Anfang März wird in München ein neuer Stadtrat und ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Der Kreisverband der Linken hat jetzt ein Wahlprogramm vorgelegt, das man sich ansehen sollte, wenn man glaubt, Multikulti sei schon am Ende.
In der Wahlkampfbroschüre findet sich ein wahrer Multikulti-Katalog, der wenig zu wünschen übrig lässt. Zunächst einmal wird das kommunale Wahlrecht und langfristig das volle Wahlrecht unabhängig von der Staatszugehörigkeit gefordert. Es wird bedauert, dass es immer weniger Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland gebe. Weiter erfahren wir, dass Essenspakete für Asylbewerber „gegen die Menschenwürde“ verstoßen. Um eine „diskriminierungsfreie Stadtverwaltung“ zu garantieren, wird die gezielte Einstellung von Menschen mit „Migrationshintergrund“ gefordert. Langfristig müsse die Zusammensetzung des städtischen Personals der Zusammensetzung der Stadtbevölkerung entsprechen. Um Migrantenkids so richtig zu integrieren und sie bei der Erlernung der deutschen Sprache zu fördern, werden auf allen Bildungsebenen „Zusatzprogramme für muttersprachlichen Unterricht“ und entsprechende Lehrer gefordert…
Fehlt noch etwas im Katalog der Linken fürs Multikulti-Wunderland? Aber sicher: der Kotau vor dem Islam! Damit sich Angehörige des islamischen Kulturkreises auch so richtig kuschelig in München fühlen, wird gefordert, dass in Kindertagesstätten nicht nur der christliche Nikolaus, sondern auch das islamische Zuckerfest „seinen Platz hat“. Die Einführung muslimischer Gebräuche in München scheint der Linken ein Anliegen zu sein, wenn ein „Frauenbadetag“ in den städtischen Bädern als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet wird. Aber vielleicht dient der „Frauenbadetag“ ja der Emanzipation der muslimischen Frau und wir haben das bislang nicht gewusst.
Der Multikulti-Katalog der Linken scheint unter dem Motto zu stehen: wenn es bisher nicht so recht geklappt hat, dann muss eben mehr Multikulti her… Tja, ob das die autochthone deutsche Bevölkerung auch so sieht?
(Gastbeitrag von gareth)
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