Verdacht auf Christenmord erhärtet

georgien.gifLudwigshafen – Der Verdacht auf einen islamischen Hintergrund für das Verschwinden dreier christlich-orthodoxer Autohändler aus Georgien scheint sich zu erhärten. Die BILD, die diesen Verdacht publiziert hatte, berichtet jetzt über neue Entwicklungen. Demnach wurde ein V-Mann des LKA, der aus dem Nahen Osten stammt und der mit den Geschäftsleuten unterwegs war, festgenommen. Seine Aussagen bestätigen laut BILD den vermuteten Tathergang.

Die orthodoxen Christen Giogi Gabroshvili (28), Spartak Arushanov (39) und Pavle Egazde (48) waren aus Georgien nach Deutschland gekommen, um gebrauchte Autos zu kaufen. Der V-Mann des LKA sollte ihnen bei der Auto-Suche helfen. Mit den drei Georgiern fuhr er in Richtung Heppenheim (Hessen). Unterwegs stieg noch ein Autohändler aus Ludwigshafen ein, der Somali Ahmed H. Zu Fünft fuhren die Männer auf ein einsames Gehöft im Odenwald. Dort kam es zur Katastrophe…

Der V-Mann sagte aus, dass es dort zum Streit zwischen den beiden Moslems und den drei Christen aus Georgien gekommen sei. Anlass: die großen Amulett-Kreuze, die sie trugen und der Tschetschenien-Krieg.

Plötzlich tauchten weitere Männer auf dem Hof auf, davon drei vermummt. Es geschieht das Unfassbare: zwei Georgier werden von den Moslems erschossen, den dritten nehmen die Männer mit – um ihn zu schächten (Anm.: Rituelle Schlachtung im Islam, bei der das Opfer ausblutet)!

Den Opfern wurde möglicherweise auch das für den Autokauf geplante Geld geraubt!

Gestern entdeckte die Polizei zwei Leichen im Altrhein bei Mannheim – vermutlich zwei der seit dem 30. Januar vermissten Georgier.

Die Ermittler kamen dem V-Mann auf die Schliche, als sie in seinem weißen Ford Escort Blutspuren entdeckten. Bisher galt der Mann aus dem Nahen Osten als zuverlässiger Informant. Seit 2001 arbeitet der ehemalige Autohändler als V-Mann. Er stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten, hat einen deutschen Pass. Jetzt sitzen er und Ahmed H. in U-Haft.

(Spürnase: Jan)