Keine Hinweise auf fremdenfeindliche Motive

Auf den von nicht wenigen herbeigesehnten fremdenfeindlichen Hintergrund bei dem folgenschweren Hausbrand in Ludwigshafen gibt es bislang keine Hinweise. Vielmehr prüfen die Ermittler verstärkt die Möglichkeit eines technischen Defekts, durch den der im Keller gelagerte Hausmüll in Brand gesetzt wurde.

Der türkische Ministerpräsident Erdogan demonstrierte in seiner Heimat derweil in der praktischen Anwendung, was er unter Assimilation versteht, die er ja in Deutschland entschieden ablehnt.

Der Generalsekretär der alevitischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak, kritisierte, dass alevitische Geistliche bei der Bestattung der Brandopfer in ihrer türkischen Heimatstadt Gaziantep ausgeschlossen werden sollten. „Erst nach massivem Protest konnten wir das verhindern“, so Troprak zu FOCUS. Wenn der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan aufgezwungene Assimilation als „Verbrechen an der Menschlichkeit“ beklage, müsse er blind gegenüber der Unterdrückung der Aleviten in der Türkei sein. Die Familien, die in dem ausgebrannten Haus in Ludwigshafen lebten, sind Aleviten.

(Spürnase: MozartKugel)

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