BöhmerEine Strategie linker bis linksextremer Politik in Deutschland ist das gezielte „Abschießen“ Andersdenkender. Dabei stützen sie sich im Regelfall nicht auf Fakten und Gesagtes, sondern auf inszenierte Skandale, die auf gespielter Empörung wegen irgend eines angeblichen Tabubruchs basieren. Ziel ist die Einschüchterung und die Durchsetzung linker Positionen als gesellschaftlicher Norm. Ein vom Prinzip her und methodisch totalitärer Politikansatz – unpassend für eine Demokratie. Wie dominant die Linken hier Druck machen, und wie hilflos die CDU ist, zeigen linke Rücktrittsforderungen gegen den CDU-Ministerpräsidenten Böhmer (wir berichteten) und die fehlende Rücktrittsforderung gegen Kurt Beck durch die CDU.

Warum eigentlich fallen die Linken so vehement über Böhmer her, nur weil er bei den überproportionalen Kindsmorden in der Ex-DDR nach spezifischen Ursachen forscht und sich nicht mit linken Phrasen von „sozialen Gründen“ zufrieden gibt?

Das Handelsblatt schreibt:

Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Wolfgang Böhmer hat das liberale Abreibungsrecht der DDR für die Kindsmorde im Osten verantwortlich gemacht und damit eine Welle der Empörung ausgelöst. Der CDU-Politiker und Gynäkologe sagte dem „Focus“ zufolge, anscheinend sei die Tötung von Neugeborenen für manche ostdeutsche Frau „ein Mittel der Familienplanung“. Böhmer sagte laut „Focus“ zu der These des Kriminologen Christian Pfeiffer, das Risiko eines Babys, umgebracht zu werden, sei im Osten drei- bis viermal so hoch wie im Westen: „Ich erkläre mir das vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern.“ Ihm komme es so vor, als ob Kindstötungen von Neugeborenen „für manche ein Mittel der Familienplanung seien“. In der DDR sei der Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Woche freigegeben worden, sagte der CDU-Politiker, der früher als Chefarzt einer Entbindungsklinik arbeitete. „Die Frauen entschieden, ohne sich auch nur einmal erklären zu müssen. Das wirkt bis heute nach.“

Natürlich kann man der These Böhmers widersprechen. Aber sie ist es wert, diskutiert zu werden. Denn in einer freien, pluralistischen Gesellschaft muss es erlaubt sein, bei Verbrechen eine Ursachenanalyse zu betreiben, die auch von etablierten Erklärungsmustern abweicht.

Dass der Sozialismus stets eine überaus inhumane, folternde, mordende, kriegstreiberische, zensierende, unterdrückende, ausbeutende, willkürliche, entrechtende, intolerante, Feindbild pflegende, das Individuum entmündigende und demütigende, das Kollektiv des Sozialismus stärkende Gesellschaft war, darüber kann und darf angesichts einer überwältigenden Fülle an historischen wie gegenwärtigen Fakten kein Zweifel bestehen.

Der DDR-Sozialismus, wie alle anderen sozialistischen Regime bisher, regelte das Leben des Einzelnen bis in kleinste Details. Gängelung und Entmündigung sind Grundprinzipien sozialistischer Gesellschaftsform, stets verbunden mit unmenschlichen Sanktionen bei Beanspruchung elementarer Menschenrechte und legitimem Widerstand gegen diese Schreckensherrschaft. Allgegenwärtige Hasspropaganda und eine Ethik, die das menschliche Leben gering schätzt (deutlich sichtbar an der Todesgrenze), waren zentrale Bestandteile des sozialistischen Sozialisationsprozesses der DDR. Ein solches System wollte Spuren in der Befindlichkeit der ihr unterworfenen Gesellschaft hinterlassen. Natürlich gelang das nicht bei jedem, und nicht bei jedem wo „psychische Abdrücke“ des DDR-Regimes zurück blieben, erfolgte dies in gleicher Form. Doch für Besonderheiten in der Ex-DDR muss es Gründe geben. Auf dieser Überlegung und Beobachtung beruht der Erklärungsansatz Böhmers.

Er verweist auf einen „Resteffekt“ normativer Prägung durch die menschenrechtsfeindliche Ethik des SED-Staates. Auf eventuelle Auswirkungen innerfamiliären Lebens in Wechselwirkung mit dem staatlichen Erziehungs- und Verantwortungsanspruch. Und das ist nicht nur legitim. Sondern dringend geboten. Denn die ehemaligen DDR-Länder fallen auch im Hinblick auf Rechtsradikalismus negativ auf (hier ein weiteres abstossendes Beispiel ), und noch viel schwerwiegender, durch einen massiv etablierten Linksextremismus in Verbindung mit einer Romantisierung der DDR-Diktatur, trotz der menschenverachtenden Verbrechen eines Regimes das die Psychiatrie zur Folter missbrauchte, Anderdenkende systematisch überwachte und verfolgte, und Ausreisewillig an den Grenzen ermordete.

Es wäre dringend geboten gewesen, und wäre es noch heute, die DDR-Diktatur genauso systematisch aufzuarbeiten wie einst die Nazi-Diktatur. Die Normen und Werte der DDR und somit des Sozialismus bedürfen einer gründlichen kritischen Analyse und Distanzierung. Einschließlich des Aspektes der Schuldanerkenntnis und der Sühne durch die Verantwortlichen und Unterstützer des Regimes.

Doch genau dies fand und findet bis heute nicht statt. Im Gegenteil: Der Sozialismus gilt verbreitet als gute Idee, die nur schlecht umgesetzt wurde. Seltsam, dass der Sozialismus nie irgendwo „gut“ umgesetzt wurde, sondern immer Armut, Terror, Folter und Mord mit sich brachte.

Dass ein solches Regime keine psychologischen Prägungen hervorgerufen haben soll, und dass diese Prägungsmuster schlagartig erloschen sein sollen mit dem Ende des DDR-Mordregimes, erscheint absurd. Besonders vor dem Hintergrund der Erfahrung, dass Eltern und Kollektiv das Denken und Fühlen ihrer Kinder und nachwachsenden Mitglieder prägen – gemäß den Mustern, die auf sie selbst gewirkt haben. Sozialistische Prägung mit verrohenden Komponenten kann also durchaus weiterhin wirken, auch wenn das SED-Schreckensregime offiziell nicht mehr regiert.

Es spricht also nichts dagegen eine Analyse zu wagen, ob nicht „psychologischen Spätfolgen“ das SED-Regimes einen Anteil an den überproportionalen Kindstötungen in der Ex-DDR haben. Wer dies generell ausschliesst, ohne auch nur eine Bestandaufnahme und Problemanalyse zulassen zu wollen, muss sich fragen lassen, warum er sich eienr präventiven Massnahmen wie der Ursachenanalyse von vorn herein verweigert. Beispiel für eine solche Haltung ist Böhmers Amtsvorgänger Reinhard Höppner (SPD):

„Wer so über Menschen redet, für die er mit verantwortlich ist, kann seine Aufgabe als Ministerpräsident nicht mehr wahrnehmen. Ich bin entsetzt.“ Es sei auch sachlich falsch, Kindstötungen auf eine DDR-Mentalität zurückzuführen. In den aktuellen Fällen seien die Mütter meist sehr jung gewesen. „Da wirkt nicht die DDR-Mentalität nach, die kommen mit den heutigen Verhältnissen nicht klar.“

Auch andere Linke schließen sofort die Möglichkeit einer Beeinflussung durch DDR-Ethik kategorisch aus, bzw. gehen nicht auf diese Möglichkeit ein. Statt dessen überschlagen sie sich mit Diffamierungen und unterstellen, was Böhmer nie gesagt hat:

Die Reaktionen auf Böhmers Äußerungen folgten prompt: Die Politische Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, erklärte, der CDU-Politiker sei als Ministerpräsident untragbar und müsse sofort zurücktreten. Er stelle juristisch und moralisch legale Abtreibung mit strafrechtlich zu verfolgender Kindstötung auf eine Stufe. Grünen-Chefin Claudia Roth sagte der „tageszeitung“ (Montagsausgabe), Böhmer verunglimpfe pauschal alle ostdeutschen Frauen.

Böhmer hat mit keiner Silbe „alle ostdeutschen Frauen“ der Kindstötung beschuldigt, noch ihnen etwas derartiges auch nur als Handlungsoption nahe gelegt. Claudia Roth diffamiert und beleidigt hier den Ministerpräsidenten auf das Unerträglichste und nutzt dazu das rhetorische Stilmittel, den Andersdenkenden nicht am gesagten zu messen, sondern an dem, was man ihm selbst unterstellt.

Dieser Politikstil ist zutiefst unseriös. Er passt nicht in ein demokratisches System, das Unterschiede toleriert, sondern in eine Staatsform, das nur eine Denkweise zulässt. Im Fall von Claudia Roth ist es die Denkweise von Claudia Roth – der fast einzigen, die (aus ihrer Sicht) moralisch nicht angreifbar ist.

Automatisch – ob dies gewollt ist, weiß nur Claudia Roth selbst – stellt sich Roth schützend vor das DDR-Schreckensregime, wenn die Wirkungsweise der DDR-Sozialisation nicht mehr erörtert werden darf.

Moralisch überaus bedenklich an den Grünen und Roth ist allerdings, dass ihre Empörung sich gegen den an sich löblichen Versuch Böhmers wendet, präventiv gegen Kindsmord vorzugehen, mit dem Motiv DDR-Sozialisation aufzuarbeiten. Was bitte soll daran schlecht sein? Außer man findet das DDR-Regime nicht so schlimm oder aber hat einen massiven Informationsmangel über die Unmenschlichkeit der SED-Regierungen.

Es ist bezeichnend für die deutsche Medienlandschaft, dass den undifferenzierten Kommentaren von Gegnern Böhmers breiten Raum gewährt wird, obwohl diese in diffamierender Weise gern die eigenen Projektionen als „Argumente“ darstellen, um Böhmers Standpunkt willkürlich in Verruf zu bringen. Und zugleich vom Prägungseffekt des SED-Schreckensregimes abzulenken – ob nun gewollt oder nicht. Ähnlich wie Roth unterstellt der rote (SPD) Regent von Brandenburg einen Generalverdacht, obwohl dieser nie geäussert wurde.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) wies die Äußerungen ebenfalls entschieden zurück. Er teile Böhmers Sicht nicht, dass die vielen Fälle eine Folge der DDR-Mentalität seien, sagte Platzeck. Der Bezug auf die DDR-Vergangenheit scheine ihm „im Jahr 18 deutscher Einheit“ zu reflexartig. Er wehre sich auch dagegen, „eine ganze Generation verantwortungsvoller Mütter und Väter unter Generalverdacht zu stellen“.

Diese Haltungen offenbaren zweierlei: Die Weigerung, die DDR-Vergangenheit kritisch aufzuarbeiten und den Versuch, die Sozialisationseffekte des DDR-Schreckensregimes nicht bewusst zu machen. Dass dabei auch CDU-Mitglieder mitmachen, ist mehr als nur bedauerlich:

Die sächsische Sozialministerin Helma Orosz (CDU) wies die Äußerungen Böhmers (beide CDU) zu den Ursachen von Kindstötungen in Ostdeutschland scharf zurück: „Kindstötungen sind nicht das Ergebnis krimineller Familienplanung, sondern in aller Regel auf soziale Ursachen zurückzuführen. Deshalb ist das auch kein Ost-West-Problem“, sagte sie der „Leipziger Volkszeitung“ (Montagausgabe). Soziale Brennpunkte gebe es im Osten wie im Westen.

Es zeigt, wie weit linke Denkschemata die heutige deutsche Gesellschaft bestimmen, obwohl sie äusserst undifferenziert, diffamierend und in sich selbst offensichtlich widersprüchlich sind, Denn dass Kindstötungen in der Ex-DDR häufiger sind, ist nun einmal eine Tatsache, für die es einen spezifischen „DDR-Aspekt“ geben muss. Fürchten unsere Linken vielleicht, ihre linke Sozialpolitik könnte in Verruf geraten, wenn sich Böhmers Verdacht bestätigt.

Dem wollen die „vereinten Linken“ durch eine Diffamierungskampagne vorbauen, die zugleich einen Einschüchterungseffekt für alle hat, die noch nicht links ticken und überlegen, sich in welcher Form auch immer linken Dogmen ablehnend und substanziell zu widersetzen.

Die Diffamierungsrhetorik gegen Böhmer ist substanzlos, aber dafür umso emotionaler und herabwürdigender. Dass die Medien hierbei so unkritisch mitmachen, wundert wenig wenn man bedenkt, dass 2/3 der Journalisten selbst Rot-grün bzw. Linkswähler sind.

Zum Kontrast: Der Nicht-Rücktrittsfall Kurt Beck

Kurt BeckGanz anders verhält es sich bei Skandalsprüchen linker Politiker. Hier erleben wir fast nie medial inszenierte Empörung. Ein gutes Beispiel hierfür ist Kurt Beck mit zwei Aussagen, die ethisch äußerst bedenklich sind. Bezeichnend auch, wie sehr sich z.B. n-tv positiv formulierend auf die Seite Becks stellt und dessen Verhandlungsversuche mit „moderaten Taliban“ als „mutig“ bewertet. Ein klarer Fall von versuchter Beeinflussung des Medienkonsumenten, indem man Becks Haltung postitiv besetzt.

Kurt Beck hat sich mit seinem mutigen Vorstoß weiter vorgewagt als andere westliche Spitzenpolitiker bislang: Bei seinem am Montag beendeten Kabul-Besuch sprach der SPD-Chef von einer möglichen neuen Friedenskonferenz für Afghanistan, vielleicht unter Teilnahme moderater Taliban.

Wie kann man Taliban als moderat bezeichnen, wo sie alle die Scharia als Gesetzgebung und den islamischen Gottesstaat anstreben? Und was ist daran mutig, solch eine unfassbare Verharmlosung der Taliban zu betreiben. Wo bekannt ist, wie gnadenlos deren Schreckensherrschaft war und ist. Kurt Beck riskiert nicht wie Islamkritiker sein Leben, wenn er gegen den aktuellen Kenntnisstand bezüglich Taliban agiert. Er riskiert auch nicht sein Amt.

Denn als Linker hat man so gut wie nichts zu fürchten in Deutschland. Der eigentliche politische Gegner, die CDU, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, und kommt nicht einmal auf die Idee, nach solch einer Aussage herausstellen, dass Becks Vorschlag auch bedeutet, die Opfer einer Talibanregierung nicht mehr wahrzunehmen. Man hätte Beck fragen müssen, welche ethischen Werte er eigentlich vertritt, wenn er die radikalste Strömung im ohnehin menschenrechtskonträren Islam als teilweise „moderat“ darstellt. Doch die CDU zeigt keinerlei Biss in solchen Angelegenheiten.

Auch die wohlwollenden Äußerungen Becks zum Sozialismus führen zu keinen Rücktrittsforderungen – obwohl die Schrecken des Sozialismus genau bekannt sind. Von daher müsste jegliche Parteinahme und Sympathie für den Sozialismus strikt tabuisiert sein für alle grundgesetztreuen Demokraten.

Der Tagesspiegel berichtet:

Die SPD will wieder offensiver für das Ziel des demokratischen Sozialismus werben. Es gebe überhaupt keinen Grund dafür, sich von diesem Begriff zu distanzieren, sagte Parteichef Kurt Beck.

Die brave CDU versäumt es vollkommen, diese Steilvorlage für Rücktrittsforderungen zu nutzen, und eine Informationskampagne über den Sozialismus zu starten. Denn Demokratie allein ist noch keine Garantie für die Wahrung der Menschenrechte. Ist die Bevölkerung pro-sozialistisch indoktriniert, findet sie folglich auch den Zwangs- und Kollektivstaat des Sozialismus, die Beschneidung individueller Freiheitsrechte, nicht mehr negativ. Sondern eben so, wie man es ihr eben beigebracht hat, wie z.B. die Tatsache unterschiedlich hoher Löhne und Besitzstände in einer Marktwirtschaft als Symptom einer systembedingten „Ungerechtigkeit“ zu bewerten. Anstatt zu die Vielzahl anderer Faktoren (z.B. Leistungsbereitschaft, Sparsamkeit, ect. ) ebenfalls mit einzubeziehen.

Doch selbst wenn sich je ein Sozialismus „demokratisch“ entwickeln sollte, so wäre das Resultat stets Armut, da das sozialistische System den Leistungswillen untergräbt, Leistungswillig zur Auswanderung bewegt, Kapitalflucht einleitet, und die unfähigsten, dafür aber dogmatischsten Ideologen an die Spitze des Staates befördert. Menschen, die an ihrer Dogmentreue gemessen werden, nicht aber an fachlichen Kompetenzen. Jede Hinwendung zum Sozialismus hat für uns alle in vielfacher Hinsicht negative Folgen.

Genau das müsste eine CDU öffentlich bewusst machen, doch sie schweigt. Ihr fehlt jede rhetorische und mediale Geschicklichkeit, solch ungeheuerliche Bekenntnisse wie die Kurt Becks der Bevölkerung als unerträglich bewusst zu machen, Becks Rücktritt zu fordern – und durchzusetzen. Statt dessen lässt die CDU ständig ihre Politiker wie das Wild bei der Jagd treiben, sobald sich die Linken einen Anlass für eine solche Hatz gefunden haben.

Stets haben die Linken dabei das Ziel im Auge, politische Gegner gefügig zu machen, ihre Dogmen vor kritischer Hinterfragung zu schützen, und sich selbst zu den einzig legitimen Regenten, aufgrund ihrer selbst attestierten überlegenen Moral, darzustellen.

Nur mit eigenen Visionen, wie z.B. einem klaren Bekenntnis zu echter, freiheitlicher Demokratie und Wohlstand schaffender sozialer Marktwirtschaft, lässt sich Deutschland vor einer radikalen Umformung durch linke Politik retten. Doch davon ist in der deutschen Politiklandschaft weit und breit nichts mehr zu sehen. Die Zukunft gehört den Linken, das wird jeden Tag deutlicher – und unerträglicher.

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143 KOMMENTARE

  1. Herr Böhmer weiss schon wovon er redet als Gynäkologe in der ehemaligen DDR. Wenn das Risiko dort 4-mal höher ist, von meiner Mutter als Baby oder Kleinkind umgebracht zu werden als im Westen, dann ist da ja wohl etwas dran. Da mögen Gutmenschen und Ossi-Nostalgiker noch so aufjaulen. Ich hoffe er macht weiter. Offene und richtige Worte müssen ja wohl noch möglich sein.

  2. Beim Lesen dieses Artikels kommt mir doch glatt das Kotzen. Aber nicht wegen der Thematik, sondern wie über die DDR hergezogen wird.

    […]in Verbindung mit einer Romantisierung der DDR-Diktatur, trotz der menschenverachtenden Verbrechen dieses barbarischen Folter- und Mordregimes.

    In was für einem Land habe ich nur gelebt, danke, dass ich es dank PI erklärt bekomme.

    Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten. Aber ein barbarisches Folter- und Mordregime? Damit rückt ihr DDR in die Nähe der Nazi-Diktatur und setzt sie damit gleich. Die Linke ist eine demokratisch legitmierte Partei, genau wie die Grünen. Was PI betreibt ist maßlose Übertreibung und hat für mich etwas von Volksverhetzung an sich. Kein Wunder, dass ihr nur bedingt ernst genommen werdet.

    Gerade eben habt ihr eine Leserin weniger. Mit euch will ich nichts mehr zu tun haben.

    Und tschüssssss…

  3. @ #2 Wuppertal

    sehe ich auch so… den Artikel hätte man mit dem anderen über Böhmer von heut vormittag (oder gestern abend) kombinieren können.

    Da fallen mir auch die zig Artikel über den Brand in Ludwigshafen ein. 1-2 wohlrecherchiert, in genügendem Abstand, hättens auch getan.

    mfg

  4. #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)
    Gerade eben habt ihr eine Leserin weniger. Mit euch will ich nichts mehr zu tun haben.

    Und tschüssssss…

    die wahrheit scheint dich aber sehr getroffen zu haben. es soll auch nazis geben, die den holocaust immer noch leugnen

  5. Ein hervorragender Artikel! Chapeau! Ganz meine Meinung!

    wie hilflos die CDU ist, zeigen linke Rücktrittsforderungen gegen den CDU-Ministerpräsidenten Böhmer (wir berichteten) und die fehlende Rücktrittsforderung gegen Kurt Beck durch die CDU.

    Gerade in der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit und der aggressiven Thematisierung sozialistischer Missstände zeigt sich die Union harmlos wie das Kaninchen vor der Schlange.

    Dass die Medien nur rechte Themen skandalisieren, ist die eine Seite. Dass aber die Union selbst nicht den Hintern hochbekommt, sondern den eigenen Leuten sogar noch in den Rücken fällt, die andere und viel entscheidendere Seite. Normalerweise müsste sich sofort eine Phalanx konservativer und liberaler Fürsprecher für Böhmer erheben – Fehlanzeige. Aber die Union zieht es vor, abzutauchen und sich wegzuducken. Nur nicht anecken im medialen Mainstream. Und sich ein wenig anzubiedern bei den Roths und Höppners dieser Republik. Allein Höppner reißt sein schmalziges Maul auf, der die Kommunisten überhaupt erst in die Salons dieser Republik hineingebracht hat!

    Wir sind schon fast soweit, dass Kritik am SED-Sozialismus zu einem gesellschaftlichen Tabu wird. Die Einheitssozialisten haben es fast geschafft und die Unionsdackel haben es noch nicht gemerkt. Nein, weit gefehlt, in HH steigt die CDU demnächst mit den grün-alternativen Chaoten ins Lotterbett und kämpft darin gemeinsam mit Sozialisten für die Abschaffung des Gymnasiums.

    Wie tief ist diese bürgerliche Partei nur gefallen.

  6. Unterschreibe ich so! Es ist wirklich unerträglich, diese Republik vor die Hunde gehen zu sehen. Die SED wieder stärkste kraft im Osten, die Postkommunisten in zehn Landtagen, Claudia Roth als moralische Instanz, der Sozialismus als Allheilmittel, ein Horrorszenario ist Wirklichkeit.

    Die CDU, die in Hamburg mit den Grünen noch weiter nach links rückt, ist für Konservative nicht mehr wählbar. Wir brauchen dringend eine chancenreiche, marktwirtschaftlich-konservative Alternative am demokratischen rechten Rand. Die Formel, das rechts neben der CDU keine demokratische Partei mehr sein kann, ist seit Merkel hinfällig.

  7. Hoppla, #3! (Ach ja Du liest ja nicht mehr …)

    Ich bin auch in Mitteldeutschland aufgewachsen und teile die Ansichten von Böhmer und Schönbohm dennoch.
    Ihre Aussagen betreffen nicht jeden Menschen, der „bei uns“ gelebt hat, sondern diejenigen, die davon so nachhaltig einer bürgerlichen Extistenz beraubt wurden, daß sie zwischen falsch und richtig nicht mehr instinktiv entscheiden können. So etwas nennt man Verwahrlosung. Das gibt es sicherlich auch im Westen. Am besten zu erkennen an den anatolischen oder arabischen Jugendlichen. Aller Wurzeln beraubt.

    Noch eine Anmerkung. Die DDR hat gefoltert und gemordet. Sicherlich in den ersten Jahren sehr schlimm, es wurde danach „sanfter“. Bis zum Schluß (den ich nicht miterlebt habe) war es ein Verbrecherregime. Dazu noch eines, daß sich auf die Existenz einer fremden Streitmacht stützen mußte, um an der Macht zu bleiben.
    Zwischen StaSi und GeStaPo mache ich keinen Unterschied. Die Ergebnisse waren auch oft genug dieselben, wenn auch nicht in der hohen Anzahl. In den ersten Jahren, dürfte sie sich aber auch in diesem Aspekt geglichen haben.
    Die NSdAP war auch eine demokratisch legitimierte Partei.

  8. Nochmal, weils so unschön ist:

    Die Methoden der Linken am Beispiel unserer allseits beliebten Claudia Pol Roth:


    Anklägerin im Namen des Guten

    Wer Roth auf das in die Politik verirrte Dummchen reduziert, unterschätzt sie gründlich. Sie ist fleißig, am laufenden Band sorgt sie für Agentur- und Pressemeldungen. Die sind überwiegend gehaltlos, dafür von Aggressionen getragen: Jemand soll sich entschuldigen, etwas zurücknehmen, sich distanzieren, zurücktreten. Sie ist die Anklägerin im Namen des Guten. In Kampagnen läuft sie zur Hochform auf, stets ist ihre Stimme eine der frühesten und schrillsten. Trotz anerkannter Unzuständigkeit ist sie fast immer die Siegerin. Tendenziell sowieso, oft sogar unmittelbar: Günther Oettinger ist heute ein kastrierter Kater. Gegen die Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann und Jürgen Möllemann hatte sie sogar Anzeigen wegen „Volksverhetzung“ gestellt. Die wurden zwar abgewiesen, doch Hohmanns Name ist seitdem in Verruf, und Möllemann ist tot.

    LINK

  9. Was PI betreibt ist maßlose Übertreibung und hat für mich etwas von Volksverhetzung an sich.

    Ich dachte Volksverhetzung geht nur gegen Minderheiten, und die Sozialisten sind in Deutschland doch in der Mehrheit!

  10. @Katrin

    Fragen Sie mal politische Häftlinge in Bautzen und erläutern Sie denen Ihre romantisch-verklärte Vorstellung von der DDR. Die könnten Ihnen einiges erzählen. Aber Ihr Reflex ist typisch und daher gar nicht mal so verwerflich: Auch nach dem dritten Reich wollten die Leute keine Kritik am Nationalsozialismus hören. Totalitäre Staaten zeigen nun mal Ihre Wirkung beim Bürger, sonst wären sie ja nicht totalitär. Eines Tages werden Sie das vielleicht begreifen.

  11. Die Familie besaß einen großen Wert, und war der private Rückzugsraum der Menschen vor dem System.

    Die Geburtenrate in der DDR war mehr als doppelt so hoch wie heute.

  12. #3 Katrin

    Schade, dass sie das nicht mehr bei PI lesen wollen. Sie werden das hier darum wohl auch nicht mehr mitbekommen. Ich will es aber trotzdem sagen:
    Die DDR war ein Verbrecherstaat mit Folter und Drangsalierungen. Vielleicht haben Sie das nicht erlebt, weil Sie so angepasst waren. Hätten Sie es gewagt eine konträre Meinung zu vertreten und auf dieser zu beharren, hätten Sie das spüren dürfen.
    Die DDR unterscheidet sich vom NS-System darin, dass es keinen Holocaust verübt hat.
    War sie deshalb aber gut?
    Gefoltert und gemordet wurde aber trotzdem. Die DDR war ein Land mit Konzentrationslagern für politisch Verfolgte. Damit rückte sich die DDR selbst in die Nähe einer Nazi-Diktatur.

  13. Böhmer ist einer der wenigen Politiker, die noch über gesunden Menschenverstand verfügen und keine Angst haben diesen auch zu gebrauchen. Deshalb höre ich mir immer gerne seine Statements an.

    Im übrigen ist er im Gegensatz zu seinen Kritikern ein gestandener Mann, der in seiner beruflichen Laufbahn etwas erreicht hat und den Politladen gar nicht zum Überleben braucht.

    Seine spießige Garderobe zeichnet ihn nicht als einen der vielen stromlinienförmigen Quacksalber des Politbetriebs aus, weshalb er wohl als Exot bezeichnet werden kann.

    Wenn die Bundesminister Gabriel und Scholz in ihrer Karriere auch nur halb so intelligente Beiträge liefern würden, würde ich diese sofort als Hausmeister einstellen.

  14. Letztendlich zeigt dieser mediale Vorfall doch nur wieder, wie sehr die Gesellschaft bis weit hinein in die Union vom Sozialismus bereits korrumpiert ist.

  15. @7 Sauerlaender

    Sowohl in Hessen als auch in Hamburg gab es eine rechtskonservative Alternative. Das bedeutungslose Abschneiden der REP’s in Hessen sowie der HeimatHamburg
    zeigt deutlich, wie der Deutsche Michel tickt. Neben den Pro-gruppierungen wurde kürzlich eine weitere konservative Partei, Die Rechte, gegründet.Mittels wie vieler weiteren Parteien, wollen Sie denn die Konservativen in Deutschland noch aufsplittern? M.E sollte die Bündelung konservativer Kräfte oberste Priorität haben.

  16. Es wäre dringend geboten gewesen, und wäre es noch heute, die DDR-Diktatur genauso systematisch aufzuarbeiten wie einst die Nazi-Diktatur.

    Akten, Bücher, Zeitzeugen, Filme, Dokumente, Tonbandaufnahmen, Mauertote, Prozesse.

    Ich will das die DDR genauso zerlegt wird wie das Nazi-Regime.

    Das wird Nürnberg II.

    Bücher, Ex-Muslime, Islamisierungsbefürworter, Gutmenschen, Prozesse, Dokumente, Mord Beweise, Verfolgungsbeweise.

    Ich will das der Islam genauso zerlegt wird wie die Bibel.

    Das wird Nürnberg III

  17. #3 Katrin
    „Die Linke ist eine demokratisch legitmierte Partei, genau wie die Grünen.“

    #9 onkel lasse
    „Die NSdAP war auch eine demokratisch legitimierte Partei.“

    Auch die NPD ist bei uns nicht verboten. Was wäre denn, wenn die in Hamburg auf 7% gekommen wären? Katrin, was hätten Sie dann gesagt?

    Was die NPD rechts ist, ist Die Linke links.

  18. Interssant ist, wieviel noch von “ denen2 übrig geblieben sind, die damals des Volk (DDR )unter der Knute hatten. Wie blauäugig Leute in D sind, sieht man daran, daß sie im Westen wieder an Machtpositionen gekommen sind. Ressistent wie Schmeißfliegen, die den Winter in Warmen Räumen
    überlebt haben.

  19. #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)
    Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten. Aber ein barbarisches Folter- und Mordregime? Damit rückt ihr DDR in die Nähe der Nazi-Diktatur und setzt sie damit gleich.

    Kindergartenschlußfolgerung

    #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)
    Was PI betreibt ist maßlose Übertreibung und hat für mich etwas von Volksverhetzung an sich. Kein Wunder, dass ihr nur bedingt ernst genommen werdet.

    Volksverhetzung? Dann wird es wohl höchste Zeit, dass der Staatsschutz gegen PI ermittelt, weil die DDR-Diktatur nicht verherrlicht wird, nicht wahr?

    #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)
    Gerade eben habt ihr eine Leserin weniger. Mit euch will ich nichts mehr zu tun haben.

    Ein derber Verlust für PI. Hoffentlich verkraften die Stammleser hier die damit verbundene Enttäuschung.

  20. #3 Katrin

    Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten. Aber ein barbarisches Folter- und Mordregime?

    Nehmen wir NUR zwei Beispiele:
    Recht auf freie Meinungsäußerung.
    Freizügigkeit.

    Frage 1
    War es in der DDR möglich eigene, möglicherweise nicht SED-konforme Meinung sanktionsfrei zu äußern?

    Frage 2
    War es DDR Bürgern möglich ohne Gefahr und nach Belieben die DDR zu verlassen?

    Auf beide Fragen muß man mit NEIN antworten.

    Fall 1 – Folter
    Fall 2 – Mord

    Wer dies leugnet, ist blind und taub, naiv, oder SED Mitglied.

  21. Wer vorsätzlich Abtreibung mit Mord gleichsetzt und die geplante systematische Ermordung von Millionen Menschen mit irgendeiner beliebigen Diktatur relativiert handelt mehr als nur fahrlässig – ist ein Holocaustleugner, ein (Völker-)mordrelativierer – frei nach dem Motto „sowas hat es doch schon immer gegeben.
    Ich könnte kotzen!

  22. Hallo Occident! (#22)

    Genau! Das Pendent zu NPD/DVU ist die Linke.
    Wenn verbieten, dann beide.

    Und das Pendent zur NSdAP war die KPD/USPD.

    Und Rep/Kusch/Schill/Pros und so weiter sind das Pendent zu Bü90/Grü.

  23. Wie kann Herr Böhmer nur so etwas sagen? Daß er Gynäkologe, Chefarzt, Ossi ist und die Tötungsrate in der ehemaligen DDR nun mal so viel größer ist: Egal!

    NICHTS bringt unsere alleswissenden, arroganten Besserwisser/Meinungsbestimmer von ihrer vorgefaßten Meinung ab – und die „freie“ Presse bereitet ihnen eine ideale Plattform.

    Ähnliches passiert gerade in Berlin, weil Sarrazin gesagt hat, daß bayrische Schüler ohne Abschluß mehr können als Berliner Schüler MIT Abschluß. Es sind wieder alles sooo empört …

    Deutschland, ein Land, in dem die Wahrheit schon wieder nur dann wahr ist, wenn sie „links“ ist …

  24. Zitat in diesen Titel bei diesen Link:
    http://w
    ww.welt.de/politik/article1723147/Hat_Boehmer_Re c

    „Die Erfahrungen zeigen, dass die in Rede stehenden Mütter aus einer schwierigen familiären Situation kommen und keinen hohen Bildungsabschluss haben“, sagte Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge WELT ONLINE. Ihnen müssten Auswege und frühe Hilfestellung angeboten werden “

    ———————-

    Aha ,wenn man dies als Argument hernimmt, dann
    hätte es dies in meiner Jugend in meinen Land, und anderswo auch, so etwas Negatives geben müssen. Es gibt Länder (Afrika) , da leben Familien noch viel weiter unter der Armutsgrenze, aber meistens sterben vorher die Eltern, bevor sie den Kindern den letzten Bissen verweigern würden. Man sieht, meistens nur das was man sehen will, solche Ausreden kotzen mich an.
    Sogar Analphabeten, oder die noch primitiven Vöker ,( Ureinwohner ), trotz keiner Bidung,
    haben ein besseres soziales Verhalten, wie die
    verhätschelte Wohlstandsgesellschaft in den reichen Ländern

  25. Hervorragender Beitrag, und so treffend..!

    Schauen wir uns doch einmal die Politikergarde im Jahre 2008 an.
    Wen haben wir denn da..?
    Da wäre zum Einen der „Genosse“ Beck. Viele haben ihn sicherlich noch in Erinnerung, als er neben dem großen „Führer der Türkei“ in Ludwigshafen, anlässlich der dortigen Trauerfeier für die Opfer der Brandkatastrophe stand.
    Welch eine armselige Erscheinung, ohne Ausstrahlung und Format neben dem „großen Erdogan“.
    Auf der „anderen Seite“ hätten wir uns Angela Merkel, Bundeskanzlerin ihres Zeichens.
    Ebenso wie ihr Kontrahent Beck, eine eher nichtssagende glanzlose Persönlichkeit an der CDU Spitze.
    Rücktrittsforderungen haben nur dann eine echte Wirkung, wenn sie entweder von einer herausragenden Persönlichkeit gefordert werden, oder eben von Linken, wenn sie im Chor unüberhörbar wirkungsvoll nach Rücktritt schreien.

    Derzeit gibt es in der Politik keine herausragende Persönlichkeit, bei den Linken ohnehin nicht und bei den Konservativen schon lange nicht mehr.
    Und wenn sich dann einmal einer wagt, zu konservativen Positionen ansatzweise zurück zu kehren, wie z.B. vor der Hessenwahl Koch es getan hat, dann wir er von der eigenen Partei hinterhältig fallengelassen.

    Wir leben schon lange nicht mehr in einer echten Demokratie und unsere immer so hoch gelobten „Freiheiten“ wurden schon so dermaßen eingeschränkt, dass es fast an ein Wunder grenzt, dass dies in diesem Land offensichtlich die Mehrheit noch nicht gemerkt hat.

    Also, nichts neues im Staate Deutschland…

  26. @ Katrin:

    Kommunismus tötete rund 100.000.000 Menschen. Einhundert Millionen. Das lassen Sie sich auf der Zunge zergehen. Auch in der DDR wurde gemordet, bevormundet, gefoltert. Traurig, dass es immer noch Menschen gibt, die diese Verbrechen leugnen. In manch anderem Nachbarland der EU (etwa Polen) wird das Leugnen kommunistischen Verbrechen dem Leugnen der NS-Gräueltaten gleich gestellt und ist strafbar.

  27. katrin:

    Auch die NPD ist demokratisch „legitimiert“ …

    Und genau so wenig ernstzunehmen wie die „Linke“!

  28. Argumentieren leicht gemacht, und schnell dazu – innur zwei Schritten auf die dunkle Seite des Mondes.
    Zuerst heißt es noch ganz bedächtig und anscheinend nachdenklich:

    Natürlich kann man der These Böhmers widersprechen. Aber sie ist es wert, diskutiert zu werden.

    Was aber ist daraus nach ein paar Absätzen auf einmal geworden?:

    Darum ist es völlig absurd, vorurteilsvoll und klischeehaft, die überproportional häufigen unmenschlichen Kindstötungen in den neuen Bundesländern nicht mit der Verrohung der Menschen durch das SED-Regime zu begründen.

    Mit anderen Worten: Natürlich kann man der These Böhmers nicht widersprechen, und zu diskutieren gibt es hier auch nichts: Wer Böhmer nicht glaubt, hat den Schuss nicht gehört.
    Ist es das, was der Autor des Artikels sich unter der argumentativen Auseinandersetzung mit einer Idee vorstellt? Wenn ja, dann muss er noch viel lernen.

  29. 1) Ich warte auf den Tag, an dem der Staatsschutz endlich gegen Claudia Roth ermittelt, wegen Volksverhetzung/Volksverdummung

    2) Hobbydomina Pauli und die Medien haben schon ausgereicht um Stoiber zu stürzen. Da haben die Linken Blut geleckt und möchten Öttinger, Koch, Böhmer… im Vorbeigehen aus dem Weg räumen. Schließlich sind Menschen, die unbequeme Wahrheiten offen aussprechen nicht systemkompatibel.

  30. Stimmt! Linke Politiker dürfen sich grundsätzlich alles rausnehmen, nur weil sie eben links sind. Aus der Geschichte weiß man doch, dass der Kommunismus dem Faschismus in Sachen Menschenverachtung,Mord und Folter in nichts nach steht.

  31. „“Eine Strategie linker bis linksextremer Politik in Deutschland ist das gezielte „Abschießen“ Andersdenkender.““

    lol 🙂

  32. Gute Idee die DDR-Vergangenheit endlich auch kritisch aufzuarbeiten. Dann wäre Abwechslung im Abendprogramm. Es gibt keinen Abend in dem nicht auf irgendeinem Sender die schon hundertmal erzählte Historie der NationalSOZIALISTISCHEN Zeit lauft. Das ist so zum Erbrechen dass selbst Guido Knopp damit abgeschlossen hat.

  33. Ich konnte es nicht glauben, wieviel ein deutscher „Besserverdiener“ an den Staat abführt, 7.3 Monate im Jahr für Vater Staat arbeiten!! Und dann konnte ich es nicht glauben, warum ihr das noch immer tut!

    Die Steuerbilanz für den arbeitenden Deutschen ist doch verheerend. Der Arbeitgeber führt nebenbei die Lohnnebenkosten an den Staat ab, was derzeit 41 % vom Bruttolohn ist. Die Rechnung sieht dann so aus:
    Gesamter Lohn: 53’000
    Bruttolohn: Fr. 37’200
    Lohnnebenkosten: 15’200
    Steuern: 16’700
    Netttoverdienst: 20’400
    Steuerbelastung vom gesamten Lohn: 61 %
    Somit arbeitet dieser “Besserverdiener” 7.3 Monate für Vater Staat.

  34. FDJ (Ex IM Erika) Angie Nixmerkel halte ich inzwischen für eine moderate Kommunistin, trojanisches Pferd der SED… sie schweigt zu allem, lässt sich trotz Richtlinienkompetenz auf der Nase rumtanzen, schießt ihre besten (Kirchhoff, Merz, …)ab und fördert Gender Mainstreaming…

    sie fühlt sich wohl!

  35. Die Bundesrepublik duldet die Tötung werdenden Lebens (das tatsächlich nach der Abtreibung häufig noch lebt und getötet wird – dann spätestens ist es Totschlag) und sie fördert es aktiv, durch Zahlung der Abtreibungskosten durch die Krankenkassen als Pflichtleistung. Das ist Beihilfe.

    Und die CDU hat ein Problem mit der embryonalen Stammzellenforschung. Was für ein verlogemner Haufen. Und das Bundesverfassungsgericht … ohne Worte. Da komme mir nochmal einer mit Menschenwürde, wenn es um die Verteigung des Rechtstaates geht, siehe Luftsicherheitsgesetz.

    Den Rest spare ich mir, damit mein Kommentar nicht (zurecht!) gelöscht wird.

    Abtreibung ohne Grund (Leben der Mutter, schwerste Behinderung für das Kind, Vergewaltigung usw. – da kann ich noch Verständnis aufbringen) ist kaum etwas anderes als Totschlag und gehört auch so bestraft.

  36. #19 BeenLaden

    Machen wir uns nicht vor: Eine rechtskonservative Partei wird es immer schwer haben, egal wie sieht heisst. Der Grund ist einfach das Meinungskartell der Medien. Für 80% der Medien ist konservativ gleich rechtsradikal. Und das wird auf breiter Front abgelehnt. Und ohne Medienunterstützung anzukommen ist extrem schwierig, wenn nicht unmöglich.

    Die Bündelung demokratisch konservativer Kräfte rechts von der Union muss oberste Priorität haben. Die Pro`s sind eine sehr gute Idee. Schade, dass das konservative Lager so zersplittert ist.

  37. #32 Nitribeat (25. Feb 2008 19:27)

    Kommunismus tötete rund 100.000.000 Menschen.

    Mao allein hat mehr als 120 Mio. auf dem Gewissen.

    Die Reihenfolge der Massenmörder lautet
    1. Mao
    2. Stalin
    3. Hitler

    Und alle hatten was mit SOZIALISMUS zu tun!

  38. @ #15 Occident, der murtig für die Wahrheit und gegen Leserin Katrin eintritt:

    Ich will es aber trotzdem sagen:
    Die DDR war ein Verbrecherstaat mit Folter und Drangsalierungen. […] Die DDR unterscheidet sich vom NS-System darin, dass es keinen Holocaust verübt hat. War sie deshalb aber gut?

    Nein – und das hat Katrin auch nicht behauptet. In ihrem Posting (#3) schreibt sie:

    Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten.

    Also nochmal ganz ruhig: Dass die DDR nicht das Paradies der Arbeiterklasse war, sondern ein diktatorischer Unrechtsstaat, darauf können sich sicherlich alle, die ihre sieben Sinne beieinander haben, einigen. Sie jedoch mit dem Dritten Reich gleichzusetzen, ist albern – das funktioniert vorne und hinten nicht. Die DDR hat nicht nur keinen Holocaust verübt, sondern auch keinen Krieg angefangen; das eine als moralisch äquivalent neben das andere zu stellen, ist nur eine leichtfertige Verharmlosung der Nazi-Verbrechen.

  39. Ich hatte Geschichte als mündliches Abiturfach. Über die DDR habe ich nicht ein einziges Wort in der Schule vernommen. Passte wohl nicht in das sozialistisch angehauchte Bildungspropaganda.

  40. #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)

    Damit rückt ihr DDR in die Nähe der Nazi-Diktatur

    Nein, stimmt, das kann man nicht vergleichen. So große KZ´S gab es bei den Nazi`s nicht. Und auch die Zäune waren nicht mit Selbstschußanlagen und Mienenfeldern bestückt.

  41. #38 pacito (25. Feb 2008 19:32) Ich

    Gesamter Lohn: 53?000
    Bruttolohn: Fr. 37?200
    Lohnnebenkosten: 15?200
    Steuern: 16?700
    Netttoverdienst: 20?400
    Steuer-
    (besser: Abgaben-)belastung vom gesamten Lohn: 61 %
    Somit arbeitet dieser “Besserverdiener” 7.3 Monate für Vater Staat.

    Dem ist nichts mehr hnzuzufügen, außert der Frage: ist in dem Steueranteil schon die durchschnittliche (aber variierende) Umsatzsteuer, KFZ-Steuer, Tabak-und Alkohol-Steuer, Branntwein-, Zuckermonopol, Einfuhrumsatzsetuer, BENZIN- und DIESELSTEUER, Ökosteuer enthalten.

    Straßenerschließungs, -reinigungsgebühren, Müllabfuhrgebühren, Gebühren für Reisepaß und Personalausweis (Pflicht!) und so weiter wollen wir mal lieber nicht reden.

    WAS SIND WIR ALLE BLÖD, DASS WIR DAS MITMACHEN.

    LEWWER DUAD ÜS SLAAW!

  42. OT:

    hr unten stehendes Schreiben haben wir erhalten und möchten Ihnen gern wie folgt darauf antworten:

    Die Halal-Schlachtung des Geflügels erfolgt bei Wiesenhof unter anderem nach den Vorgaben des Europäischen Halal-Instituts in Hamburg. Dabei wird akzeptiert, dass die Tiere vor dem Entbluten entsprechend der – von Ihnen erwähnten – deutschen Tierschutzvorgaben ruhig gestellt, d. h. tief betäubt werden.

    Die Halal-Schlachtung läuft ebenfalls voll automatisiert ab und unterscheidet sich damit nicht wesentlich vom „normalen“ Schlachtprozess.

    Wir hoffen, Ihr Schreiben damit angemessen beantwortet zu haben und stehen für weitere Informationen gern zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Britta Fey

    Informationsbüro Wiesenhof

    …weiss jemand was das Europäischen Halal-Instituts in Hamburg sein soll?

  43. #39 Schweinsohr (25. Feb 2008 19:33)
    Alles nicht ganz von der Hand zu weisen.
    Aber alleine ist die nicht.
    Oder dachten Sie, Gillaume war damals der einzige?

  44. @ ProRatio81

    Dafür habe ich jetzt als Auszubildender zum CTA (ist ´ne Gewerbeschule) die Verbrechen der chemischen Industrie in der Nazizeit. Obwohl dieses Thema so gründlich behandelt wurde in meiner Schulzeit wie kein anderes. Man hat schließlich eine Verantwortung: „Nie wieder Auschwitz!“ (Josef Martin Fischer) aber jederzeit wieder eine Mauer.

  45. Für die DDR „Kenner“: Mal etwas zum lesen:
    Rolf Henrich: Der vormundtschaftliche Staat.
    Vaclav Havel: Versuch,in der Wahrheit zu leben.
    Günter Gauss: Wo Deutschland liegt.

    Danach kann man weiterdiskutieren.
    Für mich als Betroffenen,28 Jahre in Unfreiheit,ist es erstaunlich, wie dieses Regime immer noch und zunehmend verteidigt wird.Am auffälligsten ist, daß die damalige Ideologie der Roten bedient und gerechtfertigt wird. Ein Vergleich zwischen den beiden Systemen ist aber jetzt kaum noch sachlich möglich:
    1. DDR ist Geschichte, Vergangenheit.
    2. Unsere jetzige Situation kann nicht mehr
    mit der DDR verglichen werden.Dazu hat
    sich die Welt viel zu sehr verändert.
    3. Der Mensch behält in seiner Erinnerung
    meist nur das Positive, die negativen
    Dinge werden verdrängt, vergessen.

    Seit einiger Zeit lebe ich wieder in Ostdeutschland. Mich hat es entsetzt, wie die Menschen hier noch von der DDR geprägt sind, sich so verhalten,immer erklären müssen, sich rechtfertigen. Ich konnte vorher fünfzehn Jahre in NRW und Bayern leben und schaffen. Die Unterschiede sind für mich als einer, der in beiden Systemen gelebt hat, auffällig. Ich meine, daß jeder aus der DDR -ich schließe mich selbst da nicht aus- seinen Schaden mitbekommen hat.
    Die Aussage von Herrn Böhmer ist als Diskussionsthema gut, statt dessen verteidigt man aber die DDR, anstatt sachliche Argumente pro oder Contra zu bringen. Da ist dann wieder dieses sozialistische „Wir haben Recht und ihr seid böse.“
    Den Artikel von PI finde ich gut, überhaupt ist PI für mich eine wichtige Informationsquelle.

  46. Exzellenter Artikel. Den Wunsch nach „kürzeren“ Beiträgen teile ich ausdrücklich nicht – es sei denn natürlich im Interesse der Autoren, die für einen Artikel dieser Länger natürlich einiges an Zeit investieren müssen.

  47. Noch etwas, fast OT:

    Herbert Frahm, im Auftrag der Vorgängerinstitution des KGB in NOrwegen, Schweden tätig. Später mit seinem Tarnnamen „Willy Brandt“ Reg. BM von Berlin und Bundeskanzler. Wußte von der Agententätigkeit Guillaumes und übergab im weiterhin streng geheime Unterlagen – nachweislich.
    Selbst Mitglied kommunistischer Parteien in der Weimarer Republik.

    Herbert Wehner, bis zum Schluß der Spionage für die DDR verdächtigt (vom BND) entfernte sich bei allen „Besuchen“ in der professionell von seinen Begleitern und traf sich mit wer-weiß-wem. Nachgewiesen. In der Weimarer republik KPD-Mitglied. In Moskau oberster Parteikader deutschen Kommunisten. Ließ in seiner Hinterlassenschaft den Nachweis für die Schuld des Todes hunderter Mitkommunisten durch Verrat.
    Unterstellte und kritisierte Willy Brandt während dessen Kanzlerschaft undebdingte Treue zur UdSSR. Er hingegen vertrat die z.T. gegenteiligen Interessen der DDR.
    War selbst langjähriger Fraktionchef der SPD.

  48. ‚Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen‘ Original-Ton Walter Ulbricht auf einer Pressekonferenz in Ostberlin am 15. Juni 1961

    Das Deutsche Volk braucht psychiatrische Hilfe aufgrund des völlig gestörten Verhältnisses zur eigenen Geschichte, woran einzig und allein Linke Schuld tragen.
    Folgender Link sei als Balsam für die geschundene Seele gedacht, aber Vorsicht! Es ist politisch nicht ganz korrekt!!!
    http://www.youtube.com/watch?v=M5cLXDMBhVg&feature=related

  49. Joseph Fischer war in einem palästinensischen Ausbildungslager der PLO in Algerien und trainierte Jahre in den Wäöldern um Frankfurt den Partisanenkampf. War mit vielen Terroristen der RAF befreundet und bekannt, bot ihnen Unterschlupf. Warf (höchstwahrscheinlich) Molotowcocktails auf Polizeibeamte. Mit dem KAbarettisten Matthias Beltz.

    Der Terroristenawalt Gerhard Schröder, war mit seinem Mandanten Horst Mahler (erst RAF-Terrorist dann NPD) langjährig befreundet.

  50. #16 kollege (25. Feb 2008 18:59

    Böhmer ist einer der wenigen Politiker, die noch über gesunden Menschenverstand verfügen und keine Angst haben diesen auch zu gebrauchen

    Das, was Sie meinen gibt es schon lange nicht mehr in der europäischen Politik. Spätestens seit dem 22. November 1990 nicht mehr.

  51. #26 Schweinsohr

    frau roth auf stimmenfang
    http://www.spiegel.de/video/video-27318.htm

    „lol“

    das erinnert mich an unseren einarmigen personalchef einer ehemaligen grossen deutschen reederei die mit dem malteserkreuz aus bremen!

    der graste auch in bremen die „küste“ und in hamburg die reeperbahn mit freigetränken und gesang ab wenn er noch dringend leute brauchte.

    ich glaube sowas nennt man „schanghaien“.

    im gegensatz zu frau roth war er jedoch ein sehr angenehmer zeitgenosse der immer ein ohr für das personal offen hatte und manches, auch persönliche, problen zu lösen wuste.

  52. #48

    Danke für den Link.
    Bund der Steuerzahler hat die Konsumsteuern nicht mit aufgeführt.

    Im Kanton Zug (Schweiz) 16% Höchstsatz!!!!!! auf Einkommen. Und wir beschweren uns über geringe Löhne, Arbeitslosigkeit. Und holen dann noch das Prekariat aus Anatolien und Arabien nach Deutschland.

    Soviel Unverstand kann überhaupt nicht zufall sin!

  53. Ihr labert übern Osten, ich sage euch Wessis: Mit eurer Mentalität würde die Mauer heute noch stehen. Diese Politkerkaste verarscht euch seit Jahrzehnten, ihr lasst euch von Türken und Arabern auf`m Kopf rumtanzen und weint euch in anonymen Blogs aus…eine Demo gegen Islamisierung kriegt ihr auch nicht auf die Reihe…. aber über Ossis herziehen. Ich weiß ja nicht, in welchen Kreisen hier einige verkehrten- ich kenne keine Assi- Ossi, die Kinder töteten oder für `ne Reise nach Bulgarien abtreiben ließen.

  54. @Kathrin.
    Ich kann ihre Aussage nicht ganz nachvollziehen.
    Und der Texter hat es sicher nicht so Allgemein hinsetzten wollen wie sie es Aufgefasst haben.
    Wenn ich ihre Reaktion als Maßstab verwenden
    würde, so müsste ich mich gleich Verhalten wie Sie. Ich habe auch Kommentare zur Kenntniss nehmen müssen, (Serben ) die mich zwar auch etwas brüskiert hatten. Ich habe die meisten davon Ignoriert.Eine Nacht darüber schlafen, dann wirds schon wieder.

  55. #63 Civis

    stünde die Mauer noch:
    – 1.200.000.000.000,- euro gespart
    – keine SED Nachfolge Partei
    – keine überproportionalen Kindstötungen
    – kein Linksruck in BRD
    – erheblich weniger Linksfaschisten
    – erheblich weniger Neonazis
    – KEINE Merkel

  56. #47 Molot (25. Feb 2008 19:46)

    #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)

    Damit rückt ihr DDR in die Nähe der Nazi-Diktatur

    Nein, stimmt, das kann man nicht vergleichen. So große KZ´S gab es bei den Nazi`s nicht. Und auch die Zäune waren nicht mit Selbstschußanlagen und Mienenfeldern bestückt.

    Ich glaube schon, wenn die westlichen TV-Messagen zur DDR-Zeit, ungefähr der Wahrheit entsprechend waren, daß die damalige sozialistische Gesellschaft zu einer Art Verrohung in den Familien geführt hat.
    Wenn überwiegend Großteil einer Gesellschaft hauptsächlich, die Familien die Kinder mit viel Versorge und Selbstvericht auf manchen Luxus den Kindern Vorlebt, Hinterlässt dies Spuren im positiven Sinne.Es gibt genug Länder, wo man dies noch beispielhaft verfolgen kann. Daß die Lebensweise der damaligen DDR-Gesellschaft etwas mehr negative Spuren hinterlassen hat, steht außer Zweifel, und wird auch hier zwar teilweise anders Argumentiert, nicht angezweifelt

  57. Zu der Besteuerung: Noch viel deprimierender wird’s, wenn man sich zwischen vier und fünf Uhr nachmittags denkt, daß man ab jetzt für sich selbst arbeitet…

    @63, civis: hier geht’s einfach noch zu gut. Kommt noch. Es muß einer anfangen, und da hoffe ich auf die pro-NRW-Bewegungen. Ich selbst bin allerdings Mitläufer und systemtreuer Schreibtäter 🙁

  58. #26 Schweinsohr
    Armes Deutschland! Generell gilt: Neue Politiker braucht das Land, statt infantile, grenzdebile, schachernde und Ränke schmiedende Idioten!
    Das muss ich mal sagen, aber ich weiss, ist nichts Neues.
    Diese Videos gehören archiviert und verdienen eine eigene Seite hier bei PI.

  59. Nur, dass ich meine Nachgeburt glaubhaft für mich ausgeben konnte, die dann meine Mutter erwürgt hat, ist es mir gelungen, zu überleben.

    Überhaupt wurden Neugeborene in der DDR erst einmal eine Woche von den Müttern getrennt und in den finsteren Wald gebracht, damit die ihr Verlangen in den Griff kriegen konnten, ihre Kinder umzubringen.

    Ja, so war das damals. Aber zum Glück ist diese schlimme Zeit vorbei und unsere Brüdern und Besserwisserschwestern haben die Möglichkeit, aus dieser furchtbaren Zeit, die Konsequenzen für ihr heutiges Leben zu ziehen.

  60. #5 rechtsanvolt (25. Feb 2008 18:45)

    #3 Katrin (25. Feb 2008 18:40)
    Gerade eben habt ihr eine Leserin weniger. Mit euch will ich nichts mehr zu tun haben.

    Und tschüssssss…

    die wahrheit scheint dich aber sehr getroffen zu haben. es soll auch nazis geben, die den holocaust immer noch leugnen

    ______________________

    Was für eine „Wahrheit“? @ rechtsanvolt
    Genauso eine Wahrheit wie deine Rechtschreibung ?
    Die Wahrheit wird verdreht und es wird hier nur gehetzt, das merke ich mehr und mehr.
    Ihr seid dümmer als die Grünen und die NPD.
    Anstatt dielinke für sich zu gewinnen, hetzt ihr, und da wird auch (und ich bin erklärte überzeugte Islamkritikerin) gegen vernüftige Muslime gehetzt und da Artikel genommen die Uralt sind in verbindung mit Fotos die da garnicht zupassen und alles verdreht.
    Genau werden hier Beiträge gelöscht; also wird hier auch kontrolliert und zensiert und verboten.
    Ich frage mich auch in welchen Staat ich groß geworden bin der da beschrieben wird.
    Ich war fast soweit REP zu wählen, die ich vorher PDS bie dielinke wählte, oder wenigstens REP und dielinke!
    (Aber dies werd ich jetzt doch nun überdenken und jetzt nächstesmal wieder und gerade mit voller Überzeugung dielinke wählen)
    Aber dies gehetzte gegen ex-ddr-büger(in) und das gehetzte gegen Andersdenkende (dazu gehören die linken denn sie denken anders als ihr hier) wird mir jetz zu blöd.
    Ich war lange Zeit Leser und Fürsprecher von PI, aber jetz langt es ich hab erkannt dass ihr nur verbohrte möchte-rechte seid die stundenlang vorm PC hocken und Stammtischhetze macht.
    Eigentlich nichts anders als NPD.
    Schade ihr hättet gutes Potential gehabt aber ihr habt es versaut und verrsaut es immer weiter.
    Dank euch wird das hier nur schlimmer als beser und macht es den Konservativen und rechten eher immer schwerer ernst genommen zu werden, genauso wie diese rechten Parolenschreier.

    PS: Das war mein letzter Besuch und werde wenn es geht nun meinen Account löschen, und jeden abraten die Seite zu besuchen (vorher hatte ich eine unheimliche Werbung gemacht dafür)
    Das einzige was ihr schürt sind Ängste statt Lösungen zu finden.
    Genau nach dem Vorbild der NPD!

    Und Tschüss
    „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ (Rosa Luxemburg – 1918)

  61. @ #62 onkel lasse

    Ich geb dir mal ein nettes Beispiel, eines von vielen.

    Du Fährst zur Tanke und machst deinen Tank voll mit Wasweisich.

    Du bekommst nach dem Bezahlen einen Kassenbon auf dem draufsteht.

    50 Liter Wasweisich (1 € Liter) 50,00 €
    Mehrwertsteuer 19% 9,50 €

    Summe 59,50 €

    Nun gut, kann man sich denken,
    Mehrwertsteuer ist ne Schweinerei aber 9,50 € komm, wir habens doch.

    Sieht man sich aber nun die Rechnung an wie Sie aussehen sollte kommt einem das Kotzen:

    50 Liter Wasweisich (0,15 cent Liter) 7,50 €
    Erdöl und sonstige Steuer (85 centL) 42,50 €
    Zwischensumme 50,00 €
    Mehrwertsteuer 9,50 €

    Aber egal. Was nützt es mir mich beim Tanken aufzuregen wenn ich schon Steuernzahle wenn ich meine Morgentoilette verrichte.

  62. Wenn die DDR so gut war?, warum wollten Tausende, dan aus diesen Staat flüchten?
    Und was an den Grenzzäunen passierte muß man nicht beschreiben, aber daß die Schergen, die dies befohlen hatten nicht angemessen bestraft wurden , oder teilweise noch frei herumlaufen ,ist zum Kotzen. Der Dumme war wiederum dsa schwächste Glied in der Kette, der Soldat an der
    Grenze, denn wenn er sich widersetzte, landete er als Desserteur im Bau, oder mußte sein ganzes Leben mit der Bürde herumlaufen, einen Unschuldigen erschoßen ( Ermordet ) zu haben.
    Hohnecker war nicht besser wie Hitler -Mao oder Stalin usw.Nur hatte er unter den Schutz der politisch Korrekten einen humaneren Abgang.

  63. Dass die CDU hilflos ist, wussten wir ja schon vorher. Wer aber keine Werte hat, kann auch keine gegen die LINKE verteidigen. So sieht es leider aus. Und welche Konsequenzen zieht die Kanzlerin? Sie will sich der Wünsche, Sorgen und Nöte der DIE LINKE-Wähler annehmen. Na da haben wir es doch, nicht mehr die flotte Sarah Wagenknecht macht eine auf Rosa Luxemburg, sondern Frau Merkel jetzt höchst selbst.

  64. @#72 Schlernhexe

    Andersrum. Wenn der Kapitalismus so super ist, warum wollen dann so viele den Sozialismus? Inklusive der CDU? So wird doch ein Schuh draus. Warum wählen dann so viele Leute LINKE, GRÜNE, SPD? Und in der CDU tummeln sich auch schon die Attacfreunde, in der FDP auch. Ja, frag Dich das mal, was hier schief läuft. Offensichtlich ist die Volksverblödung hier heftiger vorangetrieben worden, als es in der DDR je möglich war. Und die Mauerflüchtlinge? Heute muss niemand über eine Mauer flüchten aber die Intelligenten, Kreativen, Tüchtigen, die Besserverdiener, die Verlassen in Scharen das Land. Frag Dich mal warum, wenn dieses Land die bessere Alternative ist, wenn so viele den Gedanken haben, nur raus und weg hier.

  65. #26 Schweinsohr

    Sie müssen Masochist sein, wenn Sie sich solche Videos ansehen. Ich könnte das nicht ertragen. Immer, wenn Fatima Roth unerwartet im Fernsehen erscheint und den Mund aufmacht(was leider oft der Fall ist), bilde ich schnell mit den Zeigefingern ein Kreuz und halte es dem Bildschirm entgegen. So was habe ich mal in einem Vampir-Film gesehen. Ich bilde mir ein, dass es hilft.

  66. Na da hat der Böhmer schon ganz schön mist erzählt, die Versorgung junger Mütter und Familien war um ein vielfaches besser als heute.
    Heutezutage wird die junge Familie allein gelassen und kann sehen wo sie bleibt.
    Ein Grund mehr sich keine Kinder zuzulegen wenn es dann keinen Krippenplatz gibt und meine Freundin dann nicht wieder arbeiten kann.

  67. @schlernhexe

    was du machst ist politisch total koreckt gegen die DDR zu hetzten
    es stimmt das 1000de flohen aber millionen blieben und sind es immer noch
    und dieser schiesbefehl den gab es so garnicht un wer sagt das die ddr das gelbe vom ei war aber sie war besser als die brd und wer sagt das die geflohenden keine kriminellen waren
    so wie kriminelle ausländer jetz in die brd flüchten

    sei mal schön politisch koreckt un hetz weiter gegen die ddr und ihre bürger und bewohner und die pds ihr macht sie nur noch stärker

    euer hass ist unser lohn und stolz

    PS: konnt mir nicht verkneifen nochmal den lionk im bowser anzuklicken und hier noch was zu schreiben
    aber ich rege mich hier nur auf ihr heuchler und doppelmoralverdreher und komischn wessis die sich schlau stelln es aber nicht sind mit ihrer minderwertigen schulbildung un aroganten nichtwissen
    17 millionen ddr bürger waren glücklich aber viele von den die wählen gegegangen sind liesen sich durch euch blender blenden
    dutrch euren scheiss drogenverseuchten ausbeuterer kapitalisten gesellschaft

    Ich lösch jetz sämtliche links aus asus meinen browser und möchte hier nicht mehr von wissen ihr rechtsradilalen hetzter!!!

  68. Dabei stützen sie sich im Regelfall nicht auf Fakten und Gesagtes, sondern auf inszenierte Skandale, die auf gespielter Empörung wegen irgend eines angeblichen Tabubruchs basieren.

    Danke 😀 Für diesen Satz liebe ich euch!

  69. Ich war lange Zeit Leser und Fürsprecher von PI

    Soll man das glauben? Wenn ich mir die Kommentare so ansehe, würde ich einfach mal sagen: Nein.

  70. Ich lösch jetz sämtliche links aus asus meinen browser und möchte hier nicht mehr von wissen ihr rechtsradilalen hetzter!!!

    Schnarch, ZZZZ, gähn!

  71. @44 Bobby:

    Pol Pot war auch nicht von schlechten Eltern. Auch ein Kommunist.

    Was die Zahlen angeht, so hat es die Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska vor Jahren schon in etwa poetisch zusammengefasst (aus dem Kopf zitiert):

    Die Geschichte rundet Skelette auf Null ab.
    Tausend und einer sind immer noch Eintausend.

    Es gibt verschiedene Schätzungen, diverse Verschleierungen und Neuentdeckungen – so hatte der Massenmord von Katyn noch erheblich größere Ausmaße als gemeinhin angenommen (was sich erst im Laufe der letzten Jahre herausstellte), usw., usf.

    grüße

  72. Übler Tag für PI. Nach Katrin auch noch ihre kommunistische Glaubensschwester Wölfin verloren.

  73. @#77 WÖLFIN

    Also bitte, Wölfin, nicht nur immer die halbe Luxemburg zitieren, ja?

    Und was das Bessere an der DDR betrifft, da liegst Du ganz, ganz falsch. Kennst Du Lenin? Der sagte sinngemäss, entscheidend für den Sieg der neuen Gesellschaftsordnung ist die Arbeitsproduktivität. Und da ist der Kapitalismus weit, weit voraus. Nicht nur, weil er die Menschen zwingt, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, sondern weil er Leistung auch belohnt. Er fördert Kreativität und Unternehmergeist, während die DDR bemüht war, alle Menschen gleich zu machen.

    Nur ein völlig Bekloppter würde nicht mitbekommen, was die Produktivität des Kapitalismus geschafft hat seit 1990 in der DDR. Er hat wahrhaft blühende Landschaften geschaffen, wo vorher Ruinen waren.

    DDR war Stagnation und Unterdrückung der Kreativität. Von den leeren Regalen gar nicht erst zu reden. Oder den Eingesperrten, die die Partei gelästert haben.

    Die Freiheit hier ist ungleich grösser als die Nischenfreiheit der DDR. Nur Ahnungslose wünschen sich das zurück.

  74. #81 Mir

    komisch, daß es immer unbekannte Nicks sind, die hier ewig mitlesen, Werbung machen und sich plötzlich verabschieden … es aber dann nicht schaffen… Agent Provokateur: Katrin, Wölfin,…! gääähn

  75. schon ätzend, wenn man als Linksfaschist feststellt, daß es hier demokratisch zugeht, sauber aber auch manchmal polemisch argumentiert wird… so etwas kennt man in den menschenverachtenden, kommunistischen Linksblogs nicht!

  76. Welche DDR? Das Fleckchen Erde, Mitteldeutschland genannt, in dem geboren wurde und zum Glück nur wenige Jahre lebte, war sowjetisch besetzes Territorium, wo sich der Vizekönig und Staatsratsvorsitzende vom Sowjetischen Statthalter – Botschafter – morgens die Parole abholte.
    Aus diesem Land konnten meine Eltern mit uns drei Kindern verschwinden. Wir waren bekanntermaßen eine Verbrecherfamilie, deswegen bin ich jetzt auch Kapitalist und damit immer noch Verbrecher. Und habe sogar geerbt. Die Frechheit schlechthin.

    Die „DDR“ war ärmer als die West-BRD. Warum?
    Die „DDR“ brauchte Mauer, Stacheldraht, Sprengfallen und Schießbefehl. Und Aufpasser. Und Aufpasser der Aufpasser.
    Großartiger Staat.

    Die Bundesrepublik läßt die Familien alleine? Was geht den Staat die Familien an?

    Die fähigen Menschen fiehen aus Deutschland?
    Na, schau mal auf die Abgabenquote eines Mittelständlers. Abhauen ist die beste Lösung. Manchmal leider sehr schwer durchzuführen. Sehe ich eine Chance, bin ich weg bis sich das dieser Zwangskollektivierer entledigt hat. Wenn es losgeht bin ich dabei. Mit meinem Jagdgewehr.

    Noch ein Wort zu den Mauerwiederhabenwollern: ihr seid dämliches P… . Unwert Deutsche genannt zu werden. Geschichtslos. Wurzellos.
    Trizonesier. Mehr nicht.

  77. Dass der Sozialismus stets eine überaus inhumane, folternde, mordende, kriegstreiberische, zensierende, unterdrückende, ausbeutende, willkürliche, entrechtende, intolerante, Feindbild pflegende, das Individuum entmündigende und demütigende, das Kollektiv des Sozialismus stärkende Gesellschaft war, darüber kann und darf angesichts einer überwältigenden Fülle an historischen wie gegenwärtigen Fakten kein Zweifel bestehen.

    Viele Menschen scheinen einen ausgesprochenen Drang zu total durchregulierten, autoritären, ameisenähnlichen Gesellschaftsformen zu haben. Anders kann ich mir Phänomene so wie Braunfaschismus oder Rotfaschismus (oder Islam) nicht erklären.

    Nazis, Linke und Musels….alle drei haben sie einen Absolutheitsanspruch, alle drei sind utopistische Heilslehren. Wenn man ihren Blödsinn allerdings anzweifelt oder sogar lächerlich macht, dann werden sie gemeingefährlich.

    Es geht m.E. um nichts anderes als Macht.
    Macht, Macht, Macht und noch mehr Macht. Political Correctness – so wie (National) Sozialismus auch ist nichts anderes als ein ideologischer Unterbau, eine Legitimation zur Ausübung von Macht. So nach dem Motto: die Leute sollen nicht das tun was sie wollen, die Leute sollen gefälligst das tun was ich sage.

    Immer wenn solche Leute Macht ausüben kommt es zur Katastrophe.

    Widerstand – auch bewaffneter Widerstand – gegen solche totalitären Machtansprüche sind nicht nur legitim, sie sind geboten.

  78. 91 Nathan (25. Feb 2008 21:16) Off topic:

    Wäre der Hamburger Flirt der Schwarzen mit den Grünen nicht einen eigenen Thread wert?

    Es wäre vor allem ein Threat!

  79. Ich hab extra noch mal nachgesehen: Sie (Wölfin) hat tatsächlich „Rechtschreibung“ bei jemand kritisiert! Wo ist die versteckte Kamera??
    Lange nicht mehr so gelacht!

    Ich danke PI für den guten -aber zu langen- Artikel!
    Und ich danke Onkel Lasse und vielen anderen guten Beiträgen.
    Es hat KEINERLEI nachhaltige Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit gegeben. Jetzt haben wir den Salat!!

  80. #91 Nathan (25. Feb 2008 21:16) Off topic:

    Wäre der Hamburger Flirt der Schwarzen mit den Grünen nicht einen eigenen Thread wert?

    Warum? In Hamburg hat die CDU die Wahl zwischen Pest und Kolera. Die CDU bevorzugt natürlich schwarz-grün, da sie in dieser Konstelation größeren Einfluss hätte, als in einer großen Koalition.

  81. # #45 Bruckner (25. Feb 2008 19:40)

    Nein – und das hat Katrin auch nicht behauptet. In ihrem Posting (#3) schreibt sie:

    Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten.

    #3 Katrin schreibt folgendes:
    „Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten. Aber ein barbarisches Folter- und Mordregime?“

    Auf die Frage bin ich eingegangen. Ja, die DDR war ein Folter und Mordregime!

    Sie jedoch mit dem Dritten Reich gleichzusetzen, ist albern – das funktioniert vorne und hinten nicht. Die DDR hat nicht nur keinen Holocaust verübt, sondern auch keinen Krieg angefangen; das eine als moralisch äquivalent neben das andere zu stellen, ist nur eine leichtfertige Verharmlosung der Nazi-Verbrechen.

    Die Gleichsetzung des DDR-Systems mit dem NS-System kann freilich nicht in allen Punkten geschehen, das habe ich nicht behauptet. Man kann es aber in einigen Punkten mit dem NS-System gleich setzen. Das erlaube ich mir einfach, da ich eigene Erfahrungen damit sammeln durfte.
    Dies ist auch kein Herunterspielen der Nazi-Verbrechen, sondern lediglich das Aufweisen einiger Parallelen zwischen den beiden Regimen.
    Wenn das eine Verharmlosung des NS-Systems wäre, wäre es dann nicht vielmehr ein Herunterspielen der Nazi-Verbrechen, wenn heute jeder, der eine Meinung rechts von der CDU äußert, als Nazi verunglimpft wird?
    Mit dem Argument, dass die DDR im Gegensatz zu dem NS-Regime keinen Krieg begonnen hat, haben Sie natürlich vollkommen recht. Bitte bedenken sie aber auch, dass es NVA-Soldaten waren, die als erste deutsche Soldaten nach dem 2. Weltkrieg in ein benachbartes Land in feindlicher Absicht einmarschiert sind. Im Rahmen des Warschauer Pakts war eine Funkeinheit der NVA 1968 an der Niederschlagung des Prager Frühlings beteiligt. Bedenken Sie auch, dass z.B. das KZ Buchenwald noch nach Gründung der DDR von den Sowjets als Gefangenenlager benutzt wurde, in dem von 1945 bis 1950 rund 7000 Menschen ums Leben kamen. Auch die Gefängnisse Bauzen und Schwedt hatten KZ-änliche Strukturen. Auch hat die DDR Internierungslager für Regimekritiker in den 80er Jahren geplant. Inwieweit diese Pläne zur Ausführung kamen, ist mir nicht bekannt.

  82. @ #93 RobertOelbermann

    Genau diese Menschen, die tief in ihrem Herzen die Propaganda verinnerlicht haben werden bei dieser Aufarbeitung in einen seelischen Konflikt und dann in ein seelisches Dilemma kommen.

    Sie sehen selten mal Mauermörder im Fersehen, doch die kognitive Dissonanz lässt sie das ganz schnell verkraften.

    Was aber wenn alles auf den Tisch kommt?

  83. Ich kann Herrn Böhmer nur zustimmen: Die DDR wirkt weiter. Es wäre ja auch seltsam, wenn das nicht so wäre. Gerade sehr einfach gestrickte Leute können die Umwälzungen seit 1989 nicht richtig verarbeiten. Alte Psychosen verbinden sich mit neuen.

    Neu war mir nur, daß auch Platzek, Orosz und andere dieses Problem haben. Vielleicht meinen sie auch nur, sie können sich so besser an den Wähler ranschleimen. Der realistisch denkende Teil der Ostdeutschen wird sich aber eher abwenden.

    Ich habe damals nach der Wende „Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR“ von Hans-Joachim Maaz, einem DDR-Psychologen, in die Hände bekommen. Das Buch hat damals einen riesigen Wirbel gemacht, weil es die Deformierungen der DDR-Psyche aufzeigt. Mittlerweile gibt es meterweise Bücher zu diesem Thema.

    Doch wie bei einer bestimmten Religion oder dem Klima-„Schutz“ zeigen sich Politiker faktenresistent.

    Das einzige, was man Böhmer vorwerfen könnte, ist, daß er der westdeutschen Unterschicht Argumente gegen Ostdeutsche per se liefert, die ja in ihrer überwältigenden Mehrzahl ein ganz normales Leben leben.

    Und jene bestimmte Schicht von Leuten, die sich in den FNL weigert, die Chancen einer dynamischen Zeit anzunehmen, wird sich vor dem Hintergrund der schleichenden Abschaffung der Freiheit sowieso nicht ändern.

  84. # 19

    Und was soll das bringen?

    Erstens wird jede Partei, jeder Verein, der nur in entferntester Sicht etwas gegen Zuwanderung sagt oder macht, sofort von quasi allen Massenmedien angegriffen.

    Zweitens bringen die sich doch in Lebensgefahr, in Köln wurden doch auch Leute von Pro Köln totgeschlagen, vor ein paar Jahren.

    Drittens ist doch jeder, der sich in so einer Partei engagiert eh beruflich, sozial für immer vom Fenster weg, da kannste dann auch gleich in die NPD eintretten, die Massenmedien, Linken usw. machen dann keine Unterschiede mehr.

    Und viertens und letztens wählt die eh keiner, glaube wiederhole mich, aber die Multikultipropaganda der 90er Jahre wirkt nach.

  85. Eine Strategie linker bis linksextremer Politik in Deutschland ist das gezielte „Abschießen“ Andersdenkender. Dabei stützen sie sich im Regelfall nicht auf Fakten und Gesagtes, sondern auf inszenierte Skandale, die auf gespielter Empörung wegen irgend eines angeblichen Tabubruchs basieren. Ziel ist die Einschüchterung und die Durchsetzung linker Positionen als gesellschaftlicher Norm. Ein vom Prinzip her und methodisch totalitärer Politikansatz – unpassend für eine Demokratie.

    – erstens- einzigartig treffend formuliert und – zweitens- grosses Lob dafür, dass ihr die Zeichen der Zeit erkannt habt und dem Kampf gegen die grösste totalitäre Bedrohung der BRD seit der Befreiung vom Nazismus endlich in den Vordergrund stellt!

    Ich empfinde den Diskurs der Linken als grundsätzlich gewalttätig. Der Mob, der nach der Gouilotine schreit. Rein emotional – unsachlich, infantil und vollkommen irrational. Und zwar durchgängig, angefangen von scheinbar harmlosen Störaktionen in Internetauftritten bis hin eben zu solch gezielten „Abschießen“ Andersdenkender, wie besprochen.

    Ganz anders das linke Selbstverständnis. Vom „weichen Wasser“ ist da die Rede, von „Blumen im Haar“ und von „Friedliebend“. Das Selbstverständnis entspricht dem Anspruch, stets etwas Gutes zu tun. Es ist bekannt, dass die grössten Verbrechen stets im Bewusstsein, etwas Gutes zu tun, begangen wurden bzw. werden.

    Der Diskurs der Linken muss auch deshalb gewalttätige Züge annehmen, weil er rational nicht begründbar ist.

    Eine Wirtschaftspolitik beispielsweise, welche Umverteilung beabsichtigt und dabei bereits die simple Pareto’sche Erkenntnis ignoriert, dass dieses stets zu Lasten Dritter geht, kann ohne massive Denunziation eben der Dritten nicht auskommen. Sie wird auch Vierte, Fünfte,… denunzieren müssen, denn die Benachteiligung zieht notwendig die Mahner und Kritiker an. Schliesslich wird sie die ganze Gesellschaft künstlich spalten. Derart sollen sich dann die „antagonistischen Klassen“ Kapital und Arbeit unversöhnlich gegenüber stehen, woraus dann heutzutage die linke Oberlehreravantgarde und die angeblich „ausländerfeindliche“ Restbevölkerung wird.

    Wer sich wirklich unversöhnlich gegenüber steht sind freiheitlich demokratische Kräfte und die links-rechten Rattenfänger, die mittels Missbrauch der Benachteiligten und unfairem Wettbewerb ihre schier unermessliche Gier nach Macht befriedigen wollen.

    „Thou shalt give life for life, eye for eye, tooth for tooth, hand for hand, foot for foot“ – diese alttestamentarische Weisheit machte ich mir vor vielen Jahrzehnten zu eigen, als ich auf der Universität Menschen kennenlernte, die voller Hass auf alles Bürgerliche waren und sich verbündeten mit den damals noch lebenden grossen Teufeln Mao und Pol Pot. Und dabei bleibe ich solange mein Herz noch schlägt.

  86. Im Hinblick auf die unselige Nazizeit wurde bei der Untersuchung der frühen Jahre der Bundesrepublik auch stets auf die Prägung der Mentalität der Westdeutschen durch die Nazis hingewiesen. Damit hat man sogar die 68er – Revolution im Nachhinein gerechtfertigt. Ob dies e Prägung tatsächlich so tief war oder nicht, darüber kann man trefflich streiten; und man tut es ja auch. Eine solche Mentalitätsprägung im Hinblick auf die DDR kategorisch zu bestreiten, halte ich für abwegig und kontraproduktiv. Schon von daher würde ich über die Äußerungen Böhmers nicht gleich mit der Moralkeule herziehen. „DDR-Mentalität“ als alleinige Ursache der höheren Kindstötungsrate scheint mir zu simpel. Andere Faktoren spielen sicherlich ebenfalls eine Rolle. Der linke Mainstream jedoch bläst zur Generalattacke. Wann lernen diese Leute endlich objektiv zu denken?

  87. Auch vielen Dank, #93 RobertOelbermann

    Es hat KEINERLEI nachhaltige Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit gegeben. Jetzt haben wir den Salat!!

    Viele Fehler, u.A. daß die DDR nicht zu einer Wirtschaftssonderzone wurde, an der sich der Westen hätte ein Beispiel nehmen müssen, Währungsumstellung, Billionentransfers hätte man verhindern können und sollen.

    Das gilt verschärft für die geistig wirkenden Felder: Sachliche Darstellung der SBZ- und DDR-Geschichte. Verbindung der West-Linken und Öko-Paxe mit der StaSi.

    (Auch auf die Gefahr hin, daß sie das Lob zurücknehmen müssen:) Die einseitige und sachlich verkürzte Dauer-„Aufarbeitung“ der deutschen Geschichte 1933-1945 möchte ich hier nennen. Ebenso den extremen Eurozentrismus. Auch sie stehen im Zusammenhang mit der Einheit und der Zurückerlangung der vollen Souveränität.

    Das alles kann man zurecht der Kohl-Regierung nach der Einheit vorwerfen.

    Dennoch, so glaube ich, steht da ein Prinzip dahinter, daß ich nachvollziehen kann. Es sollte das Wunder der Einheit, der berühmte Mantel der Geschichte, helfen zu sichern. Was sind schon ein paar Milliarden angesichts der (zweiten) Deutschen Einheit – Hauptsache die Menschen im „Osten“ sind dabei.
    Was sind schon ein paar mentale/pathologische Dellen, weil unsere historischen Wurzeln und damit der Nationalstolz wegbrach, im Angesicht der Probleme die die Alliierten hätten machen können, als Angstreaktion auf eine neue Welle Hurra-Patriotismus, wie weiland unter Wilhelm II.

    Ich glaube, das waren alles Maßnahmen zur Konsoldierung in einem rein politischen Sinne.
    Wichtig ist es, diese Fehler oder Übertreibungen zurückzubauen, ohne in historische Fehler zu verfallen.
    Nach Aussage vom Bundesjoschka, dürfe es aber niemals mehr ein selbständig agierendes Deutschland geben. Das genau halte ich für falsch. Langfristig muß genau dieses das Ziel einer gesunden und normalen Nation sein.
    De Gaulles „Europa der Vaterländer“ also eine kooperatives Europa, nicht aber ein übernationalstaatliches Gebilde, ist hier gefordert.
    Aber Fischer (und Schröder) selbst hat durch seine bedachte unbedachte Frontmache gegen den Irakkrieg eine Art Wilhelminismus betrieben – einen moralischen – und eine unheilige Allianz mit Frankreich, Rußland, Rotchina und ähnlichen Ländern angeführt.
    Daran kann man erkennen, daß es die Linken sind, die aus der unseeligen Geschichte von 1914 bis 1945 nichts gelernt haben.
    Da wurden Geister erweckt, die Helmut Kohl langfristig begraben wollte. Bei uns und bei den alten Alliierten.

  88. Ich bin sehr froh, dass in dem ersten Artikel über den Dr. Böhmer schon im Grunde genommen alles gesagt worden ist: und dass zum ersten Mal seit vielen Jahren hier in Deutschland die Themen: Kindstötung – Abtreibung – Verhütung überhaupt einmal länger als eine Minute diskutiert werden konnten, in einem offenen Forum,ohne dass eine Claudia oder Alice oder Jutta dieses Thema totschlagen konnte, oder deren männliche Steigbügelhalter.

    Das ist eigentlich schon viel wert.

    Dass außerdem einmal Abtreibungsgegner zu Wort kommen konnten und sachlich, mit Quellen und Links ihre Position ohne Geifer – der anderen – darstellen konnten, auch das ein Verdienst von pi, ganz gleich, wie man zum Thema selber steht.
    Das ist ein sozusagen ein vorsichtiger Beginn.

    Ein abgetriebenes Kind, um es noch einmal zu formulieren, ist kein Zellhaufen, der der empfangenen Mutter gerade nicht passt. Sondern ein Mensch, der auch so aussieht. Kein Schwangerschaftsgewebe, wie man es den zwölfjährigen erzählt. Die glauben das aber.
    Isabella

  89. Also,

    in diesem Thread sind ja wirklich ganz hervorragende Beiträge geschrieben worden. Die sind ja meiner Ansicht nach viel zu schade, um einfach nach wenigen Tagen wieder in der Versenkung zu verschwinden!

    Die Aufarbeitung des DDR-Unrechts war schon deshalb nicht möglich, weil es in fast allen etablierten deutschen Parteien eine ziemlich große Affinität mit der Weltanschauung der SED gab und gibt. Da macht die Union keine Ausnahme.

    Thomas Dorenburg ist Büroleiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Rieger. Dorenburg hat ein „Arbeitspapier“ veröffentlicht, in dem er mit der Sozialdemokratisierung der CDU und den damit verbundenen Gefahren für die freiheitlich-demokratische Grundordnung regelrecht abrechnet. Das ist sehr mutig! Deshalb verdient sein Papier nun öffentliche Aufmerksamkeit.

    Das Papier hat bei den CDU-Bundestagsabgeordneten für heftige Diskussionen gesorgt. Jetzt ist es also an die Öffentlichkeit gelangt.

    Dorenburg beschreibt den Weg des Wohlfahrtsstaates anhand von Aussagen von Zeitzeugen, Politikern und Wirtschaftswissenschaftlern in die sozialistische Diktatur. Genau und zielorientiert analysiert er die immensen Verfehlungen der programmatisch festgezurrten CDU-Politik und die damit zusammenhängende, zunehmende Bevormundung und Enteignung des Staatsbürgers durch den Wohlfahrtsstaat.

    Dorenburg nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Er spricht nicht mehr von einer „Sozialdemokratisierung“ der CDU, sondern von der CDU als einer sozialdemokratischen Partei.

    Ein wirklich lesenswertes Papier für alle Interessierten. Es wird zudem offenbar, daß eine nicht zu unterschätzende Anzahl von CDU-Politikern die Politik der Kanzlerin und der Sozialdemokraten und Sozialisten in der CDU nicht mittragen.

    Liest man sich als Staatsbürger das Papier durch, dann kann einem Angst und Bange um unser Land werden. Der Rechtsstaat wird immer weiter zurückgedrängt, um dem Wohlfahrtsstaat Hindernisse aus dem Weg zu räumen, so Dorenburg und die zu Wort kommenden Politiker und Wirtschaftsfachleute.

    Schöne Grüße
    Jochen Trebmann

    http://www.ef-magazin.de/ef79-dorenburg-cdu.pdf

  90. Eindrucksvoll, wie hier von so vielen unverbesserlichen Erklärern versucht wird, KATRINS Gehirn auf Erbsengrösse aufzupumpen.

    Vergesst es, es ist zwecklos. 😉

    Reisende soll niemand aufhalten. Wer nicht sehen will, sieht niemals.

    Die Linken sind das Sammelbecken für Kommunisten, Nieten, Versager und Underdogs. Geleitet von Rattenfängern wie Oskar, der dick und vollgefressen in seiner Luxusvilla auf 20tausend Quadratemetern Grund trohnt oder dem eloquenten Gysi, in desssen „Oberstübchen“ Einiges durcheinander geriet.

    Kein normaler Mensch kann die SED Nachfolger wählen. Die die es doch tun, haben einen erheblichen Knacks.

  91. Wenn in der Ex DDR auf 1 Million Einwohner 4300 Abtreibungen kamen, in der Bundesrepublik dagegen auf 1 Million Einwohner 1200 Abtreibungen, so muss sehr wohl hinterfragt werden, warum das so war oder ist. Die Kosten für derartige Eingriffe sind nicht unerheblich und die Beitragszahler der Krankenkasse haben sehr wohl ein Recht zu erfahren, mit wem und aus welchem Grund sie sich solidarität erklären sollen. Schliesslich werden ihre Beiträge dafür verwendet.

  92. zu 107 karl martell
    Recht muß Recht bleiben: Herr Böhmer ist ein grundanständiger Mann, der sich Sorgen und D und sein Bundesland macht und dem man nach den Zeiten der unseligen „DDR“-Diktatur zuhören muß, er weiß was war und was nicht wiederkommen darf. Die, die heute sich über die Linken Verräter an D freuen, denen wird schon noch das Lachen vergehen, wenn die Volksverhetzung zunimmt und die Stasimethoden wieder ausgegraben werden. Hoffentlich muß ich das nicht mehr erleben. Leider stirbt die Dummheit, vor allem in westdeutschen Kreisen (Doitschland verrecke) nicht aus, die total umerzogenen Mitteldeutschen (bei Erich war ja nicht alles schlecht) können ja nicht dafür, für ihre 28 Jahre Käseglocke. Da war alles nur Harzer Käse. Wieso die im Westen, trotz ihrer Bildungs- und Reisemöglichkeiten, immer weiter an den linken Abgrund rutschen, kann ich mir eigentlich nicht erklären. Vielleicht sind die meisten Deutschen doch nur leicht manipulierbare Duckmäuser für unsere gleichgeschaltete Presselandschaft.

  93. Herr Böhmer ist ein guter Mann. Das muss gesagt werden. Auch wenn er hier Sachen geäussert hat, die manchem Ost-Deutschen durchaus zurecht sauer aufstossen. Aber Fehler (insbesondere in der Wortwahl) machen wir alle mal.
    In diesem sinne…

  94. #111 paul2007 (25. Feb 2008 23:08)

    Bedauerlicherweise muss man feststellen, dass auch Frau Merkel sehr wohl weiss, wie Stasi funktioniert und irgendwie hat sie wohl nicht so viel dagegen, wenn man sich anschaut, wie der deutsche Bürger inzwischen ausspioniert und gegängelt, übertölpelt wird. Von den Repressalien bei angeblichen „Diskriminierungen“ gar nicht zu sprechen.

  95. Reden von Honnecker, Mielke oder anderen DDR Matadoren sind ausreichend als Filmmaterial vorhanden. Keinen einzigen vernünftigen Satz konnten diese Kreaturen formulieren. Nicht einmal Mittelmass war das. Lächerlich, was die von sich gaben. Und vor diesen Nieten kuschten 17 Millionen DDR Bürger. Ausschnitte von politischen Fernsehsendungen der Ex DDR, dramatisch schwachsinnig und von Realitätsferne gekennzeichnet. Einfach nur grauenhaft. Dieser Mist müsste heute noch mal im TV zu sehen sein um den Schwachmaten, die die Mauermörderpartei wählen, vor Augen zu führen, welchen Idiotismus sie wählen.

  96. #114 karlmartell (25. Feb 2008 23:35)

    Dieser Mist müsste heute noch mal im TV zu sehen sein um den Schwachmaten, die die Mauermörderpartei wählen, vor Augen zu führen, welchen Idiotismus sie wählen.

    Hallo Karl,

    zwischen Sudel-Ede (war noch jung, als der auf Sendung ging) und Will/ZDF-Frontal, oder AK und Tagesschau, kann ich nur noch geringfügig graduelle Unterschiede feststellen.

    Diese Sendungen des öffenltlich-rechtlichen bundesdeutschen Zwangsfernsehens sind mittlerweile gelebte DDR.

    Schöne Grüße
    Jochen Trebmann

    jochen.trebmann@yahoo.de

  97. Mir will auch scheinen, daß die CDU eine
    Scheiß Kuschel-Muschel Linie fährt !

    Die CDU ist doch angeschrieben als Partei der Machthabender, Kapitalisten und Meinungsmacher.
    Wenn man schon ein solches Image hat, wie wäre es mit einer Beratung durch Mc Kinsey ?
    Ein Übernahmeangebot an Clement, ein Einrückungsbefehl an den Reservisten Merz.
    Überhaupt die Führungsqualität in der Union.
    Merz sei eine Gefahr für die Kanzlerin gewesen.
    Ja, Herrgott ! Alle brauchbaren Leute sind immer eine Gefahr. Führungskunst ist doch, potentielle Nachrücker einzubinden.
    Dann kann man auch mal Konfliktfracht
    bei diesen Leuten auflaufen lassen – und so die Königsdame schützen.
    Was Merkel doch ohnehin in extenso praktiziert.

  98. Warum eigentlich fallen die Linken so vehement über Böhmer her, nur weil er bei den überproportionalen Kindsmorden in der Ex-DDR nach spezifischen Ursachen forscht und sich nicht mit linken Phrasen von „sozialen Gründen“ zufrieden gibt?

    Warum? Warum? Warum?

    Wer links dreht, kann nicht rechts sein. Und nur darum geht es, du Nazi! 😉
    http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari080219.html

  99. Der eigentliche Skandal ist ja nicht Mal das, was Hr. Böhmer geäussert hat, und nicht Mal die Tatsache, dass er sich womöglich irrt oder eine unpopuläre Meinung vertritt, der eigentliche Skandal ist, dass die tollen Demokraten hierzulande nun alles dran setzen, ihm den Mund zu verbieten. Die Damen und Herren Politiker scheinen vergessen zu haben, dass wir in einem demokratischen Land leben (dachte ich), und dass jeder hier seine Meinung äussern darf.

    Was hier betrieben wird, ist keine Diskussion über seine Thesen, keine Kritik, keine Auseinandersetzung, sondern der klare Versuch die Grundsäulen der Demokratie zu Vernichten, frei nach dem Motto „Wenn Du was sagst was uns nicht passt, ist deine Karriere zu Ende“.

    Ich weigere mich einfach zu akzeptieren, dass irgendwelche Personen und Parteien sich auf Einmal das Recht herausnehen, den Rücktritt eines demokratisch gewählten Regierungschefs zu fordern. Das zeigt mir doch eindeutig, wie weit es bei denen mit dem Demokratieverständnis ist und wieviel sie auf die Wahlergebnisse und auf den Willen des Volkes geben.

  100. #115 Jochen Trebmann (25. Feb 2008 23:40)

    Einverstanden. Will wurde von der SPD gesponsert, sprich Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die züchten sich ihre Gender-Männinnen bezeiten auf Linie.

    Tote Fische, die solange mit dem Strom treiben, bis sie sich zersetzen.

  101. #116 Phoenix21 (25. Feb 2008 23:53)

    In der deutschen Regierung ist nicht einmal mehr Mittelmässigkeit vorhanden. Angeführt von der Gender-Männin Merkel, geprägt in der DDR. So what!

  102. #117 seismograf (25. Feb 2008 23:54)

    Überproportionalen Kindermord darf man „Familienplanung a la DDR“ ´doch nicht nennen.

    Sind doch nur Embryonen, Zellmasse, Müll, der entsorgt werden kann. Bei Bedarf nach Kindergeld wird corpuliert und neue Zellmasse produziert. Was solls. Nicht der Rede Wert.

    Gab es in der DDR eine humanistische Erziehung? Ethik? (nö, Verrat) Ehre? (nö, aber Denunziantentum) Moral? (Jo, natürlich, jeder corpuliert mit jedem, allways, toujour, was es russisch heisst, weiss ich nicht) ………………….Kotz…….

  103. Das ist ja alles schön und gut, aber welche Sozialisierung wirkt in den ALTEN Ländern, dass sie den Hals gar nicht voll genug kriegen von einer Steinzeitideologie wie dem Islam?

    Ich meine, wenn in den moralischeren Ländern alles Hochgebildete, Einfühlsame und Gottesfürchtige Leben, wieso können die gar nicht abwarten, bis die Sharia eingeführt ist?

    Nur mal so frag.

  104. #45 Bruckner
    Man kann auch mit wohlgesetzten Worten Schwachsinn von sich geben.

    Beeindruckt vor allem Gutmenschen.

    Sich selbst kann man sich dann im Gutmenschentum suhlen und auf die übrigen mit Verachtung niederschauen.

    An solchen Menschen, wie Sie,krankt unsere Gesellschaft.

    Toscanagesülze.

  105. Auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole.

    Es wäre dringend geboten gewesen, und wäre es noch heute, die DDR-Diktatur genauso systematisch aufzuarbeiten wie einst die Nazi-Diktatur.

    Akten, Bücher, Zeitzeugen, Filme, Dokumente, Tonbandaufnahmen, Mauertote, Prozesse.

    Ich will das die DDR genauso zerlegt wird wie das Nazi-Regime.

    Das wird Nürnberg II.

    Bücher, Ex-Muslime, Islamisierungsbefürworter, Gutmenschen, Prozesse, Dokumente, Mord Beweise, Verfolgungsbeweise.

    Ich will das der Islam genauso zerlegt wird wie die Bibel.

    Das wird Nürnberg III

    _____________________________________

    Genau diese Menschen, die tief in ihrem Herzen die Propaganda verinnerlicht haben werden bei dieser Aufarbeitung in einen seelischen Konflikt und dann in ein seelisches Dilemma kommen.

    Sie sehen selten mal Mauermörder im Fersehen, doch die kognitive Dissonanz lässt sie das ganz schnell verkraften.

    Was aber wenn alles auf den Tisch kommt?

  106. #110 karlmartell (25. Feb 2008 22:52)

    Wenn in der Ex DDR auf 1 Million Einwohner 4300 Abtreibungen kamen, in der Bundesrepublik dagegen auf 1 Million Einwohner 1200 Abtreibungen,

    dann hatten wir fast genau die Quote, von der Böhmer zum Thema Kindestötung sprach: 4 zu 1.

    Welch ein Zufall.

  107. #95 Occident (25. Feb 2008 21:27)

    #45 Bruckner (25. Feb 2008 19:40)

    Nein – und das hat Katrin auch nicht behauptet. In ihrem Posting (#3) schreibt sie:

    Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten.

    #3 Katrin schreibt folgendes:

    “Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, unbestritten. Aber ein barbarisches Folter- und Mordregime?”

    Nun, Lenin schrieb sinngemäß: „Wie bring man eine Katze dazu, sich den Hintern mit der Zunge zu massieren? Man gibt ihr roten Pfeffer zu fressen.“

    Totalitäre Gesellschaften verstehen es sehr gut, ihre Mitglieder durch „fortschrittliche Errungenschaften“ einzubinden, die es sonst nirgendwo gibt:
    – tolle Kitaplätze
    – Freizeitaktivitäten für die Kinder
    – subventionierte Blumensträuße
    – billige Autos
    – Zusammengehörigkeitsgefühl durch Pseudomassenkulthandlungen und mysteriösen Nebelwortschatz
    – Vollbeschäftigungsprogramm
    usw.

    Dass man für diese Hinternmassage auch jede Menge roten Pfeffer schlucken muss (Verfolgung Andersdenkender, Unterdrückung der Grundfreiheiten usw.), das ist unwichtig. Wenn die Hinternmassage auf einmal fehlt, gibt es sogar viele Katzen, die den roten Pfeffer vermissen.

  108. @ Schlernhexe, Karlmartell, Isabella1166 u.v.m.: ist mir wieder eine Ehre und ein Vergnügen, gemeinsam mit Ihnen hier eine Lanze zu brechen – auch, wenn ich ein wenig spät komme…

  109. Mist, bin wirklich zu spät gekommen: die beiden NostalgikerInnen der Sowjetzone sind tatsächlich verschwunden und trollen woanders!

  110. #58 ProRatio81 (25. Feb 2008 20:03)

    Das Deutsche Volk braucht psychiatrische Hilfe aufgrund des völlig gestörten Verhältnisses zur eigenen Geschichte, woran einzig und allein Linke Schuld tragen

    Da muß ich widersprechen, ganz allein waren und sind es die linken nicht. Warscheinlich haben die Westalliierten sogar den größeren Beitrag geleistet.

  111. @Molot: Die Westalliierten waren damals noch nicht links verseucht, sie haben sich aber bei der Entnazifizierung sehr auf die Ideologie der Frankfurter Schule verlassen – die in Deutschland ihren Ursprung hat und während der Nazizeit in die USA floh. Das waren sehr wohl extreme Linke, wenn auch als Kulturmarxisten etwas anders gestrickt als die Linken der Sowjetunion.

    Die haben dann in der Folge nicht nur Deutschland beeinflusst sondern auch die USA selber und damit den gesamten Westen.

  112. Ganz ehrlich? Ich persönlich halte die Sache für ziemlich ironisch. Warum? Ich zitiere mal kurz aus dem Beitrag:

    „Diese Haltungen offenbaren zweierlei: Die Weigerung, die DDR-Vergangenheit kritisch aufzuarbeiten und den Versuch, die Sozialisationseffekte des DDR-Schreckensregimes nicht bewusst zu machen.“

    Ja woran erinnert uns das? Wenn jetzt jemand in die Gegend der Jahre 39-45 und dann noch die 68er hinzufügt (ich weiss, eine Aufarbeitung des 3. Reichs hat mit den 68ern nicht stattgefunden, aber nehmen wir nur einmal an, die Behauptungen und Selbstbeweihräucherung der 68er träfen zu), was sehen wir dann? Wir sehen, dass die 68er heute genau das tun, was sie selbst einmal verdammt haben.

    Ich denke dem muss man nichts weiter hinzufügen.

    #44 bobby (25. Feb 2008 19:36)

    Mao allein hat mehr als 120 Mio. auf dem Gewissen.

    Die Reihenfolge der Massenmörder lautet
    1. Mao
    2. Stalin
    3. Hitler

    Und alle hatten was mit SOZIALISMUS zu tun!

    120 Millionen, darüber kann man streiten. Laut Jung Chang und Jon Halliday im Buch „Mao“ (kann ich jedem nur empfehlen, gewisse Punkte sollte man allerdings mit Vorsicht geniessen, dennoch zeigt es sehr gut, was für ein Massenmörder Mao war) kommt Mao auf über 70 Millionen Toter Chinesen. Diese Zahl bezieht sich nur auf seine Herrschaft, Grosser Sprung, Langer Marsch, Revolution, Kulturrevolution, usw. Die Toten aus dem Krieg gegen Japan und auch gegen die Nationalisten sind nicht dabei. Ich würde sagen, dass es sogar mehr Tote waren. Wer hat die Opfer denn wirklich gezählt?

    Interessant ist auch, wie das Buch auf Amazon von ein paar Leutchen angegriffen wird (und als Argument werden dubiose Links vorgeführt und als Meinung aller Experten verkauft). Die Maoisten sehen es halt nicht gern, wenn ihr Goldenes Kalb so „beschmutzt“ wird.

  113. #77 WÖLFIN (25. Feb 2008 20:46)

    aber ich rege mich hier nur auf ihr heuchler und doppelmoralverdreher und komischn wessis die sich schlau stelln es aber nicht sind mit ihrer minderwertigen schulbildung un aroganten nichtwissen

    ———

    Ich schäme mich total für meine minderwertige Schulbildung, denn erst durch Deinen Beitrag weiss ich nun endlich, wie richtiges, fehlerfreies und gut artikuliertes Deutsch aussieht. Danke! 😀

  114. #132 Eisvogel (26. Feb 2008 09:22)
    Das hat nichts mit irgendwelchen linken Strömungen oder Ideologien zu tun.
    Das taten (und tun) sie (die Westmächte) durchaus im wohlverstandenen nationalen Interesse.

  115. Liebe Wölfin,

    Unbewaffnete Zivilisten wurden an der Grenze von Soldaten hinterrücks erschossen. Ein Soldat, sollte seine Ausbildung halbwegs gut sein, ballert nicht einfach so in der Gegend herum. Es gibt nämlich so etwas wie Kugeln, und die haben die unangenehme Eigenschaft Dinge und auch Menschen zu beschädigen oder zu verletzen. Ein Soldat, auch ein kommunistischer, auf so einem Posten schiesst wenn er den Befehl dazu hat. Und dieser Befehl kommt nicht von einem Feldwebel oder einem Hauptmann ( 1) haben die nicht die Befugnis, 2) sollten sie es ohne Rückendeckung von oben machen, würden sie ihren Rang nicht lange behalten). Dieser Befehl kommt von ganz oben, normalerweise durch die politische Führung bestätigt oder zumindest initiiert (gutes Beispiel: Endlösung der Juden im 3. Reich).

    Gemordet wurde nicht nur an der Mauer in Deutschland. Man erinnere sich nur an den Eisenernen Vorhang in Ungarn.

    Wölfin & Katrin: Was ist mit Stalins Gulags? Oder den Millionen an Toten Chinesen? Den zigtausenden toten Afrikanern (dank Massenmörder Che)? Das ist alles das Werk des Kommunismus. Verglichen mit Stalin oder gar Mao war Adolf ein Amateur. Das SED Regime stand auf Stalins Seite (und danach auf Seiten der Moskauer Zentralregierung) und wurde von der UdSSR auch militärisch unterstützt, bzw im Amt gehalten (oder glaubt hier jemand wirklich, dass die SED die DDR auch nur ein Jahr gehalten hätte, wenn da nicht Sowiettruppen gewesen wären?)

    Die Linke mag eine demokratisch legitimierte Partei sein. Warum, jedoch, wird die NPD attackiert, die Linke aber nicht? Die NPD ist genauso demokratisch legitimiert! Die NPD ist böse, die Linke ist gut? Da sieht man wieder, wie die Kultur der kollektiven Schuld und die Geschichtsfälschung in Deutschland arbeitet: Alles, was auch nur ansatzweise Rechts ist, ist böse, alles was Links ist, egal wie weit, egal wie extrem, ist gut.

    Nur mal zum Vergleich: Adolfs Reich hielt wie lange? 12, 13 Jahre? Danach war Schluss. Lenins Reich hielt wie lange? Etwa 70 Jahre? Und wieviele solcher Reiche gab (und gibt) es? Es gibt noch immer Maoistische Bewegungen die Maoistische Staaten erschaffen wollen. Wieviele Menschen werden auch heute noch durch den Kommunismus getötet? Und wieviele durch den Nationalsozialsmus? Egal wie man es dreht und wendet, der Kommunismus hat mehr Menschen auf dem Gewissen als Adolfs Idee.

    Und nun, Katrin, Wölfin: Was ist mit Tibet? Tibet wurde vom kommunistischen China gewaltsam besetzt. Tausende Mönche und Nonnen wurden ermordet, die Nonnen auch vergewaltigt. Unschätzbare Kulturgüter (Tempelanlagen, Aufzeichnungen, etc) wurden zerstört. Das ist der Kommunismus. Die DDR war auf Seiten Chinas, das gibt der DDR eine Mitschuld an der Unterdrückung Tibets. Kommunismus steht im Endeffekt nur für eines: Unterdrückung.

  116. Offener Brief auf http://berger-odenthal.de/

    Sehr geehrter Herr Prof. Böhmer,

    ob Sie mit Ihrer kürzlich geäußerten Hypothese Recht haben, vermag ich nicht zu entscheiden. Ganz sicher sind aber Sie mit Ihrem beruflichen Hintergrund ganz entschieden qualifizierter, sich zu diesem Thema eine
    qualifizierte Meinung zu bilden, als die vielen gutmenschlichen Schreihälse, die jetzt Ihren Kopf fordern. In diesem Staat ist es zur
    Zeit eine weit läßlichere Sünde, auf offener Straße Polizisten im Dienst körperlich zu attackieren, als eine eigene von der offiziellen Linie abweichende Meinung zu haben und diese auch zum Ausdruck zu bringen. Ich
    gehe davon aus und hoffe, Sie werden sich von diesem Geschrei nicht ins Bockshorn jagen lassen, schließlich haben Sie vielen anderen in dieser Hälfte des Landes vierzig Jahre Erfahrung mit einem solchen Umfeld voraus.

    Seit jetzt fast fünfzehn Jahren bin ich kommumalpolitisch in der Liberalen Fraktion meines Heimatortes aktiv und immer wieder werde ich gefragt, warum ich eigentlich kein Parteimitglied sei. Die Antworten sind zahlreich und die aktuellen Ausfälle von Frau Cornelia Pieper gegen Sie sind die jüngste unter ihnen.

    Gehen Sie bitte weiter auf Ihrem Weg. In einem Land, in dem es einem anderen Politiker nicht erlaubt wird, einmal frei sprechend kurz den
    Faden zu verlieren (was allen denen, die stattdessen nur auswendiggelernte Textblöcke aneinanderreihen, natürlich nie passieren
    könnte) aber lobend und positiv angerechnet, daß er innerhalb eines einzigen Wahlkampfes chamäleongleich eigene Positionen aufgab und
    nahtlos in die Parteilinie einschwenkte, brauchen wir aufrechte Männer wie Sie nötiger als das tägliche Brot.

    Vergessen Sie bitte nicht, daß viele von denen, die jetzt grußlos die Straßenseite wechseln, Ihnen eigentlich lieber die Hand schütteln würden aber zu feige dazu sind und arbeiten Sie weiter für eine Zukunft, in der
    Gedankenfreiheit wieder etwas gilt.

    Mit den besten Wünschen und vielen Grüßen
    Ihr
    Axel Berger

  117. #117 seismograf (25. Feb 2008 23:54)

    Warum eigentlich fallen die Linken so vehement über Böhmer her, nur weil er bei den überproportionalen Kindsmorden in der Ex-DDR nach spezifischen Ursachen forscht und sich nicht mit linken Phrasen von „sozialen Gründen“ zufrieden gibt?

    Sie stellen die falsche Frage, sie dürfen dem Wolf nicht vorwerfen, das er Fleisch frisst.
    Sie sollten fragen, warum die CDU, die Partei des Herrn Böhmer sich nicht sofort um den Mann schart, der ja einer der ihren ist.
    Warum taten sie es nicht bei Hohman, bei Nitsche, bei Oettinger, bei Filbinger……..?
    Das ist die Frage.

  118. #77 WÖLFIN
    „…ihr rechtsradilalen hetzter!!!“

    Das war ja wieder mal klar!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz

    Ich ziehe mir diesen Schuh aber nicht an. Als Christ im Osten aufgewachsen. Zur Liebe und Zuwendung zu den Schwachen erzogen.
    Den Kommunismus als menschenverachtend erlebt.

    Es gibt auch Antikommunisten, die keine Nazis sind.

    Und, 17 Millionen Menschen waren in der DDR nicht wirklich glücklich! Die Menschen haben ihr kleines Glück in ihren vier Wänden, im Gärtchen oder im Ostseeurlaub gesucht. Vielleicht mal einen Urlaub in Bulgarien. Aber das waren dann schon Privilegierte, die sich das leisten konnten.
    Die meisten Menschen in der DDR haben sich gefangen und bevormundet gefühlt. Sonst wäre es wohl nicht zu den Massendemos in Wendezeiten gekommen. Jegliche Opposition wurde vorher über kurz oder lang bestraft, bis zur Wende, wo der sowjetische „Schutz“ aufhörte.

  119. #71 Fingerzeig

    Benzinsteuern

    Der Hammer bei diesem Beispiel ist, daß sogar Steuern auf Steuern erhoben werden.

    Wie wäre mit einer Mehrwertsteuer auf die Sozialabgaben und Einkommensteuer?

    In Österreich wird Mehrwertsteuer auf Mieten erhoben, warum ist die BRD noch nicht darauf gekommen?

    Integrationssteuer für die aus der Kirche ausgetretenen – geht an die Muslime – wäre auch nur gerecht, wieso soll einer weniger zahlen?

    Was geht noch?

  120. Pfeiffer: Kindstötungen im Osten in vergangenen Jahren noch häufiger

    Das Kriminologische Forschungsinstitut von Pfeiffer untersucht alle gerichtlich abgeschlossenen Fälle von Kindstötungen durch Eltern in Deutschland. GroßansichtGroßansicht

    Magdeburg (dpa) – In den neuen Ländern hat die Häufigkeit von Kindstötungen nach Angaben des Kriminologen Christian Pfeiffer in den vergangenen Jahren noch zugenommen.

    Die Zahl solcher Verbrechen sei gemessen an der Bevölkerungszahl in Ostdeutschland in den Jahren von 2004 bis 2006 gestiegen, während sie im Westen weiter gesunken sei, sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in Hannover in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Magdeburg. «Im Jahr 2006 hatten wir den größten Unterschied, den wir je gemessen haben», sagte Pfeiffer vor dem Hintergrund der Äußerungen von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) zu den Gründen für Kindstötungen.

    Im Jahr 2006 seien im Osten – statistisch gesehen – von 100 000 Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren 5,8 getötet worden, im Westen habe es laut polizeilicher Kriminalstatistik 1,3 Fälle gegeben. Im Jahr 2006 sei im Westen der niedrigste Wert erreicht worden, im Osten dagegen der höchste. «Die Hintergründe dafür müssen wir klären», sagte Pfeiffer, an dessen Institut zurzeit eine Studie zu allen rund 900 bis 1000 gerichtlich abgeschlossenen Kindstötungen in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren läuft.

    Die Untersuchungen Pfeiffers waren der Aufhänger für das «Focus»- Interview mit Böhmer, der wegen seiner Erklärungsansätze für die vielen Kindstötungen im Osten heftig kritisiert wurde. Böhmer sagte, er erkläre sich diese Häufung «vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern», die auf die DDR-Abtreibungspolitik zurückgehe.

    Pfeiffer widersprach den Kritikern Böhmers in ihrem Einwand, dass sich diese Politik nicht auf ganz junge Mütter auswirken könne, die die DDR nicht mehr erlebt hätten. «Mit dem Untergang der DDR hat sich in den Köpfen nicht alles verändert. Wie eigene Mütter darüber reden oder ob es in der eigenen Familie Abtreibungen gegeben hat, wirkt nach. Das prägt die Werteorientierung einer Familie», sagte Pfeiffer.

    Böhmer habe zwar «unglücklich» formuliert, er stelle aber die berechtigte Frage, ob die Vielzahl der Kindstötungen nur auf die im Osten größere Armut zurückzuführen sei. Pfeiffer vertrat die Ansicht, dass die Notlage einer Mutter als Erklärung allein nicht ausreiche. Deshalb müsse nach weiteren Gründen gesucht werden. «Wir müssen uns fragen, ob im Osten diese anderen Faktoren auch eine Rolle spielen. Dabei darf man keine Denkverbote aufstellen», sagte der Kriminologe.

    http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&id=17044900

    Denkverbote, – das zeichnete die DDR aus. Dass diese Unsitte nun das gesamte Land heimsuchte (Rücktrittsforderungen, etc.), woran liegt das? Diese Frage solle man gleichfalls untersuchen, wenn man sich der Materie „Kindstötungen in der Ex-DDR“ annimmt.

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