Barack Obama – Traum oder Albtraum?

obama.jpgBarack Obama war einmal Muslim und ist es in gewisser Weise immer geblieben. Heute ist er Mitglied der „Trinity United Church of Christ“ – einer Gemeinschaft, die – wäre sie weiß – so extrem nicht sein dürfte. Sollte Obama der erste dunkelhäutige Präsident der Vereinigten Staaten werden, verwirklicht sich ein Traum, der sich in diesem speziellen Fall auch schnell als Albtraum entwickeln könnte.

Obwohl die Obama unterstützenden Medien versuchen, seine Vergangenheit als die eines nicht-praktizierenden, islamfernen „unechten“ Muslims darzustellen, bleiben, wie Daniel Pipes im Front Page Magazine schreibt, drei Dinge eigenartig:

“Interviews mit Duzenden früherer Klassenkameraden, Lehrer, Nachbarn und Freunde haben gezeigt, dass Obama in Indonesien kein regelmäßig praktizierender Muslim war.”

Das bedeutet, er war ein unregelmäßig praktizierender Muslim.

“Ein paar Nachbarn sagten, Obama ging ab und zu mit seinem Stiefvater in die Moschee zum Freitagsgebet.”

Also betete er in der Moschee.

“Obamas Lehrer an der katholischen Schule im 3. Schuljahr, der in der Nähe der Familie wohnte, sagte, Barry sei selten mit Lolo zur Moschee gegangen.”

Damit ist bestätigt, dass er zur Moschee ging.

Das spielt alles eine Rolle. Denn, falls Obama einmal Moslem war, ist er jetzt ein Abtrünniger, der nach islamischem Gesetz getötet werden muss. Wäre er gewählter Präsident der USA, könnte das erst recht zu großen Konflikten mit der islamischen Welt führen.

Heute bezeichnet Obama sich selbst als Christ und ist Mitglied der „Trinity United Church of Christ“. Dort lesen sich nach Newsmax Parolen, die, würden sie von einer anderen Kirche proklamiert, als unverschämt weiß gelten würden.

Einige der Aussagen:

„Wir sind eine Gemeinschaft, die sich nicht schämt, schwarz zu sein und die sich nicht dafür verteidigt, christlich zu sein.”

„Wir sind afrikanische Leute, unserer gebürtigen Heimat treu, dem Heimatkontinent, der Wiege der Zivilisation.“

„Die Kirche hat eine nicht diskutierbare Verpflichtung gegenüber Afrika.“

„Ihr schwarzes Wertesystem definiert die „Mittelklasse“ als amerikanische Gesellschaftsform, in der Schwarze eher mit Zuckerguss überzogen werden, als dass man sie direkt tötet oder sie in Konzentrationslager steckt.“

All diese Aussagen, die sich aus den nicht zu leugnenden oder zu verniedlichenden Rassismus-Erfahrungen der Vergangenheit ein Stückweit verständlich erklären lassen, sind doch andererseits auch selbst ziemlich extrem. Stellen Sie sich vor, welcher Aufschrei durch die Massen gehen würde, würde man im obigen Text „Schwarze“ mit „Weißen“ ersetzen und „Afrika“ mit „Europa“.

Natürlich mögen Kritiker jetzt argumentieren, die weißen Europäer, hätten dazu auch kein Recht, weil sie nie einer den Schwarzen gleichzusetzenden Verfolgungssituation ausgesetzt gewesen seien.

Doch was ist mit den Juden? Man hat wohl kaum jemals eine Volksgruppe mehr verfolgt als weiße, europäische Juden. Interessant daher die Aussagen der „Trinity United Church of Christ“ zu Israel:

„Die Israelis besetzen schon seit 40 illegalerweise Jahren die palästinensischen Gebiete.“

„Beraubung ist wieder neu zu einer beliebten Strategie geworden …. die Amerikaner müssen aufgerüttelt werden bezüglich der Ungerechtigkeit und des Rassismus, unter dem die Palästinenser wegen des Zionismus leiden müssen.“

Man beachte, dass im oberen Textabschnitt, bei der Beschreibung der „schwarzen Kirche“ das Wort „Konzentrationslager“, für die eigene Volksgruppe beansprucht wird. Während die „Juden“, dann bei der Beschreibung Israels zu den weißen, europäischen Rassisten werden. Wie kann man, nach allem, was die Geschichte uns gelehrt hat, auf so etwas noch hereinfallen?

Rassismus kann auch schwarz sein.

(Spürnase: WSS00000)