Aufklärung im Abendland dank des Islam?

Leute, ihr müsst mir helfen. Ich bin in den letzten Tagen sehr irritiert, was meine Einstellung zum Islam anbetrifft. Bisher bin ich immer gegen den Islam gewesen, weil die Gewalt auf unseren Straßen zu 70% von jungen Muslimen ausgeht, aber in erster Linie, weil ich den Islam für rückständig gehalten habe, weil sie eine Religion ist, die das Individuum unterdrückt, damit die Ideen, damit das Wissen, damit die Wissenschaften, damit den Fortschritt, damit den Wohlstand verhindert. Jetzt habe ich aber kürzlich im Fernsehen eine Sendung namens „Das geheime Wissen des Islam“ (‚Welt der Wunder‘, RTL II) gesehen, die mein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt hat.

Hier der erste Teil der Sendung:

Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5

Aus dieser Sendung geht hervor, dass es im Islam (9. bis 12. Jahrhundert) schon eine Hochkultur gab, die in Sachen medizinischer und technischer Errungenschaften dem christlichen Abendland weit voraus lag. Dass unter anderem die Muslime es waren, die als erstes die Schriften der alten Griechen, wie des Aristoteles, übersetzten. Man stellte es in dieser Sendung so dar, als wenn dieses gesamte Wissen durch die Kreuzritter bzw. die Kirche dem Islam „gestohlen“ wurde. Erst dadurch konnte dann in den darauffolgenden Jahrhunderten im Abendland die Renaissance, die Aufklärung, die Philosophie (die ja insbesondere auf das Wissen der alten Griechen basiert) entstehen, und das Abendland aus der Dunkelheit des Mittelalters befreien.

Ich schlussfolgere nun daraus, dass der Islam daraufhin rückständig blieb, weil erstens deren gesamtes Wissen von uns gestohlen wurde, und zweitens der Islam durch die Aggression der Kreuzritter in den Fundamentalismus zurücksackte.

Vielleicht kann man diese Angelegenheit mal zur allgemeinen Diskussion stellen. Ich bin jetzt jedenfalls ziemlich ratlos.

Was meint ihr?

» info@weltderwunder.de

(Gastbeitrag von Veritas)




Wolf Biermann: „Beck ist eine Dumpfbacke“

Wolf BiermannWolf Biermann gab heute Morgen ein sehr hörenswertes Interview im Deutschlandfunk über die Zusammenarbeit der SPD mit der Linken. Moderator Zurheide: „Herr Biermann, was haben Sie eigentlich gedacht, als Sie jetzt gehört haben, dass Herr Beck jetzt möglicherweise seinen Widerstand aufgibt gegen eine mögliche Zusammenarbeit der Linken in Hessen.“ Biermann: „Der gibt einen Widerstand auf, den er nie hatte, insofern wundert mich das bei Beck überhaupt nicht.“

Und weiter:

Biermann: „Da ich ja auch jetzt wählen muss in Hamburg. Ich wollte eigentlich die SPD wählen. Weil der Naumann gefällt mir gut hier, das ist ein kluger anständiger Mensch soweit ich das wissen kann. Aber wenn ich daran denke, dass der mit meiner Stimme dann anschließend mit meinen Todfeinden ins Bett geht, dann krieg ich Angst, das will ich nicht.“

Moderator: „Aber da sind wir ja bei der Frage der Glaubwürdigkeit insofern bei Beck sagen sie dem haben sie es von vornherein nicht abgenommen.“

Biermann: „Naja, das ist eine Dumpfbacke unter uns gesagt. Da kann ich nicht enttäuscht sein weil ich nichts erwarte. Aber es gibt ja auch ein paar Leute die bis drei zählen können in der SPD. Und zu denen gehört ja hier unser Kandidat, das sind ja große Unterschiede. Aber ich hab Angst, dass die den mit ihrer Parteimacht innerhalb ihrer Firma da zwingen, dann doch mit diesem Pack sich einzulassen.“

Unbedingt das komplette Interview anhören…

(Spürnase: Joachim H.)




Ein Zeichen der Zivilisation

pi-pace_200.jpgMit einem klaren Bekenntnis zu den Werten der abendländischen Zivilisation haben heute in Düsseldorf und anderen Städten eine Reihe von Kundgebungen serbischer Mitbürger gegen die Gründung des muslimischen Staates Kosovo stattgefunden. PI war in Düsseldorf vor Ort und fand statt medienwirksamer „Ultranationalisten“ friedliche Demonstranten und nachdenklich stimmende Redner. (Foto links: serbisch-orthodoxer Priester mit Friedensfahne)

Auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt hatten sich mehrere hundert Bürger versammelt, die mit Flugblättern, Transparenten und Fahnen auf ihr Anliegen aufmerksam machten. In den abwechselnd auf serbokroatisch und akzentfreiem deutsch gehaltenen Reden, wurde immer wieder das gleichberechtigte Zusammenleben aller Völker und Religionen betont. Die Abtrennung des Kosovo von Serbien, immerhin 15% des Staatsgebietes, verurteilte man als völkerrechtswidrigen Akt, der sowohl gegen die Schlussakte von Helsinki, als auch die UNO Resolution 1244 verstößt. Beide garantieren die Unverletzlichkeit staatlicher Grenzen. Der 17. Februar 2008, so heißt es auf einem Flugblatt, sei ein schwarzer Tag für Europa und die gesamte zivilisierte Welt.

pi-serbe_200.jpgEine Welt, für die Serbien, auch das wurde immer wieder betont, jahrhundertelang eingetreten ist und gegen Ansturm der Osmanen gestanden hat, während sich die Albaner dem islamischen Herrschaftsanspruch ebenso unterworfen haben, wie sie im zweiten Weltkrieg auf der Seite der faschistischen Achsenmächte die Werte der abendländischen Kultur bekämpft haben.

Eine besondere Bedeutung für die serbische Identität hat seit jeher das Kosovo, in dem sich überall die Spuren und Kulturdenkmäler, die Kirchen und Klöster der Serben, nirgendwo aber Hinweise auf eine albanische Kultur und Geschichte finden. Auch deswegen hängen die Serben am Kosovo, wie die Juden an Jerusalem, wie es ein junger Redner ausdrückte.

pi-rede_200.jpgNoch bis 1948, ergänzte eine junge Rednerin, habe es im Kosovo eine serbische Mehrheit gegeben. Erst mit Titos multikulturellem Experiment unter kommunistischer Herrschaft, sei es zu einer massiven gewollten Zuwanderung von Albanern gekommen, die durch eine der höchsten Geburtenraten der Welt eine ethnische Eroberung des Landes betrieben hätten. Das sollte, so die Rednerin weiter, auch den Deutschen zu denken geben, deren Regierung jetzt vorschnell die rechtswidrige Staatengründung anerkannt hat. Denn auch in manchen Gebieten Deutschlands drohe eine ethnische Übernahme durch eine überproportional wachsende muslimische Zuwanderung. Und: „Wo es heute keine deutschen Kinder mehr gibt, da wird es in einigen Jahren nirgends mehr deutsche Erwachsene geben“. Würde dann Deutschland einer Abtrennung der muslimisch bevölkerten Gebiete zustimmen?

pi-merkel_440.jpg

Auch serbische Mitbürger beklagen mittlerweile die tendenzielle und einseitige Berichterstattung deutscher Medien. Es ist zu befürchten, dass die friedlichen und mit nachdenkenswerten Argumenten demonstrierenden Serben in der medialen Öffentlichkeit totgeschwiegen werden. Neben serbischen Fahnen wehten heute in Düsseldorf auch griechische und spanische. Diese europäischen Staaten stehen noch zu Serbien und dem gemeinsamen Bekenntnis zur abendländischen Zivilisation. Schade, dass die deutsche Fahne, nach der folgenschwersten außenpolitischen Fehlentscheidung der Regierung Merkel, in diesem gelungenen multikulturellen Arrangement fehlte. Verständlich, aber traurig zugleich, dass immer wieder Russland als letzte Großmacht an der Seite der Serben gelobt werden musste.

PI-Leser Deus Vult mailte uns dieses Foto mit Sänger Bata Illic (Mitte) auf der Serben-Demo heute in München:

Bata Ilic

Sowie dieses:

Und dieses:

Serbien

pi-frankfurt_200.jpgPI-Leser Alan schickte uns das nebenstehende Bild von der serbischen Mahnwache in Frankfurt. Weitere Berichte und Bilder folgen. PI-Leserin Kybeline berichtet auf ihrem Blog von der serbischen Kundgebung in Stuttgart.




Vater widerruft Widerruf

Es ist ein bißchen wie beim Blütenblättchenzupfen: Nur heißt es eben variiert hier „sie sah ihn, sie sah ihn nicht…“. Nachdem die beiden Kronzeuginnen der Brandstiftung – wie berichtet – ihre Aussage vom bösen Zündelmann zurückgenommen haben, beharrt der Vater der achtjährigen Hauptzeugin darauf, dass seine Tochter sehr wohl gesehen habe, was sie gefälligst gesehen zu haben hatte.

„Das ist eine Lüge. Meine Tochter hat ihre Aussage in den Vernehmungen nie widerrufen.“

Hinter der Meldung vermuten der Vater und Onkel der Zeuginnen sowie die Angehörigen der Opfer eine Verschwörung.

Da der SWR sich in seiner Meldung auf „Ermittler“ und nicht auf offizielle Quellen beruft, befürchten einige Angehörige der Opfer sogar, die Behörden hätten die Information über den Widerruf der Zeugenaussagen gezielt gestreut. Grund dafür sei, dass die 80-köpfige Sonderkommission noch immer im Dunkeln tappe und die Mädchen auf diese Weise verunsichert werden sollten. „Wir wissen nicht, welches Spiel hier gespielt wird“, sagten sie gegenüber stern.de.

Auch die Tatsache, dass der zuständige Staatsanwalts Lothar Liebig die Kinder nochmals zum Psychologen schicken will, ist Teil dieser Verschwörung der bösen Deutschen, die vermutlich in einer konzertierten Aktion den wahren Tathergang vertuschen wollen.

(Spürnase: FreeSpeech)




Fahrstunde multikulturell aufgewertet

Multikulti macht nichts als Freude. Die vereinzelt auftretenden Fälle gescheiterter Dialogversuche dürfen keinesfalls als grundsätzlich verstanden werden. Viemehr muss hier generell von unsensiblem, wenn nicht arrogant-provokativem Verhalten der Angehörigen der deutschen Mehrheitsesellschaft ausgegangen werden. Den schwer verletzten Jugendlichen dieses Vorfalls sollte mit der Reha auch ein Deeskalationstraining nahegelegt werden.

(Spürnase: Horst G.)




BILD-Genießer im Bildblog-Sweatshirt

Henryk Broder in Hochform analysiert die Abhängigkeit des „Junkies“ und Bildblogbetreibers Stefan Niggemeier vom täglichen Stoff BILD-Zeitung. Dass auch PI abhängig macht, erfahren wir bei den Islamophobie-Blogwarten, die sich mit sehnsüchtigen Verlangen ihren Adrenalinkick holen, indem sie mehrfach pro Stunde PI anklicken, um sich Beiträge und Kommentare reinzuziehen – natürlich nur, um sie nach „anstößigen Inhalten“ zu durchsuchen, sozusagen fürs Vaterland.

(Spürnase: antichavista)




Leugner des Völkermords an Armeniern in Berlin

DenktasDer Zentralrat der Armenier in Deutschland hat Strafanzeige gegen die Veranstalter einer Konferenz erstattet, die morgen, am 24. Februar um 15 Uhr im Berliner Maritim-Hotel stattfinden soll. Rauf Denktas (Foto), früherer Staatspräsident Nordzyperns, wird dort über die “Massaker von Hocali und die Ereignisse von 1915” reden, andere Referenten thematisieren unter anderem “den von den Armeniern verübten Völkermord”.

Die Konferenz beleidigt die Opfer des Genozids von 1915, dem anderthalb Millionen Armenier zum Opfer fielen, sie beleidigt die Würde der Toten und sie diskriminiert die Würde der Überlebenden und ihrer Nachfahren.

Eine solche Konferenz, die historische Fakten auf den Kopf stellt und allein der türkischen Leugnungspolitik dient, darf nach dem Anerkennungsbeschluss des Deutschen Bundestages von 2005 hier nicht mehr stattfinden. Sie macht zugleich deutlich, wie dringend erforderlich eine Erweiterung des Strafrechts nach Schweizer Vorbild ist, so dass in Zukunft die Leugnung von Völkermord direkt strafrechtlich verfolgt werden kann.

Der Zentralrat hat zudem die Direktion des Hotels auf den diskriminierenden und menschenrechtswidrigen Charakter dieser Veranstaltung hingewiesen und die Verantwortlichen dringend aufgefordert, ihre Räume für diese Konferenz nicht zu öffnen.

(Pressemitteilung des Zentralrats der Armenier in Deutschland, Der Vorstand, Frankfurt am Main, 19.2.2008)

» Kontakt:

MARITIM Hotel Berlin
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin
Telefon +49 (0) 30 2065-0
Telefax +49 (0) 30 2065-1000
info.ber@maritim.de




CSU: „Islamkritik wird als Islamophobie abgetan“

CSU Wildbad KreuthDie Arbeitsgruppe „Integration & Islam“ der CSU-Landtagsfraktion hat am 15. und 16. Januar auf ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth ein bemerkenswertes Grundlagenpapier erarbeitet, das nach Auskunft des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, MdL Martin Neumeyer von der Fraktion einstimmig verabschiedet wurde. Wir veröffentlichen Auszüge des Papiers, dessen brisanter Inhalt von den Medien bislang völlig ignoriert wurde.

Die Anschläge des 11. September 2001 und ihre verheerenden Folgen haben die weltpolitische Lage in dramatischer Weise verändert. Die Distanz zwischen den dominierenden Strömungen im Islam und westlichen Wertvorstellungen hat sich seither vergrößert. Deutschland schien zunächst nur wenig von diesen besorgniserregenden Entwicklungen betroffen zu sein. Doch spätestens seit den gescheiterten Anschlägen auf zwei Nahverkehrszüge im Sommer 2006 kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass sich auch unser Land im Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus befindet.

Die Menschen in unserem Land sind zutiefst verunsichert. Kritische Meinungsäußerungen über den Islam werden als „Islamophobie“ abgetan oder bilden den Anlass für massive Drohungen gegen Einzelne und die westliche Gesellschaft als Ganzes. Die Bevölkerung fühlt sich zusehends allein gelassen in der Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen, die nicht die unseren sind. Die in Teilen der muslimischen Welt gewalttätigen Massenproteste infolge des Abdrucks von Karikaturen des Propheten Mohammed und die Fehlinterpretation der Rede des Heiligen Vaters in Regensburg waren Ausdruck des Misstrauens und der Distanz, mit der eine wachsende Zahl von Muslimen in und außerhalb Europas der westlichen Welt und ihren Werten begegnen.

Dennoch wäre es ein Fehler, von einem Scheitern des „Dialogs mit dem Islam“ zu sprechen und in der reservierten Haltung vieler hier lebender Muslime gegenüber westlichen Werten und unserer Gesellschaft einen beginnenden „Kampf der Kulturen“ zu sehen. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden rund 3,1 bis 3,4 Millionen Muslime, von denen etwa eine Million die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, verhält sich friedlich, gesetzestreu und bemüht sich um Integration.

Allerdings ist jener Ansatz gescheitert, der fremden Religionen, Kulturen und Traditionen gegenüber von einer Haltung des prinzipienlosen „Laisser-faire“ geprägt war. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag sieht es als Aufgabe der Politik an, Integration auf der Grundlage der vorbehaltlosen Anerkennung unserer Gesetze und Wertvorstellungen zu fordern und zu fördern – und unter Einbeziehung unserer muslimischen Mitbürger dafür einen verbindlichen Rahmen zu schaffen.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit dieses Papier die Politik der CSU-Landesregierung in Sachen Islam und Integration bestimmen wird.

» info@neumeyer-martin.de

(Quelle: BDB, Pax Europa)




Deutsche Polizei prügelt die Türken tot

propaganda.gifWenn das meine Omi noch erlebt hätte, gäbe es jetzt wieder Ausgabesperre für Eingemachtes. Weil die Zeichen auf Krieg stehen. Wir Jungen kennen das eigentlich garnicht mehr, weil wir keinen Erbfeind mehr haben. Und weil Karl Eduard von Schnitzlers Schwarzer Kanal auch lange ausgeflimmert hat. Was türkische Medien in letzter Zeit über Deutschland auskübeln, nannte man früher Hetze. Oder Kriegspropaganda.

Eigentlich dachten wir, sowas gäbe es nur noch in Nordkorea. Oder bei China gegen Taiwan. Dabei erzählen die Politiker uns doch immer, wie gut das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei ist. Und beim letzten Schlagerwettbewerb hatte es auch noch so gut geklappt, mit den Punkten aus Deutschland für das türkische Gequäke. Ganz abgesehen von den Lobeshymnen der Grünen beim Wahlsieg des fanatischen Moslems Erdogan, gegen den Millionen weltlich – und westlich – orientierter Türken zuvor auf die Straße gegangen waren.

Aber was jetzt in den Blättern steht, die sich mit dem Spruch „Die Türkei den Türken“, die deutsche Fahne aber mit Hakenkreuzen zu schmücken pflegen, geht auf keine Hammelhaut. Gerade erst haben die von Türkenfunktionären mit Fangfragen traktierten Mädchen von Ludwigshafen gebeichtet, mit dem genau beobachteten Brandstifter ein wenig geflunkert zu haben, was die erste Welle der deutschfeindlichen Hasspropaganda in Gerhard Schröders ehemaliger Wahlkampfpostille Hürriyet zum Ausbruch gebracht hatte, da wird schon das nächste Schaf durch den anatolischen Blätterwald gejagd.

Jetzt heißt es in der türkischen Zeitung Yeni Safak: „Brände haben nicht gereicht – jetzt prügelt die deutsche Polizei die Türken tot“. Es geht um einen jungen Türken in Hagen. Allerdings ist der weder tot, noch geprügelt. Er hatte vielmehr selber die Polizei gerufen, weil er von einem schwarzen Mann bedroht wurde.

Wenn einer von einem schwarzen Mann bedroht wird, kann das zweierlei bedeuten: Entweder er wird tatsächlich von einem schwarzen Mann bedroht, oder aber er ist bis an die Hutschnur mit Drogen vollgepumpt, die ihm nicht bekommen sind, und sieht infolge dessen schwarze Männer, wo gar keine sind. Letzteres war nach Feststellung der Polizei, die dem bedrohten Mitbürger zu Hilfe eilte, der wahrscheinlichere Fall.

Da nun kein schwarzer Mann mehr vorhanden war, fühlte der zugedröhnte Jungtürke sich von der deutschen Polizei bedroht, und randalierte, als man ihn in ein Krankenhaus bringen wollte dermaßen, dass er mit einigem Körpereinsatz auf einer Trage fixiert werden musste. Worauf er, auch das ist keine Seltenheit im Alltag von Polizeibeamten und Sanitätern beim Umgang mit randalierenden Drogenkonsumenten, kollabierte und nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden musste.

Bedauerlicherweise, und hier hört die Geschichte auf, lustig zu sein, gelang die Reanimation nur teilweise und der Randalierer liegt seitdem im Koma. Das ist tragisch, gehört aber zu den Risiken, die man in Kauf nimmt, wenn man seinem Körper freiwillig Gift in größeren Mengen beibringt. So sieht man das im allgemeinen, wenn es sich beim Selbstgeschädigten um einen Deutschen handelt und ein Türke vielleicht lediglich als Verkäufer der Drogen im Spiel ist. Aber bei einem Türken im Koma muss etwas mehr drin sein.

Folgerichtig klagt der Bruder des Konsumenten die deutsche Polizei an. Gemäßigt gegenüber der deutschen Presse, schärfer im Ton bei den türkischen Reportern. n-tv berichtet:

„Egal, ob er im Drogenrausch war – es darf niemals so etwas passieren“, sagte der Bruder des in Lebensgefahr schwebenden Mannes, Salih Özdamar, der Deutschen Presse-Agentur in Hagen. „Das ist fürchterlich“.

Schärfer im Ton gab sich Özdamar gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Dort warf er der deutschen Polizei Verschleierung vor und forderte, Ergebnisse medizinischer Untersuchungen offenzulegen. Sein Bruder sei auf der Wache misshandelt worden. Der junge Mann war am Sonntag nach einem Herzstillstand ins Koma gefallen und schwebt nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hagen nach wie vor in Lebensgefahr.

Auch in der Türkei wurden schwere Vorwürfe gegen die deutschen Behörden laut. „Die Empörung ist sehr groß, denn der Mann wollte von der Polizei Schutz haben“, sagte Faruk Sen vom Essener Zentrum für Türkeistudien. In den Medien werde der Vorfall von Hagen in Zusammenhang gesetzt mit dem verheerenden Wohnhausbrand in Ludwigshafen, bei dem Anfang Februar neun Türken zu Tode gekommen waren. „Brände haben nicht gereicht – jetzt prügelt die deutsche Polizei die Türken tot“, titele etwa die türkische Zeitung „Yeni Safak“.

Anders als in Ludwigshafen, scheint die Staatsanwaltschaft in Hagen aber diesmal nicht bereit zu sein, das Spiel der türkischen Gräuelpropaganda, einschließlich dem Einfliegen türkischer Ermittler mitzuspielen. Vielleicht weil türkische Ermittler gerade in Fällen polizeilicher Gewalt ohnehin keine hohe Erfolgsquote aufzuweisen haben. Bisher sieht Oberstaatsanwalt Rolfes jedenfalls kein schuldhaftes Verhalten der Polizeibeamten. Das Koma sei infolge der fehlgeschlagenen Reanimation eingetreten.

Fazit: Finger weg von Drogen! Sagte meine Omi auch immer. Und nippte an ihrem Schnäpschen.

(Spürnasen: Ralf, Zvi Greengold)




Michael Savage* zur Religion des Friedens

* Michael Savage ist ein konservativer US-Radio-Moderator.

(Spürnase: stephane)




Diskussion mit Mina Ahadi am 13.3. in Mannheim

Aus Anlass des Weltfrauentages 2008 findet am 13. März eine Podiumsdiskussion der Liberalen Frauen Kurpfalz zum Thema „Frauen und Islam in Deutschland – Chance oder Problem für die Integration?“ statt.

Gäste sind Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime, die Islamwissenschaftlerin Dr. Gabriele Berrer-Wallbrecht und Prof. Dr. Peter Müller vom Institut für Philosophie und Theologie der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Nach einem kurzen Eingangsstatement der Referenten soll gemeinsam mit den Zuhörern über den Islam in unserer Gesellschaft diskutiert werden, wobei die Rolle der Frau im Islam sowie der Islamunterricht an deutschen Schulen einen Schwerpunkt bilden sollen.

» Donnerstag, den 13. März, um 18.30 Uhr im Landesmuseum für Technik und Arbeit, Seminarraum 1, Ebene A, Museumsstraße 1, 68165 Mannheim, Infos: Tel. 0621 / 4298 – 9.