Vater widerruft Widerruf

Es ist ein bißchen wie beim Blütenblättchenzupfen: Nur heißt es eben variiert hier „sie sah ihn, sie sah ihn nicht…“. Nachdem die beiden Kronzeuginnen der Brandstiftung – wie berichtet – ihre Aussage vom bösen Zündelmann zurückgenommen haben, beharrt der Vater der achtjährigen Hauptzeugin darauf, dass seine Tochter sehr wohl gesehen habe, was sie gefälligst gesehen zu haben hatte.

„Das ist eine Lüge. Meine Tochter hat ihre Aussage in den Vernehmungen nie widerrufen.“

Hinter der Meldung vermuten der Vater und Onkel der Zeuginnen sowie die Angehörigen der Opfer eine Verschwörung.

Da der SWR sich in seiner Meldung auf „Ermittler“ und nicht auf offizielle Quellen beruft, befürchten einige Angehörige der Opfer sogar, die Behörden hätten die Information über den Widerruf der Zeugenaussagen gezielt gestreut. Grund dafür sei, dass die 80-köpfige Sonderkommission noch immer im Dunkeln tappe und die Mädchen auf diese Weise verunsichert werden sollten. „Wir wissen nicht, welches Spiel hier gespielt wird“, sagten sie gegenüber stern.de.

Auch die Tatsache, dass der zuständige Staatsanwalts Lothar Liebig die Kinder nochmals zum Psychologen schicken will, ist Teil dieser Verschwörung der bösen Deutschen, die vermutlich in einer konzertierten Aktion den wahren Tathergang vertuschen wollen.

(Spürnase: FreeSpeech)