Linke Islamkritiker

Rolf StolzWie schon im Beitrag „E Pluribus Unum“ aufgezeigt, zeichnet sich die islamkritische Bewegung durch ihre Vielfalt aus. Verschiedene Weltanschauungen des demokratischen Spektrums kollidieren zwangsläufig mit der – um mit Ayaan Hirsi zu sprechen – archaischen Hirtenkultur des 7. Jahrhunderts. Unsere Stärke liegt dabei vor allem in den Gemeinsamkeiten. Seit Rosenmontag ist klar, dass sich in Deutschland eine weitere Gruppe zu Wort gemeldet hat (PI berichtete). Die politische Couleur ist dabei kein Zufall…

Rolf Stolz (Foto), Islamexperte und Autor von „Kommt der Islam?“ und „Die Mullahs am Rhein“, hat bereits verdeutlicht, dass unsere Bewegung nicht nur aus Konservativen und Liberalen besteht. Als Mitbegründer der Grünen sieht er sich eher linken Ideen verpflichtet. Auf dem 1. Islamkritikertreffen in Wertheim gab er mit seiner Rede die Marschroute vor.

Statt inhaltliche Grabenkämpfe auszutragen, plädierte Stolz für Aktionsschwerpunkte vor Ort, und nannte als erstes den Kampf gegen die Moscheen. Als zweites Problem sieht der Publizist den stärkeren Einfluss von Islamisten in den Schulen, der leider oberflächlich als „Kopftuchstreit“ abgehandelt wird. Als dritten Aktionsschwerpunkt nannte Stolz den geplanten EU-Beitritt der Türkei, gefolgt von den Auseinandersetzungen um die Rolle der Frau im Islam. Durch die „Ehrenmorde“, sei die Islamproblematik mit breiten Bevölkerungsschichten kommunizierbar geworden. Als letzten Punkt hob Stolz die Solidarität mit den verfolgten Christen in islamischen Ländern hervor, die im Zuge der Debatte über den Genozid an den Armeniern immer häufiger thematisiert wurde. Mit folgenden Worten zog der Referent ein positives Resümee:

„Ich glaube, dass die Zeit zum gemeinsamen Handeln gekommen ist und wir alle das Mandat haben, Bündnisse mit anderen zu schließen.“

Gerade das linke Spektrum ist gefordert, wenn es darum geht, die faschistoiden und menschenverachtenden Aspekte des Islam aufzuzeigen und anzugreifen. Gutmenschen, die die autochthone Bevölkerung mit politischen Kampfbegriffen wie Toleranz und Gleichheit eindeckt, sind nicht bereit, selbiges von den Muslimen einzufordern. Diese Bevorzugung sowie der vorauseilende Gehorsam sind nicht nur extrem einseitig, sondern auch gefährlich. Wohin diese Sonderbehandlung führen kann, hat der irische Politiker und Philosoph Edmund Burke treffend umschrieben:

„The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.“

Unsere Freunde aus Krefeld haben jedoch gezeigt, dass sie dem Vormarsch des Islam nicht tatenlos zusehen werden. Ich persönlich freue mich sehr, dass sie in Zukunft eng mit unserem Aktionsforum zusammenarbeiten werden. Für mich sind sie die wahren Linken.

Leider gibt es in der islamkritischen Bewegung immer wieder vereinzelte Trittbrettfahrer, die sich nicht an demokratische Spielregeln halten. Sie versuchen über die Islamkritik ihre eigene Xenophobie zu kanalisieren und das Thema für ihre Zwecke zu missbrauchen. Dieses Vorhaben wird allerdings kläglich scheitern. Ausländerfeinde werden in Zukunft dort hinbefördert wo sie hingehören – auf den Scheiterhaufen der Geschichte.

» Homepage von Rolf Stolz
» Email: Rolf.Stolz@web.de

(Gastbeitrag von Pinchador, Moderator im Aktionsforum)




TV-Tipp: Bosbach und Broder bei Strunz

Acht Tage nach dem Brand in einem Ludwigshafener Wohnhaus hat die Staatsanwaltschaft erste Untersuchungsergebnisse vorgestellt: Demnach ist jetzt klar, dass der Brand im Keller ausgebrochen ist. Ob sich die Vermutung „Stromklau“ bewahrheitet, wird in den nächsten Tagen untersucht. Bei „Was erlauben Strunz“ (N24, heute 23:30 Uhr) diskutieren der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und der omnipräsente Henryk M. Broder zum Thema: „Nazivergleiche in türkischen Zeitungen und ein abgesetzter ARD-Tatort. Warum liegen bei dieser Brandtragödie die Nerven so blank?“




Prozessauftakt im Stuttgarter „Zementmord“-Fall

Prozessauftakt im Fall YvanIn der 3. Großen Jugendkammer des Landgerichts Stuttgart unter Vorsitz von Richter Jürgen Hettich begann heute die Verhandlung im Fall „Zement-Mord“ des Abiturienten Yvan Schneider (PI berichtete ausführlich). Unser Gerichtskorrespondent Marquis war in Saal 1 des Landesgerichts dabei.

Vor dem Gerichtsgebäude haben Schüler, Eltern und Lehrer des Wagenburg-Gymnasiums, die Sportler und Trainer des TV Stetten, Verwandte und Bekannte des Ermordeten eine Stunde lang demonstriert. Sie trugen schwarze T-Shirts mit der Aufschrift „Yvan 10“ nach seiner Nummer in der Handballmannschaft. Die Unterstützer der Initiative www.yvanschneider.de haben mehr als 15.000 Unterschriften dafür gesammelt, dass zwei 18-jährige Täter nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden sollen.

Schon eine halbe Stunde vor Verhandlungsbeginn war der Saal überfüllt. Die Kamerateams von ARD / SWR, ZDF, RTL, N-TV und anderen Anstalten, Radioreporter streiten um die knappen Plätze vor dem Saal. Im inneren sind drei Reihen nur für Journalisten reserviert. Auch die Sicherheitsmaßnahmen sind außergewöhnlich. So viele Polizisten und Gerichtsdiener haben wohl noch nicht eine Verhandlung im LG Stuttgart gesichert.

Des gemeinschaftlichen Mordes nach §211, Abs. 1 und 2 sind der Haupttäter Türke Deniz E., die Deutsch-Eriträerin Sessen K., der russlanddeutsche Kasache Roman K. und der Deutsch-Pole Kajetan Borys M. angeklagt. Sie werden mit Handschellen und teilweise mit Fußfesseln vorgeführt.

Zehn Sekunden nach Verhandlungseröffnung versuchen die teuren Verteidiger des Hauptangeklagten Deniz E. Maximilian Pauls aus dem Münchener „Stall“ des Staranwalts Bossi und der bekannte Stuttgarter Anwalt Ekkehard Kiesswetter einen Antrag auf Verhandlungsunfähigkeit des Deniz E. zu erwirken. Der Angeklagte sei in einem „Dämmerungszustand“, er sei erheblich beeinträchtigt und suizidgefährdet. Er bekäme Schlaf- und Beruhigungsmittel, würde am ganzen Körper zittern und könne dem Prozessverlauf nicht folgen. Außerdem wurde der Ausschluss der Öffentlichkeit für die ganze Verhandlung beantragt.

Daraufhin wurden zwei Stunden Pause für die Beratungen angekündigt. Der Kinderpsychiater Prof. Dr. Günther aus Tübingen bescheinigte dem Angeklagten zwar eine erhöhte Suizidgefahr, aber eine volle Prozessfähigkeit. Außerdem erwähnt er die Beobachtungen der Gefängnisleitung JVA Asperg und von Fr. Dr. Heinz, dass der Angeklagte sehr wohl seine Interessen zu verteidigen wisse und sich vehement dafür auch im Hintergrund einsetze. Als Beispiele benennt er seine ständigen Aufforderungen, ihn in eine andere Zelle und in ein anderes Gefängnis zu verlegen. Auch ein Versuch, einen Kassiber aus dem Hochsicherheitsgefängnis zu schmuggeln, wird erwähnt.

Das Gericht stellt fest, dass es dem Haupttäter zumutbar ist, bei der Verhandlung teilzunehmen. Allerdings werden die Zuschauer bei seiner Vernehmungen ausgeschlossen. Nur die Medienvertreter sind in diesen Stunden wegen eines erheblichen öffentlichen Interesses zugelassen.

Der Staatsanwalt wiederholt den Tatablauf. Neu ist, dass Deniz E. einen Monat vor dem Mord schon einen vermeintlichen Nebenbuhler um die Gunst der Mitangeklagten Sessen K. krankenhausreif geschlagen hat. Nur das beherzte Eingreifen der Mutter von Niko K. hat ihren Sohn gerettet. Er ist mit dem Hinterkopf auf die Treppe seines Hauses gefallen. Warum der Täter in der Freiheit blieb, ist unbekannt. Auch seine Komplizen Roman K. und Kajetan Borys M. haben schon fünf bzw. sechs Vorstrafen wegen Drogendealens, gefährlichen Körperverletzungen und Diebstahls. Warum sie nur wenige Sozialstunden, Geldstrafen (sechs bis zehn Tagessätze à 10 €) oder im schlimmsten Fall eine Bewährungsstrafe bekommen haben, bleibt ein Rätsel. Roman K. durfte sogar Berufssoldat in Füssen werden, wo er auch verhaftet wurde. Inzwischen ist er unehrenhaft entlassen worden.

Der Deutsch-Pole und der Russland-Deutsche stammen aus zerrütteten Familien mit Alkoholproblemen, haben keinen bzw. nur Hauptschulabschluss. Alle vier Angeklagten haben eine exzessive tägliche Drogeneinnahme hinter sich. Nur der Angeklagten Sessen K. wurde von ihrem türkischen Freund Deniz E. verboten, Drogen zu nehmen. Er wollte alles für sie bestimmen, war krankhaft eifersüchtig und auch gegen sie gewalttätig geworden.

Die erschütternde Erkenntnis dieses Tages ist, dass solch grausames Schicksal wie von Yvan Schneider jeden, aber auch absolut jeden Unbeteiligten jederzeit treffen kann. Yvan kannte das Mädchen kaum. Er hatte sie als Nachbarin vielleicht ein paar Mal in seinem Leben gesehen. Seine Hilfsbereitschaft wurde ihm zum Verhängnis. Das Mädchen, das Deniz E. gesagt hatte, dass Yvan ihr erster Mann gewesen wäre, lockte ihn aus dem Haus auf eine Obstwiese, wo zwei Täter ihn um Zigaretten fragten und sofort angefangen haben, auf ihn mit Baseballschlägern einzuschlagen und einzutreten bis er erschlagen und verblutet war. Daraufhin haben sie ihn versteckt, mit dem Mercedes Sprinter der Eltern von Deniz E. nach Stuttgart transportiert, zerstückelt, einbetoniert und im Neckar versenkt.

Auch der Vater von Deniz E. hat geholfen, die Leichenteile zu verstecken. Sein Vetter war in die Mordpläne eingeweiht. Und eine Laila K. in Stuttgart-Gablenberg hat ihre Wohnung zur Verfügung gestellt, wo die Leichenteile in Blumenkübel einbetoniert wurden. Gegen diese drei Täter wird eine gesonderte Verhandlung stattfinden.

Am Ende des Tages hat Roman K. ein Geständnis abgelegt. Allerdings behauptet er, nicht gewusst zu haben, dass der Haupttäter einen Mord plante. Es wäre „nur eine Abreibung“ vorgesehen gewesen.

Für diesen Mordprozess sind noch fünf Verhandlungstage vorgesehen. PI wird über alle noch ausstehenden relevanten Erkenntnisse und über den Prozessausgang direkt aus dem Stuttgarter Gerichtssaal berichten.




Was will der Schmock?

broder-schmock.jpgMit Broder sind wir nicht immer einig. Manchmal schimpfen wir auf ihn. Ein anderes Mal sind wir begeistert. Das ist ein gutes Zeichen. Es kommt selten vor, dass funktionierende Gehirne dasselbe denken. Am schönsten ist es, wenn wir mit Broder lachen können. Zum Beispiel über „Schweinchen Schlau“. So nennt Broder den Medienjournalisten und Internetblogwart Stefan Niggemeier, der von linken Medienspießern mit Preisen behängt wird, wie der Dorfapotheker mit Blechorden vom Schützenverein. Aber lesen Sie selbst.

Auf der Achse des Guten bekommt Deutschlands höchstdekorierter Schulaufsatzschreiber endlich die lang verdiente Abreibung:

Schweinchen Schlau ermittelt
Stefan Niggemeier ist ein „Medienjournalist“. Das klingt wie „Sättigungsbeilage“ oder „Speisegaststätte“. Am liebsten liest er BILD und stellt hinterher richtig, was er gelesen hat. Steht ihm der Sinn nach Höherem, nimmt er sich „Politically Incorrect“ vor; und ist er ganz besonders gut drauf, arrangiert er eine Verbindung zwischen PI und mir. Wie neulich in der FAS:
„’Politically Incorrect’ ist so etwas wie der unautorisierte, über die Stränge schlagende Fanklub von Broder und seinen Kollegen aus dem Netzwerk ‚Die Achse des Guten’, nur dass bei PI aus dem provokativen Gedanken ‚Intoleranz ist die neue Toleranz’ eine Legitimation zum undifferenzierten Hass wird…“
Niggemeiers Fanclub liegt dagegen im Dunstkreis der „Böhsen Onkelz“ oder hinter der Spatenbräu-Festhalle („Ochsen aller Art“) auf der Wiesn. Jetzt hat er sich wieder einen abgequält. Um zu beweisen, dass eine „Islamisierung Westeuropas“ nicht stattfindet, hat er ein paar Sätze aus einem Text von mir in seine Einzelteile zerlegt und dabei herausgefunden, dass es sich um einen Text von mir handelt. Eine erstaunliche Erkenntnis, die er nicht nur mit Suggestionen, Unterstellungen und Erfindungen anreichert, sondern auch in entscheidenden Details korrigiert. (…)

Was also will der Schmock? Keine Ahnung. Ich kann nicht ausschließen, dass er es weiß. Womöglich tut er es. Ich finde es aber erstaunlich, dass sich dafür kein Hinweis finden lässt. Aber vielleicht war es nur die Fingerübung eines bedeutenden Medienjournalisten, der für größere Aufgaben trainiert.

Lesen Sie den ganzen Text hier. Aber nicht alle auf einmal – nicht jeder hat so einen starken Hochleistungsserver wie PI!

» Fakten & Fiktionen: Broder über ‘Schweinchen Schlau’ Niggemeier




Deutscher Selbsthass Grund für Islamsympathie

Deutscher SelbsthassIm heutigen PI-Beitrag „Wieso der Islamismus Sympathisanten gewinnt“ wird im Wesentlichen auf die Angst verwiesen, die Menschen dazu antreiben könnte, dem Islamismus Sympathien entgegen zu bringen. Wahrscheinlich geht es letztlich um Angst, ja, jedoch in Sonderausprägungen. In meiner Sicht der Dinge geht es um Formen der Selbstskepsis, über Selbstverachtung, bis hin zum Selbsthass.

Vor einer Weile ging eine Mitteilung durch die Lande, dass Sozialisten bzw. Linke weniger glücklich durchs Leben gingen als Rechte bzw. Konservative. Dazu haben dänische Wissenschaftler tausende von Fragebögen aus 70 Ländern ausgewertet. Wie man sich fühle, so die provokante These, sei eine Frage der politischen Orientierung:

Je weiter links eine Person in ihrer politischen Einstellung steht, desto unglücklicher ist sie und umgekehrt.

Im Linksruck-Deutschland kann man das an einem speziellen UN-Index schön erkennen.
Die UN veröffentlicht seit 18 Jahren den „Human Development Index“, der die Lebensqualität in den einzelnen Ländern erfassen soll. Beim Ranking 2007 landete Deutschland auf dem 22. Platz und setzt damit seinen Abwärtstrend fort. Von allen hoch entwickelten Industrienationen liegt Deutschland auf dem letzten Platz. Sehr erstaunlich: Israel,wo man täglich mit Bombenalarmen und Selbstmordattentätern zu rechnen hat und das geradezu umzingelt ist von feindlich gesonnenen Staaten, die Israel vernichtet sehen wollen, ist nur ein Platz hinter Deutschland. Das überbevölkerte Japan ist unter den Top 10 und die „kapitalistischen Imperialisten“ USA sind zehn Plätze vor Deutschland. Die Zufriedenheit in Deutschland sackt immer mehr in Richtung der Zufriedenheit der Menschen in Schwellenländern ab.

Kein höher entwickeltes Land der Welt hat dermaßen große Probleme mit der eigenen Identität wie Deutschland. Wie das Allensbacher Institut herausfand, waren 58% der Deutschen während der WM verblüfft, dass das Land plötzlich so Flagge zeigen konnte, dass es zu so einer Identifikation mit dem eigenen Land kommen konnte. Vor allem ältere Mitbürger konnten ihren Augen kaum trauen. Die meisten, vor allem reifere und ältere, nehmen an, dass die deutsche Vergangenheit zu einer Unterdrückung patriotischer Gefühle zwingen müsse. Und natürlich gab es bei der WM im Angesicht der Fahnenmeere linke Mahner, die glaubten, Vorboten einer deutschen Hybris erspähen zu können.

Deutschland will vor allem bei Negativ-Themen die „rettende“ Vorreiterrolle spielen. Herausragend ist das Engagement der deutschen Politik beim sogenannten „Klimaschutz“, was durch eine übertriebene Angst- und Panikmache durch die linkslastige Politik gefördert und vorangetrieben wird.

Einige Dinge dürfen nicht angesprochen und auch nicht gelebt werden. Kritik an Ausländern ist politisch heikel und wird mit dem Hinweis auf die Verantwortung, die sich aus der deutschen Vergangenheit ergäbe, abgelehnt. Ja, das hat auch etwas mit Angst zu tun. Allerdings eben auch mit einer nicht unerheblichen Menge an Selbstverachtung und Selbstleugnung.

Nehmen wir den Begriff „Leitkultur“. Natürlich wird der von der Linken abgelehnt, denn die Linke verachtet das Deutsche und die Deutschen. Und mit dieser Verachtung kann fast alles an Weiterem erklärt werden, was „politisch inkorrekt“ sein soll. Sprüche wie „Deutsche sind scheiße“ sind nicht volksverhetzend, weil sie – gemäß Linke – ja sogar stimmen. Das Deutsche ist schlecht und da ist „Scheiße“ lediglich eine überspitzte Formulierung des ohnehin Gegebenen.

Natürlich entfällt auch eine differenzierte Betrachtung, sei es auf die Geschichte bezogen, sei es auf aktuelle Vorgänge bezogen (z.B. Kampfeinsatz). Mit Klimm- und Winkelzügen wird sich gedrückt und es verwundert den deutschen Michel, was andere da von den „scheiß Deutschen“ verlangen. Wissen die anderen denn gar nicht, mit welch einer verachtenswerten Nation sie es zu tun haben?

Wieso kann Integration hierzulande nicht funktionieren? Ganz einfach: wer würde sich freiwillig in ein Gebilde integrieren, das sich selbst verachtet? Bei einer Integration findet insbesondere eine Akzeptanz und Übernahme des Neuen statt. Was soll man denn akzeptieren oder gar übernehmen? Etwa die typisch deutsche Selbstverachtung oder die Warnung der Deutschen vor sich selbst?

Nein, die Deutschen machen es vor, sie, die nichts von sich halten, die wollen gar nicht, dass sich die Ausländer in die „scheiß“ Leitkultur der Deutschen integrieren. Die sollen lieber bei ihrer Kultur bleiben und sich eine Parallelgesellschaft in unserem Staate aufbauen, um mit uns gemeinsam auf uns zu spucken. Denn, so will es uns die Linke ständig einreden, nichts anderes haben wir Deutschen verdient, schließlich lastet die kollektive Erbschuld auf uns.

Letztlich handelt es sich um eine Form einer gesamtstaatlichen Posttraumatischen Belastungsstörung PTBS. Bei viel zu vielen, insbesondere reiferen und älteren (und das sind die politischen Entscheidungsträger), wabern unverarbeitete Kriegs- und Nachkriegserlebnisse bei all ihrem Handeln und Denken mit. Sie verachten sich selbst, aber weil sie das Gefühl nicht pausenlos akzeptieren können, werden Feindbilder gesucht, auf die die Verachtung übertragen werden kann. Die Feindbilder sind beliebig austauschbar, so nehme man z.B. die „spießigen“ Rentner (d.h. nichts anderes als Alt-Nazis), die „lebenslustige“ Jugendliche mit ihren braun gefärbten Gängeleien tagtäglich unflätig nerven. Ganz schlimm ist natürlich „die Rechte“ und die ist sogar so schlimm, dass man eifrig selbst Hakenkreuze an Wände malen muss, um deutlicher auf das Problem hinweisen zu können.

Die Linke würde am liebsten den Morgenthau-Plan nachträglich umsetzen (und arbeitet ja auch gründlich daran). Allerdings in einer speziellen Variante: Morgenthau ja, der muss aber bio-ökologisch sein und aus integriertem Anbau bestehen. Dann droht von den „scheiß“ Deutschen endlich (!) auch keine Gefahr mehr – nicht mal (leit-) kulturell.

(Gastbeitrag von Yep)




Verschleiern: Die neue Aufgabe der Medien

MedienschleierFrüher war alles besser, sagte mein Opa oft, was bei mir immer ein Schmunzeln auslöste. Doch manchmal möchte ich diesen Satz selbst aussprechen. Man nehme doch mal die Medien. Früher war es die Aufgabe der freien Medien, die schonungslose Wahrheit ans Licht zu bringen und die Menschen über Fakten aufzuklären.

Bei Wikipedia findet man folgende Erklärung:

„Die Informationsfunktion ist die wichtigste Funktion der Massenmedien: Die Medien vermitteln Wissen und Erfahrungen, die wir nicht persönlich machen können, z. B. weil wir nicht vor Ort sein können.

Viele Journalisten mussten in vergangenen Zeiten ihre Wahrheitsliebe mit dem Leben bezahlen. In Zeiten von Diktaturen, wie in der NS-Zeit oder in kommunistischen Regimes, wurden sie verfolgt und in Konzentrationslager gesteckt. Man müsste annehmen, dass sich heutige Journalisten dessen bewusst sind und sich diesem Streben nach Wahrheit verpflichtet fühlen. Doch weit gefehlt. Die neue selbstgesetzte Aufgabe der Medien heißt: Verschleiern. Der Medienkonsument soll nicht mehr die schonungslose Wahrheit erfahren, sondern eine relativierte, verweichlichte und verschleierte Sicht auf die Wahrheit. Nehmen wir doch den Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 6. Februar 2008, über den PI vor drei Tagen schon einmal berichtete:

Saarbrücken. Zu einer blutigen Schlägerei kam es am Sonntagmorgen vor der Saarbrücker Congresshalle. Nach Angaben der Polizei wurden gegen 4.25 Uhr eine 29 Jahre alte Frau und ein 30 Jahre alter Mann von zwei unbekannten Männern angegriffen. Die Frau erlitt eine Prellung am Kopf, der Mann einen Platzwunde über dem linken Auge. Schlimmer noch erging es einem 59-jährigen Mann aus Ottweiler, der schlichtend eingreifen wollte: Er wurde brutal zusammengeschlagen. Auch als das Opfer bereits am Boden lag, traten die zwei Täter auf ihn ein. Kurz schien es, als ob sie von ihm ablassen und Richtung Burbach flüchten würden. Aber schon nach ein paar Schritten kamen sie zurück und traten dem hilflosen Mann mehrfach an den Kopf und ins Gesicht. Erst als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hinzukamen, flüchteten die Männer Richtung Eurobahnhof. Der 59-Jährige erlitt schwerste Kopf- und Gesichtsverletzungen. Lebensgefahr besteht nicht; bleibende Schäden sind nicht auszuschließen. Bei den Tätern handelt es sich um zwei junge Männer, beide etwa 25 Jahre alt und 1,70 m groß. Einer der Schläger trug ein weißes Hemd.

Wieso eigentlich Schlägerei? Damit wird dem Leser suggeriert, dass sich wohl einige Saufköppe miteinander in die Wolle gekriegt haben. Wenn aber ein Mann, der SCHLICHTEND einem Pärchen zu Hilfe eilt, brutal zusammengetreten wird, selbst dann noch, wenn er wehrlos auf dem Boden liegt, dann ist das keine Schlägerei, sondern ein brutaler Überfall oder ein versuchter Totschlag.

Des Weiteren wird berichtet, dass ein „Mann mit weißem Hemd“ gesucht wird. Hierzu muss man wissen, dass es sich bei dem Mann um einen Jugendlichen mit arabischer oder orientalischer Herkunft handelt, was man ihm auch ansieht. Doch dies wird natürlich nicht gesagt. Warum? Weil der heutige Journalist nicht an der Wahrheit sondern an der politischen Korrektheit seiner Aussagen interessiert ist. Und dabei billigend in Kauf nimmt, dass er damit die Wahrheit verschleiert. Hierzu fällt mir eine Anekdote aus meinem Leben ein.

Zusammen mit meinem Onkel schaute ich eines Tages Boxkämpfe an. Ich war kurz weg und als ich wiederkam war ein neuer Kampf am laufen. Geboxt haben zwei US-Amerikaner, ein Weißer und ein Schwarzer. Beide hatten schwarze oder zumindest sehr dunkle Shorts an, nur hatten die Shorts des einen noch weiße Bändchen dran. Der Kommentator sagte, dass Smith, offensichtlich einer der Boxer, in den Kampf zurückfindet. Ich fragte: Welcher ist denn Smith? Mein Onkel: Der mit den weißen Bändchen. Wir schauten uns an und lachten los. Die absurde Idee meines Onkels, die Boxer am Bändchen zu unterscheiden, obwohl die Hautfarbe ein besseres Unterscheidungsmerkmal war, war ein Witz, über den wir nachher noch sehr oft gelacht haben.

Heute lache ich nicht mehr drüber. Denn was damals ironisch gemeint war, ist in der heutigen Medienlandschaft zur Regel geworden. Journalisten, die sich noch trauen, die Wahrheit auszusprechen, sind rar geworden. Heute lautet die Frage eines Journalisten an sich selbst, bevor er mit einem Artikel beginnt, nicht: „Wie kann ich die Wahrheit dem Leser vermitteln?“, sondern „Was löse ich damit aus?“ Und oft lautet die Antwort, wenn es um Themen geht, in denen Migranten oder Moslems negativ dargestellt werden könnten: nichts als Ärger. Der Journalist sieht vor dem geistigen Auge die Proteste von Migrantenverbänden, die auf ihn zukommen, die Demos, die Beleidigungen, er wäre ein Nazi, womöglich sieht er die schon üblichen Morddrohungen und knickt ein. Er fängt also an zu verschleiern, um sich bloß mit keinem anzulegen. Und selbst wenn das bedeutet, sich selbst zu verleugnen und seine eigene Arbeiten zu zensieren, wie aktuell in dem Fall des ARD-Tatorts, der abgesetzt wurde, weil die Täter dort einen türkischen Hintergrund haben.

In der Vergangenheit waren Journalisten der Wahrheit, heute sind sie nur der eigenen Karriere verpflichtet. Und dies geht nur, wenn man nicht aneckt. Und die Wahrheit? Die wird unter einem Schleier aus Halbwahrheiten und Floskeln versteckt. Willkommen im Europa des 21. Jahrhunderts. Es lebe die Selbstzensur!

(Gastbeitrag von Bluewing)




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Mal was anderes: Türken gegen Punks

punk.jpgImmer Rentner verprügeln ist auf die Dauer auch langweilig. Eine Gruppe von 10 Türken legte sich deshalb in Frankfurt mit 15 Punks an. Die Schlacht, bei der unbeteiligte Zuschauer sich ausnahmsweise über jeden Treffer freuen konnten, endete unentschieden, nachdem ein Polizeibeamter einen Warnschuss abgab.

Der Spiegel berichtet:

15 Punks trafen auf 10 junge Türken. Die Kontrahenten bewarfen sich zunächst mit Steinen und Bierflaschen – dann gingen sie mit Eisenstangen aufeinander los. Die herbeigeeilten Polizisten waren zunächst machtlos, auch in ihre Richtung flogen plötzlich Gegenstände.

Einer der Beamten zog schließlich seine Dienstwaffe, richtete sie gen Himmel und gab einen Warnschuss ab. Offenbar brachte der Knall die Kampfhähne zum Innehalten. Der Schuss sorgte dafür, dass die Schläger voneinander abließen.

Eine Konstellation, die noch einiges Potential für künftige Kulturbereicherung enthält. Denn außer dem gemeinsamen Hass auf die sie ernährende Mehrheitsgesellschaft kann man sich kaum gegensätzlichere Gruppen als konsumorientierte, geschniegelte, rechtsradikale Türken, und Punks, die all das entschieden ablehnen, vorstellen. Hier und da scheinen die Gegensätze allmählich ins Bewußtsein vorzudringen. Pack schlägt sich. Macht nix.




Wieso der Islamismus Sympathisanten gewinnt

Claudia Roth ein stück weit traurigClaudia Roth ist gar nicht gemeint. Sie steht stellvertretend für alle, die sie selbstverschuldet repräsentiert und die den Papst für eine schlimmere Bedrohung halten als Achmadinedschad, die beim Wort Leitkultur aus den Latschen kippen und das Kopftuch für Ausdruck von Stolz und Identität – bei anderen – halten oder die, das war nur einer, in der taz artikeln, Muhabbet habe nur im privaten Bereich und auch nur einer unhaltbaren Anschuldigung zufolge, wogegen Provokateure wie Ralph Giordano und so weiter.

Bekanntlich ist der Intellekt ein unzuverlässiger Freund; er korrigiert eine vorgefasste Meinung nicht, sondern wertet die Eindrücke so, dass sie die bisherigen Auffassungen bestätigen. Deshalb passt ein Artikel über die Hamas genauso für die einen in das Bild von der Hamas wie für die anderen in das über den einseitigen Autor, der wieder nur. Für jeden ist die gegenteilige Ansicht nichts als Realitätsverleugnung.

Dagegen gewinnen wir anhand der Leserkommentare ein Bild über die Leser von Spiegel-online, das den Slogan, Spiegel-Leser wüssten mehr, unhaltbar erscheinen lässt. Vielleicht sind auch nur die wenigen Kommentarverfasser ausgenommen dumm. Das wäre ihr Problem, solange sie ihre Dummheit für sich behielten. Tun sie nicht, deshalb ist es unseres.

Doch glauben sich diese Dummbratzen genauso im Recht wie wir, wenn wir sagen, sie führen den Titel Homo Sapiens zu Unrecht. Woran aber erkennen wir, dass wir nicht den gleichen Irrtümern aufsitzen, wo wir doch ebenfalls unser logisches System für widerspruchsfrei halten?
Wer sich einmal dazu entschlossen hat, moralisch unangreifbar zu sein, muss mangels Handlungsmöglichkeiten eine als moralisch gut anerkannte Ideologie vertreten. In unserer pluralistischen Gesellschaft besteht sogar hierfür ein breites Angebot an Wahlmöglichkeiten.
Dennoch gibt es Unterschiede in der Rezeption von abweichenden Aussagen. Äußert zum Beispiel jemand die These, „Die Wiedervereinigung ist gescheitert“, kommen Reaktionen zur Sache; lag an der Währungsunion, war so gewollt oder ist doch ganz prima gelaufen. Äußert jemand, „Die Integration ist gescheitert“, hat er ein Problem; die Reaktionen ergehen zur Person, mindestens zur Frage, ob man das sagen dürfe, nicht einmal aber dazu, wie er zu dieser Ansicht gelangt. Hier liegt das untrügliche Zeichen, dass eben nicht auf gleicher Argumentationsebene und nur aus verschiedenen, möglicherweise vermittelbaren Positionen gestritten wird.

Eine Religion als die des Friedens zu titulieren, ist risikolos, wogegen die leichte Nachfrage: „Was für eines Friedens?“ zu Wirkungen führen kann, die natürlich alle mit dem Islam nichts zu tun haben und bei uns hat das Christentum auch Dinge getan, die mit dem Islam nichts zu tun haben.

Tolerieren, um die Gemäßigten nicht zu radikalisieren, und die anderen Gemäßigten in die radikale Ecke stellen und sich distanzieren – beides kann begründet sein, aber nicht zugleich. Ebenso verwunderlich ist die Rollenverteilung beim Thema Islam. Der politische Islam steht gegen alles, was jemals als Links in Betracht gekommen wäre.

Seltsam, nicht wahr? Es sind dieselben Leute, die eigentlich unvereinbare Thesen vertreten.
Was für ein Problem haben die? Dasselbe wie alle anderen, die Angst vor dem Islam.

Um sie zu verarbeiten oder wenigstens mit ihr umzugehen, wird die Lage verharmlost und beschönigt. Claudia Roth und ihre Freunde haben nie die Kompetenz über ihr eigenes Leben erlangt, sondern sind in der infantilen Phase steckengeblieben. Gut ist, was gut gemeint ist, böse ist, wo sie paar draufkriegen. Die gewaltfreie Erziehung ist für sie noch nicht beendet, sie wollen sich als brave Kinder aufführen, um ihre Interessen durchzusetzen.

Sie können nicht unterscheiden zwischen Angst und Schuldgefühlen. Sie versuchen, sich gemein zu machen mit dem, was sie eigentlich fürchten, sie wollen sich damit abgrenzen und Verantwortung leugnen. In ihrer magischen, archaischen Vorstellung ist derjenige, der das Problem benennt, der Verursacher, er beschreit und beschwört den, über den wir nicht reden.
Woher wissen wir das jetzt, wie kommen wir zu solchen Unterstellungen?
Die Sprache verrät es.

„Multikulturell“ klingt nett und aufgeschlossen, offenbart doch aber den Willen zur Abgrenzung. Das ist eben nicht unsere, sondern deren Kultur, damit haben wir nichts zu tun, nicht unser Problem. Geht uns nichts an. Hoffentlich. Bitte.

Der „Problembezirk“ hat Bezirksprobleme, eingegrenzt auf anderswo, nicht bei uns.
„Jugendgewalt“ wird zwar mehr, wächst sich aber irgendwann aus und wird als Seniorengewalt doch sicher zivilisierte Formen annehmen, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

„Bei uns hat es solche Sitten auch gegeben“ im Mittelalter, als ob die Mitbürger sich im Mittelalter befänden und damit zu einer anderen Zeit als wir. Sie sind nicht einmal unsere Zeitgenossen, was sollen wir also, vorbei ist vorbei. Wir sind jedenfalls damit durch, und wenn wir nicht eine multitemporale Gesellschaft postulieren, würde das alles plötzlich hier und jetzt stattfinden, das wollen wir nicht.

Die Rentnergeneration habe durch ihr provokatives Verhalten die Angriffe in der U-Bahn zu verantworten – es gibt also einen Sinn darin, es gibt Schuldige, die nicht wir sind, die damit nichts zu tun haben, so dass wir uns nicht bedroht fühlen; he, Leute, wir sind doch auf eurer Seite, hier haben wir auch die taz, schaut, Moment, wir sind es doch!

„Dialog“ impliziert einen Gesprächspartner, der ein Interesse an Verständigung hat, auf jeden Fall ein Gegenüber ist und damit ein anderer, jemand mit Positionen, die genauso beliebig sind wie unsere. Wir identifizieren uns darüber, wir bleiben wir. Der Dialog wird deshalb immer gefordert, aber von niemandem geführt. Er ist nur als Vision von Nutzen, und deshalb sind diejenigen, die davon nichts halten, die Hindernisse, die beinah die schöne Integration durch ihre Gegenstimmen zerstören.

Wenn das richtig wäre, könnten die Gegenstimmen gar nichts ausrichten. „Präventionsarbeit“, „Integrationsanstrengungen“, „Chancen auf Aufstieg gewähren“, diese Schlagwörter sollen den Dämon bannen, bedeuten sie doch unsere Überlegenheit, denn wer so etwas in der Hand hat, besitzt die Kontrolle. Die bösen Provokateure stellen genau dies in Frage. Sie sind selbst schuld, wenn ihnen dafür etwas zustößt, nicht wir, weshalb wir etwas ruhiger schlafen können.

Man sehe Claudia Roth in die Augen, wenn sie von Islam und Integration redet. Ihr Ausdruck ist nicht Dummheit, sondern Angst.

(Gastbeitrag von Nils Michael und Oliver Weber von Darvins Illustrierte, das Unterhaltungsmagazin für die schweigende Mehrheit)




Email eines stolzen Türken

BMW TürkeDie PI-Fangemeinde wird immer größer und hat mittlerweile auch die möglichen Absolventen künftiger türkischer Elite-Universitäten in Deutschland erreicht. Einer der hoffnungsvollen Nachwuchsakademiker, KKSerdar, schickte uns zu seiner zweisprachigen Email, die punktuell noch orthographische Schwächen aufweist, die URL zu seinem Internetprofil. Wir alle in der Redaktion waren der einhelligen Meinung: Deutschland, du brauchst dir um deine Zukunft keine Sorgen mehr zu machen!

verfickten hurensöhne deutsche? rasse.
scheiss deutsche wollen uns? verbrennen wie die juden. killt diesen hundesöhne nazis. in den kampf
scheiss deutschen hurensöhne ihr wolltet krieg ihr? werdet ihn bekommen
deustche sidn derletzet dreck ganzklar ! ich kenne sie? wirklich gut und sie werden immer dreckiger geld haben sie schon aber nicht merh lange !
ich freue mich schon drauf wenn die deustchen es endich mit uns aufnehmen im 1 weltkrieg haben wir den geholfen udn das ist der dank die schweine wir haben deren land aufgebaut udn das ist der dank ! jtzt müssen wir uns auif den sinnvollsten krieg vorbereiten dEutschland? muss brennen
Du schwachmat. Was meinst du was passieren würde, wenn diese DEUTSCHEN FEUERWEHRMÄNNER, WELCHE AUFGRUND AUSLÄNDISCHER ARBEITER WIEDER IN EINEM QUALITATIVEN DEUTSCHLAND GROß GEWORDEN SIND, nicht geholfen hätten. Rate mal was dann passieren würde
Mein Urgroßvater war schon 1962 hier und hat DEINE TRÜMMERN AUFGEBAUT. Das ist der Respekt den ich jetzt bekomme. Ihr seid alle gleich. Und NEIN, ICH WERDE MICH AUCH NICHT VERÄNDERN. FEUER BEKÄMPFE ICH MIT FEUER
Wir wissen, dass die Deutschen schiss haben. Angst vor der Wahrheit. In jedem Deutschen steckt ein kleiner Nazi. Das ist aber vollkommen normal. Erst vor einer oder zwei Generationen haben die Eltern oder Großeltern ganze Religionen verrottet. Eins weiß ich. Die Türken lassen sich das nicht mit sich machen. LEUTE!!!!WAS MEINT WAS PASSIEREN WIRD NACHDEM BESTÄTIGT WIRD, DASS ES EIN ANSCHLAG WAR???
we won’t? forget this germans!!!
fuckin? germans dont mess with turks
fuckin nazi scum. They’re so strong when it coms to kill childern. I hope they get what they deserve and die by turkish hands. I hope that all the turks in germany? tach them a lesson.
Weblink http://www.ednetz.de/mitglied/**KKSerdar**/index.html




Antifa: Terrorplanung gegen Bundeswehr

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Es ist noch immer erstaunlich, was man sich leisten kann, wenn Deutschlands Dressurelite die schützende Hand über bestimmte Gruppen hält. Linksfaschisten der Antifa führen jetzt eine Konferenz durch, auf der terroristische Anschläge auf die Bundeswehr geplant werden sollen. Die Veranstaltung wird öffentlich beworben.

Auf dem linksextremistischen Internetportal Indymedia gefunden:

„Das eigentliche Problem ist doch, dass es zu wenig Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge gibt.“ Dies wurde auf einer der ersten Vollversammlungen nach den Verhaftungen von Axel, Olli, Florian und Andrej geäußert. Daraufhin haben wir aus Solidarität mit den Beschuldigten eine Veranstaltung vorbereitet, in der die Politik, die in dem Verfahren kriminalisiert wird, ins Zentrum gerückt wird.

Der versuchte Brandanschlag auf Militärlastwagen der Bundeswehr und die Verhaftungen Ende Juli 2007 haben uns nicht nur mit der Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit §129a-Verfahren und Antirepressionsarbeit konfrontiert. Sie haben auch bewirkt, dass wir uns mit einem in der radikalen Linken seit geraumer Zeit wenig bearbeiteten Thema intensiver beschäftigen: Der notwendigen Mobilisierung gegen Krieg und Militarisierung.

In der Veranstaltung am 23. Februar werden die Legitimität und Notwendigkeit von antimilitaristischem Widerstand und direktem Eingreifen im Sinne selbstorganisierter Abrüstung zur Debatte gestellt.

Eingeladen sind AktivistInnen aus verschiedenen europäischen Ländern, die über Sabotage- und Blockadeaktionen gegen Kriegsgerät berichten:

– aus den Niederlanden eine Aktivistin, die eine militärische Satellitenanlage zerstört hat.
– aus Irland ein Aktivist, der in Shannon ein Militärflugzeug beschädigt hat.
– aus Belgien ein Aktivist, der Militärtransporte blockiert hat.
– aus der BRD eine Aktivistin, die an der versuchten Blockade des Autobahnkreuzes am Frankfurter Flughafen beteiligt war.

Wir wünschen uns eine anregende Diskussion für eine erfolgreiche Zukunft des antimilitaristischen Widerstands.

Veranstaltung: Kriegsgerät interessiert uns brennend!

Antimilitaristische Blockade- und Sabotageaktionen in Europa.
Mit AktivistInnen aus Irland, Belgien, Holland und der BRD.

Samstag, 23. Februar 2008 um 18:00 Uhr
im Statthaus Böcklerpark, Prinzenstr. 1, Berlin

» Email ans Bundesverteidigungsministerium

Spürnase: D.N.Reb




Youssef, unser Retter!

kofferbomber13.jpgEr ist noch keine 1001 Nächte in Untersuchungshaft. Trotzdem brauchen seine orientalischen Märchen den Vergleich mit dem historischen Vorbild nicht zu scheuen. Kofferbomber Youssef El H. lügt, dass sich die Balken im Düsseldorfer Gerichtssaal biegen. Wenn sich genug Dumme finden, die ihm glauben wollen, könnte er ein heißer Kandidat fürs Bundesverdienstkreuz werden. Oder ein deutscher Volksheiliger wie Murat Kurnaz.

Aus der Rhein-Neckar-Zeitung:

«Ich bin froh, im letzten Moment verhindert zu haben, dass Unschuldige gestorben sind», sagte der 23-jährige Libanese Youssef El H. dem Staatsschutzsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. Er habe zwar die Sprengsätze maßgeblich gebaut und im Juli 2006 auch eine der Bomben in einem Zug deponiert, sei aber wegen massiver Zweifel davon abgerückt, unschuldige Zivilisten töten zu wollen.

«Ich war mir 100-prozentig sicher, dass das, was wir da gemacht haben, nicht explodieren kann – ohne Sauerstoff in der Gasflasche.» Deswegen sei er auch vor der Tat gut gelaunt und sehr ruhig gewesen. In seinen ausführlichen Schilderungen in arabischer Sprache beschuldigte er seinen bereits in Beirut inhaftierten Komplizen, ihn angestiftet zu haben. «Wir haben die Pflicht, Zivilisten zu töten, wenn der Prophet beleidigt wird», habe Jihad H. ihm gesagt.

Er habe ihm dies mit Koranversen und religiösen Gutachten aus dem Internet belegen wollen. «Ich konnte ihm nicht widersprechen, aber mein Herz fühlte sich nicht wohl bei dieser Sache», betonte der 23-Jährige. «Ich glaubte an den Dschihad und war gegen die US-Präsenz im Irak, war aber gegen Gewalt gegenüber Zivilisten.» Schließlich habe er dem intensiven Drängen Jihad H.s nachgegeben und grundsätzlich zugestimmt, die Anschläge zu begehen. Seine Zweifel seien aber wieder stärker geworden.

Als Jihad H. dann betende Muslime in einer Kölner Moschee als Ungläubige beschimpft habe, habe dies das Vertrauen zu ihm zerrüttet. «Ich habe mir gedacht, der weiß gar nicht, was er da macht.» Als der Krieg im Libanon ausgebrochen und einer seiner Brüder getötet worden sei, sei er «mit den Nerven völlig fertig gewesen» und habe dies als «Strafe Gottes» für seinen Plan empfunden. Jihad H. habe ihn aber gedrängt, die Bomben fertig zu bauen. Er sei zu diesem Zeitpunkt bereits innerlich entschlossen gewesen, den dritten Teil des Bombenplans, die Bildung eines explosiven chemischen Gemischs, nicht mehr umzusetzen.

Sein Komplize habe dies anscheinend nicht bemerkt, weil er sich beim Bombenbau auf ihn verlassen habe, sagte Youssef El. H.. Außerdem hätten sie die aus dem Internet heruntergeladene Bauanleitung für die Bombe bereits wieder gelöscht gehabt. Nur er habe den Plan auswendig gelernt.

Im Libanon, wo man im Umgang mit orientalischen Erzählungen geübter ist, wurde unser Wohltäter bereits zu lebenslanger Haft verurteilt. Was ihn vermutlich lebenslang vor der Abschiebung in seine Heimat bewahren wird. Komplize Jihad H., der so dumm war, Deutschland nach der Tat zu verlassen, erhielt dort 12 Jahre Haft. Seine Geschichte war allerdings auch einfacher. Jihad hatte behauptet, die Drähte der Bombe absichtlich vertauscht zu haben, um uns zu retten. Irgendwie rührend, wie sich muslimische Bombenbauer bemühen, niemand zu verletzen!




Erdogans koloniale Eroberungspolitik

Eroberer ErdoganDer türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei seiner heutigen Rede in der Köln-Arena Klartext gesprochen. Er will nicht Assimilierung, sondern die in Deutschland lebenden Türken kulturell separiert als isolierte türkisch-islamische Kolonien sehen. Unter Integration versteht Erdogan die institutionelle Unterwanderung Deutschlands mit seinen radikal-islamischen Gefolgsleuten. Erdogan will zuerst die Türkei re-islamisieren, und dann Deutschland und Europa islamisieren. Seine Sprache ist die eines Eroberers, der im eigenen Unrecht Tugenden sieht, und in der Hinwendung zum Grundgesetz das „Verbrechen der Assimilierung“.

Erdogans politische Programmatik ist der Koran. Die Aufhebung des türkischen Säkularismus in der Türkei, die Umerziehung der Türken zu radikal-islamischen Gefolgsleuten und die Ausbreitung der islamischen Ideologie gemäß Koran. Das schließt die türkischen Kolonien im Ausland mit ein.

Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn sich die in Europa lebenden Türken weiterhin, oder wieder, als türkische Moslems sehen. Wenn sie ihre Kultur als höherwertig betrachten, die Lehre des Islam als überlegen gegenüber Grundgesetz und Menschenrechten. Der Islam verbietet bei Todesstrafe die Hinwendung zu anderen, humaneren Religionen oder zum Atheismus. Ebenso wird eine säkulare Variante des Islam von Erdogans Bewegung abgelehnt und bekämpft. Schön „demokratisch“ bislang, durch massive Propaganda in abertausenden Moscheen, die der islamischen türkischen Religionsbehörde DITIB unterstehen. So legt Erdogan die Basis für eine islamisch-fundamentalistische Wählerschaft, die den Weg der Türkei in eine islamische Diktatur als erstrebenswert verinnerlicht hat.

„Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

All dies muss man berücksichtigen, wenn man Erdogans heutige Aussagen betrachtet:

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat die in Deutschland lebenden Türken in einer von Jubel und tosendem Applaus begleiteten Rede in der Kölnarena vor einer zu starken Anpassung gewarnt. „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte er vor etwa 16.000 überwiegend türkischen Zuhörern

Für einen frommen Moslem wie Erdogan ist es praktizierter Glaube, angewandter Dschihad, den Islam zu verbreiten und die Türkei zu re-islamisieren. Er kann gar nicht anders, als nach Weisung des Koran zu verhindern, dass Moslems vom Glauben abfallen und ihrerseits die Pflicht zum Dschihad vergessen oder ignorieren. Für Erdogan ist die islamische Gesellschaftsform die beste aller Lebensformen. Darum versteht er die Hinwendung zu westlichen Menschenrechten als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, weil für ihn der Islam in all seiner Intoleranz (Ablehnung von Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit), seiner Grausamkeit (Zwangsehen, Ehrenmorde, innerfamiliäre Gewalt,…) und Willkür (blinde Gehorsamsforderung gegenüber dem Islam, Diskriminierung von Minderheiten und Ungläubigen,…) eine Kultur der „Menschlichkeit“ darstellt. Die einzige Kultur, und die einzig wirklich sinnvollen Gesetze, die direkt von Allah stammen. Die einzige existenzberechtigte Kultur überhaupt, abgesehen von den diskriminierten Dhimmireligionen, genannt Buchreligionen. Darum gibt er eine klare Anweisung:

„Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“ Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen, aber die türkische Sprache dürfe darüber nicht vernachlässigt werden. Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren.

Während unsere Dhimmipolitiker und Dhimmimedien permanent in geradezu verleumderischer Art die Schuld für das Integrationsdesaster mit vielen Moslems ausschließlich bei uns suchen, uns permanent Ausgrenzung vorwerfen, Versagen in der Bildungspolitik, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, mangelnde Weltoffenheit ect., erklärt uns Erdogan, dass islamisch motivierte Integrationsverweigerung ein Verhaltensideal für die Türken in Deutschland sein soll. Was man eigentlich auch schon deshalb wissen könnte, weil alle Nicht-Moslems sich ziemlich gut und problemarm, sogar meist völlig problemfrei, integrieren. Doch der Schmusekurs mit dem Islam unserer Politiker verträgt nicht offen genannte Fakten, darum muss der Schuldige – für welche Probleme auch immer – mit dem Islam und Moslems bei uns gesucht werden. Die Offenheit Erdogans, der über die DITIB schon seit Jahren Desintegrationsbotschaften mittels Hinwendungpropaganda zum Islam bewirkt, werden unsere Pro-Erdogan-Politiker und Medien schon bald unter den Teppich kehren und in die Erdogan- und Islamidealisierungen zurück fallen (siehe Erdogan-Kennedy-Vergleich).

Assimilierung der hier lebenden Türken als echte Integration auf Basis der Werteakzeptanz des Grundgesetzes ist auch von der deutschen Politik oftmals nicht wirklich gewollt, sondern es wird vielfach das Recht auf Wahrung der „kulturellen Identität“ betont. Angefangen bei der Fürsprache der islamischen Geschlechterapartheid – eine klar gegen die Antidiskriminierungsvorgaben des Grundgesetzes gerichtete Ideologie. Erdogan findet in Europa viele Verbündete, und seien seine Aussagen auch noch so „radikal“. Er kann es sich leisten, die Maske fallen zu lassen, lange vor dem Ziel, weil er treffend einschätzt, dass Europas Politiker und Medien ganz überwiegend seine Ziele teilen.

Erdogan, der demokratische Islamist

Erdogan ist ein Liebling westlicher Politiker und Medien, obwohl seine skandalösen Aussagen allseits bekannt sind und seine Politik genau diesen Aussagen entspricht:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Von einem „moderaten Islam“ hält Erdogan nichts. Jeder, der den Koran kennt, weiß das natürlich – nur unsere Politiker und Medien anscheinend nicht.

Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.

Über den Islam sagte Erdogan:

„Unsere Religion ist ohne Fehler“.

Wo soll da „Weltoffenheit“ und Integrationswille herkommen, wenn man sowas glaubt?

Die EU sei doch kein „Christenclub“. Der Islam stehe für „Frieden und Toleranz gegenüber Andersgläubigen“. Wer den Islam mit etwas anderem assoziiere, „kennt den Islam nicht“. (Aus der Übersetzung einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 09.02.2008. Quelle: Spiegel-Online)

Zugleich warnte der türkische Premier davor, den Islam als Argument gegen einen Beitritt zu missbrauchen.

Gerade so, als wäre der Islam keine politische Ideologie, die die Menschenrechte ablehnt und bekämpft. Also unsere Freiheiten und Rechte hier genauso aufheben will, wie Erdogan es in der Türkei im Sinne des Islam anstrebt.

Erdogan ist das Musterbeispiel eines unehrlichen Politikers, der vor krassesten Behauptungen, die nicht im geringsten mit der Wahrheit übereinstimmen, nicht zurück schreckt. Sein religiöses Idol Mohammed, der Begründer des Islam, war ein ausgesprochen grausamer, extrem intoleranter Gewaltherrscher, der gnadenlos die Menschen vor die Wahl stellte, zum Islam zu konvertieren, oder zu sterben. Fallbeispiel hierfür ist das Judenmassaker von Medina. Intoleranz, gnadenloser Hass gegen Andersgläubige, Kampf bis zur totalen Unterwerfung oder Vernichtung – so hat der Prophet des Islam geherrscht, und entsprechend ist der Inhalt seiner Lehre.

Erdogan weiß um den Propheten Bescheid. Uns schildert er den Islam komplett verfälscht, um einen propagandistischen Vorteil zu erringen. Würde er tatsächlich meinen was der sagt, müsste er die islamischen Unterdrückungsregime im Iran und am Golf als „unislamisch“, als kenntnislos gegenüber dem Islam bezeichnen. Es ist typische Taqiyya, das gezielte belügen von Ungläubigen, was Erdogan uns permanent über den Islam auftischt.

Türken im Ausland sollen Türken bleiben

Erdogan versteht sich weiterhin als Regent und Herrscher der Türken im Ausland, bzw. wird er dargestellt als „Führer“ der Türken, auch der im Ausland lebenden Türken. Selbst dann, wenn diese eine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Er spielt sich auf als Interessenvertreter der in Deutschland lebenden Türken und schürt Ressentiments gegen Deutschland und Deutsche, indem er wegen eines Hausbrandes, bei dem Türken zu Tode kamen, bösartigste Assoziationen weckte (Solingen). Er spielte bewusst mit dem Feuer, polarisierte und wiegelte auf, um sich dann als „Beschützer“ der Türken in Deutschland in Szene zu setzen. Unsere Medien feiern ihn allerdings nun als großartigen Beschwichtiger, und unterschlagen uns zumeist, dass Erdogan selbst zuvor den Hass gegen Deutschland und Deutsche gesät hat.

„Egal wo der Türke auch geboren ist, er bleibt ein Türke“, sagt ein Funktionär der türkischen Regierungspartei AKP. Die Botschaft aller Redner ist die Gleiche: Erdogan wird an diesem Nachmittag seinen Auslandsbesuch unterbrechen. Die Kölnarena ist heute Teil der Türkei.

Passend dazu ruft Erdogan zur Unterwanderung unseres freiheitlich-demokratischen Staates durch seine radikal-islamischen Anhänger auf.

Die Türken müssten im Ausland besser und selbstbewusster für ihre Interessen eintreten, forderte Erdogan. „Seit über 40 Jahren tragen Türken zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bei.“ Vor diesem Hintergrund frage man sich, warum es noch keinen türkischen Bürgermeister gebe. Auch in den nationalen Parlamenten Deutschlands und anderer EU-Länder und im Europaparlament sollten mehr türkische Abgeordnete sitzen.

Erdogans demografischer Dschihad

Erdogan lehnt selbst Minimalanforderungen von deutscher Seite an einwandernde Türken ab, sich zu integrieren. Das Erlernen weniger deutscher Worte wird als Zumutung dargestellt. Die Zuzugsbeschränkungen dienen auch der Erschwerung von Zwangsehen, Einem äusserst schwerwiegenden Verbrechen, das allerdings in der islamischen Welt, die eine freie Partnerfindung und Partnerwahl gemäss Koran nicht vorsieht und im Regelfall auch nicht duldet. Darin sieht Erdogan keinen Misstand, wohl aber in der versuchten Verhinderung. Erdogan will, dass der türkische Export rückständiger, ungebildeter türkischer Bräute aufrecht erhalten bleibt, obwohl sich so die Integration der Kinder dieser Frauen in Deutschland wirksam blockieren lässt. Wenn es nach Erdogan geht, soll jeder Türke wie es ihm beliebt in Deutschland einwandern können – weshalb Erdogan so vehement den EU-Beitritt anstrebt.

Erdogan strebt die demografische Eroberung Europas an. Vom Resultat her zwar unblutig, aber politisch das selbe wie eine militärische Eroberung. Europa hält dieses Ansinnen jedoch für völlig legitim, obwohl die Folgen einer Islamisierung offensichtlich sind. Europa unterstützt den demografischen Dschihad Erdogans sogar ausdrücklich mit dem EU-Beitritt der Türkei.

Erdogan – ein Politiker der rechtsradikale Kriterien erfüllt

Kein westlicher Politiker könnte sich herausnehmen, was sich Erdogan erlaubt. Er würde geächtet und verachtet. Doch Erdogan gilt fast durchweg als Musterdemokrat, obwohl er die Menschenrechte ablehnt und bekämpft.

Erdogans rechtsradikale Aussagen sind:

– Die Abgrenzung von anderen Kulturen. Ein klarer Akt von Fremdenfeindlichkeit, und das Gegenteil vom Ideal der Weltoffenheit.
– Die Verherrlichung von Türken ohne jeden Realitätsbezug als Form positiv-rassistischer Selbstidealisierung: „Das türkische Volk ist ein Volk der Freundschaft und der Toleranz. Wo es hingeht, bringt es nur Liebe und Freude mit.“
– Die Verherrlichung der eigenen Weltanschauung als der einzig richtigen, perfekten, und herrschaftsberechtigten. „Unsere Religion ist ohne Fehler“.
– Leugnung eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, des Genozids der Armenier durch die osmanische Türkei.
– Lügen ist ein Kennzeichen rechtsextremer Propaganda. Die Verfolgung und Diskriminierung von Nicht-Moslems ist ein zentraler Lehrinhalt des Islam. Erdogan behauptet dreist das Gegenteil, wenn er den Islam friedlich und tolerant nennt.
– Diskriminierung ist zentrales Politikziel Erdogans. Er engagiert sich für die Durchsetzung der islamischen Geschlechterapartheid und sieht in den kopftuchfreien Schutz-Zonen für Frauen in der Türkei in öffentlichen Einrichtungen einen Akt der Beschränkung. Gegen die übliche Praxis der Zwangsehen und der exemplarischen Disziplinierungsstrafe Ehrenmord engagiert er sich viel weniger auffällig – bzw. er zwangsverheiratet seine Töchter ebenfalls und befürwortet die Geschlechterapartheid.
– Meinungsfreiheit hört für Erdogan selbstverständlich da auf, wo der universelle Herrschaftsanspruch des Islam gefährdet wird. Religionskritik als essentieller Bestandteil der Meinungs- und Informationsfreiheit lehnt Erdogan ab.

Europa ist fest entschlossen, die Türkei in die EU aufzunehmen. Widerstand wird sich nicht behaupten können gegen die enorm starke Interessenskoalition aus Wirtschaft, Politik, Medien, Kirchen. Erdogan wird keinen Image-Schaden aufgrund seiner jüngsten fremdenfeindlichen Reden davon tragen. Er wird weiterhin gefeiert werden als demokratischer Held der islamischen Welt und als Musterbeispiel der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie. Den Aspekt von Erdogans Kontrahaltung zu den Menschenrechten wird man weiterhin unterschlagen.