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	<title>Kommentare zu: Vorwärts nimmer, rückwärts immer!</title>
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	<description>News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 14:45:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Ratio</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233391</link>
		<dc:creator>Ratio</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 18:32:55 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag zu #137:

&lt;blockquote&gt;
#116 Zigarrenraucher   (21. Feb 2008 07:15)  

An die Kapitalismusbefürworter:

Wie können kapitalistische Exzesse verhindert werden?

Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab. Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh, das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau, hohe Gewinne aus Spekulationen, die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern und vieles mehr.

Wie kann der Kapitalismus diese Exzesse verhindern? Wenn Ihr mir das glaubhaft erklären könnt bin ich gerne bereit den Kapitalismus gut zu finden.
&lt;/blockquote&gt;

Schließe mich den vorhergehenden Stellungnahmen, insbesondere von Pingpong und Novalis78 an.

Kurze Ergänzung:

Mir erscheint bereits der Ausdruck &lt;b&gt;&quot;kapitalistische Exzesse&quot;&lt;/b&gt; irreführend. Darin liegt eine Unterstellung, die ich nicht teile. Was Du vermutlich meinst, hat mit Liberalismus oder Kapitalismus überhaupt nichts zu tun!! 

Passender könntest Du von &quot;menschlichen&quot; Exzessen, konkreter von aggressiver Gewalt und Betrug, kurz von Kriminalität reden. Dergleichen auch nur unterschwellig mit Kapitalismus in Verbindung zu bringen, stellt die Dinge auf den Kopf. 

Wer die Freiheit der Menschen will, will sie doch &lt;i&gt;gerade vor der Kriminalität ihrer Mitmenschen&lt;/i&gt; (auch des Staates) schützen! Wovor denn sonst? Das ist der eigentliche Inhalt des Liberalismus/Kapitalismus! Liberalität oder Kapitalismus hat mit Kriminalität ebensowenig zu tun wie Teufel mit Weihwasser.

Um Kriminalität, also aggressive Gewalt und Betrug zu unterbinden, brauchen wir - leider - einen Staat. Nur Libertäre meinen, das gehe auch durch bodyguards und private Schutztruppen. So schön das wäre. Aber da ist der Wunsch der Vater des Gedankens.

Nun zu den wirklichen oder vermeintlichen Mißständen:
&lt;blockquote&gt;
&quot;Handel mit Schlachtvieh&quot;: 
&lt;/blockquote&gt;
Das ist als Frage des Tierschutzes hier eher eine Randfrage. Höhere Tierarten sind leidensfähig, folglich gehört Tierquälerei unterbunden, steht sogar im Grundgesetz (Art. 20a usw.). Leisten kann man sich das umso eher, je mehr Geld man dafür erübrigen kann. Also zieht Kapitalismus vermutlich den besten Tierschutz (wie auch Umweltschutz) nach sich. In vielen Fällen entspricht es bereits dem wohlverstandenen Eigeninteresse Tiere nicht unnötig zu quälen.

&lt;blockquote&gt;
&quot;Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau&quot;
&lt;/blockquote&gt;
Weiß nicht, was Du meinst.

&lt;blockquote&gt;
&quot;hohe Gewinne aus Spekulationen&quot;
&lt;/blockquote&gt;
Was gibt es daran auszusetzen? Was ist mit hohen Verlusten? Spekulanten sind keine Kriminellen und handeln auf eigenes Risiko. Sie erfüllen gesamtökomisch eine wichtige Funktion, weil sie extreme Preisausschläge egalisieren. Hätte die Kundschaft keinen Bedarf dafür, gäbe es sie nicht.  

&lt;blockquote&gt;
&quot;massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern&quot;
&lt;/blockquote&gt;
Was und wieviel produziert wird richtet sich im Kapitalismus nach den Wünschen der Konsumenten (und natürlich den Möglichkeiten der Hersteller). Produziert man Waren, die niemand haben will, fährt man Verluste ein und ist ziemlich bald weg vom Fenster. 

Anbieter haben im Kapitalismus das Eigeninteresse, die Kundschaft im Rahmen ihrer Kräfte möglichst optimal zu bedienen. Nur ein freier Markt bietet die Gewähr, daß möglichst genau das möglichst kostengünstig und resourcenschonend produziert wird was König Kunde haben will.

Wenn - wie heute an allen Ecken und Enden - etwas schief läuft und mit tausend linken Fingern auf die pöhsen, pöhsen Unternehmer gezeigt wird, dann folge der Empfehlung von novalis78:

&lt;i&gt;Cherchez l&#039;etat!&lt;/i&gt; 

Immer und überall wird man fast ausnahmslos feststellen, daß Papa Staat seine gewalttätigen Finger im Spiel und damit das freie Spiel von Angebot und Nachfrage außer Kraft gesetzt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag zu #137:</p>
<blockquote><p>
#116 Zigarrenraucher   (21. Feb 2008 07:15)  </p>
<p>An die Kapitalismusbefürworter:</p>
<p>Wie können kapitalistische Exzesse verhindert werden?</p>
<p>Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab. Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh, das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau, hohe Gewinne aus Spekulationen, die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern und vieles mehr.</p>
<p>Wie kann der Kapitalismus diese Exzesse verhindern? Wenn Ihr mir das glaubhaft erklären könnt bin ich gerne bereit den Kapitalismus gut zu finden.
</p></blockquote>
<p>Schließe mich den vorhergehenden Stellungnahmen, insbesondere von Pingpong und Novalis78 an.</p>
<p>Kurze Ergänzung:</p>
<p>Mir erscheint bereits der Ausdruck <b>&#8220;kapitalistische Exzesse&#8221;</b> irreführend. Darin liegt eine Unterstellung, die ich nicht teile. Was Du vermutlich meinst, hat mit Liberalismus oder Kapitalismus überhaupt nichts zu tun!! </p>
<p>Passender könntest Du von &#8220;menschlichen&#8221; Exzessen, konkreter von aggressiver Gewalt und Betrug, kurz von Kriminalität reden. Dergleichen auch nur unterschwellig mit Kapitalismus in Verbindung zu bringen, stellt die Dinge auf den Kopf. </p>
<p>Wer die Freiheit der Menschen will, will sie doch <i>gerade vor der Kriminalität ihrer Mitmenschen</i> (auch des Staates) schützen! Wovor denn sonst? Das ist der eigentliche Inhalt des Liberalismus/Kapitalismus! Liberalität oder Kapitalismus hat mit Kriminalität ebensowenig zu tun wie Teufel mit Weihwasser.</p>
<p>Um Kriminalität, also aggressive Gewalt und Betrug zu unterbinden, brauchen wir &#8211; leider &#8211; einen Staat. Nur Libertäre meinen, das gehe auch durch bodyguards und private Schutztruppen. So schön das wäre. Aber da ist der Wunsch der Vater des Gedankens.</p>
<p>Nun zu den wirklichen oder vermeintlichen Mißständen:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Handel mit Schlachtvieh&#8221;:
</p></blockquote>
<p>Das ist als Frage des Tierschutzes hier eher eine Randfrage. Höhere Tierarten sind leidensfähig, folglich gehört Tierquälerei unterbunden, steht sogar im Grundgesetz (Art. 20a usw.). Leisten kann man sich das umso eher, je mehr Geld man dafür erübrigen kann. Also zieht Kapitalismus vermutlich den besten Tierschutz (wie auch Umweltschutz) nach sich. In vielen Fällen entspricht es bereits dem wohlverstandenen Eigeninteresse Tiere nicht unnötig zu quälen.</p>
<blockquote><p>
&#8220;Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau&#8221;
</p></blockquote>
<p>Weiß nicht, was Du meinst.</p>
<blockquote><p>
&#8220;hohe Gewinne aus Spekulationen&#8221;
</p></blockquote>
<p>Was gibt es daran auszusetzen? Was ist mit hohen Verlusten? Spekulanten sind keine Kriminellen und handeln auf eigenes Risiko. Sie erfüllen gesamtökomisch eine wichtige Funktion, weil sie extreme Preisausschläge egalisieren. Hätte die Kundschaft keinen Bedarf dafür, gäbe es sie nicht.  </p>
<blockquote><p>
&#8220;massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern&#8221;
</p></blockquote>
<p>Was und wieviel produziert wird richtet sich im Kapitalismus nach den Wünschen der Konsumenten (und natürlich den Möglichkeiten der Hersteller). Produziert man Waren, die niemand haben will, fährt man Verluste ein und ist ziemlich bald weg vom Fenster. </p>
<p>Anbieter haben im Kapitalismus das Eigeninteresse, die Kundschaft im Rahmen ihrer Kräfte möglichst optimal zu bedienen. Nur ein freier Markt bietet die Gewähr, daß möglichst genau das möglichst kostengünstig und resourcenschonend produziert wird was König Kunde haben will.</p>
<p>Wenn &#8211; wie heute an allen Ecken und Enden &#8211; etwas schief läuft und mit tausend linken Fingern auf die pöhsen, pöhsen Unternehmer gezeigt wird, dann folge der Empfehlung von novalis78:</p>
<p><i>Cherchez l&#8217;etat!</i> </p>
<p>Immer und überall wird man fast ausnahmslos feststellen, daß Papa Staat seine gewalttätigen Finger im Spiel und damit das freie Spiel von Angebot und Nachfrage außer Kraft gesetzt hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ratio</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233383</link>
		<dc:creator>Ratio</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 18:24:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233383</guid>
		<description>#132 Zigarrenraucher   (21. Feb 2008 16:23)  

Was Du über Dich persönlich ausführst, glaube ich Dir durchaus. Ich denke oder besser fühle doch tatsächlich fast genauso. Bin z.B. sehr naturverbunden, liebe Tiere und brauche für meinen persönlichen Bedarf kaum Geld. Das Geld ist mir quasi zugeflogen ohne daß ich danach bewußt oder gezielt gegiert hätte. Ich glaube enwet sagte auch mal was in diese Richtung.

Nicht trotzdem, sondern gerade auch deswegen sehe ich das Thema Sozialismus vs. Liberalismus aber völlig anders als Du. 

Hier geht es um Freiheit oder Totalitarismus. Kann Pingpong und novalis78 nur zustimmen. 

Dein Naserümpfen über das Wohlergehen anderer gefällt mir nicht.

Ich will nicht unsachlich sein: aber mit Deinen merkwürdigen &quot;theoretischen&quot; Ansichten müßtest Du Dich doch in der alten DDR, in Nordkorea oder Kuba am wohlsten fühlen.

Alt-Stalinist und Kommunist Giordano hat das ja mal probiert und ist freiwillig in die DDR gezogen. - Nach einem Jahr war er wieder da. ;-)
 
Man kann Freiheit und damit auch das eigene Glück und Wohlbefinden sehr wohl auch mit Gedankenlosigkeit und arrogantem, verächtlichem Naserümpfen über die Präferenzen anderer verspielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#132 Zigarrenraucher   (21. Feb 2008 16:23)  </p>
<p>Was Du über Dich persönlich ausführst, glaube ich Dir durchaus. Ich denke oder besser fühle doch tatsächlich fast genauso. Bin z.B. sehr naturverbunden, liebe Tiere und brauche für meinen persönlichen Bedarf kaum Geld. Das Geld ist mir quasi zugeflogen ohne daß ich danach bewußt oder gezielt gegiert hätte. Ich glaube enwet sagte auch mal was in diese Richtung.</p>
<p>Nicht trotzdem, sondern gerade auch deswegen sehe ich das Thema Sozialismus vs. Liberalismus aber völlig anders als Du. </p>
<p>Hier geht es um Freiheit oder Totalitarismus. Kann Pingpong und novalis78 nur zustimmen. </p>
<p>Dein Naserümpfen über das Wohlergehen anderer gefällt mir nicht.</p>
<p>Ich will nicht unsachlich sein: aber mit Deinen merkwürdigen &#8220;theoretischen&#8221; Ansichten müßtest Du Dich doch in der alten DDR, in Nordkorea oder Kuba am wohlsten fühlen.</p>
<p>Alt-Stalinist und Kommunist Giordano hat das ja mal probiert und ist freiwillig in die DDR gezogen. &#8211; Nach einem Jahr war er wieder da. <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?f764e8" alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Man kann Freiheit und damit auch das eigene Glück und Wohlbefinden sehr wohl auch mit Gedankenlosigkeit und arrogantem, verächtlichem Naserümpfen über die Präferenzen anderer verspielen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: novalis78</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233307</link>
		<dc:creator>novalis78</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 16:50:38 +0000</pubDate>
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		<description>@zigarrenraucher, pingpong

Ja, danke fuer deine Antwort, uns trennen Welten, aber gut, dass man so offen darueber reden kann. 

Weil, mich diese Welten in Deutschland von praktisch jedem getrennt haben, der mir ueber den Weg lief, war das mit dem Auswandern eine grosse Erleichterung.

&lt;blockquote&gt;
Dass Du im übrigen meinst, für Dich sei “Wohlstand nicht wichtig”, ist Deine Privatangelegenheit - und Du solltest wünschen, dass Deutschland noch einen halbwegs freien Markt behält, denn nur in einer freien Demokratie mit einem freien Markt gibt es soetwas wie Privatangelegenheiten - in einer sozialistischen Kultur hingegen gibt es dann die Zwangsarbeit,
&lt;/blockquote&gt;

Pingpong, ich moechte dein Gedankenspiel sogar noch weitertreiben. Ich bin der festen Ueberzeugung, dass Zigarrenraucher, wenn es den Kapitalismus, den er so verabscheut (wahrscheinlich unbewusste linke negativ propaganda ueber die Jahrzehnte hinweg) gar nicht geben wuerde, dann koennte er die Freiheit hier zu sitzen und ueber diese Themen zu reden gar nicht nuzten. Er wuerde jeden Tag Pferdeguelle wegschippen, oder den Acker umpfluegen und das einzige Buch, das er abends lesen koennte, waere vielleicht die Bibel. Wenn ihm das jetzt zusagt, und er gerne so leben moechte, ist das seine Wahl. Aber diese Wahl zu haben oder eben nicht, da hilft der Kapitalismus. All jene, die lieber Weltliteratur geniessen anstelle Pferdeguelle wegschaufeln zu muessen, die lieber mit ihren Freunden telefonieren koennen, als Monate nichts voneinander zu hoeren usw usw sollten wirklich mal kurz ueberlegen, wie die Welt aussaehe, wenn sie im 15.Jhr. stehen geblieben waere. Was wuerde das fuer euch persoenlich im Alltag bedeuten?

Wenn es dir egal ist, wieviele Menschen auf dem Globus rumlaufen, ist es dir dann auch egal, wieviele Leute an Seuchen sterben elendig sterben muessten, weil wir die Medikamente nicht entwickeln, produzieren und zeitnah verteilen koennten? Ist dir das wirklich egal? Hm.

Wenn die Qualitaet dann so aussieht wie in der DDR, dann haben wir in der Tag unterschiedliche Begriffe von (Lebens)qualitaet. 

Apropo Werte: Ich finde es aeusserst faszinierend, dass gerade die tiefreligioesen Amerikaner so einen Wohlstand haben. 

Waere das nicht edler? Den Wohlstand mehren und verteilen, WEIL wir Ideale haben, die uns ueber das Materielle hinaus wichtig sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zigarrenraucher, pingpong</p>
<p>Ja, danke fuer deine Antwort, uns trennen Welten, aber gut, dass man so offen darueber reden kann. </p>
<p>Weil, mich diese Welten in Deutschland von praktisch jedem getrennt haben, der mir ueber den Weg lief, war das mit dem Auswandern eine grosse Erleichterung.</p>
<blockquote><p>
Dass Du im übrigen meinst, für Dich sei “Wohlstand nicht wichtig”, ist Deine Privatangelegenheit &#8211; und Du solltest wünschen, dass Deutschland noch einen halbwegs freien Markt behält, denn nur in einer freien Demokratie mit einem freien Markt gibt es soetwas wie Privatangelegenheiten &#8211; in einer sozialistischen Kultur hingegen gibt es dann die Zwangsarbeit,
</p></blockquote>
<p>Pingpong, ich moechte dein Gedankenspiel sogar noch weitertreiben. Ich bin der festen Ueberzeugung, dass Zigarrenraucher, wenn es den Kapitalismus, den er so verabscheut (wahrscheinlich unbewusste linke negativ propaganda ueber die Jahrzehnte hinweg) gar nicht geben wuerde, dann koennte er die Freiheit hier zu sitzen und ueber diese Themen zu reden gar nicht nuzten. Er wuerde jeden Tag Pferdeguelle wegschippen, oder den Acker umpfluegen und das einzige Buch, das er abends lesen koennte, waere vielleicht die Bibel. Wenn ihm das jetzt zusagt, und er gerne so leben moechte, ist das seine Wahl. Aber diese Wahl zu haben oder eben nicht, da hilft der Kapitalismus. All jene, die lieber Weltliteratur geniessen anstelle Pferdeguelle wegschaufeln zu muessen, die lieber mit ihren Freunden telefonieren koennen, als Monate nichts voneinander zu hoeren usw usw sollten wirklich mal kurz ueberlegen, wie die Welt aussaehe, wenn sie im 15.Jhr. stehen geblieben waere. Was wuerde das fuer euch persoenlich im Alltag bedeuten?</p>
<p>Wenn es dir egal ist, wieviele Menschen auf dem Globus rumlaufen, ist es dir dann auch egal, wieviele Leute an Seuchen sterben elendig sterben muessten, weil wir die Medikamente nicht entwickeln, produzieren und zeitnah verteilen koennten? Ist dir das wirklich egal? Hm.</p>
<p>Wenn die Qualitaet dann so aussieht wie in der DDR, dann haben wir in der Tag unterschiedliche Begriffe von (Lebens)qualitaet. </p>
<p>Apropo Werte: Ich finde es aeusserst faszinierend, dass gerade die tiefreligioesen Amerikaner so einen Wohlstand haben. </p>
<p>Waere das nicht edler? Den Wohlstand mehren und verteilen, WEIL wir Ideale haben, die uns ueber das Materielle hinaus wichtig sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alemanne55</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233262</link>
		<dc:creator>Alemanne55</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 16:00:10 +0000</pubDate>
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		<description>#122 Zigarrenraucher

Di irrst Dich! Es ging zum damaligen Zeitpunkt nicht darum die Gefühle von Kriegsteilnehmern zu verletzen. Jedesmal wenn ich von einer Auslandsübung zurück kam und in meiner damaligen Stammkneipe ein Bier trinken wollte kam von denen der Spruch:&quot;Na, zurück von deinem Sch...haufen&quot;? Bis es mir dann gereicht hatte. Das war nichts anderes als eine Retourkutsche von mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#122 Zigarrenraucher</p>
<p>Di irrst Dich! Es ging zum damaligen Zeitpunkt nicht darum die Gefühle von Kriegsteilnehmern zu verletzen. Jedesmal wenn ich von einer Auslandsübung zurück kam und in meiner damaligen Stammkneipe ein Bier trinken wollte kam von denen der Spruch:&#8221;Na, zurück von deinem Sch&#8230;haufen&#8221;? Bis es mir dann gereicht hatte. Das war nichts anderes als eine Retourkutsche von mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pingpong</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233255</link>
		<dc:creator>Pingpong</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 15:55:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233255</guid>
		<description>@zigarrenraucher:

Dir würde ganz schnell bewusst werden, wie wichtig der Kapitalismus für Dein Wohl und Deine Freiheit ist, wenn er in Deutschland erst einmal komplett abgeschafft worden ist.

Der Kapitalismus - d.h. die freie Marktwirtschaft - ist eine conditio sine qua non, eine Grundbedingung, ohne die Deine Freiheit und Dein Wohlstand in Deutschland nicht existierten.

In dem gleichen Masse, wie hier der freie Markt zurückgedrängt und zerstört wird, sinkt auch unser aller Wohlstand.

Was meinst Du wohl, warum die Deutschen im Wohlstandsvergleich gegenüber anderen Nationen zunehmend zurückfallen?
Weil die Staatsquote, die Enteignung und die Umverteilung zunehmen.

Dass Du im übrigen meinst, für Dich sei &quot;Wohlstand nicht wichtig&quot;, ist Deine Privatangelegenheit - und Du solltest wünschen, dass Deutschland noch einen halbwegs freien Markt behält, denn nur in einer freien Demokratie mit einem freien Markt gibt es soetwas wie Privatangelegenheiten - in einer sozialistischen Kultur hingegen gibt es dann die Zwangsarbeit, das Arbeitskommando, dem Du zugeteilt wirst - und für die Unwilligen, die dann keine Lust haben zu arbeiten und streiken, den Gulag.
(Sh. Geschichte der Sowjetunion und alle weiteren sozialistischen Zwangssysteme).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zigarrenraucher:</p>
<p>Dir würde ganz schnell bewusst werden, wie wichtig der Kapitalismus für Dein Wohl und Deine Freiheit ist, wenn er in Deutschland erst einmal komplett abgeschafft worden ist.</p>
<p>Der Kapitalismus &#8211; d.h. die freie Marktwirtschaft &#8211; ist eine conditio sine qua non, eine Grundbedingung, ohne die Deine Freiheit und Dein Wohlstand in Deutschland nicht existierten.</p>
<p>In dem gleichen Masse, wie hier der freie Markt zurückgedrängt und zerstört wird, sinkt auch unser aller Wohlstand.</p>
<p>Was meinst Du wohl, warum die Deutschen im Wohlstandsvergleich gegenüber anderen Nationen zunehmend zurückfallen?<br />
Weil die Staatsquote, die Enteignung und die Umverteilung zunehmen.</p>
<p>Dass Du im übrigen meinst, für Dich sei &#8220;Wohlstand nicht wichtig&#8221;, ist Deine Privatangelegenheit &#8211; und Du solltest wünschen, dass Deutschland noch einen halbwegs freien Markt behält, denn nur in einer freien Demokratie mit einem freien Markt gibt es soetwas wie Privatangelegenheiten &#8211; in einer sozialistischen Kultur hingegen gibt es dann die Zwangsarbeit, das Arbeitskommando, dem Du zugeteilt wirst &#8211; und für die Unwilligen, die dann keine Lust haben zu arbeiten und streiken, den Gulag.<br />
(Sh. Geschichte der Sowjetunion und alle weiteren sozialistischen Zwangssysteme).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: enwet</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233251</link>
		<dc:creator>enwet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 15:51:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233251</guid>
		<description>#88 Ulrich_der_Kreuzritter  

&lt;blockquote&gt;Hast wohl einen Sozialismus- Komplex mit auf die Welt bekommen ...&lt;/blockquote&gt;

Diese Aussage betrachte ich als eine arrogante Unverschämtheit. 

Stelle dir vor - ich wäre Jude. Würdest du mit der gleichen lockeren Arroganz eine mörderische Ideologie verharmlosen?

Es gibt kein guter Sozialismus genauso wie es kein guter Nationalsozialismus und kein guter Kommunismus gibt.

Es ist erschreckend, wie viele offensichtlich nichtsahnenden Theoretiker ganz ohne Hemmungen für eine der brutalsten Ideologien der Welt eine Propaganda betreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#88 Ulrich_der_Kreuzritter  </p>
<blockquote><p>Hast wohl einen Sozialismus- Komplex mit auf die Welt bekommen &#8230;</p></blockquote>
<p>Diese Aussage betrachte ich als eine arrogante Unverschämtheit. </p>
<p>Stelle dir vor &#8211; ich wäre Jude. Würdest du mit der gleichen lockeren Arroganz eine mörderische Ideologie verharmlosen?</p>
<p>Es gibt kein guter Sozialismus genauso wie es kein guter Nationalsozialismus und kein guter Kommunismus gibt.</p>
<p>Es ist erschreckend, wie viele offensichtlich nichtsahnenden Theoretiker ganz ohne Hemmungen für eine der brutalsten Ideologien der Welt eine Propaganda betreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zigarrenraucher</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233218</link>
		<dc:creator>Zigarrenraucher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 15:23:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233218</guid>
		<description># novalis78

Danke für die ausführliche Antwort aber ich merke schon uns trennen gedanklich Welten.

Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig zu versuchen, mein Gegenüber, seine Denkweise und seine Argumentation zu verstehen.

Mein Weltbild und meine Wertvorstellungen sind gänzlich andere und mit Deinen nur schwer vereinbar. Ein paar  Beispiele:

zu den Wurstfingern von Vater Staat der Steuern abgreift: Das finde ich ganz ok, Gemeinschaft und gemeinschaftliche Aufgaben müssen sein. (nur die derzeitige Praxis ist völlig daneben, ohne Zweifel)

zu den Errungenschaften der Industrialisierung: denen stehe ich kritisch bis ablehnend gegenüber. Da ist in meinen Augen vieles völlig falsch gelaufen. Besonders viele Menschen auf dem Globus rumlaufen zu haben sehe ich nicht als  wichtig an. Ich schätze da mehr die Qualität als die Quantität.

Bauerntum halte ich für den Garant von Unabhängigkeit (Selbstversorgung) und eine Gesellschaft, die ihre Bauern abbaut, halte ich für selbstmörderisch.

Nationen und Völker haben in meinem Denken noch eine gewisse Bedeutung, es kann aber sein daß das nur noch eine nostalgische Bedeutung ist.

Die Rückverwilderung der kultivierten Gebiete aufgrund der Konzentration menschlicher Aktivität auf die Ballungsräume reizt mich auch nicht, da ich ein überzeugter Landschaftsästhet bin. Für mich sind manche, vom Menschen geschaffene Landschaften Kulturdenkmäler ersten Ranges und mindestens genauso schützenswert wie manche Naturgebiete.

Spekulationen reizen mich nicht. Auch Reichtum nicht. Mich kannst Du nicht kaufen, Geld interessiert mich wenig. Ich lebe und damit hat es sich. 

Wie schon gesagt hört sich das komisch an, ich bin mit meiner Einstellung sicher ein Exot. Aber ich habe andere Werte als Freiheit und Wohlstand, oder sagen wir mal, höhere Werte. 

Freiheit und Wohlstand ist für mich selbstverständlich. Ich habe niemals materielle Bedürftigkeit kennengelernt, vielleicht würde ich sonst anders denken.

Ich bin frei und ich bin in der Lage zu überleben aufgrund meiner Kenntnisse, Fähikeiten und Fertigkeiten. Was anderes interessiert mich in dieser Hinsicht nicht.

Ich schließe ungern und nur notgedrungen Geschäfte ab, eigentlich sind mir alle Geschäfte zuwider. Ich kaufe nur das, was ich unbedingt benötige, und das ist ziemlich wenig. Luxus, Statussymbole etc. interessieren mich nicht, weil das alles nur Ersatz ist für echten Status.

Obwohl Kapitalismus nicht meine Welt ist, akzeptiere ich aber daß er hier für viele offenbar sehr wertvoll ist und ihnen viel bedeutet. 

 Danke für die Literaturhinweise, ich werde das berücksichtigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p># novalis78</p>
<p>Danke für die ausführliche Antwort aber ich merke schon uns trennen gedanklich Welten.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig zu versuchen, mein Gegenüber, seine Denkweise und seine Argumentation zu verstehen.</p>
<p>Mein Weltbild und meine Wertvorstellungen sind gänzlich andere und mit Deinen nur schwer vereinbar. Ein paar  Beispiele:</p>
<p>zu den Wurstfingern von Vater Staat der Steuern abgreift: Das finde ich ganz ok, Gemeinschaft und gemeinschaftliche Aufgaben müssen sein. (nur die derzeitige Praxis ist völlig daneben, ohne Zweifel)</p>
<p>zu den Errungenschaften der Industrialisierung: denen stehe ich kritisch bis ablehnend gegenüber. Da ist in meinen Augen vieles völlig falsch gelaufen. Besonders viele Menschen auf dem Globus rumlaufen zu haben sehe ich nicht als  wichtig an. Ich schätze da mehr die Qualität als die Quantität.</p>
<p>Bauerntum halte ich für den Garant von Unabhängigkeit (Selbstversorgung) und eine Gesellschaft, die ihre Bauern abbaut, halte ich für selbstmörderisch.</p>
<p>Nationen und Völker haben in meinem Denken noch eine gewisse Bedeutung, es kann aber sein daß das nur noch eine nostalgische Bedeutung ist.</p>
<p>Die Rückverwilderung der kultivierten Gebiete aufgrund der Konzentration menschlicher Aktivität auf die Ballungsräume reizt mich auch nicht, da ich ein überzeugter Landschaftsästhet bin. Für mich sind manche, vom Menschen geschaffene Landschaften Kulturdenkmäler ersten Ranges und mindestens genauso schützenswert wie manche Naturgebiete.</p>
<p>Spekulationen reizen mich nicht. Auch Reichtum nicht. Mich kannst Du nicht kaufen, Geld interessiert mich wenig. Ich lebe und damit hat es sich. </p>
<p>Wie schon gesagt hört sich das komisch an, ich bin mit meiner Einstellung sicher ein Exot. Aber ich habe andere Werte als Freiheit und Wohlstand, oder sagen wir mal, höhere Werte. </p>
<p>Freiheit und Wohlstand ist für mich selbstverständlich. Ich habe niemals materielle Bedürftigkeit kennengelernt, vielleicht würde ich sonst anders denken.</p>
<p>Ich bin frei und ich bin in der Lage zu überleben aufgrund meiner Kenntnisse, Fähikeiten und Fertigkeiten. Was anderes interessiert mich in dieser Hinsicht nicht.</p>
<p>Ich schließe ungern und nur notgedrungen Geschäfte ab, eigentlich sind mir alle Geschäfte zuwider. Ich kaufe nur das, was ich unbedingt benötige, und das ist ziemlich wenig. Luxus, Statussymbole etc. interessieren mich nicht, weil das alles nur Ersatz ist für echten Status.</p>
<p>Obwohl Kapitalismus nicht meine Welt ist, akzeptiere ich aber daß er hier für viele offenbar sehr wertvoll ist und ihnen viel bedeutet. </p>
<p> Danke für die Literaturhinweise, ich werde das berücksichtigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pingpong</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233173</link>
		<dc:creator>Pingpong</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 14:43:46 +0000</pubDate>
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		<description>@130 novalis:

Ja, die meisten Deutschen sind so dermaßen links indoktriniert, daß es ihnen offenbar unmöglich scheint, sich ein Land und ein Leben vorzustellen, in dem jede einzelne sich um seine eigenen Belange - inkl. seiner Arbeit, seines Auskommens, seiner Familie und seiner Gesundheit - kümmert, ohne von seinen Nachbarn dahingehend belehrt, beraubt, gegängelt und bevormundet zu werden.

Offenbar ist der Bevormundungs- und Entmündigungsstaat schon dermaßen tief in den Volkscharakter gesickert, dass eine freiheitliche Lebensart für die meisten gar nicht mehr vorstellbar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@130 novalis:</p>
<p>Ja, die meisten Deutschen sind so dermaßen links indoktriniert, daß es ihnen offenbar unmöglich scheint, sich ein Land und ein Leben vorzustellen, in dem jede einzelne sich um seine eigenen Belange &#8211; inkl. seiner Arbeit, seines Auskommens, seiner Familie und seiner Gesundheit &#8211; kümmert, ohne von seinen Nachbarn dahingehend belehrt, beraubt, gegängelt und bevormundet zu werden.</p>
<p>Offenbar ist der Bevormundungs- und Entmündigungsstaat schon dermaßen tief in den Volkscharakter gesickert, dass eine freiheitliche Lebensart für die meisten gar nicht mehr vorstellbar ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: novalis78</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233095</link>
		<dc:creator>novalis78</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 13:44:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233095</guid>
		<description>@Thomas

&lt;blockquote&gt;
OK, prima, Deinem Beitrag stimme ich völlig zu. Wenn’s Dich beruhigt: Ich kenne weder bei Großkanzleien, noch bei Unternehmensberatungen, noch bei Investmentagenturen jeglicher Provenienz jemanden, der ein rein kapitalistisches Gesellschaftssystem befürwortet.
&lt;/blockquote&gt;

LOL. Ja! Weil du in Deutschland lebst :-). Ich zitiere mal Ratio:

&lt;blockquote&gt;
Viele Linke wissen gar nicht, daß sie links sind, gilt auch für Dich.
&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas</p>
<blockquote><p>
OK, prima, Deinem Beitrag stimme ich völlig zu. Wenn’s Dich beruhigt: Ich kenne weder bei Großkanzleien, noch bei Unternehmensberatungen, noch bei Investmentagenturen jeglicher Provenienz jemanden, der ein rein kapitalistisches Gesellschaftssystem befürwortet.
</p></blockquote>
<p>LOL. Ja! Weil du in Deutschland lebst <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?f764e8" alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Ich zitiere mal Ratio:</p>
<blockquote><p>
Viele Linke wissen gar nicht, daß sie links sind, gilt auch für Dich.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: novalis78</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233090</link>
		<dc:creator>novalis78</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 13:40:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233090</guid>
		<description>@Pingpong

Hey, super link:
http://www.ideachannel.tv/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Pingpong</p>
<p>Hey, super link:<br />
<a href="http://www.ideachannel.tv/" rel="nofollow">http://www.ideachannel.tv/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: novalis78</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-233080</link>
		<dc:creator>novalis78</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 13:32:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-233080</guid>
		<description>@Zigarrenraucher:

Bin ja kein Kapitalismusexperte, aber hier mal ein Versuch:

&lt;blockquote&gt;
Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab. 
&lt;/blockquote&gt;


Es gibt ja durchaus das berechtigte Argument, dass wir ueberhaupt nicht wissen koennen, wie ein komplett freier Markt wirken wuerde, denn den hat es, wie den Sozialismus, nie in Reinform gegeben. Immer waren die Staatstraeger daran interessiert ihre Wurstfinger hineinzuhalten und mittels Steuern und Auflagen nett das Geld abzugreifen .

Sei dem wie dem sei:

&lt;blockquote&gt;
Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh, 
&lt;/blockquote&gt;

Wir duerfen nicht vergessen, dass wir bereits 200 Jahre extremes zivilisatorisches Wachstum und Entwicklung hinter uns haben. Unter anderem haben die kapitalistischen Errungenschaften in der Medizin zu einer unglaublichen Rettung der Bevoelkerung vor Hunger, Seuchen und Krankheiten gefuehrt. Leider wurden die Aufklaerung und der Humanismus von dieser Entwicklung etwas abgekoppelt und wir essen immer noch Fleisch :-) 

Die Versorgung einer solchen Bevoelkerungsmenge OHNE ein auf Angebot und Nachfrage moeglichst optimal (weil wirtschaftlich!) reagierendes System wuerde NOCH VIEL VIEL MEHR Tiere benoetigen um den Hunger zu stillen. Ich wuerde sogar annehmen, in einer reinen Agrargesellschaft waer das gar nicht mehr machbar 6 Mrd Menschen zu ernaehren. Wahrscheinlich haetten wir in den letzten 100 Jahren mehrere Millionen Menschen regelmaessig verhungern lassen muessen. Ich selber bin Vegetarier und das schoene ist, dass man sich im Kapitalismus selber aussuchen kann (die Freiheit hat) was man kauft und was man unterstuetzt. Solange Leute Tierfleisch essen wird brutal geschlachtet - das ist also, aus ethischer Warte betrachtet immer ein Exzess.

&lt;blockquote&gt;
das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau, 
&lt;/blockquote&gt;
Ein wichtiger Punkt: Als wir mit Dampfmaschinen und Kohle anfingen, ging es ganz schoen drecking zu. Schlimm fuer unsere Lungen, schlimm fuer die Umwelt. Aber wir dachten damals: Wow, endlich Fortschritt, her mit den Mitteln gegen Tuberkulose, in Massenproduktion gefertigt, her mit den Kuechenutensilien und Kleidern, massenhaft produziert und guenstig. 

Natuerlich haetten die Englaender des 18.Jhr. gerne einen glaenzenden Hybridwagen gefahren, der leise summt und keine Abgase produziert...aber wie denn bitte????

Man musste natuerlich Grundlagen schaffen, bevor man immer und immer resourcenschonender operieren konnte. Und denkt mal weiter: diese Entwicklung ist noch LANGE nicht vorbei, wenn wir dem Kapitalismus nur wirklich eine Chance geben. Irgendwann werden wir noch resourcenschonender noch mehr Menschen ernaehren koennen. Durch die staedtischen Ballungsraeume kann sich in die Natur in den (NICHT-Subventionierenden) Industrienationen endlich wieder ausbreiten und regenerieren - klar, als wir noch Agrarkulturen waren haben wir alles abgeholzt, aber wenn wir keine GRUENEN waehlen wuerden, wuerden wir auf dem Niveau nicht stehen bleiben (oder wieder darauf zurueckfallen). Ihr muesst jetzt nur mal einen Moment euch vom Computer zuruecklehnen und im Zimmer umschauen. Jedes Ding das ihr seht, zeigt euch in Wahrheit diese einzigartige Erfolgsgeschichte des Kapitalismus...der persoenlichen Freiheit von Menschen selbstbestimmt mit Ihrem Geld machen zu koennen, was sie moechten. Ohne Unterdrueckung durch ein korruptes System.

&lt;blockquote&gt;
hohe Gewinne aus Spekulationen,
&lt;/blockquote&gt;
Gar kein schweres Thema: Was waere denn, wenn DU diese Gewinne machen wuerdest? Ich denke mal, das ist einfach nur die beliebte deutsche Neidfrage. In der Tat, das Oel der Maerkte ist das Kapital. Und im Zeitalter (dank Kapitalismus!) von Internet und Online Broker Portalen kann jetzt jeder Erdenbuerger Kapitalist werden und sein Kapital an den Boersenmaerkten vermehren / verlieren, wenn er denn so ein hohes RISIKO eingehen will. Und das sagt schon alles: der Spekulant setzt sich einem extrem hohen Risiko aus, dafuer kriegt er dann auch ein extrem hohe Belohnung. So funktioniert der freie Markt. Der Unternehmer riskiert und gewinnt mehr, als der Arbeitnehmer mit seinem Job, der regelmaessig am Monatsende sein Geld auf dem Konto hat.
Bitte nicht von der billigen Neidkultur anstecken lassen.

&lt;/blockquote&gt;
die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern 
&lt;blockquote&gt;
Wie gesagt, leider gibt es keinen Kapitalismus ohne Staat...denke dir bitte einen Moment all die Subventionen weg, die der Staat eingefuehrt hat, weil der planwirtschaftlich denkt, er wuesste was besser fuer die Leute ist...wir haetten sicher viel viel weniger Bauern, und nur in etwa das, was zum Essen gebraucht wird (Angebot und Nachfrage sorgen fuer ein effizientes Erwirtschaften). Durch die Subventionen werden Milchseen und Butterberge produziert, die keiner braucht! Habe eine zeitlang in Oesterreich gelebt. Da haben die Bauern Mais angebaut um den zur Erntezeit zu verbrennen. Gab mehr Geld fuer kaputte Ernten als fuer verkaufte. Das ist Exzess und ich meine, wenn du genau schaust, entsteht der fast immer nur dann, wenn sich der Staat einmischt.

Dadurch das fuer den Kapitalisten sein Kapital auf dem Spiel steht geht er damit im Normalfall sehr sehr sorgsam um. So, und jetzt verabschiede ich mich von meinem kapitalistischen PC uebers Kapitalistische Internet und sage dem sozialistischen Deutschland: Gute Nacht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Zigarrenraucher:</p>
<p>Bin ja kein Kapitalismusexperte, aber hier mal ein Versuch:</p>
<blockquote><p>
Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab.
</p></blockquote>
<p>Es gibt ja durchaus das berechtigte Argument, dass wir ueberhaupt nicht wissen koennen, wie ein komplett freier Markt wirken wuerde, denn den hat es, wie den Sozialismus, nie in Reinform gegeben. Immer waren die Staatstraeger daran interessiert ihre Wurstfinger hineinzuhalten und mittels Steuern und Auflagen nett das Geld abzugreifen .</p>
<p>Sei dem wie dem sei:</p>
<blockquote><p>
Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh,
</p></blockquote>
<p>Wir duerfen nicht vergessen, dass wir bereits 200 Jahre extremes zivilisatorisches Wachstum und Entwicklung hinter uns haben. Unter anderem haben die kapitalistischen Errungenschaften in der Medizin zu einer unglaublichen Rettung der Bevoelkerung vor Hunger, Seuchen und Krankheiten gefuehrt. Leider wurden die Aufklaerung und der Humanismus von dieser Entwicklung etwas abgekoppelt und wir essen immer noch Fleisch <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?f764e8" alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Die Versorgung einer solchen Bevoelkerungsmenge OHNE ein auf Angebot und Nachfrage moeglichst optimal (weil wirtschaftlich!) reagierendes System wuerde NOCH VIEL VIEL MEHR Tiere benoetigen um den Hunger zu stillen. Ich wuerde sogar annehmen, in einer reinen Agrargesellschaft waer das gar nicht mehr machbar 6 Mrd Menschen zu ernaehren. Wahrscheinlich haetten wir in den letzten 100 Jahren mehrere Millionen Menschen regelmaessig verhungern lassen muessen. Ich selber bin Vegetarier und das schoene ist, dass man sich im Kapitalismus selber aussuchen kann (die Freiheit hat) was man kauft und was man unterstuetzt. Solange Leute Tierfleisch essen wird brutal geschlachtet &#8211; das ist also, aus ethischer Warte betrachtet immer ein Exzess.</p>
<blockquote><p>
das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau,
</p></blockquote>
<p>Ein wichtiger Punkt: Als wir mit Dampfmaschinen und Kohle anfingen, ging es ganz schoen drecking zu. Schlimm fuer unsere Lungen, schlimm fuer die Umwelt. Aber wir dachten damals: Wow, endlich Fortschritt, her mit den Mitteln gegen Tuberkulose, in Massenproduktion gefertigt, her mit den Kuechenutensilien und Kleidern, massenhaft produziert und guenstig. </p>
<p>Natuerlich haetten die Englaender des 18.Jhr. gerne einen glaenzenden Hybridwagen gefahren, der leise summt und keine Abgase produziert&#8230;aber wie denn bitte????</p>
<p>Man musste natuerlich Grundlagen schaffen, bevor man immer und immer resourcenschonender operieren konnte. Und denkt mal weiter: diese Entwicklung ist noch LANGE nicht vorbei, wenn wir dem Kapitalismus nur wirklich eine Chance geben. Irgendwann werden wir noch resourcenschonender noch mehr Menschen ernaehren koennen. Durch die staedtischen Ballungsraeume kann sich in die Natur in den (NICHT-Subventionierenden) Industrienationen endlich wieder ausbreiten und regenerieren &#8211; klar, als wir noch Agrarkulturen waren haben wir alles abgeholzt, aber wenn wir keine GRUENEN waehlen wuerden, wuerden wir auf dem Niveau nicht stehen bleiben (oder wieder darauf zurueckfallen). Ihr muesst jetzt nur mal einen Moment euch vom Computer zuruecklehnen und im Zimmer umschauen. Jedes Ding das ihr seht, zeigt euch in Wahrheit diese einzigartige Erfolgsgeschichte des Kapitalismus&#8230;der persoenlichen Freiheit von Menschen selbstbestimmt mit Ihrem Geld machen zu koennen, was sie moechten. Ohne Unterdrueckung durch ein korruptes System.</p>
<blockquote><p>
hohe Gewinne aus Spekulationen,
</p></blockquote>
<p>Gar kein schweres Thema: Was waere denn, wenn DU diese Gewinne machen wuerdest? Ich denke mal, das ist einfach nur die beliebte deutsche Neidfrage. In der Tat, das Oel der Maerkte ist das Kapital. Und im Zeitalter (dank Kapitalismus!) von Internet und Online Broker Portalen kann jetzt jeder Erdenbuerger Kapitalist werden und sein Kapital an den Boersenmaerkten vermehren / verlieren, wenn er denn so ein hohes RISIKO eingehen will. Und das sagt schon alles: der Spekulant setzt sich einem extrem hohen Risiko aus, dafuer kriegt er dann auch ein extrem hohe Belohnung. So funktioniert der freie Markt. Der Unternehmer riskiert und gewinnt mehr, als der Arbeitnehmer mit seinem Job, der regelmaessig am Monatsende sein Geld auf dem Konto hat.<br />
Bitte nicht von der billigen Neidkultur anstecken lassen.</p>
<p>die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern </p>
<blockquote><p>
Wie gesagt, leider gibt es keinen Kapitalismus ohne Staat&#8230;denke dir bitte einen Moment all die Subventionen weg, die der Staat eingefuehrt hat, weil der planwirtschaftlich denkt, er wuesste was besser fuer die Leute ist&#8230;wir haetten sicher viel viel weniger Bauern, und nur in etwa das, was zum Essen gebraucht wird (Angebot und Nachfrage sorgen fuer ein effizientes Erwirtschaften). Durch die Subventionen werden Milchseen und Butterberge produziert, die keiner braucht! Habe eine zeitlang in Oesterreich gelebt. Da haben die Bauern Mais angebaut um den zur Erntezeit zu verbrennen. Gab mehr Geld fuer kaputte Ernten als fuer verkaufte. Das ist Exzess und ich meine, wenn du genau schaust, entsteht der fast immer nur dann, wenn sich der Staat einmischt.</p>
<p>Dadurch das fuer den Kapitalisten sein Kapital auf dem Spiel steht geht er damit im Normalfall sehr sehr sorgsam um. So, und jetzt verabschiede ich mich von meinem kapitalistischen PC uebers Kapitalistische Internet und sage dem sozialistischen Deutschland: Gute Nacht!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pingpong</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232929</link>
		<dc:creator>Pingpong</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 11:52:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232929</guid>
		<description>@zigarrenraucher:

Alternativ zu Molots Anregung, sich mit Adam Smith zu befassen, möchte ich Ihnen zudem Herrn Milton Friedman empfehlen, für den Anfang &lt;b&gt;&quot;Kapitalismus und Freiheit&quot;&lt;/b&gt;, der auf Ihre Fragen und Zweifel bzgl. der Effizienz und auch der Menschlichkeit(!) des Kapitalismus einfache, dennoch überzeugende Antworten liefert:

http://www.amazon.de/Kapitalismus-Freiheit-Milton-Friedman/dp/3492239625

Insbesondere weist Friedman nach, dass eine freiheitliche Demokratie einer freien Marktwirtschaft unbedingt bedarf und ohne einen freien Markt nicht denkbar ist.

Ist übrigens ein kleines Büchlein und schnell an 2 Nachmittagen durchgelesen. :)


&lt;b&gt;Free To Choose&lt;/b&gt;

Und wenn Sie keine Lust haben zu lesen, aber der englischen Sprache mächtig sind, dann ist ja vielleicht seine bekannte TV-Serie &lt;b&gt;&quot;Free To Choose&quot;&lt;/b&gt; eine angenehme Alternative:

http://www.ideachannel.tv/

Kann die vorgenannte unterhaltsame TV-Serie inkl. der sich stets anschliessenden Diskussion, in der Kritiker Friedman wichtige Fragen stellen, übrigens jedem nur wärmstens ans Herz legen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zigarrenraucher:</p>
<p>Alternativ zu Molots Anregung, sich mit Adam Smith zu befassen, möchte ich Ihnen zudem Herrn Milton Friedman empfehlen, für den Anfang <b>&#8220;Kapitalismus und Freiheit&#8221;</b>, der auf Ihre Fragen und Zweifel bzgl. der Effizienz und auch der Menschlichkeit(!) des Kapitalismus einfache, dennoch überzeugende Antworten liefert:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Kapitalismus-Freiheit-Milton-Friedman/dp/3492239625" rel="nofollow">http://www.amazon.de/Kapitalismus-Freiheit-Milton-Friedman/dp/3492239625</a></p>
<p>Insbesondere weist Friedman nach, dass eine freiheitliche Demokratie einer freien Marktwirtschaft unbedingt bedarf und ohne einen freien Markt nicht denkbar ist.</p>
<p>Ist übrigens ein kleines Büchlein und schnell an 2 Nachmittagen durchgelesen. <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?f764e8" alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><b>Free To Choose</b></p>
<p>Und wenn Sie keine Lust haben zu lesen, aber der englischen Sprache mächtig sind, dann ist ja vielleicht seine bekannte TV-Serie <b>&#8220;Free To Choose&#8221;</b> eine angenehme Alternative:</p>
<p><a href="http://www.ideachannel.tv/" rel="nofollow">http://www.ideachannel.tv/</a></p>
<p>Kann die vorgenannte unterhaltsame TV-Serie inkl. der sich stets anschliessenden Diskussion, in der Kritiker Friedman wichtige Fragen stellen, übrigens jedem nur wärmstens ans Herz legen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas79</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232896</link>
		<dc:creator>Thomas79</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 11:33:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232896</guid>
		<description>@Zigarrenraucher

OK, prima, Deinem Beitrag stimme ich völlig zu. Wenn&#039;s Dich beruhigt: Ich kenne weder bei Großkanzleien, noch bei Unternehmensberatungen, noch bei Investmentagenturen jeglicher Provenienz jemanden, der ein rein kapitalistisches &lt;i&gt;Gesellschaftssystem&lt;/i&gt; befürwortet. Daß das nicht funktionieren würde, sollte klar sein; wer reinen Kapitalismus ohne staatliche Regulierungen fordert, ist m.E. verblendet. 

Wie &lt;i&gt;weit&lt;/i&gt; man staatliche Regulierungen und Eingriffe gehen lassen will, ist eine andere Frage; das kann man sicherlich nur für den Einzelfall diskutieren. Es gibt z.B. sicherlich Menschen, denen das Schlachtvieh gleichgültig ist, solange sie billiges Schnitzel haben. Aber dafür sind ja demokratische Wahlen da.

Erfreulich übrigens, daß man hier manchmal auch ruhig, rational und ohne persönliche Angriffe diskutieren kann :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Zigarrenraucher</p>
<p>OK, prima, Deinem Beitrag stimme ich völlig zu. Wenn&#8217;s Dich beruhigt: Ich kenne weder bei Großkanzleien, noch bei Unternehmensberatungen, noch bei Investmentagenturen jeglicher Provenienz jemanden, der ein rein kapitalistisches <i>Gesellschaftssystem</i> befürwortet. Daß das nicht funktionieren würde, sollte klar sein; wer reinen Kapitalismus ohne staatliche Regulierungen fordert, ist m.E. verblendet. </p>
<p>Wie <i>weit</i> man staatliche Regulierungen und Eingriffe gehen lassen will, ist eine andere Frage; das kann man sicherlich nur für den Einzelfall diskutieren. Es gibt z.B. sicherlich Menschen, denen das Schlachtvieh gleichgültig ist, solange sie billiges Schnitzel haben. Aber dafür sind ja demokratische Wahlen da.</p>
<p>Erfreulich übrigens, daß man hier manchmal auch ruhig, rational und ohne persönliche Angriffe diskutieren kann <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?f764e8" alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zigarrenraucher</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232868</link>
		<dc:creator>Zigarrenraucher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 11:13:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232868</guid>
		<description># 123 Thomas79

Planwirtschaft ist für mich keine Alternative, darüber müssen wir nicht diskutieren.
  Ich bin auch für größtmögliche Freiheit im Wirtschaften, aber wie schon erwähnt müssen solche Exzesse verhindert werden.

Und ich sehe noch immer nicht wie der Kapitalismus alleine das leisten kann. Deshalb bin ich für einen kontrollierten Kapitalismus, der da eingeschränkt wird wo er sich nicht selbst disziplinieren kann. Zu den Exzessen, damit meine ich z .B. das hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052,00.html

Es ist ein gutes Beispiel, weil es deutlich macht wie Kapitalismus funktioniert. 

Wenn es Menschen gibt, die aus ethischen Gründen sich weigern, derartig gräßliche Geschäfte zu unterstützen, tun es halt andere. 

Es finden sich immer amoralische Individuen die so ein Spiel unterstützen, die sich nur dafür interessieren, ob der Rubel da für sie rollt. Wie, auf welche Art das passiert und welche Scheußlichkeiten anderen dabei passieren, das ist ihnen egal. 

Und das freie Walten der Marktkräfte alleine kann da keinen Riegel vorschieben. 

Und hier bitte ich die Kapitalismusbefürworter einmal mir zu erklären wie das gehen soll. (Das Beispiel steht nur stellvertretend für viele andere Auswüchse des Kapitalismus)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p># 123 Thomas79</p>
<p>Planwirtschaft ist für mich keine Alternative, darüber müssen wir nicht diskutieren.<br />
  Ich bin auch für größtmögliche Freiheit im Wirtschaften, aber wie schon erwähnt müssen solche Exzesse verhindert werden.</p>
<p>Und ich sehe noch immer nicht wie der Kapitalismus alleine das leisten kann. Deshalb bin ich für einen kontrollierten Kapitalismus, der da eingeschränkt wird wo er sich nicht selbst disziplinieren kann. Zu den Exzessen, damit meine ich z .B. das hier:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052,00.html</a></p>
<p>Es ist ein gutes Beispiel, weil es deutlich macht wie Kapitalismus funktioniert. </p>
<p>Wenn es Menschen gibt, die aus ethischen Gründen sich weigern, derartig gräßliche Geschäfte zu unterstützen, tun es halt andere. </p>
<p>Es finden sich immer amoralische Individuen die so ein Spiel unterstützen, die sich nur dafür interessieren, ob der Rubel da für sie rollt. Wie, auf welche Art das passiert und welche Scheußlichkeiten anderen dabei passieren, das ist ihnen egal. </p>
<p>Und das freie Walten der Marktkräfte alleine kann da keinen Riegel vorschieben. </p>
<p>Und hier bitte ich die Kapitalismusbefürworter einmal mir zu erklären wie das gehen soll. (Das Beispiel steht nur stellvertretend für viele andere Auswüchse des Kapitalismus)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lausbub</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232857</link>
		<dc:creator>Lausbub</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:51:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232857</guid>
		<description>Honneckers Erben reiben sich verdutzt die Augen.
Was sie 50 Jahre mit Mord, Lüge, Diebstahl und Hetze nicht erreicht haben, fällt Ihnen nun von ganz alleine in den Schoss. Der Deutsche ist im Grunde genommen strunzdämlich und wer das öffentlich ausspricht, erntet wütendes Aufgeheule. Jeder hat die Regierung, die er verdient. Ich freue mich schon auf das Gelaber, wenn es dann heißt, das haben wir alle nicht gewußt, das haben wir nicht so gewollt. Kennen wir doch schon alles. War das nun pol. korrekt und kann so bleiben oder muss
das weg?.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Honneckers Erben reiben sich verdutzt die Augen.<br />
Was sie 50 Jahre mit Mord, Lüge, Diebstahl und Hetze nicht erreicht haben, fällt Ihnen nun von ganz alleine in den Schoss. Der Deutsche ist im Grunde genommen strunzdämlich und wer das öffentlich ausspricht, erntet wütendes Aufgeheule. Jeder hat die Regierung, die er verdient. Ich freue mich schon auf das Gelaber, wenn es dann heißt, das haben wir alle nicht gewußt, das haben wir nicht so gewollt. Kennen wir doch schon alles. War das nun pol. korrekt und kann so bleiben oder muss<br />
das weg?.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas79</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232853</link>
		<dc:creator>Thomas79</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:46:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232853</guid>
		<description>@115, Novalis78:
Juchhu, ich bin nicht der einzige, der EvS kennt! Wenn man den gelesen hat, hat man doch für das RAF-Pack nichts mehr als Verachtung über, nicht wahr?

@116, Zigarrenraucher:
Also, von reinem Kapitalismus spricht doch allein David Friedman. Reiner Kapitalismus als Gesellschaftsform wäre schlicht Anarchie und Faustrecht, die kann niemand wollen. 
Wenn ich (und ich denke, die meisten anderen auch) vom K sprechen, meinen wir doch ein Wirtschaftssystem, als Gegenstück zur &lt;i&gt;Planwirtschaft&lt;/i&gt; (PW), nicht zum Sozialismus. Und da ist der Kapitalismus einfach himmelweit überlegen. 
Wenn ich mal Deinen Nick aufgreifen darf: 
1. Organisatorisch: In einem PW-System würde eine Kommission bestimmen, wer wieviel Tabak anzupflanzen hat, welche Transportmittel wo zur Verfügung stehen, welche Anlagen zur Herstellung des Zigarren bereitgestellt werden, welche Verkaufsstellen bestehen et c. Daß das nicht funktionieren kann, sollte klar sein, und hat sich auch in den PW-Ökonomien gezeigt. Dort blühte doch der Schwarz&lt;b&gt;handel&lt;/b&gt; auch in staatlichen Betrieben. Tausend Schrauben gegen fünf Dachlatten, weil der eine Betrieb diese hatte, und der andere jene, weil die Plankommission keine hellseherischen Kräfte hatte.
Und das war in der relativ einfachen Ökonomie der sozialistischen Länder. Wie sollte das heute mit hochkomplexen elektronischen Geräten funktionieren?

2. Motivation: Der Mensch ist, Gottlob, keine Ameise. Wer für sich selbst arbeitet, arbeitet besser und sorgfältiger, als wer für &quot;den Staat&quot; arbeitet. Die Eltern meiner Freundin haben mir erzählt, wie&#039;s vor der Wende in Moskau war: Du hattest die staatlichen Märkte, auf denen du z.B. Tomaten günstig kaufen konntest; wenn diese nicht wegen Lustlosigkeit eingegangen waren und daher gar nicht zur Verfügung standen, waren sie klein und verschrumpelt. Dann aber auch Privatmärkte, in denen Du zu hohen Preisen hervorragende Qualität erstehen konntest.

Zum Abholzen von Tropenwäldern: Bitterfeld etc. Da bestehen zwischen PW und K keine großen Unterschiede.
&lt;blockquote&gt;den Handel mit Schlachtvieh&lt;/blockquote&gt; ?
&lt;blockquote&gt;massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern Das ist eine Sache, die Du in PW-Systemen viel stärker hast, als in kapitalistischen. Hier steht jeder Hersteller selbst in der Verantwortung, Angebot und Nachfrage abzuschätzen. Dort war eine Kommission verantwortlich. Daß dieser die Abschätzung für jedes Gut häufiger mißlungen ist, bedarf doch eigentlich keiner Erklärung. Weil&#039;s im PW-System eben an den meisten Dingen mangelte, wurde eher zuwenig als zuviel produziert.
Und die Gewinne aus Spekulationen: Das ist eine ganz langen und schwierige Frage. Letztlich sind Spekulanten das Öl im Getriebe der Weltwirtschaft, die dafür sorgen, daß alles dort ist, wo es hingehört. Unterhalt Dich mal mir Mitarbeitern von Hedge Fonds, die können das besser erklären als ich. 

Re Merkantilismus (#100, Ulrich): Nun ist allerdings ein Laib Brot, den es unterm Ludwig gab, ein Produkt, daß doch etwas weniger Kooperation benötigt als z.B. ein iPhone, ein Mercedes, oder so ungefähr jedes Teil Deiner Wohnzimmereinrichtung. Merkantilismus war für das einfache Wirtschaftssystem damals, das sich langsam über die Subsistenzwirtschaft hinausentwickelte, zweckmäßig, ist dann aber mit gutem Grund abgelöst worden. Im übrigen funktionierte damals auch ein absolutistisches zentralistisches Herrschaftssystem und die katholische Staatsreligion prima, was ja kein Grund ist, diese wieder einzuführen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@115, Novalis78:<br />
Juchhu, ich bin nicht der einzige, der EvS kennt! Wenn man den gelesen hat, hat man doch für das RAF-Pack nichts mehr als Verachtung über, nicht wahr?</p>
<p>@116, Zigarrenraucher:<br />
Also, von reinem Kapitalismus spricht doch allein David Friedman. Reiner Kapitalismus als Gesellschaftsform wäre schlicht Anarchie und Faustrecht, die kann niemand wollen.<br />
Wenn ich (und ich denke, die meisten anderen auch) vom K sprechen, meinen wir doch ein Wirtschaftssystem, als Gegenstück zur <i>Planwirtschaft</i> (PW), nicht zum Sozialismus. Und da ist der Kapitalismus einfach himmelweit überlegen.<br />
Wenn ich mal Deinen Nick aufgreifen darf:<br />
1. Organisatorisch: In einem PW-System würde eine Kommission bestimmen, wer wieviel Tabak anzupflanzen hat, welche Transportmittel wo zur Verfügung stehen, welche Anlagen zur Herstellung des Zigarren bereitgestellt werden, welche Verkaufsstellen bestehen et c. Daß das nicht funktionieren kann, sollte klar sein, und hat sich auch in den PW-Ökonomien gezeigt. Dort blühte doch der Schwarz<b>handel</b> auch in staatlichen Betrieben. Tausend Schrauben gegen fünf Dachlatten, weil der eine Betrieb diese hatte, und der andere jene, weil die Plankommission keine hellseherischen Kräfte hatte.<br />
Und das war in der relativ einfachen Ökonomie der sozialistischen Länder. Wie sollte das heute mit hochkomplexen elektronischen Geräten funktionieren?</p>
<p>2. Motivation: Der Mensch ist, Gottlob, keine Ameise. Wer für sich selbst arbeitet, arbeitet besser und sorgfältiger, als wer für &#8220;den Staat&#8221; arbeitet. Die Eltern meiner Freundin haben mir erzählt, wie&#8217;s vor der Wende in Moskau war: Du hattest die staatlichen Märkte, auf denen du z.B. Tomaten günstig kaufen konntest; wenn diese nicht wegen Lustlosigkeit eingegangen waren und daher gar nicht zur Verfügung standen, waren sie klein und verschrumpelt. Dann aber auch Privatmärkte, in denen Du zu hohen Preisen hervorragende Qualität erstehen konntest.</p>
<p>Zum Abholzen von Tropenwäldern: Bitterfeld etc. Da bestehen zwischen PW und K keine großen Unterschiede.</p>
<blockquote><p>den Handel mit Schlachtvieh</p></blockquote>
<p> ?</p>
<blockquote><p>massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern Das ist eine Sache, die Du in PW-Systemen viel stärker hast, als in kapitalistischen. Hier steht jeder Hersteller selbst in der Verantwortung, Angebot und Nachfrage abzuschätzen. Dort war eine Kommission verantwortlich. Daß dieser die Abschätzung für jedes Gut häufiger mißlungen ist, bedarf doch eigentlich keiner Erklärung. Weil&#8217;s im PW-System eben an den meisten Dingen mangelte, wurde eher zuwenig als zuviel produziert.<br />
Und die Gewinne aus Spekulationen: Das ist eine ganz langen und schwierige Frage. Letztlich sind Spekulanten das Öl im Getriebe der Weltwirtschaft, die dafür sorgen, daß alles dort ist, wo es hingehört. Unterhalt Dich mal mir Mitarbeitern von Hedge Fonds, die können das besser erklären als ich. </p>
<p>Re Merkantilismus (#100, Ulrich): Nun ist allerdings ein Laib Brot, den es unterm Ludwig gab, ein Produkt, daß doch etwas weniger Kooperation benötigt als z.B. ein iPhone, ein Mercedes, oder so ungefähr jedes Teil Deiner Wohnzimmereinrichtung. Merkantilismus war für das einfache Wirtschaftssystem damals, das sich langsam über die Subsistenzwirtschaft hinausentwickelte, zweckmäßig, ist dann aber mit gutem Grund abgelöst worden. Im übrigen funktionierte damals auch ein absolutistisches zentralistisches Herrschaftssystem und die katholische Staatsreligion prima, was ja kein Grund ist, diese wieder einzuführen <img src="http://pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif?f764e8" alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zigarrenraucher</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232842</link>
		<dc:creator>Zigarrenraucher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:36:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232842</guid>
		<description># 121  Alemanne55

Die Bundeswehr und die Wehrmacht in Bezug auf Kriegserfahrungen zu vergleichen funktioniert nicht.

Ich kann nicht verstehen wie man sich darüber freuen kann wenn man Gefühle von Kriegsteilnehmern oder älteren Leuten verletzt hat. Denn darum ging es ja augenscheinlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p># 121  Alemanne55</p>
<p>Die Bundeswehr und die Wehrmacht in Bezug auf Kriegserfahrungen zu vergleichen funktioniert nicht.</p>
<p>Ich kann nicht verstehen wie man sich darüber freuen kann wenn man Gefühle von Kriegsteilnehmern oder älteren Leuten verletzt hat. Denn darum ging es ja augenscheinlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alemanne55</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232693</link>
		<dc:creator>Alemanne55</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 08:46:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232693</guid>
		<description>#11 Northface

Richtige Einstellung.

#13 ismir_schlecht

Sehr schlagfertig. Habe schallend gelacht.

Die meisten älteren Menschen behaupten immer und immer wieder:&quot;Früher war alles besser&quot;! Egal ob der Mensch früher bis zum Hals in der Sch...se stand oder nicht. Meine Wenigkeit wurde Mitte der 50er in die Welt gesetzt. Obwohl die Generation vor mir den 2. Weltkrieg aber so was von verloren hatten und Deutschland in Schutt und Asche lag behaupteten die Meisten, dass früher alles besser war. Schon damals stutzte ich des öfteren ein- bis achtmal. Als ich dann meinen Wehrdienst ableistete hörte ich immer wieder von denselben älteren Menschen, aber die Wehrmacht war besser. Das ging so lange bis ich einmal antwortete:&quot;Die Bundeswehr hat im Gegensatz zur Wehrmacht noch keinen Krieg verloren&quot;! Nach 10 Minuten hatten sie mich verstanden und ich wurde niedergebrüllt. War das ein Spaß für mich, wie die sich geärgert hatten. Und so ist das mit der ehemaligen DDR heute. Diese wird mithilfe der westdeutschen Linke verklärt. In Berlin hat man die Originalmauer und die Grenzbefestigungen abgerissen und anschließend für Touristen nachgebaut. Beim Nachbau hat man aber bewußt so einige Sachen weggelassen, wie z.B. den Minengürtel (Personenminen)und die Selbstschußanlagen. Auch der Hundelaufgraben fehlt. Der Nachbau der Mauer sieht damit so menschlich aus. Bei der PDS (SED) tickte ja schon die biologische Uhr. Diese Partei wäre mit Sicherheit ausgestorben. Nur durch den Verrat eines Lafontaines kommt diese jetzt in die westdeutschen Landtage. Dadurch haben wir es jetzt mit zwei Phänomenen zu tun. Erstens, die o.g. Verklärung der Geschichte und zweitens, der Verrat von Lafontaine und die damit verbundene Salonfähigmachung der ehemaligen SED und der westdeutschen Kommunisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#11 Northface</p>
<p>Richtige Einstellung.</p>
<p>#13 ismir_schlecht</p>
<p>Sehr schlagfertig. Habe schallend gelacht.</p>
<p>Die meisten älteren Menschen behaupten immer und immer wieder:&#8221;Früher war alles besser&#8221;! Egal ob der Mensch früher bis zum Hals in der Sch&#8230;se stand oder nicht. Meine Wenigkeit wurde Mitte der 50er in die Welt gesetzt. Obwohl die Generation vor mir den 2. Weltkrieg aber so was von verloren hatten und Deutschland in Schutt und Asche lag behaupteten die Meisten, dass früher alles besser war. Schon damals stutzte ich des öfteren ein- bis achtmal. Als ich dann meinen Wehrdienst ableistete hörte ich immer wieder von denselben älteren Menschen, aber die Wehrmacht war besser. Das ging so lange bis ich einmal antwortete:&#8221;Die Bundeswehr hat im Gegensatz zur Wehrmacht noch keinen Krieg verloren&#8221;! Nach 10 Minuten hatten sie mich verstanden und ich wurde niedergebrüllt. War das ein Spaß für mich, wie die sich geärgert hatten. Und so ist das mit der ehemaligen DDR heute. Diese wird mithilfe der westdeutschen Linke verklärt. In Berlin hat man die Originalmauer und die Grenzbefestigungen abgerissen und anschließend für Touristen nachgebaut. Beim Nachbau hat man aber bewußt so einige Sachen weggelassen, wie z.B. den Minengürtel (Personenminen)und die Selbstschußanlagen. Auch der Hundelaufgraben fehlt. Der Nachbau der Mauer sieht damit so menschlich aus. Bei der PDS (SED) tickte ja schon die biologische Uhr. Diese Partei wäre mit Sicherheit ausgestorben. Nur durch den Verrat eines Lafontaines kommt diese jetzt in die westdeutschen Landtage. Dadurch haben wir es jetzt mit zwei Phänomenen zu tun. Erstens, die o.g. Verklärung der Geschichte und zweitens, der Verrat von Lafontaine und die damit verbundene Salonfähigmachung der ehemaligen SED und der westdeutschen Kommunisten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Molot</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232671</link>
		<dc:creator>Molot</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 07:58:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232671</guid>
		<description>#73 Zigarrenraucher   (20. Feb 2008 20:44)
&lt;blockquote&gt;Das heißt nicht das Prekariat zu fördern, sondern die Begabten und Leistungswilligen.&lt;/blockquote&gt;
Die Begabten und Leistungswilligen sind genug gefördert, wenn man sie in Ruhe lässt und ihnen nicht dauernd Knüppel zwischen die Beine wirft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#73 Zigarrenraucher   (20. Feb 2008 20:44)</p>
<blockquote><p>Das heißt nicht das Prekariat zu fördern, sondern die Begabten und Leistungswilligen.</p></blockquote>
<p>Die Begabten und Leistungswilligen sind genug gefördert, wenn man sie in Ruhe lässt und ihnen nicht dauernd Knüppel zwischen die Beine wirft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: virOblationis</title>
		<link>http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/comment-page-1/#comment-232669</link>
		<dc:creator>virOblationis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 07:57:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pi-news.net/2008/02/vorwaerts-nimmer-rueckwaerts-immer/#comment-232669</guid>
		<description>zu #82 Ratio (21:05)  

Was immer man sonst über Nietzsche sagen mag, er war jedenfalls ein glänzender Analytiker. Daß er in dem von Ihnen bereitgestellten Abschnitt über den Sozialismus dessen notwendig despotischen Charakter erkannt hat - und dies Jahrzehnte vor der Entstehung der Sowjetunion: Hut ab!

Tatsächlich muß der Sozialismus immer despotisch sein, weil er die Menschen gegen ihre Natur zur Gleichheit zwingen will; dies ist eben nur mit Gewalt anzugehen und wird letztendlich immer scheitern.

Nur was Nietzsche über Platon schreibt, ist nicht gerecht, denn Platon entwirft seinen Idealstaat gerade auf Grund der Ungleichheit der Menschen, die sie zu jeweils verschiedenen Tätigkeiten befähigt: Die (platonischen) Philosophen sollen herrschen, die Tapferen einen Kriegerstand bilden und die übrigen widmen sich Handel, Handwerk und Landwirtschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu #82 Ratio (21:05)  </p>
<p>Was immer man sonst über Nietzsche sagen mag, er war jedenfalls ein glänzender Analytiker. Daß er in dem von Ihnen bereitgestellten Abschnitt über den Sozialismus dessen notwendig despotischen Charakter erkannt hat &#8211; und dies Jahrzehnte vor der Entstehung der Sowjetunion: Hut ab!</p>
<p>Tatsächlich muß der Sozialismus immer despotisch sein, weil er die Menschen gegen ihre Natur zur Gleichheit zwingen will; dies ist eben nur mit Gewalt anzugehen und wird letztendlich immer scheitern.</p>
<p>Nur was Nietzsche über Platon schreibt, ist nicht gerecht, denn Platon entwirft seinen Idealstaat gerade auf Grund der Ungleichheit der Menschen, die sie zu jeweils verschiedenen Tätigkeiten befähigt: Die (platonischen) Philosophen sollen herrschen, die Tapferen einen Kriegerstand bilden und die übrigen widmen sich Handel, Handwerk und Landwirtschaft.</p>
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	</item>
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