Stasipartei zieht in Hamburger Bürgerschaft ein

Aus der Hamburger Bürgerschaftswahl geht die CDU nach einer Prognose des ZDF trotz Verlusten als stärkste Kraft hervor. Der um 18.00 Uhr veröffentlichten Prognose der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen zufolge kommen die Christdemokraten von Bürgermeister Ole von Beust auf 43 Prozent. Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Michael Naumann verbessert sich leicht auf 34 Prozent. Die Grün-Alternative Liste (GAL) verliert auf 9,5 Prozent, der Linke Stasipartei gelingt auch in Hamburg mit 6,5 Prozent auf Anhieb der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. Die FDP muss mit 5,0 Prozent um den Einzug in die Bürgerschaft bangen.




Vorurteilsfreie Annäherung an türkische Kultur

Türkische Literatur in deutscher Übersetzung. Das ist ja wohl das Mindeste, um Kindern „eine vorurteilsfreie Annäherung an die türkische Kultur und Lebenswelt zu ermöglichen“. Das findet jedenfalls die bundesweit aktive „Stiftung Lesen„.

Und weil man deutschen Kinderbuchautoren grundsätzlich nicht zutraut, diese wertvolle Annäherung leisten zu können, stellt man in vorbildlicher Demutsgestik Schülern ab der 8. Klasse kostenlos moderne türkische Literatur in deutscher Übersetzung zur Verfügung.

Aus der Reihe „Die Türkische Bibliothek“ des Unionsverlags in Zürich seien elf Bücher ausgewählt worden. Die Initiative soll laut Stiftung deutschen Schülern eine vorurteilsfreie Annäherung an die türkische Kultur und Lebenswelt ermöglichen. Überdies bietet die Stiftung für Büchereien und Kultureinrichtungen eine Wanderausstellung zur „Türkischen Bibliothek“ an.

Und wenn die lieben Kleinen sich vorschriftmäßig vorurteilsfrei in die türkische Kultur integriert haben, gehen sie bestens vorbereitet zum Casting bei Muhabbet in die Philharmonie. So einfach kann multikulturelles Leben sein …

(Spürnase: Mathias H.)




Turnschuh sein oder lahmer Socken bleiben?

Gestern Abend lud die „Chiläolten“ (Schweiz) zum „Talk About“ ins Hotel Arte unter dem Motto „Christen sind wie ausgelatschte Turnschuhe?!“ mit einem Gastreferenten des Hilfswerks Opendoors und Nationalrat Christian Waber EDU (Eidgenössisch- Demokratische Union). Was wollen Christen heute? Sich die Turnschuhe anziehen, auch wenn sie ausgelatscht sind, und aktiv etwas tun angesichts der Bedrohungssituation bei uns und der Christenverfolgung weltweit? Oder lieber die bequemen Socken anbehalten und es sich mit Fernseher, Sofa und einem angenehmen Leben gut gehen lassen? PI war vor Ort.

Samuel Hess von der Kirche Olten führte mit seinem Turnschuhvergleich in ein Thema ein, das wir gerne vergessen oder nicht sehen. Christen sind die momentan weltweit am massivsten verfolgte Religionsgemeinschaft. Nicht für alle Menschen ist Christ-Sein eine Frage der Bequemlichkeit. In vielen Ländern ist Christ-Sein im Gegenteil äusserst unbequem. Wer sich nicht der Mehrheit anpasst (meistens dem Islam) wird geschlagen, gefoltert, eingepfercht oder getötet, nicht besser als während der Christenverfolgungen der Antike. Am 18. April 2007 wurden in der Türkei mehrere Menschen auf brutalste Weise umgebracht. Erst am 29. Januar 2008 wurde in Ägypten ein Urteil bestätigt, dass es unmöglich sei, den Islam zu verlassen.

Um die verfolgten, rechtlosen, gefolterten Christen kümmert sich weltweit das Hilfswerk Opendoors, aufbauend auf einem Vers aus der Johannesoffenbarung 3,8:

Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

D. M. von Opendoors schilderte anhand von eindrücklichen Bildern und Videoaufnahmen aus verschiedensten Ländern Lebenssituationen von Christen, die wir uns hier kaum vorstellen können.

Auf dem neusten Verfolgungsindex des Hilfswerks sind die schlimmsten Christenverfolgerstaaten aufgeführt, hier die Top-Ten:

1. Nordkorea
2. Saudi-Arabien
3. Iran
4. Malediven
5. Bhutan
6. Jemen
7. Afghanistan
8. Laos
9. Usbekistan
10. China

Von den Top-20-Christenverfolgerstaaten sind zwölf Staaten islamisch.

Schwerpunkte der Opendoors-Arbeit in den Verfolgungsländern liegen beim Einschmuggeln von verbotenen Büchern wie Bibeln, beim Aufbau von Schulen, auf denen die Menschen lesen und schreiben lernen sollen, außerdem bei praktischer Projektarbeit, Stärkung von Frauen, Unterstützung von Kindern, Betreuung und Befreiung von Gefangenen.

Unter den Chistenverfolgern selber lassen sich einzelne Gruppen festmachen:

1. Militärisch-religiöse Gruppen:
Dazu gehören beispielsweise die Taliban, welche die Komplettverschleierung und strikt islamisches Leben ohne Fernsehen, Radio und dergleichen auch von Christen fordern und die palästinensische Hamas.

2. Regierungen
Militärregimes wie Nordkorea oder Länder, wie Pakistan, wo es ein Blasphemie-Gesetz gibt, nach dem ein „Ungläubiger“, der in irgendeiner Form den Koran oder Propheten beleidigt hat, auf bloßen Verdacht eines Muslims hin hingerichtet werden kann. Dazu gehört aber auch Eritrea, wo einzelne christliche Gruppen in metallenen Lagercontainern auf engstem Raum ohne sanitäre Anlagen eingepfercht werden – mitten in der sengenden Hitze.

3. Gesellschaft und Kultur
In vielen Gesellschaften gibt es Zwangsislamisierungen. Da kommt zum Beispiel ein elfjähriges christliches Mädchens einfach nicht mehr nach Hause und niemand will den Eltern beim Suchen helfen, weil es ein Mädchen ist und nicht einmal Muslimin. Später stellt sich heraus, dass das Kind auf dem Pass jetzt schon 18 ist, zum Islam zwangskonvertiert und an irgendeinen Scheich zwangsverheiratet wurde.

Zur gesellschaftlichen Verfolgung gehört auch der Dhimmistatus in Ägypten, so heißt es in Sure 9,29:

„Kämpft gegen diejenigen, die die Schrift erhalten haben, aber nicht der wahren Religion angehören, bis sie kleinlaut ihren Tribut entrichten.“

Das bedeutet: Zahlt extra hohe Steuern, werdet Muslime oder sterbt!

4. Familie und Verwandtschaft
Die schlimmsten Feinde eines abgefallenen Muslims sind nicht selten seine Verwandten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Muslim Background Believers“. Auch eine Umschreibung für Menschen, die vogelfrei sind, nur weil sie nicht mehr dem Islam angehören wollen.

D.M.s abschließendes Statement:

Einer der Hauptunterschiede zwischen Christentum und Islam besteht darin, dass die Christen auf einen Gott vertrauen, der die Menschen liebt und ihnen in all ihrer Fehlerhaftigkeit gnädig ist. Im Islam gibt es nur das Heil über den Dschihad.

Auch Nationalrat Christian Weber von der EDU setzt sich als überzeugter Christ mit persönlichem Einsatz für verfolgte Christen ein, so für die Familie eines syrisch-orthodoxen Christen, der auch selber zu der Veranstaltung erschienen ist. Die syrischen Christen, deren Kirche so alt ist, wie das Christentum selbst, können in ihrer eigenen Heimat nicht studieren, sind vom politischen Leben ausgeschlossen und finden keine vernünftige Arbeit. Sie gelten in ihrer Heimat als Menschen zweiter Klasse und als Verbündete der Kreuzfahrer (USA). Als Flüchtlinge will man sie bei uns meist auch nicht haben, weil ihre Herkunftsländer keine „Kriegsgebiete“ sind. Für solche Menschen gilt es sich nach Waber einzusetzen, denn er ist überzeugt, die Christen können den Herausforderungen entgegenstehen, wenn sie zusammenhalten und sich auf ihre eigenen Stärken besinnen. Die größte Gefahr droht dem Christentum nicht von außen, sondern von innen.

Von den Muslimen bei uns sollte nach Waber ein Mindestmaß an Anstand verlangt werden dürfen. Nicht alle Missstände können einfach so unter den Teppich gekehrt werden. Waber hat Muslimen gegenüber als Begründung auch schon direkt gesagt:

„Ich als Christ möchte dich auch lieben können.“

Christian Waber gehört zu den Hauptverfechtern der sogenannten „Minarettinitiative“. Waber über Moscheen und Minarette:

Es geht nicht um darum Moscheen zu verbieten, sondern Minarette. Es ist auch ein Unsinn Minarette zulassen zu wollen und die Muezzine zu verbieten. Da hat schon in Frankreich nicht funktioniert. Außerdem wäre das dann wirklich ein Eingriff in die Religionsfreiheit. Beim Minarettverbot geht es hingegen um Religionsfrieden, der gewahrt werden soll auch für Nichtmuslime.

Ein Problem, das im Westen oft unterschätzt wird, erklärt der Gast aus Syrien: Viele Muslime sind Schweizern gegenüber nur vorn herum freundlich. Hinten rum – auf arabisch- bezeichnen sie sie als „Kafferschweizer“, was ein ganz übles Schimpfwort ist. Das Gastland wird allzu oft verhöhnt und seine Strukturen ausgenutzt.

In der Diskussionsrunde zum Abschluss ging es insbesondere um die Frage, ist Islam Frieden?

Das Fazit: Der Islam ist weniger eine Religion als ein totalitäres Regime, nach dem Andersdenkende allzu leicht getötet werden können. Der Islam ist deswegen für Europa so gefährlich, weil wir ihm den tolerant- roten Teppich ausrollen. Und plötzlich geht es, dass die Scharia höher gilt als unsere Gesetze. Dinge, die man anderen Religionsgemeinschaften niemals gestatten würde, sind für den Islam plötzlich erlaubt, weil man gewalttätige Reaktionen der Muslime fürchtet. Diesen Entwicklungen, die eine Kriegserklärung gegen unsere Lebensweise sind, gilt es jetzt entgegenzustehen.

Aus christlicher Sicht ist der Koran nichts weiter als „eine falsche Kopie der Bibel“. Doch die Entscheidung gilt uns „Ungläubigen“ allen, nicht nur denen, die sich selbst als Christen bezeichnen, was wir sein wollen: Socke oder Turnschuh?




Muhabbet goes Philharmonie

Erinnert sich noch jemand an Muhabbet (Foto), den türkischen Hass-Rapper, der den Mord an Theo van Gogh begrüßte, Hirsi Ali dasselbe Schicksal wünscht und dafür als Vorzeigemuslim mit dem deutschen und dem französischen Außenminister einen Integrationssong trällern durfte? Nun, jenes Musterbeispiel für gelungene Integration darf bei den Berliner Philharmonikern jetzt den Bohlen geben.

Ausschreibung

für einen Song-Writing Workshop mit Muhabbet von Zukunft@BPhil für Berliner Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren
Bewerbung verlängert bis Freitag, 8. Februar 2008
Workshop am Samstag, 23. Februar und 1. März 2008
Präsentation am Samstag, 1. März 2008, 14 bis 16 Uhr im Kammermusiksaal der Philharmonie

Zum „Star“ selbst heißt es:

Philhar’nbesk mit Muhabbet

»Philha« steht für die Philharmonie und für »feel« wie fühlen. »R’n Besk« ist neuer deutschsprachiger Soul.

Der junge deutsch-türkische Liedermacher Murat Ersen alias Muhabbet singt deutsche Texte orientalisch. Er erklärt seinen Stil als eine Begegnung von R’n B und Arabesk – einer Art orientalischem Blues. Sein R’n Besk mit Texten zu den Sorgen des Alltags trifft das Lebensgefühl einer jungen deutschen Generation, die längst schon nicht mehr nur deutsch ist, sondern auch türkisch, arabisch oder albanisch, oder…

Das Ganze gibt’s natürlich gleich auch auf Türkisch, für die hervorragend Integrierten, die die deutsche Sprache nicht beherrschen (wollen). Die Philharmoniker vergessen auch nicht, auf Muhabbets Website zu verlinken. Die offenen Fragen, die sich um den Rapper auftürmen, werden natürlich nicht erwähnt. Wozu auch, schließlich triift Muhabbet ja angeblich das Lebensgefühl aller deutschen Jugendlichen gleichzeitig. Wobei der Begriff „deutsch“ ganz multikulti eben etwas weiter gefasst wird …

(Spürnase: Paula)

» Weitere PI-Artikel zu Muhabbet hier




Illinois-Amokläufer war fasziniert von der Hamas

KazmierczakWorldNetDaily berichtet, dass der Amokläufer Steven Kazmierczak (Foto), der vor einer Woche an der Northern Illinois University fünf Studenten und sich selbst erschoss, Arabisch lernte, Kontakt zu Arabern suchte und von der Hamas fasziniert war. Bislang suchten die Ermittler vergeblich nach Hinweisen zu einem Tatmotiv des ehemaligen Studenten. Nach Zeitungsberichten soll Kazmierczak seine frühere Freundin misshandelt haben und sich vor kurzem ein Tattoo aus dem Horror-Film „Saw“ tätowiert haben lassen.

(Spürnase: M. Frei)




Kosovo den Serben, was Schweizern das Rütli

rutli.jpgAm Samstagnachmittag haben in Zürich rund 1000 Menschen friedlich gegen die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo demonstriert. Die von heute auf morgen organisierte Kundgebung war von der Polizei genehmigt worden. Die Serben demonstrierten für eine Einheit, die ohne Kosovo gar nicht denkbar sei. Denn das Kosovo sei für die Serben, was für die Schweizer die Rütliwiese oder die Urschweiz. PI war vor Ort.

Das Kosovo sei das Herz Serbiens, hieß es bei der Kundgebung.

„Kosovo ist unser Rütli, Kosovo ist unser Jerusalem. Liebe Gäste, Liebe Bundesrätin (Außenministerin) Micheline Calmy-Rey, wir appellieren an Sie, überdenken Sie Ihren Eindruck noch einmal gründlich. Denken Sie auch an die andere Seite – an Serbien. Ein über 100jähriger wirtschaftlicher und diplomatischer Partner der Schweiz. Denken Sie auch an uns Serben der ersten, zweiten und dritten Generation in der Schweiz. Wir alle leben hier integriert und assimiliert. Wir Serben – Schweizer serbischer Herkunft, lieben die Schweiz, sie ist auch unsere Heimat.“

Daran, zu welcher politischen Schweizer Heimat sich die Serben zugehörig fühlen, ließen sie auch keinen Zweifel. Laut skandierten sie:

„SVP,SVP, SVP!“

Direkt an die Medienschaffenden erging der Appell:

„Liebe Medien, an der Kundgebung in Belgrad, letzten Mittwoch, haben Sie sich für Ihre Zeitungen und TV-Sendungen nur wieder einmal den negativen Schlagzeilen, beziehungsweise Einzelheiten gewidmet und einseitig berichtet. Wohlbeachtet wegen der Steigerung Ihrer Auflagen. Sie haben aber nicht über die friedlichen Kundgebung geschrieben, wo eine Million Menschen anwesend waren (Sirbia rufe). Nein, nein, Sie hatten nur beiläufig erwähnt, dass an dieser Kundgebung zirka 150 Menschen anwesend waren, was ja nicht stimmt, haben sich aber hauptsächlich auf die Ausschreitungen konzentriert.

Und nun zum Schluss: Liebe Außenpolitische Kommission des Parlamentes in der Schweiz, wir wünschen uns, dass Sie Ihren Entscheid gut überlegen und lieber noch zig Meetings halten, bevor Sie entscheiden. Sie brauchen den „Beljugo“ nicht, wie andere Länder beziehungsweise Großmächte ihn benötigen. An Ihrer Fahne hängt ein Kreuz – ein weisses Schweizerkreuz (hopp Schwyz Rufe). Besinnen Sie sich an die UN-Gesetze und vergessen Sie dabei nicht den Code of Ethics.

Liebe Schweiz, bleib neutral, danke!“

Ein Appell an die Schweiz, zu ihren christlichen Brüdern und Schwestern im Balkan zu stehen und das Kosovo nicht einfach als unabhängigen Staat anzuerkennen, bloß weil große andere Länder rundherum das auch machen.

» Das PI-Video auf Youtube:

» Die PI-Bildersammlung zur Demonstration in Zürich finden Sie hier.




Was genau ist eigentlich ein Dhimmi?

DhimmitudeAlso ich lese bei PI immer etwas von Dhimmis oder Dhimmitude. Aber was genau ist eigentlich ein Dhimmi, was macht der, was darf der oder wo steht der in der islamischen Rechtsordnung?
(Gastbeitrag von Knüsel, Student der Islamwissenschaften)

Also sollte uns irgendwann einmal die Scharia blühen, was Gott verhüten möge (und damit meine ich nicht Mohammeds Allah) ist schon eine feste Rangfolge vorgesehen. Gehen wir einmal von dem Traum vieler Muslime (oder unserem Alptraum), einem islamisch geprägten Land, mit praktizierter Scharia aus. An erster Stelle stehen, wen wunderts, die Muslime. Sie haben alle Rechte und Pflichten und sie sind einzigen, die Waffen besitzen dürfen.

An zweiter Stelle stehen die Dhimmis. Wenn jetzt jemand denkt, oh prima – ich komme immerhin auf Platz zwei, der sollte folgendes Wissen:

1. Dhimmi oder Dhimma heißt auf Arabisch Schutzbefohlener mit denen ein „Schutzvertrag“ geschlossen wurde.
2. Schutzverträge werden in der Regel nur mit den „Buchbesitzern“ also Christen und Juden geschlossen.
3. Dhimmis haben eingeschränkte Rechte.
4. Dhimmis dürfen innerhalb der ihnen zugesicherten Rechte tun und lassen was sie wollen, natürlich nur solange sie keinen Muslim stören.
5. Ihre Aussage vor Gericht zählt nicht soviel wie die eines Moslems.
6. Das Blutgeld für einen getöteten Dhimmi beträgt nur ein Drittel eines Muslims.
7. Ursprünglich waren mit Dhimmis nur Christen und Juden gemeint, dies wurde dann später aber auch auf die Zoroastrier und Hindus ausgedehnt, da diese auch ein Buch hatten. Warum mögen sich jetzt einige Leser denken, die werden im Koran doch gar nicht erwähnt? Weiter Punkt 8 lesen.
8. Also in Punkt eins fiel ja schon das Wort Schutzvertrag, und aus einem Schutzvertrag folgt in der Regel auch ein Schutzgeld. Nur das dieses Schutzgeld von den Moslems Giziya genannt wird, und unter Sondersteuer gebucht wird. Und da Geld immer toll ist, wurde mit dem Begriff Buchbesitzer meist sehr großzügig umgegangen. Hatte eine Religionsgemeinschaft ein Buch, wurde sie zur Kasse gebeten.
9. Lehnt jemand die Annahme eines Schutzvertrages ab, er verweigert also den Dhimmi-Status, besteht von Seiten der Moslems die Verpflichtung, solche Menschen zu bekämpfen, und zwar solange, bis a) sie tot sind b) sie Dhimmis geworden sind c) sie zum Islam konvertiert sind.

Interessant sind noch folgende Fakten:

Die Behandlung der Dhimmis ist von Land zu Land verschieden gewesen. In den meisten islamisch geprägten Ländern ist die Scharia nicht komplett gültig, sondern steht/stand im Wettstreit mit der staatlich/weltlichen Gesetzgebung, mal mehr mal weniger ist das eine oder das andere gültig.

Früher, unter den Abbasidenkalifen, mussten sich die Dhimmis durch entsprechende Kleidung kenntlich machen. Wer jetzt also hingeht und meint, das die bösen Europäer die ersten gewesen wären, die in ihrem Rassismus Andersgläubige zu „markieren“ (Juden mussten spezielle Hüte trage) versucht haben, der liegt gründlich falsch. Die Muslime waren den Christen hier mal wieder voraus. Die Anweisung eines Abbasidenkalifen diesbezüglich stammt aus dem Jahr 850, der Beschluss, das die Juden kleidungstechnisch kenntlich gemacht werden sollten, stammt von christlicher Seite erst aus dem Jahr 1215, beschlossen auf einem Laterankonzil, und soll von den Kleidungsvorschriften der Muslime inspiriert worden sein.

So, wir leben aber nicht in einem islamischen Staat. Wie ist die Rangabfolge dann? Also wir sind Bürger eines Nicht-Islamischen-Staates.

Im Islam ist die Welt ja in zwei Teile aufgeteilt: Also in Dar al-Harb (Kriegsgebiet) und Dar al-Islam (Unterwerfungsgebiet) unterteilt.

Da gäbe es erst einmal die Harbis. Das sind alle Nicht-Muslime, die mit dem Islam im Kriegszustand liegen, ob sie das wollen oder nicht oder ob sie das überhaupt wissen, spielt keine Rolle. Solche Leute sind laut Scharia zu bekämpfen, mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Diese Leute haben keine Rechte, sie dürfen ermordet werden, und haben ebenfalls nicht das Recht auf Besitz (der ist Kriegsbeute der Muslime). Es werden zwar Ausnahmen bei Frauen und Kindern gemacht, und auch bei nicht kämpfenden Männern (es werden explizit Mönche genannt, diese Art der Lebensweise sieht der Prophet allerdings als verwerflich an, da die Ehe, mit als erste Hälfte zum Weg ins Paradies angesehen wird). Jetzt kam aber die Frage in einem Seminar auf, Mönche seien doch manchmal auch Christen, die müssten doch eigentlich unter Buchbesitzer „verrechnet“ werden. Die Antwort war, das war von Fall zu Fall verschieden, das konnte der Herrscher dann selbst entscheiden, wer welchen Status hatte, außerdem gäbe es ja auch „Kollateralschäden“.

Die zweite „Sorte“ von Menschen, in Nicht-Islamischen-Staaten, sind die Muahadis. Die Muahadis (auch Pakt-Macher) sind alle Leute, mit denen schon ein Schutzvertrag besteht. Diese zu verfolgen und zu töten, wird als schwere Sünde angesehen. (Der Kommentar eines Kommilitonen hierzu war: Ja das ist auch verständlich, da entgeht denen ja Geld. Entsetzte Blicke bei der Moslemfraktion. Vom Prof. kein Kommentar).

Also um das mal klarzustellen, ich bin zwar ein Christ, aber ich werde niemals einen Schutzvertrag (inklusive Schutzgeldzahlungen) mit denen eingehen. Da ist mir der Status eines Harbis lieber. Da weiß man wenigstens, wo man dran ist.

Als Schlagwort geht der Begriff Dhimmi ja durch, und kann ruhig weiterverwendet werden, aber korrekt wäre Harbi. Also wo ordnet ihr euch ein? Dhimmi – Muahadi – Harbi?

Weitere PI-Artikel von Knüsel:

» Teil 1: Erlebnisse eines Islamwissenschafts-Studenten
» Teil 2: “Nie wieder Islamwissenschaften”
» Teil 3: Die Sprache des Korans
» Teil 4: Scharia-Kunde an einer deutschen Uni
» Teil 5: Was ist eine Fatwa?




Hamburg: Linker Wahlkampf bei Serben

pi-junge-serben_200.jpgAusgerechnet die Linkspartei, die hierzulande jede Gelegenheit wahrnimmt, die Islamisierung zu unterstützen, missbrauchte die Hamburger Serbenkundgebung für letzte Wahlkampfpropaganda vor der morgigen Bürgerschaftswahl. PI-Leserin Jutta war vor Ort und konnte das ein oder andere Missverständnis aufklären. (Foto: Junge Serben in Düsseldorf)

Hier ist Juttas Bericht aus Hamburg:

Ca. 450 Demonstranten fanden sich in der Nähe des Stephanplatzes ein. In Hamburg war es anders als in den Berichten über z.B. Stuttgart. Hier ist noch Wahlkampf, und die Linke hat versucht, diese Demostration zu instrumentalisieren.

Ein Vertreter der Linken hielt eine schwulstige (Wahlkampf)Rede, und ein ältlicher Kommunist verteilte rote Wahlkampfprogramme. Als ich ihn ansprach und sagte, Die Linke würde doch nicht im Ernst das christliche Serbien verteidigen sondern nur das Wahlverhalten der Linken im Bundestag (gegen die Unabhängigkeit des Kosovo) ausnutzen, sprang der Kerl mich fast an und rief:“ Sie gehören nicht hierher!“

Da hielt ich dann mein Plakat hoch:
“ Kosovo – the EU`s Bastard Child – Kosovo je Srbije – dazu von Brusselsjournal: the West fatal Mistake – We are all Serbs now – dazu Fotos aus der Galerie vom Serbien-Forum.
Da lief er weg. Fortan habe ich Gruppen angesprochen und versucht, über die Linke aufzuklären. Die waren immer bass erstaunt, wenn ich sagte, dass die Linken kräftig an der Islamisierung mitarbeiten, die Moscheen hier mit durchdrücken und Islamkritik praktisch bekämpfen sowie nicht das christliche Serbien und auch nicht die russische Seele und den Glauben verteidigen. Nur weil Die Linke im Bundestag als Einzige gegen die Unabhängigkeit des Kosovo gestimmt hat sind sie noch lange nicht die richtigen Freunde.

Mit einigen Teilnehmern kam ich noch gut ins Gespräch, wobei mir dann immer beteuert wurde (fast wurde ich getröstet), dass Serbien immer vorrangig Christlich sein würde. Zwei feste Kontakte konnte ich knüpfen mit Adresse usw., die gegen die Islamisierung kämpfen würden.
Ansonsten war es wohl wie überall: herzige Serben und einige Junge Serben, die etwas lauter wurden und tanzten und sangen, hier in Hamburg wohltuend dann, wenn so ein Linker einen bla bla Vortrag hielt.
Die Polizei war zufrieden. Als ich fortging, fragte ich:“ Das war doch friedlich, oder?“ Zustimmung. Ich weiter:“ Es waren ja auch keine Muslime da.“ Keine Widerrede.
Fazit: Wir haben zwei Feinde – die Linken und die Politlinken/Grünen, die uns den Islam aufdrücken wollen.

(Gastbeitrag: Jutta)