Christenmord in Deutschland?

kreuz.jpgEine schier unglaubliche Geschichte berichtete gestern die Bildzeitung. Sollten sich die Informationen bewahrheiten, dann sind erstmals in Deutschland drei orthodoxe Christen, weil sie sichtbar ein Kreuz trugen, aus religiösem Hass von Muslimen ermordet worden. Das jedenfalls behauptet ein Somalier, der an der Tat beteiligt gewesen sein will. Andere Zeitungen, wie die Frankfurter Rundschau, berichten ebenfalls über das Verschwinden der drei georgischen Christen, ohne allerdings den Verdacht auf ein islamisches Hassverbrechen zu erwähnen.

BILD berichtet:

Die drei Vermissten sollen mit fünf Muslimen, von denen einige vermummt waren, wegen ihrer Kreuze in Streit geraten sein. Die drei Georgier seien als „Christenschweine“ beschimpft worden. Zwei hätten sich auf den Boden legen müssen. Sie seien erschossen worden. Den dritten Georgier hätten die vermummten Muslime zu einem Imam verschleppt, um ihn, so die Aussage des tatverdächtigen Zeugen, zu „schächten“.

Tatsache ist: Der vierte Georgier, der bei der angeblichen Bluttat nicht dabei war, hat seine Landsleute Ende Januar bei der Polizei als vermisst gemeldet.

In dem Ford und am mutmaßlichen Tatort fand die Polizei Blutspuren. Auf der Suche nach möglichen Leichen haben Polizeitaucher in der vorletzten Woche den Jochimsee bei Heppenheim abgesucht. Leichenspürhunde haben am Seeufer angeschlagen.

Bis gestern gab es von den drei vermissten Männern aus Georgien noch immer keine Spur.

Ein Ermittler zu BILD: „Wenn sich der Verdacht bestätigt, dann mussten in Deutschland zum ersten Mal Menschen sterben, weil sie sich als Christen bekannten.“

Die vier Georgier hielten sich in Deutschland auf, um KFZ-Geschäfte zu tätigen.