Armee Allahs rüstet zum Krieg gegen Israel

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Die vom Iran mit Geld und Waffen unterstützte schiitische Terrormiliz Hisbollah (Partei Allahs) rüstet nur 15 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt zum Vernichtungskampf gegen die Juden. Hassan Nasrallah verkündete wörtlich: „Zionisten, wenn ihr einen offenen Krieg wollt, dann soll es die ganze Welt hören: Lasst uns offen Krieg führen.“

Die Welt berichtet über das Hisbollah-Rüstungsprojekt irgendwo mitten im libanesischen Kieferndickicht. Aus libanesischer Sicht wird die „Wahrheit“ nämlich so gedreht, dass die Hisbollah-Widerstandskämpfer während des Krieges im Sommer 2006 den israelischen Angriffen 34 Tage lang widerstanden hätten.

Die Friedensmission Unifil will denn auch von allem nichts wissen. Milos Strugar, der Unifil-Direktor für politische Angelegenheiten, sagt:

„Der Südlibanon ist stabil, die Lage ist sehr ruhig. Uns liegen keine Beweise vor, dass neue Waffen in die Region gebracht werden.“

Dennoch festigt die Hisbollah völlig unbehindert von allen UNO Blauhelmen rund 15 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt ihre Stellungen. Die wachsende Präsenz der Schiitenmiliz fällt zudem mit einer ganzen Reihe iranischer Bauprojekte – Infrastruktur und Straßen – zusammen.

Der Iran erklärt seinen Einsatz als Wiederaufbauhilfe nach dem Krieg 2006. Doch die Gegend gilt als Umschlagplatz für die Waffen, die der Iran über Syrien einschmuggeln lässt. Sattam Abu Zeid, der Ortsvorsteher schiitischen Dorfes Kfar Roumanneh strahlt vor Begeisterung:

„Die Iraner leisten großartige Arbeit; so etwas haben wir überhaupt noch nicht gesehen.“

Im christlichen Bergdorf Aishin machen sich die ortsansässigen Christen zwar durchaus Sorgen, welche Absichten der Iran verfolgt mit seinen Straßenbauprojekten verfolgt.

„Aber was sollen wir schon dagegen tun? Wir freuen uns einfach über die Hilfe, die wir bekommen.“

Lokalpolitiker François Helou aus Jezzine spricht bereits vom „Staat Hisbollah“:

„Qutrani ist der Kern einer künftigen schiitischen Stadt. Wir leben in einem Landstrich, der den Südlibanon von der Bekaa-Ebene im Osten trennt. Nun baut die Hisbollah einem Korridor zwischen ihren Machtzonen. Danach ergeben beide Gebiete zusammen den Staat Hisbollah.“

Die Gefahr einer Eskalation ist durch den Tod von Hisbollah-Militärchef Imad Mughniya noch einmal drastisch angestiegen. Der Massenmörder, der fast so viele Amerikaner und Israelis auf dem Gewissen hat wie Osama Bin Laden wird im Libanon als Märtyrer verehrt.

(Spürnase: kurnass)