mamapapa1.jpgWie nennt ein Kind seine Eltern? Mama und Papa? Nein! Das ist in Zukunft politisch inkorrekt, zumindest in Großbritannien. Auf Britisch-Neusprech heißen sowohl Mama als auch Papa bald nur noch Elternteile.

Dies weil Regierungsrichtlinien für Lehrer herausgegeben wurden, die fordern, dass man feinfühliger gegenüber Homosexuellen sein soll. In den neuen Leitlinien fallen bestimmte Begriffe unter die „bad words“, dazu gehören auch „mum and dad“. Das Wort „schwul“ zu verwenden, gilt als Rassismus. Eigentlich müsste sich jeder Homosexuelle, ab einer solch Irrsinnigen Entwicklung selbst am Kopf kratzen und sich erst recht diskriminiert fühlen.

Vorbeugung und Reaktion auf menschenverachtendes Mobbing in Schulen“ lautet der offizielle Titel des Schreibens der „politisch korrekten“ Lobby, die von der Labour-Regierung als kompetente Stimme in allen Anliegen von Homosexuellen anerkannt wurde. LifeSiteNews und kath.net berichten über das Papier.

Als Begründung heißt es:

„Sogar die zufällige Verwendung von menschenverachtender Begrifflichkeit in Schulen kann eine für junge Menschen eine isolierende Atmosphäre schaffen und die Vorstufe zu weit schwereren Mobbingformen sein.“

Mutter und Vater heißen in Zukunft Elternteile, der Begriff „Schwul“-Sein ist streng verboten und britische Lehrer werden dazu angehalten, den Schülern etwas über homosexuelle Partnerschaften beizubringen. Unter der Regierung Tony Blairs wurde das Gesetz, das die Werbung für Homosexualität in Schulen verbot, aufgehoben. Seither haben Aktivisten Trainingsprogramme für Schüler und Lehrer entworfen, die Homosexualität als vollkommen normal bewerben.

Eltern haben hier nichts mitzureden:

„Unabhängig von ihrer Meinung zu Homosexuellen oder zur sexuellen Orientierung müssen Eltern und Erzieher begreifen, dass Schulen dafür verantwortlich sind, dass Schüler sicher sind“.

Was wollen uns diese Worte sagen? Sind Schulen unsicher, in denen die Eltern der Schüler noch als Mama und Papa bezeichnet werden?

Aber nicht nur daher weht der Wind: Im Oktober 2006 wurde ein 14jähriges Mädchen für drei Stunden festgenommen, weil sie sich erlaubt hatte in der Schule zu fragen, ob sie in eine Gruppe wechseln könne, in der die Schüler in der Klasse englisch reden. Ihre Lehrer zeigten sie bei der Polizei wegen „Rassismus“ an. Im April 2007 wurde ein zehnjähriger Junge verhört, weil er einen anderen als schwul bezeichnet hatte.

Jede Äußerung, die als intolerant verstanden werden kann ist verboten:

„Ein Mensch kann jede Ansicht haben, die er will. Aber es ist inakzeptabel, Meinungen auszudrücken, die andere schlecht machen.“

Also am besten Klappe halten.

Doch was bringen diese Leitlinien? Um wem bringen sie etwas? Bringt es den Homosexuellen etwas, wenn Eltern nicht mehr Vater und Mutter genannt werden? Kaum. Eigentlich zeigt auch dieses Beispiel nur, dass in Großbritannien wirklich alles geht – nur Sich-Wehren, das geht nicht mehr. Wer sich wehrt, gilt als Rassist und wird verhaftet und sei es auch ein 14-jähriges britisches Mädchen, das einfach gern auf Englisch unterrichtet werden möchte. Was kommt als Nächstes? Landesverweis bei ungenügenden Arabischkenntnissen?

(Spürnasen: Gast, Kongomüller, Albert R., Jean und Christian A.)

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