SpießerIn den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat sich, ausgelöst und vorangetrieben durch die 68er Generation, das pseudo-individualistische „Anti-Mainstream“-Dasein in Europa zum gesellschaftlichen Mainstream gewandelt. Die Masse, um die Terminologie der linken Kulturpessimisten zu verwenden, hat sich von der Mitte verabschiedet. Dies bedeutet aber keineswegs die Zersplitterung unserer Gesellschaft, also viele verschiedene Kulturen und Subkulturen. Nein. Anti-Mainstream ist zu einer klar beschreib- und definierbaren Geisteshaltung geworden, die von großen Teilen der autochthonen europäischen Gesellschaft eingenommen wird.

Ein typischer Vertreter dieser Pseudo-Ideologie ist:

– antiamerikanisch
– antizionistisch (was in Wahrheit antisemitisch bedeutet)
– antiliberal
– antikapitalistisch
etatistisch
– protektionistisch
– antifaschistisch
– antidemokratisch
– kirchenfeindlich
– und ein Anhänger der Church of Global Warming.

Das seltsame daran: obwohl diese Geisteshaltung, diese Pseudo-Ideologie (von Ideologie zu sprechen, wäre zu hoch gegriffen) über alle Massenmedien täglich verbreitet, in Schulen und Universitäten propagiert, von Beamten und Politikern praktiziert und von vielen Europäern auch geteilt wird, halten sich ihre Vertreter noch immer für Outsider, für die gesellschaftliche und moralische Elite, für Nonkonformisten, ja Rebellen – kurz, für die besseren Menschen, die sich über die dumme ungebildete Masse erhoben haben. Nur, wo ist diese angeblich dumme und ungebildete Masse?

Wenn etwa der Chef des ZEIT-Feuilletons, Jens Jessen, einen fast zu Tode geprügelten Rentner zum Anlass nimmt, sich über deutsche „Spießbürger“ zu mokieren, stellt sich die Frage, ob nicht Jessen und seine linksgrünen 68er Genossen „den“ deutschen Spießbürger zahlenmäßig nicht längst überholt haben. Jessens Lieblingshassobjekt ist längst vom Aussterben bedroht. Außerhalb des ZEIT-Feuilletons ist er nur mehr selten anzutreffen.

Auch „gegen Amerika zu sein“, bedeutet für Jessen und Co., sowie nach allgemeiner Lesart gegen den Strom zu schwimmen, ungeachtet dessen, dass bei Umfragen in Europa rund 90% diese Haltung als die ihre angeben, dass antiamerikanische Propagandaliteratur mittlerweile ganze Regale in den Buchläden und Bibliotheken füllt und dass alle Parteien von ganz links bis ganz rechts gegen amerikanische Politik wettern. Macht alles nichts: Vom drittklassigen Comedian auf Pro7 bis hin zur Hochkultur des deutschen Sprechtheaters: Wer gegen G.W. Bush polemisiert, kann sich des Beifalls sicher sein. Dass gute Kunst und Kleinkunst immer widerständig war, ist dabei nur scheinbar ein Widerspruch.

Obwohl die Anti-Mainstream-Ideologie zu einem großen Teil mit rechtsextremen Ideen konform geht (Antiamerikanismus, Antisemitismus etc.), ist der „Kampf gegen Rechts“ wesentlicher Bestandteil dieser Lehre. Und weil es sehr viele „Widerstandskämpfer“ und sehr wenige Feinde gibt, muss man ihre Taten bis ins groteske aufbauschen, bzw. die Feinde selbst erfinden, um diesen heroischen Kampf gegen die „braunen Massen“ führen zu können. Mit viel „Moral“ und Inbrunst haben die selbsternannten Antifaschisten die „rechtsextreme“ Eva Herman öffentlich hingerichtet und als Abschaum gebrandmarkt. Politiker weigern sich nun auf Veranstaltungen aufzutreten, wo auch Eva Herman spricht, sie singen lieber gemeinsam mit Leuten wie Muhabbet. Für Anhänger der Anti-Mainstream-Ideologie ist das kein Widerspruch.

Ebenso scheint die Kritik an den christlichen Kirchen immer schärfer zu werden, je bedeutungsloser diese in Europa werden. Die Ansichten und Werte der katholischen Kirche zu kritisieren, ist mittlerweile genauso aktuell und sinnvoll, wie gegen den geringen Energiewirkungsgrad von Dampfmaschinen zu wettern. Macht nichts: Katholikenbashing gehört zum Standardrepertoire jedes „kritischen“ Künstlers und Pseudo-Intellektuellen.

Jahrzehnte lang haben uns „aufgeklärte“ Pädagogen, „moderne“ Politiker, „avantgardistische“ Künstler, „progressive“ Journalisten und „alternative“ Weltverbesserer eingehämmert, gegen den Strom zu schwimmen, gegen die „dumme Masse“ zu sein und die Werte des „Spießbürgertums“ über Bord zu werfen. Das Ergebnis ist aber keine bunte vielfältige und aufgeklärte Gesellschaft. Nein, der Strom fließt jetzt in eine andere Richtung und die gleichen Leute, die uns diesen „Nonkonformismus“ gepredigt haben, gehen jetzt mit allen Mitteln gegen jene vor, die gegen den Strom schwimmen.

(Gastbeitrag von A. Wappendorf)

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54 KOMMENTARE

  1. Ich moechte noch

    -proislamisch

    hinzufuegen.

    Die MohammedanerInnen sind fuer die neuen Spiesser sakrosankt, dafuer wird umso mehr auf die Kircheeingepruegelt, wohl wissend, dass es darauf keine Fatwa gibt.

    Und SS-Mitglied GraSS moechte eine Kirche in einen Mohammedaner-Tempel „konvertieren“.

    Die linksgruenen Spiesser aus der Toskana-Vorstadt sind stolz auf die Emanzipation und gleichzeitig auf das Kopftuch.

    Sie schicken Ihre Kinder auf die Privatschule(Ist fuer Bjoern-Torben das Beste, er hat doch ADHS!), verdonnern aber die Bevoelkerung zum „interkulturellen“ Lernen in der Gesamtschule.

    Sie fuehlen sich in Kreuzberg wohler als in Bayern, sehen in jedem Mann einen potentiellen Vergewaltiger, halten aber nur Araber fuer richtige Maenner!

  2. Ein typischer Vertreter dieser Pseudo-Ideologie ist

    Alle Eigenschaften zusammen oder reicht schon eine?

  3. Ein wirklich klasse Beitrag, danke an den Autor!

    Deshalb lese ich täglich hier, es braucht PI, ein konservativer Kleks im sozialistischen Einheitsbrei.

    Es ist wirklich genau so wie beschrieben.

  4. Dazu passend:

    Prügel-Plakat der CSU: MVG schaltet Anwalt ein

    Um die Akzeptanz der Videoüberwachung nicht zu gefährden, will König verhindern, dass sich so etwas wiederholt. Er hat mittlerweile ein Anwaltsbüro beauftragt, den Fall zu prüfen. „Juristisch ist das hoch kompliziert“, sagte er. Es gehe ums Urheberrecht. Denn die MVG hatte die Aufnahmen vom Überfall im U-Bahnhof Arabellapark kurz vor Weihnachten der Polizei zu Fahndungszwecken überlassen. Eine Werbeargentur fotografierte sie im Internet ab und druckte sie auf ein Plakat.

    http://www.merkur-online.de/regionen/mstadt/CSU-Wahlplakat-Ueberfall-Koenig;art8828,878360

    Leserbeitrag im SZ-Forum:

    das Gejodel wg. der Verwendung eines Bildes beispielsweise durch einen von der SPD/Ude abhängig Beschäftigten wie den MVG-Mann soll wohl davon ablenken, daß es ein Sicherheitsproblem gibt.

    https://ssl.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/210/151828/?page=4

  5. Wenn Spießbürgertum bedeutet, sich gegen die Auflösung der Demokratie, gegen die Übernahme Deutschlands/Europas durch eine als Religion verkleidete faschistische Ideoligie, gegen den Austausch der Geburtsdeutschen durch mohammedanische Menschenhasser zu stellen, dann bin ich gerne ein Spießer.

  6. Also bitte, nicht so abschätzig über die Individualisten! So einer bin ich nämlich auch. Ein guter Anzug und eine eigene Meinung, das genügt heutzutage schon um aufzufallen. Früher war das normal.

  7. Ebenso scheint die Kritik an den christlichen Kirchen immer schärfer zu werden, je bedeutungsloser diese in Europa werden.

    Eigentlich dumm, oder? Wenn man was kritisiert, mach man grade wieder drauf aufmerksam, auch wenn es geanu das Gegenteil bwewirken soll.

  8. Diese beiden Punkte habe ich mit diesem neuen „Anti-Mainstream“ -Mainstream gemeinsam:

    – antifaschistisch
    – und ein Anhänger der Church of Global Warming.

    😀

    Den Rest nicht.
    Die beschriebenen Massen heutzutage merken garnicht, das sie inzwischen die eigentlichen, linksalternaiv und ideologisch ausgehärteten Spießbürger geworden sind. 😉

  9. Diesen Punkt habe ich mit diesem neuen “Anti-Mainstream” -Mainstream gemeinsam:

    – kirchenfeindlich

  10. Ein schöner Beitrag. Es ist verrückt und fast schon erheiternd, daß ausgerechnet „unkonforme“ Ansichten heute Pflicht sind, um „dazu zu gehören“.

  11. Kann man eins zu eins unterschreiben.

    Das einzige, was fehlt ist, dass diese Leute grundsätzlich (weiß der Henker warum) immer auch antibayerisch sind. Ist absurd, ist aber so. Einer der ersten Kommentatoren hier hat es schon angedeutet.

    Am schlimmsten finde ich diese Alt68er-Kabarettisten, die selbst aus Bayern kommen und dann in ihren Darbietungen ständig gegen Bayern (und Deutsche, sozusagen im Doppelpack Selbsthass) abkotzen, weil die Bayern ja ach so spießig sind, während sie selbst ja so supi-dupi-unkonventionell sind und natürlich PAU-SEN-LOS gegen den Strom schwimmen – außer natürlich, wenn es mal wieder ums Klischee verbraten geht, dann ist man ja applausheischend, dass man die Schleimspur erst mal wegschrubben muss.

    Wird auch gern in Berlin gemacht, wenns aber ums Handaufhalten (Länderfinanzausgleich etc.) geht, nimmt man’s natürlich gerne, nicht ohne gleich noch – na was wohl – gegen Bayern anzustinken, weil man selbst ja so hip und, na, wer weiß es… so spießig sind. Gähn.

    Paula (keine Bayerin)

  12. 90% gegen USA bedeutet 90% Revoluzer. Alle dagegen – keiner dafür – wofür auch immer.
    Die GesellschaftsUmgestalter haben keinen individualisiert – bloß isoliert. Es gibt in diesem Staat keinen Individualismus – nur Isolation: die Grundbedingung für den Kollektivismus. Das Ergebnis ist staatlich kontrollierter Konformismus, Gleichschaltung der Gedanken, Kadavergehorsam.

  13. „Diese beiden Punkte habe ich mit diesem neuen “Anti-Mainstream” -Mainstream gemeinsam:

    – antifaschistisch“

    Ich denke, es kommt darauf an, was man unter Antifaschismus versteht.

    Wenn ich mich nicht irre, war der Begriff Faschismus für die Dritte-Reich-Ideologie ein Begriff von Linken und vor allem der Sozialisten unter anderem in der DDR. Damit sollte der Begriff NationalSOZIALISMUS vermieden werden, um die eigene Ideologie des Sozialismus nicht zu diffamieren.

    Faschismus war aus Sozialisten-Sicht auch nur ein Problem des bürgerlichen kapitalistischen Klassenfeindes. Kapitalismus und bürgerliche Gesellschaft sollen Wegbereiter des nationalsozialistischen Systems gewesen sein, eine Meinung, die sich bis heute bei der Linken und der Antifa im Programm hält. Deshalb bekämpfen „Antifaschisten“ auch heute gerne alles, was auch nur im Entferntesten mit Bürgerlichkeit zu tun hat.

    Diese Art von Antifaschismus lehne ich wie der Autor ab. Antifaschismus in diesem Sinne bekämpft alles, was nicht links, demokratisch sozialistisch ist, wie das jetzt so heißt.

    Daß man Neonationalsozialismus und Rechtsextremismus ablehnt, ist für mich klar. Deswegen bin ich aber kein Antifaschist und auch kein Anhänger des Kampfes gegen Rechts, wie er heute existiert.

  14. Diesen Alt68er Neomarxistischen Leichengestank und ihren durch diesen pestiziden Gestank erkrankten Gefolgsleuten, kann nur mit einer Ultimativen Gute Laune Waffe begegnet werden….

    http://www.youtube.com/watch?v=IWKhbR33bww

    ….und heute abend wird mal wieder richtig party gemacht. Kack auf diese grünlinken spassverderber und ihren verworrenen weltbeglückungsideologien.

  15. Zum Punkt „Antiamerikanismus“: ich denke, das ist eher Anti-Bushismus (zu letzteren gehöre ich ich auch). Aber ich denke, in 1 Jahr(also nach der Präsidentenwahl) gibt es diesen Ismus kaum noch.

  16. Und ich mokiere mal auch die Spießer-Liste.
    Aber als Diskussionsaufhänger sehr schöner Artikel.

    Und hier der Extrakt, der es auf den Punkt bringt:
    Das Ergebnis ist aber keine bunte vielfältige und aufgeklärte Gesellschaft. Nein, der Strom fließt jetzt in eine andere Richtung und die gleichen Leute, die uns diesen „Nonkonformismus“ gepredigt haben, gehen jetzt mit allen Mitteln gegen jene vor, die gegen den Strom schwimmen.

  17. „Church of Global Warming“ ist nicht ganz richtig.

    Sollte heissen „Church of Man-made Global Warming“

    Die Erde hat schon immer, selbst in relativ kurz zurückliegenden Zeiten, Klimaschwankungen erlebt.

    Zur Religion wurde das erst durch die Traumtänzer- und Rosstäuscher-Internationale.

    Und die lebt ganz gut davon…

  18. vor vielen jahren wurde in heidelberg ( oben am berg , villengegend ) ein experiment durchgeführt, um mal zu testen wie weit die toleranz unserer gutmenschen geht .
    ein fernsehsender lies einen tieflader mit wohncontainer anliefern. auf die frage der anwohner was das soll bekamen sie zur antwort…das sind wohncontainer für asylbewerber. in null komma nix, kamen immer mehr gutmenschen zusammen um die aufstellung der container zu verhindern. das zeigte damals schon genau die gesinnung dieser gutmenschen.
    asylanten ja, aber nicht bei mir !!

  19. 19 KDL (12. Jan 2008 17:06)

    Zum Punkt “Antiamerikanismus”: ich denke, das ist eher Anti-Bushismus (zu letzteren gehöre ich ich auch). Aber ich denke, in 1 Jahr(also nach der Präsidentenwahl) gibt es diesen Ismus kaum noch.

    Dies glaube ich eher nicht. Vielleicht unter einer Einschränkung.

    Zunächst: Die Deutschen haben kein wirkliches Verhältnis zu dem Freiheits-Wert, sie wissen im Grunde nicht, was darunter zu verstehen ist. Sie halten andererseits Amerika als ein Synonym für Freiheit und damit für etwas, was ihnen nichts sagt.

    Der Deutsche hält es eher mit Gerechtigkeit, eine Selbstentfaltung stellt er hintenan. Zu riskant, vor allem, weil sich andere womöglich besser entfalten könnten als er selber.

    Nun zu meiner kleinen Einschränkung:

    Man kann nicht ausschließen, daß die Hillary Clinton, sofern sie die Wahl gewinnt, dieses amerikanische Modell so weit in Richtung old Europe bewegen wird, (Übernahme deutscher Umweltansätze, Übernahme des deutschen Krankenversicherungssystems, von HC bekanntlich propagiert) daß die Deutschen nicht tatsächlich die USA in den nächsten Jahren etwas freundlicher sehen werden. Denn die Deutschen lieben es, in den Augen anderer Geltung und Lob zu finden.

    Aber dies wird nur vorübergehend sein, denn die amerikanische Demokratie unterscheidet sich doch von dem, was wir hier für Demokratie halten.

    E.Ekat

  20. mir kam der gedanke schon vor längerem: auf politischen bildungsreisen z.b. der falken lernten wir früher die gefahren des nationalsozialismus kennen- und über die sogenannten „ewiggestrigen“.
    und neulich dann, fiel es mir wie schuppen von den augen: die ewiggestrigen, das sind heute die 68`er- sie halten an einem längst überholten schwarz-weiß (bzw.rechts-links) feindbild denken fest und merken nicht, dass die welt sich weitergedreht hat.
    krampfhaft versuchen sie die leiche des sozialistischen staatswesens am leben zu erhalten. echt makaber. wenn sie nicht so sehr nerven würden, könnte man sie fast bedauern. 😉

  21. #24 Wotan

    der linksgrüne bildungsbürgerliche PC-Spießer mit seiner Vordenkerin Fatima Roth lebt doch prinzipiell nach dem „St. Florian-Prinzip“ :

    Sankt Florian, du guter Mann, verschon mein Haus – zünd´andre an !

    (Sankt Florian ist der Schutzheilige von Kesselwärtern, Brandstiftern und Feuerwehrmännern)

  22. In äußerst treffender, übertragbarer Weise hatte schon Ronald Reagan die besagten Ideologen charakterisiert:

    „Well, the trouble with our liberal friends is not that they are ignorant, but that they know so much that isn’t so.“

    (aus einer Rede vom 27.10.1964)

  23. Seit wann sind denn die alt68 antifaschistisch?
    Das behaupten sie nur so gerne.
    Die sind so antifaschistisch, wie die DDR ne Demokratie war.

    Die Linken sind die Faschisten.

    Für alle, die des Englischen mächtig sind, hab ich hier ein Interview mit Jonah Goldberg, Autor des Buches“ Liberal Fascism“ (wobei liberal in den USA die Bezeichnung für Linke ist) gefunden. Der Autor erklärt, warum der Faschismus von Musolini und Hitler eigentlich eine Linke Bewegung war.

    http://dennisprager.townhall.com/TalkRadio/Show.aspx?RadioShowID=3&ContentGuid=2b2af5ca-3d3a-4e24-9758-0a8980433aea

    Allen anderen Punkten stimme ich bedingungslos zu.
    Die Linken sind echt widerlich.

  24. die linken 68er gutschwuchteln stehen heute da, wo sie schon lange hingehören, nämlich auf dem prüfstein der geschichte.
    und siehe da, immer mehr menschen fragen ihre elterngeneration „warum habt ihr die islamisierung zugelassen? warum habt ihr diese leute ins land gelassen? habt ihr nicht im koran alles nachlesen können, was diese leute mit uns vorhaben? warum habt ihr alles verdrängt und den nachfolgenden generationen diese last aufgebürdet?“

    aber sie werden keine antwort erhalten, weil die, die gefragt werden, gerade auf einer demo gegen rechts, gegen rassismus sind, wo sie den aufstand der gutgläubigen spießer zelebrieren.
    einige werden jetzt nachvollziehen können, wie sich die gefühlt haben, die man nach `45 fragte „warum habt ihr nichts gegen die nazis unternommen, in `mein kampf` stand doch alles drinnen, was die nazis vorhatten? warum habt ihr das sehenden auges zugelassen?“

  25. Wirklich ein sehr guter Beittag. Alle Achtung!

    Die Rebellen, mit durchaus elitären und damit antidemokratischen Führungsanspruch gegenüber einer für dumm und verdorben gehaltenen Masse, nennt man Avantgarde und deren politisches Ziel die Erziehungsdiktatur.

    Das avantgardistische Selbstverständnis können wir tatsächlich bereits bei den selbsternannten Revoluzzern in den 1960ern identifizieren. Allerdings werden auch die DDR und andere sozialistische Länder Erziehungsdiktaturen genannt. Der politische Begriff Avantgarde führt tatsächlich unmittelbar zum Massenmörder Lenin und wenn man den Ursprüngen der Erziehungsdiktatur nachgeht, so gelangt man über Marx und Engels hin zu den sogenannten Frühsozialisten. Demokraten waren das nicht!

    Das elitäre Selbstverständnis bestimmt auch die Attraktivität, den die linken Ideologien auf zumeist labile und charakterschwache Menschen ausübt. Den Marxens und Lenins sind innj ausnahmslos allen Fällen psychische Störungen nachweisbar. Solche Leute suchen einen Halt im Leben, eine Instanz, die für sie entscheidet, was gut oder schlecht ist. Es sind unmündige Bürger, die ohne einen starken Glauben gar nicht leben können. In früheren Zeiten wären es religiöse Eiferer geworden. Der im Artikel genannte Hass gegen den christlichen und jüdischen Glauben, in dem sie sich selbst erkennen, ergibt sich aus verdrängtem Selbsthass.

    Das Verhältnis, welches diese Leute zu ihrer Ideologie entwickeln, reflektiert die krankhaften Züge des Trägers. Es zeigt sich in Dogmatismus, Beratungsresistenz, Intoleranz und regelrechter Besessenheit. Das Nachgeben gegenüber bereits dem leisesten Zweifel an der Richtigkeit ihres Gedankens würde nämlich zum blitzartigen Zusammenbruch der mühsam zusammengeflickten eigenen „Identität“ führen. Kritik, selbst an nur Details ihrer Ideologie, betrachten sie immer als Kritik an sich selbst. Daher die Intoleranz.

    Wertet man die nunmehr mehr als zwei Jahrhunderte andauernde Aktivitäten der verschiedenen Linkskräfte aller möglichen Länder statistisch aus, so kann man den Zahlen mühelos ablesen, dass das fundamentale Problem eben die Intoleranz ist, die allen wesentlichen Linkskräften eigen ist.

    Wer denn meint, dass er die Wahrheit für sich gepachtet hat und er demzufolge die elitäre Mission hat, diese einer für dumm und verdorben gehaltenen Masse zu diktieren, dessen politische Praxis wird stets eine antidemokratische sein, da kann er sich das Etikett „demokratisch“ noch so plakativ an die Brust heften.

  26. Wäre ich Araber oder Latino etc, etc, wäre ich natürlich ein Clintonist. Oder noch besser: Obama – ganz en vogue z.Z. auch in DE.

    Clinton hat 500 km weit von Stuttgart bombardiert, um eine moslemische Enklave mitten in Europa zu befestigen. Schorsch-Dabelja hat dasselbe gemacht, aber 3000 km weit vom selben Ziel um einen effektiven Riegel um diesen fanatisch-rassistischen Mörder verpassen zu können.

    Mit den eigenen HR, sowie damals, nebenbei gesagt.

    Wäre es den wehrten Kollegen pro-europäischen Anti-bushisten eine Zumutung zu fragen, ob sie sich über diese Tatsachen in Klarem sind.

    Und – vorsichtshalber – bitte, was passiert mit Öl, wenn „Riegel raus“ und / oder Arab going nuclear.

    Und ich frage mich, ist das jetzt eine „antideutsche“ Frage oder eine Frage der – na ja – Unzurechnungsfähigkeit.

  27. @Mr. Chaos:

    Der Typ ist super, die Beschreibung der häßlichen Links-Figuren ist keine Satire, sondern trifft 100% zu.

    Lustfeindlich und dumm sind die.

    Bei uns gibts nen Laden, wenn ich da früher wild knutschend mit ner Frau rummachte haben die doofen Linken immer hasserfüllt und neidisch geguckt und wahrscheinlich das Maul zerrissen. Mir wars egal.

  28. 24 Stunden im Moloch Berlin, sie bekommen die „nörgelnden Rentner“ nicht in den Griff.

    Berlin: Zivilbeamte nach Einsatz von Personengruppe attackiert
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/92043/index.html

    Berlin: Im Streit zugestochen
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/92038/index.html

    Berlin: Busfahrer von Jugendlichen bedroht
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/92035/index.html

    Berlin: Mann durch Schüsse verletzt
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/92039/index.html

    Berlin: Festnahmen nach Sachbeschädigungen und versuchter Gefangenenbefreiung
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/92042/index.html

    Berlin: Busfahrer angegriffen
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/91985/index.html

  29. Volle Zustimmung! Die liberale Anti-Mainstream-Haltung ist eine erstarrte Geste, wie die „Moral“ der Kartei-Christen. Es sieht gut aus, aber wirklich das umsetzen, das machen sie dann doch nicht. Ich wurde schon von so vielen achsoliberalen Links-Säcken angepöbelt, und sobald man in der Rede gegen den Mainstream schwimmt, reißen die Leute den Mund auf, um ihn sich danach schier zu zerreißen.
    der autochthonen europäischen Gesellschaft eingenommen wird.

    „Ein typischer Vertreter dieser Pseudo-Ideologie ist:
    – antiamerikanisch (und zieht sich den Popmüll rein, weil daß ja so cool und subversiv ist; Swingtanzen ist nicht mehr verboten)
    – antizionistisch (was in Wahrheit antisemitisch bedeutet)(ein Erbe aus den geistigen Untiefen der Siebziger)
    – antiliberal (Haben kann man die Freiheit, nur nehmen darf man sie sich nicht)
    – antikapitalistisch (Wenn die Punks wüßten, wer ihr Bier braut und ihnen Euros in die Hand drückt…)
    – etatistisch (Gleichzeitig wimmern sie, wenn der Staat die Überwachung ausbaut. Umgekehrte Schizophrenie bei Konservativen)
    – protektionistisch (nur für das eigene Eigentum)
    – antifaschistisch (Aber Lenin und Stalin finden die ganz toll…)
    – antidemokratisch (die wollen, daß nur ihre eigene Stimme zählt…)

    ETC. Soviel zu der Schizophrenie des üblichen Linken.

  30. Guter Beitrag! Neben Eva Herman ist der Komiker und Moderator Manes Meckenstock ein weiteres, weniger prominentes Opfer der Empörungsmaschinerie. Zwar hatte er sich durch einen zugegeben saudummen Spruch disqualifiziert, aber es soll ja mal vorkommen, dass jemand schneller spricht als er denkt. Doch weshalb ist es da nicht mit einem einfachen Kotau getan, warum muss immer die Höchststrafe folgen, z.B. Rücktritt oder Jobverlust? http://www.presseportal.de/pm/62556/1052672/westdeutsche_zeitung

  31. Lieber Herr Wappendorf.

    Herzlichen Dank für diese ebenso erfrischende wie treffende Analyse. Der Anhänger dieser ideologisch genormten Avantgarde vom Typ Jessen sind die geistig einfach strukturierten neuen Ökospießer.

    Es sind die Sowiesoallesbesserwisser, die 110% Mülltrenner, diejenigen, die ganz stasimäßig in den Mülltonnen der Nachbarn schnüffeln und diese dann „hinhängen“. Diese Leute sind unverbesserliche Esoteriker, Heilpraktiker-süchtig und Mindestlohnforderer.

    Antiamerikanismus und Palästinensertuch gehören zum guten Ton, genauso wie eine Abtreibung, Tempo 100 km/h auf der Autobahn (und zwar auf der linken Spur, man ist ja links). Völkischer Kollektivismus ist dann die gemeinsame Konstante mit den Neonazis.

    Selbstverständlich haben diese Ökospießer Anteile an sinnlosen Windmühlenparks und ein Patenkind in Afrika. Aber wehe, in der Nachbarschaft entsteht ein Kindergarten…

    Leider sind zuviele dieser neuen Spießer Beamte und andere Staatsdiener, vor allen Dingen aber astrologiegläubige Dienerinnen des Öffentlichen Dienstes, die ohne Quotenbefehl am Fließband stehen würden.

    Diesen Bürokraten, die bis in höchste Ämter vorgedrungen sind, verdanken wir eine völlig aus dem Ruder gelaufene Politik. Denn diesen Leute ist es völlig egal, wer unter ihnen als Minister dient.

    So läßt sich das alles noch viel weiter erklären. Hitler hätte seine Freude an einem Jessen und an den Ökospießern in den Vorstadtreihenhäuschen gehabt. Das, genau, waren vor 75 Jahren seine Anhänger.

    Schöne Grüße
    Jochen Trebmann

  32. #33 rebaseissue

    Hallo rebaseisue,

    Ihr Beitrag ist eine treffende Beschreibung. Ganz toll geschrieben. Vielleicht kennen Sie Schumpeters „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“, in dem er den strategischen Vorteil der Linken beschreibt: die Dummheit der breiten Masse, die sich den linken Vorbetern anschließt, weil diese mit ihrer Ideologie intellektuell schwache Gemüter besonders ansprechen.

    Gerade der Erfolg des Kapitalismus, so Schumpeter, bringt eine Menge Halbgebildeter hervor, die sich den ideologischen Vorbetern anschließen und deren Ideologie zur eigenen Weltanschauung, ja zur eigenen Charaktereigenschaft machen.

    Ihr Beitrag bringt es in aller Kürze auf den Punkt. Ich hoffe, Sie schreiben noch viel und oft in diesem Blog.

    Schöne Grüße
    Jochen Trebmann

  33. Wenn Ihr mal Spießer-Sightsseing machen wollt, dann nix wie loss ins Cafe Einstein.

    Hier die Eigenwerbung:
    Der Kaffeehausbesitzer, Künstler und Galerist Gerald Uhlig hat mit dem Einstein Unter den Linden ein „Begehbares Kunstwerk“geschaffen (Der Spiegel), das sich zum Treffpunkt von Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur entwickelt hat.

    Hier finden regelmäßig Lesungen bekannter Autoren statt, in der Galerie im Einstein werden regelmäßig Fotoarbeiten internationaler Fotografen präsentiert. Auf der Speisekarte des Café Einstein Unter den Linden finden Sie neben den Klassiker wie dem Wiener Schnitzel, Saftgulasch mit Serviettenknödel und dem Kaiserschmarren gehobene internationale Küche. Dazu kann der Kenner sich von dem ausgewählten Angebot der Weinkarte verführen lassen.

    Berühmt ist das Einstein auch für die vielfältige Zubereitung des Cafes. Vom Einspänner zum Kleinen Braunen bis zur Melange, alles wird gereicht was das Herz des passionierten Cafehausgängers begehrt. In der hauseigenen Patisserie wird täglich frisch Käsekuchen, Sachertorte und natürlich der berühmte Wiener Apfelstrudel gebacken.

    Zu unserem Afternoon Tea reichen wir Ihnen gerne eine Auswahl kleiner Sandwiches und hausgemachter Tartes zu einer Kanne Tee, die Sie unter sieben verschiedenen Teesorten wählen können.

    Hier könnt Ihr sie alle sehen, die Spießer
    http://www.einsteinudl.com/guests/index.shtml

    Wäre für Ali ein gute Adresse zum Abziehen… Das lohnt mehr als bei Rentern und Minderjährigen.

  34. @ Jochen Trebmann……wunderbar getroffen. bei mir in der straße wohnt eine richterin auf die dieses alles genau zutrifft was sie schreiben.
    es gibt in der straße kaum eine familie mit kindern die diese bösartige frau nicht verklagt hat.
    aber vor gericht soll sie immer sehr milde urteilen…hab ich gehört !
    auch sie wurde schon gesehen wie sie anderen leuten in die mülltone schaute, außerdem ist sie gegen fluglärm, das steht zumindest auf der fahne die sie seit monaten aus dem fenster hängt.

  35. Der virtuelle Spießbürger

    – antiamerikanisch
    – antizionistisch (was in Wahrheit antisemitisch bedeutet)
    – antiliberal
    – antikapitalistisch
    – etatistisch
    – protektionistisch
    – antifaschistisch
    – antidemokratisch
    – kirchenfeindlich

    Gute Zusammenfassung der ideologischen Ausrichtung unserer politischen Gegner.

    Ich würde sagen, hier zeigt sich einfach die ganze „Kultur“ der Unfreiheit des unseligen sozialistisch-zentralistischen Denkens.

    Es ist der Drang nach Freiheit, der Menschen gegen dieses perfide „Unterdrückungssystem“ ankämpfen läßt.

    Es ist der immer geringer werdende Grad an persönlicher Entscheidungsfreiheit, die zunehmende Bevormundung und Gängelung durch ein sich immer weiter in die Gesellschaft ausdehnendes bürokratisch-obrigkeitsstaatliches Ungeheuer, was mir und vielen anderen Bürgern nicht nur ein mulmiges Gefühl bereitet, sondern und auch viele konkrete Nachteile mit sich bringt.
    Und es fehlt immer noch an einem echten Gegengewicht gegen diese sich fortsetzende Strangulierung der elementaren bzw. überlebensnotwendigen Funktionsprinzipien menschlicher Gesellschaft.

    In der Schweiz gibt es mit der SVP ein solches Gegengewicht. Bei uns in Deutschland fehlt etwas Entsprechendes. Und ob es das jemals geben wird, ist fraglich. Denn der Sozialismus hat unser Denken in einem Ausmaß geprägt, welches ein Umsteuern nahezu unmöglich macht. Die Wahlergebnisse für die linken Parteien sind dabei nur eines von mehreren Indizien.

    Was wir in Deutschland daher bräuchten, wäre eine liberal-konservative Gegenbewegung. Aber: Keine reaktionäre Rückkehr zu den längst überholten Strukturen der fünfziger Jahre.
    Sondern eine (Wieder-)Entdeckung der fundamentalen Funktionsprinzipien für eine lebensfähige Gesellschaft.

    Dazu gehören u.a.:
    -Staatliche Mißwirtschaft und Verschwendung endlich ernsthaft bekämpfen;
    -Mehr Förderung und Anerkennung der Selbständigkeit/ des Unternehmertums;
    -Weniger sozialistische Umverteilung;
    -Steuern und Abgaben senken;
    -Einwanderung qualifizierter Fachkräfte statt Analphabeten/Unterschichtengesindel;

    Mit anderen Worten: Belohnung von Leistung- Bestrafung von Faulheit

  36. Hier noch weiterer Treffpunkt der Neo-Spießer, die Toskana.

    Aus Wikipedia:

    Toskana-Fraktion ist ein Schlagwort der politischen Kultur in Deutschland und Österreich. Es wird vor allem in der Presse häufig auf eine Gruppe Politiker und Intellektueller der Linken des politischen Spektrums angewandt, die ihren Urlaub vorzugsweise in der Toskana verbringen.

    Die Toskana-Fraktion stellt dabei keine Seilschaft im eigentlichen Sinne dar (wie etwa der konservative Andenpakt). Der meist pejorativ gebrauchte Begriff ist vielmehr auf eine den Toskana-Fraktionären angeblich gemeinsame Lebensphilosophie gemünzt: die einstmaligen Rebellen der 68er-Bewegung sind, ermattet vom „Marsch durch die Institutionen“, demnach im Alter zu durchaus bürgerlichen Genussmenschen geworden, was sich in ihrer Vorliebe für italienische Gaumenfreuden manifestiere. Häufig schwingt in der Verwendung des Begriffs der Vorwurf der Faulheit und Selbstgefälligkeit mit. Seit Fischers asketischer Phase mag es manchem freilich schwerfallen, den prominenten Toskanaurlaubern allgemein Hedonismus nachzusagen.

    Der Ursprung des Begriffs ist unklar. Er kam in den 1980er Jahren auf; als möglicher Erfinder wird Klaus von Dohnanyi genannt.

    Der Toskana-Fraktion wurden und werden von der Presse üblicherweise folgende Politiker zugeordnet:

    * Björn Engholm (SPD; war noch nie in der Toskana)
    * Otto Schily (SPD, vormals GRÜNE; besitzt seit 1989 ein Landgut bei Siena)
    * Peter Glotz (1939-2005; SPD; verbrachte seine Ferien meist in Castiglion Fiorentino)
    * Gerhard Schröder (SPD; wurde erstmals 2003 gesichtet)
    * Oskar Lafontaine (Die Linke, vormals SPD; urlaubt bevorzugt in Capannori bei Lucca)
    * Joschka Fischer (GRÜNE)
    * Claudia Roth (GRÜNE)
    * Jürgen Trittin (GRÜNE)
    * Michael Häupl (Bürgermeister von Wien, SPÖ)

  37. @Eurabier
    Auch fast arme politisch incorrecte Eltern versuchen inzwischen, ihre Kinder auf Privatschulen zu schicken. Und gewisse Schulen versuchen das durchaus hinzukriegen,indem sie die Eltern mitarbeiten bzw.Gutbetuchtere mehr bezahlen lassen
    Ganz gewiss sind das nicht die kirchlichen Privatschulen.

  38. Ein Super-Beitrag. Es wird allmählich aus einem diffusen Ahnen ein Wissen, woher das Unwohlsein gegenüber solchen „Vorbildern“ kommt und wohin es führt.

    Sind das doch mittlerweile die Ewig-Gestrigen, die kein Jota von Ihren Überzeugungen abweichen – ein Vorwurf, den diese Leute ihren Ach-so-Nazi-Vätern immer machten.
    Sehr anschaulich und entlarvend in den letzten Fernseh-Diskussionen, diese Herumlavieren und sich in Halbwahrheiten flüchten. – Offensichtlich ein Generationenproblem, mit dem ausgerechnet diese Generation gemeint hatte, niemals konfrontiert zu werden.
    Es bleibt interessant.

    Im Übrigen ist Bildung jedem zugänglich, alles andere Propaganda. Aber man muss halt Lernen wollen, die banalste Sache der Welt.

  39. #19 KdL
    Glaubst du tatsächlich, die Amis wählen was
    dir oder unserer politischen Klasse genehm ist?
    Die werden dir was sch……n. Du musst also nicht erst gross umdenken, du kannst deine
    Vorurteile weiterleben, auch nach Bush, Erzpinsel.

  40. Guter Beitrag ! Die 68er waren in Wirklichkeit die europäische Version der Taliban. Noch haben sie einige Pöstchen inne, bald nicht mehr.

  41. Wunderbarer Artikel! Bringt die Sache gut auf den Punkt. Vielen Dank dafür.

    Der Zeitgeist hat sich eben wirklich gewandelt. Das Rückständige kommt nun eindeutig von Links. Leider wissen (gerade von den Besagten) wohl noch viel zu wenige dass der Faschismus am extremen Ende _aller_ politischen Richtungen steht. Kurz gesagt (das ist nicht von mir), erst gab es einen roten Faschismus, dann den braunen und jetzt den grün-grünen (Islam/Koran-Fanboys gekoppelt mit ein paar linken Besserwissern).

    Es hat sich heraus gestellt, dass das was uns Rot-Grün (wovon ich mal ein Anhänger gewesen bin) letztlich nur eine Ideologie auf Biegen und Brechen verkauft hat, und es sie gar nicht interessierte was den Menschen nützt, bzw. welche Probleme auf der Tagesordnung stehen.

    Zum Artikel noch kurz eine Anmerkung:
    Was auf mich zutrifft, bin ich wohl auch
    -antifaschistisch
    -Anhänger der Church of Global Warming 😉
    -nicht antiliberal, aber vermisse die richtigen „Firmenväter“ und stehe einigen großen Konzernen kritisch gegenüber („Killerbrause“ z.B.). Aber wie hier in unseren Medien auf das Unternehmertum eingedroschen wird, ist ein Graus und kein Wunder wie es momentan mit der Wirtschaft aussieht.

    Auch war ich früher, sofort dran mit „oh, das darf man nicht sagen, dass hört sich ein bissl rechts an“. Totaler Quatsch. Auch wie manche Skriptkiddies meinen, dass pi-news rechtsradikal sei. Das Wichtigste ist, dass sich das aufgeklärte (!) Abendland sich wieder seinen Fähigkeiten bewusst wird und heraus kommt aus der medialen Verblödung und sich auf seine (Meinungs)freiheit beruft und diese weiterhin als unantastbar gelten lässt, egal von wem.
    Und das ist auch für mich das Entscheidende, ist es eben (leider zwar) eine Tatsache, dass vom Koran/Islam Gewalt ausgeht und sich dass langsam im Alltag manifestiert. Hätte man zwar schon früher draufkommen können (ordentliche Koran-Übersetzung lesen, siehe den „Minority Report“ oder ein islamisch geprägtes Land finden mit einer halbwegs vernünftigen Staatsform (Demokratie?) und Menschenrechten…), aber ich hoffe es ist noch nicht allzu spät dafür.
    Ansonsten sehe ich aber klar. 😉

    Hier auch ein großen Dank an pi-news. Ich hoffe dass noch mehr ehemals Verblendete hierhin finden.

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