Rückschlag auf dem „Campus Rütli“

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„Campus Rütli“ ist der hochtrabende Name des Millionengrabes, in dem mit zahlreichen sozialpädagogischen Wohltaten sozialisationsresistenten Immigranten eine Rundumversorgung von der Wiege bis zur Bahre geboten wird. Auf der Neuköllner Skandalschule, deren Zustände erst allgemeines Entsetzen, später den warmen Geldregen ausgelöst hatten, kam es zu einem erneuten Zwischenfall. Ein dort in Ausbildung befindlicher Gewohnheitsverbrecher zündete einem Mitschüler die Haare an und bedrohte das Opfer anschließend.

Der Berliner Kurier berichtet:

Sadistische Feuer-Qualen auf dem Pausenhof! Der polizeibekannte Agit K. kennt keine Gnade: Im Streit zündete er am Dienstag einem Mitschüler die Haare an (KURIER berichtete). Der Junge erlitt zwar nur leichte Brand-Verletzungen, aber am nächsten Schultag bedrohte ihn Agit K. wieder: „Wenn du mich anzeigst, knallt es!“ Die Wachschützer an der Schule konnten dem Opfer offenbar nicht helfen.

Die Berliner Polizei führt Agit K. als Intensivtäter. Das heißt: Sie hatte ihn wegen mindestens zehn Verbrechen am Wickel. Und so kam es, dass ihn jetzt Beamte in einem Blitz-Einsatz gegen 6.30 Uhr festnahmen. Ein Polizeisprecher: „Wir fuhren ihn zum Ermittlungsrichter, der Haftbefehl wegen Körperverletzung und Bedrohung erließ.“ Denn: Agit K. stand unter Bewährung, als der sein Opfer quälte.

Die Feuer-Folter ist ein herber Rückschlag für die Rütli-Schule: Direktor und Politik bemühen sich sehr, die berüchtigte Penne zum Vorzeige-Projekt für gelungene Integration von Migranten-Kids zu machen. Dafür fließen Millionen: Im Kiez entsteht der „Campus Rütli“, eine Art Bildungsheim vom Kindes- bis zum Greisenalter. Ende September lud Staatsministerin Maria Böhmer sogar drei Rütli-Jungs ins Kanzleramt ein: Sie hatten TV-Moderatorin Simone S. (43) vor einem Messer-Schlitzer gerettet. Seitdem wurden die Schüler mit Preisen überhäuft.

Dahinter steckt ein politisches Ziel: den Namen „Rütli“ jetzt rasch in ein Wahrzeichen für friedliches Miteinander umzudeuten. Aber die Realität lässt nur schrittweise Verbesserung zu – und das schmerzt. Der Direktor Aleksander Dzembritzki (39) war gestern jedenfalls nicht für die Fragen des KURIER zu erreichen.

Was haben eigentlich unsere Kinder verbrochen, dass man ihnen zumutet, tagtäglich ungeschützten Kontakt mit Gewaltverbrechern pflegen zu müsssen? Früher musste man erst selbst kriminell werden und ins Gefängnis kommen, um überhaupt die Bekanntschaft mit solchem Pack zu machen. Auf dem „Campus Rütli“ ist es umgekehrt.