Wo bleiben die Stimmen moderater Muslime, die angesichts von Terror und Gewalt gegen den angeblichen Missbrauch ihrer Religion protestieren, fragte gestern Alexander Ritzmann in der Welt. Wo bleibt der Aufstand der Anständigen? Die Antwort ist einfach: Die Anständigen haben Angst vor den Bösen, nicht nur in „gemäßigten“ islamischen Ländern wie Ägypten oder Indonesien, nein auch hier bei uns, mitten in Deutschland.

Und dann stellt der Autor uns den Prototyp eines dieser völlig verängstigten, anständigen und moderaten Moslems vor. Er heißt Ayman Mazyek, ist – wie Ritzmann – in der FDP und Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD).

Was nun kennzeichnet den Gemäßigten?

1. Er wurde schon mal von Muslimen bedroht, die weniger gemäßigt waren als er.
2. Er befasst sich mit dem Thema Ausländergewalt.
3. Er bezeichnet einen Menschen, der dieses Thema anders interpretiert als „Hass-Hetzer„.
4. Er beherrscht die Regeln zivilisierter Umgangsformen und gepflegter Diskussion auch bei kontroversen Themen.
5. Er ist sehr humorvoll – mit Einschränkungen. Sozusagen ein Spaßvogel halal.
6. Er ist dialogfreudig und tolerant (siehe zum Beispiel hier und hier).
7. Er pflegt den Dialog mit anderen Gemäßigten, wie Abu Bakr Rieger.
8. Er äußert Verständnis für die in einem „Internet-Gebet“ versteckte Morddrohung gegen den Orientalisten Hans-Peter Raddatz.

Radikale Muslime sind das Problem und moderate Muslime sind die Lösung. Deshalb muss die Politik, wenn sie den Kampf gegen den Islamismus ernst nimmt, wissen mit wem sie spricht.

Weiß Ritzmann, von wem er da spricht?

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