ich würde ihnen niemals vertrauen. Sie sind Dogmatiker und Fanatiker und sie sind der Typ, der sich umdreht und einem das Messer in den Rücken steckt. Und wenn die Islamisierungsverhinderung, die etwas anderes ist als Islamkritik, mit der PC in Konflikt gerät, dann entscheiden sie sich wie alle Ideologen für die PC.

    Ich habe meine Kriterien, nach denen ich sie mit einiger Sicherheit (natürlich nicht 100%) erkenne, ich halte es nicht für sinnvoll, sie hier auszubreiten. Aber jeder kann sich selber welche schaffen.

  16. MARCO IST AUS DER UNTERSUCHUNGSHAFT GELASSEN WORDEN.
    PROZESS GEHT ABER WEITER.

    TANCREDO
    TURKEY: NO-GO-ZONE FOR CHRISTIANS

  17. #17 Eisvogel (14. Dez 2007 15:54)
    Ich habe meine Kriterien, nach denen ich sie mit einiger Sicherheit (natürlich nicht 100%) erkenne, ich halte es nicht für sinnvoll, sie hier auszubreiten.

    Liebe Eisvogel,
    Du bist beinahe schon Ikone. Ich glaube, viele Gleichgesinnte wären froh, Deine Kriterien zu hören. Du musst sie ja nicht diskutieren.
    Wie auch immer, an Deiner Stelle würd‘ ich eher darauf achten daß sich nicht allzuviele in Dich verlieben…
    Größere Stalkinggefahr 😉

  18. In meiner Keksmischung die grad wegmampfe gibt es auch welche mit Keltenkreuzform. Wenn man sie von der nicht-schokoladigen Seite anschaut wird es deutlich. Ich kriege vom langen anschauen auch ganz schmierige Finger. Man kann das aber auch überbewerten.

  19. Ich glaube, ich hab‘ mich etwas blöd ausgedrückt, lieber Freewheelin… ich will das nicht ausbreiten, weil ich’s nicht richtig kann. Es liegt, glaube ich, mehr an der Persönlichkeit als an den politischen Aussagen, wem ich traue. Ich habe mir schon mal Gedanken drüber gemacht, das in einem Artikel zu schreiben, aber es ist schwer fassbar, das klappt nicht. Das kann wirklich jeder selber besser.

    Mich stalkt auch niemand. Ich kriege nicht mal böse Mails von Moslems. Also nicht, dass mir das fehlen würde – es muss sich niemand verpflichtet fühlen, mir „die Freude“ zu machen 😉

  20. Mein Take: Wir brauchen nicht die Linke, um bekämpft, zerschlagen und niedergehalten zu werden. Das machen wir schon selber.

    Raspail

  21. Wer das ganze verfolgt hat, weiss das Charles recht hat. Mit Nazi Freunde wie bei Vlaams Belang will man einfach nichts zu tun haben.

  22. Ich glaube wir sollten hier ein Spiel spielen. Der, der als erster „Nazi“ sagt, hat verloren. Irgendwie kommt mir das ganze bekannt vor.

  23. #25 Kim Hartveld (14. Dez 2007 16:42)

    Vlaams Belang sind genau so wenig Nazis wie der jüdische Kegelverein aus Nippes. Ich habe 3 Jahre in Antwerpen gelebt, zwar 10 Jahre her, aber was dort damals schon abging, glaubst du nicht.

    Damals noch Vlaams Blog, waren es die einzigen, die die enormen Probleme angesprochen haben, aktiv wurden usw.

    Die Nazikeule hat auch dich verblendet… 🙁

  24. @ best

    Ich glaube wir sollten hier ein Spiel spielen. Der, der als erster “Nazi” sagt, hat verloren. Irgendwie kommt mir das ganze bekannt vor.

    gg

    aber „Rassist“ und „Faschist“ muss schon erlaubt sein, oder?

    Sonst mach ich nicht mit.

  25. OT
    Hab grad nur mit einem Ohr zugehört:

    Anscheinend hat die Bundesanwaltschaft Beugehaft für Christian Klar beantragt.
    Ist ja wohl noch was offen…

    War nix mit Shopping gehen?

  26. Das Phänomen dass PI zu PC wird, das kann man auch hier in diesem Blog beobachten. PI ist schon längst nicht mehr so frech und herausfordernd und betont Anti Establishment wie es noch vor 2 Jahren war.

    Charles Johnson und Ulfkotte sind Beispiele dafür wie man aus einem PI ein PC-konformes Blog macht.

    Wir haben verloren. Wir werden vermuselt.

    Sehen wir’s einfach ein und retten was noch zu retten ist.

  27. Zu Dewinter: man mag zu seiner Aussage stehen, wie man will.

    Nun, da bin ich nicht so tolerant wie du. Für mich ist das eine fundamentale Frage meiner Lebensphilosophie. Es gibt gewisse Grundwerte (die z.B. im deutschen GG, der amerikanischen Verfassung oder meinetwegen auch der Bibel beschrieben werden), deren Einhaltung ich kompromisslos einfordere. Menschen, die diese Werte nicht teilen, betrachte ich als Feinde.

    Die Frage des Rassismus gehört dazu. Hier gibt es für mich kein wischi-waschi „das-kann-man-so-oder-so-sehen“. Hier gibt es auch keine Neutralität. You’re either with us, or you are against us.

    Wenn Dewinter findet, dass seine Tochter sich nicht mit Negern abgeben soll, wenn Fjordman findet, dass alle Menschen eben nicht auf einer Stufe stehen, sondern man durchaus zwischen z.B. Europäern und Zulus unterscheiden muss – dann ist das ihr gutes Recht. Aber es ist mein gutes Recht, sie deswegen als Feinde zu betrachten. Und selbstverständlich betrachte ich jeden, der sich mit ihnen verbündet, auch als Feind. Wie schon gesagt: In gewissen Dingen bin ich extrem intolerant.

  28. Fuchur

    Na, da bin ich echt froh, dass Du ein Schubladenschraenkchen hast, wo Du Freund (hast Du die?) und Feind einsortieren kannst.Im Gegensatz zu Dir finde ich, ich muss nicht alles bewerten und einordnen und kann Menschen auch eine Meinung haben lassen, die ich nicht teile.

    Wenn Fjordman oeffentlich die Frage stellt, ob das Ueberhandnehmen einer nicht indigenen Ethnie in einem Land, den Charakter und die Grundlagen dieses Lndes veraendert, dann kann ich das nur begruessen.

    Nicht nur Deinen Gespraechspartnern hier und anderswo, sondern vor allem Dir selbst waere sicherlich damit gedient, ein bisschen weniger nassforsch daherzukommen.

  29. Schwarze stellen nur 15% der Bevölkerung in den USA, aber sie stellen mehr als 50% der Insassen in den US Gefängnissen.

    Liegt es am „Rassismus“ oder liegt es an den Schwarzen ?

  30. Fuchur gehört zu den bewunderswerten Exemplaren, die das ganze Ausmaß, die Gefahren oder schlicht die Fakten der Islamisierung Europas sehr genau kennen und dennoch weiter fröhlich Gutmensch spielen und denke das Problem Islamsierung wird schon irgendwie mit ein bißchen guten Willen in den Griff zu bekommen sein, während in vielen Städten von Europa von Malmö über Berlin, Antwerpen, Köln und viele andere mehr sich der ganze Schlamassel bzw. die zukünftige Entwicklung Europas mit ein bißchen Fähigkeiten im Interpolieren schon sehr genau anzuschauen ist.

  31. Genauso, wie PC als Instrument der manipulativen Zurichtung gebraucht wird, kann man es auch in der Negation mit der Berufung auf PIC machen.

    Ich sehe eine Tendenz, unangenehme, nicht mainstreamkompatible Äußerungen hier als „gutmenschenhaft“ und „pc“ zu diffamieren.
    Auch der inflationäre Gebrauch des Jammerns über den angeblichen Einsatz der „Nazikeule“ gehört hierzu.

    Wer so vorgeht, bedient sich genau desselben Instrumentariums wie die von ihm angeblich verabscheuten „Gutmenschen“. Manipulation bleibt Manipulation, ob von rechts oder links.

    Interessanterweise erfolgt dieser Dialogabbruch immer im Zusammenhang mit Fragen der Abgrenzung der Islamkritik von völkischen und rassistischen Bewegungen, die mit der Verteidigung von aufklärerischen und liberalen Werten nun gar nichts am Hut haben (auch unsere verfolgte NPD-Unschuld vom Lande Moldau äußerte ja Verständnis für den muslimischen Umgang mit Mädchen).

    Dem Diskurs über die Werte, die die Islamkritik vertritt und verteidigt sowie die Abgrenzung von Islamkritik von ressentimentgetriebem Rassismus kann niemand aus dem Weg gehen, dem die Islamkritik per se (!) etwas bedeutet.

  32. Nicht vergessen Leute ! Wir spielen ein Spiel. Verlieren tut der, der als erster das Wort „Nazi“ (und Synonyme) verwendet.

  33. #42 Jeremias

    auf welche Ausführungen Fuchur´s stützt sich Ihre Unterstellung?????

    Einigen hier scheints weniger um Islamkritik als um das endlich mal unbeschwerte Nachgeben ihrer Ressentiments zu gehen.

  34. @ratloser: Es gibt erstens einen – unterschätzten und gewaltigen – Unterschied zwischen Islamkritik und Islamisierungsverhinderung. Vielleicht sollten wir alle uns mal damit befassen, worin der liegt.

    Meiner Ansicht nach liegt er zum Beispiel darin, dass Seyran Ates Frau des Jahres 2006 (?) wurde und nicht Beate Klein…. dass sie das Bundesverdienstkreuz bekam, und nicht Stefan Herre.

    Ersteres ist zwar eine Methode, mehr Leute zu zweiterem zu bewegen, aber als Selbstzweck ist Islamkritik unsinnig.

    Permanent hochmoralisch-menschenrechtsmäßig drüber rumzujammern, wie böse doch der Moslem gegen die unterdrücke Muslima ist und was für schlimme Hand- und Sonstwas-Abhackereien die in Saudi-Arabien mal wieder durchgeführt haben und dass die Rütli-Borats eigentlich gar keine „edlen Wilden“ sind, die man anhimmeln muss, reicht zur Islamisierungsverhinderung nicht. Es reicht auch nicht, wenn man diesbezüglich den Law-and-Order-Typen raushängt.

    Islamkritik ist so alt wie der Islam und sie begleitet alle islamischen Gesellschaften. Dass wir den Hochmoralischen raushängen, indem wir uns über Ehrenmord moralisch erheben und einen Zirkus veranstalten, dass der nicht mit öffentlichem Kopfabhacken sondern „nur“ mit Lebenslänglich bestraft wird, während es uns am Arsch vorbeigeht, dass volljährige Dreckschlampen aus unseren eigenen Reihen, die ihre Babies umbringen der verhungern lassen mit wesentlich geringeren Strafen davon kommen als minderjährige Ehrenmörder … sind wir nur feministisch-durchideologisierte gehirngewaschene Nachplapperer und keine Antitotalitaristen.

    WAs ich aber nicht begreife, ist die hysterische, fast abergläubische Panik vor Nazis.

    Die LGF-Geschichte geht so:

    Einige Mitglieder von Vlaams Belang und den Ted Etkeroth von den Schwedendemokraten (ein Jude) waren auf der extrem philosemitschen Konferenz in Brüssel anwesend. Sie haben dort garantiert nichts Nazi-mäßiges gesagt – aber vielleicht „gedacht“ – es leben die Gedankenleser! CJ fand aber ein paar fragwürdige Begebenheiten in der Vergangenheit dieser 2 Parteien und motzte daher an der Konferenz an sich rum.

    Nun hat Fjordman das Recht verteidigt, dass man sich mit diesen Leuten vielleicht trotzdem treffen darf. Dass sie vielleicht erstens nicht so sind, wie sie dargestellt werden und zweitens, dass man ihnen verdammtnochmal auch zuhören und sich mit ihnen in einem Raum aufhalten darf, wenn sie wirklich so wären, wie sie dargestellt werden.

    Und dafür war er dann mit dem Nazi-Virus infiziert und musste von Lgf ausgeschlossen werden, damit LGF nicht auch mit dem Nazi-Virus infiziert wird. Und PI ist auch damit infiziert, weil Stefan eine Grußbotschaft an die Konferenz geschickt hat, auf der Leute waren, die eine Parteimitgliedschaft haben, von deren Partei schon mal jemand mit Le Pen, der wahrscheinlich gewisse Nazi-Tendenzen hat, auf der gleichen Beerdigung war.

    Und PI-Kommentatoren bzw. Personen, die sich nicht dem Distanzierungs-Ritual von PI -von Stefan Herre – von der Brüsseler Konferenz – von Fjordman, der das verteidigt hat – von Personen, die Vlaams Belang angehören – von der Person, die mit Le Pen auf der gleichen Beerdigung waren – von Le Pen – von extremen Rechten – von Neonazis – von Original-Nazis – von Adolf Hitler – von Satan

    unterwerfen, sind pfui-bäh.

    Das ist krank. Das ist Aberglaube.

    Man kann mit JEDEM reden. Ich rede zur Zeit auf meinem Blog mit jemandem, der für unser dummes Politiker-Pack als „fundamentalistischer Islamist“ laufen würde,dem man auf gar keinen Fall eine Plattform bieten darf – weil man lieber mit wohlfeilen Lügnern „Dialoge“ führt, die natreenversetztem Dreckwasser gleichen.

    Und solche abergläubischen (PC-)Idioten, die ständig Angst haben, man könne sie dabei erwischen, wie sie mit Schmuddelkindern reden (NUR reden oder sogar NUR im gleichen Blog schreiben)…

    ja.

    Denen gönne ich das von ganzem Herzen, was meiner Ansicht nach mit sehr großer Wahrscheinlichkeit unvermeidlich ist.

    Nein.

    Ich will die Islamisierung nicht. Aber wie sagt ein Sprichwort: „Wenn Dir jemand eine Zitorne gibt, mach Limonade draus“

    Nun, die Limonade bei der Islamisierung ist für mich, wenn die Moslems mit den Gutmenschen aufräumen.

  35. Och mann Eisvogel, dann bleibt aber von Europa ned viel übrig. …höchstens die Taxifahrer…

    Zum Thema: Mir ist ziemlich egal, was Herr Johnson über PI-Leser und Schwedennazis denkt. Die Frage ist doch: Lohnt es sich mit Leuten zu diskutieren, oder reden die immer nur Sektenhaft das gleiche?
    Ich bin pro-Europa, trotzdem ist wichtig, was Fjordmann sagt.
    Ohne Antagonisten klappts nicht.

    Was wäre eigentlich, wenn Vlaams Belang nur aus Zeugen Jehovas bestehen würde??? 😉

  36. #45 Eisvogel (14. Dez 2007 22:43)

    du bist eine sehr kluge Frau…
    ich frage mich nur,was dich ständig bewegt…hier zu kommentieren

  37. # eisvogel

    vielen Dank für Ihre ausführliche Erwiderung, mit der ich mich – Sie wird´s kaum verwundern – nur teilweise einverstanden erklären kann.

    “ Es gibt erstens einen – unterschätzten und gewaltigen – Unterschied zwischen Islamkritik und Islamisierungsverhinderung. Vielleicht sollten wir alle uns mal damit befassen, worin der liegt.

    Meiner Ansicht nach liegt er zum Beispiel darin, dass Seyran Ates Frau des Jahres 2006 (?) wurde und nicht Beate Klein…. dass sie das Bundesverdienstkreuz bekam, und nicht Stefan Herre.“

    Das ist populistisch und in meinen Augen nicht zutreffend. Die Arbeit von Herrn Herre und Frau Klein ist sehr wichtig, aber auch sie sensibilisiert nur für das Problem Islamisierung und verhindert sie nicht.

    Von Frau Ates eine ebenso dezidierte Ablehnung der Religionsideologie /Ideologiereligion Islam zu erwarten, wie von Herrn Herre ist pseudonaiv. Sie sind ein reflektierter Mensch und sie wissen genau, dass die innere Befreiung eines Muslims ein ungleich schwierigerer, schmerzhafterer Prozess ist, als der Weg vom Christen zum Agnostiker.
    Bei aller Inkonsequenz, bei allem Zögern in ihrem Handeln, empfinde ich doch gegenüber Frau Ates Respekt. Denn ihr Weg ist wohl auch um ein vielfaches schwieriger (und gefährlicher) als der Weg der „Exmuslime“, deren Loslösung von der Ideologie Islam in vielen Fällen durch die Ideologie Kommunismus katalysiert wurde, was nur nicht so gerne erwähnt wird.

    „Ersteres ist zwar eine Methode, mehr Leute zu zweiterem zu bewegen, aber als Selbstzweck ist Islamkritik unsinnig.“

    Der Schrei „Hilfe“ als Selbstzweck ist auch unsinnig….

    „Permanent hochmoralisch-menschenrechtsmäßig drüber rumzujammern, wie böse doch der Moslem gegen die unterdrücke Muslima ist und was für schlimme Hand- und Sonstwas-Abhackereien die in Saudi-Arabien mal wieder durchgeführt haben und dass die Rütli-Borats eigentlich gar keine “edlen Wilden” sind, die man anhimmeln muss, reicht zur Islamisierungsverhinderung nicht. Es reicht auch nicht, wenn man diesbezüglich den Law-and-Order-Typen raushängt. “

    Da bin ich nun mal aber ganz Ihrer Meinung. Alleine, solche, zur Empörung veranlassende Kasuistiken findet man bei PI immer öfter…oder kommt´s mir nur so vor?

    Monosynaptische Prozesse werden da gebahnt und ein großer Teil,zumindest des sich äußernden, Publikums lässt sich dergestalt agitieren. Mitunter wähnt man sich da dem Phänomen „Islamophobie“ doch recht dicht auf den Fersen….

    Wo aber die sachliche Kritik und das kühle Herausarbeiten islamspezifischer Probleme einem unreflektierten Furor Platz macht, wird sich eine „Islamisierungsverhinderungs“Strategie kaum finden lassen…da pubst dann nur noch der Mob….und dem ist egal, was da gerade bläht….

    „Islamkritik ist so alt wie der Islam und sie begleitet alle islamischen Gesellschaften. Dass wir den Hochmoralischen raushängen, indem wir uns über Ehrenmord moralisch erheben und einen Zirkus veranstalten, dass der nicht mit öffentlichem Kopfabhacken sondern “nur” mit Lebenslänglich bestraft wird, während es uns am Arsch vorbeigeht, dass volljährige Dreckschlampen aus unseren eigenen Reihen, die ihre Babies umbringen der verhungern lassen mit wesentlich geringeren Strafen davon kommen als minderjährige Ehrenmörder … sind wir nur feministisch-durchideologisierte gehirngewaschene Nachplapperer und keine Antitotalitaristen. “

    Mir tränen die Augen vor Rührung…soviel Konsens…nur was folgert daraus? Dass bei den vermeintlich politisch Inkorrekten nicht selten die gleichen bedenklichen Reflexe und Affektschleifen zu beobachten sind, wie bei ihren „Gegnern“ konstatiere ich ja nun auch schon länger.

    Aber Sie kennen ja bestimmt das alte syrische Sprichwort, nach dem man die Sünde bekämpfen, aber dem Sünder vergeben sollte…. 😉

    „WAs ich aber nicht begreife, ist die hysterische, fast abergläubische Panik vor Nazis.“

    Nun, Hysterie erlebe ich hier eigentlich nur als Reaktion auf das Problematisieren von Personen und „Vereinen“, die als ganz und gar nicht „antitotalität“ und die westlichen Werte bewahren wollend angesehen werden.

    Die Nazikeule ist in vielen Fällen eine Schimäre derer, die erst gar nicht so genau hinschaun wollen und sich deshalb lieber gleich selber eins mit der Keule überziehen, um hernach darüber rumheulen zu können…

    „Die LGF-Geschichte geht so:

    Einige Mitglieder von Vlaams Belang und den Ted Etkeroth von den Schwedendemokraten (ein Jude) waren auf der extrem philosemitschen Konferenz in Brüssel anwesend. Sie haben dort garantiert nichts Nazi-mäßiges gesagt – aber vielleicht “gedacht” – es leben die Gedankenleser! CJ fand aber ein paar fragwürdige Begebenheiten in der Vergangenheit dieser 2 Parteien und motzte daher an der Konferenz an sich rum.“

    Ihr suggestiver Hinweis auf den „Juden“ finde ich per se unpassend. Sie wissen, dass es nicht wenige extreme jüdische Grupierungen verschiedener ideologischer Coleur gibt, die man mit gutem Recht als antisemitisch bezeichnen kann.

    Vlaams Belang und Schwedendemokraten haben nach meinen Informationen durchaus gemeinsame Schnittflächen (Sie wissen schon, die Mengenlehre)mit definitiv antiliberalen „rechten“ Gruppierungen.

    Dass solche Gruppierungen sich allzu gerne als letzte Bewahrer der bürgerlichen Interessen gerieren und dafür tonnenweise Kreide fressen, ist bekannt und belegt. Dass ihnen das affektive Potential dazu zur Verfügung steht, ist Folge des schändlichen Umgangs mit Problemen, die vielen Menschen unter den Nägeln brennen, aber von den etablierten Parteien aus Gründen der politisch korrekten Opportunität tabuisiert wurden.

    Die Frage ist: ist jeder Feind meines Feindes mein Freund? Ich meine: nein.

    „Nun hat Fjordman das Recht verteidigt, dass man sich mit diesen Leuten vielleicht trotzdem treffen darf. Dass sie vielleicht erstens nicht so sind, wie sie dargestellt werden und zweitens, dass man ihnen verdammtnochmal auch zuhören und sich mit ihnen in einem Raum aufhalten darf, wenn sie wirklich so wären, wie sie dargestellt werden.“

    Fjordman, dessen Essays ich sehr schätze, hat sich in der von Ihnen oben angesprochenen Frage äußerst diffus geäußert. Man könnte auch sagen, er hat ganz schrecklich rumgeeiert! Warum?

    „Und dafür war er dann mit dem Nazi-Virus infiziert und musste von Lgf ausgeschlossen werden, damit LGF nicht auch mit dem Nazi-Virus infiziert wird. Und PI ist auch damit infiziert, weil Stefan eine Grußbotschaft an die Konferenz geschickt hat, auf der Leute waren, die eine Parteimitgliedschaft haben, von deren Partei schon mal jemand mit Le Pen, der wahrscheinlich gewisse Nazi-Tendenzen hat, auf der gleichen Beerdigung war. “

    Ja klar, wir sind alles Verfolgte. Etwas mehr Gelassenheit und etwas weniger imaginierten Opferstatus bitte! *fg*

    „Und PI-Kommentatoren bzw. Personen, die sich nicht dem Distanzierungs-Ritual von PI -von Stefan Herre – von der Brüsseler Konferenz – von Fjordman, der das verteidigt hat – von Personen, die Vlaams Belang angehören – von der Person, die mit Le Pen auf der gleichen Beerdigung waren – von Le Pen – von extremen Rechten – von Neonazis – von Original-Nazis – von Adolf Hitler – von Satan “

    Sorry, aber das ist jetzt ein bißchen zuviel manirierte Selbsstilisierung.

    Halten Sie es denn prinzipiell für möglich, dass eine „Distanzierung“ oder erstmal nur eine inhaltliche „KLarstellung“ auch etwas positives, konstruktives sein kann? Etwas anderes als ein „Distanzierungsritual“?

    Es ist doch kindisch, eine Handlungsoption nur deshalb für sich kategorisch auszuschliessen, weil es andere gibt, die mit dieser Handlungsoption Mißbrauch betreiben.

    „unterwerfen, sind pfui-bäh.

    Das ist krank. Das ist Aberglaube.

    Man kann mit JEDEM reden. Ich rede zur Zeit auf meinem Blog mit jemandem, der für unser dummes Politiker-Pack als “fundamentalistischer Islamist” laufen würde,dem man auf gar keinen Fall eine Plattform bieten darf – weil man lieber mit wohlfeilen Lügnern “Dialoge” führt, die natreenversetztem Dreckwasser gleichen.“

    Sie ereifern sich da nachvollziehbarer Weise. Aber auch wenn man mit jedem „reden“ kann, kann man nicht mit jedem einen „Dialog“ führen. Es gibt Menschen, die man weder kognitiv noch emotional erreichen kann.

    Mit einem Menschen, der unter einer akuten psychotischen Episode leidet, können Sie reden, aber unter gänzlich anderen Spielregeln, mit ganz anderen Zielsetzungen als im Gespräch mit einem nichtpsychotischen Menschen (und ideologisierte Menschen sind die rationalisierte Form der Psychotiker).

    „Und solche abergläubischen (PC-)Idioten, die ständig Angst haben, man könne sie dabei erwischen, wie sie mit Schmuddelkindern reden (NUR reden oder sogar NUR im gleichen Blog schreiben)…“

    Aber es ist doch viel schöner, wenn ich mich frei entscheiden kann, mit wem ich spiele, als wenn ich nur deshalb mit den Schmuddelkindern spielen MUSS, um meinen Eltern meine vermeintliche Autonomie zu beweisen?! 🙂

    „Denen gönne ich das von ganzem Herzen, was meiner Ansicht nach mit sehr großer Wahrscheinlichkeit unvermeidlich ist.

    Nein.

    Ich will die Islamisierung nicht. Aber wie sagt ein Sprichwort: “Wenn Dir jemand eine Zitorne gibt, mach Limonade draus”

    Nun, die Limonade bei der Islamisierung ist für mich, wenn die Moslems mit den Gutmenschen aufräumen.“

    Die Gutmenschen sind die, die sich immer durchgewieselt haben. In allen totalitären Gesellschaften. Sie werden sich auch in einer islamisierten europäischen Kloake selbstgerecht treiben lassen…..Fettstühle schwimmen immer oben!

    Grüße aus Texas,

    Ihr ratloser 🙂

  38. Mit Nazi Freunde wie bei Vlaams Belang will man einfach nichts zu tun haben.

    Diesem Teil der Aussage stimmt jeder zu:

    Mit Nazi Freunde will man einfach nichts zu tun haben.

    Ob VB dazu gehört, ist aber nach wie vor fraglich. LGF ist es bisher jedenfalls nicht gelungen, das hinreichend zu belegen. Der Hinweis auf einzelne Mitglieder oder Äußerungen aus der Vergangenheit genügt sicher nicht. Typische Merkmale von Nazi-Politik wären: Die Forderung nach (nationalem) Sozialismus, pauschale Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiamerikanismus. Wenn es Links gibt, die VB oder hochrangigen Mitgliedern solche Inhalte nachweisen, immer her damit. Eine abschließende Meinung über die Partei konnte sich von uns bisher wohl kaum jemand bilden.

  39. @Albatros: Ich finde, es lohnt sich, mit jedem zu diskutieren, der ehrlich und ohne Rücksicht auf PC-Vorschriften sagt, was er denkt. Ich hätte keine Vorbehalte, kontrovers (im Internet) mit Osama bin Laden zu diskutieren (in echt hätte ich schon ein bisschen Angst vor ihm), aber ich habe keine Lust, E-Mails an unsere Politiker zu schreiben.

    @DNS-frei: Ich bin nicht klug, ich bin nur unter diesem anonymen Pseudonym ehrlich. Ich sehe jede Menge pragmatischen Sinn darin, unter seinem echten Namen zu lügen, aber ich sehe nicht den geringsten Sinn darin, warum man anonym in einem Blog lügen sollte.

    Ich finde es daher schön und befreiend, ein Plätzchen gefunden zu haben, wo ich ehrlich sein darf und kann…. nach 5 Jahren Diskussion auf http://www.politikforum.de (vor allem im Nahostbereich unter einem anderen Pseudonym) weiß ich, wie wertvoll das ist. Da muss man 10 Zensoren im Kopf haben, um nicht als „Zionazi“ verwarnt und gesperrt zu werden. Nun, sie wundern sich inzwischen selber gelegentlich um den Niveau-Absturz, aber ich sehe selbigen nicht nur mit großer fröhlicher Schadenfreude (und wie! 🙂 )sondern auch mit dem Wissen, dass der IMMER unvermeidlich ist, wenn man anfängt, Moraldiktatur auszuüben.

    Und welchen Angriffen sich die PI-Macher aussetzen, indem sie uns weitgehend in Ruhe kommentieren lassen und auf welcher Gratwanderung sie sich zwischen der von ihnen gewünschten Redefreiheit und der von ihnen akribisch überwachten Bösartigen-Denunziation befinden, ist vielleicht für Kommentatoren nicht so leicht einsichtig.

    Ich bin vielleicht paranoid und sehe viele „islamkritische Ikonen“ viel skeptischer als die meisten hier und sogar viel skeptischer, als ich es ausdrücke, aber die PI-Autoren sehe ich NICHT skeptisch, sondern mit ganz großen Vertrauen.

    Sie sind NETT.

  40. Ich denke, das Getöse rund um Fjordman entsteht, weil er in seinen Überlegungen zu Ethnien und ethnischer Bedrohung den Kontext nicht erwähnt:

    Im verblassenden Europa und künftigen Eurabien gibt es keinen ethnischen Wettbewerb mehr, wie er sonst überall auf der Welt existiert. Es gibt nur noch das von der EU befohlene Koexistieren zweier grob trennbarer Ethnien, nämlich der überwiegend europäischen Ethnie TMK (Traditionelle Melkkuh) und der überwiegend arabisch-afrikanischen Ethnie KMB (Künftige Mehrheitsbevölkerung).

    Das Segment KMB betrachtet seine finanzielle Versorgung durch das Segment TMK als selbstverständlich und ist bereit, dies bei Bedarf mit Gewalt einzufordern (siehe brennende Vorstädte in Frankreich). Daraus werden sich bei Erreichen der kritischen KMB-Masse schwere Krisen ergeben.

    Das ist für Fjordman die Zukunft der EU, und Fjordman setzt voraus, dass seine Leser diese Zusammenhänge kennen, wenn er andere Ethnien als bedrohlich oder als wenig vertrauenswürdig beschreibt. Da dürfte er sich aber ein wenig verschätzen. Die meisten Leser denken nicht so weit und kriegen eher die Rassismus-Panik, wenn sie so etwas lesen.

  41. Was die AntiIslamisierungsbewegung scheitern lassen wird, ist bestimmt nicht dieser NaziVirus von dem dauernd die Rede ist, sondern dieser enervierende Personenkult, der nach (National-)Sozialismus riecht – da können wir auch den Islamismus behalten.

  42. @Tennessee: Ja, das ist gut beschrieben.

    Ich möchte nicht für Fjordman sprechen, aber für mich und sicher auch einige (unbekannte) andere auch.

    Auf PI kann man sehr viel freier diskutieren als sonstwo. Aber die Fesseln des Geistes sind auch nicht weg, die Überwacher sind immer da.

    Ich hasse sie, ich hasse sie mehr als jeden Fundi-Moslems, aber davon gehen sie nicht weg.

    Wir fliegen mit gestutzten Flügeln …. aber das ist schonmal besser als auf dem Boden rumzukrebsen, ohne überhaupt zu wissen, dass es Flügel gibt und man welche hat.

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