Wie nett und kultiviert es an duch Zuwanderung bereicherten Schulen zugeht, darüber kann man sich inzwischen nicht nur in Großstädten ein Bild machen. Die Hannoversche Allgemeine berichtet von türkischen Jugendbanden und einem Vater, der den Schuleiter seines Sohnes als „rassistsches Schwein“ bezeichnete und ihm drohte, ihn umzubringen, falls dieser von der Schule fliegt.

Einen Tag vor der außerordentlichen Jahrgangskonferenz Anfang Juli 2007 rief der Vater laut Anklageschrift abends den Lehrer zu Hause an und bedrohte ihn. Sein Sohn und fünf weitere türkischstämmige IGS-Schüler waren nach Aussage des Lehrers als die Täter ermittelt worden, die Mitschülern die sogenannte „Geburtstagsprügel“ verabreicht hatten – ein Begriff, der im Herbst 2002 bundesweit Schlagzeilen machte. Damals hatten Jugendliche in Stadthagen (Kreis Schaumburg) Mitschüler brutal misshandelt, wenn diese Geburtstag hatten.

Der Leiter der IGS Garbsen, Günther Herweg, bestätigte ähnliche Übergriffe an seiner Schule. Sie sollen sich zwischen Winter 2006 und Frühjahr 2007 im 8. Jahrgang zugetragen haben. Zwei Schüler seien deshalb rausgeworfen, zwei weiteren der Verweis angedroht worden. Auch in Hannover habe es solche Vorfälle gegeben, sagte Herweg.

Als der 15-jährige Sohn des Angeklagten im vorigen Sommer einen Mitschüler am Mund verletzte, war die Geduld der IGS-Leitung erschöpft. „Wenn mein Sohn von der Schule fliegt, dann bringe ich Dich um, Du rassistisches Schwein. Du bist erledigt!“, sagte der Vater nach Auskunft des Lehrers am Telefon. „Ich habe die Stimme erkannt“, erklärte der 56-Jährige vor Gericht.

Der bisher „unbescholtene“ und „fleißige“ Vater erhielt für seine Morddrohung, die in „Beleidigung und versuchte Nötigung“ umgedeutet wurde, eine verständnisvolle Geldstrafe. Wahrscheinlich war angesichts des „postfaschistischen“ und „spießigen“ Lehrers mit seiner ewigen Gängelei einfach eine Sicherung durchgebrannt …

(Spürnase: Atze S.)

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