Kirche in NotDie Auseinandersetzung der katholischen Weltkirche mit dem Islam gehört zu den großen Themen beim „3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche“ vom 11.-13. April 2008 in Augsburg. Wie der Veranstalter, das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ in München bekanntgab, spricht die bekannte Historikerin und „Stimme der Dhimmis“, Bat Ye’or („Eurabia“), über die schleichende Islamisierung Europas. An einer Podiums- diskussion über den Exodus der Christen aus dem Heiligen Land nehmen u.a. der Erzbischof von Galiläa, Elias Chacour, und Erzbischof Fouad Twal teil, der neue katholische Patriarch von Jerusalem.

Eine Rolle spielt der Islam den Angaben von „Kirche in Not“ zufolge auf dem Podium „Afrika-Kontinent der Hoffnung“, an dem neben Kardinal Gabriel Zubeir Wako aus dem Sudan zum Beispiel der einzige Bischof in Algerien, Alphonse Georger, der äthiopische Erzbischof Berhaneyesus Souraphiel und der Patriarch der katholischen Kopten Ägyptens, Erzbischof Antonios Naguib, teilnehmen. Mit dabei sind laut Kongressprogramm auch der Bischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian, und der aus Äthiopien stammende Bestsellerautor Prinz Asfa-Wossen Asserate.

Zum Thema „Türkei – Bedrängte Christen im Land der Bibel“ sind das Oberhaupt der armenischen Christen in Österreich, Erzbischof Mesrob Krikorian, der Bischof von Anatolien, Luigi Padovese, und der Kirchenhistoriker und Türkei-Fachmann Rudolf Grulich als Redner vorgesehen.

Beim „Treffpunkt Weltkirche“ unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Augsburg, Walter Mixa, erwartet „Kirche in Not“ 3.000 Teilnehmer. Unter dem Leitwort „Zeit, vom Schlafe aufzustehen“ geht es nach Mitteilung des Hilfswerks um „existenzielle Zukunftsfragen der katholischen Weltkirche“. Dazu gehört neben den angesprochenen Themen auch der christliche Aufbruch in China und die Lage der Christen in Kuba. Neben einem Kinderkongress integriert „Kirche in Not“ in den Treffpunkt Weltkirche erstmals auch ein auf junge Familien zugeschnittenes Programm. Heilige Messen, gemeinsame Gebete, die Möglichkeit zur Einzelsegnung und die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament sollen dem Treffpunkt Weltkirche Tiefe geben und den Teilnehmern ermöglichen, die Tage auch zur persönlichen Einkehr zu nutzen.

Das Kongressprogramm kann man bei „Kirche in Not“ anfordern: Tel.: 089-7607055, info@kirche-in-not.de, www.kirche-in-not.de

PI wird ausführlich vom 3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche berichten.

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60 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich nehmen die Medien auch davon Notiz, z. B. in Form eines TV- oder Rundfunkberichts…..

  2. Na meinetwegen. Aber jetzt mal Klartext:
    Gerade diese hier etablierten verfluchten christlichen Werte mit ihrer Nächstenliebe auf Teufel komm raus sind ja dafür verantwortlich, daß es der Islam in Europa so einfach hat.
    Immer schön die andere Wange hinhalten liebe Christen und gute Nacht.

  3. @ #2 Freesbee

    Naja – das ist wohl falsch verstandene Nächstenliebe bzw. Feindesliebe;

    Man kann auch die Stelle zitieren, in der Jesus die „Ablass-Händler“ mit Knüppel und Peitsche aus dem Tempel geprügelt hat ……..

  4. @2

    Die Christlichen Werte sind nicht verflucht.
    Das sind eher die des Islams.

    Ich glaube aber auch nicht, dass da was großes bei rumkommt.
    Leider. Zuviele Linke und Atheisten, die sofort wieder mit Rassenhass, Religionseinschränkung oder Kreuzzügen kommen.

    Gute Nacht.

  5. Hatte gehofft, dass dieser PI-Beitrag kommentarlos bleibt, stimme aber #2 ausdrücklich zu.

    Die „Waffe“ gegen die Intoleranz des Islam kann nicht eine der anderen monotheistischen Religionen sein, sondern nur die Menschenrechte, die Aufklärung und die Intolanz gegenüber der islamischen Intoleranz.

    Wer meint, mit Hilfe des Christentums den Islam bekämpfen oder „aufklären“ zu können, der hat nichts verstanden 😉

    Glauben heisst, nicht wissen WOLLEN was wahr ist. (F.Nietzsche)

  6. Ein wirklicher Christ muss die Irrlehre Mohammeds entlarven und widerlegen – sprich: mit geistigen Waffen bekämpfen. Welche Gemeinschaft kann das Licht mit der Finsternis haben?

    Ebenso wie Mutter Theresa preist auch Johannes Paul II. alle Religionen
    an. Beispiele gibt es in Hülle und Fülle, hier haben wir jedoch nur für einige
    wenige Platz. Im Jahre 1985 sagte der Papst zu Muslimen in Brüssel:„Christen und Muslime, wir begegnen uns einander im Glauben an den
    einen Gott … [und] sind bestrebt … die Lehre unserer jeweiligen heiligen Bücher zu praktizieren.“ [16] Weder ist der Allah des Islam der Gott der Bibel, noch könnte ein Christ die Lehren des Koran gutheißen. Als der
    Papst 1993 in Westafrika mit muslimischen Führern zusammentraf, „rief er Christen, Muslime und Anhänger der Naturreligionen … zur gegenseitigen Anerkennung der religiösen Überzeugungen auf …“ [17] Wie kann man Glaubensüberzeugungen anerkennen, welche die Menschen in die Hölle bringen? Die Bibel ist weit davon entfernt, uns zur „Anerkennung“
    heidnischer Religionen aufzufordern, und verdammt sie vielmehr.
    Als er 1981 in Tokio zu Schintoisten und Buddhisten sprach, lobte Johannes Paul II. die Weisheit ihrer alten Religionen, die sie dazu angeregt hat, „in jedem Menschen eine göttliche Präsenz zu sehen … [Als
    Stellvertreter Christi] freue ich mich darüber, daß Gott diese [religiösen]
    Gaben an euch ausgeteilt hat“ [18] – angesichts der Irrtümer des Schintoismus
    und des Buddhismus eine undenkbare Aussage! Im Jahre 1985 frohlockte der Papst in Togo, er habe „zum ersten Mal mit Animisten
    gebetet“. [19] Ein konservativer katholischer Kritiker der erstaunlichen ökumenischen Bestrebungen seiner Kirche schreibt:
    Ursprünglich bezog sich die Ökumene auf die Einheit unter den Christen.
    Aber jetzt sucht sie in zunehmendem Maße … die Einheit aller Religionen, der christlichen sowie nichtchristlichen. Am 19. Mai 1964 eröffnete Paul VI. offiziell ein Sekretariat für die Nichtchristen …
    [das] bei den letzten zwei Sitzungen des Konzils [2. Vatikanum] eine wichtige Rolle spielte … Einige Monate später erklärte Msgr. Wojtyla [der jetzige Papst Johannes Paul II.]:
    „Die Sehnsucht nach der Einheit der Christen macht gemeinsame Sache mit der Sehnsucht nach der Einheit der ganzen Menschheit …
    Das ruft bei der Kirche eine Annäherung an die anderen Religionen hervor, eine Annäherung, die auf der Anerkennung ihrer den Christen und anderen Menschen gemeinsamen spirituellen Werte beruht und sich nach den Religionen wie Islam, Buddhismus und Hinduismus ausstreckt …“
    „Eine der erstaunlichsten Aktionen Johannes Pauls II. war das Treffen im italienischen Assisi im Jahre 1986, bei dem 130 Religionsführer von den 12 größten Weltreligionen zum gemeinsamen Gebet für den Frieden zusammenkamen. Dort beteten Schlangenbeschwörer, Feueranbeter, Spiritisten, Animisten, nordamerikanische Medizinmänner, Buddhisten, Muslime und Hindus wie auch „Christen“ und Katholiken. Der Papst
    erklärte, alle würden „zu demselben Gott beten“. Bei dieser Gelegenheit
    gestattete der Papst auch seinem guten Freund, dem Dalai Lama samt seinen Mönchen, das Kreuz auf dem Altar der Peterskirche von Assisi durch eine Buddhafigur zu ersetzen und dort ihre buddhistische Art der Anbetung zu praktizieren. Die beiden triftigsten Motive, die für die Einheit der Welt eine große
    Rolle spielen werden, sind Ökologie und Frieden. Immer mehr Menschen glauben daran, daß „Frieden“ durch Gebete zu einer höheren
    Macht erlangt wird und, wie Masonry sagt, „jeder Gott eingreifen wird“.
    [40] Durch das Beispiel des Papstes von Assisi angeregt, schießen in den
    ganzen Vereinigten Staaten „Interfaith Councils“ („Inter-Glaubens- Räte“) aus dem Boden, bei denen Christen zusammen mit Anhängern aller Religionen zum Gebet und zur Planung gesellschaftlicher Aktionen
    zusammenkommen. Ein Teilnehmer beschreibt das Vorgehen auf einem solchen Treffen:
    Swami Bhaskaranada, ein Hindu, stimmte ein Gebet zu Gott an …
    Ismail Ahmed, ein Muslim, sagte ein kurzes Gebet zu Gott auf … als sie so vor dem mit Bildern von Sri Ramakrishna, Jesus Christus und Buddha geschmückten Altar standen. [41]
    Gebete haben weltweit alle Religionen vereint, und das selbst unter evangelikaler
    Federführung. Beim 1993er nationalen Gebetsfrühstück in Washington D.C. las Senator Kerry Johannes 3,1-21 vor (wobei er den Schlüsselvers 16 ausließ) und meinte, Christus spräche von einer „geistlichen
    Erneuerung“ und Hindus, Buddhisten, Muslime, Juden und Christen kämen mit diesem Ziel „im Geiste Christi“ zusammen. Der Vizepräsident
    Al Gore sagte: „Glauben an Gott, Vertrauen auf eine höhere Macht, wie immer man sie auch nennen mag, ist meiner Ansicht nach das Wichtigste.“Gott sagte: „Wenn … mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist
    … betet … dann werde ich vom Himmel her hören“ (2. Chronika 7,14).
    Das war keine Einladung an die Verehrer des Baals und der Astarot und anderer Götter, sich im Gebet mit dem Volk Israel zu vereinen. Das wäre ein Greuel gewesen! Doch die Evangelikalen von heute schließen sich
    einem religiösen Mischmasch an und dort beten sie und setzen sich ein für soziale Gerechtigkeit und Frieden.

    Aus: „Eine Frau reitet das Tier („A Woman rides the Beast“, Seite 406, 412, Kapitel 26, „Abfall und Ökumene“ von Dave Hunt

    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=11260&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0

  7. der papst hat mit sicherheit den koran studiert. ich vermisse ein deutliches wort von ihm.
    ist aber nicht zu erwarten, da er schon einmal den öffentlichen kniefall zelebrierte. augsburg wird keine demo gegen den islam.
    die kleriker vor ort werden zur verständigung und dialog aufrufen. nur nicht anecken.

  8. Solange sich die „Kirche“ auch nur halbwegs in der wirtschaftlichen Feudal-Nische befindet, wie sie insbesondere in Deutschland ausgeprägt ist, wo „Kirche“ und „Staat“ zusammen im Bett liegen, werden Ergebnisse nur verwaschen sein und ihren Namen nicht verdienen.

    Man kann u.a. auch zu der Überzeugung gelangen, sogenannte „Religionen“, das was egoistisch Handelnde daraus gemacht haben, gehören mitzu den größten Verbrechen an der Menschheit.

    Für einen naiv Gläubigen gibt es keine „höhere Instanz“.
    „Ideale“ Voraussetzungen für Manipulation.
    Es stellt sich die Frage, ob o.g. Äußerungen nicht kontraproduktiv sind angesichts der schleichenden oder aggressiven Ausbreitung des Islam.
    Sieht man das Streben nach Wissen und Wahrheit als höchstes Ideal an, stellt sich diese Frage nicht.

  9. „Die “Waffe” gegen die Intoleranz des Islam kann nicht eine der anderen monotheistischen Religionen sein, sondern nur die Menschenrechte, die Aufklärung und die Intolanz gegenüber der islamischen Intoleranz.
    Wer meint, mit Hilfe des Christentums den Islam bekämpfen oder “aufklären” zu können, der hat nichts verstanden

    Die “Waffe” gegen die Intoleranz des Islam kann nicht eine der anderen monotheistischen Religionen sein, sondern nur die Menschenrechte, die Aufklärung und die Intolanz gegenüber der islamischen Intoleranz.“

    Von wegen, Bananen!!!

    1. worauf beruht denn die ach so gefeierte „Aufklärung“?
    Na, auf dem Christentum eben – ohne Christentum, keine Aufklärung….die Ideen allgemeiner, gleicher Menschenrechte beruht auf dem christlichen Gottes- und Menschbild – ohne dieses, könnt ihre Eure „Aufklärung“ fürs Klo verwenden…

    2. Wer hat den öffentlich, dabei mit klaren Worten und zugleich vernünftig und mit guten historischen wie theologisch-philosophischen Argumenten erstmals klare Front gegen den Islam bezogen??
    Papst BENEDIKT! Schon vergessen?

    Und mal historisch betrachet: waren es nicht die großen „Neo-Heiden“ bzw. Überzeugungs-Atheisten der sich wesentlich auf Nietzsche berufenden Nihilisten und Christentums-Verächter, aus deren Reihen sich Mitte des 20. Jahrhunderts die größten Islam-Verehrer rekrutiert haben?
    Warum wohl haben die die Nazis das Christentum verachtet, aber den Islam als Geist von ihrem Geiste, als Fleisch von ihrem Fleische gefeiert?

    Nichts da! Entweder der Kampf gegen den Islam wird aus einer ethischen Basis heraus gefochten, die sich ihres christlichen Erbes zumindest BEWUßT ist (egal ob als gläubiger praktizierender Christ oder nicht), oder dieser Kampf wird verloren sein, weil „Menschenrechte“ ohne religiöse Herkunft und Verortung keine Legitimationsgrundlage haben, bzw. völlig willkürlich definiert werden können….

    Zur Nazi- und post-Nazi-Connection des Islams im Westen für alle, die lesen können:

    http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/JA15Ak03.html

  10. #9

    Die Werte der Aufklärung sind nicht christlich, sie sind vernünftig.

    Das reicht völlig, die Werte der Aufklärung bedürfen keiner theologischen Begründung.

    So einfach ist das ! Lies mal Voltaire 😉

  11. Die christliche Ideologie ist mindestens genauso verlogen wie die linke, die nationalsozialistische oder die koranische.
    Wer sich auf so etwas stützt, muß Masochist sein.

  12. Die Werte der Aufklärung sind nicht christlich, sie sind vernünftig.

    Vernünftig? Auf seinem Sterbebett hat Voltaire jedenfalls seine Meinung geändert.

    Der berühmte Spötter Voltaire hatte ein schreckliches Ende. Seine Krankenschwester sagte: „Für alles Geld der Welt möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Er schrie die ganze Nacht
    um Vergebung!

    Aus: „Letzte Worte bekannter Persönlichkeiten“

  13. # 10 vollmuffel

    Die christlichen Werte sind vernünftig. Welche Werte meinst Du, die nicht christlich wären?

  14. „So einfach ist das ! Lies mal Voltaire“

    Wer so einen Unsinn postet, beweist nur, daß er Voltaire nie gelesen hat…..Voltaire war ein philosophierender Schriftsteller, kein Philosoph.

    Wenn schon, müsste auf Kant verwiesen werden – der versuchte tatsächlich, die Ideen der Aufklärung jenseits und ohne ein christliches Gottes und Weltbild „herzuleiten“ – er scheiterte an dieser Aufgabe, wie schon Hegel nachwies.
    Hegel versuchte sich dann ebenfalls an diesem Experiment – die Herleitung aufklärerischer Werte als „historische Notwendigkeit“ (Phänomenologie des Geistes).
    Bis er später erkennen musste, dass auch seine geschichts-teleologische Ableitung nichts anderes war, als eine Nachahmung der Teleologie der christlichen Glaubenslehre aus der Geschichte der Menschen (und des jüdischen Volkes) – völlig unübertragbar auf andere Kulturen und deren Weltverständnis, z.b. dem Islam, der ja bekanntlich eben nicht über ein historisches Verständnis wie das unsere verfügt (die Welt ist wie sie ist, und wird immer so bleiben).

    So, und jetzt lasst endlich die Lektüre von Dan Brown, und fangt an, richtige Bücher zu lesen….

  15. wir sollten nicht vergessen: die frühgeschichte des Katholizismus war genau so ein verbrecherischer Irrsinn, wie es der islamismus heute ist. von der vernichtung der römischen hochzivilisation in 2-tausendjährige dunkelheit mit inquisition, hexenverbrennungen, mord und totschlag. wir sollten aber und können nicht warten, bis sich der islam beruhigt. deshalb: sioe.com

  16. wir sollten nicht vergessen: die frühgeschichte des Katholizismus war genau so ein verbrecherischer Irrsinn, wie es der islamismus heute ist.

    Was hast denn du für Geschichtsbücher gelesen? Das römische Recht ist die Basis des Krichenrechts und das ist die Basis der westlichen Staatsrechte.
    Die Kirche hat nach und nach Europa mit einem Netz von Schulen überzogen, wo vernünftiges Denken gelernt wurde. Das war dann auch die Basis für die Neugierde auf (mehr) Aristoteles und damit für die Übersetzungen aus dem Arabischen durch Gerald von Cremona (mit guter PR) und aus dem Griechischen durch Willem van Moerbeke (und das ist der Hauptteil)

    Vernunft und eigenes Gewissen sind ausdrückliche Fundamente für das Hnadlen des Christen. Dass sich die Kirche nicht selber daran gehalten hat, ist eine andere Sache – aber an der Lehre liegt es nicht.
    Im Gegensatz zum Islam.

    Sagt ein Atheist.

  17. Wenn es nur darum geht, dass die in islamischen Ländern unterdrückten christlichen Gemeinschaften sich da artikulieren können und das mal mehr in das Bewußtsein kommt – so ist das doch schon was. Islam ist Frieden – haha (siehe auch Meldung über die beiden Jungs in Alexandria).

    Im Übrigen – für die Menschenrechte braucht man kein Christentum. Menschenrechte sind Menschenrechte. Keine Religion oder eine frei gewählte – das ist dabei egal. Solange der Islam das nicht begreift, kann man einen Dialog vergessen

  18. #13
    Religion kann vernünftige Werte prägen bzw befördern.

    Für die Vernunft und ihre Werte sind Religionen jedoch nicht essentiell.

    Beispiel gefällig ?
    Was du nicht willst das man dir tu´ …

    Vernunft braucht keine Theologische Begründung 😉

    Nur weil Werte der Aufklärung „auch“ christlich geprägt sind, heisst das noch lange nicht, dass die Werte dem Christentum „entsprungen“ sind.

    Das haben schon die alten Griechen gewusst, lange vor der Zeitenwende…

  19. Voltaire wünschte sich ein kirchliches Begräbnis, doch verweigerte der Sterbende die Kommunion ebenso wie den von der Kirche verlangten umfassenden Widerruf seiner Schriften. Auch von seiner Verneinung der Gottessohnschaft Jesu war er nicht bereit abzurücken

    WIKI ist schlau 😉

  20. #17
    stimmt formal alles ,was du sagst. aber das ist eben nur die eine seite der medaille: die reine „gute“ lehre (auge um auge, zahn um zahn ???) mit dem barmherzigen gott und die grauenhafte realität. und letzlich waren es auch ganz reale menschen, die darüber entschiden haben, was reine lehre ist und was nicht: so sind unter anderem die apokryphen entstanden. das wissen war im mittelalter fest in der hand der kirche, reines herrschaftswissen und religiös-ideologisch getrimmt: die erde ist eine scheibe etc.
    erst die aufklärung hat durch säkularisierung des wissens humanistische werte auch tatsächlich durchgesetzt. eine lichte ära, die jetzt wohl wieder endet.
    ich bin kein atheist, aber auch kein naiver christ. wenn ich gott wäre, würde ich mir den unglaublichen mißbrauch, der in gottes namen praktizert wird, ein für alle mal verbitten.
    wir beide sind uns aber sicher in einem punkt einig: die zivilisation wird heute vom islam bedroht.

  21. Um GOTTES Willen, das hätte ich nicht gedacht dermassen vorstechende Wissens-Defizite bzw. radikalchristliche Einstellungen hier auf PI vorzufinden.
    Das Christentum ist in erster Linie daraus entstanden und gewachsen, indem es „heidnisches“ Wissen für sich übernahm. Und das Kreuz draufstempelte.
    Das selbstständige Denken haben die Christen jedenfalls nicht erfunden!
    Und was heißt hier „das römische Recht ist die Basis des Kirchenrechts und das ist die Basis der westlichen Staatsmächte“ (?)
    Na und? In Asien hat man diese christlichen Fundamentalisten auch nicht gebraucht.

  22. stimmt formal alles ,was du sagst. aber das ist eben nur die eine seite der medaille: die reine “gute” lehre (auge um auge, zahn um zahn ???) mit dem barmherzigen gott und die grauenhafte realität. und letzlich waren es auch ganz reale menschen, die darüber entschiden haben, was reine lehre ist und was nicht: so sind unter anderem die apokryphen entstanden. das wissen war im mittelalter fest in der hand der kirche, reines herrschaftswissen und religiös-ideologisch getrimmt: die erde ist eine scheibe etc.

    Es geht um die ENTWICKLUNGSRICHTUNG einer Religion – zielt sie auf Individualisierung (im Glauben), Ausbildung des Gewissens, Prüfung auch des theologischen Wissens?

    Oder auf banale Bestätigung irgendwelcher Tradition, der Zurückweisung des Neuen?

    DAS war das Christentum eben nicht!
    Noch heute beruht unser geisteswissenschaftliches Instrumentarium von Logik und Argumentationsführung auf der mittelalterlichen Scholastik!
    Christliche Theologie ist kein methodenfreier Schwuribumms, und ist mehr als die islamische „Analogiebildung“ in der Interpretation des Korans….

    Die VERNUNFTGEMÄßHEIT des Glaubens war seit jeher das Anliegen christlicher Theologie…..
    DARAUF baute ja auch bewußt Papst Benedikt mit seiner Regensburger Rede auf….

  23. „Freesbee (12. Feb 2008 14:29)

    „Das Christentum ist in erster Linie daraus entstanden und gewachsen, indem es “heidnisches” Wissen für sich übernahm. Und das Kreuz draufstempelte.“

    Ach ja?? Und wie erklärt sich dann der gewaltige infrastrukturelle, philosophische, wissenschaftliche und technische Umbruch im ehemals barbarischen europäischen Norden im Mittelalter versus der Stagnation und des zivilisatorischen Rückfalls des ehemals führenden europäischen Südens (insofern er unter den Islam fiel)???

    „Das selbstständige Denken haben die Christen jedenfalls nicht erfunden!“

    Sorry, aber einfach nur dumm….

  24. Das Christentum ist in erster Linie daraus entstanden und gewachsen, indem es “heidnisches” Wissen für sich übernahm. Und das Kreuz draufstempelte.

    Muss heißen: Der Katholizismus – nicht das Urchristentum! Ich bitte da bitte deutlich zu unterscheiden.

    Na und? In Asien hat man diese christlichen Fundamentalisten auch nicht gebraucht.

    Ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass in den vergangenen Jahrzehnten Millionen Chinesen gläubige Christen in den Hauskirchen geworden sind. Nachzulesen in dem Buch „Heavenly Man“, Brunnen Verlag.

    Das selbstständige Denken haben die Christen jedenfalls nicht erfunden!

    Gott gab Christen den Geist der Besonnenheit, nicht der Besoffenheit. (Zweiter Brief des Paulus an Timotheus 2:7).
    Und natürlich muss ein Christ ein Fundamentalist sein, ebnso wie jeder Moslem oder Hindu o.ä. Atheisten sind übrigens ebenfalls Fundamentalisten.

  25. Natürlich ist es gut, dass wir eine Trennung zwischen Kirche und Staat haben, aber was ich hier lesen muss schockiert mich mal wieder.
    Wir sind ein Christlich dominiertes Land. Viele scheinen nicht zu wissen, wie tief die Christliche Kultur in unserer Gesellschaft verankert ist (Gott sei Dank kann ich nur sagen).
    Alle Moralischen Werte kommen vom Christen- respektive Judentum. Einige Säkulare Extremisten versuchen ja immer wieder, diese für sich zu vereinnahmen, aber durch ständiges Wiederholen wird’s auch nicht richtiger. Die meisten der sogenannten Aufklärer wurden Christlich erzogen und haben die Werte aus dem Christentum übernommen. Sie haben lediglich die Existenz von Gott angezweifelt (was übrigens ihr gutes Recht ist). Nur so zu tun als hätten sie was Neues erfunden, ist schon ziemlich vermessen.
    Und was die Wissenschaft angeht, spätestens nach dem die Kirche festgestellt hat, dass ihr die Wissenschaft nicht gefährlich werden wurde sie einer der Stärksten Unterstützern der selbigen. Heute ist es so weit, dass die Kirche ernsthafte Wissenschaft betreibt, während an anderer Stelle unter dem Siegel der selbigen Voodoo Zauberei betrieben wird. Die größten Freiheiten in Wissenschaft und lehre gibt es an Kirchlichen Schulen und Universitäten, während besonders in Staatlichen Einrichtungen der linke Mainstream vorherrscht.
    Es sind eben nicht die gläubigen Christen, die Spinnen, sondern die Atheisten. Wer nicht an Gott glaubt, der glaubt nicht an nichts, sondern an so ziemlich alles (Dennis Prager).
    Die größten Wissenschaftler waren gläubige Christen. Wenn man sich ansieht, was der Wissenschaft durch nicht Christliche Organisationen angetan wurde, da läuft es einem kalt den Rücken runter.
    Gender Mainstreaming, die Klimakatastrophe, Umweltwahn, Gesundheitswahn, das Gute im Menschen, Pazifismus, Humanismus, … all das sind Säkulare Glaubensbekenntnisse, die uns als Wissenschaftlich erwiesen verkauft werden, aber in Wirklichkeit jeder Grundlage entbehren.
    Und diese möchte gern Experten wagen es dann Christen Spinner zu nennen. Naja, eine Beleidigung aus einer bestimmten Ecke kann das größte Kompliment sein.
    Säkulare Extremisten sind das Problem, nicht religiöse. Extremismus kommt immer von einer positiven Überzeugung, die ins Extrem gesteigert wird (daher der Name). Hier ist es die Trennung von Kirche und Staat, die natürlich in einer Demokratie notwendig ist. Einige Verrückte (wir nennen sie Linke) versuchen aber jede Form von Religiosität aus dem Alltag zu verbannen und hier setzt der Wahn ein. Die große Mehrzahl der Deutschen sind Christen. Wir wollen hier unser Leben und unseren Glauben leben. Niemand wird dazu gezwungen mit zu machen, sondern jeder kann auch seinen eigenen Glauben praktizieren, aber wer hier leben will, muss das aushalten. Wir werden weiterhin öffentlich Weihnachten feiern, wir werden auch im Rathaus und in unseren Schulen einen Christbaum und andere Christliche Symbole aufstellen und wir werden uns das von ein paar bekloppten nicht verbieten lassen.
    Im Übrigen ist Toleranz ebenfalls ein christlicher und ganz besonders jüdischer Wert. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Mittelalter. Ich finde es so oder so lächerlich, dass alle, die die Kirche kritisieren mit irgendwelchem Schwachsinn aus längst vergangenen Zeiten kommen. Während linke Faschisten die Religion am liebsten abschaffen wollen und Christen verfolgen, haben Atheisten weder in Europa noch im „Christlich fundamentalistischen“ Amerika (ja manche Idioten sehen das so) etwas zu befürchten. Säkulare Ideologien sind intolerant. Das zeigt sich vor allem an der Ablehnung des Christentums.

  26. @vollmuffel

    „Beispiel gefällig ?
    Was du nicht willst das man dir tu´ …

    Vernunft braucht keine Theologische Begründung“

    Danke für das klassische Beispiel! Dieses Sprichwort wird ja gerne (und nicht zu Unrecht) herangezogen, um den Kern der Kantschen Philosophie zu charakterisieren –

    und genau dabei, wird deutlich, wie abhängig eben genau diese Moral auf Gegenseitigkeit von transzendenten Bezügen ist:

    denn wie verhält es sich mit einem islamischen Selbstmordattentäter?

    Seine Tat wäre ja mit dem Kantschen Imperativ („was du nicht willst…“) eben gerade NICHT zu verurteilen – denn er tut sich ja tatsächlich SELBST an, was er anderen antut…

    tja, da läuft die schöne „aufgeklärte“ Moral ganz schön ins Leere…..

  27. Das Christentum von heute ist ein eher zahnloser Tiger im Vergleich mit dem Islam von heute. Soweit richtig.

    Diese Zahnlosigkeit ist allerdings durch die Säkularisierung und die Aufklärung „erzwungen“ worden und keineswegs „christen- bzw. kirchenimmanent“

    Im Vergleich zu 1800 Jahren „Gewaltherrschaft und Versklavung“ durch die Kirche scheinen die letzten 200 Jahre Bürgerrechte keineswegs ewig geschweige denn unumkehrbar zu sein.

    Der Islam ist ein sehr schönes Beispiel aus dem „Jetzt“ dafür, wie religiöser Fanatismus in Europa jahrhundertelang gewütet hat :
    Stichwort Hexenverbrennung et al.

    Deshalb kann die Lehre für die Zukunft nur sein:

    Strikte Durchsetzung des laizistischen Staates, Beschränkung der Religionen auf die Privatsphäre.

    Die Menschenrechtsdeklaration und das Grundgesetz sind als „Waffen“ gegen den Islam absolut ausreichend.

    Europa ist kein „Christenclub“, der die muslimische Türkei nicht will –

    Europa ist ein aufgeklärter Kontinent, der religiösem Wahn jedweder Facon eine klare Abfuhr erteilt.

    Nur so wird ein Schuh daraus, warum die Türkei eben nicht „reindarf“ !

    Den Teufel mittels Beelzebub auszutreiben, das wird scheitern.

  28. Sorry, aber das Beispiel des islamischen Selbstmordattentäters ist keines :

    Der SMA will keineswegs von anderen „in die Luft gesprengt“ werden 😉

    Mal ernsthaft:
    Der SMA an sich ist das Musterbeispiel eines religiösen Menschen, wenn auch in fanatisierter Ausprägung.

    Worin unterscheidet sich denn ein SMA prinzipiell von einem Inquisitor des Papstes, der Ketzer auf den Scheiterhaufen bringt?

    Ich sach ja auch, wir brauchen ein Forum 😉 😉

    Wäre er Atheist, würde er

  29. das wissen war im mittelalter fest in der hand der kirche, reines herrschaftswissen und religiös-ideologisch getrimmt: die erde ist eine scheibe etc.

    Warum müssen Leute ohne Geschichtskenntnisse immer wieder diesen Blödsinn wiederholen? NOCH NICHT MAL im Mittelalter GLAUBTE irgendeine Sau, die ERDE WÄRE EINE SCHEIBE!!!!! Das hat die Kirche auch nie behauptet! Die Behauptung über das dumme Mittelalter mit dem Glauben Erde= Scheibe kam von den Humanisten der Frühneuzeit, die das Mittelalter verunglimpfen wollten, damit ihr eigener Geist um so heller leuchtet. Überleg mal, warum der Reichsapfel (eine der Insignien des Kaisers des Heiligen Römischen Reichs) eine Kugel ist- die sollte nämlich die Weltkugel unter dem Christenkreuz darstellen.

    Und wenn ich dieses ganze Gewäsch von angeblichem Herrschaftswissen der Kirche schon lese!! Hallo, schon mal davon gehört, daß die Kirche keineswegs die unumschränkte Macht hatte, wie heute von Geschichtsanalphabeten immer behauptet wird? Denke allein an den Dualismus zwischen Kirche und Kaiser, also zwischen geistlicher und weltlicher Macht. Das ist das, was uns vom Islam unterscheidet, bei uns gilt die Zwei- Scherter- Lehre. Die Kirche hatte während der meisten Zeit in der weltlichen Macht einen ganz entschiedenen und harten Gegenspieler.

  30. @ #28 Andy:
    Zitat:
    „Heute ist es so weit, dass die Kirche ernsthafte Wissenschaft betreibt.“

    Nicht ihr ernst, oder?

  31. @vollmuffel

    Zum SMA: es geht ja bei dem Moralgebot gerade darum, was der SMA will – und nicht was andere von ihm wollen (zur Erinnerung: „Was DU nicht willst….“)

    Zum Märtyrertum: immer schön sauber bleiben bei den Vergleichen, und nicht die Vergleichsebenen wechseln!

    Wenn schom SMA mit „fanatischen“ Christ verglichen werden soll, dann doch bitte mit dem WIRKLICHEN christlichen Pendant – eben dem Märtyrer. Der aber sprengt niemanden, und tötet auch sonst niemanden, sondern WIRD ZU TODE GEFOLTERT (oder einfach banal umgebracht) – oft SEGNETEN die christlichen Märtyrer ihre Peiniger noch während ihrer Qual – klingt irgendwie nach nem grundlegend anderem Konzept, nicht?

    Preisfrage: wenn die Christen so laue „Backenhinhalter“ sind – warum hat es sich dann gegenüber den völlig skrupellos vorgehenden heidnischen Barbaren durchgesetzt? (die sich in Europa – Ausnahme Baltikum – ausnahmslos freiwillig christianisierten)

  32. @all

    Und noch ne Preisfrage: wenn das Christentum aus „Backenhinhaltern“ besteht, wie konnte es dann sein, daß der Islam für 7!!! Jahrhunderte über Spanien herrschte, und 5 !! Jahrhunderte über den Balkan, ohne daß diese Territorien vollständig, geschweige denn dauerhaft islamisiert worden sind?

    Jetzt aber alle mal scharf nachdenken vor dem posten! Viel Glück!

  33. Und nur mal so als ein kleines Steinchen in den großen Teich des offensichltichen absoluten historischen Nichtwissens in diesem Blog:

    ein klitzekleiner Hinweis, wie auch aus ganz trockener wissenschaftlicher säkularer Sicht der Zusammenhang zwischen dem Christentum und christlicher Theologie und unserer Staats- und Gesellschaftsordnung evident erscheint:

    Heinrich August Winkler

    Der Westen braucht den Streit

    http://www.ksta.de/html/artikel/1171445238540.shtml

  34. Ich sag einfach mal nur GENTECHNIK.
    Welche vielen Menschen das Leben retten könnte.

    Und dann sag ich einfach mal nur Christentum+Gentechnik.

    Christen sind genauso Herdentiere wie Moslems. Beides Fraktionen des Blutvergießens im Einverständniß der gemeinschaftlichen Lebenssinnsuche auf Kosten anderer.

  35. #37

    Ich unterstelle einmal die Intelligenz und eine Sicht der Dinge, diese Frage innerlich doch schon beantwortet zu haben und frage:
    Was hat die Kirche mit Gott zu tun, (so man denn an einen Gott glaubt), was hat die Kirche mit der (christlichen) Lehre zu tun, an der ich keinen Fehler finden kann, selbst wenn ich dies wollte? (Bergpredigt, die Überzeugung, dass die Spirale von hass und Gewalt Gewalt l e t z e n d l i c h nur durch eine „Senke“ (gemeint ist: das Gegenteil von Quelle) beendet werden kann etc. …)
    Dies hat einen gewissen INRI jedoch nicht davon abgehalten, die Händler und Anbeter des Goldenen Kalbes (und sonstige Hardcore-Pharisäer) aus dem Tempel zu vertreiben.

    Recht hatte er!

  36. Korrektur:

    #37

    Ich unterstelle einmal die Intelligenz und eine Sicht der Dinge, diese Frage innerlich doch schon beantwortet zu haben und frage:
    Was hat die Kirche mit Gott zu tun, (so man denn an einen Gott glaubt), was hat die Kirche mit der (christlichen) Lehre zu tun, an der ich keinen Fehler finden kann, selbst wenn ich dies wollte? (Bergpredigt, die Überzeugung, dass die Spirale von Hass und Gewalt l e t z e n d l i c h nur durch eine „Senke“ (gemeint ist: das Gegenteil von Quelle) beendet werden kann etc. …)

    Dies hat einen gewissen INRI jedoch nicht davon abgehalten, die Händler und Anbeter des Goldenen Kalbes (und sonstige Hardcore-Pharisäer) aus dem Tempel zu vertreiben.

    Recht hatte er!

  37. #39
    guter Link, THX !

    Herr Winkler widerlegt deine Thesen jedoch mehr, als das er sie stützt.

    Sehr lesenswert !

  38. Und hier mal was aus linker Sicht (klassische Linke, nicht die neo-Faschisten des NO-Global-Gesindels) zum selben Sujet:

    Gott hat kein Gefallen am Blut
    Benedikt verteidigt die Vernunft gegen den Islam

    Zum Einstieg erst mal ein paar dringende Worte über die „aufgeklärten“ Muschis und ihre läppischen Verweise auf den „gesunden Menschenverstand“ als Abwehrmittel des Islam:

    „Gedmin hat sich in einer in der Welt vom 20.9. erschienen Glosse zur Regensburger Papst-Rede, wie die europäische Pressemeute auch, allein auf das inkriminierte Zitat beschränkt und noch nicht einmal versucht, es in den Kontext der Rede zu stellen. „,Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst Du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.‘ So zitierte der Papst Kaiser Manuel II. Ich habe Kommentare gelesen, die den Kontext des Zitats erklären. Ich habe gelesen, die Papst-Rede sei wundervoll geschrieben, und der Papst habe das Recht auf freie Meinungsäußerung. Wer würde das bestreiten? Trotzdem: Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?“ Was immer Gedmin unter gesundem Menschenverstand verstehen mag: Offensichtlich fällt unter diese Sonderform der praktischen Vernunft der grundsätzliche Widerwille, ein Zitat im Zusammenhang eines länglichen und zudem komplizierten Textes philosophisch-theologischer Natur, in dem es steht, zu erfassen und es vor diesem Hintergrund auf seinen Sinn- und Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Die US-amerikanische Politologin Anne Applebaum scheint die Rede anders als Gedmin, der das nicht nötig hatte, zwar gelesen zu haben, geht aber genausowenig darauf ein, sondern erteilt eine weitere Lektion in gesundem Menschenverstand – scheinbar den Anhängern des Propheten, in Wirklichkeit aber dem Papst, über dessen Vortrag sie in geheimnisvollem Bündnis mit ihren Lesern, die ihn nicht kennen, urteilt: „blicken wir der Wahrheit ins Auge – eine zutiefst obskure Rede“ (Welt, 23.9.). In ihrem Artikel verteidigt sie lediglich des Papstes Recht auf Meinungsfreiheit gegen das marodierende Unrecht aufgeputschter Moslems, wie man eben das Recht der Spinner auf der Seifenkiste in Hyde Park Corner verteidigt, ihr obskures Zeugs einem amüsierten Publikum mitzuteilen. Das ist nur wenig mehr als man in Old Europe gewohnt ist, wo die Meinungsmacher in fast der gesamten Presse den Papst als Brandstifter und wahren Fundamentalisten verunglimpften. Schließlich sind sich Applebaum und Ged­min mit ihnen darin einig, daß die Einlassungen des Papstes jedenfalls nicht das Niveau gesunden Menschenverstandes erreicht hätten und mithin keine kritische Beurteilung verdienten.“

    Der Papst hat nämlich nicht vom gesunden Menschenverstand gesprochen, nicht von den Befindlichkeiten eines notwendig ideologisch zugerichteten Individuums und seiner größenwahnsinnig in Anschlag gebrachten Meinung, sondern als Metaphysiker unter Absehung, von den je Einzelnen notwendig bornierten Bedürfnisse nach der „Vernunft des Glaubens“ gefragt und damit an einer Arbeit angesetzt, „die notwendig zum Ganzen der universitas scientiarum gehört, auch wenn nicht alle den Glauben teilen konnten, um dessen Zuordnung zur gemeinsamen Vernunft sich die Theologen mühen.“ (1)
    (…).
    Dort, wo mit Jeffrey Gedmin die Mehrheit der Feuilletonisten ihr Papst- bzw. Kaiser-Manuel-II-Zitat beendeten, fuhr der Papst so fort: „Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, und nicht vernunftgemäß, nicht ,sun ló gw‘(2) zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider.“ Auch wenn Ratzinger im folgenden Kaiser Manuel noch mit einem Bekenntnis zur Bekehrung ohne Gewalt zitiert, geht es gerade nicht um die unheilvolle Geschichte gewaltsamer Bekehrungen, die lange genug nicht nur Wesen des Islam, sondern auch des praktizierten Christentums war, was Ratzinger noch nie geleugnet hat, sondern um den fundamentalen Unterschied im Wesen zweier Religionen. Der läßt sich nur teilweise aus der Realgeschichte gewinnen, sondern muß der jeweiligen Theologie, dem Umgang mit dem geoffenbarten Wort und seinem Verhältnis zur Wissenschaft entnommen werden. Daß genau dieser unterschiedliche Umgang mit scheinbar so unbedeutenden, rein geisteswissenschaftlichen Kategorien, letztlich zu einer sehr anderen Entwicklung der jeweiligen Realgeschichte geführt hat, ist für Positivisten ein unerklärliches Rätsel, das erst materialistische Kritik zu lösen vermag, die bereit ist, sich der erstaunlich kritischen Religionsgeschichte Ratzingers zu stellen und auch deswegen genau dort, wo er beruflich versagen mußte, über ihn hinaus geht.“

    Und so lange Sie den letzten Satz nicht verstanden haben, ist jede weitere Diskussion zwecklos….

    http://www.redaktion-bahamas.org/

  39. #9 Molinocampo
    Ich stimme Ihnen absolut zu (auch als nicht besonders frommer Christ). Nur wünschte ich mir, die christlichen Kirchen würden den christlichen Begriff von den Menschenrechten gerade gegenüber dem Islam selbstbewusster vertreten. Wie passen zum Beispiel die jüngsten Vorschläge des anglikanischen Kirchenoberhauptes zum Thema Scharia in diesen Kontext?

    Im übrigen ist es Fakt, dass o h n e das Christentum und die Kirche uns von der abendländisch/antiken Kultur wohl nix mehr überliefert wäre und wir diese ganze Diskussion heute ohnehin nicht mehr führen könnten (da wir alle längst dem Propheten huldigen würden).

    Kirche hin – Kirche her – in unserem (noch)christlichen Europa fühle ich mich wohler als sonst wo. Und ich will, dass das so bleibt.

  40. #39 molinocampo (12. Feb 2008 15:34) Und nur mal so als ein kleines Steinchen in den großen Teich des offensichltichen absoluten historischen Nichtwissens in diesem Blog

    Bitte daran denken: PI-Leser und Kommentatoren sind nur zum kleinen Teil studierte Theologen und Historiker.

    Wenn´s auch manchmal nerven mag, aber man sollte sich -wenn man denn tiefergehende Fachkenntnisse hat- wie ein geduldiger Lehrer/Pädagoge sehen, der die zahlreichen Lücken im Kenntnisstand anderer mit Freude füllt.
    Für solche vertiefenden Erläuterungen ist der Kommentarbereich sinnvoll, denn man kann nicht erwarten, daß PI über jede Einzelheit einen eigenen Beitrag veröffentlicht.

    Man erhält dadurch aber auch eine Masse an nützlichen, wertvollen, hilfreichen und weiterführenden Informationen, wie es die PI-Autoren alleine beim besten Willen sicherlich nicht schaffen könnten.

  41. @Mastro Cecco

    „Bitte daran denken: PI-Leser und Kommentatoren sind nur zum kleinen Teil studierte Theologen und Historiker.“

    Aber klaro… gebe auch gerne Hinweise ohne hochtrabend klingen zu wollen – nur geht mir manchmal die auftrumpfende Überzeugtheit des Halb- und Nichtwissens auf den Senkel…

    bitte um Nachsicht.

    @Censor

    Ebenfalls volle Zustimmung. Was der Erzbischof von Canterbury geleistet hat, ist selbst gemessen an deutsch-protestantischen Maßstäben ungeheuerlich. Daß gerade GB heute so sehr im Loch des PC gefangen ist, wäre mal eine eigene Untersuchung wert….

    Immerhin reagiert die britische Öffentlichkeit extrem schockiert- vielleicht war dieses Statement des Erzbischofs der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat…

    Lesen Sie hierzu doch mal:
    http://www.atimes.com/atimes/Front_Page/JB12Aa02.html

  42. @#35 Freesbee
    Ist mein voller Ernst. Die Kirche betreibt unzählige Bildungseinrichtungen von Schulen über Universitäten.
    Ich selbst war einige Jahre auf einer Kirchlichen Schule und kam dann später auf eine Staatliche. Das war ein regelrechter Kulturschock. Ich hab noch nie so viele verbohrte und von Vorurteilen zerfressene Menschen auf einem Haufen gesehen wie diesen Lehrkörper.
    Ich war das nicht gewöhnt. Wir hatten sehr viel diskutiert und es kam vor das am Ende keine Lösung dabei raus kam. Es gibt Moralische Fragen, für die es keine Musterlösung gibt. In der 6. Klasse überfordert einen sowas. Mein Banknachbar trifft genau die andere Entscheidung hat aber genauso recht wie ich. So lernt man selber denken. Einige der Lehrer waren gleichzeitig Theologen und ich haben von diesen enorm profitiert. Ich habe selten weltoffene und intelligentere Menschen getroffen und wenn doch, stellte sich meist heraus, dass diese zumindest ein paar Semester Theologie hatten.
    Dann ging’s auf die FOS und dann war schlagartig Schluss damit. Plötzlich gab’s nur noch vorgefertigte Schablonen. Die amerikanischen Soldaten waren natürlich die bösen. Es gab nur noch schwarz und weiß, keine Grautöne mehr. Die Diskussionen dort konnte man so nicht mehr bezeichnen. Ich würde es eher die Suche nach der politisch korrekten Lösung nennen. Das war leicht zu durchschauen, wir wussten was er hören wollte und wenn man dann auch noch passabel formulieren konnte gab’s ne 1 (ok ne 2 zu viele Rechtschreibfehler). Das ist Volksverdummung und sonst nichts.
    Ich dachte wir haben ein ziemliches Arschloch in Deutsch, heute weiß ich, Lehrer an staatlichen Schulen sind halt so (meine Schwester studiert Lehramt und bestätigt dies).
    Alle Vorurteile, die es über Geistliche gibt, treffen vor allem auf die säkulare Linke zu.
    Nehmen wir die Klimaerwärmung. Wir kennen vielleicht 1% der Ereignisse, die das Klima beeinflussen. Trotzdem ist die Diskussion beendet. CO2 ist schuld. Fertig aus. Forschungen werden nur noch betrieben um Vorurteile zu bestätigen. Forschungsreihen, die die These wiederlegen (und das sind die meisten) wandern in den Papierkorb. Wer die CO2 These bestreitet ist ein Ketzer. Auch der Vergleich mit der Leugnung des Holocausts ist schon gefallen.
    Und Klimawandel ist nicht das einzige Beispiel. Jede Studie die nachweißt, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind, wird sofort in der Luft zerrissen. Nur Arbeiten die die Vorgefertigten Meinungen bestätigen werden als sehr gut und überaus sauber recherchiert gelobt.
    Und das nennt man dann Wissenschaft. Es war der Papst der die IPPC wegen dieser unwissenschaftlichen Methoden kritisiert hat und zwar vollkommen Zu Recht.
    Ach ja, und jetzt gibt’s ja auch noch Kompensationszahlungen für Fernreisen und anderen Schmarrn. Ja, die führen sogar den Ablasshandel, den die Kirche schon vor langer Zeit eingestellt hat wieder ein. Die heutige Säkulare linke ist verbohrter, engstirniger und intoleranter als es die Kirche im finstersten Mittelalter jemals war. Vielleicht sogar verbohrter als der Islam, aber ich weiß nicht ob man so weit gehen kann.

    Das heißt natürlich nicht, dass jeder der nicht an Gott glaubt in dieses Muster passt. Es gibt auch Menschen, die sehr klar denken können, nur eben nicht religiös sind. Nur als generelle Regel kann man sagen, dass die Menschen umso engstirniger werden, je weniger sie mit der Religion zu tun haben.
    Wie sagt man so schön, ein Atheist ist jemand, der an nichts glaubt und jeden zu seinem Glauben bekehren möchte.
    Und dann mit dem Finger auf Rom zeigen.

  43. Nur als generelle Regel kann man sagen, dass die Menschen umso engstirniger werden, je weniger sie mit der Religion zu tun haben.

    Würde ich jetzt nicht so behaupten; mir ist (als Theologe) ein klar denkender Atheist tausendmal lieber als ein verbohrter Gläubiger.
    Aber leider suchen sich halt viele Säkulare eine Ersatzreligion, die dann heißt: Islam ist gut, alle Deutschen Nazis, Globalisierung ist böse und der Menschist ein Krebsgeschwür, das die Natur zerstört, etc. Und diese Ersatzreligion wird mit heftigstem Dogmatismus, Ketzerverfolgung etc. durchgesetzt.

  44. Für Freesbee und alle anderen Atheisten, Agnostiker und Gläubige nichtchristlicher Religionen:

    1. Islam ist erfolgreich, weil viele Europäer der Grundlagen unserer Kultur nicht mehr sicher sind. Ganz besonders gilt das für die linken Gutmenschen. Es ist das Vakuum, das Wertenirwana, das den Mohammedanern Chancen einräumt. Es ist die zunehmende Wurzellosigkeit unseres Volkes, das seine Schwäche begründet. Bei uns kannst Du alles sagen, aber welches WORT hat noch Bestand? Bei uns hat alles seinen Preis, aber wo bleiben die unverfügbaren Werte? Relativismus ist eine Sackgasse, an deren Ende der Imam steht und das ewige Bordell anpreist.

    2. Bitte begrabt endlich die ausgelutschten Klischees über das Christentum, also auch über Eure Vorfahren. Wir müssen unsere Wurzeln gerecht beurteilen – nein, nicht schön reden, aber bitte auch nicht besudeln. Deshalb muss Niemand Christus für den Sohn Gottes halten, an die Auferstehung der Toten glauben oder an einen personalen, liebenden Schöpfergott. Ihr seid respektiert – ganz selbstverständlich. Jeder ehrliche Christ wird Eure Weltsicht akzeptieren, nein, nicht schätzen, aber akzeptieren. Wie wir mit dem Relativismus umgehen ohne den Ankerpunkt des Absoluten, das sehe ich als Problem, für das ich keine einfache Lösung weiß.

    3. Vielleicht kommen wir pragmatisch weiter, wenn wir uns auf einen gemeinsamen Nenner einigen, auf ein Bild des Menschen, das wir für nützlich halten. Seine Eckpunkte:
    – Jeder einzelne ist ein einmaliges und
    unwiederbringliches Individuum.
    – Wir sind zur Freiheit berufen, jeder Mensch
    will frei sein,
    – und das Recht ist das Fundament eben dieser
    Freiheit.
    – Dieses Recht ist viel mehr als nur die
    Summe von Paragraphen. Rechtes Handeln ist
    freien Menschen ein inneres Bedürfnis, ein
    Ausdruck des eigenen Selbstwertgefühls und
    der Kompass rechten Handelns ist die
    Einsicht in die zwingende Gegenseitigkeit
    und Universalität von Freiheit und Recht,
    sozusagen als Bedingung ihres Geltens.

    Zum Glauben an den Dreieinen Gott passt dieses Menschenbild ohne Einschränkungen. Augustinus prägte für Christen die Formel: Du kannst machen, was immer Du willst, nur tue es aus Liebe. Gott will nicht, dass wir uns unterwerfen. Er will nicht, dass wir ihm den Hintern entgegenrecken. Er will, dass wir ihm offen und aufrecht begegnen. Gott will unsere Liebe – als Vater, als Bruder und als Leidenschaft, von der wir uns begeistern lassen.

    4. Genau dieses Menschenbild bestreitet der Islam. Recht handelt der Mensch, der sich Allah unterwirft und das heißt ganz praktisch: Erniedrige Dich zum Buchstabensklaven des Koran. Ersetze Deine individuelle Souveränität durch kollektive Unterwerfung. Spreche die täglichen Gebete, esse kein Schweinefleisch und steinige die Ehebrecherin, dann bist Du mit der Chefinstanz im Reinen. Die Menschen sind Marionetten, die Welt ist ein Kasperletheater und der allmächtige Schöpfergott der verborgene Strippenzieher hinter den Kulissen. Was auch immer die recht geleiteten Unterwerfer unter Recht und Freiheit verstehen, mit unserem Verständnis hat das nur wenig zu tun. Nicht zuletzt deshalb konnte und kann kein einziges islamisches Land einen Rechtsstaat hervorbringen.

    Diesen Zusammenhang zwischen freiheitlichem Rechtstaat und dem Konzept des Menschen als souveräne Persönlichkeit, den bitte ich Euch zu erkennen. Vor diesem Hintergrund ist es völlig widersinnig, den Islam und den Glauben an den Dreieinen Gott in eine Schublade zu packen. Wenn wir diesen gemeinsamen Nenner festhalten, dann können wir unsere Energie dem Kampf gegen die Islamisierung widmen und brauchen uns nicht mehr mit den Streitfragen auseinandersetzen.

  45. #9 molinocampo
    >Papst BENEDIKT!

    Gott ist die Liebe …
    In einer Welt, in der mit dem Namen Gottes bisweilen Rache oder gar gar die Pflicht zu Hass und Gewalt verbunden wird, ist dies eine Botschaft von hoher AKTUALITÄT und ganz PRAKTISCHER Bedeutung (Einf. Deus Caritas Est, Hervorhebungen von mir)

  46. 35 Freesbee (12. Feb 2008 15:17)
    @ #28 Andy:
    Zitat:
    “Heute ist es so weit, dass die Kirche ernsthafte Wissenschaft betreibt.”

    >Nicht ihr ernst, oder?

    Sicher doch!
    Das liegt direkt in/an unserer Gottesbeziehung: Verlassen des Gewordenen und Hineingehen in ein Mehr und (ganz) Anders.

    Nur in diesem ständigen Über-sich-hinaus-Gehen, in der Selbstüberschreitung, in dem Streitcharakter gegenüber der Einhausung im eigenen Kleingeist, wird wirklich Wissenschaft möglich.

    Unser Gott ist eine „Freiheit, die denkt und denkend Freiheiten schafft…“ (Ratzinger, Einf.i.d.Christentum S. 146)

  47. 2 Freesbee (12. Feb 2008 12:30)

    Na meinetwegen. Aber jetzt mal Klartext:
    Gerade diese hier etablierten verfluchten christlichen Werte mit ihrer Nächstenliebe auf Teufel komm raus sind ja dafür verantwortlich, daß es der Islam in Europa so einfach hat.
    Immer schön die andere Wange hinhalten liebe Christen und gute Nacht.
    —————————————
    Da muss ich widersprechen! Ich bin davon überzeugt, dass unsere Politiker UND die Wirtschaftsbosse ganz und gar nicht aus CHRISTLICHER Nächstenliebe uns die herrschenden Zustände beschert haben. Hätten nämlich die einen besser ihre „Hausaufgaben“ gemacht und wären die anderen nicht so Geld geil, müssten wir heute nicht unbedingt solche Probleme wälzen.

    WENN die Entwicklung so weiter geht, dann werden unsere Nachkommen aller Wahrscheinlichkeit nach dasselbe Schicksal erleiden, wie sie ALLE Christen bisher in den Ländern erlitten haben und noch erleiden, die der Islam überrollt hat.
    Nur meine Meinung.

  48. @#56 karim
    Schuld sind die linken in der Politik und sicher nicht die Wirtschaft. Das ist linke Propaganda die von ihrer Schuld ablenken soll.

  49. Vielleicht ist Bischof Mixa – der viel gescholtene und unbequeme – der katholische Theologe, der endlich mal „Kante“ zeigt und die ideologische Auseinandersetzung mit dem Islam sucht. Das wäre mehr als wünschenswert.Das Forum dazu ist jedenfalls hierfür bestens geeignet.

  50. Mal was anderes:

    Als Jesus geboren wurde, war der Mithraskult bereits alt. Schon viele Jahrhunderte vor Christus war der Mithraskult Teil der persischen Überlieferung.

    Und nun betrachten wir einmal die Lebensgeschichte des Mithras, wie sie sich im Glauben der Perser darstellte.

    Er war der Gottesbote der Wahrheit. Seine Mutter Anahita war eine Jungfrau, und bei seiner Geburt brachten Hirten ihm Gaben dar. Er hatte zwölf Jünger, die ihn bei seinen Reisen begleiteten. Er wurde in einem Grab beigesetzt und stand später von den Toten auf. Und jedes Jahr wird seine Auferstehung als Wiedergeburt gefeiert.

    Kommt euch etwas bekannt vor?

  51. #59 Frek Wentist
    >Kommt euch etwas bekannt vor?

    Ja, so funktioniert die Pädagogik Gottes, wenn er den Menschen etwas verständlich machen will. Er lässt das Verstehen organisch wachsen.

    Da es aber nun in der Freiheit des Menschen liegt, sich in jeder Generation auch wieder gegen Gott und seine Pädagogik zu entscheiden, ist die Menschheit insgesamt in dieser Frage leider immer noch in der Steinzeit. Es ist nicht so, dass sie einfach nur blöde ist, auch wenn es manchmal so scheint.

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