gehangte.jpgDer Iran und Präsident Achmadinejad versuchen sich dem Westen gegenüber immer friedlich und fortschrittlich darzustellen. Das Atomprogramm diene ausschließlich „friedlichen Zwecken“ etc., etc. Schon erstaunlich, dass dieser friedliche Iran, 23 Menschen einfach so exekutieren kann. Nicht im Jahr 2007, da waren es 298 Gehängte, sondern allein schon seit Jahresbeginn. Von den abgehackten Händen und Füßen ganz abgesehen.

Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben von Daily Mail fünf Menschen bereits wegen Diebstahl Hände und Füße abgehackt. 23 Menschen wurden 2008 schon gehängt. Eine Sprecherin der Gruppe “Defenders of Human Rights” sagte:

„Leider haben sich die Verletzungen der Menschenrechte im Iran nicht nur auf einigen Gebieten ausgebreitet, sie haben auch ganz neue Dimensionen erhalten.“

Der Iran setzt die Todesstrafe häufig ein; meistens wird sie vollstreckt durch Hängen. Amputation ist wieder ein Bestrafungsmittel seit der islamischen Revolution Persiens 1979 – wurde aber selten praktiziert, bis in jüngster Zeit ein richtiger Amputationsboom aufgekommen ist. Auch doppelte Amputationen (an Händen und Füßen) werden durchgeführt, um Exempel zu statuieren. Die Ärzte achten lediglich darauf, dass die Verurteilten bei der “Operation” nicht verbluten und keine Infektionen davontragen. Jede einzelne dieser Verstümmelungen ist eine zu viel.

Erschreckend ist, wie häufig im Iran die Todesstrafe zum Einsatz kommt: Im Jahr 2007 wurden im insgesamt 298 Leute gehängt, im Vorjahr waren es noch 177.

Menschen, Geschichten, Schicksale: Unter den am 1. Januar 2008 gehängten war eine 27jährige Mutter von zwei Kindern, die mit 15 zwangsverheiratet wurde, von ihrem Ehemann missbraucht wurde und ihn schließlich umgebracht hat.

image_pdfimage_print

 

93 KOMMENTARE

  1. Islam ist Frieden.

    Hmm… wieso schiebt man notorische Verbrecher nicht einfach in den Iran ab? Bei der Rechtssprechung da drüben würden sie nicht lange überleben!
    Und alles zum Wohle und zur Ehre Allahs. 🙂

  2. Diese Gesetzgebung, also die Sharia, in Deutschland durchzusetzen ist die natürliche Konsequenz aus der wachsenden islamischen Bevölkerung und würde durch die Demokratie legitimiert. Es ist der natürlich Anspruch der Mehrheit ihre Wertevorstellungen durchzusetzen.

  3. Naja, das ist zwar schlimm, allerdings solltet ihr dann auch mal daran denken, dass es die Todesstrafe ebenso im christlichen Amerika gibt.
    Und ich hätte bei manchen Personen überhaupt nichts dagegen, wenn es die Todesstrafe auch in Deutschland gäbe, gell Frau Roth…

  4. Wahrlich. Islam ist Frieden.

    Und den wollen wir hier auch, darum führen wir hier den Mohamedanismus ein. Denn der Mohammedanismus ist gut. Einfach großartig. Wenn er endlich perfekt funktioniert. So wie der Kommunismus. Bis dahin holpert´s halt ein bißchen. ABer wir müssen nur so lange durchhalten, bis endlich die ganze Welt mohammedanisch ist. Dann ist die ganze Welt wunderbar.
    Darum wollen wir den Mohammedanismus auch jetzt in Deutschland.
    Unsere Führer haben das richtig erkannt und betreiben die Einführung des Mohammedanismus in Deutschland und Europa jetzt.

    Außerdem sind Deutsche minderwertig und verdienen ihre laufende Unterjochung und schließliche Ausrottung (sicher straffreie Aussage). Und deutsche Kultur ist auch minderwertig, darum wird sie durch andere Kulturen ersetzt. Das wissen unsere Führer und darum machen sie es.

  5. Und was hört man von Fatima Roth? Die hat nix besseres zu tun, als einen katholischen Bischof zu diffamieren. Allenfalls hört man noch so Sätze wie den dass das uranische Regime den Islam missbrauche.

    Was ist der Unterschied zwischen den sunitischen und den schiitishcen Faschisten?
    Das schiitische Faschistenregime nIran hängt Homosexuelle am Galgen, die sunnitischen Faschisten (Saudi-Arabien) schlagen ihnen die köpfe mit dem Schwert ab.
    Grundlage für das menschenrechtswidirge Abaschlachten ist die Scharia, die Regimne in Riad und Teheran haben die dort codierten Gesetze keinesfalls „erfunden“, sondern wenden sie „nur“ an.

    Daraus ergibt sich klar: der Islam ist das Problem, wer diesen als Bereicherung betrachtet, hat einen sitzen!
    Wer sich kulturell bereichern will, kann auch in die Kirche gehen, Latein Griechisch etc. lernen. Das wollen unsere Politnutten aus der Gutmenschfraktion aber nicht. es ist leider so: wir wurden verkauft!Irgendwan haben wir dank der Politnutten unseres Landes sicher auch shariakonforme Gesetzgebung!

  6. Die Ärzte achten lediglich darauf, dass die Verurteilten bei der “Operation” nicht verbluten und keine Infektionen davontragen.

    Ich protestiere energisch gegen diese Missachtung des Willens Des Grossen Pädophilen Propheten. Er sorgte dafür, dass nachdem er den Wehrlosen Hände und Füsse abgeschnitten hatte, dass diese nicht kauterisiert wurden und so die Opfer langsam ausbluteten.

    Berühmt auch sein Ausspruch worauf sich diese nette Sitte beruft :

    „Bei Allah, würde Fatima, die Tochter Muhammads, stehlen, ließe ich ihr die Hand abschlagen.“

    Ich denke, dass sich dieses Mädchen für so einen „Vater“ (war er es wirklich, der Impotente?) herzlich bedanken konnte.

  7. Warum die Aufregung?

    Wenn die Bevölkerung diese Handlungen und das dahinter stehende System nicht billigt, warum wird sie dann nicht aktiv?

    Soll Schorsch Dabbeljuh und Amerika noch mal auf die Schnauze fallen?

  8. Vollkommen zurecht weiß PI darauf hin, daß die vom Islam gewollte Scharia ein archaisches und verbrecherisches Rechtsystem darstellt.

    Ein solcher Hinweis ist umso wichtiger, weil es ganz offensichtlich nur eine Frage der Zeit ist, bis die in Europa tobenden Mohammedanerverbände die Einführung der Scharia fordern und, so wie es aussieht, dabei auch noch die Unterstützung unserer ach so tollen, „toleranten“, „demokratischen“ und „fortschrittlichen“ grünen Besserwisser genießen.

    Nichtsdestoweniger sollte man niemals die Pervertierungen unseren eigenen, westlichen Rechtsystemen vergessen: So wurden in den USA seit 1976 weit über 1000 Menschen hingerichtet.

    Nach Angaben des amerikanischen Todesstrafen-Informationszentrums wurden im Jahr 2007 „nur“ 42 Personen exekutiert, was die niedrigste Zahl seit 1994 darstellt. Im Jahr 2006 waren in den USA insgesamt 53 Personen hingerichtet worden.

    Zum Glück ist also diese absteigende Tendenz konträr zur barbarischen iranischen Entwicklung (177 Hinrichtungen im Jahr 2006, 298 im Jahr 2007).

    Dennoch bleiben diese Zahlen sehr hoch und, auch wenn eine Hinrichtung im Westen üblicherweise (aber nicht immer…) vom Weitem weniger grausam ist als z.B. im Iran, bleibt sie prinzipiell nicht weniger archaisch.

    Dies natürlich, vorausgesetzt die Gesellschaft weiß sich, mit anderen Mitteln zu schützen: Sprich, daß Gewalttäter erstens ihre Strafzeit tatsächlich absitzen und zweitens auch nach Beendigung dieser in geschlossenen Anstalten eingesperrt bleiben können, falls die Ärzte ihre Ungefährlichkeit nicht feststellen können.

    Genau so ein Gesetz ist endlich vom franz. Parlament verabschieden worden, es war höchster Zeit. Wann kommt es auch in Deutschland endlich so?

  9. Ich will weder den Islam in Europa noch sein barbarisches Rechtssystem. Wieviel Prozent der Moslems befürworten noch einmal die Einführung der Sharia?

  10. #9 Fenris (13. Jan 2008 15:13)

    Wieviel Prozent der Moslems befürworten noch einmal die Einführung der Sharia?

    Nachdem die Scharia offiziell im Islamunterricht gelehrt wird…

  11. #7 baden44

    Wenn die Bevölkerung diese Handlungen und das dahinter stehende System nicht billigt, warum wird sie dann nicht aktiv?

    Ich dachte frpher immer, dass die Menschen in diesen Ländern etwas gegen dieses „Rechts“-System haben. Mittlerweile glaube ich das nicht mehr. Schon interessant, dass so viele wegen Menschenrechtsverletzungen bei uns Asyl suchen und dann die gleiche Sch… wie in ihrer geistigen Heimat durchsetzen wollen.

  12. #3 AN (13. Jan 2008 14:49)

    Naja, das ist zwar schlimm, allerdings solltet ihr dann auch mal daran denken, dass es die Todesstrafe ebenso im christlichen Amerika gibt.

    Die Todesstrafe in den USA oder in Japan wird bei echten Verbrechen verhängt (was macht man, z.B. mit einem 31-jährigen, der eine 7-jährige entführt, vergewaltigt und dann ertränkt, so ein Monster baumelt man auf; wenn das Opfer meine Tochter ist, dann will ich selbst den Hebel ziehen; es gibt nun einmal Verbrechen, die so abscheulich sind, dass die einzige Strafe nur die Todesstrafe sein kann). Aber dort wird niemand für Homosexualität aufgehängt.

    Auch werden die Urteile von neutralen Gerichten, bzw Geschworenen in ordentlichen Gerichtsverfahren gefällt. Ich bezweifle, dass es im Iran etwas gibt, was auch nur im Entferntesten an ein „ordenliches“ Gerichtsverfahren herankommt.

  13. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
    Die Zukunft unter der Herrschaft des Islam (und damit der Scharia) wird kein Zuckerschlecken!

  14. #12 Godzilla

    Sie haben noch nichts davon gehört, dass es in den USA mal einen Skandal gab, weil die Republikaner missliebige Richter (=Demokraten) abgesetzt hatten? Muss 2-3 Jahre her sein.

    Und wieviel „Neutralität“ und „ordentliche Gerichtsverfahren“ gelten, zeigt ja Guantanamo Bay.

  15. #9 Fenris (13. Jan 2008 15:13)

    Ich will weder den Islam in Europa noch sein barbarisches Rechtssystem. Wieviel Prozent der Moslems befürworten noch einmal die Einführung der Sharia?

    12 % = 720.000

    2,4 Millionen sind fundamental orientiert
    360.000 sind gewaltaffin
    840.000 stehen mit Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfuss (davon 336.000 mit deutschem Pass!)
    720.000 befürworten Körper/Todesstrafe

  16. Toll. Das ist wahre Menschlichkeit im Namen des mohammedanischen Aberglaubens (hier kann ich nicht mehr von Religion sprechen!!).

  17. #14 AN
    Aber trotzdem wird dort noch der Anschein von „Neutralität“ und „ordentlichen Gerichtsverfahren“ gewährt.
    Ich persönlich würde generell die Totesstrafe abschaffen wollen. Es ist zwar richtig, dass

    es nun einmal Verbrechen gibt, die so abscheulich sind, dass die einzige Strafe nur die Todesstrafe sein kann

    , aber trotzdem finde ich das nicht richtig. Hat aber wahrscheinlich jeder eine andere Meinung damit bloß ausdrücken, dass ich lieber die Rechtsprechung der Amerikaner hier (in Deutschland) hätte, als die Scharia.

  18. @AN:

    Und wieder verbreitest Du hier Blödsinn – die Todesstrafe in den USA mit den Tötungen und Verstümmelungen im Iran gleichzusetzen, zeugt entweder von mangelhafter Bildung oder bösem Willen.

    Aber Du schreibst ja desöfteren Unfug, so wie neulich vor einigen Tagen in einem anderen Diskussionsstrang auf PI, in dem Du Dich darüber ausgelassen hattest, wie gut und wünschenswert eine Diktatur für Deutschland sei.

    Stellt sich mir die Frage:
    Bist Du arm im Geist? Oder vielleicht ein Troll?

  19. #20 Tabs

    Na toll, da müsste man dann schon fragen, ob man lieber ein System will, das offen ungerecht ist, oder eines, das versucht, die Ungerechtigkeit zu vertuschen.

    Nichtsdestotrotz hätte ich auch lieber die amerikanische Rechtsprechung als die Scharia.

    Ich mach auch nur darauf aufmerksam, da hier ja viele die USA als den großen Heilsbringer sehen. Man muss auch mal beide Seiten anschauen.

  20. #21 Pingpong

    Na, für den Diktatur-Wunsch hätt ich doch ganz gern nen Beweis!

    Und geben Sie´s doch zu: auch manchem Kulturbereicherer hierzulande würde man solche Strafen wünschen.

  21. @ #12 Godzilla

    Keine Frage, Sie haben definitiv Recht zu sagen, daß die iranische Art und Weise, die Todesstrafe zu verhängen NOCH barbarischer ist, als z.B. in Japan oder in USA.

    Nichtsdestoweniger bleibt sie barbarisch per se.

    Und auch erschwert sie zweifelsohne unsere eigene Sache sehr. Denn mit welchem Recht kann der Westen hier Lektion erteilen, wenn er in dieser Sache prinzipiell kaum weniger barbarisch als der ideologischer Gegner wäre bzw. (im Falle von Japan und der USA) ist?

    Außer dieser prinzipiellen Hürde weißt AN (Beitrag #14) zurecht darauf, daß „ordentliche Gerrichtverfahren“ von den USA manchmal ausdrücklich verweigert werden, während die Unabhängigkeit des US-Justizswesens stark angezweifelt werden kann.

    Schließlich beweißt auch die lange Liste der unschuldig entlassener, ehemaliger Todestraktinsasse oder, schlimmer noch, der erwiesen oder wahrscheinlich unschuldig Hingerichtete (sowohl in der USA heute als auch z.B. in Frankreich bis 1981), daß die Todestrafe auch pragmatisch mehr Probleme wirft, als es „Lösungen“ ermöglicht.

    Was nun den von Ihnen erwähnten Rachefall angeht, kann ich Sie selbstverständlich nur gut verstehen. Und ich möchte auch nicht Geschworener im Falle eines Prozeßes sein, wo jemand geurteilt werden sollte, weil er z.B. den Mörder seiner kleinen Tochter getötet hätte…

    Aber Justiz und persönliche Rache sind selbstverständlich zwei grundverschiedene Sachen. Offenbar verstehen das die westlichen Gesellschaften auch sehr gut –das ist ein Zeichen der Zivilisation–, denn es ist äußerst selten (für meine Begriffe: erstaunlich selten), daß ein Mensch persönlich Rache nimmt.

    Und das ist sehr gut so, denn in diese Falle der (islamisch gängigen) „Blutrache“ sollten wir eben nicht tappen.

    Nicht nur, daß man damit vielen hier lebenden Mohammedanern Recht geben würde, sondern eben deren gängige Schandtaten (darüber berichtete PI sehr oft) zeigen, zu welchen absurden Extremitäten solche „Blutrachen“ ausufern können.

  22. @AN:

    Du hast recht, ich hab nachgeschaut, ich habe Dich mit jmd. verwechselt. 🙂
    Bitte um Verzeihung.

    Was die Kulturbereicherer betrifft:
    Selbstverständlich wären hier mal angemessene Strafen angebracht.

    Aber trotzdem: Die Todesstrafe in den USA – die immerhin nicht leichtfertig und nur nach vielfältigen Prüfungen bei schwersten Verbrechen verhängt wird – mit den staatlichen Morden im Iran gleichzusetzen, verbietet sich.

    Im übrigen bin ich selbst gg. die Todesstrafe, nicht aus moralischen Gründen, denn es gibt durchaus Verbrechen, die m.E. die Bestrafung mit dem Tod rechtfertigen, alleine wegen der Möglichkeit, dass versehentlich Unschuldige hingerichtet werden, bin ich gegen die Todesstrafe.
    Alternativ dazu braucht es dann eben lebenslange Strafen – bis zum Ende des Lebens, nicht im Kuschelknast, sondern im Steinbruch.

  23. @ AN
    Ich ahbe nie gesagt, dass ich Amerika als den großen Heilsbringer sehe. Möchte mich davon unbedingt distanzieren!
    Wollte auch nicht die Rechtsprechung dort „schönreden“, auf gar keinen Fall!

  24. Ich weiß nicht, was an der Rechtsprechung der USA auszusetzen wäre.

    Im Gegensatz zu Deutschland – ich kann mich da nur wiederholen – wird die Justiz in den USA jedenfalls demokratisch legitimiert, d.h. Richter müssen sich regelmäßig demokratischen Wahlen stellen, ebenso wie Polizeichefs und andere Behördenleiter.

    Diese demokratische Legitimation als auch Kontrolle durch die Bürgerschaft fehlt Deutschland, was m.E. letztlich auch zu diesen Auswüchsen und dem deutschen Justizversagen geführt hat:

    Eine kleine Gruppe linker Herrenmenschen – in ihrem Innersten ideologisch zerfressen und zutiefst antidemokratisch – haben den Marsch durch die Institutionen erfolgreich beendet, haben sich in den Justizbehörden breitgemacht und an vielen Schaltstellen festgesetzt.

    Und da in Deutschland die Posten der Justiz durchgängig von der Justiz selbst besetzt werden, können sich die linken Volkserzieher – unbeeindruckt von den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger – auch den gewünschten und ideologisch gefestigten Nachwuchs heranziehen und in die entspr. Ämter bringen.

    Demokratische Wahlen und demokratische Kontrolle der Richterschaft, der Staatsanwaltschaften als auch der Polizei würden hier für Ordnung sorgen.

  25. @ #27 Pingpong

    –> „Alternativ dazu braucht es dann eben lebenslange Strafen – bis zum Ende des Lebens, nicht im Kuschelknast, sondern im Steinbruch.“

    Bis auf den Steinbruch bin ich mit Ihnen vollkommen einverstanden.

    Woran mag das denn liegen, daß unsere westlichen Gesellschaften sich nicht oder kaum trauen, ausgesprochene Urteile umzusetzen?

    Würde es doch auf der Hand liegen, schon um den Wunsch nach einer radikaleren, barbarischen Lösung: die Todestrafe, zu konterkarieren.

    Aber ein Mal mehr scheinen in ihrer Blindheit unsere Gutmenschen genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was sie angeblich wollen…

  26. #27 Pingpong
    #28 Tabs

    Danke! (und angenommen)

    Ich habe gerade im der aktuellen Jungen Freiheit den Beitrag über die Islamisierung gelesen. (Ist leider noch nicht online.)

    Dort steht, dass die Türkei nach einem EU-Beitritt plant, massenweise junge Türken nach Deutschland zu schicken, um es quasi vollends zu übernehmen. Kennt jemand Internetseiten (möglichst seriös und überprüfbar, mit Quellen) auf denen man diese Behauptung bestätigt sehen kann?

  27. #27 Pingpong

    Die Todesstrafe in den USA – die immerhin nicht leichtfertig …

    Schau Dir bitte mal an, wie viele Menschen in den USA in den letzten, sagen wir mal 20 Jahren, hingerichtet worden sind, obwohl sie, wie sich nachträglich herausgestellt hat, nachweislich unschuldig waren !

    Hättest DU einer von denen sein wollen ?
    Überleg mal !

    Echnaton

  28. #29 Pingpong

    „Ich weiß nicht, was an der Rechtsprechung der USA auszusetzen wäre.“

    Dass eben Dinge wie Guantanamo UNSEREM Anliegen schaden, da jeder sagen kann: „Ihr mit eurem Guantanamo könnt grade ruhig sein“.

    Sonst Zustimmung!

  29. @echn:

    Lies nochmal meine Kommentare, dann versuche meinen Kommentar zu verstehen, und dann schreibst Du nochmal einen besseren Kommentar.

  30. Man muß auch ganz klar sagen, daß die teils willkürlichen Todesurteile im Iran nicht NUR negativ zu bewerten sind.
    So gibt es im Iran z.B. bei weitem nicht so viele linke Faschisten wie hierzulande, und auch die Stimmen der 68er und Gutmenschen sind dort in der Öffentlichkeit angenehm leise. Nicht zu vergessen: Intensivtäter bekommen dort nicht nach der 50. Straftat eine Kreuzfahrt zur Belohnung wie es im Kuschelland Deutschland der Fall ist.

  31. #35 schnuffelchen

    einerseits ja, andererseits sollte man sich dann nicht „demokratisch“ nennen 😉

  32. @AN:

    Guantanamo unterliegt nicht der regulären US-Justiz.
    Und um zu vermeiden, dass die Gefangenen, die man da festgesetzt hat, sich auf die zahlreichen Rechte des US-Rechts berufen könnten, hat man sie ja eben in ein Lager außerhalb der USA gebracht und bemüht sich, das Lager auch weiterhin dem Zugriff der US-Justiz fernzuhalten.

    Man mag Guantanmo kritisieren, mit der regulären US-Rechtsprechung hat Guantanamo trotzdem nicht viel zu tun.

  33. @ #29 Pingpong

    –> „Ich weiß nicht, was an der Rechtsprechung der USA auszusetzen wäre.“

    Prinzipiell havben Sie in Ihren Ausführungen vom Beitrag #29 Recht.

    Aber… Ein Land bzw. ein Rechtssytem, daß nach überall geltenden westlichen Maßstäbe “ordentliche Gerichtverfahren” ausdrücklich verweigert, das sich eine außerterritoriale Basis aussucht, um die eigene Rechtssprechung außer Kraft zu setzen, das „moderaten physischen Druck“ prinzipiell erlaubt usw. usw., hat sehr wohl ein ernsthaftes Legitimationsproblem und setzt sich damit selber Schach wenn nicht Schachmatt, wenn es darum geht, anderen Ländern Lektionen in Sache Rechtsprechung oder gar Zivilisation zu erteilen, denken Sie nicht?

  34. #37 Pingpong

    Schon klar. Trotzdem sind Wächter und Folterknechte dort Amerikaner, die der US-Regierung dienen.

    Das ändert nichts daran, dass ich den meisten Insassen dort die Behandlung gönne.
    Aber, wie schon gesagt, es schwächt unseren Standpunkt, Stichwort „erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren“

  35. #40 T-Rex

    Nicht, dass es nach Ansicht der islamischen Extremisten etwas ausmachen oder ändern würde, aber gegenüber „liberalen Moslems“ (ich weiss, gibt´s in den Augen mancher gar nicht) und linken Gutmenschen hat man damit doch ein Glaubwürdigkeitsproblem!

  36. @38 T-Rex:
    Ich muß mal kurz weg, bin aber in 60 Min wieder da und gebe Ihnen dann eine Antwort. 🙂

  37. @ No. 3

    Toll. Und was sagst du zum letzten aufgezählten Fall, der mit der Mutter? Kommt sowas auch in Amerika vor?
    Ist übrigens nicht die Frage, ob nun christlich oder jüdisch oder buddhistisch.

  38. Bitte die moderneren Formen der Todesstrafe im Iran nicht vergessen:
    Von der Klippe stürzen (2008!), vorher bitte aber noch auspeitschen.
    http://www.adnkronos.com/AKI/English/Politics/?id=1.0.1756615459

    Amüsant, dass immer wieder Guantanamo als Entschuldigung für mittelalterliches Barbarentum in moslemischen Staaten dienen muss.
    Also, weg mit Guantanamo, dann gibt´s im Iran als Höchststrafe 15 Jahre (=hiesiges Lebenslänglich)! Klaro!, Gelle!, Aber sicher!

  39. @ #44 F. Hoffmann

    –> „Amüsant, dass immer wieder Guantanamo als Entschuldigung für mittelalterliches Barbarentum in moslemischen Staaten dienen muss.“

    Wer tut das?

  40. @ T Rex und AN

    Ihr betreibt hier etwas was sonst mit vorliebe aus der Linkenecke so gerne gemacht wird, die USA als negativ Beispiel zur Entschuldigung und Relativierung der schlimmsten Zustände und Verbrechen in anderen Ländern heran ziehen, absoluter Humbug und mit Fehlern durchsetzt. Die Todesstrafe in den USA ist durch die Wähler legetimiert, sie wird nicht für Homosexualität, Religionswechsel oder Ehebruch angewendet, des weiteren wäre eine über Jahre hinweg mißhandelte Frau auch in den USA kaum zum Tode verurteilt worden! Unabhängigkeit der Gerichte ist in jedem Land fraglich, auch in Demokratien, nur die Beeinflussung ist unterschiedlich, einem repuplikanischen Richter in den USA nutzt sein Einstellung und Überzeugung hingegen gar nichts wenn die Geschworenen den Angeklagten freisprechen oder eines minder schweren Vergehens für schuldig das die Todesstrafe nicht rechtfertigt! Auch Guantanamo ist ein Argument das mehr als nur hinkt, im Vergleich zu den meist tausenden meist politisch Verfolgter und Gefolterter in Ländern wie dem Iran usw. eigentlich schon eine Böswilligkeit jenseits der moralischen Grenzen. Vielleicht sollten die Herrschaften zur Korrektur des eigenen moralischen Kompasses mal nach Steinigungs-Videos oder Folterpferberichten von Opfern aus diesen Ländern googeln?!

  41. @#32 Echn Aton
    Da hätte ich gerne quellen. So weit ich weiß ist in den USA noch nie jemand unschuldig hingerichtet worden (bzw. es ist kein Fall bekannt, natürlich kann man nie sicher sein). Es gab ein paar Fälle, in denen die Unschuld von Todeskandidaten nachträglich Festgestellt wurde, aber keiner von denen wurde hingerichtet.
    Außerdem was macht es bitte für einen Unterschied, ob jemand unschuldig hingerichtet wird, oder unschuldig für den Rest seines Lebens im Knast versauert. Justizirrtümer sind schlimm und müssen möglichst vermieden werden, das ist richtig, aber ein Argument gegen die Todesstrafe ist das nicht.

    Ich denke bei dem Thema scheiden sich die Geister. Ich befürworte die Todesstrafe ausdrücklich. Jemand der auf grausamste art und weise Menschen Tötet gehört hingerichtet. Besonders schlimm finde ich Ehrenmorde, bei denen aus niedersten Motiven Familienangehörige abgeschlachtet werde. Solche Leute möchte ich auf dem elektrischen Stuhl sehen.
    Ich verstehe die Argumente, die die Gegner der Todesstrafe anbringen, aber ich teile sie nicht.
    Das ist übrigens wieder ein guter Grund warum es gut ist, dass es Vielfalt gibt. Die Staaten, die die Todesstrafe behalten wollen tun es, die die es nicht wollen, schaffen sie ab.

    Und bitte, der Vergleich mit dem Iran ist lächerlich. Da wird die Todesstrafe vor allem dazu benutzt, unliebsame Gegner zu beseitigen. Das ist staatlich organisierter Mord an Oppositionellen und keine staatliche Verbrechensbekämpfung.

  42. #47 S@ndman

    Aber Giftspritze und Stromstuhl sind menschlich? Haben Sie mal „Dead Man Walking“ gesehen?

    Im Übrigen ENTSCHULDIGE ich damit rein gar nichts, sondern mache darauf aufmerksam, dass man ersteinmal etwas besser machen soll, bevor man andere kritisiert.

    Solange es Guantanamo gibt, haben WIR einen gewaltigen moralischen und argumentativen Nachteil, wenn WIR auf Menschenrechtsverletzungen in anderen ländern hinweisen.

    DAS ist der springende Punkt!

  43. #7 baden44 (13. Jan 2008 14:59)

    Warum die Aufregung?
    Wenn die Bevölkerung diese Handlungen und das dahinter stehende System nicht billigt, warum wird sie dann nicht aktiv?

    …Die lokalen Autoritäten in Paveh und Kermanshah wollten jedoch ein Exempel statuieren. Die Jugend sei zu frech geworden, ließ einer der Offiziellen verlauten. „Das islamische Regime versucht mit solchen Hinrichtungen ein Klima der Angst zu erzeugen“, erklärte Ahadi. Anders ließe sich die Herrschaft der Mullahs, von Ahadi als „religiöser Faschismus“ bezeichnet, kaum noch aufrechterhalten…

    Das nachfolgende Foto spricht Bände und sollte neben dem Unicefbild mit der Kinderbraut, in einer anderen Kategorie Foto des Jahres werden. Der Galgen bekommt hier vor dem Hintergrund der Minarette eine Symbolbedeutung!
    http://hpd-online.de/node/3374

    baden44, ich glaube, dass Du da falsch denkst!
    Dass es solche Fotos und Mitteilungen aus diesen faschistoiden Staaten bei uns zu sehen gibt, verdanken wir westlichen Erfindungen wie Fotohandys, Internet. Aber eben auch den Iranern, die dazu Zugang haben und die den Mut aufbringen, die Welt über ihr Land und dessen brutale Religion aufzuklären und vor ihr zu warnen. Die Bevölkerung hat, außer dem Gewaltglauben, nichts anderes zu billigen! Nachdenken, Fragen stellen, Systemkritik, ein Blick über die Moscheemauern kann tödlich sein.
    Ich finde die Tatsache unerträglich, dass in D eine Moschee nach der anderen entsteht. Ebenso unerträglich ist, dass es hierfür namhafte deutsche Förderer und Durchsetzer gibt.
    http://direland.typepad.com/direland/2007/12/iran-state-murd.html

  44. @ #47 S@ndman

    Sachte, sachte, lieber S@ndman.

    Wie mehrmals ausdrücklich erwähnt, liegt es mir fern, die Zustände im Iran zu relativieren. Und, wenn das Sie nur beruhigen kann, habe ich mehrmals hier auf PI solche Videos gepostet, an die Sie sich anscheinend interessieren.

    Darüber hinaus mögen hier und da meine Ausführungen formal fehlerhaft sein, aber Deutsch ist nun mal nicht meine Muttersprache und, wenn Sie möchten, können wir selbstverständlich diese Diskussion auch auf Französisch und auf Englisch weiter führen.

    Nein? Ach so…

    Drittens hat keiner behauptet, die Todestrafe sei in den USA „für Homosexualität, Religionswechsel oder Ehebruch angewendet“. Noch hat jemand behauptet, daß „eine über Jahre hinweg mißhandelte Frau auch in den USA kaum zum Tode verurteilt worden“ wäre.

    Einzig über Ihre Behauptung: „Unabhängigkeit der Gerichte ist in jedem Land fraglich, auch in Demokratien, nur die Beeinflussung ist unterschiedlich“ wäre es für jeden Demokrat in der Tat interessant, zu debattieren.

    Aber hoffentlich werden Sie verstehen, daß ich auf diesem ihrem Ton sicher nicht machen werde. Mögen Sie Schaum vor dem Mund kriegen, wenn Sie möchten, aber das werden Sie, fürchte ich, ohne mich machen müssen.

    Ergo: Entweder Sie beruhigen sich, und wir können gerne diese Diskussion weiterführen, oder Sie lassen es einfach, ok?

    PS: Vergessen Sie nicht, Ihre Tastatur auszuwischen… 🙂

  45. wenn unsere orientalischen kriminellen so wie in ihrer heimat verurteilt werden würden, dann gäbe es auch keine probleme mehr. das verhindert auch die überbevölkerung in solchen ländern!

  46. Wenn die Amis einen hängen, dann regen sich die Gutmenschen auf, amnesty international plärrt rum, aber von den massenhaften Staatsmorden in Iran und China spricht keiner.

    Verlogenes Pack.

  47. @#49 AN

    Solange es Guantanamo gibt, haben WIR einen gewaltigen moralischen und argumentativen Nachteil, wenn WIR auf Menschenrechtsverletzungen in anderen ländern hinweisen.

    Da muss ich widersprechen. Der Grund dass wir nicht perfekt sind, beraubt uns sicher nicht des Rechts, andere Staaten zu kritisieren. Den perfekten Staat gibt es nicht. Das ist die Linke Version von Utopia, dem sozialistischem Weltstaat, aber den wird es nie geben (Gott sei dank, denn Utopia wäre die Hölle auf Erden).
    Wenn nur perfekte Staaten das Recht haben, andere zu kritisieren, dann wird es nie passieren. Und außerdem, wer legt denn überhaupt fest, was perfekt heißt. Allein diese Diskussion führt zu keinem Ergebnis.
    Ich habe kein Problem mit Gitmo, aber das ist meine Meinung. Andere mögen mir da nicht zustimmen. Also, wer legt fest, wer wen zu kritisieren hat. Moral ist Ansichtssache. Ich finde es zu tiefst unmoralisch, dass ein Mörder jemals wieder frei rumlaufen kann. Oder Abtreibung, ist auch eine extrem fragwürdige Praxis. Wie kann ein Staat, der den Mord an Babys auf Krankenkasse zulässt den Iran kritisieren.
    Du siehst also, diese Diskussion bringt uns nicht weiter. Man muss Unrecht ansprechen, wo man es sieht, auch wenn man selbst nicht perfekt ist und das ist niemand.

  48. @ #56 Andy

    Einerseits haben Sie mit Ihren Ausführunge vom Beitrag #56 Recht.

    Anderseits werden Sie doch merken, daß die Argumentation perfekt umkehrbar ist, bzw., daß sie jede Seite für sich in Anspruch nehmen kann.

    Daher ist es sehr wohl ein Segen für Europa, daß dort die Todesstrafe abgeschafft wurde. Auf dieser Basis dürfen wir in der Tat „Lektionen erteilen“ (wenn wir es nur wollen, was in der Tat fraglich erscheint…)

    Aber die Attitüde der USA diese Debatte betreffend ist nicht gerade hilfsreich. Wobei man immerhin sagen muß, daß die Todestrafe in vielen US-Biundesstaaten faktisch längst abgeschafft wurde, ja sogar für verfassungswidrig (NY) erklärt wurde, vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_den_USA

  49. ihr habt alle recht

    aber bedenket, nicht das volk regiert, sondern
    die obrigkeit. in allen ländern.
    sehen wir zu, dass wir die probleme hier gelöst bekommen und nicht die der anderen!

  50. Die amputierten Gliedmaße wandern sicherlich in den internationalen Transplantationshandel. Die Iraner wissen schon, wie man Geld macht.

  51. Da wird gerade versucht (T-Rex) die amerikanische Todesstafe in Vergleich zu ziehen. Das ist eben ein Teil des Problems: Ich habe noch nie erlebt, daß europäische Politiker gegen die staatlichen Morde in den moslemischen Staaten protestieren, gegen die US-Todesstrafe regelmäßig. Wenn Ihr den Unterschied nicht sieht, ist es sinnlos dies zu erklären, nur dies: Zwischen einem verurteilten Tankstellenräuber in den USA, der 2-3 Menschen dabei getötet hat und einer 16-jährigen Iranerin, die mit einem Mann spazieren gegangen sein soll darf man nicht vergleichen! Egal, wie man zu der Todesstrafe steht! Gegen die Morde in Iran gab es keine Proteste. Gegen die Todesstrafe in den USA regelmäßig! Das Problem ist zwar der ISLAM! Aber auch der abgrundtiefe Hass hierzulande gegen die USA.

  52. @54 Echn Aton

    Stand vor einigen Monaten im SPIEGEL !

    Tja, wenn Du Deine „Bildung“ vorrangig aus dem SPIEGEL beziehst, dann braucht man sich bei Dir ja über nichts mehr zu wundern…

    Das US-Amerikanische Justiz-System ist abartig.

    Blödsinn.
    Bei der Gelegenheit will ich mich dem Kommentar anschließen, der erst vor einigen Tagen Dir gegenüber angeregt hast, dass Du mal Dein Gehirn einschalten und nicht jeden Furz, den Du für einen Gedanken hältst, unkontrolliert publizieren solltest.

    Das US-amerikanische Justizsystem ist unter vielen Gesichtspunkten ausgezeichnet und wegweisend.

    Es wird, wie ich schon ausgeführt habe, durchgängig demokratisch durch Wahlen kontrolliert, und insgesamt sind die US-Bürger mit ihrer Justiz sehr zufrieden.

    Dass Du die US-Justiz als „abartig“ bezeichnest, zeigt nur, dass Du überhaupt keine Ahnung hast, worüber Du da faselst.

    Siehe Guantanamo !

    Guantanamo steht außerhalb der US-Justiz, die sich im übrigen in vorbildlicher Weise vorrangig um die Belange von US-Bürgern kümmert, die Interessen von Nicht-US-Bürgern sind eben nicht der Maßstab.

    Als US-Bürger genießt Du den Schutz zahlreicher grundlegender Bürgerrechte, von denen deutsche Steuersklaven nur träumen könnten.

    Selbst die Linken und Sozialisten, die ja ansonsten so gerne die „bösen bösen“ USA beschimpfen, betreiben ihre Blogs und Hetzwebsites lieber im Rechtsraum der USA, weil im Gegensatz zu Europa dort das Recht auf Meinungsfreiheit noch geachtet und geschützt wird.

    Was Guantanamo betrifft:
    Die USA betrachten sich – seit sie in geradezu militärischem Maßstab in New York angegriffen worden sind – als im Krieg befindlich gegen den Terrorismus, unter dieser Prämisse sind die Inhaftierten auf Guantanamo Kriegsgefangene.

    Es wird in Europa gerne das Märchen behauptet, dass die Bürgerrecht der US-Bürger drastisch eingeschränkt worden seien – das ist Blödsinn.

    Eingeschränkt sind jedoch die Rechte ausländischer Kriegsgefangener – ausländische Kriegsgefangene genießen eben nicht dieselben Rechte wie US-Bürger.

    Kriegsgefangene werden in der Regel – das gilt wohl für alle kriegsführenden Nationen – sogar für die ganze Dauer des Krieges inhaftiert, da man ja kaum das Sicherheitsrisiko eingehen wollte, daß die freigelassenen Feinde sich wieder mit ganzer Kraft gegen die USA wenden.

    Die auf Guantanmo Inhaftierten – einige Hundert an der Zahl lt. Wikipedia – sind durchgängig Leute, die als islamische Terorristen oder Terrorunterstützer in Kriegsgebieten, in Terrorausbildungscamps (oder als Absolventen solcher Terrorcamps)und/oder bewaffneten Auseinandersetzungen mit US-Truppen aufgegriffen worden sind.

    Desweiteren konnte ich bislang nicht erkennen, daß es sich bei denjenigen, die man inzwischen aus Guatanamo freigelassen hat, um harmlose und unschuldige Opfer handelte, auch wenn Kurnaz und andere Terrorcampbesucher gerne behaupten, aus reinen Erholungszwecken lediglich aus gesundheitlichen Gründen einen Kuraufenthalt in pakistatischen Terrorausbildungslagern verbracht zu haben.

    Wer über die US-Justiz schimpft, übersieht dabei, daß aus Sicht der USA einzig und allein die Sicherheit und das Wohlergehen der USA der Maßstab ihrer Bemühungen sind.

    Im Gegensatz zu Deutschland und anderen europäischen Staaten, die sich willfährig und gerne den Interessen anderer Länder und Kulturen unterordnen, orientieren sich die USA einzig und allein an ihren eigenen Interessen.

    Eine – wie ich meine – gesunde Haltung, die im übrigen auch von den US-Bürgern mehrheitlich gewünscht und gebilligt wird.

    Kritik:
    Nun halte ich persönlich Guantanamo auch für keine optimale Einrichtung.

    In dem Lager werden einige wenige hundert Gefangene festgehalten, die man für gefährlich oder wichtig hält – und von denen man annimmt, daß sie über wichtige Informationen über beabsichtigte Terroranschläge, Angriffe, Strippenzieher verfügen.
    Jede Nation der Welt würde Kriegsgefangene für die Dauer eines Krieges festhalten, insbesondere wenn es sich dabei um potentiell wichtige Quellen oder Gefährder handelt.

    Angesichts dieser doch recht geringen Zahl an Gefangenen ist der Schaden für das Image der USA natürlich vergleichsweise groß.

    Daß die Sicherheitsbehörden der USA ansonsten offenbar gute Arbeit leisten, kann man nicht zuletzt daran erkennen, daß es seit 9/11 keine erfolgreichen Attentate in den USA mehr gab.

    Auf der anderen Seite:
    Für viele Menschen auf der Welt ist es ohnehin gleichgültig, was die USA tun, es ist grundsätzlich und immer schlecht.

    Entsenden die USA beispielsweise – nicht zuletzt auf internationalen Wunsch – Truppen in ein Krisengebiet, hagelt es Kritik, dann heißt es: Die bösen USA spielen Weltpolizei.

    Und halten sich die USA dann aus einem Konflikt heraus, macht man ihnen den Vorwurf:
    „Ihr seid die größte Militärmacht der Welt und schaut einfach dem Völkermord zu?“

    Mit der US-Justiz hat all das nichts zu tun.
    Denn die US-Justiz ist in erster Linie für US-Bürger und jene Residents zuständig, die sich in den USA befinden.

    Und von dieser demokratisch verfaßten US-Justiz könnte sich der Obrigkeitsstaat Deutschland, in dem unverändert wie zu Kaisers Zeiten von oben nach unten entschieden wird, eine gute Scheibe abschneiden.

  53. @ AN
    Humbug, etwas beser machen bevor man kritisiert? Dann darf niemand irgend jemand kritisieren weil jeder Schwächen und Fehleer hat und macht. Das System in den USA zu kritisieren ist das eine, sich solche Zustände nicht zu wünschen auch aber die Fehler dort anzuführen wenn es um Diktatur, Verfolgung und Unterdrückung der schlimmsten Art geht ist scheinheillig!

  54. @ #49 Andy:

    –> „@#32 Echn Aton
    Da hätte ich gerne quellen. So weit ich weiß ist in den USA noch nie jemand unschuldig hingerichtet worden (bzw. es ist kein Fall bekannt, natürlich kann man nie sicher sein).“

    Guckst Du hier:

    http://www.innocenceproject.org/

    oder hier:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Innocence_Project

    Zum 4. Januar wurden dank DNA-Tests 210 Personen für unschuldig befunden, die vorher wegen Kapitalverbrechen verurteilt wurden.

    Der offiziell untertstütze Projekt wurde infolge einer Studie vom US Department of Justice ins Leben gerufen, nach der das US-Rechtsystem eine Fehlerquote von 5% ausweist. (Sprich: Zu jeder Zeit 100.000 zu Unrecht Verurteilten und Inhaftierten.)

    Die exakte Anzahl der Todgeweihten bzw. der Hingerichteten, die schließlich für unschuldig befunden wurden, habe ich noch nicht gefunden. Im Wikipedia-Artikel wird lediglig darauf hingewiesen, „that a large number of the Innocence Project’s successes have resulted in rescuing innocent people from Death Row“, daß also eine große Anzahl der vom Projekt gereteten Unschuldigen Todestraktinsassen waren.

  55. Und Irans sunnitischer Bruder, Saudi-Arabien, bringt es dieses Jahr auch schon auf zwei öffentliche Hinrichtungen. Hier nicht mit dem Baukran, sondern nostalgisch und allem Pomp mit dem Schwert. 2007 waren es 137 die so ins Nichts geschickt wurden, 2006 „nur“ 38 Enthauptungen. Ich hoffe stark auf eine Rezession in diesem Geschäft, denke aber doch enttäuscht zu werden bei den bekanntmaßen „geschäftstüchtigen“ Arabern.

    Angeblich hat eine indonesische Hausangestellte ihre „Chefin“ (wohl eher die Frau… pardon… Lustsklavin vom Chef) mit einem Kissen erstickt und anschließend den Schmuck gestolen.

    Müssen die weiblichen Angestellten nicht bei der Einreise ihren Pass abgeben? Dann macht das IMO für mich keinen Sinn.

    gefunden bei CNN

    Zu Saudi Arabien und dem Thema „Hausangestellte“ gibt es auch noch einen interessanten d.h. aufschlussreichen Bericht von Amnesty International http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/0/167417a1c65db0f8c1256aa00045d7cb?OpenDocument
    Barbarei ist wahrscheinlich humaner als das was dort zu lesen ist. Ich persönlich kann es nicht verstehen, es ist praktisch unfassbar, das Staaten ihre Staatsbürger nicht besser vor diesem Unrechtsregime des Islam schützen. Und meiner Meinung nach mach sich jeder der mit Saudi-Arabien zusammenarbeiten, dieses Land unterstützt und seine Produkte kauft mitschuldig an diesen Zuständen. Aber Saudi-Arabien ist eben nicht Nordkorea, obwohl die Ideologie die dort herrscht sich nicht viel von der Saudi-Arabiens unterscheidet. Wahrscheinlich geht es Nordkoreo sogar rechtsstaatlicher (ein dehnbarer Begriff) zu.

  56. @ T-Rex
    Wenn sie bei einer Diskussion über iranische Willkür nichts besseres zu tun haben als wie viele andere auch die Pobleme der US Justiz ins Feld zu führen ist das Ergebnis Relativierung des eigentlichen Sachverhaltes und wenn sie das nicht im Sinn haben war es überflüssig mit den USA zu kommen. Wenn es ihnen nicht um die Gründe für die Hinrichtungen ging worum dann, das Prinzip Todesstrafe? Tja darüber kann man diskutieren aber angesichts der Gründe kommt mir das dann verlogen vor, vor allem dann wenn man ein Land den Pranger stellt in dem demokratische Prinzipien noch funktionieren und Initativen es geschafft haben die Todesstrafe auch abzuschaffen.
    Wenn sie sich über den Ton beschweren ok, aber dann sollten sie sich in ihrer Beschwerde an den Grundsatz halten mit guten Beispiel voraus zu gehen, oder was soll der Blödsinn mit englisch und französisch? Soll ich jetzt nach serbokroatisch fragen?

  57. @ #67 S@ndman

    Der Punkt ist: Wir in Europa haben die Todestrafe abgeschafft, was für meine Begriffe ein Zeichen der Zivilisation ist.

    Insofern dürfen wir Europäer diesen Punkt betreffend sehr wohl sowohl den USA als auch dem Iran (und Konsor) Lektionen erteilen.

    Zugegeben: Ob wir es tatsächlich wollen, steht „dank“ unserer grünen Besserwissern auf ein anderes Blatt…

    Aber nichtsdestoweniger sollte man, ob proamerikanisch oder nicht, erstmal nicht vergessen, proeuropäisch zu sein!!!

    (Auch wenn dies selbstverständlich nicht unbedingt mit pro-Erropäisch zu setzen ist…)

  58. #71 T-Rex (13. Jan 2008 18:39)
    @ #67 S@ndman

    Der Punkt ist: Wir in Europa haben die Todestrafe abgeschafft, was für meine Begriffe ein Zeichen der Zivilisation ist.

    muss ich davon ausgehen, dass mein urgrossvater unzivilisiert war?

  59. @T-Rex:

    Wie ich schon vorhin erwähnt hatte, bin ich gegen die Todesstrafe.

    Nicht aus moralischen Gründen, denn ich kann nichts verwerfliches daran erkennen, Massenmörder, Menschenschlächter und sadistische Gewaltverbrecher mit dem Tod zu bestrafen.
    Meines Erachtens ist der Tod eine angemessene und gerechte Strafe für Verbrecher, die andere Menschen vorsätzlich und grausam quälen, verstümmeln, ermorden – angemessen für Kinderschänder, die brutal serienweise wehrlose Kleinkinder vergewaltigen, angemessen für Gewohnheitsverbrecher, die ihre Mitmenschen aus reiner Mordlust totschlagen.

    Moralisch ist die Todesstrafe in manchen Fällen vollkommen angemessen.

    Der einzige Grund, weshalb ich die Todesstrafe ablehne:
    Daß hin und wieder auch mal ein Unschuldiger getötet wird.
    Es hat hier leider nachweislich bereits Fälle gegeben, und auch wenn zweifellos der größte Teil der zum Tode Verurteilten in den USA zu Recht in der Todeszelle sitzt, so wartet hin und wieder leider auch immer mal ein Unschuldiger auf seine Hinrichtung.

    Nur deshalb – und aus keinem anderen Grund – bin ich gegenüber der Todesstrafe skeptisch, denn Menschen, die man irrtümlich hingerichtet hat, kann man nicht mehr freilassen.

    Die mindeste Alternative ist dann jedoch die lebenslange Haftstrafe ohne Kur-Bedingungen und ohne irgendeine Möglichkeit der Bewährung.

    Aber:
    Vielen Todesstrafen-Gegnern geht es ja eigentlich gar nicht um die Unschuldigen, die womöglich durch Irrtümer in die Todeszelle geraten, auch wenn sie gerne anderes behaupten.
    Solche Leute reden dann gerne von der Menschenwürde, von „Barbarei“, von „Staatsmord“ – das ist alles Unfug.

    Denn die Barbarei geht schließlich von den Tätern aus.
    Von Gewalttätern, die so ungeheure und grausame Verbrechen verüben, dass es einem die Sprache verschlägt.

    Wer (wie z.B. die verblödetem Appeaser vom internat. Roten Kreuz) die Todesstrafe für Saddam Hussein für „ungerecht“ hält, verhöhnt die Menschenwürde der Opfer solcher Monster und Bestien, die keinerlei Bedenken hatten, unschuldige Menschen aus reiner Mordlust hungrigen Hunden zum Fraß vorzuwerfen.

    Es gibt Taten, die sind so unmenschlich, so brutal und so niederträchtig, daß selbst fünf schmerzhafte Minuten auf dem elektrischen Stuhl vom Täter noch als Gnade betrachtet werden sollten.

  60. OT-
    sehe gerade einen bericht aus einer schalker schule.-bericht aus berlin ARD-
    eine achzehnjährige (mit türkischen namen)hatte während des unterrichtes plötzlich keinen bock mehr. damit die dame sich „fängt“
    durfe sie in einen extra vorgesehenen raum gehen, wo ein box-pendel-sack an der decke hing. die dame durfe nun im beisein
    eines lehrers -der den sack festhielt- ihre agressionen am sack ausleben.

    mein verstand versucht sich gerade zu erholen!

  61. @ #70 S@ndman

    –> „Wenn es ihnen nicht um die Gründe für die Hinrichtungen ging worum dann, das Prinzip Todesstrafe? Tja darüber kann man diskutieren“…

    Das versuche ich ja, möglichst sachlich zu tun.

    –> …“aber angesichts der Gründe kommt mir das dann verlogen vor, vor allem dann wenn man ein Land den Pranger stellt in dem demokratische Prinzipien noch funktionieren und Initativen es geschafft haben die Todesstrafe auch abzuschaffen.“

    Ok, ich verstehe, was Sie meinen.

    Nichtsdestoweniger muß ich leider sagen, daß diese Art der Argumentation mich an die deutschen Gutmenschen Ende der 80er Jahren erinnert, als ich meine ersten Kontakten zu Deutschland hatte. Damals war das unter denen sehr „in“, alles Deutsche für dumm und rückständig zu halten. Und die Meisten haben mich wie Autos angeglotzt, als ausgerechnet ich als Franzose die deutsche Kultur angepriesen habe, die ich nun mal liebe und auch nie mit der schrecklichen Nazi-Zeit verwechselt habe.

    So, lieber S@ndman: Und was ist denn heute so schrecklich schwierig, an UNSERE europäsiche Kultur zu halten (wie damals in den 80er an die deutsche)? Was ist denn daran so schwierig zu erkennen, daß wir im Punkto Todesstrafe um Lichtjahren weiter entwickelt als die USA, geschweige denn als die Iran und die muslimischen Ländern sind? Gint uns das nicht das Recht, uns über dieses Problem gepflegter zu unterhalten, als daß wir alles schwarz-weiß anmalen würden? Haben wir keine andere, intelligentere Wahl?

    Das ist der Sinn meines Beitrages #71, und ich stehe vollkommen dazu: Proamerikanismus hin oder her, es ist noch lange kein Grund, ein europäischer Verräter zu sein, oder?

    Denn, wie damals den deutschen Gutmenschen aus den 80er gegenüber, möchte ich hier sehr stark anzweifeln, daß man tatsächlich ein anderes Land (geschweige denn eine andere Kultur) gegenüber tatsächlich so aufrichtig befreundet sein kann, wenn man nicht einmal zu seinem eigenen Land oder zu seiner eigenen Kultur steht…

    In der Hoffnung, daß dies meinen Punkt erklären konnte und selbstverständlich ohne Groll,

    T-Rex.

  62. @T-Rex:

    Insofern dürfen wir Europäer diesen Punkt betreffend sehr wohl sowohl den USA als auch dem Iran (und Konsor) Lektionen erteilen.

    Angesichts der Tatsache, dass die Europäer fortlaufend auf die Hilfe der USA angewiesen sind, haben die Europäer den US-Amerikanern hier eben keine Lektionen zu erteilen.

    Bereits zweimal mußten die USA über den Atlantik nach Europa kommen und das europäische Massenmorden zu beenden helfen, 60 weitere Jahre mußten die USA militärisch die Freiheit Westeuropas garantieren – vor diesem Hintergrund sollten die Europäer vielleicht lieber mal nachdenken, ob sie nicht eher etwas von der neuen Welt lernen können.

  63. @ #72 Rechtanvolt

    –>„muss ich davon ausgehen, dass mein urgrossvater unzivilisiert war?“

    Ach was.

    Aber ich glaube sehr wohl, daß die Zivilisation Forstschritte machen kann und auch macht.

    Dies ist übrigens der wortwörtlicher Sinn des Wortes: Das franz. Wort Zivilisation bezeichnet (urprünglich) kein statisches Gebilde, sondern eine Handlung, nämlich die Handlung, die darin besteht, zu zivilisieren.

  64. @ #76 Pingpong

    Ja, ja, ich sehe, was Sie meinen.

    Aber dies kann selbstverständlich kein Grund sein, uns Europäer zur intellektuellen Impotenz zu führen, vgl. mein Beitrag #75.

  65. Ganz ehrlich gesagt, das mit dem Blog in dem man sich Luft machen und austauschen kann ist ja ganz okay…

    …aber während wir hier vor den Monitoren sitzen schreitet der Untergang der deutschen Kultur und Zivilisation weiter voran..

    ..es ist an der Zeit anzupacken… die Wahlen sind das eine.. aber es müssten sich mehr Bürgerwehren und andere Vereine gründen.. genauso machen es diese Kulturbereicherer, es ist ja unfassbar wie viele Vereine und Gemeinde es gibt und jeder selbsternannte Sprecher nimmt sich das Recht in Deutschland die Einheimischen zu Maßregeln…

    Steht auf verdammt, tut euch zusammen und packt es gemeinsam an… findet raus wer in eurem Freundes- Bekanntenkreis, Nachbarschaft sich euch anschließen würde… packt es an..

    Das der Anfang schwer ist weiß ich selbst… das man Gefahr läuft von der linken Presse bzw. anderen Gutgläubigen in seiner Umgebung diskreditiert zu werden ist zu erwarten.. aber irgendwer muss den Stein ins Rollen bringen.. und zwar aktiv

    Wir alle wissen nun was die Kulturbereicherer vorhaben, auch deren Kinder, den die bekommen ihr “Brot” schließlich zu Hause.. wir kennen ihren Plan.. tut euch zusammen bis diese linke Regierung euch nicht mehr überhören kann.. TUT WAS .. nicht nur Kommentieren..

  66. @ #79 StolzerDeutscher

    An der Stelle muß ich sagen, daß ich gerne schwatze und auch gerne kontrovers bin (habt Ihr alle schon bemerkt, oder? ;)), aber Sie haben vollkommen Recht.

    Bei allen Debatten und Meinungsverschiedenheiten gebe ich mir für meinen Part die größte Mühe, möglichst viele Bekannten, Freunden, Familienangehörigen, Kollegen usw. auf verschiedene Dinge und insb. auf PI aufmerksam zu machen, genau so wie ich im Übrigen selber von meinem lieben Kollegen und „Blogger-Legende“ Eurabier auf PI aufmerksam gemacht wurde.

  67. Sicherlich ist die Todesstrafe oft ein Segen für die, die es wirklich verdienen. Aber man könnte ja auch darüber nachdenken solche Straftäter in den fernen Osten Rußlands als Arbeitskräfte abzugeben. Die dort haben Bedarf an Arbeitskräften und Erfahrung mit der richtigen Unterbringung und Pflege von Verschickten. Man könnte ja auch noch die Transportkosten übernehmen. Wer spendet ?

  68. Viel Gedöns da oberhalb.
    Ich wüßte nicht, warum ich, deutscher Normalbürger, erst mal die Todesstrafe in den USA abschaffen muß, oder erst mal vorbeugend die Amerkaner kritisieren muß, bevor ich ein inhumanes, mittelalterliches, diktatorisches Willkürsystem im Iran kritisieren darf.
    Das Eine hat nichts mit dem Anderen zu tun.
    Das iranische Mullahregime quält die eigenen Leute nicht, weil die Amerikaner die Todesstrafe haben oder Guantanamo existiert.
    Sondern weil sie in ihrem absurden „Gottesstaat“ ein Rechtssystem anwenden, das aus einem Zeitalter stammt, das unserem Mittelalter entspricht. Und in dem der Mensch NICHTS zählt.

  69. Zur Diskussion Todesstrafe: Ich war immer ein Gegner der Todesstrafe und halte deren Abschaffung in Europa durchaus für eine zivilisatorische Leistung. Dennoch kann man meiner Ansicht nach nicht den Iran nicht mit den USA auf eine Stufe stellen.

  70. #84 F. Hoffmann (13. Jan 2008 20:29)

    Genau!
    Man muss sich mal die Frage stellen, wer hier ungebeten mit einem Bein bereits in der Tür steht und das Problem nicht auf dem falschen Kontinent suchen.

  71. @ #90 Babyboomer

    Ich sehe, auf der von Ihnen verlinkten, höchst interessanten Seite steht, daß der Koran eine alte grieschische Irrlehre plagiiert hat, nach der die Wirbelsäule der Stutz der Spermienproduktion wäre.

    Das zieht ungeahnte Folgen nach sich. So glaubt tatsächlich ein moslemischer Bekannter von mir, der aus Mali stammt und an der Universität Göttingen in Politikwissenschaften promoviert hat (!!!), daß sich der Sitz der männlichen Potenz in den Knien sitzt!

    Ok, der Mensch ist kein Biologe, aber immerhin sollte er einigermaßen gebildet sein, nicht?

    Manchmal glaubt man aber, man würde träumen…

  72. @ #92 SpearHead

    Na ja, so einfach ist es mit einem bloßen EU-Vertrag auch nicht zu realisieren.

    So weit es z.B. Frankreich angeht, so wurde 2007 der Verbot der Todesstrafe in die Verfassung aufgenommen. Daran kann man also nicht mehr so leicht rütteln.

    Die verdächdigt unklare(n) Formulierung(en) der (effektiven) Todesstrafe gegenüber war(en) im Übrigen auch mit ein Grund (auch wenn eher ein sekundärer Grund), warum 2005 der „Vertrag zur europäsischen Verfassung“ von den Franzosen abgelehnt wurde.

Comments are closed.