rowan.jpgDer Erzbischof von Canterbury (Foto) steht nach seinen Worten zur Einführung der Scharia mächtig unter Druck in Großbritannien – sein Rücktritt wird von verschiedenen Seiten gefordert. Wie schön für Rowan Williams, dass er in dieser Lage direkt Support aus Deutschland bekommt. Ein Muslim Dr. phil. aus Mainz erklärt uns die Welt.

Von allen möglichen Lagern wird der Bischof von Canterbury beschossen und er kommt gar nicht hinterher mit erklären, er habe es nicht so gemeint. So berichtet auch Timesonline über das Debakel des anglikanischen Kirchenfürsten, dem obersten Leiter der Kirche von England neben dem Kirchenoberhaupt, Ihrer Majestät Königin Elisabeth II.

Alison Ruoff, ein Mitglied der Synode und des diözesanen Rats von London sagte:

“Er hat der anglikanischen Gemeinschaft und der Kirche von England keinen Gefallen getan. Er sollte gehen.“

Doch siehe da, der Bischof erhält in den Kommentaren zum Timesonline-Artikel Rückendeckung aus Deutschland. Dr. phil. H. Yildiz aus Mainz schreibt:

Es ist sehr bedauerlich zu sehen, wie westliche Menschen, insbesondere die Briten, die eine ausgesprochen liberale Tradition haben, mit einer positiven Entscheidung, welche die gesellschaftlichen Belastungen beruhigen soll, umgehen. Ich kann verstehen, dass jemand, der in einer westlichen Gesellschaftsform aufgewachsen ist, diese Idee als ausländisch wahrnimmt. Aber ich hatte dennoch von den Briten erwartet, dass sie diesem Gedanken weniger emotional als rational gegenüberstehen. Auf der einen Seite beklagt man sich über die muslimische Welt, sie würde nicht rational handeln und Themen wie andere Religionen und andere Lebensweisen bewusst ablehnen; auf der anderen Seite hat man jetzt genau dasselbe gemacht. Es war nichts weiter als ein GUT GEMEINTER VORSCHLAG und dennoch erhielt Herr Williams einiges mit dem Stab. Wenn wir in Frieden zusammen leben wollen ohne “Konfrontation der Zivilisationen”, sollten wir empathisch und bedacht miteinander umgehen. Beide Seiten müssen ihren guten Willen zeigen. Herr Williams macht einen Schritt in die richtige Richtung. Sollte er für seinen guten Willen bestraft werden. Nein, das wäre der falsche Standpunkt.

Man merke daraus:

1. Die Einführung der Scharia ist etwas Gutes (für den Islam), nur haben’s die Briten als einzige begriffen, wenn auch „bedauerlicherweise“ nicht alle. Die anderen, in westlichen Gesellschaften aufgewachsenen, sind sowieso noch nicht „so weit“.

2. Es kann auch friedlich zu und hergehen, vorausgesetzt, die Westler sind endlich so empathisch und bedacht, sich zu ergeben und nach muslimischem Gesetz zu leben.

3. Die Einführung der Scharia ist ein gut gemeiner Vorschlag, denn seid ihr nicht willig, brauchen wir Gewalt: es wird zur Konfrontation der Zivilisationen kommen.

(Spürnase: WrongSermon)

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53 KOMMENTARE

  1. Der Erzbischof sieht ein wenig so aus wie der Typ, der in dem Unternehmen in dem ich arbeite die Faxe verteilt. Ungelogen!

  2. Kann man eigentlich in GB einen Erzbischof, der soviel Unsinn redet, nicht zu 20 Stockhieben verurteilen. So als Anschauungsunterricht, den er offensichtlich dringend nötig hat! Danach weiß er, wovon er redet!

  3. Naja, sinnlose Beiträge gibt es im Internet viele… Ob man die dann gleich als wichtig betrachten muss, ist eine andere Frage!

  4. Zur Scharia ein guter Beitrag auf Gegenstimme.

    Vertreter des Islams werden zunächst versuchen, im Westen als paralleles Recht die familien- und erbrechtlichen Teile der Sharia einzuführen, weil sie hier auf geringeren Widerstand zu stoßen hoffen. Allerdings verstößt bereits dieser, der zivilrechtliche Teil der Sharia, mehrfach gegen unsere Gesetze, gegen Grundgesetz und Menschenrechte. Der Sohn erbt doppelt so viel wie die Tochter, die Witwe erhält noch weniger als diese. Ein Mann kann bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben; eine Frau jedoch nur einen Mann. Nur dem Mann steht die Möglichkeit der aktiven Ehescheidung offen; er vollzieht sie durch den Ausspruch der Verstoßungsformel. (Die Frau kann die Scheidung verlangen, aber nicht gegen seinen Willen und er muss die Verstoßung vollziehen.) Seiner Geschiedenen zahlt der muslimische Ex-Ehemann nur drei Monate lang Unterhalt, danach stellt er seine Zahlungen ein.

    Das sind nur Beispiele. Nach der Einführung der zivilrechtlichen Teile der Sharia werden die Muslime verlangen, dass der Rest eingeführt wird, denn die Sharia ist unteilbar und es ist ihr Gesetz, nach dem sie leben müssen (und wollen). Dann gibt es Handabhacken für Diebstahl, Peitschenhiebe für Alkoholkonsum, Steinigung für Untreue, Steinigung für Homosexuelle.

    Soviel zur Harmlosigkeit dieser Angelegenheit, von der Professor M. Rohe, Obberrichter, erklärt, sie wird in Deutschland schon überall angewandt. PI berichtete.

  5. „..wenn wir in Frieden zusammenleben wollen, ohne Konfrontation der Zivilisationen sollten wir empathisch und bedacht miteinander umgehen…….“

    Wenn wir in Frieden leben möchten, sollten WIR möglichst dafür sorgen, dass die Muslime in ihren von Gott gegebenen Heimaten bleiben!

    Die Geschichte hat gezeigt, dass ein gutes Zusammenleben von Moslems und Christen nicht möglich ist. Es wird Zeit, dass die Politik das in Europa endlich kapiert……….rom

    PS: wo ist denn eigentlich der moslemische Beitrag zur Empathie und Bedächtigkeit?

  6. Ich habe das sowiso nicht verstanden, schon von der praktischen Durchführung her nicht. Wie kann es in einem Land zwei (grund-)verschiede Rechtssysteme geben? Für wen gilt wann welches? Kann man spontan wählen? Wenn sich zwei streiten, die sich unterschiedlichen Gesetzgebungen unterwerfen, welche gilt dann? Gibt es dann Polizei für die einen und Scharia-Wächter für die Anderen? (Gespräch am Tatort „Tut mir leid, Herr Polizist, aber Sie sind hier nicht zuständig. Ich bin doch bei den Scharia-Leuten. Außerdem habe ich meine Frau da drüben gar nicht totgeschlagen, die ist nur bewustlos“)

    Fragen über Fragen….

  7. 3. Die Einführung der Scharia ist ein gut gemeiner Vorschlag, denn seid ihr nicht willig, brauchen wir Gewalt: es wird zur Konfrontation der Zivilisationen kommen.

    Zivilisationen?
    ja Mr. Abdul Klappstuhl
    bitte, aber bevor ich 70 bin!

  8. Den Erzbischof sollte man Teeren und Federn und danach an der Towerbridge aufhängen. Mann, wie mir bei sowas die Wut wieder hochkocht!
    Wer als Kirchenanführer seine Stellung missbraucht um das Abendland und seine eigenen Anhänger zu verraten hat die Todesstrafe verdient (oder in mindestens in seinem Fall die Demenzgruppe im Altenheim).

  9. 5 Drusus (12. Feb 2008 17:18) Selten war ich so unstolz, ein Mainzer zu sein :’-(

    wieso? wegen dem?

    Dr. phil. H. Yildiz

  10. vielleicht ist der gute kleinbritannische Bischof ja auch nur pervers, ein Flagellant, und erhofft sich eine milde Steinigung. Hätt er sich ein wenig genauer informiert, könnte er wissen, das Schicksal, das ihm die Scharianer zudenken, ist das Abschneiden des Schlundes.
    Ist da irgendwo eine Seuche ausgebrochen,gar die Lemmingitis? Die linken und die liberalen Spinner können anscheinend ihre eigene Entsorgung garnicht abwarten.

  11. OT: Gerade bei SPON gefunden:

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534818,00.html

    „Kilic sagte, es müsse ein „Alarmzeichen für die Bundesregierung“ sein, wenn Tausende Menschen „einem ausländischen Ministerpräsidenten wie ihrem eigenen Regierungschef zujubeln“. Wenn man die Migranten ausgrenze, dann bleibe ihnen „nichts anderes übrig, als sich mit einem anderen Staat und einem anderen Ministerpräsidenten zu identifizieren“.“

    Wunderbar! Dann koennen die ganzen Jubler doch auch Mitglieder diesen anderen, favorisierten Staates werden und gleich wieder dorthin zurueckkehren!

    In Deutschland wird niemand gezwungen gegen seinen erklaerten Willen zu bleiben, ich bin mir sicher ein grosser Teil der Bevoelkerung wuerde aufatmen wenn diese Mehrheit der Migranten die sich ja in Deutschland so gar nicht heimisch fuehlt das Land eher heute als morgen verlassen wuerde. Ich denke die Deutschen wuerden sogar die Ausreise grosszuegig sponsorn.

  12. Man kann Rowan Williams eigentlich nur dankbar sein für seine Äußerung. Er zeigt auf, wie weit der Islam schon in die Strukturen der westlichen Gesellschaft vorgedrungen ist, welche Lobby und beängstigende Macht er besitzt. Das wird nun auch in der Presse offensichtlich.

    Jeder aufgeklärte und freiheitsliebende Mensch muss bei dem Vorschlag, die Scharia einzuführen, emotional reagieren und maximalen Widerstand leisten. Wer dies nicht tut, ist entweder dumm oder ein Antidemokrat!

  13. @#1 sickboy

    Der Erzbischof sieht ein wenig so aus wie der Typ, der in dem Unternehmen in dem ich arbeite die Faxe verteilt. Ungelogen!

    Man sollte diesem „Erzbischof“ auch eher den beruflichen Wechsel in ein vergleichbares Betätigungsfeld ans Herz legen.

  14. Wäre interessant zu erfahren, wer der Einflüsterer des Erzbischofs ist. Der liebe Gott sicherlich nicht. Klarer Fall für die Heilige Inquisition…

  15. Der Dr. phil. H. Yildiz irrt, wenn er die Ablehnung der Scharia als nicht rational bezeichnet.

    Rational ist das Gesetz, das sich die Menschen geben, und das gibt dann genau einen Gesetzeskörper.

    Scharia ist gottgegeben und damit zwar heilig für die, die dran glauben, aber sicher nicht rational, sondern eben offenbart.

    Der Dr. phil. H. Yildiz hat ist wohl Dr. drosophil.

  16. Gestern habe ich Stefan Herre einen Bericht eines amerikanischen Institutes vorgelegt der besagt, dass die Weissen bis ins Jahre 2050 zu einer Minderheit geschrumpft sein werden.

    Jetzt könnte man natürlich sagen, dass die Latinos, Asiaten und Schwarzen keine Muslimen sind aber tröstet das über die zukünftigen Probleme hinweg?

    Die Weissen waren jahrelang der Schmelztiegel der amerikansichen Gesellschaft der die ethnischen Minderheiten mehr oder weniger miteinbezog.

    Nun wird diese grosse Mehrheit verschwinden und auch die U.S.A werden in Parallelgesellschaften zerfallen was man schon bei brutalen Abrechnungen unter Latino- und Schwarzen Gangs sieht.

    Ich möchte doch darauf hinweisen, dass man sich nicht damit zufrieden geben sollte, dass die Muslimen eine kleine Minderheit bilden.

    Auch unter christlichen Völkern herrscht keine Homogenität wegen anderen Sprachen, Sitten, religiöser Auslegung des christlichen Glaubens, andere Mentalität etc…

  17. #1 sickboy (12. Feb 2008 17:11) Der Erzbischof sieht ein wenig so aus wie der Typ, der in dem Unternehmen in dem ich arbeite die Faxe verteilt. Ungelogen!

    Ich weiss nicht, wie dein Kollege aussieht, aber für mich sieht der Mann aus, wie der Prototyp des 68er.

    Dann passt es ja wieder!

    Eisenbieger

  18. Herr Hüseyin Yildiz ist Repräsentant des „Islamischen Dialogs Mainz“

    Wer möchte, kann ihn über folgende Seite kontaktieren und in Dialog mit ihm treten.
    Seid bitte nett zu ihm 😉

    http://www.interkultureller-rat.de/Themen/Islamforen/Islamforum_rheinland_pfalz.shtml

    Er hat offensichtlich auch folgende Promotion hingelegt:

    Yildiz, Hüseyin: Ein Staatsverständnisvergleich zwischen Deutschland, Großbritannien, dem Osmanischen Reich und der Türkei / Hüseyin Yildiz. – Berlin [u.a.] : Lit, 2007. – XIV, 256 S. – (Politikwissenschaft ; 146)
    Zugl.: Mainz, Univ., Diss., 2006

  19. #6 Drusus
    Ich bin auch Mainzer, aber laß mich von Leuten mit dem typisch Meenzer Namen „Yildiz“ nicht von meiner Liebe zu Mainz abbringen.

  20. Ich bin kein Mainzer, aber die 05er mag ich.

    Ich rede hiebei nicht von den Migrantennullen, die nur 5er in der Schule haben…wohlgemerkt!

  21. #8 oisblues (12. Feb 2008 17:20)

    bitte, aber bevor ich 70 bin!

    Genau, im Moment wäre ich auch noch im wehrfähigen Alter. 😉

  22. Zitat #14 hel (12. Feb 2008 17:33)

    Man kann Rowan Williams eigentlich nur dankbar sein für seine Äußerung. Er zeigt auf, wie weit der Islam schon in die Strukturen der westlichen Gesellschaft vorgedrungen ist, welche Lobby und beängstigende Macht er besitzt. Das wird nun auch in der Presse offensichtlich…

    Vielleicht war das die Absicht des Bischoffs (oder ist er vielleicht doch nur ein Piss-off 🙂 )
    Na ja, das hat besser wachgerüttelt als wie wenn er sich selbst verbrannt hätte wie damals dieser Geistliche in Deutschland, ich weiß jetzt nicht mehr wo u. wann das war.

  23. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass einer der es zum Erzbischof von Canterbury gebracht hat sich zu solchen blödsinnigen Aussagen in Bezug auf die Musels und ihre Scharia hinreißen lässt. Rowdy Williams ist ein hochintelligenter und hochgebildeter Mann der genau weiss was er sagt und warum er es sagt.

    Kann es sein dass Rowdy Williams diese Diskussion ganz bewusst hat hochkochen lassen um die Leute für die Gefahren des Muselismus zu sensibilisieren ? Kann es sein dass er das genaue Gegenteil bezweckt von dem was er über die Scharia sagt ?

  24. Wenn wir in Frieden zusammen leben wollen ohne “Konfrontation der Zivilisationen”, sollten wir empathisch und bedacht miteinander umgehen. Beide Seiten müssen ihren guten Willen zeigen.

    Der Irrtum. WIR waren zuerst hier. WIR haben Europa aufgebaut. Es ist UNSERE Heimat. Wenn jemandem unsere Werte nicht passen, kann er verschwinden.

    PS: der Yildiz scheint einer der vielen Trojaner zu sein. Ein anderer ist der deutsche Tariq Ramadan, nämlich der hessische Grünen Chef Tariq Al-Wazir.

  25. @22 Doctor

    Cem Özdemir hat eigentlich ganz vernünftige Vorstellungen.
    Der ist säkular und auch kein türkischer Nationalist.
    Das ist durchaus ein konstruktiver Versuch, die Türken hier einzubinden.

    Ich bin übrigens absolut gegen einen Kampf der Kulturen, aber seid ihr das auch??
    Ich bin kein knöchriger Gutmensch, im Gegenteil, aber man muss die Glut nicht auch noch anheizen…

    PI, macht mal konstruktive Vorschläge, ohne reine Diffamierungen und Aufzeigen von Schlechtem.
    Das machen die nämlich auch und gerade deshalb müssen wir sie überzeugen, die bessere Zivilisation und Kultur zu sein, die wir zweifelsohne sind!!

  26. #30 Linkenscheuche

    Könnte sein.
    Aber trotzdem sollte die Queen statt seiner Rowan Atkinson berufen.
    Die kirchen wären wieder gut gefüllt.

  27. Hand hoch wer noch an eine friedliche und politische Lösung der ganzen Sache glaubt…

    Bis ihr euch entschieden habt, gehe ich Holz hacken…

  28. #33

    Wie willst du jemanden überzeugen, dem die kritische Selbsteinschätzung von Kindheit an aberzogen wurde?

    Islam hat nicht viel mit Zivilisation zu tun. Das ist geistige Umnachtung hoch drei.
    Wenn jemand einer totalitären Sekte angehört, habe ich das Recht seine persönliche Einstellung abzulehnen.

    Warum wird andauernd Islamfeindlichkeit mit Fremdenfeindlichkeit gleichgesetzt? Was sind das für Lügenbolde, die sowas tun?
    Islam bringt nichts Gutes. Dafür brauche ich mich doch nicht zu rechtferigen.

  29. Der Herr Erzbischof hatte sicherlich zu viel Messwein intus, als er sich zu diesem Statement hat hinreißen lassen. Dafür bekommt er bestimmt viel Applaus von den Fundamentalisten, welche die Sharia (oder zumindest Teile davon) in unserem Gesellschaftssystem einführen wollen. Na, denn mal Prost, Herr Erzbischof.

    Und der „deutsche Supporter, der Herr Dr. phil. Yildiz ist natürlich auch ein Ur-Deutscher, das merkt man schon am Namen.

    Ich empfehle Herrn Dr. Yildiz, in seine Heimat oder ein islamisches Land seiner Wahl (vorzugsweise Iran oder Saudi Arabien), zurück zu kehren. Da kann er sich dann von den Vorzügen des Sharia Rechtssystems selbst überzeugen, wie z.B. öffentliches Auspeitschen oder Prügel mit dem Stock, Glieder abhacken, öffentliches Enthaupten mit dem Schwert, Steinigen oder lebendig einmauern (unbotmäßige Ehefrauen o. Ehebrecherinnen, Aufhängen an Baukränen (angebliche Homosexuelle, zumeist paarweise)etc, etc.

    Ja, wenn dann die Visionen des durchgeknallten Erzbischofs in Großbritannien Realität werden sollen, dann kommen auf die Briten herrliche Zeiten zu.

  30. Dieser Yildiz ist kein deutscher, der hat in unserem Land nichts verloren.
    Ich bin stinksauer.
    Der soll sich seine dreckige Sharia in den Arsch stecken.
    Genausowenig wie ich mit Nazis oder Stalinisten Frieden will,
    will ich keinen Frieden mit einer derartig bösartigen Gesetzgebung.
    Da könnte ja jeder Perverse kommen.
    Kann man den Kerl nicht einfach aus dem Land jagen?
    Was manche Verbrecher sich hier leisten, dafür würden wir im Islam den Kopf abgerissen bekommen.

  31. #28 Wolfrabe
    Ich auch 😉 und auch noch mit 90
    Dann sollen mir die Pfleger mein Bett ans Fenster schieben.
    Dort kann ich immer noch mit der Flinte raushalten. Notfalls Schrot mit breiter Streuung.
    Merken diese Vollidioten eigentlich nicht das sie selbst die Bravsten im Land auf die Barrikade treiben?

  32. 35 Almbauer
    doch, natürlich kann und muss es politisch gelöst werden.
    Aber ziemlich zügig und konsequent.
    Wer sich integrieren will, soll das gerne tun,
    da kann man auf dem Weg zur Integration auch noch etwas zuwarten.
    Wer sich nicht mal auf den Weg machen will, sollte registrieren, dass er mitten in Europa ist und wir diese Sand im Getriebe keinesfalls wollen.

  33. Ich glaube, man hat den Bischof hier voreilig verurteilt. Ich glaube, er rudert jetzt durch den Druck der Öffentlichkeit zurück, aber in Wirklichkeit wurde glaube ich die wirkliche Sprengkraft seines Vorstoßes unterschätzt. Und zwar die Sprengkraft GEGEN den Islam!

    Der Bischof wird hier gern als “dumm” dargestellt. Doch er bewirkt mit seinem äußerst provokanten Vorstoß:

    1. ein Bekanntwerden der Scharia in der Öffentlichkeit.
    2. einen Zwang auf Moslems, Scharia abzulehnen oder das hiesige Recht.
    3. einen Zwang auf die Gutmenschen, Politiker, sich ebenfalls klar zu äußern.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Bischof das “aus Versehen” in den Raum stellt. Ich halte diese Attacke nach wie vor für eine der genialsten Gegentaktiken gegen den Islam seit langem! Selbst Broder auf SPON scheint das nicht zu blicken.

    Egal, wie man sich nun zu dem Vorschlag stellt, man sitzt in der Patsche, was die ganze Verlogenheit der Multi-Kulti-Politik demaskiert.

    Mit Recht erkennen daher einige, daß der Vorschlag spaltend, d.h. abgrenzend ist. Und genau das sollte er sein! Abgrenzend vom Islam!

    Man muß es sich z.B. auf welt.de auf der Zunge zergehen lassen: “Der Erzbischof riskiert … die Ungleichbehandlung der Frau!” – Nicht die Scharia. Der Erzbischof ist es… zum Schreien!

    Gespannt muß man nun auf die Reaktionen der Moslems sein.

    Hier die erste Reaktion, die die Lösung nur auf einer Meta-Ebene sucht (welt.de):

    […] während Ba-ronin Warsi im Oberhaus, eine Muslimin, es namens einer breiten Mehrheit „inakzeptabel“ nannte, „britischen Bürgern die Option zu geben, unter dem einen oder anderen Rechtssystem zu leben.“[…]

    Damit fordert sie indirekt die Einführung der Scharia für alle! Sonst entflieht sie mit dem Kommentar nur scheinbar der Doppelbindung, denn welches Rechtssystem soll es denn sein, natürlich das britische!

    Anders formuliert, sie muß die Scharia ablehnen, formuliert es aber auf der Meta-Ebene (”nur ein Rechtssystem darf es geben”). Sie behält sich aber die Option, implizit zu sagen: “klar, ich meinte, Scharia für alle!”. Diese Tür hält sie offen.
    Sie hat somit in Wirklichkeit gar nichts gesagt.

    Sie und andere (Erdogan?!) müssen sich nun erklären, welches Rechtssystem sie ihren Muslimischen Freunden empfehlen, und welches sie ablehnen. Mit Ablehnung der Scharia aber lehnt sie wiederum den Islam ab. Mit der Zustimmung zur Scharia bringen sie drastische Strafen über die Moslems!

    Und wer den Bischof immer noch nicht kapiert hat: sein Vorschlag bekämpft in Wirklichkeit die Einführung der Scharia! So schwer ist das doch gar nicht zu verstehen, oder?

    Fazit: Unterschätzter genialer “böser” Bischof!

  34. Wie wäre es, wenn z.B. in Saudi Arabien Teile des kirchenrechts eingeführt würden?
    Schon nur das Aussprechen des Vorschlags wäre für den Vorschlagenden wohl ein Todesurteil.

    Nun, in der westlichen welt, darf jemand durchaus seine Meinung sagen, und dass dieser jemand dann von der Mehrheit auf den rechten Weg zurückgepfiffen wird, das ist gut so.
    Im uebrigen bin ich auch der Meinung, dass der Bischoff der Angliknischen Kirche in den Ruhestand treten und in einem Kloster oder Altersheim bei beschaulichen Betrachtungen und mystischer Kontemplation seinen Lebensabend geniessen sollte.

  35. @KDL
    @Humphrey
    @Drusus

    „Steht auf, wenn Ihr Mainzer seid!“ – wie’s scheint ist hier alles voller Meenzer. Bin auch einer!!!!

  36. Wenn der Dr. phil. H. Yildiz die Scharia so ungemein anziehend findet, dann sollte der Rektor gegen den Herrn ein Disziplinarverfahren einleiten, weil die Scharia grundsätzlich mit den Grundrechten des GG unvereinbar ist und der Herr Dr. somit als Beamter seinem Eid nicht gerecht werden kann. Und Schluss!

  37. Nicht wieder das Mittelalter, wo für Herren und Knechte unterschiedliche Rechte galten. Das haben wir in Europa zum Glück überwunden. Es kann nur ein Recht in einem Land geben und hier ist eben Deutschland. Das weiß ja wohl jeder, der hierherkommt und was anderes zu verlangen ist schon ganz schön frech.

    Aber ist nun der anglikanische Bischhof dumm oder genial? Das wird er wohl keinem erzählen. Um diesen Posten zu bekommen, muss er schon was auf dem Kasten (gehabt) haben. Wie nennt man solchen Schachzug – Dameopfer? Dann was wird seine Chefin dazu sagen, Elli die 2. Also ich glaube an einen rasiermesserscharf kalkulierten Affront.

  38. Die Queen ist „not amused“:

    http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article3360742.ece

    February 13, 2008

    Archbishop faces fresh pressure over Queen’s ‘worry’ at Sharia speech

    The Archbishop of Canterbury faces renewed pressure today after the Queen was reported to be concerned about his comments on the use of Islamic law in Britain.

    The Queen was said to be worried about the continuing controversy surrounding Dr Rowan Williams’ belief that it was “unavoidable” that aspects of Sharia would be incorporated into the English legal system.

    The Queen, as Supreme Governor of the Church of England, is the only person with the power to dismiss the Archbishop of Canterbury, but she would not act unless instructed to by the Prime Minister.

  39. @#33 Viva Hammonia

    Das ist durchaus ein konstruktiver Versuch, die Türken hier einzubinden.

    Unfug: Jeder Türke kann sich – sofern er das wirklich will – problemlos konstruktiv in Deutschland einbinden.
    Er möge einfach die hiesigen Sitten und Gesetze beachten und im übrigen arbeiten und Steuern zahlen.

    Ich bin übrigens absolut gegen einen Kampf der Kulturen, aber seid ihr das auch??

    Eine Auseinandersetzung mit Despoten und Tyrannen kann man nicht dadurch vermeiden, indem man ängstlich fortwährend zurückweicht und seine eigenen Werte und Positionen aufgibt.
    Das sollten einige Gehirnerweichte wie Du hier langsam mal begreifen.

    Ich bin kein knöchriger Gutmensch, im Gegenteil, aber man muss die Glut nicht auch noch anheizen…

    Jaja, „ich bin Gutmensch, aber…“ …blablabla…

    Wer westliche Werte ablehnt, wer gegen die Meinungs- und Pressefreiheit und gegen einen säkularen Staat ist, der hat in Deutschland nichts zu suchen.

    Westliche Grundrechte haben im übrigen nur dann einen Sinn, wenn sie ausgelebt werden können, OHNE dass der Betreffende um Leib und Leben fürchten muss.
    Diesbzgl. ist Deutschland ja inwischen leider schon ein Ort der Schande geworden, muslimische Verbrecher können ungestraft Verbrechen begehen und westliche Bürger bedrohen und drangsalieren, die nichts weiter tun, als ihre verbrieften garantierten Rechte wahrzunehmen.
    Dass Karikaturisten in Europa inzwischen damit rechnen muessen, totgeschlagen zu werden, nur weil sie eine lächerliche Zeichnung veroeffentlichen, und dass offenbar eine grosse Mehrheit der Europäer das inzwischen sogar für völlig normal hält, ist ein Skandal und eine Schande.

    Wer zu dünnhäufig, zu indoktriniert, zu empfindlich, zu beleidigt ist, um einer pluralistischen westlichen Kultur zu leben, der soll seine Sachen packen und in ein Land reisen, das besser zu ihm passt.

    PI, macht mal konstruktive Vorschläge, ohne reine Diffamierungen und Aufzeigen von Schlechtem.

    Wenn man die schlechten Dinge nicht aufzeigen soll, wie soll man dazu eine Lösung präsentieren können?
    Wenn ein Boot ein Leck aufweist, man aber nicht auf das Leck zeigen darf, wie will man dann das Leck beheben?
    Du schreibst einen unsäglichen Blödsinn zusammen.

    Das machen die nämlich auch und gerade deshalb müssen wir sie überzeugen, die bessere Zivilisation und Kultur zu sein, die wir zweifelsohne sind!!

    Wieso müssen „wir sie überzeugen“?
    Niemand muss hier irgendwen zu irgendetwas überzeugen.
    Diese Leute haben vorgegeben, dass sie arbeiten wollten oder dass sie auf der Flucht vor Verfolgung sind, sie sind nach Europa gekommen, und Europa hat die offen aufgenommen.
    Wenn ihnen Europa inkl. des europäischen Wertesystems nicht gefällt, dann sollen sie halt abreisen.

    Es ist nicht meine Aufgabe, Zuwanderer davon zu „überzeugen“, sich den hiesigen Gesetzen und Sitten anzupassen – vielmehr ist es ist Aufgabe der Zuwanderer, uns zu überzeugen, dass sie für uns keine Belastung und Gefahr darstellen.

  40. @#33 Viva Hammonia

    Noch ein Nachtrag zu Dir:

    Du schreibst:

    Das machen die nämlich auch und gerade deshalb müssen wir sie überzeugen, die bessere Zivilisation und Kultur zu sein, die wir zweifelsohne sind!!

    Das ist ein typisches Argument weichlicher Konfliktvermeider:
    Auch wenn die anderen gewalttätig seien, man sollte trotzdem nicht mit gleichen Mitteln zurückschlagen.

    „Der klügere gibt nach“.

    Dazu fällt mir ein passendes Statement von Marie Ebner-Eschenbach ein:

    „Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“

    Wenn jemand gegen uns die Waffen erhebt, dann kann die einzige vernünftige und rationale Reaktion nur ein energisches und hartes Zurückschlagen sein.

    Was meinst Du wohl, warum Stalin seinerzeit nicht den Versuch unternommen hat, Westeuropa militärisch zu überrollen, obgleich Russland mit konventionellen Waffen Westeuropa zweifellos hätte niederwerfen können?
    Glaubst Du etwa, dass sich solche Leute von Appeasement und Pazifismus-Debatten beeindrucken lassen?
    Der einzige Grund, warum Stalin nicht zugelangt hat, war die glaubwürdige Drohung der USA, dann entsprechend hart – auch nuklear – zuzulangen.

    Wer sich selbst freiwillig entwaffnet und allen Feinden seinen weichen Hals zudreht, der braucht sich nicht zu wundern, wenn dann seine Rübe rollt.

  41. @42 bush:

    Da ist wohl bei Dir der Wunsch der Vater Deines Statements:

    Man sollte endlich aufhören, immerzu in andere irgendetwas hinzugeheimnissen und hineinzuphantasieren, was diese Leute gar nicht gesagt haben.

    Das Oberhaupt der anglikanischen Kirche wird zweifellos gebildet genug sein, um seine Ansichten dergestalt auszudrücken, dass sie jeder versteht.

    Das ist übrigens derselbe Denkfehler, der immer wieder so viele dazu verleitet, in Äußerungen und Kommentare aus dem islamischen Raum etwas hinzugeheimnissen, was dort gar nicht gesagt und gemeint worden ist.

    Man möge doch bitte all diese Leute endlich einmal ernst nehmen.

    Wenn der Erzbischof die Ansicht äußert, man solle die Scharia einführen, dann meint er das sicherlich auch so.

    Wenn der iranische Präsident die Vernichtung Israels fordert, dann gibt es auch da keine Mehrdeutigkeit, da braucht es keine linguistischen Analysen und keine langwierigen Interpretationen:

    Nehmt diese Leute ernst.

    Wenn etwas quakt wie eine Ente, wenn etwas schwimmt wie eine Ente und wenn etwas aussieht wie eine Ente, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um eine Ente handelt.

  42. Rowan Williams hat nicht nur von diesem Dr. phil. H. Yildiz aus Mainz Unterstützung bekommen. Inzwischen wurde er auch von dem Welt-Redakteur Alan Posener verteidigt.

    Dieser Tage ist in England der anglikanische Erzbischof von Canterbury Rowan Williams unter Beschuss geraten, weil er laut darüber nachdachte, Imamen eine ähnliche Autorität in den muslimischen Gemeinden einzuräumen wie früher den Rabbinern in den jüdischen.
    (. . . . .)
    Und was den Vorschlag des Erzbischofs betrifft: In einem muslimischen Land wie Ägypten, wo es eine bedeutende christliche Minderheit gibt, gelten für die verschiedenen Religionsgemeinschaften verschiedene Regelungen in Sachen Eherecht; in Israel, wo es nicht einmal ein ziviles Eherecht gibt, ist es ähnlich.

    http://www.welt.de/meinung/article1667712/Regt_euch_nicht_auf__Erdogan_hat_Recht.html

    Alan Posener schreckt nicht einmal davor zurück, uns ein Land wie Ägüpten, in dem Christen auf das schlimmste diskriminiert und unterdrückt werden, als Vorbild für religiöse Toleranz zu präsentieren.
    http://www.pi-news.net/2008/02/vater-zwingt-soehne-zum-islam/

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