Moscheebau: DGB-Chef auf Stammtischniveau

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Wenn Meinungspädagogen von Deutschlands größter DKP-naher Zeitung, dem Kölner Stadtanzeiger, anfangen, Fragen zu stellen wie richtige westliche Journalisten, kann das nur eins bedeuten: Der Gesprächspartner ist so peinlich, dass es selbst den verbliebenen Abonnenten sauer aufzustoßen droht.

Wenn Stammtischniveau bedeutet, auf jede rational begründbare Sachargumentation zu verzichten und aus einem dumpfen Bauchgefühl heraus eine Thematik nach persönlichen Vorurteilen zu bewerten, dann ist der Kölner DGB-Chef bei seinem Gespräch beim Kölner Stadtanzeiger auf unterstem Stammtischniveau angekommen.

Wolfgang Uellenberg-Van Dawen zeigt, wie Ressentiments – nach beiden Seiten – inzwischen alle Sachargumente in der linken Position zur Ehrenfelder Großmoschee ersetzen. Helmut Frangenberg und Joachim Frank vom Kölner Stadtanzeiger bemühen sich redlich, das Gespräch auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Leider vergeblich.

Einige Ausschnitte aus dem peinlichen Interview:

WOLFGANG UELLENBERG-VAN DAWEN: Zunächst bin ich dafür, den Wagen, der den „Contra Köln“-Mann mit nacktem Hintern zeigt, zu erhalten und ihn der geplanten Anti-Islam-Kundgebung vor die Tür zu stellen. Ich glaube nämlich, dieser Wagen zeigt sehr gut, was die große Mehrheit der Kölner von diesen rechtsextremen, fremdenfeindlichen Umtrieben hält: Das geht ihnen – in der Bildsprache des Wagens – sonst wo vorbei. (…)

Ist Ihnen als Beiratsmitglied inzwischen die Finanzierung klar?

UELLENBERG: Wir sind kein Kontrollorgan wie ein Aufsichtsrat. Die Ditib sagt, ihre Vereine bringen das Geld auf. Das ist der Stand der Dinge. (…) Ich gehe davon aus, dass die Ditib mit fundamentalistischen, nationalistischen und rassistischen Kräften jeglicher Couleur nichts zu tun hat. Das hat man uns auf unsere Fragen so gesagt.

Sie empfinden die Antworten immer als ehrlich?

UELLENBERG: Solange ich keinen Anlass zum Zweifel habe, gehe ich davon aus.

Ist die Moschee-Debatte jetzt zu Ende?

UELLENBERG: Wir müssen daran arbeiten, dass das Thema Moscheebau nicht zum alleinigen Prüfstein für Integration gemacht wird.

Ein Prüfstein ist es aber doch – nach jetzigem Planungsstand auch für den Kommunalwahlkampf.

UELLENBERG: Man hat ja bei der Errichtung von Bauwerken hier in Köln schon viel erlebt…

Den ganzen Text des Gespräches finden Sie hier.




Kurden wollen Erdogan beim Wort nehmen

Assimilation sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, belehrte uns kürzlich der türkische Ministerpräsident. Bei seinem Deutschlandbesuch warnte er seine Landsleute vor zu deutlicher Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft. Die Kurden und Aleviten in der Türkei hörens mit ungläubigem Staunen. „Kurdenpolitiker werfen Erdogan ‚gesellschaftliche Schizophrenie‘ vor: Die Minderheit werde seit Jahrzehnten ‚assimiliert‘.“

Es war das erste Mal in der Geschichte, dass ein türkischer Regierungschef das, was die Türkei seit Jahrzehnten der kurdischen Bevölkerung gegenüber betreibt, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit nannte – Assimilierung nämlich.

Auch Erdogans Forderung nach muttersprachlichen Gymnasien und Universitäten für Türken in Deutschland entlockt kurdischen Politikern ein feines Lächeln. Muttersprachliche Gymnasien oder Universitäten für Kurden in der Türkei, damit könnte die Regierung zeigen, dass sie mit gutem Beispiel vorangeht – allein, die bloße Idee gilt als Separatismus und Verrat an der Einheit der Nation.

Für die fast drei Millionen Türken in Deutschland fordert Erdogan muttersprachlichen Unterricht, für die mehr als 15 Millionen Kurden in der Türkei dagegen ist muttersprachlicher Unterricht an Gymnasien oder Hochschulen verboten.

Es sei „gesellschaftliche Schizophrenie“, von anderen Ländern zu fordern, was die Türkei selbst nicht zu tun bereit sei, meint der Politologe Dogu Ergil, ein Kenner des Kurdenproblems. (…) Nicht nur die Kurden sind massivem Assimilierungsdruck ausgesetzt. Auch die Religionsgemeinschaft der Aleviten wird im eigenen Land so behandelt, als gebe es sie nicht. Sie sind nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt, können daher, anders als Sunniten, keine vom Staat finanzierten Gebetshäuser betreiben. Ihre Kinder sind bislang gezwungen, am Religionsunterricht der staatlichen Schulen teilzunehmen – dort wird nur eine sunnitische Version des Islam verbreitet.

Dankbar muss man Boris Kalnoky, einem der wenigen noch verbliebenen lesenswerten Welt-Autoren, für diese Aufbereitung Erdogan’scher Verlogenheit sein. Einsichten, von denen zum Beispiel Alan Posener weit entfernt ist. Mit einer wirren Verteidigungsrede für den türkischen Ministerpräsidenten, in der er Äpfel mit Birnen vergleicht und gleich auch noch den Vorschlag des Erzbischofs von Canterbury, Rowan Williams, zur partiellen Einführung der Scharia begrüßt, hat Posener jeden moralischen Halt verloren und sich endgültig aus der Riege ernstzunehmender Kolumnisten verabschiedet. Wie diese angeblich Liberalen sich in den Dreck werfen, wenn ihnen mal ein echter Faschist gegenübersteht, ist einfach nur noch ekelerregend.

Erdogan bezeichnet Assimilation als Verbrechen. Und Verbrechen werden bestraft, nicht wahr, Herr Posener? Wenn ein türkisches Mädchen sich assimiliert, heißt die Strafe Ehrenmord. Soviel Freiheit für die Minderheit muss schon sein.

(Spürnase: Onkel Lasse)

» FAZ: Die türkische Frage (Spürnase: Candide)




Die öffentlich rechtliche Erziehungsanstalt ARD

ardDiese Woche sind PI-Leser Wolfii wieder zwei Beispiele in der ARD aufgefallen, die deutlich zeigen, welche Meinung uns eingeimpft werden soll und wie dieses ganz subtil passiert.

Beispiel 1: Morgenmagazin. Die Moderatorin unterhilet sich mit einer Expertin über die jüngsten Ereignisse bezüglich Migration und den Erdogan-Besuch. Dann die Aussage der Moderatorin, dass es jetzt doch offensichtlich wurde, dass bei dem Thema Integration etwas schief gelaufen sei und dass Dinge genannt werden, die bisher nicht genannt wurden. Ich dachte schon – holla – jetzt hat sich durch die jüngsten Ereignisse doch eine kritischere Sichtweise zum Thema Zuwanderung und dergleichen auch in der ARD eingestellt. Was dann kam, war sowas von übel. Ich erwartete also, dass es jetzt heißt, dass auch die Deutschen gewisse Verhaltensgrundsätze von den Türken hier erwarten können. Das DACHTE ich! Was geschah: ich kann es nicht wortwörtlich wiedergeben, aber sinngemäß: Die Türken wollen hier in Deutschland akzeptiert werden. Wie bitte, das war es also, was beim sogenannten Integrationsprozess schief lief? Die Deppen sind wieder die Deutschen, die die Integrationswilligkeit nicht sehen …. Achso – sooo ist das also jetzt. Also haben doch wieder wir den schwarzen Peter …. wie immer.

Beispiel 2: Ein Bericht über ein total überbelegtes Germanistik-Semester einer Uni. Die Prüfung der 1000 Studenten musste in einer Stadthalle durchgeführt werden. Jetzt die subtile Meinungsmache: Als repräsentative betroffene Studentin, die zu dem Thema befragt wurde, wurde ZUFÄLLIGERWEISE eine Türkin ausgesucht. Attraktiv, ohne Kopftuch, nett, freundlich, modern ….. sicher eine nette Person. ABER – sehr geehrte Damen und Herren der ARD – das war doch kein Zufall. So wird offensichtlich, wie Sie uns manipulieren wollen. Da dachten Sie wohl, wir müssen zeigen, wie integrationswillig und bildungseifrig alle Migranten sind. Und als Beweis dazu wurde wahrscheinlich genau nach einem Studenten mit Migrationshintergrund Ausschau gehalten. Natürlich kann das auch Zufall sein. Aber seit ich mit Ihren Meinungsmachermethoden befasse, halte ich das eher für bewusst gemacht von Ihrer Seite. Sie wollen die Meinung in der Gesellschaft in eine ganz bestimmte Richtung lenken. Sie wollen uns zu Gutmenschen verbiegen.

Das, meine Damen und Herren der ARD, funktioniert bei mir nicht mehr. Ich war früher auch ARD-gläubig. Aber meine Augen sind inzwischen geöffnet. Und wenn die Augen bezüglich Ihrer Arbeit offen sind, dann merkt man, mit welcher Pausenlosigkeit die ARD ihre Erziehungsbemühungen über uns bringt. Widerlich!




Türkische TV-Serie stellt Christen als Ekel dar

In der Türkei wird eine populäre Fernsehserie ausgestrahlt, die Christen pauschal diffamiert und als unmenschlich darstellt. Die Fernsehserie, die offenbar in Anlehnung an die ultra-nationalistische türkische Gruppe der Grauen Wölfe „Tal der Wölfe“ heißt, verleumdet
Christen und Juden auf niederträchtige Art und Weise.

Christen werden als Terroristen präsentiert, ihnen wird vorgeworfen, dass sie Organe verkaufen, zur Mafia gehören, Prostitution unterstützen und als Feinde der Gesellschaft arbeiten, um den christlichen Glauben zu verbreiten. Neben den Christen werden auch die Juden ähnlicher Machenschaften bezichtigt. Die Folgen dieser Verleumdungen, die immerhin zu den höchsten Einschaltquoten in der Türkei geführt haben, sind kaum zu ermessen.

Schlimmste antichristliche Propaganda wird vor allem von Jugendlichen vorbehaltlos für wahr befunden und wird auch nach Gewalttaten gegen Christen als Tatmotiv angegeben. So gab der 22-jährige Muslim Murat Tabuk an, dass ihn „Tal der Wölfe“ zur Planung des Mordes an dem christlichen Pastor Ramazan Arkan inspiriert hätte. Auch ein 19jähriger, der am 16. Dezember des Vorjahres den italienischen Priester Adriano Franchini (65) niedergestochen hatte, gab an, von der Serie inspiriert gewesen zu sein. Zu diesen beiden beiden Fällen kommen noch unzählige direkte Todessdrohungen gegen Christen in der Türkei, in denen ihnen vorgeworfen wird, tatsächlich Organhandel und Prostitition zu betreiben.

In Anlehnung an die überaus erfolgreiche Serie ist letztes Jahr auch ein gleichnamiger Kinofilm gedreht worden, der in Kürze zun erfolgreichsten türkischen Film aller Zeiten avanciert ist. In diesem Film werden speziell amerikanische Soldaten bezichtigt, unschuldige Muslime zu töten, um deren Organe an einen jüdischen Arzt zu verkaufen. Emine Erdogan, die Ehefrau des Premierministers, bekundete offen ihren Stolz über diesen Film.

(Quelle: CSI aktuell/Februar 2008)




Fatwa verbietet Valentinstag

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Keine Blumen für Verliebte in Saudi-Arabien. Die saudische Regierung hat eine Fatwa erlassen, nach der die Religionspolizei dafür zu sorgen hat, dass Verliebte sich morgen zum Valentinstag ja nichts schenken. In Kuwait wurde sogar ein Komitee zur Beobachtung „fremder Praktiken“ einberufen.

Blumen bitte nicht nur zum Valentinstag, mag sich manch eine Frau schon gedacht haben. Gegen ein Valentinstagsverbot sind dagegen wohl auch die, welche mit dem Blumenkommerz nicht viel anfangen können. Denn eigentlich mögen wir ja Blumen, Herzchen, Bärchen und Küsschen doch ganz gern – nur ist das jetzt verboten. Per Fatwa in Saudi-Arabien und Kuwait. In Indien gehen Demonstranten sogar gegen den Valentinstag auf die Straße. Der dogmatische Teil der arabisch-islamischen Welt hat etwas offenbar etwas gegen Verliebte.

Die Welt berichtet:

böse Zungen behaupten, der Brauch, am Valentinstag Blumen – vornehmlich rote Rosen – zu verschenken, sei eine Erfindung der internationalen Floristikmafia, der allein in Deutschland 32.000 hauptberufliche Blumenhändlerinnen und -händler angehören.

Tatsächlich ist der 14. Februar nach dem katholischen Heiligenkalender das Fest des heiligen Valentin von Terni. Der Brauch, einem geliebten Menschen an diesem Tag etwas zu schenken, leitet sich aus der Lebensgeschichte des Heiligen her. Valentin soll im dritten Jahrhundert in Rom junge Paare mit bunten Blumensträußchen aus seinem Klostergarten beschenkt haben. Römischen Männern soll er dazu geraten haben, lieber bei ihrer Frau zu bleiben, als in den Krieg zu ziehen. Der Legende nach traute der Priester in Rom auch heimlich Liebespaare. Am 14. Februar 269 wurde Valentin wegen all dieser „Verbrechen“ unter Kaiser Claudius II. hingerichtet.

Eine traurige Geschichte von einem, der Gutes gewollt hat. Ihm zu Ehren gilt seit dem späten 14. Jahrhundert der Valentinstag zumindest in England und Frankreich als „Tag der Verliebten“. Vor allem in den USA erfreut sich dieser Tag großer Beliebtheit, in Deutschland kam der Brauch erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Mode. Blumen, Herzen, Liebe – wie auch immer man dazu steht, der Tag soll Anlass sein, Freude zu bereiten.

In Saudi-Arabien befand nun die staatliche Tugend-Kommission, dass der Valentinstag die Sitten gefährde und „außerehelichen Beziehungen“ Vorschub leiste. Eine Fatwa setzt darum jetzt fest:

jedes Lied, jeder Tanz und jedes Spiel sowie das Miteinander von Frauen und Männern in Verbindung mit dem Valentinstag seinen „Vorspiele der Hölle“.

In Kuwait wurde ein „Komitee zur Beobachtung negativer fremder Praktiken“ einberufen, das den Valentinstag im Emirat unterbinden soll.

Der tatsächliche Grund für diesen humorlosen Umgang mit einem symbolischen Blumentag ist vermutlich, dass es sich nicht um ein muslimisches Fest handelt. Das Fest geht auf einen christlichen Heiligen zurück und nicht auf den Propheten Mohammed. Von diesem ist wiederum nicht bekannt, ob er einer seiner Frauen jemals Blumen geschenkt hat. Er hatte es wohl eher nicht so mit bunten Sträußen, Herzchen und Bärchen.

Doch es regt sich auch Widerstand. Die Welt berichtet:

Die wachsende islamische Fangemeinde des Valentinstages ergreift Gegenmaßnahmen. In Bangladesch geben Zeitungen Tipps, wo Verliebte sich gefahrlos treffen können. Und saudische Liebende flüchten ins liberalere Bahrain oder in die Vereinigten Arabischen Emirate, um ihr Blumenfest zu Ehren des Heiligen Valentin zu feiern.

Wir empfehlen Ihnen aus aktuellem Anlass, den morgigen Valentinstag nicht zu vergessen und so ausgiebig zu feiern, dass die Kunde davon bis in die islamische Welt vordringt.

(Spürnasen: Thomas D., moep, Jochen, Nukedacube, Hacky)




Erdogans berüchtigte Köln-Rede im Wortlaut

ErdoganDie Welt veröffentlicht heute die komplette Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Köln: „Meine sehr verehrten Mitbürger, liebe Schwestern und Brüder, unsere verehrten Botschafter, die ihr den Duft der anatolischen Erde, jene anatolische Sensibilität bis nach Deutschland, in die Mitte Europas, getragen habt, meine Damen und Herren … Ich grüße Sie alle aus tiefstem Herzen.“ Weiter…




Solidarität mit Kurt Westergaard

Gestern konnte ein geplanter Mordanschlag auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard erfolgreich verhindert werden (wir berichteten). Aus Solidarität mit dem Zeichner drucken heute mehrere dänische Zeitungen die damals in Jyllands Posten erschienenen Karikaturen nach. Da sich deutsche Medien wohl wie im Februar 2006 dieser Solidarität verweigern werden, veröffentlichen wir nachfolgend noch einmal die zwölf harmlosen Zeichnungen.

Mohammed-Karikaturen

(Spürnasen: Schwejk, Mozartkugel, Markus)




Türkischer Solidaritätsverein zur Migrantengewalt

Muhammet DemirciDer Solidaritätsverein der Türken in Europa mit Sitz in Gütersloh (Foto: Vorsitzender Muhammet Demirci), hat sich in einer Pressemitteilung zu türkischen jugendlichen Intensivstraftätern und zum Thema „Islam Holding-Skandal“ geäußert. Wir veröffentlichen nachfolgend die Erklärung des Solidaritätsvereins im Wortlaut.

Wir bedauern die jüngsten Vorfälle sehr und hoffen, dass die Opfer dieser Straftaten baldigst gesundheitlich wieder genesen. Die Diskussion wurde von der hessischen CDU angestoßen – teilweise mit sehr unterschiedlichem politischen Echo in den Medien, war diese Diskussion bereits seit langem überfällig und leider lange Zeit ein Tabuthema gewesen.
Trotz aller Kritik an der hessischen CDU von verschiedensten Organisationen kann man dieses vorhandene Problem nicht wegreden. Gleichwohl wir uns eine sachlichere Art dieser Diskussion gewünscht hätten.

Unser Wunsch wäre es allerdings, dass dieses Thema nicht nur als Wahlkampfthema auf die Tagesordnung kommt, sondern die angestoßene Diskussion über jugendliche Straftäter durch Ursachenforschung auch tatsächlich dauerhaft zum friedlichen Zusammenleben führt.

Wir vom Solidaritätsverein der Türken in Europa vertreten sehr viele Interessen von vorwiegend türkischen Mitbürgern, die von unseren eigenen Landsleuten durch Islamholdings massivst geschädigt wurden. Auch heute noch ist dieses Thema präsent. Nur die damals verantwortlichen Politiker schauen bundesweit weiter zu. Strafrechtliche Folgen sind bis heute
ausgeblieben. Viel schlimmer, es wird sogar versucht, das ganze Verfahren zu blocken.

Zum Islam Holding Skandal

In Gotteshäusern kamen die hier lebenden Türken in Kontakt mit skrupellosen Geschäftemachern. Die Geschäftemacher agierten in den Moscheen mit dem Wissen der großen Islamverbände oder stammten sogar selbst aus ihnen. Betrügerische türkische Firmen, auch Islam-Holdings genannt, vollzogen mit Beihilfe einiger Verbände, die heute mit der Bundesregierung an einem Tisch sitzen und über Integrationsfragen beraten, einen Raubzug,
dessen Ausmaß mindestens 5 Milliarden € beträgt. Die Dunkelziffer ist jedoch um ein vielfaches höher.

Imame verschiedener Moscheen predigten der Gemeinde vor, der Zinsertrag sei mit dem Islam nicht konform und stelle eine große Sünde dar. Kurze Zeit später präsentierte man der frommen Gemeinde der Moscheen die Lösung für dieses Glaubensproblem: das Anlegen der Ersparnisse in ebendiese betrügerischen Holdings. In der Folge fungierten Imame und ranghohe Mitglieder der Moscheen als Geldeintreiber für die Holdings.

Bis zum 11. September 2001 war das Thema „Integration“ in der Bundesrepublik Deutschland noch ein Fremdwort. Bis dahin hatten jedoch bereits sehr viele türkische Familien besonders in den Jahren 1998 bis in die Jahrtausendwende hinein ihre gesamten Ersparnisse vertrauensvoll
an Islam-Holdings wie „Yimpas Holding“ – „Kombassan Holding“ usw. übergeben.

Bei den Freitagsgebeten wurde durch die Vorbeter in den Moscheen hierzu aufgerufen: „Vertraut uns und nicht den Deutschen – Bringt uns euer Geld, wir heben es für euch auf und werden mir euren Geldern Arbeitsplätze in der Türkei schaffen, damit die Türkei einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt.“

Den Angehörigen in der Türkei wurde bei höherer Investition, sogar ein fester Arbeitsplatz versprochen. Leider wurden diese Familien bewusst getäuscht!

Wie sind diese negativen Vorgänge entstanden?

Viele türkische Familienväter – Mütter, haben ihre Kinder sehr oft sich selbst überlassen und sind gemeinsam zum Arbeiten gegangen. Die Väter und Mütter hatten nur ein Ziel, nämlich den oftmals sehr kinderreichen Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Hierbei war der Faktor
Gelder sparen leider nicht selten wichtiger, als den Kindern eine vernünftige Erziehung zu ermöglichen. Das gesparte Geld sollte in die Ausbildung und berufliche Entwicklung der Kinder investiert werden. Oder zur Rückführung der gesamten Familie in die Türkei dienen.

Leider ist dieser Traum für sehr viele türkische Familien geplatzt. Betrogen von ihren eigenen Landsleuten, stehen sie nun hoffnungslos, perspektivlos vor dem Trümmerhaufen ihres bisherigen Lebens. Oftmals völlig mittellos und nicht selten abhängig von der Sozialstütze.
Die Folge ist, dass sehr viele Familien das Geld nicht mehr für eine Berufsausbildung oder in ein Studium für ihre Kinder verwenden konnten.

Die Vielzahl der Geschädigten, die uns ihr Leid mitteilen, zeigen uns auf, dass dieser Finanzskandal sich nicht unerheblich negativ auf die türkische Gesellschaft, auch auf Jugendliche in Deutschland auswirkt. Verzweifelte Eltern, die ihren Kindern nichts mehr zu bieten haben, ihnen nicht mehr Herr werden, oftmals sogar selbst keinen Ausweg mehr
aus ihrer aussichtslosen Situation sehen.

Im Anbetracht dieser Umstände ist es nicht sonderbar, dass Kinder von vielen türkischen und oftmals finanziell, sozial schwachen Familien in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind und heute als jugendliche Intensivstraftäter überrepräsentativ auffallen.

Wir sind gespannt, wie die politische Entwicklung weitergeht – wir meinen, es wäre an der Zeit, dort anzufangen, wo die gesellschaftlich sozialschädigende Entwicklung begonnen hat, nämlich endlich einmal den Finanzskandal strafrechtlich aufzuarbeiten, den türkischen Familien und Geschädigten zu helfen mit dem Ziel, dass die in den dunklen Kanälen verschwundenen Gelder wieder auftauchen und zur Vermeidung von weiteren sozial negativen Auswüchsen endlich in die Bildung unserer türkischen Kinder zu investieren, damit die sozialschädigenden Strukturen innerhalb den türkischen Familien aufgebrochen werden können.

» Transatlantic Forum: Geschäfte mit dem Segen Allahs




Risiko: „Konvertiten und junge Türken“

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Erneut weisen deutsche Behörden auf eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge in Deutschland hin. Neben deutschen Muslimen, die in pakistanische Camps zur Terrorausbildung reisen, gilt die Sorge einer unüberschaubaren Zahl hiesiger Muslime, die über das Internet gezielt zum islamischen Terrorismus geführt werden. In deutscher Sprache und mit konkreten Anleitungen zum Bombenbau. Aber selbst wenn die Hinführung zum Jihad in aller Öffentlichkeit erfolgt, zeigt der deutsche Staat sich unfähig einzuschreiten.

Die Welt berichtet:

Im Dezember und Januar stellten die Fahnder des GIZ zahlreiche Videobotschaften sicher, die nicht wie üblich nur auf Arabisch verfasst, sondern mit deutschen Untertiteln versehen waren. Heinz Fromm, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, spricht von einer „neuen Qualität“ der islamistischen Propaganda. Neben den Hetzbotschaften, die zu Anschlägen gegen den Westen aufrufen, werden zunehmend konkrete Bombenbastelanleitungen in deutscher Sprache ins Netz gestellt. Diese Ausweitung der schon seit einem Jahr feststellbaren Internetoffensive al-Qaidas spiele eine große Rolle bei der Radikalisierung von jungen Muslimen, die in Deutschland leben.

„Wir haben die Sorge, dass wir künftig nicht mehr jede Operation verhindern können“, sagt deshalb August Hanning, mit der Terrorabwehr betrauter Staatssekretär im Innenministerium. Siebenmal bereits haben militante Islamisten in Deutschland Anschläge geplant. Im Namen Allahs wollten sie Züge sprengen, Bomben auf Weihnachtsmärkten legen oder Staatsgäste ermorden. Dass sie nicht erfolgreich waren, lag an der guten Arbeit der Sicherheitsbehörden – und an purem Glück. Das schlimmste Attentat vereitelte die Polizei vorigen September, als sie im Sauerland drei mutmaßliche Terroristen festsetzte, die Bombenanschläge auf deutsche US-Einrichtungen planten.

Doch nun habe sich die Sicherheitslage erneut verschärft, sagt der Vizepräsident des Bundeskriminalamtes, Bernhard Falk: „Wir haben Hinweise, dass es neben den Planungen der Sauerland-Attentäter mit hoher Wahrscheinlichkeit mehrere weitere Planungsstränge gibt.“

Hintergrund für diese Lagebewertung ist nicht nur die virtuelle Offensive al-Qaidas, sondern auch die Entwicklung im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Nach Einschätzung der deutschen Geheimdienste ist die alte operative Fähigkeit al-Qaidas in diesen unzugänglichen Stammesgebieten, die durch den US-geführten Afghanistan-Feldzug der Vereinten Nationen vorübergehend gehemmt wurde, weitgehend wiederhergestellt. „Dort ist die Grundentscheidung gefallen, in Deutschland Anschläge zu verüben“, sagt BKA-Vize Falk.

Ganz gezielt würden deshalb deutsche Muslime rekrutiert, um in pakistanischen Terrorcamps das mörderische Handwerk der Gotteskrieger zu erlernen. Vor allem Konvertiten und junge Muslime aus türkischen Familien werden kontaktiert, weil diese Männer mit den westlichen Verhältnissen vertraut sind und sich nach der Rückkehr in Deutschland unauffällig bewegen können. Das beschert den Terrorfahndern eine Menge Arbeit: 184 Ermittlungsverfahren betreiben das BKA und die Bundesländer derzeit gegen militante Islamisten, 70 Personen werden als „Gefährder“ eingestuft und deshalb rund um die Uhr von der Polizei überwacht. Dazu kommen 170 „relevante Personen“, die in Kontakt zu diesen „Gefährdern“ und deshalb ebenfalls im Visier der Behörden stehen.

Die Welt in einem weiteren Beitrag:

Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts reisten Ende vergangenen Jahres ein 20-jähriger Konvertit und ein 23-jähriger staatenloser Libanese über Dubai nach Iran und von dort nach Pakistan, berichtet das Nachrichtenmagazin. Die aus dem Saarland stammenden Männer gelten danach als Anhänger der Islamischen Dschihad-Union, die im Herbst in Deutschland einen Anschlag geplant hatte.

Ein 25-jähriger Deutscher aus Hessen sei ebenfalls verschwunden, nachdem er seiner Familie in einem Abschiedsbrief angekündigt habe, sich dem bewaffneten Dschihad anzuschließen. Vermisst werde zudem ein 28-jähriger Mann aus Bayern, der seine Wohnung aufgelöst habe und dessen Spur sich an der pakistanischen Grenze verliere. (…)

Wie der „Spiegel“ weiter berichtet, will ein in der Türkei festgenommener mutmaßlicher Terrorhelfer seine Auslieferung nach Deutschland verhindern. Der 22-jährige Deutsche Attila S. habe die türkische Staatsbürgerschaft beantragt, da die türkische Regierung eigene Staatsangehörige nicht ausliefert. Die Bundesanwaltschaft verdächtigt S., die im Sauerland aufgeflogene Islamistenzelle unterstützt zu haben. Er war am 6. November vergangenen Jahres in Konya verhaftet worden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warf der Politik angesichts der neuen Warnungen vor Terroranschlägen eine Vernachlässigung von Sicherheitsinteressen vor. Bei der Verabschiedung von neuen Sicherheitsgesetzen könnte man schon viel weiter sein, sagte der GdP- Vorsitzende Konrad Freiberg der „Neuen Presse“ in Hannover (Samstag). Wer jetzt nicht handle und die Sicherheitslücken beseitige, „der trägt die Verantwortung für mögliche Anschläge“.

Schon richtig – aber andererseits: Was nützen Gesetze, wenn sie nicht durchgesetzt werden? Denn ganz so im Verborgenen, wie die Behörden behaupten, spielt sich auch die Unterstützung des muslimischen Terrorismus im Inland nicht ab. Oft sogar in aller Öffentlichkeit und vor laufenden Kameras:

Erst dieser Tage marschierte der „Rat der islamischen Gemeinschaften“, in dessen Moschee sich schon die Massenmörder des 11. September trafen, mit einer antiisraelischen Hassdemo zugunsten palästinensischer Terroristen durch Hamburg.

Bereits im Herbst 2006 zeigte Spiegel-TV Bilder aus einem Internetcafe in Berlin-Neukölln, dessen Besucher sich offen als Sympathisanten der Terrororganisation Al Kaida bekannten. Auf den Fersehbildern (Bild oben) ist deutlich zu erkennen, dass in dem Cafe der Terrorfreunde, wo Enthauptungs- und Anschlagsvideos der Terroristen mit lauten „Allahu akbar“ Rufen begleitet werden, auch zahlreiche Kinder und Jugendliche verkehren.

In Köln begleitete ein Fernsehteam des WDR den Konvertiten Barino auf seinem Weg in den extremistischen Fundamentalismus. Der Schüler der von der Muslimbruderschaft gesteuerten Abu Bakr Moschee bekennt sich nach erfolgter Ausbildung eindeutig zum Terrorismus, der Imam nickt wohlgefällig dazu. Am 3. Oktober nahm die Abu Bakr Moschee gar am „Tag der offenen Moschee“ teil.

In keinem der genannten Fälle offener Werbung für den islamischen Terror sahen sich die jetzt so besorgten Behörden veranlasst, Maßnahmen zu ergreifen. Gesetzliche Grundlagen dazu hätte es schon lange gegeben. Zum Risiko der „Konvertiten und jungen Türken“ kommt das vielleicht schwerwiegendste hinzu: Das der tatenlosen Behörden.




Die Gunst der Stunde nutzen

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Schon bemerkt? Die Politiker versuchen, den Brand in Ludwigshafen auszuschlachten, um mehr Rechte für die muslimischen Immigranten herauszuschlagen. Jetzt hat der Michel ein schlechtes Gewissen, jetzt gibt er nach, heisst die Logik. Politiker? Natürlich nur eine einschlägig bekannte Gruppe.

(Gastbeitrag des Schweizer Bloggers FreeSpeech)

– Ekin Deligöz (Bündnis 90 / Die Grünen) forderte die Bundesregierung auf, sich um die soziale Integration der Migranten zu kümmern.

– Die Kritiker sollten zunächst auf ihre eigenen Versäumnisse in der Integrationspolitik achten, sagte der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya. Offensichtlich hätten die Migranten nicht ausreichend das Gefühl, dass sie in Deutschland willkommen seien.

– Erdogan und seine Regierung hätten erkannt, dass es bei den in Deutschland lebenden Türken ein politisches Vakuum gebe, und träten nun als Schutzmacht auf, sagte Generalsekretär Aiman Mazyek (Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland).

– Die migrationspolitische Sprecherin der Linkspartei, Sevim Dagdelen, sprach sich dafür aus, dass Migranten eine Ausbildung erhalten und die gleichen Chancen auf einen Arbeitsplatz bekommen. “Die Benachteiligung von Türken gegenüber EU-Bürgern muss beendet werden.”

Cem Özdemir bietet derweil Flankenschutz und erklärt das Verhalten von Türken gegenüber Deutschen und der Republik mit Folklore:

Mitte der neunziger Jahre flog ich mit einer Delegation des Bundestages nach Usbekistan und Kasachstan. Es ging zu „unseren“ deutschen Brüdern und Schwestern, deren Vorfahren sich im 18. Jahrhundert auf Einladung der Zarin Katharina der Großen im damaligen Russland niederließen. [..] Wir besuchten das Deutsche Haus, lauschten deutschem Liedgut und bewunderten deutsche Trachten – mehr als 200 Jahre, nachdem die erste Generation dieser Auswanderer ihre ursprüngliche Heimat verlassen hatte.

Er schliesst daraus, dass die Deutsch-Türken tatsächlich die Aussiedler der Türkei werden könnten.

Richtig nette Leute also, mit Traditionen, Heimatliebe, Trachten und Liedern.

Böse sein können nur die Deutschen. Darum auch muss das Märchen mit dem Brandstifer am Leben gehalten werden.

Bisher hat das Herumreiten auf den Schuldgefühlen der Deutschen doch immer funktioniert, liebe Brüder und Schwestern. Also müssten zumindest ein türkischer Bürgermeister und ein paar Großmoscheen drinliegen. Und womöglich der Pass, türkische Gymnasien, Unis, Bäder, Geschäfte, Macht, Geld, Ferien, Schlaraffenland. Mehr Integration der Kartoffeln, mit anderen Worten.




Und plötzlich gibt es doch kleine Zeugen

ludwigsh_200.jpgErst hieß es, kein Brandanschlag. Dann wurde von der Polizei sicher festgestellt, das Feuer sei im Keller ausgebrochen, was auch zu den Strom-Klau-Manipulationen an der Elektroinstallation passen würde. Jetzt auf einmal soll ein Mann mit einem brennenden Stock das Feuer gelegt haben. Was diese Story plausibel macht? Dass die Zeuginnen zwei kleine Mädchen sind.

Die beiden türkischen Mädchen Bedriye (8) und Aylin (9) wollen im Ludwigshafener Feuerhaus einem Brandstifter nachgeschlichen sein, darüber berichtet heute die Bild-Zeitung. Sie hatten bereits am Montag letzter Woche erklärt, einen Mann am Haus gesehen zu haben. Erst jetzt, über eine Woche nach dem Brand, wird die Story auf einmal aufgegriffen, zur plausiblen Brandursache erklärt und sogar ein Phantombild erstellt. Warum jetzt auf einmal? Polizeisprecherin Simone Eisenbarth:

„Das betrifft interne Entscheidungen, über die wir öffentlich nicht sprechen.“

Nach Aussage der Mädchen die sich einer Krankenschwester der Ludwigshafener Klinik „St. Annastift“ anvertraut haben, als sie nach dem Brand in der Klinik behandelt worden waren, sind die beiden dem Brandstifter nachgeschlichen und haben sich dann geflüchtet. Die Krankenschwester schreibt wörtlich (wovon die Bild nur einen Teil abdruckt, warum lesen Sie gleich selbst):

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Kinder Bedriye und Fatma [dahinter geschwärzt – wieso steht hier nicht Aylin?] haben mir (Sr. Katharina [geschwärzt]) gegenüber folgende Aussage mit Übersetzungshilfe [man beachte, das hier auch noch Übersetzungen im Spiel sind] von Fatmas Mutter getätigt:

Beine Kinder wollten am So-Nachmittag zu Fatmas Großeltern, Wohnung wohl im 2. OG, in betroffene Haus. Laut Aussagen der Kinder sei ihnen vor dem Haus ein Mann aufgefallen, der einen Stock/Ast und ein Feuerzeug in der Hand gehabt haben soll. Das sei ihnen komisch vorgekommen. Der Mann soll dann in das Haus gegangen sein, die Kinder trotz Angst seien ihm gefolgt. Als der Mann dann im Feuer die ihm folgenden Kinder bemerkte, soll er aus dem Haus geflüchtet sein. Daraufhin haben beide Kinder die Haustür schließen wollen [wieso? Will man nicht nach draußen, wenn’s brennt?], was der Mann aber verhindert habe, indem er seinen Fuß dazwischen geschoben hat. Dann plötzlich sei der brennende Ast/Stock durch den Türspalt in das Feuer geworfen worden [also hat es schon vor dem Ast/Stock gebrannt?]. Daraufhin seien beide Kinder voller Panik zu Fatmas Großeltern in das 2. OG gelaufen und haben dem Opa von dem Vorfall berichtet. Außerdem haben die Kinder wohl davor schon einen brennenden Gegenstand auf einem Kinderwagen im Flur bemerkt. Der Großvater sei dann in den Hof gelaufen, habe Wasser geholt und versucht, den Kinderwagen oder Boden (ungenaue Erinnerung/Aussage) zu löschen.

Natürlich ist es bei zwei süßen kleinen Mädchen, die selber in dem Brandhaus waren, fast unmöglich zu sagen, an ihrer Aussage stimme etwas nicht. Wenn sie mit allem recht hätten, wäre es auch wirklich tragisch. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass schon oft Kinder auch missbraucht worden sind, um die Emotionen hochzujagen und Wahrheiten in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

Die Geschichte der beiden Kinder zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts als Öl ins Feuer, des ohnehin schon brodelnden „Misstrauens“ -um es freundlich auszudrücken – eines Großteils der hier fest ansässigen türkischen Bevölkerung gegenüber Deutschland. All das passt einfach zu gut, in zur Rede Erogans, zu gut, zur Opferrolle, in der man sich so gerne sieht, zumal sich die Deutschen als „Tätervolk“ auch so gut eignen. Falls hier wirklich zwei kleine Mädchen instrumentalisiert werden, um eine Wahrheit zu erschaffen, die dem Opfer-Selbstbild des antideutschen Teils der türkischen Bevölkerung entspricht und allenfalls noch Hass gegen die Deutschen schüren soll, wäre das in der Tat in höchstem Maß unethisch.

Was sogar die Bild stutzig macht: Die Ermittler sind sicher, dass das Feuer im Keller ausgebrochen ist, nicht im Flur. Was haben wir vom Phantombild zu erwarten? Und wann wird es fertig sein? Eisenbarth:

„Eine Sitzung dauert höchstens zwei Stunden, die Kinder sollen nicht zu stark belastet werden. Das Bild erstellt ein Zeichner des Bundeskriminalamtes. Teilweise auf dem Präsidium, aber auch bei Verwandten der Kinder. Zudem ist immer ein Psychologe dabei.“

Es lässt sich nur hoffen, dass auf dem Phantombild kein großer Blonder mit blauen Augen zu sehen sein wird.

» Der Rebellog hat den Brandstifter entlarvt – hier das Phantombild!

» Ein kritischer Beitrag vom ZDF (Frontal 21) über die türkische Berichterstattung zum Feuer in Ludwigshafen und die Propaganda von Erdogan:

(Spürnasen: Humphrey und FonadB)




CDU-Politiker Polenz nimmt Erdogan in Schutz

CDU-Dhimmi Ruprecht PolenzDie Kölner Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, in der er eine Assimilation der Türken in Deutschland als „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnete, schlägt nach wie vor hohe Wellen. Nun hat sich der CDU-Dhimmi vom Dienst, Ruprecht Polenz, in die Diskussion eingeschaltet und um Zurückhaltung mit Kritik gebeten. Nach seiner Ansicht ist die Erdogan-Regierung „die erste in der Türkei, die nicht nur erkannt hat, dass die Türken, die dauerhaft in Deutschland leben, sich hier integrieren müssen, sondern auch etwas dafür tut“. Es ist doch immer wieder schön, zu sehen, wie sich unsere Politiker für unsere Interessen einsetzen…

» ruprecht.polenz@bundestag.de

(Spürnase: Michael L.)




Machiavelli: Schwierigkeiten muss man vorbeugen

MachiavelliPI-Leser Freiherr vom Stein schickte uns ein Zitat des italienischen Philosophen Niccolò Machiavelli (1469-1527), das ganz gut zur aktuellen Islam- und Integrationsdebatte passt. Der Text ist zwar etwas martialisch, man müsste „Krieg“ heute vielleicht mit „geeignete Maßnahmen“ übersetzen. Andererseits steht uns vielleicht wirklich ein Bürgerkrieg bevor, dann ist die Bezeichnung richtig gewählt.

Hier die Ausführungen von Machiavelli:

Die Römer taten in diesen Fällen, was alle klugen Fürsten tun müssen, welche nicht allein auf die gegenwärtigen Unruhen, sondern auch auf die künftigen achten und diesen mit allem Geschick vorbeugen. Denn was man von ferne kommen sieht, dem ist leicht zu begegnen; wartet man aber, bis es nah ist, so kommt die Arznei zu spät, weil das Übel unheilbar geworden ist, und es geht, wie die Ärzte von der Schwindsucht sagen, dass sie anfangs leicht zu heilen, aber schwer zu erkennen ist; wird sie aber am Anfang nicht erkannt und geschieht nichts dagegen, so ist sie in der Folge leicht zu erkennen, aber schwer zu heilen. Ebenso geht es in den Staatsgeschäften; die Übel, die hier entstehen, lassen sich rasch heilen, wenn man sie von fern erkennt, was aber nur ein Mann von Verstand vermag; lässt man sie aber unerkannt anwachsen, bis sie jeder erkennt, so gibt es kein Gegenmittel mehr.

Derart haben die Römer jeder auftauchenden Schwierigkeit sofort vorgebeugt, anstatt sie, um einen Krieg zu vermeiden, an sich herankommen zu lassen; denn sie wussten, dass man einem Kriege nicht entgeht, sondern ihn nur zum Vorteil des Gegners aufschiebt. Deshalb entschlossen sie sich zum Kriege mit Philipp und Antiochus in Griechenland, um ihn nicht in Italien selbst zu haben. Sie konnten den Krieg damals noch mit beiden vermeiden, aber sie wollten es nicht, denn ihnen missfiel, was die Weisen unserer Zeit täglich im Munde führen: „Kommt Zeit, kommt Rat“; vielmehr verließen sie sich auf ihre Klugheit und Tapferkeit.“

(Machiavelli – Der Fürst, Kapitel III, Insel-Verlag 1990, S. 25-26)




Ude und die Religionsfreiheit

Am Rande des Treffens von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan vor zwei Tagen in München hat Ude bekräftigt, sich weiterhin für den Moscheebau am Gotzinger Platz (wir berichteten) stark zu machen. Zwar entspreche die Ditib bzw. der von ihr abhängige Moscheeverein Ditim, der den Neubau plant, „nicht unseren Vor­stellungen von Religionsfreiheit“, so Ude, „aber da wissen wir wenigstens, dass das Geld aus einem befreundeten Nato-Partnerland kommt“.

Die SZ vom 11.2. berichtet:

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat Oberbürgermeister Christian Ude seine Unterstützung bei der Integration türkischstämmiger Ein­wanderer zugesagt. Er werde unter den in Deutschland lebenden Türken dafür werben, Deutsch zu lernen, erklärte der türkische Regierungschef dem OB.
Erdogan und Ude hatten sich am Ran­de der Sicherheitskonferenz am Freitag­abend zu einem mehr als einstündigen Meinungsaustausch im Hotel Vier Jahres­zeiten getroffen. Der türkische Premier­minister habe auch für den Bau der Mo­schee am Gotzinger Platz „jede Hilfe in Aussicht gestellt“, sagte Ude. Sie seien sich einig gewesen, dass Moscheen in Deutschland zwar während ihrer Pla­nung Anstoß erregten, danach aber kaum Probleme erzeugten. Für die türki­schen Moscheen in Deutschland, die der unter Kontrolle des türkischen Staates stehende Verein Ditib betreibt, forderte Ude deutschsprachige Theologen: „Der Islam muss ein Gesicht bekommen.“ Zwar entspreche die Ditib oder der von ihr abhängige Moscheeverein Ditib, der den Neubau plant – „nicht unseren Vor­stellungen von Religionsfreiheit“, sagt Ude, „aber da wissen wir wenigstens, dass das Geld aus einem befreundeten Nato-Partnerland kommt“.
Erdogans Frau Emine und OB-Gattin Edith von Welser-Ude besuchten am Samstag ein Bildungsprojekt für einge­wanderte Mütter in der Maxvorstadt.

(Spürnase: Eva P.)