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Keine Blumen für Verliebte in Saudi-Arabien. Die saudische Regierung hat eine Fatwa erlassen, nach der die Religionspolizei dafür zu sorgen hat, dass Verliebte sich morgen zum Valentinstag ja nichts schenken. In Kuwait wurde sogar ein Komitee zur Beobachtung „fremder Praktiken“ einberufen.

Blumen bitte nicht nur zum Valentinstag, mag sich manch eine Frau schon gedacht haben. Gegen ein Valentinstagsverbot sind dagegen wohl auch die, welche mit dem Blumenkommerz nicht viel anfangen können. Denn eigentlich mögen wir ja Blumen, Herzchen, Bärchen und Küsschen doch ganz gern – nur ist das jetzt verboten. Per Fatwa in Saudi-Arabien und Kuwait. In Indien gehen Demonstranten sogar gegen den Valentinstag auf die Straße. Der dogmatische Teil der arabisch-islamischen Welt hat etwas offenbar etwas gegen Verliebte.

Die Welt berichtet:

böse Zungen behaupten, der Brauch, am Valentinstag Blumen – vornehmlich rote Rosen – zu verschenken, sei eine Erfindung der internationalen Floristikmafia, der allein in Deutschland 32.000 hauptberufliche Blumenhändlerinnen und -händler angehören.

Tatsächlich ist der 14. Februar nach dem katholischen Heiligenkalender das Fest des heiligen Valentin von Terni. Der Brauch, einem geliebten Menschen an diesem Tag etwas zu schenken, leitet sich aus der Lebensgeschichte des Heiligen her. Valentin soll im dritten Jahrhundert in Rom junge Paare mit bunten Blumensträußchen aus seinem Klostergarten beschenkt haben. Römischen Männern soll er dazu geraten haben, lieber bei ihrer Frau zu bleiben, als in den Krieg zu ziehen. Der Legende nach traute der Priester in Rom auch heimlich Liebespaare. Am 14. Februar 269 wurde Valentin wegen all dieser „Verbrechen“ unter Kaiser Claudius II. hingerichtet.

Eine traurige Geschichte von einem, der Gutes gewollt hat. Ihm zu Ehren gilt seit dem späten 14. Jahrhundert der Valentinstag zumindest in England und Frankreich als „Tag der Verliebten“. Vor allem in den USA erfreut sich dieser Tag großer Beliebtheit, in Deutschland kam der Brauch erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Mode. Blumen, Herzen, Liebe – wie auch immer man dazu steht, der Tag soll Anlass sein, Freude zu bereiten.

In Saudi-Arabien befand nun die staatliche Tugend-Kommission, dass der Valentinstag die Sitten gefährde und „außerehelichen Beziehungen“ Vorschub leiste. Eine Fatwa setzt darum jetzt fest:

jedes Lied, jeder Tanz und jedes Spiel sowie das Miteinander von Frauen und Männern in Verbindung mit dem Valentinstag seinen „Vorspiele der Hölle“.

In Kuwait wurde ein „Komitee zur Beobachtung negativer fremder Praktiken“ einberufen, das den Valentinstag im Emirat unterbinden soll.

Der tatsächliche Grund für diesen humorlosen Umgang mit einem symbolischen Blumentag ist vermutlich, dass es sich nicht um ein muslimisches Fest handelt. Das Fest geht auf einen christlichen Heiligen zurück und nicht auf den Propheten Mohammed. Von diesem ist wiederum nicht bekannt, ob er einer seiner Frauen jemals Blumen geschenkt hat. Er hatte es wohl eher nicht so mit bunten Sträußen, Herzchen und Bärchen.

Doch es regt sich auch Widerstand. Die Welt berichtet:

Die wachsende islamische Fangemeinde des Valentinstages ergreift Gegenmaßnahmen. In Bangladesch geben Zeitungen Tipps, wo Verliebte sich gefahrlos treffen können. Und saudische Liebende flüchten ins liberalere Bahrain oder in die Vereinigten Arabischen Emirate, um ihr Blumenfest zu Ehren des Heiligen Valentin zu feiern.

Wir empfehlen Ihnen aus aktuellem Anlass, den morgigen Valentinstag nicht zu vergessen und so ausgiebig zu feiern, dass die Kunde davon bis in die islamische Welt vordringt.

(Spürnasen: Thomas D., moep, Jochen, Nukedacube, Hacky)

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56 KOMMENTARE

  1. Soso , eine „Religionspolizei“.

    Zum Glück lebe ich in einem säkulären Staat.
    Fragt sich nur noch , für wie lange 😉

    Jedenfalls gebe ich meine Freiheit nicht auf, denn sie ist das wichtigste Gut.

  2. „Der Legende nach traute der Priester in Rom auch heimlich Liebespaare. Am 14. Februar 269 wurde Valentin wegen all dieser „Verbrechen“ unter Kaiser Claudius II. hingerichtet.“

    Naja, zumindest das mit dem Hinrichten haben sie übernommen 🙂

  3. jedes Lied, jeder Tanz und jedes Spiel sowie das Miteinander von Frauen und Männern in Verbindung mit dem Valentinstag seinen „Vorspiele der Hölle“.
    …also kein Vorspiel!

  4. Ach, so schlimm ist das auch nicht. Dieser eingewanderte Brauch wird dann eben über kurz oder lang wieder auswandern.

  5. #6 jepp.
    Der Islam kennt nur absolut „ehrenvolle“ Männer, die nicht zurückschrecken davor, ihre Frauen zu unterdrücken oder zu töten.

    Es steht ja so im Quran. Und was der sagt, muss ja stimmen.

    Gut, wir haben durch über 500 Jahre die Wandlung hin zur Aufklärung gemacht, welches den heutigen islam-geprägten Staaten offensichtlich fehlt, an Aufklärung

  6. „Vorspiel der Hölle“ scheint mir der Islam auf Erden zu sein. Wenn es wirklich Himmel und Hölle gibt, dann ist es jedem, der nicht ideologisch verblendet ist, klar wer darin schmoren wird.

  7. Ich glaube zwar auch an die Blumenmafia-Geschichte, aber das nur nebenbei. Neues aus dem Scharia-Land Saudi-Arabien sind immer ein Stück aus dem Tollhaus. Tja, aber wir brauchen das Öl…
    Deutschland ist doch reich an Technikern und Wissenschaftlern. Ist es wirklich unmöglich, ein Zehntel der jährlichen Energieausgaben konsequent in die Erforschung neuer Arten der Energierzeugung zu stecken? Die Umwelt wäre sauberer, und wir könnten die dutzende milliarden Euro Jährlich für Öl und Gas deutschen Technikern und Arbeitern bezahlen, statt sie den mittelalter-Muslimen oder Putin in den Rachen zu werfen. Energiepolitik ist immer auch Machtpolitik, und im Moment haben die Musels die Macht. Und wir müssen uns beugen.

  8. Nix Krieg, nix Kinderficken, nix Tiere zu Tode quälen, nix Hände und Köpfe abhacken… Dass Muslime mit sowas nichts anfangen konnen wundert nicht.

  9. Wartet noch 5 Jahre, dann gibts das Verbot auch in GB und in 5 weiteren auch hier bei uns, wenn es denn so weitergeht..

  10. #12

    Ja vlt. sollten wir aus „Rücksicht“ diesen Tag streichen sowie alle christlichen Feiertage und durch Islam-Feiertage ersetzen.

    Vlt. gibts ja ne Religionspolizei bald, die kontrolliert ob du auch schön fasten tust.

    /Sarkasmus Mode für T-Rex off.

  11. In Kuwait wurde sogar ein Komitee zur Beobachtung “fremder Praktiken” einberufen.

    Was hat denn das Komitee dazu gesagt das die Amerikaner ihnen in „fremder Praxis“ den ARSCH gerettet haben nach dem sie islamisch korrekt und nach traditoneler Art und Weise überrannt und ausgeplündert wurden ?
    Also alleine dafür sollte man in Kuwait den exakten Zustand wie kurz nach dem Zurückschlagen der irakischen Truppen herstellen. Selbstverständlich unter Berücksichtung sämtlicher islamischer Sitten und Gebräuche.
    Versteht sich ja von selber.

  12. Endlich, seit langem wieder ein wirklich guter PI-Artikel!

    Vor allem der teil: „Das Fest geht auf einen christlichen Heiligen zurück und nicht auf den Propheten Mohammed. Von diesem ist wiederum nicht bekannt, ob er einer seiner Frauen jemals Blumen geschenkt hat. Er hatte es wohl eher nicht so mit bunten Sträußen, Herzchen und Bärchen.“

    Endlich mal nicht die Chance genutzt, zu beleidigen, im gegenteil, ein erstaunlich angenehmer, satirischer Ton!

    Die Kommentare sind noch nicht sehr zahlreich, werden aber wohl bald wieder das alte Spektrum, vom immer seltener vorkommenden liberalen, kritischen Geist (ok fast gar nich mehr) bis zu dummer Hetze, rücken; indes freu ich mich über den „Lichtblick“.

  13. Ich möchte einen neuen „Brauch“ vorschlagen : „Das Valentinsschweinchen“ Die Kitsch und Nippesindustrie wird es lieben ! 😉

  14. Von diesem ist wiederum nicht bekannt, ob er einer seiner Frauen jemals Blumen geschenkt hat

    Was soll auch bitte schön eine 6-Jährige mit Blumen anfangen ?

  15. Zur Erklärung von der wie immer geistreichen Schlußbemerkung vom Beitrag #13 (proEuropa) muß man immerhin wissen, daß dessen Autor nun verkrampft versucht, seine wiederholte Benutzung von ehemaligen Nazi-Parolen aus der Reichskristallnacht als eine humoristische Glanzleistung vom bestem Geschmack zu präsentieren. Als ob dies ein besseres Licht auf den armseligen Gestalt werfen sollte…

    Wie auch immer: Seien wir keine Mimosen (was sind schon 6 Millionen ermordeter Juden?), sei es drum, schlagen wir uns gegenseitig auf die Oberschenkel und lachen wir uns doch alle (tot natürlich), da wird proEuropas Welt wieder i.O. sein!

    Nichtsdestotrotz wäre ich in Zukunft dem werten Herrn dankbar, sich einfach nicht mehr an mich zu wenden, ob nun direkt oder indirekt, ok?

  16. Andere Länder andere Sitten….Aber ich bin mir sicher das früher oder später jeder Gottesstaat zum Teufel geht. Man kann die Menschen nicht auf dauer unterdrücken. Entweder tritt der Wechsel freiwillig ein oder mit Gewalt vom Volke aus.
    Ich sehe bereits die ersten Brüche in der heile Allah Welt.

  17. #23 ihre äußerst „eloquenten“ Kommentare können sie sich sparen.

    Ich und meine Vorfahren hatten nie was mit „Nazi“s zu tun. Ihre immer wieder kehrende verlinkung auf den NS ist sehr sehr fehl am Platze.

    Alors.
    ——————
    Hilfe ich bin Deutscher, gibt mir Identität.
    –>Auswandern USA wie meine Vorfahren 1820?

  18. Naja…warum sollten sie in Saudi Arabien nicht versuchen ihre Kultur zu bewahren und fremde Einflüsse zurückzudrängen ?
    Wir sollten nicht hingehen und ihnen Vorschriften machen, was sie in ihrem Land machen.

    Im Gegenzug sollten sie uns aber auch keine Vorschriften machen, was wir in UNSEREM Land machen. Und wir sollten genauso alles tun, um unsere Kultur vor fremden Einflüssen zu bewahren.
    Das macht die europäische Politik leider nicht. Das regt mich so auf.

    Am besten ist aber: Alle bleiben dort, wo sie hingehören, leben dort nach ihrer Kultur und respektieren sich. Also lasst sie in ihrem Land machen, wozu sie Lust haben, besteht aber darauf, dass sie das mit uns genauso machen.
    Warum geht das nicht ?

  19. Humorlosigkeit ist immer das Kennzeichen der Meinungsterroristen. Musterbeispiel Islam. Wenn man das alles so verwerflich sieht, was harmlos ist, so muss man sich nicht wundern, wenn man diese Religion für rückständig hält.

    Klar ist der Valentinstag aus der Geschäftemacherei der Blumenhändler entstanden. Ja und? Braucht ja niemand gerade morgen Blumen zu kaufen. Dann aber übermorgen. Frau, Freundin, Schwester, Tochter, Mutter oder welche auch immer wird es freuen. Eine Idee, die Mohammed offenbar fremd war.

  20. STREICHE:

    – Weihnachten
    – Ostern
    – Silvester
    – Karneval
    – Pfingsten
    – Valentinstag
    – Christi Himmelfahrt
    – Mariä Empfängins
    – Tag des Deutschen Bieres (23.04.)
    – Weltlachtag (04.05.)
    – Fronleichnahm
    – Allerheiligen
    – Buß- und Bettag
    – Tag der Deutschen Einheit

    SETZE:

    Islamisches Neujahr (1429 n.H.)
    10. Januar 2008

    Ashura
    19. Januar 2008

    Mevlûd (Geburtstag des Propheten Muhammad)
    20. März 2008

    1. Ramadan (Anfang des Fastenmonats)
    1. Sept. 2008

    Fastenbrechenfest (1429 n.H.)
    1. Oktober 2008

    Opferfest (1429 n.H.)
    8. Dez. 2008

    Islamisches Neujahr (1430 n.H.)
    29. Dez. 2008

    Der Islam ist wie Schimmel. Nur mit aggresivstem Entgegentreten zu beseitigen.
    Sollte jedoch der Schimmel wiederkehren und die ursache dieser Wiederkehr im Bröckelnden und daher durchlässigen Dach oder Fundament befinden ist es bald besser das Haus niederzubrennen und sich so davon zu entledigen.

    Wir hier auf PI sehen den Schimmel bereits und machen uns auf die Suche nach den Ursachen und haben die Chemische Keule schon in der Hand.
    Und wir sind uns auch bewußt wo unsere Fackeln für einen warmen Abbruch stehen.

  21. Mit Blumen hatte es der Prophet sowieso nicht.

    Menschliche Gefühle waren ihm im Gegensatz zu seiner verherrlichten Vita scheinbar völlig fremd.

    Das Beispiel seiner „jüdischen Ehefrau“ Safiyah zeigt deutlich, dass er eher weniger an Blumengeschenke dachte.

    Er vergewaltigte als 57-jähriger eine 17 jahre junge jüdische Kriegsgefangene, deren Vater, Ehemann und nächste Angehörigen wenige Stunden zuvor von ihm ermordet wurden. Allerdings holte er einen Tag später die „Hochzeitszeremonie“ nach.

    Zumindest sorgte sich der Augenzeuge Abu Ayyub al-Ansari im Jahre 628 in Kaybar darum, ob sich die junge Frau vielleicht doch in der „Vergewaltigungsnacht“ rächen würde.

    Nein, Mohammed dachte eher weniger an Blumengeschenke, darum für Saudis tabu…

  22. Na und? Die wollen genauso wenig ein einzig zu Konsumzwecken geführtes, bestenfalls religiös motiviertes Fest aus dem Westen wie wir ihre Feiertage.

  23. Ich werde meiner Frau morgen auch nichts schenken und verweise diesbezüglich auf die Religionspolizei.

    Alternativ ziehe ich den Kauf einer Lederburka in Betracht.

  24. Die Logik der Todesreligion ist einfach und stets verlässlich. Frauen sind gefährlich, wenn sie sich frei und geliebt fühlen z.B. am Valentinstag. Frauen können ein Heim in einen Lebensraum verwandeln. Sie können mit allem möglichen Krusidusi, verspielt und voller Freude am Schönen eine wirklich lebenswerte Umwelt schaffen. Gerade in diesem Zustand sind sie aber mullahgefährlich, weil sie Menschlichkeit weitergeben. Und Menschlichkeit ist keine Sache des Islam. Wir wollen ja mal nicht sentimental werden.

  25. #27 Storm (13. Feb 2008 19:06)
    „Naja…warum sollten sie in Saudi Arabien nicht versuchen ihre Kultur zu bewahren und fremde Einflüsse zurückzudrängen ?“

    Wo ein Vakuum herrscht, füllt eben das von aussen den Raum. Ausser, man schlatet die Vakuumpumpe namens Scharia ein.

  26. Ich zitiere mich selbst:
    „Die Kommentare sind noch nicht sehr zahlreich, werden aber wohl bald wieder das alte Spektrum, vom immer seltener vorkommenden liberalen, kritischen Geist (ok fast gar nich mehr) bis zu dummer Hetze, rücken“

    Sacht ichs doch…

  27. #23 T-Rex (13. Feb 2008 18:53)

    Zur Erklärung von der wie immer geistreichen Schlußbemerkung vom Beitrag #13 (proEuropa) muß man immerhin wissen, daß dessen Autor nun verkrampft versucht, seine wiederholte Benutzung von ehemaligen Nazi-Parolen aus der Reichskristallnacht als eine humoristische Glanzleistung vom bestem Geschmack zu präsentieren. Als ob dies ein besseres Licht auf den armseligen Gestalt werfen sollte…

    Wie auch immer: Seien wir keine Mimosen (was sind schon 6 Millionen ermordeter Juden?), sei es drum, schlagen wir uns gegenseitig auf die Oberschenkel und lachen wir uns doch alle (tot natürlich), da wird proEuropas Welt wieder i.O. sein!

    Nichtsdestotrotz wäre ich in Zukunft dem werten Herrn dankbar, sich einfach nicht mehr an mich zu wenden, ob nun direkt oder indirekt, ok?

    Bitte, was die Fatwa zum Valentinstag mit dem Holocaust zu tun?

    Wie auch immer: Seien wir keine Mimosen (was sind schon 6 Millionen ermordeter Juden?), sei es drum, schlagen wir uns gegenseitig auf die Oberschenkel und lachen wir uns doch alle (tot natürlich), da wird proEuropas Welt wieder i.O. sein!

    Geht es noch geschmackloser?

  28. vollstes verständis dafür, bei 90% prozent zwangsverheirateten inzestuösen paaren wären blumen DER hohn und ein schlag ins gesicht des hl. valentin.

  29. Liebe Leserinnen und Leser,

    eine Kultur, die eine Religionspolizei braucht um zu verhindern daß sich Liebende beschenken, wird in der Moderne kaum überleben können.

    Es könnte aber auch sein, daß im Islam die schöne Tradition des Beschenkens unter Liebenden gar nicht nötig ist. Denn arrangierte Frauen dürften kaum in Herzschmachtereien verfallen angesichts der Tatsache, daß der Arrangierte Floristisches anbietet.

    Oder könnte es etwa sein, daß da im orientalischen Kulturkreis doch glatt Frauen und Männer zu finden sind, die sich lieben und daher den Wunsch verspüren sich zum Valentinstag zu beschenken?

    Das wäre natürlich ein ziemlich schwerer Schlag für die Muftis und Mullahs und da muß man natürlich gegenhalten. Wo kämen denn unsere orientalischen Freunde hin wenn Frauen und Männer plötzlich anfangen würden sich zu verlieben?

    Geht ja schon mal gar nicht!

    Schöne Grüße
    Jochen Trebmann

    jochen.trebmann@yahoo.de

  30. Wie habe ich mich letztes Jahr zu meinem Geburtstag gefreut, als ich für den morgigen Tag Karten für Jürgen von der Lippe geschenkt bekam. Vorher werden mein Mann und ich noch schön Essen gehen.

    Da der Valentinstag der Tag der Liebe ist und diese im Islam nicht existiert, verwundert mich die Fatwa nicht wirklich. Alles menschliche und liebenswerte wird im Islam unterdrückt und abgeschafft (die Muslime könnten ja vielleicht „auf den Geschmack“ kommen).

    Insofern wünsche ich allen morgen einen schönen Valentinstag!

  31. „Er (Mohammed) vergewaltigte als 57-jähriger eine 17 jahre junge jüdische Kriegsgefangene, deren Vater, Ehemann und nächste Angehörigen wenige Stunden zuvor von ihm ermordet wurden. Allerdings holte er einen Tag später die “Hochzeitszeremonie” nach.“

    Ich glaube, daß Musel zur Liebe überhaupt nicht fähig sind. Frauen sind für Musel – nach dem Vorbild ihres Kinderschänder-Lügenpropheten – nur Spermamülleimer oder Gebärmaschinen, sonst nichts!

  32. ich persönlich finde den valentinstag zwar absolut sinnlosen quatsch aber anderen menschen verbieten diesesn festtag zu begehen ist absolut lächerlich und ist ein armutszeugnis für die araber selbst.
    merken die eigentlich wie dumm sie sich aufführen? ich weiss gar nicht ob ich über soviel dummheit lachen oder weinen soll

  33. #43 inga (13. Feb 2008 22:19)

    sie hassen die Freiheit und haben Angst vor ihr.

    Den Punkt genau getroffen!

    Freiheit bedeutet zuerst einmal Unordnung. Unordnung in dem Sinn, dass der freie Wille des freien Menschen seine Entscheidungen und Gefühle lenken kann. Das geht im Islam nicht. Ganz prinzipiell nicht. Im Islam ist der Rechtgeleitete einem strikten, seit „Anbeginn der Zeiten“ existierenden festen Regelwerk unterworfen. Von dem präzisen Timing der Gebetszeiten über die mechanischen Rituale bis hin zu der Frage, wie oft man sich den Hintern abwischt (immer eine ungerade Zahl). Der Islam ist das Korsett, das nicht hinterfragt werden kann und darf, da das Buch (der Quran) seit Anbeginng der Zeit bereits im Himmel fertig verwahrt wird. Freiheit ist das Ende des Islam.

    Allerdings ist das auch für viele einfache Menschen verlockend, denn zum sinnvollen Nutzen der persönlichen Freiheit ist ein Mindeststandard an Moral, Ethik und Intelligenz notwendig.

    Der Islam kann dem einfachen Menschen Halt geben – für den „denkenden“ Menschen ist er unzumutbar. Freiheit ist DIE Gefahr für den Islam.

  34. denn zum sinnvollen Nutzen der persönlichen Freiheit ist ein Mindeststandard an Moral, Ethik und Intelligenz notwendig.

    Ich glaube, es muss etwas mehr sein, als Mindeststandard. Und Charakter.

  35. Oh ihc sehe jeden Tag dutzende Araber, Vollvermummte Schleiereulen mit ihren Baertigen Maennern durch die glitzernen Shoppingmalls Bangkok’s laufen, denen werd ich sofort die Blumen vor die Nase halten und denen Happy Valentines wuenschen, und wenn die bloed gucken, dann sag ich denen heeey nit so dreingucken, IT IS VALENTINES DAY! EVER HEARD ABOUT LOVE IN SAUDI ARABIA???????

  36. Einen überaus passenden Leserkommentar habe ich bei der WELT entdeckt, wahrscheinlich war der Zensor auf der Toilette.

    „tb meint:
    13.02.2008, 15:52 Uhr
    Mir fehlt noch eine Fatwa gegen Käsekuchen.
    Wir sollten dazu übergehen, die Trinkwasserquellen der Erde per Fernsegnung zu christlichem Weihwasser machen zu lassen. Ich wäre mal gespannt von was der gläubige Islamist sich dann ernährt.
    Ist Kamelpisse halal?“

  37. valentinstag verboten in saudi-arabien? paßt jetzt mal gut auf: sicher kommt jetzt ein ähnliches verdikt aus den dhimmi-zentren berlin und brüssel, denn dieser brauch könnte hier lebende anhänger der einzig wahren religion provozieren! und das will doch keiner von uns. oder?

  38. Es ist im Islam nicht verboten, dass ein Mann seiner Frau Geschenke macht, es ist im Gegenteil sogar sehr üblich. Wie mir eine Türkin erzählt hat, sind sogar die einfachen anatolischen alten Frauen unter ihren Mänteln mit Massen von Gold behangen. Auch bei der „Brautschau“ fließt Schmuck, selbst dann, wenn sich die Brautleute nicht einmal sehen dürfen.

    Es ist peinlich für einen Mann, wenn seine Frau wenig Gold hat. Sie zeigt ihn zwar nicht auf der Straße, aber sie zeigt ihn ihrer Herkunftsfamilie und den Frauen von Bekannten und es spricht sich rum.

    Was in der relativ armen Türkei üblich ist, dürfte im steinreichen Saudiarabien noch ganz andere Ausmaße annehmen.

    Wie ich das verstanden habe, verbieten die Saudis nicht das Schenken an sich. Sie verbieten nur, es zum Anlass des Valentinstages zu tun.

    Und da vermute ich, dass sie sehr gut das Multikulti-Experiment im Westen beobachtet haben und sehen, wohin es geführt hat. Obwohl sie natürlich im Westen ihre Vorteile daraus ziehen:

    DAS wollen sie nicht. Und da wehren sie den Anfängen.

  39. @ #37 karlmartell

    Diese Aussagen von mir sollten selbstverständlich eine (nicht einmal besonders krasse) Karikatur früherer Aussagen des Adressats meines Postings #23 darstellen, welcher sich wiederholt Eins zu Eins den feigsten und schändlichsten Nazi-Parolen bediente, und welcher schließlich einen holperigen Ausweg suchte, indem er die besagten Parolen als humoristische Glanzleistungen zu verkaufen versuchte.

    Falls Sie diese bodenlose „Debatte“ mit dem besagten Herrn nicht verfolgt haben, so haben Sie wahrhaftig nichts verloren, so niveaulos, ja inexistent seine Argumentation war.

    Selbtsverständlich bin ich mit Ihnen vollkommen einverstanden, daß solche Dinge an Feigheit, Perversität und Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten sind, wie ich es auch dem Betroffenen unmißverständlich wissen lassen habe.

    Falls nun meine Karikatur der Aussagen des besagten Herren in meinem Posting #23 unbeabsichtigt Ihre Gefühle verletzt haben soll, so bitte ich hierfür um Entschuldigung.

    Hiermit wollte ich mir lediglich den unsäglichen Troll vom Hals halten, und –da ich ein unbelehrbarer Optimist bin– dem besagten Mensch vielleicht auch dadurch dazu bewegen, die unfassbare Bodenlosigkeit seiner zynischen „Argumentation“ endlich zu verstehen.

    Mit bestem Gruß,

    T-Rex.

  40. #51

    Die reichen Golfstaaten sind doch bekannt und berüchtigt für ihre Bigotterie.
    Sodom und Gomorra sind dagegen wahrscheinlich Klosterschulen.

    Wenn du Satempfang hast, schalte mal irgendeinen der zahlreichen arabischen TV-Sender ein. Am besten Saudi oder Sharja-TV. Die senden oft “ Wie werde ich Supermoslem“-Sendungen. Man versteht zwar nicht die Sprache, aber die Moralprediger selber sprechen für sich. 😉 Tolle Pantomime.

  41. #51 Eisvogel
    Diese Goldschenkerei hat allerdíngs nicht jene Motive, die unsereins als „romantisch“ bezeichnen würde. Vielmehr ist dies dem Tunen des eigenen Autos vergleichbar oder der Aufmotzerei der Hausmucke bzw. Einbauküche.

    Es geht bei ehelichen Schmuckgeschenken unter Mohammedanern eigentlich darum, unter Beweis zu stellen, wie reich/mächtig/toll der Ehemann bzw. seine Sippe sind und die Frau ist allenfalls der Schmuckständer, der den goldgewordenen Reichtum und Einfluß usw. zur Schau stellen darf.

    So jedenfalls hat es mir einmal ein türkischer Juwelier erklärt, der abschließend auch meinte, daß die Liebe zwischen den Ehepaar im Grunde umgekehrt proportional zum Schmuckvolumen sei: Zwangsverheiratete kaufen gleich kiloweise ein, während die Romatiker sich mit einem gravierten Ringlein oder zarten Armband begnügen.

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