
Die noch junge islamkritische Bewegung in Deutschland zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus. Das Spektrum reicht von Frauenrechtlerinnen über das konservative Milieu bis hin zu den Ex-Muslimen. Sie alle weisen gewisse ideologische Schnittmengen auf, die sich in der Islamkritik manifestieren.
Vielleicht, und wahrscheinlich gerade deshalb, ist es so schwierig, eine geeignete und allgemeingültige Organisationsform zu finden. Jedoch muss dies kein Nachteil sein - gerade in der Vielfalt liegt die Kraft und Dynamik einer neuen Bewegung, die stetig wächst und immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt. Der “weltanschauliche Aktionsradius” wird ausgeweitet, so dass unterschiedliche Ansätze zu einem verschmelzen - e pluribus unum.
Mit diesem Beitrag soll der Versuch unternommen werden, die verschiedenen islamkritischen Richtungen zu klassifizieren. Außerdem soll deren Bedeutung in den Gesamtkontext gestellt werden.
Das konservative Element
Den wahrscheinlich größten Anteil an der Gesamtbewegung haben die konservativen Elemente. Es gilt, westliche Werte gegen die Einführung der Scharia zu verteidigen und im wortwörtlichen Sinne zu “konservieren”. Das christlich-jüdische Erbe als Teil europäischer Kultur ist ebenso zu betonen wie die (allerdings nicht uneingeschränkte) Solidarität zu anderen westlich geprägten Staaten wie die USA, Kanada und Australien. Im Bereich der Terrorismus-Bekämpfung sollen dem Staat Privilegien zugestanden werden, die gegebenenfalls mit den Freiheitsrechten kollidieren. Patriotismus sowie die traditionelle Familie spielen ebenso eine Rolle. Die Islamkritiker Hans-Peter Raddatz, Udo Ulfkotte sowie dieser Web-Blog sind dazuzuzählen.
Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber, der einmal vor einer “durchrassten” Gesellschaft warnte, ist nur zu bedauern. Die Ethnie eines Menschen als Kriterium für gelungene bzw. gescheiterte Integration zu machen ist nicht nur rassistisch, sondern auch ein armseliger Versuch, den rechten Rand zu bedienen. Uns zeigt dies nur, dass er nicht verstanden hat, um was es im Kern geht. Seine Parteifreunde verfehlen das Ziel ebenfalls: Sie träumen immer noch von einer Integration des “moderaten” Islam.
Die Liberalen
Auch wenn sich die “Parteienversion” dieser politischen Richtung - wenn es um Islamkritik geht - nicht unbedingt für die Meinungsfreiheit einsetzt, so müsste das “Freidenkertum” eigentlich an erster Stelle stehen. Glücklicherweise gibt es noch Menschen, die sich von der Political Correctness keine Denkverbote auferlegen lassen, wie zum Beispiel der (links-)liberale Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ralf Giordano. Er leistete der islamkritischen Bewegung einen großen Dienst als er seinen vielzitierten Satz postulierte: “Der Islam ist das Problem.” Die Tatsache, dass er durch seine jüdische Herkunft die Shoa selbst miterleben musste, befreit ihn von jedem Extremismusverdacht. Wir alle erinnern uns noch an die absurde Debatte um die Kölner Groß-Moschee. Die türkischen Ditib-Vertreter, die in Taqiyya-Manier für möglichst hohe Minarette plädierten, führten Politiker und Medien an der Nase herum. Das naiverweise vielgepriesene “Symbol für Integration” wird sich sehr bald als wahrer Alptraum entpuppen. Eine Fläche von 20.000 Quadratmetern, auf der ausschließlich türkische Geschäfte angesiedelt werden sollen, zementiert die räumliche Trennung zur übrigen Gesellschaft. Die Minarette, die den Herrschaftsanspruch des Islam symbolisch legitimieren, kann - um mit den Worten Giordanos zu sprechen - nur eines bedeuten: “Die Integration ist gescheitert.” Bleibt zu hoffen, dass außer dem jüdischen Schriftsteller bald noch mehr liberale Geister die Gefahr erkennen und ebenso Zivilcourage zeigen.
Die Christen
Das christliche Element in Deutschland ist nicht zu unterschätzen. Längst hat der Privatsekretär des Papstes Georg Gänswein vor der Islamisierung Europas gewarnt. Auch andere hohe Würdenträger sprechen eine ähnliche Sprache. Jedoch erreichte das Bewusstsein um die gefährlichen Entwicklungen leider auch einen sehr traurigen Höhepunkt. Aus Verzweiflung über die Ausbreitung des Islam wählte der Erfurter Pfarrer Weißelberg den Freitod, indem er sich mit Benzin übergoss und selbst verbrannte. Die Kreuzzüge, die in Diskussionen immer wieder herangezogen werden, um generell vom Thema Islam abzulenken und islamische Barbareien zu relativieren, sind nur ein Streitpunkt zwischen den beiden Monotheismen. Peter Sloterdijk, der wichtigste deutsche Gegenwartsphilosoph, schreibt in seinem Buch “Gottes Eifer” dazu folgendes:
Schon der erste Blick auf die historischen Zusammenhänge zeigt jedoch, daß es sich bei den sieben Großunternehmen dieses Typs zwischen 1096 und 1270 aus der Sicht der Kreuzfahrer überwiegend um Maßnahmen zur Eindämmung der islamischen Offensive gehandelt hat.
Früher wie heute zeigt sich der Islam eindeutig im Gewand des expansiven Imperialismus. Die Christen werden wieder den Kampf gegen die “islamische Offensive” aufnehmen, mit dem Unterschied, dass sie diesmal nicht alleine sind…
Die Ex-Muslime
Die Ex-Muslime sind ein sehr wichtiger Bestandteil der islamkritischen Bewegung. Genau wie Ralf Giordano kann man sie nicht des Rechtsextremismus bezichtigen, das Diktat der Political Correctness greift hier nicht. Die zumeist aus dem Iran stammenden Mitglieder wie die ZdE-Vorsitzende Mina Ahadi besitzen durch ihre persönlichen Erlebnisse einen ungeheuren Erfahrungsschatz, den sie weitergeben können. Mit ihren Vortragsreihen reisen sie durchs ganze Land und klären das Publikum über die Gründe auf, warum sie dem Islam den Rücken gekehrt haben. Dass es hierfür reichlich Stoff gibt, muss an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden. Die jüngste Veranstaltung, an der sie teilnahmen, trug den Titel: “Aufklären statt Verschleiern” . Sie erhielt großen Zuspruch (PI berichtete). Das zentrale Motto der Ex-Muslime “Wir haben abgeschworen” spielt auf den Tabubruch der Frauenbewegung der 68er an, die damals mit dem Slogan “Wir haben abgetrieben” für heftige Schlagzeilen sorgte. Die “Selbstkritik”, mit der sich die Ex-Muslime mit ihrer eigenen Religion auseinandergesetzt haben, ist im islamischen Kulturkreis dringend notwendig. Wie viele andere Islamkritiker sehen sich auch die Ex-Muslime Beschimpfungen und Drohungen ausgesetzt. Als Apostaten (die Abkehr vom islamischen Glauben wird gemäß dem Koran mit dem Tode bestraft) sind sie besonders der Gefahr ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden. Deshalb verdienen besonders sie unsere Achtung und unseren Respekt.
Die Feministinnen
Die Frauenrechtlerinnen haben auch schon bemerkt, dass die größte Bedrohung vom Islam ausgeht. Während sie in der deutschen Mehrheits-Gesellschaft um gleiche Löhne kämpfen, geht es in den islamischen Parallelgesellschaften um Leib und Leben. Dabei sind allgemeine Unterdrückung, Zwangsheirat und Kopftuch-Zwang noch lange nicht die schlimmsten Aspekte. Chauvinismus und Machotum einiger männlicher Moslems kennen keine Grenzen. So sind viele muslimische Frauen auch schon Opfer eines Ehrenmordes geworden - mitten unter uns. An Barbarei nicht zu überbieten ist aber die Verstümmelung durch Beschneidung. Wie PI kürzlich berichtete, beläuft sich die Zahl in Großbritannien (dem Land, in dem die Islamisierung am weitesten voran geschritten ist) auf unglaubliche 66.000 Opfer(!). Diese 66.000 Frauen - die Zahl ist so unglaublich - werden ihr ganzes Leben lang unter den Folgen zu leiden haben. Alice Schwarzer prangert jedoch nicht nur diese Missstände an. Sie beobachtet außerdem die Unterwanderung unseres Rechtssystems:
“Die Islamisten werden vermutlich leider nicht mehr mit demokratischen Mitteln zu stoppen sein.”
Als eine der Intellektuellen, die die Probleme entschieden anspricht, macht sie auch auf die Gemeinsamkeiten zwischen Islam bzw. Islamismus und Nationalsozialismus aufmerksam.
Die Schwulen und Lesben
Schwule und Lesben sind in letzter Zeit immer häufiger zum Ziel islamischer Intoleranz geworden. Eine Studie in London kam zum Ergebnis, dass 95% (!) der Moslems der Meinung sind, dass Homosexualität “nicht akzeptabel” sei. Damit jedoch nicht genug. Zuweilen schlägt die Aversion auch in Gewalt um. Der Angriff auf ein Schwulen-Café in Berlin (die Moslems gingen mit Eisenstangen auf die Gäste los) zeigt wieder einmal deutlich, was eine faschistoide Ideologie wie der Islam im realen Leben anrichten kann. Die Schwulen-und Lesbenbewegung hat in den letzten Jahren einiges erreicht. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft steht dieser sexuellen Ausrichtung weitaus toleranter gegenüber als noch vor einigen Jahrzehnten. Durch den stark wachsenden Anteil orthodoxer Moslems aber ergeben sich für Schwule und Lesben neue Herausforderungen. Einige “Quer-Organisationen” haben schon auf die neuen Entwicklungen reagiert und Farbe bekannt. In ihren Internet-Foren wird jetzt auch die Wurzel der Homophobie thematisiert - der Islam.
Nachwort
Oben genannte gesellschaftliche Strömungen sehen sich durch den Islam massiv in ihrer Freiheit bedroht, jede auf ihre Art und Weise. Sicherlich gibt es zwischen den einzelnen Gruppen ideologische Differenzen, wenn nicht sogar Widersprüche. Für die islamkritische Bewegung ist es jedoch wichtig, dass jeder seine Eigeninteressen zurückstellt, um dem gemeinsamen Gegner Paroli zu bieten - e pluribus unum. Nur so kann es uns gelingen, der Islamisierung Europas Einhalt zu gebieten.
Ich möchte den Beitrag mit einem Zitat schließen, auf das ich durch unsere Administratorin im Aktionsforum aufmerksam geworden bin:
“Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist” (Victor Hugo)
(Gastbeitrag von Pinchador)
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Bisher 190 Kommentare:
















Und möge sie blühen und gedeihen.
GENAU !
gefunden auf :
http://1683group.org
http://www.youtube.com/watch?v=2wPglHZQf-0
Wafa Sultan - Streitgespräch
Wen und was ich alles nicht mag, kann ich hintanstellen, solange es weiter um Aufklärung über und das zurückdrängen des Islam geht.
Die Probleme die wir untereinander haben mögen, haben Zeit, bis man sich wieder der Toleranz widmen kann.
Möglich auch, dass unsere Probleme miteinander nach und nach verschwinden oder auch bloss nicht mehr wichtig werden
Eine Gruppe ist vergessen worden: die wahren Linken. Die Linken, welche die rosarote Brille abgenommen haben. Die Linken, die sich schon immer gegen jeder Art vont Totalitarismus wehrten. Die Linken, die nicht wie die Grünen seit den 80er Jahren erstarrt sind. Und Altlinke wie Wallraff, Staeck oder Küntzel, die sich nie ihr Denken haben vorschreiben lassen!
Gewiss, ihre Zahl ist noch klein, aber auch sie wird weiterwachsen. Wir bräuchten aus dieser Ecke mehr Künstler wie bekannte Musiker, die endlich das Maul aufreissen. Es gibt sie, nur sie trauen sich noch nicht!
Der Artikel macht Hoffnung. Allerdings habe ich speziell beim Stichpunkt “Schwulen und Lesben” so meine Probleme, denn gerade die Promis dieser Gruppe (Wowereit, V. Beck, Westerwelle, A. Will) haben das Problem offensichtlich noch nicht erkannt.
Musste Allice Schwarzer unbedingt auf das Foto. Sag mal wollt ihr, dass ich kotze.
Ne, aber ernsthaft, ein paar mehr müssen das schon noch werden
Es ist doch ganz einfach: Man muß Prioritäten setzen.
Und das Islamisierungsproblem ist eines mit höchster Dringlichkeit.
Die Klärung anderer, auch ideologischer, Streitfragen sollte man sich für die Zeit nach der Problemlösung aufheben. Dann kann man das immer noch tun, oder?
Wenn ich mir die Liste dieser Mitstreiter anschaue, dann komme ich auf folgenden gemeinsamen Nenner:
Wir sind Menschen mit Werten, Gewalt ist uns zuwider (sofern sie nicht zur existentiellen Selbstverteidigung dient), wir sind weitestgehend ideologiefrei und besitzen die Fähigkeit zum Mitgefühl.
Soweit meine subjektive Einschätzung.
Interessante Einteilung. Man hätte vielleicht noch die Kategorie “Atheisten” (bzw. “Humanisten”) aufmachen können, in die die Giordano Bruno-Stiftung gepasst hätte. Letztere hat ja die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime überhaupt erst bewirkt.
Einige der islamkritischen Stimmen aus dem Umfeld der Giordano Bruno-Stifung haben übrigens einen ausgesprochen linken Lebenslauf, was einmal mehr zeigt, dass sich Islamkritik doch (sehr langsam) anschickt, zu einem überparteilichen Phänomen zu werden.
#5 Aufgewachter
Denk mal an die Onkelz.
Weil die als 16-17 zehnjährige mal recht unprofessionell “Türken raus” grunzten, wurde die Truppe ihr Truppenlebenlang geächtet.
Allen Wandlungen zu Trotz.
EIN EXEMPEL.
Na immerhin, die Jungs wurden trotzdem bombastisch gefeiert.
Und heute?
Türken raus ?
Islam raus ?
Trauen sich die Grölis, Lindenzwergs, WesternDandyhagen und Konsorten nicht, wollen es wohl auch nicht.
Das Pack ist satt.
Den Islam zu kritisieren, ihn anzugreifen, ihn zu hinterfragen und ihn als mit den Spielregeln eines “freiheitlich demokratischen Rechtsstaates” für unvereinbar zu erklären, sollte eigentlich Aufgabe eines jeden aufrechten Demokraten sein !
Aber wo sind sie, diese aufrechten Demokraten ?
Finden wir sie bei den “Grünen”, in der “SPD”, oder WO ?
Wer nun allerdings hofft, sie bei den Nazi-Dödeltruppen zu finden, der liegt völlig daneben !
Echnaton
http://islamprinzip.wordpress.com/about
http://islamhumor.wordpress.com
Ich bin ein schwuler atheistischer Linker und gerade DESHALB gegen den Islam !
Es ist völlig egal, welche Biografie ein Islamkritiker-/gegner hat.
Alle haben das selbe Ziel: den Islam aus Deutschland/Europa hinauszujagen.
Bei diesem ehrenwerten Ansinnen haben die “trennenden” Unterschiede völlig in den Hintergrund zu treten, da sie nur die Handlungsfähigkeit behindern.
Deshalb muß auch peinlichst vermieden werden, Mitstreiter, die einem nicht unbedingt sympathisch sind, zu kritisieren oder gar anzugreifen.
@#13 Beatrix Kiddo
Oh ja!
Wir müssen alle diese Islam-Kritiker zusammen bringen - persönlich!
Nur dann formiert sich was Stärkeres und linksgrüne Multikultis dürften dann wirklich ein bischen Angst kriegen
Islamkritik ist, wenn sie aus den richtigen Gründen geübt wird, prinzipiell überparteilich und eine Frage des gesunden Menschenverstands. Das ist wohl die einfachste Erklärung für die Heterogenität der “Szene”. Unser aller Freiheit steht auf dem Spiel, es kann keine Frage des Parteibuchs sein, dass man das erkennt. Schön zu sehen dass sich inzwischen selbst ein Peter Sloterdijk gegen die intellektuelle Zumutung wehrt die konservative Muslime bringen, wenn sie regelmäßig aus reinem Alibismus das Pseudoargument mit den Kreuzzügen aufwärmen.
@#12 Astral Joe
Der Bericht ist klasse gemacht,inde ich.Er zeigt doch, dass sich die Islamkritiker durch alle Schichten ziehen. Das bieter eine breite Basis und vermindert das Risiko, als ‘Randgruppe’ abgstempelt zu werden. Je breiter eine solche Bewegung gestreut ist, desto mehr Berührungspunkte gibt es mit anderen gesellschaftlichen Gruppen. Das kann nur gut sein.
@ #15 Maethor
“Der Angreifer wird automatisch zum Lehrmeister des Verteidigers.”
Die islamofaschistische Bewegung erzeugt also ihre eigenen Gegner.
Hat übrigens schon mal jemand gelesen, was Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss schreibt:
“Im Verständnis des Grundgesetzes ist Religion implizit als modernisierte Religion unterstellt, also als „Privatreligion“, die ihre von der antifeudalen Revolution erteilte Lektion verstanden und ihre Platzanweisung akzeptiert hat. Ein solches modernes, individualrechtliches Religionsverständnis kann aber nicht unversehens auf den Islam übertragen werden. Denn: „Den Religionswandel des Christentums in Richtung einer Privatisierung der Religion als Folge der Moderne, d. h. die Säkularisierung, lassen selbst liberale Muslime für den Islam nicht zu“ (Tibi 1996, S. 231). Entsprechend ist der Islam, der in Abhängigkeit von konkreten Kräfteverhältnissen nach alleiniger Geltungsmacht strebt, nicht einfach nur ein privates Glaubenssystem, sondern eine umfassende Weltanschauung, politische Doktrin und Herrschaftsideologie. Als solche ist er aber - wie jede nach totalitärer Deutungs- und Normierungsmacht strebende Weltanschauung - nicht durch Artikel 4 GG geschützt.”
Und weiter heißt es:
“Der Religionsbegriff des Grundgesetzes unterstellt unter dem Eindruck der kulturhistorischen Wirkung des Aufklärungshumanismus ein modernes Religionsverständnis, wonach Religion gleich welcher Art keine absolute Geltungsmacht mehr beanspruchen kann, sondern eine Trennung von Religion, Staat, Recht und Privatsphäre vorausgesetzt ist. Genau diese Trennung hat der Islam in Lehre und Praxis eben nicht vollzogen. Solange er aber die Trennung von Staat und Moschee ablehnt, ist er primär als Ideologie zu betrachten und nicht per se als Religion”
Quelle: http://www.glasnost.de/autoren/krauss/staatundislam.html
Tröstlich, dass es ein Gastbeitrag ist und nicht von einem PI-Autor, denn es ist eine unpassende Auswahl. Ulfkotte ist richtig umstritten, dagegen fehlen viele Leute, die wirklich sehr viel getan haben, nicht nur ein wenig eigene Kariere und Profilierungsversuche gezeigt haben. Da fehlen z. B. alle Moscheengegner. Diese Verbände haben in einer Zeit hart gekämpft, wo kaum einer sich traute, offen ein Wort gegen den Islam zu sagen.
Ich muß ein wenig an die Parabel mit Eisvogels japanischen Islamkritiker-Schlange denken, wenn ich das Bild da oben ansehe. Nicht, dass man nicht jeden Islamkritiker gutheißt (außer wenn er gerade zwei Demos hinereinaner - oder nebeneinaner? - in den Sand reitet).
Ich verstehe auch, dass viele, die eine gute Arbeit leisten, nicht namentlich genannt werden möchten und schon gar keine Fotos von sich auf PI veröffentlichen wollen (sonst würde Beate gleich mit auf das Foto gehören)
Aber nichts für ungut. Ein Artikelschreiber muß auch Kritik ertragen können. Und es gibt genug positives zu diesem Artikel zu sagen, nur sage ich das jetzt eben nicht.
@ Stefan Herre: Auch Du.
Wahr ist:
Roland Koch ist ein Revolutionär.
Begründung:
“Wer in der Zeit des Betrugs die Wahrheit sagt, begeht einen Revolutionären Akt.”
George Orwell
Eigentlich steh’ ich ja mehr auf Revolutionärinnen.
http://www.kristina-koehler.de/presse/20080111/tuerkische_gemeinde_schuert_de/
Leider ist der Gastschreiber auch auf die MSM reingefallen. Stoiber hat nicht von einer durchrassten Gesellschaft gesprochen, sondern davon, dass andere, nämlich Rechtsextremisten, diese Wortwahl benutzen. Soviel Wahrheit muss sein, auch wenn man Stoiber nicht nmag.
M.E. ist sowas wie eine “einheitliche” Islamkritiker-Bewegung unnötig und sogar unerwünscht. Bloß dass ich mit jemandem in einer bestimmten Position übereinstimme, heißt doch noch lange nicht, dass ich deshalb schon mit ihm in einer “Bewegung” zusammen sein möchte. Es gibt unter den “Islamkritikern” fundamentale Unterschiede, die man nicht einfach so übergehen kann - und auch nicht sollte.
Ganz drastisch klar wird das am Beispiel der rechtsradikalen Islamkritiker. Wie soll es denn funktionieren, dass z.B. Giordano und ein Neonazi mal kurz ihre “Differenzen” bei Seite lassen, und Hand in Hand gemeinsam gegen den Islam kämpfen??
Ja genau: die Aktiven Gruppen fehlen darauf:
IPAHB, BDB, Pro Sendling, Pro Köln, kein einzige Moscheen-Gegner Gruppe, die Leute, die Aktionen einleiten, Demos, Treffen (eben wie Willi Schwend mit dem Wertheimer Treffen im Sommer)
#12 Astral Joe
Exakt so sehe ich es auch.
Ansonsten ein schöner Artikel, der auch Lesern, die sich noch nicht so lange mit dem Thema beschäftigen, eine Einführung in die verschiedenen Strömungen der Islamkritik geben kann.
Bei aller Akzeptanz der unterschiedlichen Wurzeln der Islamkritiker darf nicht vergessen werden, dass es mit Links- und Rechtsextremen keine gemeinsame Basis geben kann. Menschen, die einen neuen Totalitarismus herbeiwünschen sind mir genauso zuwider wie die Anhänger der “wahren Religion”.
#17 Denker (13. Jan 2008 22:16)
Vor allem erzeugt sie Gegener, die genau wissen, wen sie vor sich haben !
Die Mohammedaner waren eine Spur zu voreilig, indem sie permanent auf die Ganzkörpervermummung ihrer Frauen, Kopftücher für Schülerinnen und Lehrerinnen, und Befreiung von bestimmten Unterichtsfächern pochten und ständig irgendwelche Forderungen sowie die arrogante Durchsetzung von Moumentalmoscheebauten durchsetzten.
Außerdem haben sie in zahllosen Äußerungen und Drohungen durch selbsternannte Vetreter ihre Absichten und Strategien offengelegt.
Was besseres konnte dem Islamgegnern doch gar nicht widerfahren !
@Astral Joe: Mir ist der Hintergrund von Mitstreitern auch gleichgültig. Insbesondere halte ich es für gefährlich, etwas emotionale Typen, die auch mal einen Wutanfall hinlegen, gleich der Distanzierungs-Inquisition zu unterwerfen.
Aber in einem Punkt irrst Du Dich:
Alle haben das selbe Ziel: den Islam aus Deutschland/Europa hinauszujagen.
Dieses Ziel haben keineswegs alle Islamkritiker. Manche sind auch verbohrte Ideologen, die es als ihre Lebensaufgabe sehen, Moslems umzuerziehen. (Euro-Islam und Co.) Um sie umzuerziehen, muss man sie da haben.
Das wird nicht funktionieren. Deshalb sehe ich solche Islamkritiker mit sehr gemischten Gefühlen. Einerseits sorgen sie für PR - weil sie oft eine große Klappe haben und nicht so “radikal” wirken.
Andererseits sorgen sie aber auch für eine trügerische Sicherheit und falsche Hoffnungen … und bremsen diejenigen, die den Islam aus Europa hinausjagen wollen, aus.
Was alles nichts daran ändert, dass Leute, die PI auf einer Blogroll haben, nach wie vor stigmatisiert werden, siehe http://citronengras.de/homes-where-your-heart-is/#comment-3054
#27 Eisvogel: Also zumindest ich will keinen einzigen Moslem umerziehen. Ich will den Islam nicht in Europa. Da können Sie ganz beruhigt sein
PI tönt:
“Patriotismus sowie die traditionelle Familie spielen ebenso eine Rolle. Die Islamkritiker Hans-Peter Raddatz, Udo Ulfkotte sowie dieser Web-Blog sind dazuzuzählen.”
Ach ja? Stimmt das auch, oder sind das bloß wohlfeile Sprüche?
WAS IST MIT UNSERER TRIKOLORE???!
http://www.phoenix.de/fm/8/baby.jpg
Ansonsten: Wohltuender Text, aber sooo unorganisiert wie behauptet, fühl’ ich mich garnet.
Klartext, hochaktuell:
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/355152/index.do
#15 Maethor
“Islamkritik ist, wenn sie aus den richtigen Gründen geübt wird, prinzipiell überparteilich und eine Frage des gesunden Menschenverstands“.
Absolut einverstanden !
“Der Islam ist eine Beleidigung für alle Menschen, denen das Leben in Freiheit und in einem demokratischen Rechtsstaat lieb und teuer ist !”
…
Koran, Islam und Scharia beleidigen den gesunden Menschenverstand
…
http://islamprinzip.wordpress.com/about
„Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt.
Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.
Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.
Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.“
Mustafa Kemal Atatürk
„Ich gebe zu, daß wir ihn hoch achten müßten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern Glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; Daß er sich damit brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt : Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.“
Voltaire
#29 Philipp: Gut, dass Sie das Thema ansprechen, habe selbst auch schon öfter daran gedacht.
Schwarz-Rot-Gold im PI-Banner wäre schön und angebracht
@#3 vorian
Interessiert: Wie genau sieht das aus, wenn Du Dich der Duldsamkeit (”Toleranz”) widmest?
Nix für ungut, aber “sich der Duldsamkeit widmen” klingt mir etwas zu schwul.
United we Stand sozusagen
ich bin in Group No. 2
#31 Fenris erkennt ebenfalls:
» Schwarz-Rot-Gold im PI-Banner wäre schön und angebracht «!
Volle Zustimmung!
Danke. :-]
http://www.phoenix.de/fm/8/baby.jpg
#27 Eisvogel (13. Jan 2008 22:29)
Diejenigen, die sich hier einen sog. “Euro-Islam” herbeiwüschen zähle ich gar nicht wirklich zu den Kritikern resp. Gegnern.
Es kann keinen Euro-Islam geben, denn der würde bedeuten, daß die orthodoxen Mohammedaner 3/4 des Korans streichen und noch auf so einige Islam-Eigenheiten verzichten müßten.
So etwas ließe sich allenfalls in einem Prozeß von mehreren (hunderten?) Jahren erreichen.
Sollte es keinen anderen Weg geben, so kann es nur über eine “Umerziehung” aller Mohammedaner gehen, die in Schulungen einen “neuen” Islam vermittelt bekommen, der mit ihrem gegenwärtigen Koran, der Sharia, den Hadith (oder wie das heißt)sowie ihren religiös bedingten kulturellen Eigenheiten nicht mehr das Geringste zu tun hat.
Aber DAS wird wohl nie Wirklichkeit werden.
Jugendgewalt bei Focus:
Focus will anscheinend Koch angreifen, aber der Artikel bestätigt Koch erst recht. Der Schuss ging wohl nach hinten los:
http://www.focus.de/politik/deutschland/jugendgewalt/jugendgewalt_aid_233336.html
“Anstieg der gefährlichen schweren Körperverletzungen von 14- bis 18-Jährigen in Hessen um um 66,1 Prozent in den letzten 7 Jahren”
“Das ist ein Anstieg von 551 auf 916 dieser Täter pro hunderttausend Jugendliche”
Persönliches @#31 Fenris.
Du siezt mich.
Ich vermute gute Umgangsformen,
die ich sehr zu würdigen weiß.
Ich bitte, es keinesfalls als Unhöflichkeit zu werten,
wenn ich Dich zurückduze;
Ich duze grundsätzlich im sog. Internet,
es sei denn, ich schreibe jemanden mit Klarnamen an.
Grüße
@Astral-Joe
Eisvogel hat da vollkommen recht. Ich habe das gerade vor ein paar Tagen mir genau so gründlich überlegt. Die Gelegenheit bot sich, als ich die Meldung las, dass Ayaan Hirsi Ali Kritik an Geert Wilders übte:
Hier sind die Links zu der Meldung und meine Meinung dazu:
http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/237039140/Hirsi_Ali_greift_Geert_Wilders_an#comm
Es ist ein sehr gutes, illustratives Beispiel dafür, was Eisvogel meint.
#36 Philipp: Wir können uns gerne duzen. Wenn ich eine mir unbekannte Person sieze (auch im Internet, bin halt fürchterlich altmodisch) ist das höflich gemeint. Aber wie gesagt: Ab jetzt Du zwischen uns. Ist mir eine Ehre.
@4:
Du meinst diese “ehrbaren” Linken, die uns allen seit Jahrzehnten per Gehirnwäsche und Denkdekreten vorzuschreiben versuchen, wie wir korrekt und richtig zu denken haben?
Wallraff als Kronzeuge gegen die Islamisierung Europas?
Und die “wahren Linken” als Mitstreiter??
Da hast Du offenbar einiges nicht verstanden… insbesondere nicht die Rolle, die hier insbesondere der europäische Sozialismus gespielt hat und weiterhin spielt…
#12 Astreal Joe
Genau, wie sagte schon Wilhelm II, ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche, auf in den Kampf!!
@#35 Denker
Zur Erinnerung:
Weniger als 0,34% (nullkommavierunddreißig) aller unter dem Begriff Gewaltkriminalität zusammengefassten Straftaten haben einen rechtsextremistischen Hintergrund. *
Soviel zum 27.000.000€ schweren “Kampf gegen Rechts”.
Die Union bereut es mittlerweile zutiefst, daß sie sich vom angestammten Platz verdrängen ließ. Merkel: “Ich bin Mitte, wir sind Mitte, alls ist Mitte!”
RECHTS ist jede(r), die RECHTS vom Parlamentspräsidenten sitzt, in einem RICHTIGEN Parlament.
Klingelt’s?
* PKS 2006 http://www.bka.de
Man könnte mal so einen Artikel über fanatische Islam Verteidiger schreiben. Da gibt es ja auch ein paar lustige Konsorten
#43 Philipp
Ich finde diese “Wir sind die Mitte”-Taktik auch lächerlich und denke, dass sie dazu beitragen wird, dass sich auch die letzten konservativ-patriotischen Wähler von der CDU abwenden werden. Schon traurig, dass die Linken sogar die CDU soweit beeinflussen konnten, dass der Begriff “rechts” mittlerweile als das unausprechliche Böse schlechthin gewertet wird.
Leute, ihr macht in einer Hinsicht jedes mal PC:
Europa ist ein christlich geprägter Kulturraum Punkt !!!
Ich finde auch dass unsere Solidarität dem Judentum gilt, absolut.
Dass es viele jüdische Wissenschaftler und Künstler im abendländischen Kulturraum gab, weiß ich selbst.
Aber jene waren eben RÖMISCH-GRIECHISCH-NORDISCH-CHRISTLICH, kurz: ABENDLÄNDISCH geprägt worden!!!
Europa und das Abendland auf “christlich-jüdische” Wurzeln zurückzuführen ist lupenreine PC, liebe Freunde !!
nix für ungut
Auf eine nicht unmittelbare Weise spielen Menschen und Rassen in dieser Frage leider doch eine Rolle, weshalb der angeblich vorhandene großmütige Antirassismus unglaubwürdig ist:
-daß der Islam in Europa zu einem Problem werden konnte, liegt fast ausschließlich an der QUANTITÄT der zugewanderten und sich hier vermehrenden Mohammedaner.
Demographie, oder vielmehr absichtsvolle Bevölkerungspolitik von Seiten der Imperialisten ist ein, wenn nicht das, zentrale Element.
Eine Gruppe von dauerhaft 200 000 Mohammedanern im Land könnte uns fast völlig egal sein.
-würden, was jedoch ausgeschlossen ist, 15 % der deutschen Bevölkerung zu Mohammedanern geworden sein, so wäre die Erbitterung geringer. Denn es empört besonders die Unverschämtheit, mit der Neulinge im Land uns Alteingesessenen mit Unverschämtheit und Vernichtungsbereitschaft begegnen.
Wären es originär Deutsche, so gäbe es eine Bereitschaft, sich den verirrten Schäfchen zu widmen. Nicht aber Eindringlingen.
-auch eine Zuwanderung von 15 Millionen friedlichen integrierten Chinesen würde als überaus falsch empfunden werden. Unser Land gehört uns, es ist nicht zu verschenken.
Dies offenbart, daß das Thema sehr wohl eine, angeblich rassische, in Wirklichkeit genetisch-verwandtschaftliche Seite hat.
Ich halte es für eine Illusion z glabuen, ein Land würde funktionieren mit lauter wirtschaftlich definierten Individuen. eS ist vermutlcih einfach noch nicht erfaßt, welchen Einfluß der faktor Zusammengehörigkeitsgefühl hat auf das wirtschaftliche geschehen in einem Land, in hinblick auf Ehrlichkeit, Vertrauen, Zusammenarbeiten. Diese weichen Faktoren könnten sich als extrem wirskam herausstellen für das wirkliche Fuktionieren eines Landes, einer Gemeinschaft.
Die Reibungsverluste, die durch Gleichgültigkeit, Nicht-Engagement, mangelnde Verantwortungsbereitschaft entstehen, könnten viel größer sein als vermutet.
Wöfür bisher, vermutlich in der ganzen europäischen Geistesgeschichte, das Bewußtsein noch fehlt und entwickelt werden muß, ist, nach welchen Gesetzmäßigkeiten Gemeinschaften gut funktionieren.
Dabei nenne ich schon mal eine Regel: keine Gemeinschaft kann es zulassen, massenhaft neue Mitglieder in kurzer Zeit aufzunehmen.
Jeder Verein, jedes Unternehmen sichert sich gegen so etwas ab durch entsprechende Regeln, DAMIT ER NICHT VON NEUMITGLIEDERN UHNTERWANDERT und in seinem Grundcharakter verändert werden kann!
Diese Regel wurde jetzt von allen europäischen Völkern verletzt, und die Menschen fühlen sich geqüält und gepeinigt davon, das Lebensgefühl schreit auf, die Lage wird intuitiv als gefahrenreich empfunden. Es wird gespürt, daß es für den Einzelnen Unheil und Gefahr bedeutet, wenn die Gemeinschaft zerfällt.
Und daß massenhafte Neumitglieder ein Problem sind, bewahrheitet sich jetzt auf das Schlimmste.
Wir haben massenhaft neue Mitglieder aufgenommen und es versäumt uns zu vergewissern, daß diese Mitgleider zu uns passen, daß sie uns verstärken wollen.
Wir haben einen ungeheuren Fehler gemacht und werden vermutlich einen ungeheuren Preis dafür bezahlen.
Vermutlich wird es auf eine Teilung unseres Territoriums hinauslaufen, wir werden vielleicht weitere 40 % unseres Vaterlandes verlieren, und das ist noch der glücklichere, der klügere Ausgang gegenüber permanentem Bürgerkrieg und völligem wirtschaftlichem Niedergang und Zerstörung unserer Sozialsysteme.
Und der Mohammedanismus wird wieder große territoriale Gewinne gemacht haben in seinem auf Jahrhunderte angelegten Krieg um die Weltherrschaft.
@#41 Pingpong
Widerspruch. RICHTIGE Linke haben NICHTS mit linksfaschistischen Lemmingen am hut. Freie rede, freie Presse, mögl. direkte Demokratie, Gleichberechtigung, krasse Satire, gesunde Verachtung für insb. abrahamitisch-sexistische Götzenkulte, DAS ist Links.
WEnn ich z.B. ehrlicher Polizeibeamter bin, und alle um mich herum korrupt werden, und zu stinken und lügen beginnen, bin ich dann kein Wächter mehr?
Die unfruchtbaren pseudolinken figen Spießer verachte ich wg. ihrer Lügen, UND, weil sie den Ruf der Linken beschädigt haben, und “Linker” zum Schimpfwort georden ist.
ECHTE Linke sind PatriotInnen.
http://www.rhein-main.net/sixcms_upload/media/453/deutschlandfahne.jpg
btw, @ PI: Rimemba se metallic Classic Fiesta-Red fiets! Wir versteh’n uns.
http://www.davesguitar.com/product/C49005.JPG
#27 Eisvogel
Die Ideologen enttarnen sich meist recht schnell. Und dass ab und zu auch mal ein Wutausbruch erfolgt ist doch zwangsläufig.
Und das ist verdammt gut so, um mal einen Spruch zu klauen.
Die Umerzieher zähle ich zu den Relatvierern, mit denen eventuell eine Diskussion aber keine gemeinsame Basis möglich ist.
Man sollte sich durchaus gegenseitig daraufhinweisen können wenn man sich mal verrennt, die trennenden basics:
eher links, eher rechts, schwul, frauenemanzipatorisch, männeremanzipatorisch und was weiss ich noch was, können später ausdiskutiert werden.
Jedenfalls solange es um die grüne Pest geht.
hab ich da was versäumt, aber wo bitte hat sich Allice Schwarzer zum islam geäußert.
@Kybeline
Die vielen Bürgerinitiativen zähle ich zum konservativen Lager.
Pinchador
@#47 Pit
Schöner Beitrag.
In Kürze: Patriotismus.
Patria. Schönes Wort.
Zum Mohammedanismus- “Migrantenproblem”:
WIR SCHULDEN IHNEN NICHTS.
Im Gegenteil,
und die Zinsen sammeln sich an …
Man spürt den Zeitgeist der “DDR” 1988/89.
Ab einer bestimmten kritischen Masse geht’s ganz schnell.
(Anm.: Ich bin ein wenig prophetisch begabt)
@48:
Die Begriffe “freie Rede, freie Presse, direkte Demokratie, Gleichberechtigung” usw. sind eben nicht “linke” (=sozialistische), sondern liberale (=freiheitliche) Ideen.
Dein seltsames Beispiel mit dem Polizeibeamten ergibt im übrigen keinen Sinn.
Dies sind im Gegenteil klassische liberale Vorstellungen.
@Kybeline (#39): Großartiger Artikel. Genau das habe ich gemeint. Diese Islamfeministinnen sind mutig, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass sie uns als Labor sehen, in dem sie bequem den Islam ein bisschen frauenfreundlicher gestalten können. Ich vermute sogar, dass sie (oder zumindest viele von ihnen) wirklich glauben, dass das funktioniert.
Sie fordern sehr viel. Mit welchem Recht denken sie eigentlich, dass wir verpflichtet sind, einen 1400 Jahre alten Saustall so auszumisten, dass Madame Moslem von Monsieur Moslem besser respektiert wird, während sie uns in trauter Zweisamkeit erobern?
Sie haben aber einen gewissen PR-Effekt.
@48:
Übrigens erinnert mich Deine Formulierung “RICHTIGE Linke” frappierend an die üblichen Formulierungen bzgl. des Islams:
“RICHTIGE Muslime” würden ja dies nicht denken und jenes nicht tun…
Es gibt keine “richtigen Linken”, der Sozialismus - ganz gleich in welchen Facetten oder Spielarten führt früher oder später zwangsläufig und immer in allgemeines Elend.
Also bitteschön, was soll denn das Geschwafel über die Kreuzzüge? Das is ja völlig fehl am Platze.
Zu der Zeit war das Christentum auch nich besser als der Islam, eher noch menschenverachtender. Inquisition, Korruption, Machtmissbrauch…Außerdem waren die Christen genauso bestrebt, ihren Herrschaftsraum auszuweiten. Genauso wie der Islam.
@48 philip:
Übrigens erinnert mich Deine Formulierung “RICHTIGE Linke” frappierend an die üblichen Formulierungen bzgl. des Islams:
“RICHTIGE Muslime” würden ja dies nicht denken und jenes nicht tun…
Tatsächlich aber gibt es keine “richtigen Linken”, der Sozialismus - ganz gleich in welchen Facetten oder Spielarten, führt früher oder später zwangsläufig und immer in allgemeines Elend.
Denn sozialistische Ideen wie z.B. die Umverteilung des erwirtschafteten Wohlstands zur Erzielung einer vermeintlichen “sozialen Gerechtigkeit” lassen sich grundsätzlich nur dann verwirklichen, wenn sie durch staatliche Verbote und Gebote erzwungen werden.
Und genau liegt das Problem aller linken Ideen:
Alle sozialistische Konzepte und Ideen bedürfen des Zwangs - und deshalb führen früher oder später alle sozialistischen Konzepte ausnahmslos in die Unterdrückung.
Muss nochmal neutraler ausholen - man wird anscheinend immer noch gerne und ausgiebig gebasht, wenn man PI in der Blogroll hat (ob derjenige auch wie PI denkt, weiß ich aber nicht) - http://tinyurl.com/38jxpc
#32 Fenris
Und dazu äquivalent die Hoheits-Farben aller PI-Teilnehmer? Geht’s noch komplizierter? Oder meinten Sie die Farben des Akademiker-Freikorps Lützow? Soweit sind wir noch nicht.
Es ist sagenhaft, ohne Bluthochdruck PI lesen zu können. Der Dammbruch ist wirklich eingetreten.
Merci beaucoup PI.
#50 Wotan (13. Jan 2008 23:12)
http://www.emma.de/die_kopftuchluege_5_98.html und hier —> http://www.emma.de/635.html
@#48 Philipp
Linke sind widerliche faschisten, nichts weiter.
Überall wo die linken aufgetaucht sind, ging es den Menschen schlechter. Totalitarismus, Sozialismus, Staatswirtschaft, Beschränkungen des Handels mit allen Folgen, Beschränkungen der persönlichen Freiheit.
Lenin war ein echter Linker, genau wie Castro, Chaves.
Die Linken waren nur für Demokratie und Redefreiheit, als es um ihre eigenen ging.
Redefreiheit heißt bei den Linken, du darfst alles sagen, was der Linken Ideologie nicht widerspricht.
Die DDR war ein Linker Staat. Und ich will jetzt nichts hören von wegen, das war kein richtiger Sozialismus, oder die haben die linke Ideologie missbraucht. Nein, haben sie nicht, genau das bedeutet Sozialismus, genau das bedeutet linke Politik und sowas widert mich an.
Zum großen HP:
Er schreibt nicht nur Oberliga-Texte, sondern stellt auch richtig gute Fragen.
“Die gesellschaftlich Verantwortlichen fordern die ständige Verinnerlichung von Toleranz,
ohne allerdings gleichzeitig mitzuteilen, aufgrund welchen konkreten Interesses die aufnehmende Bevölkerung die islamische Zuwanderung fördern sollte.
Es fehlt die Information,
womit ein solches Interesse zu begründen wäre und auf welcher Art von Identität die neue Toleranz aufzubauen hätte.”
aus: Hans-Peter Raddatz: “Von Gott zu Allah?”, S. 19
Fundort:
http://moschee-schluechtern.de/texte/raddatz/toleranzmythos.htm
Simpel: WARUM “müssen wir” uns um sog. Integration von asiatisch-afrikanischen Bildungsfernen, die uns mit NEID und HASS gegenüberstehen, kümmern?
Ich hab’ kein Bock auf “Integration”, ich kümmere mich lieber um meine Leute.
Sprachförderung für “Migranten”??
Warum? Wenn ich nach Dänemark oder Japan ziehe, und es nicht auf die Reihe bekomme, mir Wörterbücher, Lern-CDs und einen Sprachkurs zu verschaffen, dann fände ich mich einen schlappen, belanglosen Wicht, der besser wieder nach Hause geht, und das Maul hält.
Liebe Migranten, wir nehmen Euch jetzt an der Hand, und zeigen Euch, wie ein Wörterbuch funktioniert, weil ihr da ohne uns Gutmenschen zu blöde zu seid. DAS IST Gutmensch-RASSISMUS.
#51 pinchador (13. Jan 2008 23:13)
Aha. Ok. Das ist schon mal eine Stellungnahme. Danke
#4 Aufgewachter. Also ich sehe das auch so. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Marxist das Islam- und Palästinensereiapopeia mitmachen würde. Dafür ist er nämlich viel zu intelligent.
Es wäre auch taktisch geschickt, würde PI die Gruppe vernünftiger Linker aufnehmen. Man muss nämlich die Linken auseinander dividieren. Vernünftige, welche die alten fortschrittlichen Ideale nicht vergessen haben und das Gelumpe aus rotgrünen Wessies und Ossies, die gerne ihre DDR wieder haben wollen. Allerdings ist es ein Gastbeitrag und da kann PI nichts machen.
#54 Eisvogel (13. Jan 2008 23:16)
Danke Eisvogel.
Das Beispiel bot sich auch perfekt an. Ich mußte sogar an dich denken, als ich schrieb.
#50 Wotan (13. Jan 2008 23:12)
hab ich da was versäumt, aber wo bitte hat sich Allice Schwarzer zum islam geäußert.
Ja, da hast Du wirklich was versäumt. Z.B. Alice im Iran mit einer Gruppe Journalistinnen. Sie hatte sich strikt geweigert das dämliche Kopftuch über zu ziehen und durfte daher auch nicht zu diesem Mulla zum Interview. Das Kopftuch vergleicht Sie mit dem Judenstern etc. etc. Respekt, Respekt
#58 Max Emanuel: Na ja, wenn die US-Flagge im Banner ist, kann ja auch die deutsche Flagge in das PI-Banner. Ist schließlich ein Blog, der hauptsächlich über Deutschland berichtet. Was Sie mit dem “Akademiker-Freikorps Lützow” meinten weiß ich ehrlich gesagt nicht.
#60 Andy behauptet:
“Lenin war ein echter Linker “
Quatsch. Lenin war perfider Massenmörder und Volksvergewaltiger, Lügner, Täuscher, (inter-national-) Sozialist.
Lenin ist so links, wie Ayaan Hirsi Ali eine Nazibraut ist.
Hirsi ist / war VVP-Rechtsliberale, und - wichtiger - Menschenrechtlerin.
Dazu mutig, klug und elegant.
Ayaan Hirsi ist ECHTE Linke, auch bei den Rechtsliberalen.
M.W. war sie vorher bei den NL-Sozis, die sie - wen wundert’s - perfide gemobbt haben, wg- mangelndem “Respekt” vor religiös verbrämter Faschoideologie.
Nabend zusammen,
die letzten Beitraege haben mich ueberzeugt, mich hier anzumelden und zu schreiben.
Ich beobachte PI schon lange und stelle fest, dass durchaus (meiner Meinung nach) hier und da NPD Anhaenger mitschreiben.
Entsprechend empfand ich einige Kommentare als unmoeglich!
Was nun den Islam angeht… so hatte ich erst den Gedanken, mich als ,,Tempelritter” anzumelden, aber ich bin Atheist.
Ich fange mal mit Kritik an!
Ich halte es fuer kontraproduktiv, wenn hier von ,,Musels” geschrieben wird. Es heisst immer noch Moslems!
Ich sage auch nicht ,,Neger”, obwohl Neger eine reine Uebersetzung fuer ,,Schwarzer” ist.
(Negro)
,,Schwarzer” hingegen ist ,,politisch korrekt”!
Eben dieses ,,politisch korrekte” geht mir auf die Nerven! (Bitte, ich haette hier auch ,,Eier” schreiben koennen, aber wer nimmt mich da noch ernst?).
Nun wohne ich in einer Stadt, wo ich nichts Negatives ueber Moslems zu berichten weiss.
Es mag daran liegen, dass die Erkrather Str. zersplittet wurde.
Das Problem Islamisierung beginnt meiner Meinung nach grundsaetzlich mit der Gett(h)oisierung.
Da wo Tuerken wohnen ziehen nach und nach immer mehr Deutsche weg.
Ist so!
Beispiel zu meiner Person:
Ich hatte die Wahl, meine Soehne auf eine von drei Grundschulen zu schicken.
Eine Grundschule ist ueberlaufen von Migranten.
Die sind in der zweiten Klasse so weit, wie die Schule auf der meine Soehne gehen in der ersten Klasse. Es mangelt an der Sprache.
Mal etwas Positives:
Ich kenne einige Tuerken, mit denen ich super klar komme!
Was mein Quatschgeschreibe soll?
Diese Tuerken gehen so oft in die Moschee wie so manch Christ unter uns in die Kirche.
(Einmal zu Weihnachten, wenn ueberhaupt)
Ich mag diese Verallgemeinerung nicht, das ist der Konsenz! (Schreibt man das so?)
Dennoch bin ich gegen den Islam, keine Frage.
Die Moslems sind bei jeder Gelegenheit beleidigt.
Dabei gibt es ja noch Unterschiede unter den Moslems selbst und ein jeder Moslem erwartet die demokratisch zugesicherten Rechte hierfuer.
Nun aber herrscht weltweit Terror seitens islamistischer Terroristen.
Da, liebe Leute, muesst Ihr ansetzen!
Kritik darf nicht angeregt werden, wenn es gegen Auslaender geht (im Allgemeinen).
(Kurios, wie Huerriyet reagiert hat auf den Spiegel Report…)
Ich erwarte (ja, richtig gelesen!), dass der ZdM (Zentralrat der Muslime (in Deutschland)) gegen den weltweiten Terror zu einer Demo aufruft!
Das erwarte ich!
Nun die hetzerische Frage:
(Ich verstehe etwas von Hetze!)
Wird der ZdM so eine Demo organisieren?
Toleranz ist keine Einbahnstrasse!