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Die noch junge islamkritische Bewegung in Deutschland zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus. Das Spektrum reicht von Frauenrechtlerinnen über das konservative Milieu bis hin zu den Ex-Muslimen. Sie alle weisen gewisse ideologische Schnittmengen auf, die sich in der Islamkritik manifestieren.

Vielleicht, und wahrscheinlich gerade deshalb, ist es so schwierig, eine geeignete und allgemeingültige Organisationsform zu finden. Jedoch muss dies kein Nachteil sein – gerade in der Vielfalt liegt die Kraft und Dynamik einer neuen Bewegung, die stetig wächst und immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt. Der “weltanschauliche Aktionsradius” wird ausgeweitet, so dass unterschiedliche Ansätze zu einem verschmelzen – e pluribus unum.

Mit diesem Beitrag soll der Versuch unternommen werden, die verschiedenen islamkritischen Richtungen zu klassifizieren. Außerdem soll deren Bedeutung in den Gesamtkontext gestellt werden.

Das konservative Element

Den wahrscheinlich größten Anteil an der Gesamtbewegung haben die konservativen Elemente. Es gilt, westliche Werte gegen die Einführung der Scharia zu verteidigen und im wortwörtlichen Sinne zu “konservieren”. Das christlich-jüdische Erbe als Teil europäischer Kultur ist ebenso zu betonen wie die (allerdings nicht uneingeschränkte) Solidarität zu anderen westlich geprägten Staaten wie die USA, Kanada und Australien. Im Bereich der Terrorismus-Bekämpfung sollen dem Staat Privilegien zugestanden werden, die gegebenenfalls mit den Freiheitsrechten kollidieren. Patriotismus sowie die traditionelle Familie spielen ebenso eine Rolle. Die Islamkritiker Hans-Peter Raddatz, Udo Ulfkotte sowie dieser Web-Blog sind dazuzuzählen.
Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber, der einmal vor einer “durchrassten” Gesellschaft warnte, ist nur zu bedauern. Die Ethnie eines Menschen als Kriterium für gelungene bzw. gescheiterte Integration zu machen ist nicht nur rassistisch, sondern auch ein armseliger Versuch, den rechten Rand zu bedienen. Uns zeigt dies nur, dass er nicht verstanden hat, um was es im Kern geht. Seine Parteifreunde verfehlen das Ziel ebenfalls: Sie träumen immer noch von einer Integration des “moderaten” Islam.

Die Liberalen

Auch wenn sich die “Parteienversion” dieser politischen Richtung – wenn es um Islamkritik geht – nicht unbedingt für die Meinungsfreiheit einsetzt, so müsste das “Freidenkertum” eigentlich an erster Stelle stehen. Glücklicherweise gibt es noch Menschen, die sich von der Political Correctness keine Denkverbote auferlegen lassen, wie zum Beispiel der (links-)liberale Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ralf Giordano. Er leistete der islamkritischen Bewegung einen großen Dienst als er seinen vielzitierten Satz postulierte: „Der Islam ist das Problem.“ Die Tatsache, dass er durch seine jüdische Herkunft die Shoa selbst miterleben musste, befreit ihn von jedem Extremismusverdacht. Wir alle erinnern uns noch an die absurde Debatte um die Kölner Groß-Moschee. Die türkischen Ditib-Vertreter, die in Taqiyya-Manier für möglichst hohe Minarette plädierten, führten Politiker und Medien an der Nase herum. Das naiverweise vielgepriesene “Symbol für Integration” wird sich sehr bald als wahrer Alptraum entpuppen. Eine Fläche von 20.000 Quadratmetern, auf der ausschließlich türkische Geschäfte angesiedelt werden sollen, zementiert die räumliche Trennung zur übrigen Gesellschaft. Die Minarette, die den Herrschaftsanspruch des Islam symbolisch legitimieren, kann – um mit den Worten Giordanos zu sprechen – nur eines bedeuten: “Die Integration ist gescheitert.” Bleibt zu hoffen, dass außer dem jüdischen Schriftsteller bald noch mehr liberale Geister die Gefahr erkennen und ebenso Zivilcourage zeigen.

Die Christen

Das christliche Element in Deutschland ist nicht zu unterschätzen. Längst hat der Privatsekretär des Papstes Georg Gänswein vor der Islamisierung Europas gewarnt. Auch andere hohe Würdenträger sprechen eine ähnliche Sprache. Jedoch erreichte das Bewusstsein um die gefährlichen Entwicklungen leider auch einen sehr traurigen Höhepunkt. Aus Verzweiflung über die Ausbreitung des Islam wählte der Erfurter Pfarrer Weißelberg den Freitod, indem er sich mit Benzin übergoss und selbst verbrannte. Die Kreuzzüge, die in Diskussionen immer wieder herangezogen werden, um generell vom Thema Islam abzulenken und islamische Barbareien zu relativieren, sind nur ein Streitpunkt zwischen den beiden Monotheismen. Peter Sloterdijk, der wichtigste deutsche Gegenwartsphilosoph, schreibt in seinem Buch “Gottes Eifer” dazu folgendes:

Schon der erste Blick auf die historischen Zusammenhänge zeigt jedoch, daß es sich bei den sieben Großunternehmen dieses Typs zwischen 1096 und 1270 aus der Sicht der Kreuzfahrer überwiegend um Maßnahmen zur Eindämmung der islamischen Offensive gehandelt hat.

Früher wie heute zeigt sich der Islam eindeutig im Gewand des expansiven Imperialismus. Die Christen werden wieder den Kampf gegen die “islamische Offensive” aufnehmen, mit dem Unterschied, dass sie diesmal nicht alleine sind…

Die Ex-Muslime

Die Ex-Muslime sind ein sehr wichtiger Bestandteil der islamkritischen Bewegung. Genau wie Ralf Giordano kann man sie nicht des Rechtsextremismus bezichtigen, das Diktat der Political Correctness greift hier nicht. Die zumeist aus dem Iran stammenden Mitglieder wie die ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi besitzen durch ihre persönlichen Erlebnisse einen ungeheuren Erfahrungsschatz, den sie weitergeben können. Mit ihren Vortragsreihen reisen sie durchs ganze Land und klären das Publikum über die Gründe auf, warum sie dem Islam den Rücken gekehrt haben. Dass es hierfür reichlich Stoff gibt, muss an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden. Die jüngste Veranstaltung, an der sie teilnahmen, trug den Titel: “Aufklären statt Verschleiern” . Sie erhielt großen Zuspruch (PI berichtete). Das zentrale Motto der Ex-Muslime “Wir haben abgeschworen” spielt auf den Tabubruch der Frauenbewegung der 68er an, die damals mit dem Slogan “Wir haben abgetrieben” für heftige Schlagzeilen sorgte. Die “Selbstkritik”, mit der sich die Ex-Muslime mit ihrer eigenen Religion auseinandergesetzt haben, ist im islamischen Kulturkreis dringend notwendig. Wie viele andere Islamkritiker sehen sich auch die Ex-Muslime Beschimpfungen und Drohungen ausgesetzt. Als Apostaten (die Abkehr vom islamischen Glauben wird gemäß dem Koran mit dem Tode bestraft) sind sie besonders der Gefahr ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden. Deshalb verdienen besonders sie unsere Achtung und unseren Respekt.

Die Feministinnen

Die Frauenrechtlerinnen haben auch schon bemerkt, dass die größte Bedrohung vom Islam ausgeht. Während sie in der deutschen Mehrheits-Gesellschaft um gleiche Löhne kämpfen, geht es in den islamischen Parallelgesellschaften um Leib und Leben. Dabei sind allgemeine Unterdrückung, Zwangsheirat und Kopftuch-Zwang noch lange nicht die schlimmsten Aspekte. Chauvinismus und Machotum einiger männlicher Moslems kennen keine Grenzen. So sind viele muslimische Frauen auch schon Opfer eines Ehrenmordes geworden – mitten unter uns. An Barbarei nicht zu überbieten ist aber die Verstümmelung durch Beschneidung. Wie PI kürzlich berichtete, beläuft sich die Zahl in Großbritannien (dem Land, in dem die Islamisierung am weitesten voran geschritten ist) auf unglaubliche 66.000 Opfer(!). Diese 66.000 Frauen – die Zahl ist so unglaublich – werden ihr ganzes Leben lang unter den Folgen zu leiden haben. Alice Schwarzer prangert jedoch nicht nur diese Missstände an. Sie beobachtet außerdem die Unterwanderung unseres Rechtssystems:

“Die Islamisten werden vermutlich leider nicht mehr mit demokratischen Mitteln zu stoppen sein.”

Als eine der Intellektuellen, die die Probleme entschieden anspricht, macht sie auch auf die Gemeinsamkeiten zwischen Islam bzw. Islamismus und Nationalsozialismus aufmerksam.

Die Schwulen und Lesben

Schwule und Lesben sind in letzter Zeit immer häufiger zum Ziel islamischer Intoleranz geworden. Eine Studie in London kam zum Ergebnis, dass 95% (!) der Moslems der Meinung sind, dass Homosexualität “nicht akzeptabel” sei. Damit jedoch nicht genug. Zuweilen schlägt die Aversion auch in Gewalt um. Der Angriff auf ein Schwulen-Café in Berlin (die Moslems gingen mit Eisenstangen auf die Gäste los) zeigt wieder einmal deutlich, was eine faschistoide Ideologie wie der Islam im realen Leben anrichten kann. Die Schwulen-und Lesbenbewegung hat in den letzten Jahren einiges erreicht. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft steht dieser sexuellen Ausrichtung weitaus toleranter gegenüber als noch vor einigen Jahrzehnten. Durch den stark wachsenden Anteil orthodoxer Moslems aber ergeben sich für Schwule und Lesben neue Herausforderungen. Einige “Quer-Organisationen” haben schon auf die neuen Entwicklungen reagiert und Farbe bekannt. In ihren Internet-Foren wird jetzt auch die Wurzel der Homophobie thematisiert – der Islam.

Nachwort

Oben genannte gesellschaftliche Strömungen sehen sich durch den Islam massiv in ihrer Freiheit bedroht, jede auf ihre Art und Weise. Sicherlich gibt es zwischen den einzelnen Gruppen ideologische Differenzen, wenn nicht sogar Widersprüche. Für die islamkritische Bewegung ist es jedoch wichtig, dass jeder seine Eigeninteressen zurückstellt, um dem gemeinsamen Gegner Paroli zu bieten – e pluribus unum. Nur so kann es uns gelingen, der Islamisierung Europas Einhalt zu gebieten.

Ich möchte den Beitrag mit einem Zitat schließen, auf das ich durch unsere Administratorin im Aktionsforum aufmerksam geworden bin:

“Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist” (Victor Hugo)

(Gastbeitrag von Pinchador)

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190 KOMMENTARE

  1. Wen und was ich alles nicht mag, kann ich hintanstellen, solange es weiter um Aufklärung über und das zurückdrängen des Islam geht.
    Die Probleme die wir untereinander haben mögen, haben Zeit, bis man sich wieder der Toleranz widmen kann.
    Möglich auch, dass unsere Probleme miteinander nach und nach verschwinden oder auch bloss nicht mehr wichtig werden

  2. Eine Gruppe ist vergessen worden: die wahren Linken. Die Linken, welche die rosarote Brille abgenommen haben. Die Linken, die sich schon immer gegen jeder Art vont Totalitarismus wehrten. Die Linken, die nicht wie die Grünen seit den 80er Jahren erstarrt sind. Und Altlinke wie Wallraff, Staeck oder Küntzel, die sich nie ihr Denken haben vorschreiben lassen!

    Gewiss, ihre Zahl ist noch klein, aber auch sie wird weiterwachsen. Wir bräuchten aus dieser Ecke mehr Künstler wie bekannte Musiker, die endlich das Maul aufreissen. Es gibt sie, nur sie trauen sich noch nicht!

  3. Der Artikel macht Hoffnung. Allerdings habe ich speziell beim Stichpunkt „Schwulen und Lesben“ so meine Probleme, denn gerade die Promis dieser Gruppe (Wowereit, V. Beck, Westerwelle, A. Will) haben das Problem offensichtlich noch nicht erkannt.

  4. Musste Allice Schwarzer unbedingt auf das Foto. Sag mal wollt ihr, dass ich kotze.

    Ne, aber ernsthaft, ein paar mehr müssen das schon noch werden 😉

  5. Es ist doch ganz einfach: Man muß Prioritäten setzen.

    Und das Islamisierungsproblem ist eines mit höchster Dringlichkeit.

    Die Klärung anderer, auch ideologischer, Streitfragen sollte man sich für die Zeit nach der Problemlösung aufheben. Dann kann man das immer noch tun, oder?

  6. Wenn ich mir die Liste dieser Mitstreiter anschaue, dann komme ich auf folgenden gemeinsamen Nenner:

    Wir sind Menschen mit Werten, Gewalt ist uns zuwider (sofern sie nicht zur existentiellen Selbstverteidigung dient), wir sind weitestgehend ideologiefrei und besitzen die Fähigkeit zum Mitgefühl.

    Soweit meine subjektive Einschätzung.

  7. Interessante Einteilung. Man hätte vielleicht noch die Kategorie „Atheisten“ (bzw. „Humanisten“) aufmachen können, in die die Giordano Bruno-Stiftung gepasst hätte. Letztere hat ja die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime überhaupt erst bewirkt.

    Einige der islamkritischen Stimmen aus dem Umfeld der Giordano Bruno-Stifung haben übrigens einen ausgesprochen linken Lebenslauf, was einmal mehr zeigt, dass sich Islamkritik doch (sehr langsam) anschickt, zu einem überparteilichen Phänomen zu werden.

  8. #5 Aufgewachter

    Denk mal an die Onkelz.
    Weil die als 16-17 zehnjährige mal recht unprofessionell „Türken raus“ grunzten, wurde die Truppe ihr Truppenlebenlang geächtet.
    Allen Wandlungen zu Trotz.
    EIN EXEMPEL.

    Na immerhin, die Jungs wurden trotzdem bombastisch gefeiert.

    Und heute?
    Türken raus ?
    Islam raus ?

    Trauen sich die Grölis, Lindenzwergs, WesternDandyhagen und Konsorten nicht, wollen es wohl auch nicht.
    Das Pack ist satt.

  9. Den Islam zu kritisieren, ihn anzugreifen, ihn zu hinterfragen und ihn als mit den Spielregeln eines „freiheitlich demokratischen Rechtsstaates“ für unvereinbar zu erklären, sollte eigentlich Aufgabe eines jeden aufrechten Demokraten sein !

    Aber wo sind sie, diese aufrechten Demokraten ?

    Finden wir sie bei den „Grünen“, in der „SPD“, oder WO ?

    Wer nun allerdings hofft, sie bei den Nazi-Dödeltruppen zu finden, der liegt völlig daneben !

    Echnaton

    http://islamprinzip.wordpress.com/about
    http://islamhumor.wordpress.com

  10. Ich bin ein schwuler atheistischer Linker und gerade DESHALB gegen den Islam !

    Es ist völlig egal, welche Biografie ein Islamkritiker-/gegner hat.
    Alle haben das selbe Ziel: den Islam aus Deutschland/Europa hinauszujagen.
    Bei diesem ehrenwerten Ansinnen haben die „trennenden“ Unterschiede völlig in den Hintergrund zu treten, da sie nur die Handlungsfähigkeit behindern.
    Deshalb muß auch peinlichst vermieden werden, Mitstreiter, die einem nicht unbedingt sympathisch sind, zu kritisieren oder gar anzugreifen.

  11. Wir müssen alle diese Islam-Kritiker zusammen bringen – persönlich!

    Nur dann formiert sich was Stärkeres und linksgrüne Multikultis dürften dann wirklich ein bischen Angst kriegen

  12. Islamkritik ist, wenn sie aus den richtigen Gründen geübt wird, prinzipiell überparteilich und eine Frage des gesunden Menschenverstands. Das ist wohl die einfachste Erklärung für die Heterogenität der „Szene“. Unser aller Freiheit steht auf dem Spiel, es kann keine Frage des Parteibuchs sein, dass man das erkennt. Schön zu sehen dass sich inzwischen selbst ein Peter Sloterdijk gegen die intellektuelle Zumutung wehrt die konservative Muslime bringen, wenn sie regelmäßig aus reinem Alibismus das Pseudoargument mit den Kreuzzügen aufwärmen.

  13. @#12 Astral Joe
    Der Bericht ist klasse gemacht,inde ich.Er zeigt doch, dass sich die Islamkritiker durch alle Schichten ziehen. Das bieter eine breite Basis und vermindert das Risiko, als ‚Randgruppe‘ abgstempelt zu werden. Je breiter eine solche Bewegung gestreut ist, desto mehr Berührungspunkte gibt es mit anderen gesellschaftlichen Gruppen. Das kann nur gut sein.

  14. @ #15 Maethor

    „Der Angreifer wird automatisch zum Lehrmeister des Verteidigers.“

    Die islamofaschistische Bewegung erzeugt also ihre eigenen Gegner.

  15. Hat übrigens schon mal jemand gelesen, was Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss schreibt:

    „Im Verständnis des Grundgesetzes ist Religion implizit als modernisierte Religion unterstellt, also als „Privatreligion“, die ihre von der antifeudalen Revolution erteilte Lektion verstanden und ihre Platzanweisung akzeptiert hat. Ein solches modernes, individualrechtliches Religionsverständnis kann aber nicht unversehens auf den Islam übertragen werden. Denn: „Den Religionswandel des Christentums in Richtung einer Privatisierung der Religion als Folge der Moderne, d. h. die Säkularisierung, lassen selbst liberale Muslime für den Islam nicht zu“ (Tibi 1996, S. 231). Entsprechend ist der Islam, der in Abhängigkeit von konkreten Kräfteverhältnissen nach alleiniger Geltungsmacht strebt, nicht einfach nur ein privates Glaubenssystem, sondern eine umfassende Weltanschauung, politische Doktrin und Herrschaftsideologie. Als solche ist er aber – wie jede nach totalitärer Deutungs- und Normierungsmacht strebende Weltanschauung – nicht durch Artikel 4 GG geschützt.“

    Und weiter heißt es:
    „Der Religionsbegriff des Grundgesetzes unterstellt unter dem Eindruck der kulturhistorischen Wirkung des Aufklärungshumanismus ein modernes Religionsverständnis, wonach Religion gleich welcher Art keine absolute Geltungsmacht mehr beanspruchen kann, sondern eine Trennung von Religion, Staat, Recht und Privatsphäre vorausgesetzt ist. Genau diese Trennung hat der Islam in Lehre und Praxis eben nicht vollzogen. Solange er aber die Trennung von Staat und Moschee ablehnt, ist er primär als Ideologie zu betrachten und nicht per se als Religion“

    Quelle: http://www.glasnost.de/autoren/krauss/staatundislam.html

  16. Tröstlich, dass es ein Gastbeitrag ist und nicht von einem PI-Autor, denn es ist eine unpassende Auswahl. Ulfkotte ist richtig umstritten, dagegen fehlen viele Leute, die wirklich sehr viel getan haben, nicht nur ein wenig eigene Kariere und Profilierungsversuche gezeigt haben. Da fehlen z. B. alle Moscheengegner. Diese Verbände haben in einer Zeit hart gekämpft, wo kaum einer sich traute, offen ein Wort gegen den Islam zu sagen.

    Ich muß ein wenig an die Parabel mit Eisvogels japanischen Islamkritiker-Schlange denken, wenn ich das Bild da oben ansehe. Nicht, dass man nicht jeden Islamkritiker gutheißt (außer wenn er gerade zwei Demos hinereinaner – oder nebeneinaner? – in den Sand reitet).

    Ich verstehe auch, dass viele, die eine gute Arbeit leisten, nicht namentlich genannt werden möchten und schon gar keine Fotos von sich auf PI veröffentlichen wollen (sonst würde Beate gleich mit auf das Foto gehören)

    Aber nichts für ungut. Ein Artikelschreiber muß auch Kritik ertragen können. Und es gibt genug positives zu diesem Artikel zu sagen, nur sage ich das jetzt eben nicht.

  17. Leider ist der Gastschreiber auch auf die MSM reingefallen. Stoiber hat nicht von einer durchrassten Gesellschaft gesprochen, sondern davon, dass andere, nämlich Rechtsextremisten, diese Wortwahl benutzen. Soviel Wahrheit muss sein, auch wenn man Stoiber nicht nmag.

  18. M.E. ist sowas wie eine „einheitliche“ Islamkritiker-Bewegung unnötig und sogar unerwünscht. Bloß dass ich mit jemandem in einer bestimmten Position übereinstimme, heißt doch noch lange nicht, dass ich deshalb schon mit ihm in einer „Bewegung“ zusammen sein möchte. Es gibt unter den „Islamkritikern“ fundamentale Unterschiede, die man nicht einfach so übergehen kann – und auch nicht sollte.
    Ganz drastisch klar wird das am Beispiel der rechtsradikalen Islamkritiker. Wie soll es denn funktionieren, dass z.B. Giordano und ein Neonazi mal kurz ihre „Differenzen“ bei Seite lassen, und Hand in Hand gemeinsam gegen den Islam kämpfen??

  19. Ja genau: die Aktiven Gruppen fehlen darauf:

    IPAHB, BDB, Pro Sendling, Pro Köln, kein einzige Moscheen-Gegner Gruppe, die Leute, die Aktionen einleiten, Demos, Treffen (eben wie Willi Schwend mit dem Wertheimer Treffen im Sommer)

  20. #12 Astral Joe

    Es ist völlig egal, welche Biografie ein Islamkritiker-/gegner hat.
    Alle haben das selbe Ziel: den Islam aus Deutschland/Europa hinauszujagen.
    Bei diesem ehrenwerten Ansinnen haben die “trennenden” Unterschiede völlig in den Hintergrund zu treten, da sie nur die Handlungsfähigkeit behindern.

    Exakt so sehe ich es auch.

    Ansonsten ein schöner Artikel, der auch Lesern, die sich noch nicht so lange mit dem Thema beschäftigen, eine Einführung in die verschiedenen Strömungen der Islamkritik geben kann.

  21. Bei aller Akzeptanz der unterschiedlichen Wurzeln der Islamkritiker darf nicht vergessen werden, dass es mit Links- und Rechtsextremen keine gemeinsame Basis geben kann. Menschen, die einen neuen Totalitarismus herbeiwünschen sind mir genauso zuwider wie die Anhänger der „wahren Religion“.

  22. #17 Denker (13. Jan 2008 22:16)

    Vor allem erzeugt sie Gegener, die genau wissen, wen sie vor sich haben !

    Die Mohammedaner waren eine Spur zu voreilig, indem sie permanent auf die Ganzkörpervermummung ihrer Frauen, Kopftücher für Schülerinnen und Lehrerinnen, und Befreiung von bestimmten Unterichtsfächern pochten und ständig irgendwelche Forderungen sowie die arrogante Durchsetzung von Moumentalmoscheebauten durchsetzten.
    Außerdem haben sie in zahllosen Äußerungen und Drohungen durch selbsternannte Vetreter ihre Absichten und Strategien offengelegt.

    Was besseres konnte dem Islamgegnern doch gar nicht widerfahren !

  23. @Astral Joe: Mir ist der Hintergrund von Mitstreitern auch gleichgültig. Insbesondere halte ich es für gefährlich, etwas emotionale Typen, die auch mal einen Wutanfall hinlegen, gleich der Distanzierungs-Inquisition zu unterwerfen.

    Aber in einem Punkt irrst Du Dich:

    Alle haben das selbe Ziel: den Islam aus Deutschland/Europa hinauszujagen.

    Dieses Ziel haben keineswegs alle Islamkritiker. Manche sind auch verbohrte Ideologen, die es als ihre Lebensaufgabe sehen, Moslems umzuerziehen. (Euro-Islam und Co.) Um sie umzuerziehen, muss man sie da haben.

    Das wird nicht funktionieren. Deshalb sehe ich solche Islamkritiker mit sehr gemischten Gefühlen. Einerseits sorgen sie für PR – weil sie oft eine große Klappe haben und nicht so „radikal“ wirken.

    Andererseits sorgen sie aber auch für eine trügerische Sicherheit und falsche Hoffnungen … und bremsen diejenigen, die den Islam aus Europa hinausjagen wollen, aus.

  24. #27 Eisvogel: Also zumindest ich will keinen einzigen Moslem umerziehen. Ich will den Islam nicht in Europa. Da können Sie ganz beruhigt sein 😉

  25. PI tönt:

    Patriotismus sowie die traditionelle Familie spielen ebenso eine Rolle. Die Islamkritiker Hans-Peter Raddatz, Udo Ulfkotte sowie dieser Web-Blog sind dazuzuzählen.

    Ach ja? Stimmt das auch, oder sind das bloß wohlfeile Sprüche?

    WAS IST MIT UNSERER TRIKOLORE???!
    http://www.phoenix.de/fm/8/baby.jpg

    Ansonsten: Wohltuender Text, aber sooo unorganisiert wie behauptet, fühl‘ ich mich garnet. 😉

    Klartext, hochaktuell:
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/355152/index.do

  26. #15 Maethor

    „Islamkritik ist, wenn sie aus den richtigen Gründen geübt wird, prinzipiell überparteilich und eine Frage des gesunden Menschenverstands„.

    Absolut einverstanden !

    „Der Islam ist eine Beleidigung für alle Menschen, denen das Leben in Freiheit und in einem demokratischen Rechtsstaat lieb und teuer ist !“

    Koran, Islam und Scharia beleidigen den gesunden Menschenverstand

    http://islamprinzip.wordpress.com/about

    „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt.
    Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.
    Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.
    Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.“
    Mustafa Kemal Atatürk

    „Ich gebe zu, daß wir ihn hoch achten müßten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern Glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; Daß er sich damit brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt : Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.“
    Voltaire

  27. #29 Philipp: Gut, dass Sie das Thema ansprechen, habe selbst auch schon öfter daran gedacht.
    Schwarz-Rot-Gold im PI-Banner wäre schön und angebracht

  28. @#3 vorian

    Interessiert: Wie genau sieht das aus, wenn Du Dich der Duldsamkeit („Toleranz“) widmest?

    Nix für ungut, aber „sich der Duldsamkeit widmen“ klingt mir etwas zu schwul. 🙂

  29. #27 Eisvogel (13. Jan 2008 22:29)

    Diejenigen, die sich hier einen sog. „Euro-Islam“ herbeiwüschen zähle ich gar nicht wirklich zu den Kritikern resp. Gegnern.

    Es kann keinen Euro-Islam geben, denn der würde bedeuten, daß die orthodoxen Mohammedaner 3/4 des Korans streichen und noch auf so einige Islam-Eigenheiten verzichten müßten.
    So etwas ließe sich allenfalls in einem Prozeß von mehreren (hunderten?) Jahren erreichen.
    Sollte es keinen anderen Weg geben, so kann es nur über eine „Umerziehung“ aller Mohammedaner gehen, die in Schulungen einen „neuen“ Islam vermittelt bekommen, der mit ihrem gegenwärtigen Koran, der Sharia, den Hadith (oder wie das heißt)sowie ihren religiös bedingten kulturellen Eigenheiten nicht mehr das Geringste zu tun hat.
    Aber DAS wird wohl nie Wirklichkeit werden.

  30. Persönliches @#31 Fenris.

    Du siezt mich.
    Ich vermute gute Umgangsformen,
    die ich sehr zu würdigen weiß.
    Ich bitte, es keinesfalls als Unhöflichkeit zu werten,
    wenn ich Dich zurückduze;
    Ich duze grundsätzlich im sog. Internet,
    es sei denn, ich schreibe jemanden mit Klarnamen an.

    Grüße

  31. #36 Philipp: Wir können uns gerne duzen. Wenn ich eine mir unbekannte Person sieze (auch im Internet, bin halt fürchterlich altmodisch) ist das höflich gemeint. Aber wie gesagt: Ab jetzt Du zwischen uns. Ist mir eine Ehre.

  32. @4:

    Und Altlinke wie Wallraff, Staeck oder Küntzel, die sich nie ihr Denken haben vorschreiben lassen

    Du meinst diese „ehrbaren“ Linken, die uns allen seit Jahrzehnten per Gehirnwäsche und Denkdekreten vorzuschreiben versuchen, wie wir korrekt und richtig zu denken haben?

    Wallraff als Kronzeuge gegen die Islamisierung Europas?

    Und die „wahren Linken“ als Mitstreiter??

    Da hast Du offenbar einiges nicht verstanden… insbesondere nicht die Rolle, die hier insbesondere der europäische Sozialismus gespielt hat und weiterhin spielt…

  33. #12 Astreal Joe
    Genau, wie sagte schon Wilhelm II, ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche, auf in den Kampf!!

  34. @#35 Denker

    Zur Erinnerung:

    Weniger als 0,34% (nullkommavierunddreißig) aller unter dem Begriff Gewaltkriminalität zusammengefassten Straftaten haben einen rechtsextremistischen Hintergrund. *

    Soviel zum 27.000.000€ schweren „Kampf gegen Rechts“.

    Die Union bereut es mittlerweile zutiefst, daß sie sich vom angestammten Platz verdrängen ließ. Merkel: „Ich bin Mitte, wir sind Mitte, alls ist Mitte!“

    RECHTS ist jede(r), die RECHTS vom Parlamentspräsidenten sitzt, in einem RICHTIGEN Parlament.

    Klingelt’s?

    * PKS 2006 http://www.bka.de

  35. Man könnte mal so einen Artikel über fanatische Islam Verteidiger schreiben. Da gibt es ja auch ein paar lustige Konsorten 😉

  36. #43 Philipp

    Die Union bereut es mittlerweile zutiefst, daß sie sich vom angestammten Platz verdrängen ließ. Merkel: “Ich bin Mitte, wir sind Mitte, alls ist Mitte!”

    Ich finde diese „Wir sind die Mitte“-Taktik auch lächerlich und denke, dass sie dazu beitragen wird, dass sich auch die letzten konservativ-patriotischen Wähler von der CDU abwenden werden. Schon traurig, dass die Linken sogar die CDU soweit beeinflussen konnten, dass der Begriff „rechts“ mittlerweile als das unausprechliche Böse schlechthin gewertet wird.

  37. Leute, ihr macht in einer Hinsicht jedes mal PC:

    Europa ist ein christlich geprägter Kulturraum Punkt !!!

    Ich finde auch dass unsere Solidarität dem Judentum gilt, absolut.

    Dass es viele jüdische Wissenschaftler und Künstler im abendländischen Kulturraum gab, weiß ich selbst.

    Aber jene waren eben RÖMISCH-GRIECHISCH-NORDISCH-CHRISTLICH, kurz: ABENDLÄNDISCH geprägt worden!!!

    Europa und das Abendland auf „christlich-jüdische“ Wurzeln zurückzuführen ist lupenreine PC, liebe Freunde !!

    nix für ungut 😉

  38. Auf eine nicht unmittelbare Weise spielen Menschen und Rassen in dieser Frage leider doch eine Rolle, weshalb der angeblich vorhandene großmütige Antirassismus unglaubwürdig ist:

    -daß der Islam in Europa zu einem Problem werden konnte, liegt fast ausschließlich an der QUANTITÄT der zugewanderten und sich hier vermehrenden Mohammedaner.
    Demographie, oder vielmehr absichtsvolle Bevölkerungspolitik von Seiten der Imperialisten ist ein, wenn nicht das, zentrale Element.
    Eine Gruppe von dauerhaft 200 000 Mohammedanern im Land könnte uns fast völlig egal sein.

    -würden, was jedoch ausgeschlossen ist, 15 % der deutschen Bevölkerung zu Mohammedanern geworden sein, so wäre die Erbitterung geringer. Denn es empört besonders die Unverschämtheit, mit der Neulinge im Land uns Alteingesessenen mit Unverschämtheit und Vernichtungsbereitschaft begegnen.
    Wären es originär Deutsche, so gäbe es eine Bereitschaft, sich den verirrten Schäfchen zu widmen. Nicht aber Eindringlingen.

    -auch eine Zuwanderung von 15 Millionen friedlichen integrierten Chinesen würde als überaus falsch empfunden werden. Unser Land gehört uns, es ist nicht zu verschenken.
    Dies offenbart, daß das Thema sehr wohl eine, angeblich rassische, in Wirklichkeit genetisch-verwandtschaftliche Seite hat.

    Ich halte es für eine Illusion z glabuen, ein Land würde funktionieren mit lauter wirtschaftlich definierten Individuen. eS ist vermutlcih einfach noch nicht erfaßt, welchen Einfluß der faktor Zusammengehörigkeitsgefühl hat auf das wirtschaftliche geschehen in einem Land, in hinblick auf Ehrlichkeit, Vertrauen, Zusammenarbeiten. Diese weichen Faktoren könnten sich als extrem wirskam herausstellen für das wirkliche Fuktionieren eines Landes, einer Gemeinschaft.
    Die Reibungsverluste, die durch Gleichgültigkeit, Nicht-Engagement, mangelnde Verantwortungsbereitschaft entstehen, könnten viel größer sein als vermutet.

    Wöfür bisher, vermutlich in der ganzen europäischen Geistesgeschichte, das Bewußtsein noch fehlt und entwickelt werden muß, ist, nach welchen Gesetzmäßigkeiten Gemeinschaften gut funktionieren.
    Dabei nenne ich schon mal eine Regel: keine Gemeinschaft kann es zulassen, massenhaft neue Mitglieder in kurzer Zeit aufzunehmen.
    Jeder Verein, jedes Unternehmen sichert sich gegen so etwas ab durch entsprechende Regeln, DAMIT ER NICHT VON NEUMITGLIEDERN UHNTERWANDERT und in seinem Grundcharakter verändert werden kann!

    Diese Regel wurde jetzt von allen europäischen Völkern verletzt, und die Menschen fühlen sich geqüält und gepeinigt davon, das Lebensgefühl schreit auf, die Lage wird intuitiv als gefahrenreich empfunden. Es wird gespürt, daß es für den Einzelnen Unheil und Gefahr bedeutet, wenn die Gemeinschaft zerfällt.
    Und daß massenhafte Neumitglieder ein Problem sind, bewahrheitet sich jetzt auf das Schlimmste.

    Wir haben massenhaft neue Mitglieder aufgenommen und es versäumt uns zu vergewissern, daß diese Mitgleider zu uns passen, daß sie uns verstärken wollen.
    Wir haben einen ungeheuren Fehler gemacht und werden vermutlich einen ungeheuren Preis dafür bezahlen.
    Vermutlich wird es auf eine Teilung unseres Territoriums hinauslaufen, wir werden vielleicht weitere 40 % unseres Vaterlandes verlieren, und das ist noch der glücklichere, der klügere Ausgang gegenüber permanentem Bürgerkrieg und völligem wirtschaftlichem Niedergang und Zerstörung unserer Sozialsysteme.
    Und der Mohammedanismus wird wieder große territoriale Gewinne gemacht haben in seinem auf Jahrhunderte angelegten Krieg um die Weltherrschaft.

  39. @#41 Pingpong

    Widerspruch. RICHTIGE Linke haben NICHTS mit linksfaschistischen Lemmingen am hut. Freie rede, freie Presse, mögl. direkte Demokratie, Gleichberechtigung, krasse Satire, gesunde Verachtung für insb. abrahamitisch-sexistische Götzenkulte, DAS ist Links.

    WEnn ich z.B. ehrlicher Polizeibeamter bin, und alle um mich herum korrupt werden, und zu stinken und lügen beginnen, bin ich dann kein Wächter mehr?

    Die unfruchtbaren pseudolinken figen Spießer verachte ich wg. ihrer Lügen, UND, weil sie den Ruf der Linken beschädigt haben, und „Linker“ zum Schimpfwort georden ist.

    ECHTE Linke sind PatriotInnen.
    http://www.rhein-main.net/sixcms_upload/media/453/deutschlandfahne.jpg

    btw, @ PI: Rimemba se metallic Classic Fiesta-Red fiets! Wir versteh’n uns. 😉

    http://www.davesguitar.com/product/C49005.JPG

  40. #27 Eisvogel

    Die Ideologen enttarnen sich meist recht schnell. Und dass ab und zu auch mal ein Wutausbruch erfolgt ist doch zwangsläufig.
    Und das ist verdammt gut so, um mal einen Spruch zu klauen.
    Die Umerzieher zähle ich zu den Relatvierern, mit denen eventuell eine Diskussion aber keine gemeinsame Basis möglich ist.

    Man sollte sich durchaus gegenseitig daraufhinweisen können wenn man sich mal verrennt, die trennenden basics:
    eher links, eher rechts, schwul, frauenemanzipatorisch, männeremanzipatorisch und was weiss ich noch was, können später ausdiskutiert werden.
    Jedenfalls solange es um die grüne Pest geht.

  41. @#47 Pit

    Schöner Beitrag.
    In Kürze: Patriotismus.
    Patria. Schönes Wort.

    Zum Mohammedanismus- „Migrantenproblem“:

    WIR SCHULDEN IHNEN NICHTS.

    Im Gegenteil,
    und die Zinsen sammeln sich an …

    Man spürt den Zeitgeist der „DDR“ 1988/89.
    Ab einer bestimmten kritischen Masse geht’s ganz schnell.
    (Anm.: Ich bin ein wenig prophetisch begabt)

  42. @48:

    Die Begriffe „freie Rede, freie Presse, direkte Demokratie, Gleichberechtigung“ usw. sind eben nicht „linke“ (=sozialistische), sondern liberale (=freiheitliche) Ideen.

    Dein seltsames Beispiel mit dem Polizeibeamten ergibt im übrigen keinen Sinn.

    Dies sind im Gegenteil klassische liberale Vorstellungen.

  43. @Kybeline (#39): Großartiger Artikel. Genau das habe ich gemeint. Diese Islamfeministinnen sind mutig, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sie uns als Labor sehen, in dem sie bequem den Islam ein bisschen frauenfreundlicher gestalten können. Ich vermute sogar, dass sie (oder zumindest viele von ihnen) wirklich glauben, dass das funktioniert.

    Sie fordern sehr viel. Mit welchem Recht denken sie eigentlich, dass wir verpflichtet sind, einen 1400 Jahre alten Saustall so auszumisten, dass Madame Moslem von Monsieur Moslem besser respektiert wird, während sie uns in trauter Zweisamkeit erobern?

    Sie haben aber einen gewissen PR-Effekt.

  44. @48:

    Übrigens erinnert mich Deine Formulierung „RICHTIGE Linke“ frappierend an die üblichen Formulierungen bzgl. des Islams:

    „RICHTIGE Muslime“ würden ja dies nicht denken und jenes nicht tun…

    Es gibt keine „richtigen Linken“, der Sozialismus – ganz gleich in welchen Facetten oder Spielarten führt früher oder später zwangsläufig und immer in allgemeines Elend.

  45. Also bitteschön, was soll denn das Geschwafel über die Kreuzzüge? Das is ja völlig fehl am Platze.
    Zu der Zeit war das Christentum auch nich besser als der Islam, eher noch menschenverachtender. Inquisition, Korruption, Machtmissbrauch…Außerdem waren die Christen genauso bestrebt, ihren Herrschaftsraum auszuweiten. Genauso wie der Islam.

  46. @48 philip:

    Übrigens erinnert mich Deine Formulierung “RICHTIGE Linke” frappierend an die üblichen Formulierungen bzgl. des Islams:

    “RICHTIGE Muslime” würden ja dies nicht denken und jenes nicht tun…

    Tatsächlich aber gibt es keine “richtigen Linken”, der Sozialismus – ganz gleich in welchen Facetten oder Spielarten, führt früher oder später zwangsläufig und immer in allgemeines Elend.

    Denn sozialistische Ideen wie z.B. die Umverteilung des erwirtschafteten Wohlstands zur Erzielung einer vermeintlichen „sozialen Gerechtigkeit“ lassen sich grundsätzlich nur dann verwirklichen, wenn sie durch staatliche Verbote und Gebote erzwungen werden.

    Und genau liegt das Problem aller linken Ideen:

    Alle sozialistische Konzepte und Ideen bedürfen des Zwangs – und deshalb führen früher oder später alle sozialistischen Konzepte ausnahmslos in die Unterdrückung.

  47. Muss nochmal neutraler ausholen – man wird anscheinend immer noch gerne und ausgiebig gebasht, wenn man PI in der Blogroll hat (ob derjenige auch wie PI denkt, weiß ich aber nicht) – http://tinyurl.com/38jxpc

  48. #32 Fenris

    schon öfter daran gedacht.
    Schwarz-Rot-Gold im PI-Banner wäre schön und angebracht

    Und dazu äquivalent die Hoheits-Farben aller PI-Teilnehmer? Geht’s noch komplizierter? Oder meinten Sie die Farben des Akademiker-Freikorps Lützow? Soweit sind wir noch nicht.

    Es ist sagenhaft, ohne Bluthochdruck PI lesen zu können. Der Dammbruch ist wirklich eingetreten.

    Merci beaucoup PI.

  49. @#48 Philipp
    Linke sind widerliche faschisten, nichts weiter.
    Überall wo die linken aufgetaucht sind, ging es den Menschen schlechter. Totalitarismus, Sozialismus, Staatswirtschaft, Beschränkungen des Handels mit allen Folgen, Beschränkungen der persönlichen Freiheit.
    Lenin war ein echter Linker, genau wie Castro, Chaves.
    Die Linken waren nur für Demokratie und Redefreiheit, als es um ihre eigenen ging.
    Redefreiheit heißt bei den Linken, du darfst alles sagen, was der Linken Ideologie nicht widerspricht.
    Die DDR war ein Linker Staat. Und ich will jetzt nichts hören von wegen, das war kein richtiger Sozialismus, oder die haben die linke Ideologie missbraucht. Nein, haben sie nicht, genau das bedeutet Sozialismus, genau das bedeutet linke Politik und sowas widert mich an.

  50. Zum großen HP:
    Er schreibt nicht nur Oberliga-Texte, sondern stellt auch richtig gute Fragen.

    „Die gesellschaftlich Verantwortlichen fordern die ständige Verinnerlichung von Toleranz,
    ohne allerdings gleichzeitig mitzuteilen, aufgrund welchen konkreten Interesses die aufnehmende Bevölkerung die islamische Zuwanderung fördern sollte.

    Es fehlt die Information,
    womit ein solches Interesse zu begründen wäre und auf welcher Art von Identität die neue Toleranz aufzubauen hätte.“

    aus: Hans-Peter Raddatz: „Von Gott zu Allah?“, S. 19

    Fundort:

    http://moschee-schluechtern.de/texte/raddatz/toleranzmythos.htm

    Simpel: WARUM „müssen wir“ uns um sog. Integration von asiatisch-afrikanischen Bildungsfernen, die uns mit NEID und HASS gegenüberstehen, kümmern?
    Ich hab‘ kein Bock auf „Integration“, ich kümmere mich lieber um meine Leute.

    Sprachförderung für „Migranten“??
    Warum? Wenn ich nach Dänemark oder Japan ziehe, und es nicht auf die Reihe bekomme, mir Wörterbücher, Lern-CDs und einen Sprachkurs zu verschaffen, dann fände ich mich einen schlappen, belanglosen Wicht, der besser wieder nach Hause geht, und das Maul hält.

    Liebe Migranten, wir nehmen Euch jetzt an der Hand, und zeigen Euch, wie ein Wörterbuch funktioniert, weil ihr da ohne uns Gutmenschen zu blöde zu seid. DAS IST Gutmensch-RASSISMUS.

  51. #4 Aufgewachter. Also ich sehe das auch so. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Marxist das Islam- und Palästinensereiapopeia mitmachen würde. Dafür ist er nämlich viel zu intelligent.

    Es wäre auch taktisch geschickt, würde PI die Gruppe vernünftiger Linker aufnehmen. Man muss nämlich die Linken auseinander dividieren. Vernünftige, welche die alten fortschrittlichen Ideale nicht vergessen haben und das Gelumpe aus rotgrünen Wessies und Ossies, die gerne ihre DDR wieder haben wollen. Allerdings ist es ein Gastbeitrag und da kann PI nichts machen.

  52. #54 Eisvogel (13. Jan 2008 23:16)

    Danke Eisvogel.

    Das Beispiel bot sich auch perfekt an. Ich mußte sogar an dich denken, als ich schrieb.

  53. #50 Wotan (13. Jan 2008 23:12)
    hab ich da was versäumt, aber wo bitte hat sich Allice Schwarzer zum islam geäußert.

    Ja, da hast Du wirklich was versäumt. Z.B. Alice im Iran mit einer Gruppe Journalistinnen. Sie hatte sich strikt geweigert das dämliche Kopftuch über zu ziehen und durfte daher auch nicht zu diesem Mulla zum Interview. Das Kopftuch vergleicht Sie mit dem Judenstern etc. etc. Respekt, Respekt

  54. #58 Max Emanuel: Na ja, wenn die US-Flagge im Banner ist, kann ja auch die deutsche Flagge in das PI-Banner. Ist schließlich ein Blog, der hauptsächlich über Deutschland berichtet. Was Sie mit dem „Akademiker-Freikorps Lützow“ meinten weiß ich ehrlich gesagt nicht.

  55. #60 Andy behauptet:

    „Lenin war ein echter Linker „

    Quatsch. Lenin war perfider Massenmörder und Volksvergewaltiger, Lügner, Täuscher, (inter-national-) Sozialist.

    Lenin ist so links, wie Ayaan Hirsi Ali eine Nazibraut ist.
    Hirsi ist / war VVP-Rechtsliberale, und – wichtiger – Menschenrechtlerin.
    Dazu mutig, klug und elegant.
    Ayaan Hirsi ist ECHTE Linke, auch bei den Rechtsliberalen.
    M.W. war sie vorher bei den NL-Sozis, die sie – wen wundert’s – perfide gemobbt haben, wg- mangelndem „Respekt“ vor religiös verbrämter Faschoideologie.

  56. Nabend zusammen,
    die letzten Beitraege haben mich ueberzeugt, mich hier anzumelden und zu schreiben.
    Ich beobachte PI schon lange und stelle fest, dass durchaus (meiner Meinung nach) hier und da NPD Anhaenger mitschreiben.

    Entsprechend empfand ich einige Kommentare als unmoeglich!

    Was nun den Islam angeht… so hatte ich erst den Gedanken, mich als ,,Tempelritter“ anzumelden, aber ich bin Atheist.

    Ich fange mal mit Kritik an!

    Ich halte es fuer kontraproduktiv, wenn hier von ,,Musels“ geschrieben wird. Es heisst immer noch Moslems!

    Ich sage auch nicht ,,Neger“, obwohl Neger eine reine Uebersetzung fuer ,,Schwarzer“ ist.
    (Negro)

    ,,Schwarzer“ hingegen ist ,,politisch korrekt“!

    Eben dieses ,,politisch korrekte“ geht mir auf die Nerven! (Bitte, ich haette hier auch ,,Eier“ schreiben koennen, aber wer nimmt mich da noch ernst?).

    Nun wohne ich in einer Stadt, wo ich nichts Negatives ueber Moslems zu berichten weiss.

    Es mag daran liegen, dass die Erkrather Str. zersplittet wurde.
    Das Problem Islamisierung beginnt meiner Meinung nach grundsaetzlich mit der Gett(h)oisierung.
    Da wo Tuerken wohnen ziehen nach und nach immer mehr Deutsche weg.
    Ist so!
    Beispiel zu meiner Person:
    Ich hatte die Wahl, meine Soehne auf eine von drei Grundschulen zu schicken.
    Eine Grundschule ist ueberlaufen von Migranten.
    Die sind in der zweiten Klasse so weit, wie die Schule auf der meine Soehne gehen in der ersten Klasse. Es mangelt an der Sprache.

    Mal etwas Positives:
    Ich kenne einige Tuerken, mit denen ich super klar komme!

    Was mein Quatschgeschreibe soll?
    Diese Tuerken gehen so oft in die Moschee wie so manch Christ unter uns in die Kirche.
    (Einmal zu Weihnachten, wenn ueberhaupt)

    Ich mag diese Verallgemeinerung nicht, das ist der Konsenz! (Schreibt man das so?)

    Dennoch bin ich gegen den Islam, keine Frage.
    Die Moslems sind bei jeder Gelegenheit beleidigt.

    Dabei gibt es ja noch Unterschiede unter den Moslems selbst und ein jeder Moslem erwartet die demokratisch zugesicherten Rechte hierfuer.

    Nun aber herrscht weltweit Terror seitens islamistischer Terroristen.

    Da, liebe Leute, muesst Ihr ansetzen!

    Kritik darf nicht angeregt werden, wenn es gegen Auslaender geht (im Allgemeinen).
    (Kurios, wie Huerriyet reagiert hat auf den Spiegel Report…)

    Ich erwarte (ja, richtig gelesen!), dass der ZdM (Zentralrat der Muslime (in Deutschland)) gegen den weltweiten Terror zu einer Demo aufruft!

    Das erwarte ich!

    Nun die hetzerische Frage:
    (Ich verstehe etwas von Hetze!)
    Wird der ZdM so eine Demo organisieren?

    Toleranz ist keine Einbahnstrasse!

  57. #67 Phillip

    ich lese deine relativ seltsamen ausführungen zum thema „links“ jetzt schon länger mit.

    kannst du zur abwechslung mal ein paar „echte linke“ aufzählen, anstatt leuten wie lenin, chavez o.ä. ihr „links-sein“ abzusprechen?

    ich behaupte mal, dass 95% aller leute lenin als „links“ bezeichnen würden, und das zu recht.
    also bitte: wer sind diese „echten linken“

  58. @Philip 67:

    Es ist immer das gleiche:
    Jahrzehntelang werden sozialistische (=linke) Konzepte ausprobiert und durchgeführt, und am Ende steht dann ausnahmslos eine Katastrophe.

    Und dann tauchen auf einmal neue linke Verkünder auf, verbreiten die Behauptung:

    „Tja Leute, Überraschung, das, was ihr gerade erlebt habt, das war ja gar nicht der richtige Sozialismus, das war ja gar nicht RICHTIG links.“

    Dann kommt das übliche Geschwätz, all das Elend sei ja nun gar nicht vom richtigen Sozialismus hervorgerufen worden, denn im „echten“, im „wahren“ Sozialismus, da sei ja dann alles ganz toll und wunderbar, und außerdem sei der Sozialismus ja eine tolle großartige Idee, leider nur wurde er – wieder einmal – nicht richtig ausgeführt.

    Alles Blödsinn – der angeblich menschenfreundliche und gute Sozialismus existiert nicht.

    Der Sozialimus bedarf zu seiner Verwirklichung IMMER des Zwangs.

    Um beispielsweise eine angeblich gerechtere materielle Verteilung zu erzielen, muß ein Teil des Volkes gezwungen werden, gegen ihren Willen Abgaben zu leisten, die dann umverteilt werden können.
    Und da die Leute kaum freiwillig die Ergebnisse ihrer Arbeit hergeben, braucht es dazu einen „starken“ Staat, der dann mittels Repression und Druck diese hehren Ziele durchsetzt.

    Der Zwang ist ein fester Bestandteil jeder sozialistischen Idee, weil alle sozialistischen Konzepte immer(!) davon ausgehen, dass irgendjemandem etwas gegen seinen Willen weggenommen oder jemand gegen seinen Willen zu irgendeinem Glück gezwungen werden muß.

    Und genau deshalb hat auch noch niemand diesen „echten“ und „guten“ Sozialismus irgendwo in freier Wildbahn gesehen:

    Weil es ihn nie geben kann.

    Denn der Sozialismus ist nicht nur in der Praxis eine Katastrophe – er ist auch schlichtweg auch ein dummes und unlogisches Konzept.

  59. @#66 Fenris

    Schwarz-Rot-Gold sind die Farben der 1848er Revolutionäre gegen Zensur und Obrigkeitsstaat, für freie Rede und Presse, für Gleichberechtigung. Es kann kein beß’res PI-Logo geben.

    1933, die erste Amtshandlung der N-Sozialisten:
    Schwarz-Rot-Gold verbieten und durch den schwarzweißroten Fascholappen ersetzen.

    Bedeutung:
    Schwarz = Schießpulver
    Rot = Blut
    Gold = Feuer

    C. Benedikta Roth hat zur WM, bei der Patriotismus-Renaissance, die sog. „Regenbogenfahne“ aufgehängt.
    Regenbogenfahne gibt’s nicht.
    Das ist ein mäßig dekoratives Tischtuch, bestenfalls.

    Dazu: Linksfaschisten und Deutschhasser HASSEN und fürchten Schwarz-Rot-Gold, dürfen’s aber nicht zeigen 🙂

    Das alleine wäre Grund genug. 🙂
    btw: Patriotismus ist originär LINKS.

  60. @70 Philip:

    Kannst Du bitte aufhören, hier dummerhafte Phrasen zu dreschen und anstelle dessen bitte auf Argumente eingehen?

  61. @#69 Pingpong

    Nu‘ hör‘ doch!

    „sozialistische (=linke) “

    Eben nicht!
    International-Sozialismus ist Linksfaschismus,
    National-Sozialismus ist Rechtsfaschismus.
    Die Grenzen verschwimmen.
    In richtigen Parlamenten sitzen linke Patrioten rechts vom Sozigeschmeiß,
    scharf abgegrenzt.
    Ggf. haben wir ein sprachlisches Mißverständnis,
    und du verechselst freiheitlich-links mit linksfaschistisch.
    Kann das sein?

  62. @fistor:

    Den angeblich „guten“ und „wahren“ Sozialismus gibt es nicht, ebensowenig wie den „gemäßigten demokratischen Euroislam“.

    Der Islam ist ein Zwangssystem.

    Und der Sozialismus ist – wie ich #69 logisch und klar dargelegt habe – gleichfalls ein Zwangssystem.

    Beide Zwangskonzepte bedürfen zu ihrer Verwirklichung ZWINGEND der Unterdrückung anderer Menschen.

    Deshalb verstehen sich Sozialisten und Islamisten ja auch so gut.
    Den einen die Ummah. Den anderen die sozialistische Volksgemeinschaft.

  63. #58 Max Emanuel: Ich denke, Sie spielen auf die Uniform des Freikorps Lützow als Grundlage für die späteren deutschen Nationalfarben an. Ja, ich meinte die deutsche Flagge, wenn es da Missverständnisse gegeben haben sollte. Aber warum sollten wir noch nicht so weit sein?

  64. @ #12 Astral Joe

    Leider haben es die allermeisten Schwulen und Lesben noch nicht kapiert, wer ihr wahrer Feid ist. Jedenfalls macht es so den Anschein, als ob sie es noch nicht wüßten.

    Bitte berichte doch mal aus der Schwulenszene,
    wie dort das Thema Islamismus und Integration in Deutschland diskutiert und gesehen wird.

  65. @philip 77:

    Jaja, blabla, und „RICHTIGE“ Muslime sind ja auch friedlich und tolerant.
    Blablalba, immer das gleiche.

    Ich bin der Ansicht, dass man in Europa – nachdem hier schon mehrfach sozialistische Experimente in allen Spielarten durchgeführt hat – nun endlich mal mit diesem menschenverachtenden Unfug aufhören sollte.

    Denn sonst müssen die Europäer eines nicht so fernen Tages wieder die antisozialistischen USA um Hilfe anbetteln.

    Es gibt gute Gründe, warum die USA ausweislich ihrer Einwanderungsstatuten keine Kommunisten / Mitgliedfer kommunistischer Parteien einbürgern.

  66. #77 Philipp

    sozialismus ist also nicht links. gut zu wissen.
    schön, dass du mir das mal erklärst, bin ich doch jahrelang dem irrglauben aufgesessen, sozialisten seien „links“.

    ironie off.

  67. #66 Fenris

    Na ja, wenn die US-Flagge im Banner ist, kann ja auch die deutsche Flagge in das PI-Banner. Ist schließlich ein Blog, der hauptsächlich über Deutschland berichtet.

    Es diskutieren auch Nicht-Deutsche mit. Ist es höflich, die eigenen Farben in den Mittelpunkt zu stellen? Unser Problem ist ein europäisches. Wir brauchen nicht auch noch nationale Segregation.

    Was Sie mit dem “Akademiker-Freikorps Lützow” meinten weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Es hätte ja sein können, daß Sie Schwarz-Rot-Gold auf die Farben des Freikorps Lützow und damit auf die Situation der Befreiungskriege bezogen haben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lützowsches_Freikorps

  68. #73 Pingpong frägt:

    „Kannst Du bitte aufhören, hier dummerhafte Phrasen zu dreschen und anstelle dessen bitte auf Argumente eingehen?“

    WELCHE „Argumente?“

    Wenn du Probleme hast, Patriotismus von Sozialismus zu unterscheiden, hast du ein kognitives Problemchen. DEIN Problemchen.

    „dummerhafte Phrasen “ 😉

    Du erkennst noch nicht ‚mal klassisch-traditionelle Propaganda, scrub.

    II
    „Kannst Du bitte aufhören, hier dummerhafte Phrasen zu dreschen und anstelle dessen bitte auf Argumente eingehen?“

    Falsche Frage. Selbstverständlich kann ich;
    ob ich will, ist entscheidend.
    So einfach …

  69. #82 Max Emanuel: Ich will keineswegs unhöflich gegenüber nicht-deutschen Lesern sein, denke aber auch nicht, dass es unhöflich wäre, die deutsche Flagge im Banner zu haben. Zumindest empfände ich es nicht als unhöflich, wenn z.B. eine englische Seite den Union Jack im Banner hat. Ich hoffe, Sie glauben mir, wenn ich sage, dass ich keine nationale Segregation innerhalb der westlichen Welt will, da das Problem des Islam uns, wie Sie richtig feststellen, alle angeht.

  70. Diese Liste aber sehr politisch korrekt;-)

    Um politisch inkorrekt zu sein, müssten noch die ganzen „Rechten“ aufgezählt werden. Außer Pro Köln und der NPD hat meines Wissens noch keiner eine Demo organisiert. Ulfi hat ja kalte Füße bekommen…

  71. PI zitiert:

    “Die Islamisten werden vermutlich leider nicht mehr mit demokratischen Mitteln zu stoppen sein.”

    HIer irrt Mme. Ritter der Ehrenlegion.

    Hochdemokratisch: http://www.sondereinheiten.de

    Auch demokratisch-investigativ:

    http://www.emma.de/514.html

    Auszug:

    “ …
    Letzten Monat saß Karakasoglu mal wieder auf einem Podium mit den Freunden und Freundinnen der bärtigen Brüder, wie dem deutschen Konvertiten Mohammed A. Hobohm (Geschäftsführer der König-Fahad-Akademie in Bonn, die der Verfassungssschutz eigentlich geschlossen wissen möchte wg. fundamentalistischer Umtriebe), dem Konvertiten Murat Hofmann (Ex-Botschafter, deklarierter Fundamentalist und Verantwortlicher des Annemarie-Schimmel-Forums) und last but not least Tariq Ramadan (führender islamistischer Theoretiker in Europa).

    Auch Sabiha El-Zayat saß mit auf dem Podium bei diesem „Internationalen Symposium“ am 21./22. Januar 2006 im Bonner Haus der Evangelischen Kirche. (Die mit ihrer übereifrigen Bereitschaft zur Anbiederung, Selbstaufgabe und zum sich Erstickenlassen in der Umarmung der Anderen nochmal ein Extra-Kapitel wäre.) El-Zayat ist die Tochter von Amina Erbakan, Nichte des Islamistenchefs Necmettin Erbakan, Schwester des langjährigen Milli Görüs-Chef Mehmet Erbakan und Ehefrau von Ibrahim El-Zayat, „der als Multi-Manager in ein weitgefächertes islamistisches Geflecht hineinwirkt“ (Raddatz). Kurzum, da saßen mal wieder alle beieinander. Und Karakasoglu mittendrin.

    Es wären noch etliche Namen aus dem harten Kern dieser Kreise der Rede Wert, die selbstverständlich auch 2003 bei dem von der grünen Ex-Ausländerbeauftragten Marie-Luise Beck initiierten ‚Aufruf wider eine Lex-Kopftuch‘ dabei waren. …

  72. @philip:

    Das einzige, was Du hier von Dir gibst, sind dumme Phrasen wie „ich bin ein wahrer Linker“ und „Lenin war nicht links“.

    Ich habe Dir ein klares und schlüssiges Argument gebracht, weshalb der Sozialismus immer und zwangsläufig in ein Unterdrückungssystem mündet.

    Und Du antwortest mit Geplärre und Geschwätz, behauptest, „links“ sei „patriotisch“ und dergleichen mehr, weiß der Henker, wo Du diesen Unfug aufgeschnappt hast, den Du da jetzt nachplapperst.

    Sinnlos, mit jemanden wie Dir zu diskutieren, der offenbar einfachste politische Grundbegriffe nicht unterscheiden kann.

  73. #29 Philipp
    #66 Fenris

    Es geht hier um ganz Europa und nicht um Deutschland allein!
    Wir sollten uns nicht aus Kleinstaaterei schon symbolisch von anderen abkapseln.

    Wenn Euch die deutsche Fahne so gefällt, dann hängt sie euch ins Wohnzimmer – wir haben hier nur ein Ziel das uns alle bindet, alles andere hat gefälligst hinten anzustehen seht das endlich ein.

  74. #90 Mumpitz: Wenn Sie meinen Kommentar #85 lesen erkennen Sie hoffentlich, dass ich mich nicht von anderen westlichen Ländern abgrenzen will. Das wir ein gemeinsames Ziel haben, muss ich nicht erst einsehen, sondern habe es längst eingesehen, wie Sie meinen anderen Kommentaren entnehmen können.

  75. #12 Astral Joe (13. Jan 2008 22:03)

    Ich schließe mich Deinem Beitrag mit einer Ausnahme voll an. Ich bin kein Linker.
    Du hast Recht, es gibt im Moment wirklich bedeutend wichtigere Probleme, als Sympathien und Antipathien untereinander.

    tomcat, MV.

  76. Ah, hier geht wohl grad die Selbstzerfleischung ab. Jeder linke Jugendliche wurde links, weil er für Freiheit, Verständnis und Selbstbestimmung kämpft. Das linke Selbstverständnis verortet dies zentral bei ihnen und z.T. hat es da recht. Wurden hier nicht schon die Ex-Muslime im Forum als Kommunistenpack beschimpft (nicht meine Meinung!).

    Das Tragische ist, dass der Standard-Antiimp/antifa-Linke eben da massiv zwischen Anspruch/Illusion und Wirklichkeit scheitert. Anti-Deutsche Linke sind stramm pro-Israel und pro-USA, nah an Giordano. Ham auch ihre Macken wie alle. Rechts die Freiheit zu verorten ist auch höchst fragwürdig.

    Und neben dem Sozialismus kannste auch dem Kapitalismus alles mögliche anhängen. In der extremem Form degeneriert das alles in unfreie Systeme. Oder anders gesagt, du findest alle Positionen in jedem Teil des politischen Spektrums wieder abgedeckt.

    Gute Nacht!

  77. #85 Fenris

    Ich hoffe, Sie glauben mir, wenn ich sage, dass ich keine nationale Segregation innerhalb der westlichen Welt will, da das Problem des Islam uns, wie Sie richtig feststellen, alle angeht.

    Ja. Und wir sind hoffnungslos überlegen, denn unsere Werte, unser Wissen und unsere Waffen sind aus unserer Renitenz geboren. Aber verzetteln wir uns nicht gegenüber unserem Feind. Ich habe den Begriff Feind im übrigen weder im Elternhaus noch in staatlichen Einrichtungen gelernt.

  78. #92 Fenris

    Ich habe Ihren Namen auch nur aufgenommen um zu sagen wie Entscheidend der symbolische Charakter sein kann.
    Das Sie sich nicht abgrenzen möchten glaube ich Ihnen auf’s Wort, Sie würden es in dem Falle der Fahne aber tun, auch wenn Sie es nicht so sehen.

    Schon mal überlegt:
    pi-news.de -> pi-news.net 😉

    MfG

  79. #95 nachtmensch

    Anti-Deutsche Linke sind stramm pro-Israel und pro-USA

    Habe ich bisher anders wahrgenommen, und zwar eher pro-Palästina und pro-Kuba, kann mich aber täuschen.

  80. Nehmt z.B. den CCC, dieser Hacker-Club für die DAUs (Unwissende). Stark linksradikal angehaucht, viel PC im mehrdeutigen Sinne. Trotzdem ist die zentrale Ideologie Freiheit und freie Meinungsäußerung sowie gegen Überwachungsstaat, so wenig Störung des Staats wie möglich. Aber im Gegensatz zu Liberalen nicht auf Geldeingriff bezogen (rechter Freiheitsbegriff) bezogen, sondern auf Information und Lebensgestaltung (linker Freiheitsbegriff). … das scheitert dann zwar wieder an der PC, aber das merken die wenigsten, weil es sie erst nicht selbst trifft…

  81. #97 Mumpitz:
    Habe es auch nicht persönlich genommen, aber die US-Flagge ist dann doch auch unpassend, oder?
    Naja, es gibt in der Tat Wichtigeres, also packen wir es an. Ihnen noch eine angenehme Nacht.

    #96 Max Emanuel

    Ich habe den Begriff Feind im übrigen weder im Elternhaus noch in staatlichen Einrichtungen gelernt.

    Ich auch nicht, aber dafür um so schneller durch Beobachtung der aktuellen Lage.
    Ihnen ebenfalls noch eine angenehme Nacht.

  82. @#6 Andy @PI

    Alice Schwarzer gehört mit auf das Bild, weil sie sich berechtigte Sorgen um das macht, was an Gleichberechtigung in Europa bisher für selbstverständlich gehalten wurde.
    Der sich in Europa breitmachende unreformierte Islam relativiert das wieder.

    Viele Andere fehlen jedoch auf diesem schlecht gelungenen Bildchen. Lasst doch bitte diese absolut unvorteilhafte „Islamkritikercollage“ raus.

    Nehmt doch bitte bitte ein anderes Bild! 🙁

  83. OK, für Fenris:

    – Anti-Imperialisten => größte linksextreme Gruppe, USA/Israel böse, Fidel ist Held, natürlich auch Deutschland böse….

    – Anti-Deutsche => kleinere Gruppe in der Linksextremen, da aber Juden, Israel und USA gut. Leider zu sehr den Holocaust und Deutsche als Wurzel alles Bösen sehend… trotzdem schon ewig islamkritisch.

  84. #102 nachtmensch
    Vielen Dank für die Information. Aber sind sich die Linken dessen selbst bewusst? So wie ich es in der täglichen Diskussion sehe, halten nicht wenige Linke die Deutschen für den Inbegriff des Bösen und tragen trotzdem ihre Palästinensertücher und schimpfen auf die USA. Jedenfalls ist mir keine der von Ihnen genannten Gruppe sympathisch.

  85. Ich denke, die linken, die sich dem Irrtum bewusst sind, sind jetzt bei PI, oder ;). Links ist wie rechts eben alles andere als homogen. Mich erinnert das an ne Meldung letztes Jahr irgendwo, dass die Polizei bei nem Antifa-Treffen eingreifen musste, weil sie die Antifas an die Gurgel gegangen sind, weil sie sich gegenseitig für Faschos hielten. Das hört sich nach so nem Konflikt wie oben angedeutet an. Das kennen sie z.T. auch und die anderen sind natürlich N***s.

    Jetzt aber gute Nacht.

  86. @#95 nachtmensch

    Ah, hier geht wohl grad die Selbstzerfleischung ab.

    Ganz und gar nicht – aber wer über die Islamisierung Europas spricht und Europas abendländisches Erbe bewahren will, sollte dabei nicht versäumen, auch die Verantwortlichen und die dazugehörige Ideologie beim Namen zu nennen.

    Ohne den sozialistischen Wohlfahrtswahnsinn hätten wir die aktuellen Probleme mit kriminellen Ausländern überhaupt nicht.

    Unser Land ist nicht zuletzt deshalb so attraktiv für jedwedes Unterschichtenpack aus der muslimischen Welt, weil unser Wohlfahrtssystem im Grundsatz die Faulen, die Unwilligen und die Verbrecher bevorzugt.

    Würde Deutschland zudem ähnlich hart nach wirtschaftlichen und nationalen Interessen selektieren wie klassische Einwanderungsländer – z.B. Neuseeland, um mal zur Abwechslung nicht die USA zu bemühen – , dann hätten wir keinesfalls die massenhafte Zuwanderung von Sozialfällen mit Großfamilien erlebt.

    Und diejenigen, die dann doch eingewandert wären, wären ohne denn allumfassenden Wohlfahrtsstaat zweifellos fleißige und leistungswillige Neubürger geworden, die sich in die Arbeit gestürzt und sich ein neues und integriertes Leben aufgebaut hätten, denn ohne staatliche Vollstütze hätte es keine andere Alternative gegeben, als sich nützlich und produktiv zu machen.

    Ohne den Wohlfahrtsstaat wären Zuwanderer automatisch auch gezwungen, sich den deutschen Landessitten anzupassen, unsere Gebräuche zu respektieren und unsere Sprache zu erlernen – denn ohne Sprachkenntnisse und Respekt hätten diese Leute dann kaum einen Job und Einkommen gefunden.

    Dass es hierzulande brutale Parallelgesellschaften gibt, ist m.E. vor allem eine Folge des Wohlfahrtsstaats.

    Denn die monatliche Überweisung ist an keinerlei Bedingungen gekoppelt, die Leute sind nicht gezwungen, sich in den Staat einzugliedern, sie können es sich in ihrer kleinen Parallelheimat bequem machen – überweist uns das Geld und laßt uns ansonsten in Ruhe.

    Diese unselige Entwicklung haben wir den Sozialisten – quer durch alle Parteien – zu verdanken, den Zwangsbeglückern, die es für gerecht halten, wenn derjenige, der 80 Stunden die Woche für sein Einkommen arbeitet, davon die Hälfte wegnehmen und es über 200 Behörden dann denjenigen zuteilen, die 20 Stunden die Woche oder gar nicht arbeiten wollen.

    Jeder linke Jugendliche wurde links, weil er für Freiheit, Verständnis und Selbstbestimmung kämpft.

    Ich habe nichts gegen verirrte Jugendliche, Verirrungen gehören zur Jugend dazu.
    Wie heißt es so treffend:
    Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz.
    Wer mit 40 immer noch Kommunist ist, hat keinen Verstand.

    Aber ich habe etwas gegen die zahlreichen Salonsozialisten, großgeworden im Wohlstand, die fortwährend jahrelang von den großartigen Segnungen eines angeblich menschenfreundlichen Sozialismus faseln, der letztlich nie etwas anderes sein kann als eine Diktatur der einen über die anderen.

    Im übrigen:
    Es sind immer sozialistische Heilslehren gewesen, die zig Millionen Opfer gefordert haben – dergleichen kann man von bürgerlich-freien Gesellschaften nicht behaupten.
    Auch das deutsche Nazi-Regime war letztlich eine Spielart des Sozialismus, des National-Sozialismus – viele Nazis – auch prominente Namen wie z.B. Goebbels, Strasser, Röhm – waren in ihren Herzen überzeugte Sozialisten, die eine sozialistische nationale Volksgemeinschaft anstrebten.

    Konzentrationslager, staatlich organisierter Massenmord, tolerierte und unerwünschte Hungertod von Millionen, alles im Namen einer angeblich besseren sozialistischen Welt.

    <blockquoteUnd neben dem Sozialismus kannste auch dem Kapitalismus alles mögliche anhängen.

    Mag sein, daß manche dem Kapitalismus etwas anhängen wollen: Der Kapitalismus hat kein Interesse daran, seine Kunden zu ermorden.

    Dem Sozialismus allerdings braucht man nichts anzuhängen, das hundertmillionenfache Morden und unbeschreibliche Elend spricht für sich.

    Es mag Dir unverständlich erscheinen, aber mir ist es ein Herzensanliegen, unmißverständlich darauf hinzuweisen, wem und welchen politischen Wahnideen wir die aktuelle Entwicklung zu verdanken haben.

    Wer den totalitären Islam bekämpfen will, muß auch konsequent gegen seine sozialistischen Steigbügelhalter vorgehen.

  87. #81 Fistor (13. Jan 2008 23:56)

    #77 Philipp

    sozialismus ist also nicht links. gut zu wissen.
    schön, dass du mir das mal erklärst, bin ich doch jahrelang dem irrglauben aufgesessen, sozialisten seien “links”.
    __

    Macht ja nix. Denk an all jene, die jahrelang glaubten, Islam hieße Frieda.

  88. #96 Max Emanuel (14. Jan 2008 00:30)

    Ich habe den Begriff Feind schon gelernt. Nicht zu Hause.

    Aber bei der Bundeswehr.

    Und damals war der Feind immer rot. 😉

    Ich hoffe das ist immer noch so!?

    Gruss Wolfrabe

  89. @ Pingpong, @ Andy: volle Zustimmung!

    @ Philipp: das ist ja Schwachsinn hoch 10 was Du hier über den „richtigen“ Sozialismus laberst. Bist offenbar jemand, der noch seine ideologischen Hausaufgaben machen muß.

    Was Pingpong und Andy gesagt haben, reicht zur Widerlegung Deiner verquasten Ansichten zum „richtigen „Linken vollständig aus.

  90. @#105 Pingpon klärt

    Auch das deutsche Nazi-Regime war letztlich eine Spielart des Sozialismus, des National-Sozialismus – viele Nazis – auch prominente Namen wie z.B. Goebbels, Strasser, Röhm – waren in ihren Herzen überzeugte Sozialisten, die eine sozialistische nationale Volksgemeinschaft anstrebten.

    Exakt.

    Leichte Unschärfe: „Nazi-Regime“, das ist Sozi-Sprech.
    Es waren National-SOZIALISTEN. Nomen est Omen.

    Nochmal: Ich bin Linker, und werde mich hier nicht in die rassistisch-sozialistische Deutschenhasser-Ecke drängen lassen.
    Das kenn ich doch … 🙂

    Unser heiliges Buch: Das Deutsche Grundgesetz, und gelegentlich sollten wir mal zusehen, daß wir eine DEUTSCHE VERFASSUNG bekommen, und die ganzen hochverräterischen €U-„Gesetze“ in die Tonne hauen.
    Läuft in Österreich gerade ab. Ö-Präsi versprach Volksabstimmung, jetzt aber doch nicht, weil Volksabstimmungen „Oberlehrerhaft“ seien. In Austria läuft Debatte über €U-Austritt ab!
    Geert Wilders: Kommt die Türkei, treten wir aus.
    Geil: EU ohne NL und A, dafür Tschetschenien, Moldawien (gibt’s wirklich) und Ingoschetsien 🙂

    Dann gibt’s wieder korrekt DM, Gulden und Schilling,
    kein wertloses Spielgeld.

  91. Könnt Ihr nicht einmal die Kampflesbe und Familienterroristin Alice Schwarzer schwärzen? Ihr blödes Grinsen macht mich so wütend, dass ich ihr die Bundesflagge als Burkha überstülpen möchte.

  92. Wg. EU:

    „Ekmeleddin Ihsanoglu, hochrangiger Vertreter des Islam, wünscht sich von den Staaten der EU ein effektives Vorgehen gegen anti-islamischen Radikalismus, um Spannungen mit der muslimischen Welt zu verhindern. Der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) sieht „warnende Signale“ für einen Islamhass und eine Diffamierung des Islams in Europa. Diese Tendenzen bedürften der Aufmerksamkeit. Der Organisation sind 57 islamische Länder angeschlossen.

    „Wir müssen angesichts dieser Probleme kooperieren. Sonst werden wir in die Hände von Radikalen fallen. Und wir wollen keine Geisel dieser Radikalen sein“, sagte Ihsanoglu nach Gesprächen mit hochrangigen belgischen und EU-Vertretern und Politikern. …

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3857&Alias=wzo&cob=321852

    Man beachte die Kommentare.
    @ Mohammedaner und EU-Faschos: ZU SPÄT 🙂

  93. I’m dutch. I’m writing in English because of my English being better then my German.
    Somewhere is this article is written that, in order to fight Islam we would have to surrender some of our own civil rights.
    I must strongly object to that, because it is obvious that the reason muslims are being dropt in Europe for the last thirty years is to create a enemy within Europe.
    The Germans, off all people, should recognnize the atempt. It was Hitler that pulled the same trick.
    Create a enemy and turmoil and then tell the people to give up civil rights, in order to fight the enemy within.

    People never do that.
    Remember the words of Benjamin Franklin:
    „They who would give up an essential liberty for temporary security, deserve neither liberty or security“

  94. Das ist wirklich enttäuschend. Konservative als größten Teil dieser Bewegung auszumachen, und dann das:

    Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber, der einmal vor einer “durchrassten” Gesellschaft warnte, ist nur zu bedauern. Die Ethnie eines Menschen als Kriterium für gelungene bzw. gescheiterte Integration zu machen ist nicht nur rassistisch, sondern auch ein armseliger Versuch, den rechten Rand zu bedienen. Uns zeigt dies nur, dass er nicht verstanden hat, um was es im Kern geht.

    Uns zeigt dies etwas? Wer ist uns?

    Dazu dann noch diese Anmerkung:

    Seine Parteifreunde verfehlen das Ziel ebenfalls: Sie träumen immer noch von einer Integration des “moderaten” Islam.

    Wie man einen verdienten Politiker, der Bayern ganz an die Spitze der BRD gebracht hat in wirklich jeder Beziehung, wegen einer zugestandenermaßen unglückseligen Wortwahl so abmeiern kann, um dann noch im folgenden Rundumschlag die komplette CSU als erledigt zu erklären, sich dgleichwohl auf Konservative glaubt stützen zu können wird mir bestenfalls unerklärlich bleiben.

    Dann will ich mal hoffen, daß dieser geradezu paulinische Artikel sich nicht als wegweisend für diesen PI-Blog herausstellen wird.

    Manchmal steht hier ein Zeugs drin, da bleibt einem glatt die Luft weg.

    E.Ekat

  95. Zu Christen:
    Auf der katholischen Seite gibts den Privatsekretär vom Papst. Aber dann ist es aus. In Deutschland und im Vatikan. Stichwort: Brief der 138 Islampersönlicheiten, und die Arschkriecherei vom Papst gegen diese Unterdrücker aus Nigeria, Malaysia, Saudi Arabien. Da fehlen klare Worte vom Papst betreff Menschenrechte. Auch evangelische Kirche ist problematisch. Lichtblick: Bischof Huber und Lehmann. Aber. Hier in BW dauerte es unendlich, bis die ihren neuen „Cheffe“ gewählt haben. Wegen Konservativ und 68er Gegensatz. Und ich bin im Christlich-Islamischen Dialüg mit zwei übelsten 68er Pfaffen, welche so antisraelisch sind, die haben die Grenze zum Judenhass weit überschritten. Ich leg mich mit diesen Pfeiffen immer an.

    Zu Feministen:
    Leut Ihr müßt mal umlernen. Ich les immer wieder wie auch jetzt gerade, daß muslimische Jugendliche zum Machotum erzogen würden. Das stimmt nicht. DIE WERDEN ZUM PASCHA ERZOGEN! UND NICHT ZUM MACHO! Ich bin in meiner Freizeit aussschließlich in der Latioszene. Und die Latinos sind Machos! Aber ein Macho ist ein Macho, aber kein Arschloch. Die Latinas sind vorsichtig ausgedrückt anstrengend. Also ein Mundwerk, und die wissen sehr genau was sie wollen, und setzen es auch durch. Und jetzt zu den muslimischen Jugendlichen. DAS SIND PASCHAS. Denen wird alles an den Arsch getragen (den Macholatinos nicht! Der bekäme was zu hören, wenn er meint, sie müsse ihm alles an den Arsch hintragen), und deshalb ist er ein Pascha!

  96. Obiger PI-Artikel und die meisten Kommentare (rühmliche Ausnahmen Pingpong, Andy ua.) erkennen nicht, wo die prinzipiellen ideologischen Grenzlinien verlaufen.

    Sie verlaufen

    – ich begründe das nicht, weil das zum kleinen Einmaleins der Staatsbürgerkunde, aber auch jeder seriösen Philosophie, Nationalökonomie und Politikwissenschaft gehört –

    zwischen Liberalismus und Sozialismus
    oder maW Freiheit und Totalitarismus.

    Das Grundgesetz ist liberal – mit (wenig folgerichtigen) Konzessionen an gewisse Religionen.

    Freiheit statt Sozialismus.

  97. ass ein Marxist das Islam- und Palästinensereiapopeia mitmachen würde. Dafür ist er nämlich viel zu intelligent.

    Das war der Witz des Jahrhunderts.

    Ich kenne diese Klientel, das sind die reichen Kinderlein von Grüni/SPD Eltern, die ein bißchen auf Pseudo-Revoluzzer machen, Marx lesen, viel blabla (auswendig lernen und plappern kann JEDER, Konsequenzen folgen bei diesem Pack NULL), keine Ahnung vom Leben haben und weder die Fähigkeit noch den Willen zu Verstand, Mitgefühl oder charakterlicher Stärke haben.

  98. insgesamt ein guter beitrag, der auch solche irrläufer wie stoiber richtig kategorisiert und somit auch die ständig wiedergekäute behauptung „PI-leser sind durch die bank rassisten“ widerlegt.

    gefehlt haben meiner meinung nach typisch islamische „kavaliersdelikte“ wie päderastie im abschnitt „homosexualität“ oder auch ein kapitel „die politiker“, wo man beispielsweise den parteiaustritt hildegard hamm-brüchers aus der FDP wegen der anbandelung an den islam (siehe möllemann) hätte erwähnen können.

    für „einsteiger“ zum thema islam empfehle ich folgendes kleines satirisches lexikon:
    http://de.nntp2http.com/soc/weltanschauung/islam/2006/06/a443ca78c126f4191df7f537cf297ae3.html

    natürlich schreit solch eine lustige fibel geradezu nach einer fatwa.

    aufgewacht aufgewacht – auch in den MSM wie Welt oder FAZ finden sich wiederholt islamkritische artikel; die dortigen leserbeiträge sprechen sowieso für sich.

  99. ja, alles schön und gut, aber jetzt kommt die NAGELPROBE:

    Mach da draus mal eine politische PARTEI, was glaubst du wie die sich gegenseitig „lieben“ werden?

  100. #79 KreuzfahrerII (13. Jan 2008 23:55)

    Mein schwules Leben spielt sich nicht in der „Szene“ ab.
    Ich führe ein ganz bürgerliches Leben, da ich mittlerweile ein Alter erreicht habe (fast 55), was mich vom sog. Szeneleben fernhält.

    Aus meinem schwulen Umfeld (Bekannte, Freunde etc.) kommt mir eher Unverständnis und Unglauben über die mohammedanischen Vorgänge entgegen.
    Es kann aber nicht meine Aufgabe sein, der schwulen (oder auch lesbischen)Welt aufzuzeigen, auf welchem schmalen Grat sie sich bewegt, wenn sie sich dem Islam gegenüber gleichgültig verhält und lieber mit Wowereit beim CSD Party macht.

    Ganz anders meine Familie, allem voran meine 77-jährige Mutter, die schon rot sieht, wenn ihr eine „Schleiereule“ entgegenkommt.

  101. @ astraljoe
    wieso kann es nicht deine aufgabe sein in deinem wirkungskreis für aufklärung zu sorgen?
    ich als hetero z.b. werde im laufe der nächsten zeit anfangen selbstbehauptungs/ selbstverteidigungs-kurse für schwule anzubieten.
    aus meiner sicht geht es um unsere freiheitliche gesellschaft.
    ich habe ein paar schwule freunde, die ich sehr schätze, dass reicht mir um aktiv zu werden.

    wenn sich JEDER dafür einsetzt unsere gesellschaft zu verteidigen, sind die paar muslime und multikulti-deppen überhaupt kein problem.
    aber wir müssen etwas TUN. die dauerjammerei hier auf PI „europa ist verloren, ich will hier nicht mehr leben“ etc. geht mir manchmal echt auf den sack.
    jeder hat irgendwelche fähigkeiten, die er nützlich einsetzen kann. manche können gut öffentlichkeitsarbeit machen, andere haben das talent verbindungen herzustellen, usw.

    wir sind ein paar millionen- das vergessen hier einige anscheinend. wer freiheit will muss dafür ARBEITEN.

    „GIVE FEAR A KICK IN THE ASS!“

  102. @ #126 holgerdanske

    Richtig! Jammern hilft nicht weiter. Wenn sich in unserer Gesellschaft Tumore ausbreiten, dann muß man was dagegen tun.

    Jeder für sich hat Spezialfähigkeiten; wir zusammen haben viele Spezialfähigkeiten;

    Der Islam fordert „Respekt“, aber im Islam wird „Respekt“ anscheinend gleichgesetzt mit „Furcht“ oder „Angst“.

    Ich habe keine Angst oder Furcht. Schlußfolgerung in obiger Definition?? …

  103. #126 holgerdanske (14. Jan 2008 09:07)
    So lange Schwule und Lesben ihren Lebenssinn darin sehen, „GAY“ zu sein (Männer nenne ich da ganz gerne „Berufsschwule“), sind sie für die wichtigen und ersten Vorgänge auf der Erde und vor allem un ihrer unmittelbaren Nachbarschaft nicht zugänglich.
    Sie müssen etwas wie den Christopher Street Day von San Francisco am eigenen Leib erfahren um zu erkennen, daß die Gefahr für ihren Leib und ihr Leben direkt vor ihrer Haustüre liegt.
    Sicher verharren nicht alle in Gleichgültigkeit aber doch eine stattliche Zahl.
    Sie lesen in den Medien lieber etwas über die neuesten Modetrends und die neueste Musik als über die Homosexuellenhinrichtungen im Iran oder Saudi Arabien.
    Für die Gefahren des Islam interessiere ich mich auch „erst“ seit knapp 15 Jahren.
    Der Mensch muß irgendwie „erweckt“ werden, um sich für Vorgänge um ihn herum intensiv zu interessieren.
    Was das Gejammere hier bei PI betrifft: es gibt dafür keinen Grund!
    Selbst wenn wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht aktiv sind, so leisten wir doch eine gewisse Vorarbeit.
    Was nützt es, ohne Planung und Konzept loszustürmen ?
    Die Mohammedaner sind uns darin weit überlegen.
    Ihre Handlungsanleitung ist der Koran und die Imame sind ihre Führer.
    „Wir“ brauchen unseren „Koran“ und Personen, die strategisch denken können und Juristen, die die Rechtslage kennen.

  104. @ Denker
    Meiner Erfahrung nach (Kurse an Schulen) kann ich Dich nur bestätigen:
    Im Allgemeinen ist es so dass auf die Frage „Was ist Respekt?“ die Antwort kommt „Wenn man Angst davor hat, dass einer einem aufs Maul haut!“ => RESPEKT=ANGST
    Das wirft auch ein ganz anderes Licht auf die oft gehörte Forderung nach „Respekt“.
    Tatsächlich wünschen sich viele, dass man vor ihnen Angst hat. Dann hat man nämlich das SAGEN- unwidersprochen…

  105. #77 Philipp (13. Jan 2008 23:53)

    Nachtrag: Sozialisten sind Vaterlandslose Gesellen, RICHTIGE Linke selbstverständlich nicht.

    Würden Sie mir bitte den Unterschied zwischen einem „richtigen Linken“ un einem Sozialisten erklären?
    Nicht, daß wir zukünftig vollkommen aneinander vorbeireden.

  106. Ich halte es nicht für sinnvoll, sich um Kaisers Bart zu streiten. Wir haben jetzt echt wichtigere Probleme, als über Definitionen und Selbstdefinitionen zu zanken.

    Für mich sind Freiheitsliebe, Wahrheitsliebe, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung ur-rechts-patriotische Werte. Aber wenn jemand das als „links“ ansieht, ist mir das egal. Letztlich sind das Bezeichnungen, auf die Inhalte kommt es an.

    Ich lese hier auch oft Dinge von anderen Kommentatoren wo sich mir die Nackenhaare aufstellen. Ich schreibe aber meistens nichts dazu, weil es letztlich nebensächlich ist.

    Wichtig ist der Konsens daß wir unser Land, unsere Kultur, unsere Werte vor der Islamisierung schützen müssen, und zwar so schnell und so effektiv wie möglich.

    Ich glaube wir kriegen keine zweite Chance.

  107. @ AstralJoe
    Ja, ich weiß viele Schwule sind Hedonisten, narzistisch und abgedreht. Aber spätestens wenn sie richtig aufs Maul bekommen, verändern sie ihren Fokus. Und glücklicherweise sind nicht alle so hohl, zu glauben das Leben wäre eine einzige Party. Ich habe über die Jahre durchaus einige kennengelernt, die sich durch etliche Scheiße hindurchgekämpft haben. Man muß ja nicht gleich bei denen anfangen, die glauben, bloß weil sie jetzt in relativer Freiheit leben können, müssten sie alle anderen ignorieren und das dann „Toleranz“ nennen. Meiner Meinung nach, haben die nur Angst, dass sie „entdeckt“ werden und dann die Hatz wieder losgeht.
    Oft muß man Dinge nicht benennen um die Menschen zu mobilisieren. Es reicht wenn sich die allgemeine Sichtweise verändert:
    z.B: ein Krieger betrachtet Dinge anders als ein Opportunist.
    Wenn Du z.B. schaust wie Ghandi gekämpft hat, ist klar der war kein weichgespülter Friede-Freude Eierkuchen Pazifist.
    Seine Haltung war ganz klar die eines Kriegers. Die Friedensbewegten hierzulande sind im Allgemeinen nur Feiglinge. Solange man Angst hat vor Schmerzen, kann man nicht kämpfen.
    Ich denke übrigens nicht dass „wir“ ein Pedant zum Koran brauchen. Für uns reicht eine IDEE und Menschen, welche diese glaubwürdig vermitteln.
    Aber sicher hast Du damit Recht, dass wir keine kurzfristigen Erfolge verbuchen werden. Mittelfristig jedoch sollten wir in der Lage sein, etwas zu bewegen. (Wenn denn die Jammerei aufhört u. Taten folgen)
    Letztlich will keiner in Unterdrückung leben- aber vielen ist halt die Bedrohung noch nicht klar.
    Bis dahin muß es halt noch etwas schlechter werden… 😉

  108. #131 Zigarrenraucher (14. Jan 2008 09:48)

    Wichtig ist der Konsens daß wir unser Land, unsere Kultur, unsere Werte vor der Islamisierung schützen müssen, und zwar so schnell und so effektiv wie möglich.

    Ich glaube wir kriegen keine zweite Chance.

    Sehr richtig!
    Wir müssen „hinsehen“ und „hinhören“.
    Auch über die deutschen Grenzen hinweg in die Nachbarschaft (Frankreich, Österreich etc.).

    Wir sind hier bei PI bestens informiert und viele sind auch wirklich pfiffige „Spürnasen“.
    Wir haben ein gutes Rüstzeug, uns irgendwann als aktive Anti-Islam-Bewegung formieren zu können.
    Allerdings halte ich den Zeitpunkt dafür (leider) noch nicht für gekommen.

  109. –> „Für die islamkritische Bewegung ist es jedoch wichtig, dass jeder seine Eigeninteressen zurückstellt, um dem gemeinsamen Gegner Paroli zu bieten – e pluribus unum. Nur so kann es uns gelingen, der Islamisierung Europas Einhalt zu gebieten.“

    (Fettdruck ist von mir)

    Gut, was heißt das aber konkret?

    Persönlich wäre ich schlicht und ergreifend für einen Verbot des Korans. Das ist aber poilitisch undurchführbar.

    Was hält Ihr für realistisch?

  110. #118 Ratio (14. Jan 2008 03:02)

    die prinzipiellen ideologischen Grenzlinien verlaufen.
    zwischen Liberalismus und Sozialismus
    oder maW Freiheit und Totalitarismus.

    Wahre Worte, das gehört in Stein gemeißelt.

  111. #135 T-Rex (14. Jan 2008 10:14)

    Persönlich wäre ich schlicht und ergreifend für einen Verbot des Korans. Das ist aber poilitisch undurchführbar.

    Was hält Ihr für realistisch?

    Ich persönlich wäre für ein Verbot des gesamten Islam.

    Leider mangelt es an finaziellem Polster und versierten Juristen, um gegen den Islam als verfassungsfeindliche Ideologie zu klagen.

    Es wird für mich auch immer ein Rätsel bleiben, daß sich Politiker und Verfassungsrechtler nie ernsthaft mit dem Islam (und mit ihm den Koran) befaßt haben.

  112. Wir brauchen kein Pendant zum Koran. Wir haben unsere ungeschriebenen inneren Gesetze, entstanden aus unseren Werten und unserer Tradition. Sehr oft in unserer Geschichte haben wir dafür gekämpft, und wir müssen es jetzt wieder tun.

    Die Möglichkeit, in Freiheit und Selbstbestimmung zu leben, ist in Gefahr.

    Natürlich ist ganz Europa bedroht, nicht nur Deutschland. Und wir stehen ja in einem ständigen Kontakt und Austausch mit den anderen Nationen. Die autochthonen Völker dieser Nationen sind alle unsere Verbündeten.
    Engländer, Franzosen, Österreicher etc. denken garantiert genauso wie wir.

    Und letztlich weiß auch jeder, daß kein Engländer mehr Deutschland unterwerfen will und Deutschland keine Invasion plant usw. Diese Zeiten sind lange vorbei, wir haben jetzt andere Probleme und das ist allen klar.

    Was kann man konkret tun? Wir müssen noch weiter am Aufwecken und Alarmieren der Bevölkerung arbeiten. Zu viele wissen einfach noch nicht was los ist. Die Beschäftigung mit dem alltäglichen, beruflichen Überlebenskampf verhindert bei vielen daß sie mitbekommen wie die Gefahr wächst. Viele verdrängen einfach auch, weil sie denken es hat sowieso keinen Zweck.

    Da muß man ansetzen. Den Leuten die Gefahr klar machen aber gleichzeitig sagen daß es Zweck und Aussicht auf Erfolg hat dagegen anzugehen. Den Leuten klar machen daß sie nicht alleine da stehen und auch keine Nazis sind wenn sie die Islamisierung verhindern wollen.

    Zu sogenannten „Dialogveranstaltungen“ oder „Integrationsveranstaltungen“ mit Moslems hingehen,möglichst mit mehreren, und dort höflich aber bestimmt darauf hinweisen, daß in Deutschland keine Islamisierung gewünscht ist und daß sich moslemische Träume am besten im Orient verwirklichen lassen und nur da.

    Die Argumente sind auf unserer Seite. Die Gegenseite (Islamfreunde) hat keine Argumente. Es gibt kein Argument das für die Zerstörung unserer freiheitlichen Demokratie zugunsten einer islamisierten Unterdrückungsgesellschaft spricht. Deshalb: Keine Angst vor verbalen Auseinandersetzungen.

    Man kann davon ausgehen, daß die Zustimmung zur islamgegnerischen Position viel größer ist als sichtbar, weil viele sich einfach noch nicht trauen. Die „Gutmenschen“ werden umkippen wie die Fliegen, wenn sie merken, daß da noch andere sind die die Gutmensch-Lügen nicht mehr nachbeten.

    Denn die meisten Gutmenschen sind so islamfreundlich und integrationswillig, weil sie charakterschwach sind, nicht weil sie wirklich von der Sache überzeugt sind.

  113. Die Ex-Muslime
    […]
    Wie viele andere Islamkritiker sehen sich auch die Ex-Muslime Beschimpfungen und Drohungen ausgesetzt. Als Apostaten (die Abkehr vom islamischen Glauben wird gemäß dem Koran mit dem Tode bestraft) sind sie besonders der Gefahr ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden. Deshalb verdienen besonders sie unsere Achtung und unseren Respekt.

    Achtung und Respekt ist gut und angebracht. Nur sollten wir es nicht allein dabei belassen. Mindestens ebensoviel brauchen diese mutigen Menschen Schutz vor Übergriffen, aber auch Ermutigung und Rückendeckung von Menschen aus den anderen islamkritischen „Lagern“. Den Mut dieser Menschen zu stärken – die aufgrund ihrer Erfahrungen eine Innensicht des Islam mitbringen, die wir eher christlich geprägten Menschen einfach so nicht haben können -, trägt dazu bei, daß ihre Stimmen mehr gehört werden.

  114. #139 Zigarrenraucher (14. Jan 2008 10:36)

    Denn die meisten Gutmenschen sind so islamfreundlich und integrationswillig, weil sie charakterschwach sind, nicht weil sie wirklich von der Sache überzeugt sind.

    Wie wurde bei „Hart aber Fair“ hämisch über Koch’s Vorstoß zum „Burkaverbot“ hergezogen, wo es doch in Hessen „nicht eine Burkaträgerin“ an irgendeiner Schule gibt.

    Mag ja sein, aber es ist völlig legitim etwas zu fordern bzw. im Vorfeld zu verbieten, was ganz schnell um sich greift, wenn es erst einmal „Fuß gefasst“ hat.
    Genauso hätte mit den Protzmoscheeprojekten umgegangen werden müssen.
    Geschäfte, Karateschulen, Begegnungsstätten usw. gehören nicht zu „Gotteshäusern“ und sind somit nicht durch das GG abgedeckt.
    Dennoch geht keiner dagegen vor, im Gegenteil, der türkische Staat, vertreten durch die DITIB, will dem deutschen Staat vorschreiben, wie groß und umfangreich eine Moschee zu sein hat.

  115. #112 Widukind_ltd

    Wie du Kind hast du dich denn hier her verirrt?
    Schreib doch mal was Sachliches, wenn du groß bist. Vielleicht weißt du dann, dass Alice Schwarzer als erste und einzige vor dem Islam gewarnt hat und dafür von allen Seiten mit Schmähungen , die deinem jetzigem Niveau entsprechen, beworfen wurde .

  116. @ #137 Astral Joe

    Ja klar, ein Verbot des Korans wäre selbstverständlich einem Verbot des gesamten Islam gleichzusetzen.

    In Norwegen (http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2004/07/29/a0117) und in den Niederlände (http://www.focus.de/politik/ausland/niederlande_aid_69240.html) haben manche Politiker schon angefangen, darüber nachzudenken.

    Selbstverständlich wurden sie vom TAZ und vom Faux-Cul, äh… Focus als „Rechtpopulisten“ usw. abgestempelt. Allerdings war das wohl schwierig, sie als „Faschisten“ zu bezeichnen, da beides Mal der Koran (meines Erachtens zu Recht) mit „Mein Kampf“ verglichen wurde und eben aus diesem Grunde verboten werden sollte…

    Meines Wissens waren das also die ersten, leider gescheiterten Versuche. Aber irgendjemand mußte ja den ersten Schritt machen.

    Und ich hoffe jedenfalls, daß die EU-Bevölkerung endlich bald aus ihrer Lethargie erwachen wird und genügend Druck auf ihre Politiker ausüben wird, bevor das Kind endgültig in den Brunnen gefallen ist.

    PI liefert einen wichtigen Beitrag dazu, auch wenn ich persönlich die Vermischung mit zweitrangigen Themenkomplexen wie Klimawechsel usw. für überflüssig, hinderlich und daher sehr bedauerlich halte. Aber PIs bemerkenswerte, ja einzigartige Expansion in der Bloggosphäre ist schon mal eine sehr gute Nachricht.

    Auch freue ich mich fast, wenn solche Dinge geschehen wie z.B. ein mögliches Asylrecht für den libanesichen U-Bahn-Terroristen, denn ich hoffe, da jede dieser absurden Meldungen jeweils ein paar Leute zur Bewußtsein bringt.

    Denn die Angst vor Populisten und vor Rattenfängern ist aus gutem Grunde in all unseren Seelen und insb. in der deutschen Seele gut verankert.

    Aber dies sollte uns nicht im Gegenzug dazu führen, all unsere teuer erkämpften demokratischen Grundprinzipien widerstandslos pervertieren zu lassen, was sowohl der Islam als auch offensichtlich ein paar Verräter unter uns vorhaben und auch hemmungslos tun!

    Und langsam aber sicher tun eben diese Brüder sogar eingefleischten Linksdenkern weit mehr Angst als alle Anderen zusammen!

  117. @ #139 Zigarrenraucher

    –>„Wir brauchen kein Pendant zum Koran. „

    Haben wir schon, das sind all unsere Werke aus der Aufklärungszeit und die daraus entstandenen Verfassungen der westlichen Ländern.

  118. Freiheit und Demokratie waren und sind existenziellen Gefährdungen ausgesetzt. Nach Nationalsozialismus und Kommunismus ist es nun der Islam. Alle drei sind gleichermaßen bösartig und menschenrechtsverletzend. Der Nationalsozialismus erstrebte die rassenreine Gesellschaft, der Kommunismus die klassenreine Gesellschaft und der Islam die glaubensreine Gesellschaft. Aber trotzdem gibt es einen Unterschied: Kommunismus und Nationalsozialismus stellen keine reale Gefahr mehr dar. Ein 1933 wird sich nicht wiederholen. Die islamische Gefahr ist aber real. Deshalb hat sich das Streiten für die Freiheit auf diese islamisch-faschistische Ideologie zu konzentrieren.

  119. #143 T-Rex (14. Jan 2008 10:53)

    Auch wenn PI nicht für „gegen den Islam“ gemacht ist, so sind hier doch schwerpunktmäßig Themen des Islam zu finden, was für mich auch okay ist.

    Dieses Thema muß auch „warm gehalten“ werden, damit nicht plötzlich eine „Gleichgültigkeit“ eintritt, die uns auf unserem Weg lähmen könnte.
    Außerhalb von PI bringe ich mir die Kopftuch- und Burkafraktion vor augen, um meinen Blutdruck zu steigern, damit ich den „Kampf“ gegen den Islam nie aus den Augen verliere.
    Leider scheint es in meiner Stadt außer mir niemanden sehr zu interessieren, was ich ziemlich schade finde.

  120. Bei einigen hier habe ich das Gefühl, dass es denen um eine Art -pardon- Schwanzvergleich geht: „ich bin islamfeindlicher als du“. Wenn einige hier alle Gruppen, die ihnen nicht passen, ausgrenzen, wie Schwule, Emanzen, Linke, wenn die einen gegen Giordano sind, die anderen gegen Ulfkotte, dann wird das nichts mit einem erfolgreichen Widerstand.

    Für mich gibt es nur ein gegen: gegen den Islam!

    Diese Konservativen erkennen nicht, dass ihre Gruppe zu klein ist. Denn viele Konservative sind zu alt, um Internetanschluss haben zu wollen, sind in der CDU eingebunden, wo ihnen schon gesagt wird, was sie zu denken haben, beobachten lieber die Aktienkurse oder hängen als Dauercamper auf dem Campingplatz rum.

    Ich zitiere noch mal, was zwei Mitstreiter hier weise geschrieben haben:

    #15 Maethor: Islamkritik ist, wenn sie aus den richtigen Gründen geübt wird, prinzipiell überparteilich und eine Frage des gesunden Menschenverstands.

    #12 Astral Joe Es ist völlig egal, welche Biografie ein Islamkritiker-/gegner hat.
    Alle haben das selbe Ziel: den Islam aus Deutschland/Europa hinauszujagen.
    Bei diesem ehrenwerten Ansinnen haben die “trennenden” Unterschiede völlig in den Hintergrund zu treten, da sie nur die Handlungsfähigkeit behindern.
    Deshalb muß auch peinlichst vermieden werden, Mitstreiter, die einem nicht unbedingt sympathisch sind, zu kritisieren oder gar anzugreifen.

    Über alles Andere reiben sich die Moslems und deren Steigbügellhalter nur die Hände!

  121. @ #145 pinetop

    Kurze, prägnante und leider richtige Beschreibung der Sachlage.

    Zumindest haben sowohl der Kommunismus und der Nationalsozialismus die eine Charakteristik gehabt, die der Islam nicht hat: Sie waren nämlich neu, als sie an die Macht angelangt sind. Deswegen haben sich zwar viele, viele Leute unbeschreiblich schuldig gemacht, aber deswegen auch kann man den damaligen Massen an Mitläufer abnehmen, daß sie all die Verbrechen nicht wirklich gewollt haben, die da stattgefunden haben, daß sie da eine Art Pandoraschavchtel geöffnet haben, und daß der ganze Laden ihnen um die Ohren gegflogen ist.

    Der Islam dagegen ist 14 Jahrhunderte alt. Seit Jahrhunderten ist er in zahlreichen Länder an die Macht angekommen, hat kulturell keine einzige Erfindung hervorgebracht, und nahezu all diese islamischen Länder stellen hoffnungslos archaische, tyrannische und barbarische Regimen dar.

    Da weiß man also von vorne herein ganz genau, womit man es zu tun hat. In meinen Augen macht das die heutige Masse der Mitläufer umso schuldiger, die sich wie die drei Affen die Augen, die Ohren und den Mund selbst verbieten, und die im Namen einer falsch verstandenen Toleranz passiv warten, daß das kostbare Werk unserer Vorfahren methodisch auseinandergenommen wird und durch die schlimmste aller Tyranneien ersetzt wird.

    Ich denke, für alle Demokraten ist die Zeit gekommen, zu reagieren. PI ist ein äußerst wichtiger erster Schritt, der auch Erfolg hat. Aber eben dieser Erfolg zwingt Einen geradezu auf, darüber nachzudenken, was der zweite Schritt sein könnte, um der Islamisierung Europas Einhalt zu gebieten.

    Gibt es konkrete Vorschläge?

  122. #139 Zigarrenraucher

    Die Argumente sind auf unserer Seite. Die Gegenseite (Islamfreunde) hat keine Argumente.

    Ihre Analyse der Lage ist gut, genau wie das, was T-Rex und Astral Joe hier schreiben.
    Aber ich befürchte, dass die Gegenseite schlichtweg keine Argumente braucht, um ihre Ziele zu verwirklichen. Die warten noch ein wenig ab, fordern immer ein wenig mehr (Anerkennung als Religion, Quoten für Migranten etc.) und stellen uns irgendwann einfach vor vollendete (demographische) Fakten.
    Und Verbot des Islam/des Koran wäre zwar nicht schlecht, aber eher für die Zukunft, denn akut würden bei einem Verbot bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen, aber das werden sie vermutlich ohnehin irgendwann, z.B. wenn Sozialleistungen für Migranten gekürzt werden oder Migranten ohne Einkommen ausgewiesen werden sollen.

  123. Der Feind meines Feindes ist mein Freund?
    Anders ist es nicht zu erklären, dass eine Person wie Schwarzer ins Boot geholt wird.
    Ein Mensch, der unter derartig illusionären Weltvorstellungen leidet wie die Emma-Pomeranze (ich erinnere nur an ihren peinlichen Kampf gegen BDSM) hat bei dieser Sache verloren.
    „Die Propagierung des weiblichen Masochismus durch Männer ist ein Angriff, durch Frauen ist es Kollaboration mit dem Feind.“ sagte diese Dame mal… Klingt super, oder?

    ECRASEZ L’INFAME,
    D

  124. l#147 Aufgewachter

    Wenn einige hier alle Gruppen, die ihnen nicht passen, ausgrenzen, wie Schwule, Emanzen, Linke, wenn die einen gegen Giordano sind, die anderen gegen Ulfkotte, dann wird das nichts mit einem erfolgreichen Widerstand.

    Das ist Unsinn.

    Es geht nicht darum, irgendwelche Gruppen, die einem nicht „passen“, auszugrenzen – es geht darum, die Verantwortlichen für dieses Übel beim Namen zu nennen und vielleicht auch mal eines Tages zur Rechenschaft zu ziehen.

    Das vorrangige Problem ist doch nicht der Islam an sich.

    Denn den totalitären Islam in seiner jetzigen Form – die Religionskultur eines Berbervolks – gibt es bereits unverändert seit hunderten von Jahren.

    Zu einer ernsten Gefahr für unser aller Sicherheit und Wohlstand ist der Islam erst dann geworden, als linke Zwangsbeglücker und Sozialisten Europas Tore weit öffneten.

    Das Problem sind all die Sozialisten, die – vergleichbar einer fünften Kolonne – von innen heraus und gegen den erklärten deutlichen Mehrheitswillen der Bürger die Tore Europas weit geöffnet haben und unverändert offen halten.

    Verantwortlich sind all die Sozialisten, die schon seit Jahrzehnten in veranwortlichen Schlüsselpositionen sitzen, Denkverbote aussprechen, faktische Berufsverbote durchsetzen und Treibjagden auf all jene organisieren, die sich zu bürgerlich-liberalen Werten bekennen.

    Hätte man die Einwanderung konsequent nach ökonomischen und nicht nach ideologischen Gesichtspunkten organisiert, dann hätten wir all diese Probleme heute nicht.

    Ich verachte all die linken Lehrer, die jahrzehntelang durch ihre Wahlstimme als auch ihre Agitation in Schulen und der Öffentlichkeit den ungebremsten Zuzug muslimischer Unterschichten erst ermöglicht haben.

    Viele von diesen linken Traumtänzern sind ja überdies gar nicht wirklich von ihren Wahnideen geheilt.

    Gewiß, manche von ihnen erleben nun die Multukultur schmerzhaft am eigenen Leibe – sollen sie, es geschieht ihnen recht.

    Von ihren linken Phantastereien, die diesen Irrsinn allerdings überhaupt erst möglich gemacht haben, wollen die meisten trotzdem nicht lassen.

    Nicht der Islam an sich ist das Problem – das Problem sind die Verräter, die Europas Tore weit geöffnet haben.

    Man darf die Schuldigen nicht aus der Verantwortung entlassen.

  125. Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
    Kann ich mich anschliessen.
    Alice Schwarzer sagte einmal das Kopftuch sei die Hackenkreuzbinde des Islam, ich stimme dieser Frau ja nicht gerne zu aber in diesm Fall ahat sie Recht.

    Aber knallen tut es früher oder später.
    Die Taktik unserer links-grünen Fortpflanzungsverweigerer hat ja mehrere grobe Rechenfehler. Die denken, die Deutschen werden immer weniger, also muß frisches Blut ins Land, bis dahin richtig. Nur was die ins Land bringen ist falsch. Volkswirtschaftlich ein absolutes Minusgeschäft, es bringt nichts Leute ins Land zu hohlen deren einzige Qualifikation es ist, sich wie die Karnikel fortzupflanzen (gut das schönt die Demographiestatistik) aber ist wirtschaftlich gesehen ein Flop. Die Einwanderer müßen auch arbeiten und das in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Es kann nicht sein das die einfach ins Land kommen und für uns zur Belastung werden. Das bedeutet dann für die Autochone Bevölkerung das sie für deren Lebensunterhalt aufkommen darf, und dann auch noch für die eigenen Rente aufkommen muß.
    Obendrein kommen diese Leute dann auch noch aus einem fremden Kulturkreis der nicht mit unserem kompatibel ist. Wie schlau diese Taktik ist sieht man ja am Libanon und im Kosovo, da ist es ähnlich gelaufen. Und das sind heute nicht die friedlichsten Orte auf der Welt. Die stellen immer weiter Forderungen, und wir sind auch noch so blöd und sagen dann auch noch, um des lieben Frieden willens ja. Wer schreit bekommt Recht, so läufts nunmal.
    Ein weiteres Problem, ist mir heute in der Uni aufgefallen. Die einseitige Frauenförderung der letzten 30 Jahre hat dazu geführt, das heute Frauen eher an die Uni gehen als Männer. Heute war ich in einem Seminar in dem ausser mir nur noch der Dozent und ein Freund von mir männlich waren, der Rest war weiblich. Eine weitere Beobachtung die ich in meinem Bekanntenkreis gemacht habe, ist das in meinem ganzen Freundeskreis nur ein Pärchen gibt wo die Frau einen höhren Schulabschluß hat als der Mann. Beim Rest sieht das so aus, das der Mann einen gleichwertigen öder höherwertigen Abschluß hat. Sind die Mädels etwa „Bildungsrassisten“? Wenn ja siehst übel aus, dann gibt es bald noch weniger Kinder.
    Aber eigene Kinder braucht das Land sonst geht es unter. Es geht nicht an das wir unsere Kinder von anderen Leuten die nicht mit unseren Werten konform gehen kriegen lassen, und das auch noch finanzieren. Das geht so nicht. Ich höhre immer wieder wenn das Thema auf Kinder kommt Sachen wie, ich möchte dem Kind ja auch was bieten können, ich habe noch nicht genug Geld um mir eine Familie leißten zu können, ich bekomm ein Kind nicht mit meinem Beruf nicht in Einklng gebracht.
    Mein Vorschlag wäre: Macht eine Einwanderungspolitik die diesn Namen auch verdient. Laßt den Leuten, die Steuern zahlen, ihr Geld, statt dammit integrationsunwilligen Einwanderern das Leben zu versüßen. Statt das Geld in irgenwelche sinnlosen Intergrationsprojekte zu stecken, steckt es lieber in Kinderkrippen, damit die Frauen nicht nehr vor der Wahl stehen Kinder (wohlgemerkt Mehrzahl) oder Kariere.
    Man muß beides tun Kinder in die Welt setzen und Arbeiten (Rente einzahlen), macht man nur eines von beiden geht die Sache schief.

    Aber diesen zusammenhang erklär mal einem linken Bößmenschen ala C.Roth und Co. die verstehen das System nicht. Und sollche Leute sind Meinungsmacher.
    Ich habe mir mal den Spaß gemacht und habe mir die Berufe der Bundestagsabgeordneten angesehen, was für ein Spaß, ein Großteil der Linken und Grünen hat gar keinen Abschluß Dagdelen Roth Beck usw, der Rest besteht aus Sozialpädagogen und ähnlichem Gesocks und nicht zu vergesseb Gewerkschafter. Die Ausnahme sind B.Höhn (Dipl Mathematikerin) und O.Lafontaine (Dipl. Physiker). Da wundert es mich gar nicht das in diesem Land nichts läuft. Wenn Meinung vun dummen halbgebildeten gemacht wird, und Menschen die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind mit der Nazikeule niedergemacht werden, geht das Land vor die Hunde.

  126. Weiter verlinken, vernetzen und rekrutieren, ueber die Deutschen Landesgrenzen hinaus! Denkt dran es nicht nur ein Deutsches Problem, nicht nur ein Europaeisches sondern auch ein Amerikanisches! Neben der Ideologischen Vielfalt kommt also noch die geografische hinzu!

  127. Ja, die grün-linken Ideologen mit ihrem Deutschenhass und kranken Rachegefühlen sind ein Problem. Sie sind ohne Zweifel dafür verantwortlich, den orientalischen Bodensatz hergeholt zu haben. Siehe Joschka „Deutschenverdünner“ Fischer. So wie der denken die vermutlich alle, siehe Jens Jessen usw.

    Aber: Tatsache ist die sind letztlich feige. Wenn es hart auf hart kommt kneifen sie und kämpfen nicht. Die Moslems sind da gefährlicher.

    Wenn niemand mehr auf die Polithippies hört, wenn sie nur noch als Kasper gelten, was sie ja wirklich sind und sie niemand mehr ernst nimmt, dann ziehen die sich zurück und schmollen nur noch.

    Man muß diese Leute weiter entlarven und dafür sorgen, daß sie, wenn sie noch einmal versuchen sollten uns anzulügen, sofort Kontra bekommen und sich nicht mehr trauen das Maul aufzumachen.

    Wenn der Wind sich dreht, merken das auch die Moslems und viele von ihnen werden so klug sein freiwillig zurückzureisen, bevor es knallt.

    Gegen den Rest wird man dann mithilfe der dafür geeigneten Institutionen vorgehen müssen. Damit das möglich ist, werden vorher alle linken Multikulti-Polithippies von ihren Posten abgelöst werden.

    Ich bleibe dabei, der größte Teil der deutschen Bevölkerung ist auf unserer Seite. Alle die jetzt scheinbar desinteressiert sind, sind garantiert keine links-grünen Polithippies. Das ist eine, wenn auch lautstarke und sich wichtig tuende Minderheit.

    Sie konnten sich diese Positionen erobern, weil das kriegsmüde Volk jahrzehntelang lethargisch war und zum Teil noch ist. Nur diese fanatischen selbsthassenden Spinner waren nicht lethargisch und konnten sich deshalb in diese Positionen schieben. Sie hatten nie einen wirklichen Rückhalt in der Bevölkerung.

  128. #154 Zigarrenraucher

    Wenn der Wind sich dreht, merken das auch die Moslems und viele von ihnen werden so klug sein freiwillig zurückzureisen, bevor es knallt.

    Wie ich schon in #149 schrieb: Ich glaube, dass die überwiegende Mehrheit nicht freiwillig geht und sie es darauf ankommen lassen werden. Für die ist unser Land das irdische Paradies im Vergleich zu ihrer Heimat. Die Sache wird nicht friedlich abgehen, vermute ich.

  129. Jegliche Islamkritik, egal aus welcher Richtung, ist wichtig und richtig. Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen, denn so kann es nicht weiter gehen. Wollen wir eine muslimische Parallelgesellschaft, die im 15 Jahrhundert lebt, die Feinde der Aufklärung sind? Islam und freiheitlich demokratische Grundordnung sind nicht kompatibel, da gibt es keine Schnittmenge.

  130. #151 Pingpong (14. Jan 2008 12:39)
    Du hast recht, nicht der Islam ist das Problem.
    Mit solch einem mittelalterlichen Aberglauben hätte eine aufgeklärte, freie Gesellschaft überhaupt kein Problem.
    Das Problem ist, das wir eine solche Gesellschaft eben heute nicht (mehr) sind.
    Die „linken“, die „roten“, die „linksgrünen“, egal wie Ihr sie nennen wollt, ich nenne sie Kommunisten, weil sie das letztendlich sind, hatten, bzw. haben ein vitales Interesse daran, eine solch freie und aufgeklärte Gesellschaft zu verhindern.
    In einer solchen Gesellschaft könnten sie nicht existieren. Sie brauchen die Unfreiheit, und die Möglichkeit, die Massen zu „verdummen“ und zu indoktrinieren.
    insofern gedeiht der Islam nur auf demselben Humus, welchen die Kommunisten benötigen, und welchen sie in den letzten Jahrzehnten bereitet haben und weiter bereiten.
    Die größten Feinde beider Ideologien welche sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser sind Meinungs- und Informationsfreiheit, sind freie und mündige Bürger, welche sich nicht fürchten müssen Dinge und Probleme beim Namen zu nennen. Wir brauchen auch kein Verbot des Koran oder des Islam oder was auch immer. Man kann Bücher oder Ideen sowieso nicht erfolgreich verbieten, sehr zum Leidwesen der Demagogen von links oder rechts. In einer (wehrhaften) freien Gesellschaft kann sich keine Unfreiheit behaupten. Kein Kommunismus, kein Sozialismus, keine dogmatische Religion.

  131. Alice Schwarzer im Interview mit dem Wienr „Standard“: (28.9.07
    „Ich bin ein bisschen erstaunt, dass man in Österreich die kritische Diskussion über den politisierten Islam den Rechten überlässt. Das scheint mir fatal. Denn der Islamismus – nicht der Islam! – ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts und die größte Bedrohung nicht nur für Frauen, sondern auch für die ganze Demokratie. Die Linke hat leider sehr lang weggeschaut und eine falsche Toleranz gepflegt. 28.9.07

    alice Schwarzer hat zwar schon früh gegen die Frauenentrechtung des Islam protestiert, das ist anzuerkennen, aber den Islam selbst scheint sie bis heute zu verkennen, wenn sie wie Bassam Tibi den sog. „Islamismus“ oder „Fundamentlismus“ immer noch als das wahre „Problem“ im Gegensatz zum (wahren?) Islam bezeichnet, der das nicht sein soll. Der Islam ist aber das Problem, das von seinen Beschönigern mit dem Decknamen des „Nur-Islamismus“ vertuscht wird. Schwarzer war eigentlich schon mal weiter, nämlich als sie den Koran zu Recht mit „Mein Kampf“ verglich. Richtig. Und daraus folgt?
    Der Koran ist eben nicht nur das Betriebshandbuch der islamischen Terrororganisiationen, die zur „kleinen Minderheit“ heruntergeredet werden, sondern die Grundlage des ganzen und wahren Islam für alle seine Gläubigen mit allen korrekt islamischen Anweisungen zum Religionsterror gegen die Ungläubigen und alle Untermenschen und Unterworfenen der Dschihadreligion. Der sog. „Islamismus“, den die „Islamisten“ selber gar nicht kennen, eine Erfindung der westlichen Islamfrömmler, ist als apologetischer Kampfbegriff gegen die Islamgegner gedacht und wird von den käuflichen Islamwissenschaftlern gern als Abwehrwaffe gegen Islamkritik eingesetzt. Das heisst nicht, dass man nicht von Islamisten sprechen darf, wenn man Terroristen meint, aber doch bitte nicht als Problem im Gegensatz zum Islam. Wer sich in den islamservilen Medien als „Islamexpertin“ und „Intellektuelle“ vorstellen lässt, sollte das eigentlich wissen.
    Sie grenzt sich einmal mehr von „den Rechten“ ab, die die Konsequenzen aus der verheerendenZuwanderung in Eurabia fordern, als dem Sitz des Bösen, denen man auch noch „die kritische Diskussion überlässt“, wie sie meint; so als könnte die linken Islamfreunde und totalitären Geistesverwandten der neuen Glaubensdiktatur in Europa die überhaupt führen. Sie sind ja ein Teil der links-islamofaschistischen Allianz. Die Linke hat so gesehen gar nicht „lange weggeschaut“, sondern die Islamisierung mit vollem Wissen und Absicht gefördert und auch gut hingeschaut und immer genau gewusst, was und wen sie gegen wen unterstützt, wie den Terror gegen Israel etc. (Strobl und Ströbele lassen Emma grüssen) Die islamophile Linke weiss sehr gut, wen sie jeweils als Kampfkader gegen das verhasste „Altvolk“ (Raddatz) systematisch einschleust. Sie hat auch keine „falsche Toleranz“ gepflegt, sondern sie macht weiterhin den richtigen Kotau der Komplizen vor den neuen Herren Europas, gewusst wie und wo und warum. Toleranz kann nur pflegen, wer noch Herr im eigenen Haus ist, unterworfene und Unterwerfungsbereite sind keine toleranten Liberalen, sondern Kollaboranten.

  132. @ #157 Molot

    –>„Wir brauchen auch kein Verbot des Koran oder des Islam oder was auch immer. Man kann Bücher oder Ideen sowieso nicht erfolgreich verbieten, sehr zum Leidwesen der Demagogen von links oder rechts. In einer (wehrhaften) freien Gesellschaft kann sich keine Unfreiheit behaupten. Kein Kommunismus, kein Sozialismus, keine dogmatische Religion.“

    Einerseits haben Sie Recht: Selbstverständlich kann man Ideen als solche nicht verbieten.

    Wohl aber Bücher. „Mein Kampf“ wurde als verfassungsfeindlich erklärt und verboten, und das ist auch gut so.

    Was die 2 letzten Sätze Ihrer Ausführung angeht, sind sie sehr zu Ihrer Ehre. Aber wie realistisch sind sie wirklich? Und zu welchem Preis werden sie verwirklicht (wenn überhaupt)?

    Denn wie viele Millionen Tote hat es gekostet, bevor wir uns breitflächig vom Nationalsozialismus oder vom Kommunismus distanziert haben?

    Und wieviele Millionen Tote wird es nun benötigen, bevor „wir“ uns vom Islam distanzieren?

    Natürlich kann man immer sagen, daß man aus Fehlern lernt. Aber irgendwann, sprich: Nach der Erfahrung des Nationalsozialismus, nach der Erfahrung des Kommunismus, wird das bloße Nichtstun angesichts des auf uns zukommenden neuen Fehlers umso unverzeihlicher, ja verbrecherischer.

    Was bedeutet sonst der von Ihnen eingeführte Begriff der „wehrhaften freien Gesellschaft“? Was heißt hier „wehrhaft“, wenn die Verfassung mit Füßen getreten werden darf?

  133. wenn man die Beiträge liest, beschleicht einen das Gefühl, daß noch viel, viel Arbeit vor Euch liegt.

    Zwar gibt es sowas wie ein gemeinsames Feindbild im Islam, aber bereits eigene Mitstreiter geraten dabei ebenfalls an den Rand des eigenen Feindbildes.

    Ich nenne nur mal zwei: Alice Schwarzer, Stoiber.

    So kann und wird das nichts werden. Definitiv nicht.

    Eine Orientierungsschwäche, die darin begründet liegt, daß man den eigenen Boden, auf dem man steht, nicht umreißen kann.

    Dies hat damit zu tun, daß es in unserer Gesellschaft eine prinzipielle Unkenntnis dessen gibt, was „Wert“ bedeutet. Was das ist, wie das definiert wird. Wie Wert auf den Menschen wirkt. In welchem Teil des Menschen Werte wirken, ansetzen, sich entfalten.

    Oder eben auch nicht entfalten.

    Weil man die ganzen Zusammenhänge nicht kennt.

    Entsprechend wirr sind sämtliche Ansagen, die sich mit Werten befassen, oder nach Werten rufen, oder sich auf Werte zu berufen vorgeben.

    Historisch ist das klar: die Nazis haben Werte für sich instrumentalisiert, das wurde anschließen stigmatisiert, d.h. es wurde nicht mehr darüber geredet auch weil die Befassung damit, was Werte sind, wie sie wirken, nicht eben trivial ist.

    Die 68iger haben dann alles, was noch nach Wert roch, ausgemerzt. Eine Folge ihres sozialistischen Fundamentes, welches einen völlig untauglichen Menschenbegriff pflegt – das geht auf Marx zurück – und Wert lediglich als Zuordnung einer materiellen Eigenschaft kennt: Materialwert. Gebrauchswert etc.

    Alles Quatsch. Werte bestimmen das Wollen des Menschen.

    Diese Gesellschaft hat keinen Bezug zu allem, was mit Wert zu tun hat, es sei denn, es handelt sich um materielle Werte.

    Daher entwickelen wir so wenig Attraktion gegenüber Migranten die, wenn sie sich hier einbürgern sollten, dafür ihre eigene und vorhandene, aber mit uns inkompatible Wertebasis aufgeben müssen. Das können sie aus den oben genannten Gründen nicht, daher versuchen sie, ihre eigenen Werte zu konservieren, d.j. Moscheen zu bauen mit dem ganzen – das ist jetzt wichtig – Drumherum an ihnen bekannten Werten.

    Wir haben das unverschämte, und auch unverdiente Glück eines ausgezeichneten Grundgesetzes, das bisher sogar die Attacken der werte-unkundigen Politiker weitgehend überstanden hat. Das wäre beispielsweise eines der Werteträger, auf die wir überhaupt noch blicken können. Aber wir sehen auch, daß die Demontage des Grundgesetzes weitgehend widerstandslos abläuft. Ich kann Euch ja mal eine Liste reinstellen der Rechte, die hier in den letzten Jahren den Bach runtergingen, und welche Werte dabei verschrottet wurden.

    Im Artikel 1 des Grundgesetzes wird die Würde des Menschen als unantastbar gestellt.

    Leider, leider weiß nicht nur niemand, war Wert eigentlich bedeutet, auch der Inhalt des Würde-Begriffs ist in diesem Lande gänzlich unbekannt.

    Was für ein Land!

    Irgendeiner dieser derzeit führenden SPD-Fuzzies äußerte vor wenigen Tagen, daß es die Würde der Arbeit zu schützen gelte. Schröder meinte gar einmal, auf dem Roten Platz die Würde der Feierlichkeiten verspürt zu haben.

    Diese Leute haben absolut keinen blassen schimmer, wovon sie reden.

    Und sie reden von dem zentralen Begriff des Artikel eins des Grundgesetzes. Vom zentralen Begriff des Grundgesetzes schlechthin. Und niemand lacht sie aus, wenn sie sich brutalstmöglichst in dieser Weise als unwissende Ignoranten outen.

    Weil sie in einem Meer von Ignoranten schwimmen.

    So hühnerhofartig verlaufen fast alle Diskussionen hier, sobald es darum geht, eine eigene Position zu bestimmen, eigene Werte zu benennen, die hochgehalten und verteidigt werden müssten.

    Was ist das: Werte.

    Solange ighr das nicht wißt, habt ihr keine Basis, auf der ihr antreten könnte.

    Ihr glaubt nur zu wissen, was ihr nicht wollt.

    E.Ekat

  134. Es ist absolut vorteilhaft, wenn sich Islamkritik aus den verschiedensten weltanschaulichen Quellen speist. Damit zeigt sich die breite Front der Gegner. Allerdings sollte man einen Punkt nicht geringschätzen. Kritik von national-rechstlastiger und christlich-fundamentalistischer Seite dürfte die dummgrünen Gutmenschen wenig beeindrucken. Kritik von Liberalen und Sozialisten, von Feministinnen, von prominenten Homosexuellen, von Intellektuellen und Philosophen wird die wohlwollenden Kulturrelativisten und Islamversteher erheblich verunsichern. Das müssen die dann aushalten. Auch die Philosophie beschäftigt sich mit der islamischen Anmaßung. Vergl. hierzu http://www.gkpn.de

  135. @ #160 E. Ekat

    Sie haben vollkommen Recht, denn ich verstehe den Sinn Ihres Beitrages #160 gar nicht.

    Daher: Anstatt Anderen darüber belehren zu wollen, daß sie gerade mal zu wissen glauben, was sie nicht wollen (Danke, Danke, war aber diese Art der „Argumentation“ so vielen Worten wert?), wie wäre es, wenn Sie ein paar konkrete Vorschläge machen würden, was angesichts der Situation zu tun wäre?

    Aber Kunst ist bekanntlich schwierig, während kritik ungleich leichter ist, nicht?

  136. Manche, die sich selbst als „links“ oder „linksliberal“ einschätzen, sind wohl in Wahrheit liberal. Sie haben das bloß noch nicht gemerkt, eine Bildungslücke, die sich in der politischen Diskussion, aber auch auf das eigene Denken verhängnisvoll auswirken kann.

    @ #145 pinetop meint (14. Jan 2008 10:58)

    Der Nationalsozialismus erstrebte die rassenreine Gesellschaft, der Kommunismus die klassenreine Gesellschaft und der Islam die glaubensreine Gesellschaft.

    Klingt gut, ist mir aber zu ungenau.
    Nationalsozialismus und Sozialismus sind praktisch dasselbe, Kommunismus hat es nie gegeben.

    Echte Sozialisten sind Räuber und Mörder, gemäßigte Sozialisten vorerst nur Taschendiebe. Linkes Denken endet, egal wie lieblich es sich am Anfang geriert, zwangsläufig im totalen Staat.

    Nazis, Sozis und Islamis sind Feinde unserer Freiheit, Feinde unserer Verfassung, Feinde unserer liberalen Demokratie. Darin liegen die Gemeinsamkeiten und da gibt es keinen Mittelweg.

    Aber trotzdem gibt es einen Unterschied: Kommunismus und Nationalsozialismus stellen keine reale Gefahr mehr dar. Ein 1933 wird sich nicht wiederholen. Die islamische Gefahr ist aber real. Deshalb hat sich das Streiten für die Freiheit auf diese islamisch-faschistische Ideologie zu konzentrieren.

    Keine reale Gefahr mehr?

    Der Feind stand 1933 und steht auch heute wieder links! Damals wurde der Reichstag zu 60% mit Sozialisten bestückt. Wer das nicht sieht, den Sozialisten Hitler sogar vornehm zum „Faschisten“ adelt, fällt auf die verbalen Tricks, Unwahrheiten und Lügen des linken Gesindels herein.

    Wir stecken doch bereits mittendrin in den Verhältnissen von damals! Schlimmer noch: die heute in allen Parteien dominierende Linke verrät uns an den Islam. Wenn das gelingt, dann haben wir mit größter Wahrscheinlichkeit keine zweite Chance!

    Bewahrung unserer Freiheit! Das ist die Sehnsucht, die uns treibt! Das ist der Grund, der uns hier eint! (nach Helmut Zott)

    Der Feind steht links!
    Auch sein Spezialprodukt namens Feminismus ist totalitär; er vergiftet und schwächt inzwischen alle Bereiche unserer Gesellschaft.

    Freiheit statt Sozialismus, Feminismus, Islamisierung!

  137. #50 Wotan (13. Jan 2008 23:12) hab ich da was versäumt, aber wo bitte hat sich Allice Schwarzer zum islam geäußert.

    Hallo Wotan,
    ich habe in meinem Regal das Buch mit dem Titel „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“, Herausgeber: Alice Schwarzer. 3.Auflage 2002. In diesem Buch schreiben viele Autoren über verschiedene Aspekte des Themas. Alice Schwarzer schreibt in ihrem Beitrag (Seite 9 im Buch):
    Zitat: „(…)Jetzt, nach einem Vierteljahrhundert ungehinderter islamistischer Agitation-gefördert nicht nur von den Gottesstaaten, sondern auch von so mancher westlichen Demokratie-lässt es sich nicht länger leugnen: Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21.Jahrhunderts-doch sind sie vermutlich gefährlicher als sie, weil längst global organisiert. (…)“

    Alice Schwarzer hat die Bedrohung durch den Islam erkannt. Sie steht für den feministischen Teil der vielfältigen islamkritischen Bewegung.

  138. #162 T-Rex (14. Jan 2008 14:56)

    Sie haben recht, ich hätte mir das sparen können.

    Vermutlich weiß ich garnicht, wovon ich schreibe.

    E.Ekat

  139. @ #167 E. Ekat

    Was Sie meinten, ist bestimmt sehr interessant, ist aber für meine Begriffe kaum nachvollziehen: Zwar sagen Sie, die Leute wüßten nicht (mehr), was ein Wert überhaupt sei und werfen den Bloggers dieser Seite vor, Sie würden es versäumen, „eine eigene Position zu bestimmen, eigene Werte zu benennen, die hochgehalten und verteidigt werden müssten.“

    Aber selber versäumen Sie auch, den Begriff zu definieren, den Sie allein zu verstehen scheinen, und auch bestimmen Sie keine eigenen Position etc.

    Warum? Das erschwert natürlich jede Diskussion erheblich…

  140. Ja, sehe ich ein.

    Zunächstz jedoch muß erst einmal die Bewußtwerdung einsetzen darüber, daß hier niemand – das gilt fast für das ganze Land – überhaupt zu wissen scheint, was Wert tatsächlich ist.

    Und welche Folgen dies zeitigt.

    Das ist durchaus eine relevante story, denn der wollende Mensch agiert prinzipiell wertgebunden. Fehlen ihm Werte als Orientierung, dann sucht er sich welche.

    Bin Laden weiß dies. Seltsamerweise wußte dies Adolf Hitler, da staune ich heute noch drüber. Werte lassen sich also prächtig mißbrauchen.

    Wir sind damit mitten im Nazi-Reich. Ursache der Mißverständnisse, daß die Berufung auf Werte sofort zu dem Vorwurf führt, man sei ein Nazi.

    Das Wissen um die Wirksamkeit und das Wesen von Werten ist schlicht und einfach untergepflügt worden. Was nicht heißt, daß Werte – nur welche ? – nicht wirken würden.

    Wenn ich hier einfach reinschreiben würde, was Wert ist, dann gerate ich in eine dieser bescheuerten Diskussionen, in denen mir andere entgegenhalten, was sie glauben darunter verstehen zu können, und die dann indirekt zu lernen versuchen dadurch, was ich ihnen dabei entgegenhalte. Das erspare ich mir. Soviel Zeit habe ich nicht.

    Deswegen: wer es weiß, was es ist, der soll es reinstellen.

    Jeder, der sich auf Werte beruft muß prinzipiell in der Lage sein zu sagen, zu definieren, was Wert überhaupt ist. Wie Werte funktionieren, was sie beim Menschen auslösen.

    Erst dann wäre es möglich, gemeinsam verbindende Werte zu bestimmen, auf Grund derer man sich zusammentun kann und beispielsweise Freiheitswerte einfordert. Verteidigt. Sich zu den USA bekennen zu wollen, ohne das Wesen des Freiheitswertes sichtbar machen zu können dürfte schwer sein, ein gutgemeintes Lippenbekenntnis darstellen. Tatsächlich ist der Freiheitswert jedoch etwas, was ein Bekenntnis zu der USA weit überragen müßte.

    Also: merin beitrag war so zu verstehen, daß sich jemand, der sich auf Werte bezieht einmal fragt, was er eigentlich von Wert versteht, was er darüber weiß.

    Mit der dann aufkommenden Verzweiflung wäre schon etwas erreicht.

    E.Ekat

  141. Ja, sehe ich ein. So eine Diskussion ist schwer. Ich strebe diese aber auch garnicht an. Mein Anliegen ist zunächst ein anderes.

    Zunächst muß erst einmal die Bewußtwerdung einsetzen darüber, daß hier praktisch niemand – das gilt fast für das ganze Land – überhaupt zu wissen scheint, was Wert tatsächlich ist. Genaueres dazu siehe #160

    Und welche Folgen dies zeitigt.

    Das ist durchaus eine relevante story, denn der wollende Mensch agiert prinzipiell wertgebunden. Fehlen ihm konkrete Werte als Orientierung, dann sucht er sich irgendwas.

    Bin Laden weiß dies. Seltsamerweise wußte dies Adolf Hitler, da staune ich heute noch drüber. Werte lassen sich also prächtig mißbrauchen.

    Wir sind damit jetzt mitten im Nazi-Reich.

    Teilweise Ursache der Mißverständnisse, daß eine heutige Berufung auf Werte sofort zu dem Vorwurf führt, man sei ein Nazi.

    Das Wissen um die Wirksamkeit und das Wesen von Werten ist schlicht und einfach untergepflügt worden. Was nicht heißt, daß Werte – nur welche ? – nicht wirken würden. Prima Ersatz: materielle Werte. Nur: sind das Werte? Nein, sie werden nur so genannt, ein Mißverständnis all derer, die…. nicht wissen, was Wert tatsächlich ist.

    Wenn ich hier einfach reinschreiben würde, was Wert ist, dann gerate ich in eine dieser bescheuerten Diskussionen, in denen mir andere entgegenhalten, was sie glauben darunter verstehen zu dürfen, und die dann indirekt zu lernen versuchen dadurch, was ich ihnen entgegenhalte. Das erspare ich mir. Soviel Zeit udn Lust habe ich nicht.

    Deswegen, ganz einfach: wer es weiß, was es ist, der soll es reinstellen.

    Jeder, der sich auf Werte beruft muß prinzipiell in der Lage sein zu erklären, zu definieren, was Wert überhaupt ist. Wie Werte funktionieren, was sie beim, im Menschen auslösen.

    Erst dann wäre es möglich, gemeinsam verbindende Werte zu bestimmen, auf Grund derer man sich zusammentun kann und beispielsweise Freiheitswerte einfordert. Verteidigt. Sich zu den USA bekennen zu wollen, ohne das Wesen des Freiheitswertes sichtbar machen zu können dürfte schwer sein, nur ein gutgemeintes Lippenbekenntnis darstellen. Tatsächlich ist der Freiheitswert jedoch etwas, was das Bekenntnis zu der USA weit überragen müßte.

    Mein Beitrag war so zu verstehen, daß sich jemand, der sich auf Werte bezieht doch bitte einmal selber fragt, was er eigentlich von Wert versteht, was er darüber weiß.

    Mit der dann aufkommenden Verzweiflung wäre schon etwas erreicht.

    E.Ekat

  142. @ #170 E. Ekat

    Ok, Ihr Anliegen ist mir jetzt etwas klärer.

    Zweifelsohne haben Sie Recht, wenn Sie sinngemäß schreiben, daß verschiedene Rattenfänger insb. orientierungslose Menschen auflauern, denn solche sind natürlich sehr leicht zu beeinflussen.

    Persönlich denke ich, daß wir westliche Gesellschaften in einer Art neuer Situation leben. Sehr skizzenhaft gesagt kann man nämlich merken, daß wir seit nun über 60 Jahren keinen größeren Krieg untereinander geführt haben (Gott sei Dank!) und daß wir eine bisher nie bekannte Stabilität genossen haben. Im Grunde genommen sind uns –zumindest allen Europäer, die nach dem 2. WK geboren wurden– alle Vorzüge der Demokratie ins Schoß gelegt worden. Nie oder nur symbolisch haben es die meistens von uns tasächlich nötig gehabt, dafür richtig zu kämpfen.

    In einer solchen goldenen Zeit war es vermutlich unvermeidbar, daß viele kaum zu schätzen lernten, was wir da alle haben. Ich habe den (vielleicht hochnäsigen) Verdacht, daß sich 60 oder zumindest 40 Jahre lang viele Menschen wie reiche sorglose Kinder benommen haben, die nichts vom tatsächlichen Leben und von ihren Schwierigkeiten kennen.

    Leichtsinnig haben viele von uns eine Art „Anti-“ Generation bebildet, von der viele Mitglieder sich eben überwiegend durch ihre „Anti-„-Haltung´und gar nicht so oft durch tatsächliche Werte definiert haben. Es ist ja immer so leicht, zu kritisieren, während es ungleich schwieriger und mutiger ist, für etwas zu stehen und dadurch auch selber kritisiert zu werden…

    Hinzu kam in Deutschland das ewige Problem des Nationalsozialismus, der viele Werte verbraucht hat und deswegen viele Deutschen zu jedem Wert allergisch gemacht haben. Vgl. dazu die bodenlose Debatte um Eva Herrmanns Äußerungen. Gut nur, daß die Deutschen der Nachkriegsgenerationen nicht auch auf das Atmen verzichtet haben, nachdem sie etwa beobachtet hätten, daß auch die Nazis atmeten…

    Wie auch immer: Langsam aber sicher merken wir aber alle, daß unsere westlichen demokratischen Systeme nicht ad infinitum ohne Substanz leben können, daß man sich für sie einsetzen muß, wenn man nicht will, daß sie gemäß dem 2. Prinzip von selbst zerfallen.

    Hinzu kommt, daß wir es nicht nur mit einem reinen „thermodynamischen“ Problem zu tun haben: Der Kulturkampf zwischen der christlichen und der muslemischen Welt ist ja nicht neu, und hoffensichtlich tobt er heute genauso wie damals. Was neu ist, ist wie oben erwähnt unser bisher allgemeiner Verzicht auf eine Selbstdefinition.

    Der mochte zwecks Friedensbildung zwar gut gemeint sein, darüber habe ich sogar gar keinen Zweifel. Aber das Netto-Ergebnis ist, daß der Einfluß der muslimischen Welt in Europa bis dato immer gewachsen ist, und daß der Anpruch der Mohammedaner nicht mehr weit liegt, ja teilweise schon da ist, auch hier nach den Regeln des Korans zu leben, sprich die Scharia einzuführen.

    Und spätestens da müssen wir doch alle merken, daß wir es mit einem Feind zu tun haben, so schockierend das Wort „Feind“ für einen (ehemaligen?) Gutmensch sein mag. Denn es kann nur ein Feind sein, der von außen unsere eigene Gesellschaftsordnung, notfalls mit Gewalt (das belegen alle Statistiken), ändern will.

    Spätestens da werden wir also alle hoffentlich merken, daß wir ein gutes System haben, für meine Begriffe das beste politische System, das je entworfen wurde, für das es sich lohnt, sich einzusetzen. Angesichts der Gefahr, es zu verlieren, werden wir hoffentlich lernen, es zu schätzen, ja es zu lieben! Hoffentlich wird also eben diese Gefahr einen dramatischen Wandel unserer lethargisch gewordenen europäischen Mentalitäten einleiten. Und hoffentlich werden sogar ehemals links gerichteten Gutmenschen merken, daß wir mit unserem unschätzbar wertvollen Gut sträflich sorglos umgegangen sind, daß wir aus lauter Blauäugigkeit die falschen Leute gewählt haben, und daß diese gerade dabei sind, von einem ursprunglichen Irrtum in einen mittlerweile lupenreinen Landesverrat zu übergehen.

    Meine Hoffnung ist, daß eben aus dieser Prüfung, bei der wir bisher eine wahrhaftig traurige Figur machen, eine echte europäische Mentalität geboren wird. Der gemeinsame Feind wird uns Europäer vielleicht dazu bringen, zu merken, was wir alle gemeinsam haben und wofür wir gemeinsam stehen sollten, ja müssen, wollen wir nicht eines Tages unter der Scharia leben.

    Und das, glaube ich, könnte als eine Art Wiedergeburt der Werte der Aufklärung dienen (zu denen im Übrigen auch der gesunde kartesische Zweifel zählt).

  143. #172, T-Rex,

    obwohl ich Ihre geäußerten Meinungen teile, behaupte ich zweierlei:

    1.) (Nicht nur) Sie selber können nicht definieren, was Wert bedeutet. Welche Bedeutung Wert für den Menschen hat, auf was ein Wert im Menschen wirkt.

    2. zu:

    Und das, glaube ich, könnte als eine Art Wiedergeburt der Werte der Aufklärung dienen

    Das kann dann, siehe Punkt 1, nix werden.

    Ist es nicht verblüffend, daß wir mit und über Begriffe zu reden gelernt haben, deren eigentliche Bedeutung wir uns nicht klarmachen können? Gibt es ein frappierenderes Beispiel dafür, wie zweigleisig wir uns diesbezüglich aufgestellt haben ?

    Sie erwähnten Eva Herrman. In der Kerner- Schau wurde das Dilemma direkt sichtbar, als die dort anwesenden Damen empört reagierten: „Autobahn, das geht nun aber garnicht“. Ist ihnen noch nicht der Gedanke gekommen, daß wir da unmittelbar Zeuge der unterschiedlichen menschlichen Steuerungsebenen wurden, die für einen Moment deutlich auseinanderliefen ? Daß die Intellekte überfordert waren, mit einer stimmig bleibenden Reaktion auf die Interventionen im Wertezentrum zu reagieren?

    Klingt viel komplizierter, als es tatsächlich ist.

    Das deutsche Unterbewußtsein hat anschließend (Mal wieder. Wie immer) entschieden, sich mit dieser seltsamen Reaktion nicht weiter zu befassen. Aus offenbar guten Gründen.

    Also: die Grundfrage lautet:

    Wert. Was ist das?

    E.Ekat

  144. # 147 @ Aufgewachter

    Du schreibst in Deinem Beitrag, viele Konservative seien zu alt für einen Internetzugang. Das deckt sich nicht mit meinen (45) Erfahrungen. Viele junge Leute sind erheblich Konservativer als sie es selber wissen. Eben den Erfahrungen mit den Verwerfungen unserer Zeit geschuldet.

  145. #159 T-Rex (14. Jan 2008 14:23)

    Einerseits haben Sie Recht: Selbstverständlich kann man Ideen als solche nicht verbieten.

    Wohl aber Bücher. “Mein Kampf” wurde als verfassungsfeindlich erklärt und verboten, und das ist auch gut so.

    Falsch, was Sie sagen falsch und noch einmal falsch. Entschuldigung.
    Bücher sind „gefrorene“ Gedanken, und man kann sie zwar symbolisch verbrennen man kann deren Veröffentlichung im eigenen Herrschaftsbereich verhindern. Aber man kann trotzdem nicht verhindern, daß der Inhalt des Buches denjenigen erreicht, der sich dafür interessiert.
    Das “ Mein Kampf“ in Deutschland verboten ist, ist keineswegs „gut so“, es stellt ein Armutszeugnis für unsere „Demokratie“ dar. Die Bundesrepublik Deutschland stellt sich mit derartigen „Verboten“ in eine Reihe mit dem 1000 (12) jährigen Reich, mit der Sowjetunion, der DDR, dem Ajatollahregime in Iran und
    diversen anderen Diktaturen, Volksrepublik China, nicht zu vergessen.
    Genutzt hat es allen Diktatoren nichts. Weder konnten die deutschen Nazis die Werke von Heine, Ossietzky, Tucholsky oder Kästner aus der Weltliteratur auslöschen, noch die sowjetischen Kommunisten diejenigen von Pasternak, Solschenizyn oder Nabukov.
    Schlimmer noch, selbst unter der drakonischsten Diktatur war es den jeweiligen „Dissidenten“ immer möglich, Zugang zur „verbotenen“ Literatur zu finden und diese auch zu verbreiten.
    Ich weiß nicht, ob Sie „Mein Kampf“ gelesen haben, denke aber ,ja, sonst wäre ja Ihr Spruch: „und das ist auch gut so“ ohne jede Substanz.
    Sie belegen aber mit der Lektüre dieses Werkes, das man Bücher eben nicht verbieten kann. Gleich gar nicht in Zeiten des www.
    Übrigens hätte mich nichts anderes, als die Tatsache, dass das Buch in Deutschland auf dem Index steht dazu bewegen können, diesen Sermon zu Ende zu lesen. Umd ich bin sicher, so wie mir geht es den meisten Menschen welche das zu lesem bekommen. Beim „Kapital“ bin ich nämlich bis heute noch nicht durch. Obwohl ich eigentlich gerne lese.
    Noch mal, extra für Sie. Wer Bücher verbrennt (verbietet) verbrennt auch Menschen.
    DIE GEDANKEN SIND FREI

    P.S.
    Wen, würden Sie den, übrigens, für berechtigt halten, Bücher zu „erlauben“ oder zu „verbieten“?

  146. Das ZDF als Beispiel erfolgreicher islamistischer Informationsoperationen

    Durch die ständige Ausweitung dessen, was von diesen Akteuren … als „Beleidigung des Islams“ definiert wird, befinden sind zahlreiche westliche Akteure mittlerweile in einem Zustand beständiger Unsicherheit darüber, was noch als akzetable Islamdarstellung gilt. Es wird offenbar eher auf jegliche Kritik verzichtet, als das Risiko in Kauf zu nehmen, zum Ziel islamistischer Kampagnen zu werden.

  147. ad Eisvogel

    Wer bitte sollen diese „Islamfeministinnen“ sein. Was ist das ¨für ein nebulöser kreisquadratischer Sammelbegriff „Islamfeministinnen“ (analog der Wortkreation „feministisches Bordell“, gell), wobei die Stossrichtung des Schnabels sich sichtlich gegen das verpönte Element „Feministinnen“ richtet. Aber da es ohnehin üblich ist, auch alle Antifeminisminnen unter Feminismus zu subsumieren, fällt das halt nicht so auf. Sollen damit die Reformerinnen gemeint sein, die die Illusion vom reformierbaren gar frauengerechten Koran nähren? Oder die Apologetinnen wie Katajun Amirpur, die Expertin für humanes Hängen? Man sollte zumindest zwischen Apologeten und Apostaten unterscheiden können, aber vielleicht ist es ja so gemeint, dass die Apostaten in den Apologetinnen „mitgemeint“ sind? Islamfeministinnen wären ja Gläubige, aber wahrscheinlich sind die feministischen Islamgengnerinnen gemeint, also das Gegenteil von „Islamfeminkistinnen“, was ein Widerspruch in sich ist.
    Zur Kategorie der Apologetinnen, die ebenfalls von frauenfreundlchen Islam reden, gehören auch die erklärten Nicht-Feministinnen, die aber von westlichen Antifemistinnen schon gewohnheitsmässig und der Einfachheit halber auch zu den Feministinnnen gezählt werden, es kommt ja bei den Frauen nicht so genau drauf an.
    Aber die Apostaten und Apostinnen des Islam, die sich wie Hirsi Ali für die Frauen- Menschenrechte einsetzen, deren Bedeutung sie bestens kennen, sind von andrem Kaliber. Das sind die auch hier verfolgten DissidentInnenen, die als bekennende Es-Moslems bekannt sind, also IslamgegnerInnen und Abtrünnige.
    Und viel zu wenig beachtet werden. (Stimme Katharina von Siena voll zu)

    Etwas anderes sind die „Islamfeministinnen“ genannten moslemischen Frauen, die wie die Agypterin Nawal Sadaawi zwar für Frauenrechte im Islam eintreten (was die Quadratur des Kreises ist), aber nicht gegen den Islam. Nawal Sadaawi z. B. wird auch als islamische Frauenrechtlerin vorgestellt, hat sich aber jede Einmischung westlicher Feministinnen in die Angelegenheiten der islamischen Länder verbeten. Ich weiss nicht ob Abu Zaid in seinem Exil in Leiden, wo er weiter am Koran hermuinterpretiert“, auch so denkt, oder ob er überhaupt mit einer Hirsi Ali sympathisiert, denn sie ist eine konsequente Islamkritikerin, wie auch Taslima Nasreen, die vom Exil in Schweden nach Indien ging, und die schon vor Hirsi Ali wie diese mit allen Menschenrechtswidrigkeiten des Islam auch seine exzessive Frauenfeindlicheit thematisierte (Was denn sonst wenn nicht die Menschenrechte?) und die Behandlung der Nicht-Moslems im Islam in ihrem Roman „Schande“ beschrieb. Die Monstrositäten, denen Frauen unter dem Islam noch im Exil ausgesetzt sind, festgeschrieben im islamischen Recht, vollstreckt an ihrem Leib und Leben, sind für die Damen in der westlichen Loge vielleicht weniger von Belang, sie leben ja nicht in dem „Labor“. (Womit bitte wird da experimentiert? Ich dachte immer, die Menschenrechte sind universal? Und sollen nicht nur im moslemischen Saustall zur Sprache kommen) Nur, dass die Ex-Moslems auch nicht im Labor leben, wo sie rumexperimentieren, sondern die kämpfen um ihr Freiheit und ihr Leben, wovon sie aber bitte kein Aufhebens machen sollen, das stört die ruhige Betrachtungsweise aus der Loge. Jaja, nur keine Aufregung über Genitalverstümmelung. Und erst diese Petitesse der Zwangsheiraten. Mich fröstelt

    Darüber hinaus sind Islamkriterinnen und feministische Menschenrechtlerinnen auch im Westen mit dem billigsten hiesigen Antifeminismus konfrontiert, der ihnen noch zusätzlich zur islamischen Verfolgung in dieser kalten Arroganz (bei welche Labortemperatur?) erntgegenweht. W e r ist denn hier bequem?! W e r sitzt hier gemütich in der warmen Loge und reisst den Schnabel auf, ohne den Kopf halten zu müssen ?!
    Während die Exilantinnen voneinem Land ins andere gescheucht werden. Oder wer wenn nicht Hirsi Ali ist gemeint?

    „Sie haben aber einen gewissen PR-Effekt“ Wie bitte? Wer bitte? Ich wünschte mit mehr von diesem gewissen etwas, ohne das es keinen Widerstand gegen die Islamisierung gibt. Mehr PR für Ex-Moslems und weniger für Moslems. Was dagegen? Worauf soll dass ganze hinaus? Auf die Aufwertung der Abstinenz von Islamkritik? Das wäre aber wahrlich nichts Neues, das ist doch nichts als der status quo. Und was bitte ist „Islamkritik als Selbstzweck“, wie es in Transatlanitc conservative zu lesen steht? Wo gibt’s denn die?

    Es ist immer noch ein kleiner Unterschied zwischen Islam-Apologie und Apostasie. Aber wer sind sie denn nun, die hier nicht erst mit Namen genannt werden. Denn dann müssten Ross und Reiter genannt werden statt nur die Aversionen gegen die (Islam?)Feministinnen artikuliert ventiliert unter dem Namen Islamfemnistinnen. Die, man denke! Den Islam „nur etwas frauenfeundlicher gestalten“ wollen. Wie?? Das Islamische Recht? Wie gestaltet man dass denn „etwas frauenfreundlicher“, ohne es ganz wegzugestalten? Auch das wäre schon nicht wenig. Keine Steinigungen mehr und andere Kleinigkeiten? Und diese quantité négligeable der Genitalverstümmelung? Ach ja, richtig, frau fühlt sich ja nicht davon unterdrückt, sie ist ja noch in Sicherheit.

    Abgesehen davon , dass die hier den „Islamfeministinnen“ wer immer das sein mag, unterstellten blossen Reformvorhaben gar nicht durchführbar sind innerhalb des Islam, wäre allein das Vorhaben alles andere als bequem, auch wenn oder weil es eine Illusion wäre.
    Hirsi Ali hat solche Illusionen nicht, sie ist eine Apostatin und weiss, wovon sie spricht, wie alle Ex-Moslems, die sich als solche öffentlich zu erkennen geben. Nicht von ungefähr sind es Frauen wie Arzu Toker, die den wunderbaren Brief an die Under-Cover-Agentin Fereshta Ludin geschrieben hat anlässlich der Kopftuchklage vor dem BVG. Arzu Toker lebt gefährlich, in der Loge lebt sich’s gemütlich. Und man hat so eine feudale Weitsicht aus dem Dunkel der Anonymität. Was wird da eigentlich gespielt? Wie heisst das Stück?

    Das sind keine Frauen, die uns benutzen. Für was für ein Experiment im Labor? Das sind Leute, die man schützen müsste. Sie leben auch hier unter ständiger Lebensgefahr, wenn die angeblich den Islam, dessen Gegnerinnen sie sind, „nur frauenfreundlich“ gestalten wollen. Was heisst da n u r ???
    Allein die Umgestaltung des Heiratsalters im Iran von neun auf fünfzehn oder die Verhinderung der vollen Restauration der Scharia im Irak gestaltet sich äusserst schwierig, wenn der Westen an der Scharia mitgestaltet und ihre Kritikerinnen diffamiert. Und was wollen sie mehr als ein bisschen, wenn es heisst, sie „fordern viel“, wie die Ex-Moslems? Die keinen islamisches Recht anerkennen? Auch kein frisiertes. Und finden, dass das nicht hierher gehört. Nur ein bisschen? Kein bisschen mit den Taliban verhandeln, fordern sie. Aber das ist vielleicht schon zuviel verlangt.
    Dabei verlangt auch Hisi Ali gar nicht anders als was auch die westlichen echten Islamkritiker verlangen: Schluss mit der Scharia, man muss den Moslems den Tarif erklären, statt sie zu bekehren. Das sagt ja Hirsi Ali. Was denn sonst.

    Nachtvogel

  148. @ #176 Molot

    Das ” Mein Kampf” in Deutschland verboten ist, ist keineswegs “gut so”, es stellt ein Armutszeugnis für unsere “Demokratie” dar. Die Bundesrepublik Deutschland stellt sich mit derartigen “Verboten” in eine Reihe mit dem 1000 (12) jährigen Reich, mit der Sowjetunion, der DDR, dem Ajatollahregime in Iran und diversen anderen Diktaturen, Volksrepublik China, nicht zu vergessen.

    Mir scheint (und mir erschreckt), lieber Molot, daß Sie den Sinn für die Realität verlieren…

    Werden Sie mir zumindest zustimmen, daß üble Nachrede, Diffamation, Aufrufe zum Mord und schließlich ja auch Mord auch in einer Demokratie strafbar sein müssen?

    Wenn nicht, dann sprechen Sie hier nicht von Freiheit, sondern von dem, was die Franzosen „licence“ nennen.

    Die „licence“ ist nämlich das äußerst fragwürdige Recht, alles tun zu dürfen, was einem gerade durch den Kopf geht: Stehlen, morden, vergewaltigen, Volkshetze betreiben usw., während die Freiheit selbstverständölich Grenzen kennt und erkennt, nämlich das gute Recht Drittens. „Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die seines Nächsten anfängt“ sagt sehr treffend ein schöner anonymer Spruch aus der Aufklärungszeit.

    Und gerade deswegen sind auch in einer lupenreinen DEmokratie solche Dinge wie oben erwähnt im privaten sowie im öffentlichen Bereich verboten (und strafbar): Selbstverständlich muß es jedem verboten sein, aus irgend einem niederträchtigen Grund den Tod seines Nächsten offentlich zu wünschen, bzw. andere Leute dazu anzuzetteln.

    Und was im privaten Bereich gilt, gilt selbstverständlich auch für ganze Religionen, Rassen, Menschengruppen usw. Volshetze ist selbstverständlich nichts Anderes als eine Verallgemeinerung der privaten üblen Nachrede.

    Mir wäre es daher wahrhaftig bange, wenn jeder daher gekommene Idiot straffrei den kranken, volkshetzerischen Mist drucken, veröffentlichen und vertreiben könnte, was sich der Herr Hitler ausgedacht hat. Und ein System, das so etaws erlauben würde, könnte nur die ausgeprochene Verachtung aller Demokraten und aller Humanisten genießen.

    Und ich muß sagen, mich besorgt es nicht gerade wenig, daß es jemandem nach der Erfahrung des III. Reiches und nach etlichen Millionen Toten immer noch nicht klar ist!!!

    Zwar sind in Ihren Äußerungen auch sehr edle Dinge zu lesen („Die Gedanken sind frei“), und auch haben Sie zweifellos Recht, wenn Sie behgaupten, daß man nicht verhindern kann, daß der Inhalt des Buches denjenigen erreicht, der sich dafür interessiert. Dies ist auch vom Gesetz wegen ermöglicht, und so kam ich selber dazu, aus ausdrücklichem historischem Interesse dieses Schandwerk zu lesen.

    Aber insgesamt zeugt Ihre Aussage –entschuldigen Sie, aber ich schreibe es so, wie ich es denke– von einer immensen Naivität, die zu einer katastrophalen politischen Unverantwortung führen würde, wenn sie in die Realität umgesetzt wäre, sprich, wenn sich jeder nach Belieben straffrei ein neuen Auschwitz wünschen könnte.

    PS: Da Sie mich ausdrücklich fragen: Mir scheint jedes Organ des Landes berechtigt, dessen Aufgabe der Verfassungsschutz ist und der vom Volk legitimiert ist, solche Bücher zu „erlauben“ oder zu „verbieten“.

  149. @#179 T-Rex

    Hitlers „Mein Kampf“ ist nicht das, was einige Leute zu glauben meinen. Einfach mal reinlesen. Den gibt es auch als PDF-Datei auf deutsch. Die Furcht davor, dieses Buch zu legalisieren, verhindert nur die Auseinandersetzung mit seinem Inhalt. Normalerweise müsste das Schullektüre werden, damit sich die Schüler in Diskussionen mit den Abstrusitäten Herrn Hitlers üben können. Die Leute faseln immer „wehret den Anfängen“ aber wie es zu den Anfängen kam, weiss keiner so richtig.
    Und 60 Jahre nach Kriegsende ist es tatsächlich nur ein Armutszeugnis für unser Land.

  150. #173 E.Ekat (14. Jan 2008 19:35)

    (Nicht nur) Sie selber können nicht definieren, was Wert bedeutet. Welche Bedeutung Wert für den Menschen hat, auf was ein Wert im Menschen wirkt…

    Also: die Grundfrage lautet:

    Wert. Was ist das?

    Ein „Wert“ ist alles, was irgendein Mensch aus irgendwelchen Gründen für erstrebenswert hält.

    Das können materielle Dinge wie Geld und Nahrung oder immaterielle wie Leben, Gesundheit, Freiheit, Freizeit, Familie, Umwelt etc. sein.

    Wertschätzungen sind stets subjektiv. Alles was ein Mensch will, hat für ihn Wert.

    Will jemand, daß (auch) andere etwas tun oder lassen sollten, wird aus dem Wollen ein Sollen, eine Norm.

    Normen sind gegen andere gerichtet und daher begründungsbedürftig. Die Begründung ist Sache der Ethik, die abgesehen von ihren Grundaxiomen eine im wesentlichen analytische, deduktive Wissenschaft ist. Ein, wenn nicht das wichtigste ethische Grundprinzip ist beispielsweise das Gewaltverbot.

    „Konservative“ reden gern nebelhaft von „Werten“ ohne zu sagen, was sie damit konkret meinen. Das wäre dann eben zu präzisieren, wird wohl meist mit der Bibel zu tun haben und ist für die Zwecke rationaler Norm-Begründung auch dann nicht ausreichend, wenn man ethisch zum gleichen Ergebnis kommt.

    Ich sehe jedenfalls nicht, wo das von Dir vermutete Problem sein soll.

  151. @ #180 D.N. Reb

    Ok, mit dieser Argumentationskette kann ich mich eher anfreunden, als mit der von Molot. Insb. Ihren Satz „Normalerweise müsste das Schullektüre werden, damit sich die Schüler in Diskussionen mit den Abstrusitäten Herrn Hitlers üben können“ findet meine volle Zustimmung.

    Nun, eben dieser Fall ist aber vom Gesetz vorgesehen: Selbstverständlich stellt dieses Schandwerk ein unglaubliches Zeitdokument dar, das es wichtig, zwecks geschichtlicher Forschung (auch privater Natur) zu studieren. So habe ich es im Übrigen auch persönlich getan, und, wenn das Molot beruhigen kann, ich würde es in der Tat verurteilen, wenn das Gesetz diese Möglichkeit nicht anbieten würde.

    Nun, dieses Buch kann man aber nicht von seiner äußerst giftigen Wirkung trennen, die vielfach unter Beweis gestellt worden ist, oder? Und ich begrüße es in der Tat, daß, wie gesagt, nicht jeder Idiot die Montrösitäten nachplappern darf, die darin stehen.

    So weit ich weiß, entpupp sich das besagte Schandwerk in der Türkei zur wahrhaftigen „Best-Seller“. Na ja, ich unterstelle einfach mal, daß das Gros der türkischen Bevölkerung, die ansonsten so gut wie gar nicht liest, dieses BUch nicht aus historischem Interesse kauft. Sehen Sie das anders?

    Und ich muß schon sagen: Ich freue mich, daß nicht nur in Deutschland sondern auch in vielen (allen???) Ländern Europas den Mohammedaner auch noch nicht diese zusätzliche Möglichkeit gegeben wird, ihre antijüdische Propaganda auszuleben!

    Daß es sich anbei um ein Armutszeugnis nicht nur Deutschland gegenüber sondern auch noch der ganzen menschlichen Spezies gegenüber handelt, liegt in der Hand. Diesbetreffend bin ich sowohl mit Ihnen als auch mit Molot einverstanden, gar keine Frage. Aber so ist nun mal der Mensch. Die Geschichte zeigt uns, daß wir Menschen leider dazu in der Lage sind, solche Schandwerke zu schreiben und sie auch noch dazu in die Realität umzusetzen.

    Wir Menschen und nicht etwa nur Ihr Deutsche haben alle gemeinsam Auschwitz und viele andere Völkermorde zugelassen. Alle gemeinsam haben wir auch dafür gekämpft (in Europa zum Glück mit Erfolg), um das Untier in uns zu bändigen, auch wenn dieses vermutlich niemals richtig sterben wird. Und selbstverständlich wäre es vollkommen unverantwortlich, ja verbrecherisch, diese Realität zu ignorieren, sich nicht nur zwecks historischer Forschung an dieses Untier zu interessieren, sondern den Käfig ganz breit offen zu lassen.

  152. @ #173 E. Ekat

    1.) (Nicht nur) Sie selber können nicht definieren, was Wert bedeutet. Welche Bedeutung Wert für den Menschen hat, auf was ein Wert im Menschen wirkt.

    Das sagen Sie, das ist aber falsch.

    Auch wenn Deutsch nicht meine Muttersprache ist, glaube ich wohl, daß diese schöne Sprache wie meine eignen Muttersprache auch zum Wort „Wert“ einen Inhalt anbietet, den jeder übrigens im Duden nachlesen kann.

    Daher muß ich mir Ratio (Beitrag #181) anschließen und feststellen, daß auch ich nicht sehe, wo das von Ihnen vermutete Problem sein soll. Können Sie es präzisieren? Inwiefern ist es auch ein wichtigeres Problem als, z.B., die Semantik von „Stuhl“, „Tisch“ etc? Was stört Sie so sehr am Wort „Wert“?

    Was nun ihre Frage angeht:

    Ist es nicht verblüffend, daß wir mit und über Begriffe zu reden gelernt haben, deren eigentliche Bedeutung wir uns nicht klarmachen können? Gibt es ein frappierenderes Beispiel dafür, wie zweigleisig wir uns diesbezüglich aufgestellt haben ?

    so teile ich Ihre Meinung voll und ganz, auch wenn ich denke, daß es nicht nur an der Sprache liegt. Jeder Mensch lebt natürlich in seinem eigenen kleinen subjektiven organisierten Glaubenssytem und, ehrlich gesagt, was mich am Meisten verblüfft, ist die Tatsache, daß Kommunikation offenbar dennoch möglich ist. Das ist eben der ganze Reiz der menschlichen Wechselwirkungen, die ein unvorstellbar kompliziertes Gemisch aus objektiver und vor allem subjektiver Wahrheiten besteht… Siehe z.B. dazu das witzige und tiefsinnige Buch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ von Paul Watzlawick. 😉

    Was nun, abgesehen davon, die reine Sprachtheorie bzw. die Logik angeht, ist es eh eine längst bewiesene Tatsache, daß prinzipiell keine Sprache existieren kann –nicht einml die Mathematik!–, die widerspruchfrei wäre! (Stichwort Gödelscher Unvollständigkeitssatz, nach dem österreichischen Mathematiker Kurt Gödel.)

  153. @#182 T-Rex

    Ich weiss wirklich nicht, wie dieses Buch heute noch Schaden anrichten soll. Im Gegensatz zum Koran stellt es keine Handlungsanleitung dar und wer die Juden und die Demokraten nicht für die Ursache allen Übels hält, schmort auch nicht in der Hitlerhölle. Im Übrigen sind die Werke Karl Marx und Friedrich Engels auch ohne weiteres zu erwerben. Nur dass die in der Bourgeoisie den Hauptfeind ausgemacht hatten. Und die Opfer der Versuche, das Kommunistische Manifest umzusetzen, sind nicht minder zahlreich.

  154. @ #184 D.N. Reb

    Ok, ich sehe, was Sie meinen. Nichtsdestotrotz wurde „technisch gesehen“ schon im besagten Buch von Gaskammer gesprochen, und man weiß ja nur allzu gut, was daraus geworden ist. Und das Wichtigste ist es nicht einmal. das Wichtige ist, daß einer ganzen Menschengruppe Unrecht angetan wird, und daß diese und jeder gesund denkender Mensch das Recht hat, eine solche Verleumdung, ja Volkshetze zu unterbinden.

    Abgesehen davon glaube ich auch, daß genügend viele Leute eh nicht richtig ticken und, z.B., für den Reiz des Erfolgs auch in seinen stupidsten Formen extrem anfällig sind. Nur deswegen sind im Übrigen solche Flachpfeiffen wie Britney Spears, Paris Hilton usw. so populär, oder?

    Nun, so lange es nur um Starlets geht, kann es Einem egal. Nicht aber, wenn es sich um einen Herrn Hitler handelt. Es ist nämlich unübersehbar, daß auch das Böse eine große Faszination verursacht, die viele Formen annehmen kann.

    Das fängt beispielsweise damit an, daß z.B. unter Modellbauern die erfolgreichsten Modellen die von deutschen Flugzeugen aus dem 2. WK sind. Selbstverständlich stört mich das nicht im Geringsten, dennoch darf man sich sehr wohl fragen: Warum ist das so? Warum, wenn es sich nicht um eine ausgelebte Faszination für das Böse handelt? Na ja, zumindest stirbt aber kein Mensch deswegen, und daher ist es tatsächlich egal.

    Meiner Meinung nach existiert aber genau dasgleiche in der Politik. In der Türkei und in einem guten Teil der muslimischen Welt ist z.B. Adolf Hitler ein Star. Nicht aus historischem Interesse, nicht etwa, wie Julius Cäsar oder William the Conqueror oder gar JFK historische „Stars“ sind, sondern Hitler ist ein Star des Bösen, des (zu einer gewissenen Maße) „erfolgreichen“ Bösen.

    Und solche Leute besorgen mich sehr, die die Stars des Bösen anhimmeln: Es fällt nämlich nur ein ganz kleines Bißchen, bis sie zur Tat greifen, davon bin ich mir 100%-ig sicher.

    Fakt ist, daß wir Europäer für solche Dinge schon mal anfällig gewesen sind, und daß die Mohammedaner es heute mehr denn je sind. Ich wage es mir nicht vorzustellen, was in den Moscheen gepredigt wäre und wie Deutschland, ja Europa in 10 Jahren aussehen würde, wenn die „Friedensreligion“ auch hier einen unverhinderten Zugang zu solch einem Buch hätte!

    Um Europa bin ich ohnehin schon genug besorgt, als daß die Mohammedaner auch noch nebst den Koran „Mein Kampf“ ungeniert auswendig lernen dürften!!!

  155. @185 T-Rex:

    Wer die Bürger einer Demokratie nicht für mündig hält, sich durch Lektüre eines Buches eigenständig eine eigene Meinung zu bilden, der ist implizit auch der Auffassung, die Bürger seien nicht mündig für die Demokratie.

    Wer – gleich aus welch vermeintlich guten Motiven heraus – die Informationsfreiheit dahingehend zensieren will, daß nur „gute“ und „anständige“ Bücher publiziert und gelesen werden dürften, ist implizit ein Gegner der Meinungs- und Redefreiheit.

  156. @ #186 Pingpong

    Bitte lesen Sie meinen Beitrag #179.

    Was Sie da verteidigen, ist nicht die Redefreiheit, sondern die „licence“, die aus gutem Grund kein Regime der Welt jemals zugelassen hat.

    Oder finden Sie etwa, daß man durchaus straffrei Leute (ob Privatpersonen oder ganze Menschengruppen) verleumden dürfte, daß man aus irgend einem niederträchtigen Grund den Tod seines Nächsten offentlich wünschen bzw. daß man andere Leute zum Mord anzetteln dürfte?

    Man sollte erstmal diese von mir mehrmals gestellte Frage klar beantworten (warum tun Sie es nicht?), bevor man sich entweder vollkommen naiv, weltfremd oder auch recht populistisch gegen irgendeine vermeintliche Unterdrückung der Redefreiheit aufbäumt!

    Es mögen ja harte Worte sein, die ich da vom Stapel loslasse, zumal mir Ihr Anliegen eigentlich sehr sympathisch ist. Aber angesichts von 6 Millionen ermordeten Juden und so vielen anderen Gefallenen wühlt es mich in der Tat auf, daß man die Macht des Wortes und insb. die Macht der bösen Worten so folgenschwer verkennt.

    Darf ich desweiteren die Debatte etwas überspitzen und ihre Ausführungen so verstehen, daß Sie es etwa begrüßen würden, wenn in den Moscheen nebst dem Koram auch noch „Mein Kampf“ auswendig gelernt dürfte?

    Na dann gute Nacht Deutschland…

  157. #183 T-Rex (15. Jan 2008 13:18)

    Ich hatte behauptet, (Nicht nur) Sie selber können nicht definieren, was Wert bedeutet. Welche Bedeutung Wert für den Menschen hat, auf was ein Wert im Menschen wirkt.

    Sie schreiben mir daraufhin:

    Das sagen Sie, das ist aber falsch.

    Auch wenn Deutsch nicht meine Muttersprache ist, glaube ich wohl, daß diese schöne Sprache wie meine eignen Muttersprache auch zum Wort “Wert” einen Inhalt anbietet, den jeder übrigens im Duden nachlesen kann.

    Warum haben Sie es dann nicht wenigstens einmal versucht, dies im Duden nachzuschlagen, bevor sie sich trauen, sowas hier reinzustellen ?

    Exakt das meinte ich übrigens weiter oben: Es gibt Diskussionen, auf die man besser verzichtet.

    E.Ekat

  158. @ #188 E. Ekat

    ???

    Wie kommen Sie darauf, daß ich „nicht wenigstens einmal versucht [hätte], dies im Duden nachzuschlagen“, wo ich selber den Duden empfohlen habe???

    Sollte ich hier etwa vom Duden abschreiben, damit E. Ekat sicher ist, daß ich meine Hausaufgaben gemacht habe??? Und auch vom „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ von P. Watzlawick, damit der liebe E. sieht, daß ich es einfach nicht so erwähnt hätte, ohne es zu lesen??? Und auch aus dem Werk Gödels???

    Zum dritten Mal muß ich leider feststellen, daß Sie sich einfach weigern, zu präzisieren, worum es Ihnen hier eigentlich geht, dafür aber nicht gerade damit geizen, eigenartige Unterstellungen vom Stapel zu lassen.

    Ich fürchte, Sie haben leider Recht (wenn Sie das überhaupt meinen!): Mit manchen Zeitgenossen gestaltet sich die Kommunikation trotz aller erdenklichen guten Wille als so schwierig, daß man in der Tat besser damit aufhört…

  159. @ T-Rex

    Was Sie als „licence“ umschreiben, ist strafrechtlich weitgehend durch „Anstiftung“, „Versuch“ und „Unternehmen“ (umfaßt Vorbereitungs- und Versuchshandlungen) abgedeckt. Bei schwereren Delikten sind Anstiftung und Versuch ausnahmslos strafbar. Üble Nachreden, Verleumdungen siehe §§ 186,187 StGB.

    Straftatbestände, die rechtsstaatlich weniger problematisch als § 130 StGB sind, gibt es ebenfalls, beispielsweise öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§ 111 StGB), Gewaltverherrlichung (§ 131 StGB), Billigung von Straftaten (§ 140 StGB).

    § 130 StGB (Volksverhetzung) ist ein Gummiparagraph, der richterlicher Willkür freie Hand läßt und dem rechtsstaatlichen Prinzip nulla poena sine lege widerspricht. Wie willkürlich diese Bestimmung gehandhabt wird, sieht man auch daran, daß sie zwar auf die zustimmende Verbreitung des Koran und zahllose Haßprediger ohne weiteres paßt, aber noch niemals angewandt wurde.

    Zu § 130 StGB: http://www.ra-schrank.de/Volksverhetzung.htm

    Auf welche ungeheuerliche Weise die EU und besonders auch ausgerechnet der Europarat (darin die ECRI) die Meinungsfreiheit weiter einzuschränken und ganz zu beseitigen trachten, kann man hier sehen:

    EU: http://europa.eu/scadplus/leg/en/lvb/l33178.htm

    ECRI: http://www.coe.int/T/d/Com/Dossiers/Themen/Rassismus/ECRI.dt.asp
    dort besonders die Empfehlung 5 und 7 (kleine PDFs)

    Ein zentrales Totschlagsargument der Linken („Rassismus“) wird von ECRI in der Empfehlung Nr. 7 auf alles und jedes ausgeweitet und soll nicht nur strafrechtlich, sondern auch zivil- und verwaltungsrechtlich durchgesetzt werden:

    „Rassismus” bedeutet die Überzeugung, dass ein Beweggrund wie Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, Staatsangehörigkeit oder nationale oder ethnische Herkunft die Missachtung einer Person oder Personengruppe oder das Gefühl der Überlegenheit gegenüber einer Person oder Personengruppe rechtfertigt.

    Da Rasse usw in dieser juristisch(!) gemeinten Definition nur Beispiele sind, wird damit fast jede politische Diskussion im Keim erstickt.

    Eine der allerersten Amtshandlungen bestand 1933 in diesem Maulkorberlaß: Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes Vom 4. Februar 1933: http://www.documentarchiv.de/ns/schutz-dt-vlk.html

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