MedienDie Niederlage für Roland Koch in Hessen ist gravierend. Nun beginnt die „Analyse“, warum. Als Erklärer profilieren sich jene, die ihn zuvor massiv diffamiert haben, weil er trotz des absehbaren Diffamierungsrisikos mutig Missstände ansprach, um die Politiker sonst einen Bogen machen. Die Niederlage Kochs sagt weniger über ihn und seinen Wahlkampf aus, als über den Umstand, dass man gegen die überwiegend linksgrün ausgerichteten Medien in Deutschland eine Wahl kaum noch gewinnen kann.

Koch hat sich mit der Thematisierung von Kriminalität, die leider zumeist von einer bestimmten Gruppe von Migranten ausgeht, und sich sehr häufig gegen Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft richtet, an ein Tabuthema gewagt.

Tabus haben es an sich, dass viele Menschen auf Tabubrüche reflexartig mit Distanzierung reagieren. Selbst wenn sachlich wenig angreifbar, ist es leicht gewesen für die Linken in Politik und Medien, Koch zu diffamieren. Die Linken schaffen es immer wieder, den Blick von Opfern von Hass und Gewalt abzulenken, und das Ansprechen dieser Missstände zum Skandal zu machen. Dabei folgt man schlicht dem Schema, dass stete Wiederholung auch noch so absurder Behauptungen letztendlich eine Prägung bei dem Empfänger dieser Botschaften hinterlassen.

Die Medien sind überwiegend von Linksgrünen gestaltet, was man an der Darstellung Kochs sehr deutlich gesehen hat. Die Demokratie ist in Gefahr, wenn substanzielle Themen nicht mehr diskutiert werden dürfen, weil der linksgrüne Flügel in der Politik es erfolgreich versteht, jene Themen, auf denen er Missstände produziert, erfolgreich zu tabuisieren.

Andererseits hat die CDU schon lange eine Schwäche darin, die Mängel der Linksgrünen transparent zu machen. Etwa die absehbare Misere bei der Energieversorgung durch Verschleppung von Kraftwerksbau und vorzeitiger Abschaltung von AKW´s. Und hier die Konsequenzen für Arbeitsplätze und Wohlstand aufzuzeigen. Oder auch die Finanzierung des Sozialstaates, die bei einer Rezession ins Wanken gerät.

Und dann gibt es noch Themen, die sachbezogen sind. Z.B. die um ein Jahr verkürzte Schulzeit in Gymnasien, die für die Jugendlichen und deren Familien ein ganz erheblicher Belastungsfaktor ist. Verständlich, dass hier Wähler für die Rücknahme dieser Reform zu gewinnen sind.

Weiterführende Links:

» ad-hoc-news.de: Jung sieht Koch als Opfer einer Diffamierungskampagne
» Welt-Debatte: Die Diffamierungskampagne der Hessen-SPD
» PI: Kurz vor Hessen-Wahl: Panorama wirbt für SPD
» PI: Multikulti – Gefahr für die freiheitliche Demokratie
» PI: 27. Januar 2008: Schicksalswahl Hessen!
» PI: Die gesellschaftliche Normierung durch Linksgrün

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