clown_200.jpgNoch vor Veröffentlichung des Verfassungsschutzberichtes 2007, der im Mai offiziell vorgestellt wird, wurde bekannt, dass die Behörde ein Anwachsen des Linksextremismus in Deutschland beobachtet. Unter den 30.800 Linksextremisten befinden sich Mitglieder militanter Gruppen innerhalb der Partei „Die Linke“, die in Hessen und Hamburg jetzt auch in westdeutsche Landesparlamente einzieht.

Bei den Rechtsextremen ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Republikaner werden nicht mehr als rechtsextrem eingestuft. Die Gruppe Pro-Deutschland erwirkte kürzlich ihre Streichung aus dem Verfassungsschutzbericht 2005 vor dem Hamburger Landgericht. Das Gericht sah keine Hinweise auf rechtsextremistische Bestrebungen.

Der Focus berichtet:

Insgesamt registrierten die Staatsschützer laut FOCUS im vergangenen Jahr 30 800 Linksextremisten, etwa 100 mehr als 2006. In der Rubrik „Marxisten-Leninisten und andere revolutionäre Marxisten“ führt der Verfassungsschutz 24 800 Personen, die in 41 Gruppen organisiert sind. Darunter fallen die „Kommunistische Plattform“ sowie weitere extremistische Gruppen innerhalb der Partei Die Linke.

Im Bereich Rechtsextremismus konstatiert der Verfassungsschutz laut FOCUS eine leichte Abnahme der Gewaltbereiten auf 10 000. Die Zahl der Rechtsextremisten insgesamt sank im vergangenen Jahr um 5600 auf nunmehr 33 000. Hauptursache des Rückgangs: Die Mitgliederzahlen der Republikaner (REP) werden für 2007 nicht mehr ausgewiesen, da den Sicherheitsbehörden „keine hinreichend gewichtigen Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ vorliegen. 2006 wurden den Republikanern noch 6000 Mitglieder zugerechnet.

(Spürnasen: Oswald, Kowski, Terminator)

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73 KOMMENTARE

  1. Keine erfreulichen Nachrichten für Linksgrün und co. Der Kampf gegen Rechts ist entgegen aller Erwartungen „erfolgreich“ und man sieht die Möglichkeit, von den wirklichen Problemen im Land abzulenken schwinden.

  2. Wachsende Gefahr durch Linksextreme

    Didi Nähers Hassblog ist wohl das beste Beispiel für diese Tatsache. Es war amüsant beim Didi mal ein bissl herum zu blättern aber ich weiss jetzt genug. Dieser Didi unterscheidet sich nicht von den anderen Didis dieser Welt die sich darüber ärgern dass die Leute das tun was sie wollen und nicht das was die Didis sagen.

    Man trifft die Didis am härtesten wenn man sie ignoriert und genau das werde ich ab jetzt tun.

  3. #2 Linkenscheuche

    Du sollst doch angeblich bald Post bekommen von der PK Seite, wenn ich das richtig verfolgt habe?

    Erinnert mich alles an die Partei „die Linke“. Alles, was rechtskonservativ ist, wird verklagt. Aber „die Linke“ kennt es nicht anders. Verfolgung von Staatsseite war im Arbeiter-und Bauernparadies üblich.

    Didi Nähers Blog finde ich persönlich amüsant. Weil er scheinbar persönliche Probleme mit Stefan Herre hat, veranstaltet er so eine Art Privatfeldzug. Schade, das er so gut wie nie auf die inhalte von PI eingeht, denn dann könnte man den Linksblog auch ernst nehmen.

    Schön ist auch der PK Kommentarbereich. Gefühlte 90% schreiben die admins;-) Das sich die admins nicht blöd vorkommen…..

    Ist PK eigentlich auch im Verfassungsschutzbericht? Das wäre meine „kleine Anfrage“.

  4. …aber is ja kein Problem, nur die Rechten sind eine Gefahr in Deutschland…
    Linksextreme gibts garnicht oder wenn dann sind das nur Bürger die enttäuscht von der Politik sind, weil sie mal ein bischen Eigenverantwortung tragen sollen. Legt sich alles wieder solange wir Rechtsextremismus als DIE Gefahr darstellen.

    Das bringt mich zu der Frage warum sieht das die Mehrheit nicht so? Manipulation durch Medien ? Wahrscheinlich. Dann frage ich mich: was haben die Medien eigentlich davon?

  5. Beides Zahen die mich erschrecken, man sollte das Ganze einfach nennen: Gewaltbereite politisch Motivierte. Ob links oder rechts sollte egal sein, beides Deppen

  6. Ach was, Linksextrem. Die meisten Linksextremen sind Analphabeten.

    In Schulungen betet ihnen der Agitator Schlagworte vor und die lernen sie dann auswendig.

    Die meisten kennen doch nicht mal das kommunistische Manifest und die, die es gelesen haben, verstehen es nicht richtig.

    Wenn Marx meinetwegen von der Überwindung des Kapitalismus spricht, dann meint er nicht dessen Abschaffung, sondern irgend etwas anderes. Und wenn die Linke losgeht, und Autos von Konzernen anzündet, dann hat sie das mit der Enteignung der Enteigner nur nicht kapiert.

    Und wenn die Pfeifen sich vom Wehrdienst freistellen lassen, wegen Gutmenschentums, dann haben sie Lenins Aufforderung, das Waffenhandwerk zu erlernen, weil es beim bewaffneten Umsturz nützt, nicht verstanden.

    Ausserdem brechen von LINKEN geschleuderte Gehwegplatten keine Knochen und der Inhalt von Molotowcoktails verbrennt auch nicht wirklich. Wenn ein LINKER so etwas schmeisst, auf Polizei oder NICHTLINKE, dann verwandelt sich die geschleuderte Gehwegplatte in ein Daunenkissen und der Molotowcoktail wird im Fluge zum Quietschentchen.

    Nein, von LINKs geht keine Gefahr für die Demokratie und das Eigentum aus, würden denn sonst die anderen Parteien nicht dagegen ankämpfen? Und warum fällt Claudia Roth immer sofort Pol Pot ein? Weil der es verstanden hat, Stadtbewohnern das gesunde Landleben näher zu bringen. Auch ein LINKER. So wie Stalin, Mao und Kim Yong Dings, denen die LINKE nacheifert. Nein LINKS ist harmlos.

  7. Natürlich sind gewaltbereite Gruppen (muslimische Herrenrasse, Linksextreme, Rechtsextreme) eine Bedrohung für die Demokratie. War in der Weimarer Republik genauso.
    Die größte Gefahr geht aber von den Leuten aus, die glauben nichts mehr verändern zu können. Leute, die nicht mehr wählen gehen, Leute, die ihre Meinung nicht mehr sagen.
    Die Extremen bekommen ihre Leute an die Urnen und auf die Strasse, die „Mitte“ schafft dies nicht mehr. Auch das war in der Weimarer Republik so!

  8. #7 meinereiner

    korrekt. wenn aber nichts mehr da ist im berliner narrenhaus, was man noch wählen könnte?

  9. @ #6 D.N. Reb

    Stalin, Mao und Kim Yong Dings

    In dieser Liste sollte auch ein Hitler nicht fehlen: der Führer einer sozialistischen Arbeiterpartei

    Er hat sich zwar mit Stalin nicht besonders gut verstanden, aber Sozialisten waren beide.

  10. @#9 Denker

    Leider wirfst Du da etwas durcheinander. LINKE, in ihrem Selbstverständnis, sehen zu Hitler keine Schnittmengen, im Gegenteil. Wenn das so wäre, müsste sich die sogenannte ANTIFA unaufhörlich selber verkloppen. Das wäre zwar zu begrüssen, wird aber nicht sein. Hitler war böse während Stalin nur nicht verstanden hat, wie Sozialismus errichtet wird. Deshalb dürfen LINKE es ja auch immer wieder probieren. Sobald ein Experiment gescheitert ist und die Leichen in der Biotonne sind, stellen die sich fröhlich hin und verkünden, das nächste Mal klappt es ganz bestimmt.

  11. Aktuell: Statt SELBSTSCHUTZ und zielführenden Umgang mit Schlagstock lernen junge Polizeibeamte „Deeskalation“ vom Polizeipsychologen. Wer schützt unsere Polizeibeamten? Desinformation: „Wortgefechte“ …

    » Freising (ddp-bay). Rund 30 Jugendliche aus der Punk-Szene haben sich im oberbayerischen Freising Wortgefechte und Rangeleien mit der Polizei geliefert. Einer von ihnen sprang gestern Abend einem Beamten in den Rücken, als dieser einen anderen Gewalttäter gerade fesseln wollte. Nun wird den Angaben der Polizei von heute zufolge gegen sechs Punker im Alter zwischen 17 und 20 Jahren ermittelt – unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Gefangenenbefreiung und Landfriedensbruchs. Einem Beamten wurde bei dem Einsatz ein Finger gebrochen.

    Die Polizei war vom Sicherheitsdienst der Bahn um Unterstützung gebeten worden, weil die Punker-Gruppe am Freisinger Bahnhof Ärger gemacht hatte. Ursache soll eine Auseinandersetzung mit anderen Jugendlichen gewesen sein. Während der Aufnahme der Personalien der Beteiligten wurden dann den Angaben zufolge einige der Punker immer aggressiver.

    24.02.2008 SR «

    http://www.e110.de

  12. #3 Sauerlaender (25. Feb 2008 06:08)
    #2 Linkenscheuche

    Man sollte den Blog PK nicht unterschätzen. Die haben immerhin einen Mitgliederzuwachs von 100% zu verzeichen.

    Mitlerweile haben sie tgl. im Schnitt 4 Besucher auf ihrer Seite. Wenn dieser Blog in diesem Tempo weiterwächst ist er schon 2098
    so groß wie PI. 🙂

  13. Die Nationalsozialisten die sind so doof! Die bräuchten nur erklären, dass Hitler nicht der richtige Weg war, das nächste mal gibt es den demokratischen Nationalsozialismus, mehr Autobahnen und keine KZ, und schon würden ihnen alle Herzen zufliegen. Teilweise sagen sie ja genau dasselbe wie DIE LINKE. Sie verpacken es trotziger- und dummerweise nur falsch.

  14. dann verwandelt sich die geschleuderte Gehwegplatte in ein Daunenkissen und der Molotowcoktail wird im Fluge zum Quietschentchen.

    Ich hab so herrlich gelacht….und so laut.
    Auffallend war nur das ich hier in der IT-Weiterbildung der einzige von 30 Leuten war der in der arbeitsamen Stille laut loskrakelt hat.

    Danke für diesen Lacher. Jetzt habe (schon fast gezwungenermassen) die Möglichkeit andere über PI aufzuklären.

  15. “Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.”

    Ignazio Silone (1900-1978)

  16. @ #11 Philipp

    Erinnert mich an den Film:
    „Robocop 2“

    Reprogrammierung des gefürchteten Cops macht aus Robocop ein Kuscheltier das sogar bei einer Verfolgungsjagd die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit nicht überschreitet.

  17. Die Demoskopie zeigt ebenso ein „Ausfransen“ der Mitte zu den Rändern hin…

    Nur die Rechten kriegen es irgendwie nicht gebacken 😉

  18. wo ist die Liste mit den Öko-Faschisten und Islam-Faschisten?

    0,036% der Bevölkerung und immer so ein großes Tam Tam. Naja anscheinend ist es notwendig.

  19. Was machen wir jetzt bloss?

    Uns wurde jahrelang durch die verlogenen Politiker, vor allem von linke Seite und durch die noch mehr verlogenen MSM eingehämmert, dass die Gewalt von r e c h t s kommt und kommen muss.

    Und jetzt diese Volte, ich versteh die Welt nicht mehr!

  20. Schöner Kommentar aus der ZEIT, die Linke und ihre Schützlinge betreffend:

    http://kommentare.zeit.de/node/128759/110040/#comment-110040

    Mittlerweile ist es absolut unerträglich, wie eine scheinliberale Lumpenbourgeoisie sich erdreistet, die ewige Opferlitanei eines Teiles der türkischen Immigranten zu bestärken! Es gibt andere Migranten, zum Beispiel aus Vietnam, die im Bildungssystem hervorragende Ergebnisse erzielen! Mit solchen Artikeln legitimiert die „Zeit“ nur den bequemen Opferstatus! Bei der großen Koalition der Opferfetischisten (Linke SPD, Grüne, Sozialarbeitermafia, Teile der Migranten) handelt es sich um eine Art Wurmfortsatz der Exlinken/Exalternativen: Nachdem von den eigentlichen politischen Zielen nichts mehr übriggeblieben ist, inthronisiert man sich als Oberlehreravantgarde, die der Restbevölkerung und dem Bildungssystem fortlaufend latenten Rassismus bescheinigt! Im Geiste Jens Jessens!

  21. #10 D.N. Reb

    Hitler war böse während Stalin nur nicht verstanden hat, wie Sozialismus errichtet wird.

    Ich hoffe, das war ironisch gemeint. So wie der Satz da steht (und der Kontext sagt auch nichts anderes aus) bedeutet das, dass Stalin eigentlich ein lieber Kerl war. Er hatte nur ein paar Fehler gemacht. Wenn jemand ein paar Millionen Tote verursacht, dann passt das Attribut „böse“ sehr wohl.

  22. I n h a l t e sollten der Gegenstand von Diskussionen sein, nicht Schubladen und Etiketten.
    Schubladendenken, schlimmer noch, das in „entsprechende Schubladenschieben“ führt letztendlich zur Handlungsunfähigkeit, zur „Hexenverfolgung“, zur Diskriminierung, zur Diffamierung, zu Totschlag-Argumenten.
    In einer Zeit des Etikettenschwindels und der Beliebigkeit derer, „die das Volk vertreten“, ihrem Namen nach, führt dies letzten Endes zur Selbstkastrierung. (Teile und herrsche)

    Dass das Pendel nach 60 Jahren großenteils zweckorientierten Schubladenschiebens nun in die „andere“ Richtung ausschlägt, war vorhersehbar.

    Ich bin weit von diesem „linken Lager“ entfernt, gestatte mir aber eine (Rhetorische) Frage:
    (So wie ich auch die Diffamierung gegen „Rechts“ beim Namen nenne:)

    Sind/waren es die „Linken“, die die augenblicklichen Zustände in Deutschland zu verantworten haben? (Immigration, Lobbyismus, Korruption, „Unmündigkeit“ der Menschen,
    „Rückgratlosigkeit“… usw?)
    Waren sie an der Regierung beteiligt, waren sie in Parlamenten vertreten, wirkten siemit and der politischen Willensbildung? (soweit man von „derartigem“ überhaupt sprechen kann, ich denke, den wahren „politischen Willen“ diktiert das Geld, „unterstützt“ von Korruption, Lobbyismus und eigennützigem Denken vorbei am Gemeinschaftswohl)

    Was jedoch die Gewaltbereitschaft „linksextremistischer Gruppen“ (nicht nur die –bereitschaft) angeht, darüber muss man wohl kaum streiten.

    Randale und Zerstörungswut und –willen aus Frustration scheinen häufig das wahre
    Motiv zu sein.

    Im Übrigen haben Demonstrationen so abzulaufen, dass man es an der Spitze nicht bemerkt.

    Sonderregelungen bestehen nur für die Angehörigen der „Religion“, „die Frieden bedeutet“.

  23. Die Top 3 der Massenmorde führen Sozialisten an:

    Tse-Tung
    Dschugaschwili
    Schicklgruber

    Die Gesellschaftsexperimente der Sozialisten enden oft blutig, nach dem Fall der Mauer wird nun der „Multikulturalismus“ geprobt.

  24. @PI:

    Ich denke, vom BfV ist die Rede.

    Das Hessische LfV kam schon vor Jahresfrist zur Erkenntnis: Das Problem ist der Islam. In Hessen trauen sich die Linksfaschisten nicht so viel, wie in den SOZI-Ländern, die den wohlhabenden Bundesländern per Länderfinanzausgleich Transferleistungen absaugen.

    Klartext: Fleißige (z.B.) Hessen und Bayern müssen sozialistisches Versagen z.B. in Berlin finanzieren. Für ein unabhängiges Hessen! Was für die Kosovo-Mafiosi gilt, muß auch für Hessen und Flandern gelten!

    Länderfinanzausgleich ist Diebstahl, und vertuscht sozialistisch-multikulturelles VERSAGEN!

    Zurück zum Thema:

    » Verfassungsschutz
    Islamisten haben in Hessen weiterhin Zulauf

    [V. Bouffier:] … haben islamistische Organisationen in Hessen weiterhin Zulauf. Dagegen seien sowohl bei rechts- als auch bei linksextremistischen Gruppierungen jeweils Mitgliederrückgänge festzustellen …

    … haben extremistische Vereinigungen von Ausländern mit insgesamt 8300 Personen mehr Mitglieder als deutsche Rechts- und Linksextremisten zusammengenommen …

    Für die Zunahme seien allein die islamistischen Organisationen verantwortlich … «

    http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E947DC1655CED4E3CB4F589F938499927~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  25. #15 Eurabier

    ja, der islam ist frieden!

    die cdu/csu steht mittlerweile politisch soweit links, hat jämmerlich versagt und ist somit nicht mehr wählbar, das rechts davon ein riesiges vakuum entstanden ist!

    das muss schnellstens gefüllt werden und mit sicherheit nicht durch rechtsradikale islamische parteien wie z.zt. in österreich.
    wahlplakattext: für unser niederösterreich!

    wenn die enttäuschten deutschen wieder eine, den deutschen interessen dienende partei wählen können brauchts keine partei der nichtwähler mehr und vorbei ist´s mit linkilinki, multikultikulti und und was die sonst noch so´n mist verzapfen.

    wie ist das mit pro-deutschland kann das die neue rechte heimat sein? wer weis mehr?

  26. @ #22 Douglas

    Zu dem Thema Zensur auf Youtube aufgrund des Meldens von Videos die Kritisch bis Anti-Islamisch / Entlarvend sind (bitte äusserst genau auf den Text achten)

    Ich habe im moment leider keinen Zugriff auf Youtube, aber such mal nach:

    Muslim(s) may cry.

  27. Um den Zusamenhang des nationalen Sozialismus mit dem internationalen Sozialismus zu verschleiern, wird der NS bei uns ja gerne als Faschismuns bezeichnet. Da schämen sich die Linken ihrer buckeligen rechten Verwandschaft!

  28. @ #28 Entfernungsmesser

    Richtig.
    Ich hoffe es kapieren bald alle das dieser Kampf gegen Rechts nur ein linksfaschistischer Hund ist der seinem eigenen Schwanz nachjagt.

  29. @ #19 Tiefland, der besorgt ist:

    Uns wurde jahrelang durch die verlogenen Politiker, vor allem von linke Seite und durch die noch mehr verlogenen MSM eingehämmert, dass die Gewalt von r e c h t s kommt und kommen muss. Und jetzt diese Volte, ich versteh die Welt nicht mehr!

    Keine Angst, Tiefland, du musst dein Weltbild noch nicht ändern: Im letzten publizierten Verfassungsschutzbericht liegen die Rechten mit 15.914 politisch motivierten Straftaten immer noch she komfortabel in Führung vor den Linken mit 4.898 politischen Staftaten (siehe http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2005.pdf; die Zahlen stehen auf S. 32).
    Auch bei Körperverletzung (816 zu 391), versuchter Tötung (2 zu 1) und bei Nötigung/Bedruhung (90 zu 42) sind dir Rechten klar vorn (siehe die Taballen auf S. 34 und S. 41).
    Selbst wenn sich durch die Herausnahme der Republikaner die Zahlen etwas verändert haben sollten, musst du dir keine Sorgen machen: Die (politische) Gewalt in diesem Lande kommt immer noch von rechts.

  30. Vorweg: In unserem Deutschen Grundgesetz, und den Verfassungen der Länder wird geklärt, daß Deutschland eine Freiheitlich-Demokratische Grundordnung hat, von irgendwelcher VERFASSUNGSFEINDLICHEN Multikultischeiße ist nirgends die Rede! DEr Versuch, Freiheitliche Patrioten und aufrechte Rechtsliberale auszugrenzen und zu diffamieren, ist kläglich gescheitert.
    ‚Was Nettes zum Thema:

    » Dienstag, 05 Februar 2008
    Hamburger Verfassungsschutzbericht muß geschwärzt werden

    Die Bürgerbewegung pro Deutschland hat in Hamburg einen wichtigen juristischen Erfolg gegen die Innenbehörde der Hansestadt erzielt. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat am 5. Februar 2008 unter dem Aktenzeichen 8 K 3483/06 gegen die Freie und Hansestadt Hamburg geurteilt:

    „Die Beklagte wird verurteilt, die Verbreitung des Hamburgischen Verfassungsschutzberichtes für das Jahr 2005 zu unterlassen, wenn nicht zuvor die Passagen über die Bürgerbewegung pro Deutschland entfernt oder unleserlich gemacht worden sind.

    Die Beklagte wird verurteilt, im nächsten Verfassungsschutzbericht richtig zu stellen, daß die Einstufung der Bürgerbewegung pro Deutschland im Verfassungsschutzbericht 2005 als ‚rechtsextremistisch’ rechtswidrig war.“

    Dem Urteil war ein seit dem Jahr 2006 andauernder Rechtsstreit vorausgegangen. An dessen Ende stellt nun das Verwaltungsgericht fest, daß die inhaltliche politische Ausrichtung der Bürgerbewegung pro Deutschland deren Einschätzung als rechtextremistisch nicht rechtfertigt. Die von dem beklagten Land angeführten Zitate aus Publikationen der Bürgerbewegung „enthalten keine ausdrücklichen Bekenntnisse, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind“, und: „Ein weiterer entlastender Gesichtspunkt findet sich in der Satzung der Klägerin, die in § 4 Abs. 2 ausdrücklich die Aufnahme von Ausländern ermöglicht. Die innere Ordnung der Klägerin nach Maßgabe der Satzung genügt demokratischen Anforderungen. Ein klares Bekenntnis zum demokratischen Rechtsstaat enthält das Programm der Klägerin, das persönliche Freiheit, Gewaltenteilung und Demokratie als Grundsätze nennt und zugleich eine ‚scharfe Absage’ an jede Form von politischem Extremismus enthält. Zu berücksichtigen ist weiter, daß die Äußerungen zu Fragen der Ausländerpolitik, die die Klägerin selbst abgegeben hat, in weiten Teilen dem geltenden deutschen Ausländerrecht entsprechen. Dies gilt für die Beendigung des Aufenthalts von Straftätern ebenso wie für die Beschleunigung des Asylverfahrens.“

    Das Gericht weist zudem Bemühungen des beklagten Landes zurück, pro Deutschland im Wege von Analogieschlüssen im Zusammenhang mit der Kritik am Multi-Kulturalismus in die Nähe der NPD zu rücken. Zu den entsprechenden Veröffentlichungen der Bürgerbewegung pro Deutschland führt das Gericht aus: „Von thematisch verwandten Publikationen der NPD – dies belegen die von der Beklagten vorgelegten Internetausdrucke – unterscheiden sie sich aber sowohl in der Diktion als auch im Inhalt. Eine vergleichbare Betonung von nationalistischem und völkischem Gedankengut ist bei der Klägerin (…) nicht zu finden.“ … «

    http://www.pro-deutschland-online.de/index.php?option=com_content&task=view&id=130&Itemid=2

    btw: Die NPD fordert MINDESTLÖHNE!

    Das ist offensichtlich (national-) SOZIALISTISCHES, verfassungsfeindliches Gedankengut.

  31. Das Gekrähe „Links“ gegen „Rechts“ und umgekehrt scheint eines der wenigen, wenn nicht das einzige verbliebene (weil unwirksame) Werkzeug zum Frustabbau zu sein.
    Sie verdrängt (und bestätigt womöglich) die eigene Ohnmacht.

  32. #28 Entfernungsmesser (25. Feb 2008 09:05)

    „Um den Zusamenhang des nationalen Sozialismus mit dem internationalen Sozialismus zu verschleiern, wird der NS bei uns ja gerne als Faschismuns bezeichnet. Da schämen sich die Linken ihrer buckeligen rechten Verwandschaft!“

    Treffer.

    Zum Thema:

    „Nationalbolschewismus: Göbbels war prosowjetisch eingestellt!“

    http://www.campodecriptana.de/blog/2005/06/19/187.html

  33. @ #30 Philipp

    btw: Die NPD fordert MINDESTLÖHNE!

    Das ist offensichtlich (national-) SOZIALISTISCHES, verfassungsfeindliches Gedankengut.

    Tja – Sozialisten eben.
    Egal ob nationale, kommunale oder soziale Sozialisten. Der Kern ist immer der gleiche: Bevormundung und Verfolgung Andersdenkender

  34. @30 – Philipp

    Und – was bringt das? In der Presse wird PRO Köln immer noch diffamiert und als „rechtsextrem“ und „ausländerfeindlich“ betitelt werden.

  35. In der Vergangenheit wurden Straftaten von Linksextremen oftmals verharmlost oder auch in den Medien verschwiegen. Es sollte der Eindruck entstehen, daß es „rechte Gewalt“ gebe und sonst keine …

    So berichtet zum Beispiel pro Köln auf seiner Homepage:

    4. November 2003:
    Linke Szene verwüstet Gaststätte in Deutz
    Die linke Kölner Szene hat am Abend des 4. November 2003 eine Gaststätte in der Siegburger Straße in Deutz verwüstet und dabei 10 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. hatte zunächst zu einer Bürgerversammlung in die Gaststätte „Poller Haus“ am Poller Markt eingeladen, um die pro-Köln-Petition gegen den geplanten Bau einer Zentralmoschee in Köln zu beraten. Nachdem bekannt wurde, daß Angehörige des linken politischen Spektrums diese Versammlung überfallen wollten, sah sich der Gastwirt derart unter Druck gesetzt, daß er die Veranstaltung abblies. Die Bürgerbewegung mußte deshalb die Versammlung nach Deutz umleiten.
    Als gegen 20.15 Uhr die ersten gewaltbereiten Linksextremisten das Lokal erreichten und die Erstürmung der Gaststätte vorbereiteten, rief das pro-Köln-Vorstandmitglied Bernd M. Schöppe, das sich in der Gaststätte befand, zwei Mal über die 110 die Polizei zu Hilfe. Die Beamten reagierten aber auf diesen Hilferuf unverständlicherweise nicht. Gegen 20.45 Uhr – also gut eine halbe Stunde nach dem Notruf – wurde das Gasthaus dann tatsächlich erstürmt. Die Linken warfen Aschenbecher und Stühle durch die Gaststätte und versprühten Säure. Zudem schlugen sie mit Flaschen und anderen Gegenständen wahllos auf die anwesenden Gäste ein, wobei sie zwischen pro-Köln-Mitgliedern und den Stammgästen des Lokas keinen Unterschied machten.
    Bei den beiden Schwerverletzten, die mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mußten, handelte es sich um einen Mann von Mitte 40 aus Poll, der nicht Mitglied von pro Köln ist – er trug eine klaffende und stark blutende Wunde am Kopf davon; ein Linker hatte mit einer Bierflasche auf ihn eingeschlagen -, und um die pro-Köln-Ratskandidatin Regina Wilden, der Säure in die Augen gesprüht wurde. Zudem erlitt ein Gast, der mit der pro-Köln-Versammlung nichts zu tun hatte, Augenverletzungen und erhebliche Verletzungen an der Nase, die vor Ort ambulant behandelt werden mußten.

    Die linken Täter wurden anhand der Straftäterkartei für Linksextremismus identifiziert. Der Staatsanwalt hat es abgelehnt, gegen die Täter in diesem schweren Hausfriedensbruch Anklage zu erheben. Die Täter kamen nicht vor Gericht.

    Ist so etwas vorstellbar in einem Rechtsstaat oder was geht da vor sich?

  36. #23 int Sind/waren es die „Linken“, die die augenblicklichen Zustände in Deutschland zu verantworten haben? (Immigration, Lobbyismus, Korruption, „Unmündigkeit“ der Menschen, „Rückgratlosigkeit“… usw?)Waren sie an der Regierung beteiligt, waren sie in Parlamenten vertreten, wirkten siemit and der politischen Willensbildung?

    gemäss der üblichen kategorialen Klassifikationsleistung werden SPD und Grüne als „Linke“ eingeordnet. Diese Parteien waren in Parlamenten und Regierungen vertreten. Selbstverständlich haben sie die augenblicklichen Zustände in Deutschland nicht alleine zu verantworten. Da steckt in der Tat mehr dahinter. Insofern gebe ich dir Recht.

    Jedoch haben „Linke“ überwiegend den zutiefst intoleranten Umgang mit Andersdenkenden zu verantworten. Dazu gehört auch die absolute Verrohung der Urteilskraft, welche sich in vollkommen überzogenen Titulierungen Roland Kochs als „Fremdenfeind“ (SPD) und „Ausländerhasser“ (Grüne) niederschlägt. Das die Schwellwerte zur Pathologisierung und Kriminalisierung Andersdenkender mittlerweile denkbar niedrig liegen, geht zu 100% auf Linke zurück.

    Die Bürgerlichen tragen allerdings insofern eine Mitschuld, als sie das Eindringen von westlicher Trägern mit linksradikaler Biographie und von Repräsentanten des exorbitant hohen kollektivistischen und damit antidemokratischen Potenzials der ehemaligen DDR in die Parlamente tatenlos hinnehmen. Fast wäre man geneigt Schumpeters pessimistische Einschätzung von der Wehrlosigkeit des Kapitalismus hinzunehmen.

    Zu dieser Entwicklung kam es in der Tat nachdem von den eigentlichen sozialistischen Zielsetzungen nichts mehr übriggeblieben ist. Seitdem inthronisieren sich Linke als Oberlehreravantgarde, die der Restbevölkerung fortlaufend latenten Rassismus bescheinigt. Da hat der Zeit Kommentator durchaus Recht. Anzumerken ist, dass die gescheiterten Kommunisten der ehemaligen DDR und ihre westdeutschen Wasserträger sich der Entwicklung bereitwillig angeschlossen haben.

    Links-sein bedeutet heute weniger das Kapitalverhältnis im Lichte einer einigermassen rationalen Analyse, der Marxismus war eine solche, zu kritisieren, als sich im Affront mit grossen Teilen der Bevölkerung zu begeben. Das ist das Bewusstsein marginalisierter westdeutscher Politsekten bzw. integrationsunwilliger Bürger aus der ehemaligen DDR. Die Ebene der Auseinandersetzung ist entsprechend hinweg von der Kritik des Kapitalverhältnisses hin zu sehr persönlichen Formen gewandert. Von diesen Gruppen strahlt ein ungeheuerlicher Hass gegen alles Bürgerliche aus.

    Da ich ja zu den älteren Zeitgenossen gehöre, wage ich den Vergleich zu ziehen, dass in der BRD nach der Wende das Ausmass an Hass gegen alles Bürgerliche den von der Studentenbewegung der 1960er ausgehenden bei weitem überstrahlt.

  37. Nr.17 Vollmuffel
    „die Demokratie zeigt ein Ausfransen zu den Rändern hin, nur die rechten kriegen es nicht gebacken…“
    Wohl richtig konstatiert.
    Aber – worin besteht denn diese Bewegung aus der Mitte zu den Rändern ?
    Dazu bei PI – wie im Rest der Gesellschaft -theoretisch – analytisch – kein Kommentar!
    Die PI Gemeinde besteht offenbar aus Freiberuflern, unternehmerisch Tätigen und
    weiterer wahrscheinlich als „Neoliberal“ zu verortender Anhängerschaft.
    1.
    Unbestritten ist doch wohl, daß sich die Einkommensgefüge der Bundesrepublik Deutschland auf dem Weg in verschärfte Spreizung befinden.
    Die oberen zwei Quintile (Superreiche, Reiche, Unternehmer,führendes Mangment)verbuchen exorbitante Gewinn- und Gehaltszuwächse.
    Das mittlere Quintil (Freiberufler, leitende Angestellte, Handwerk, Gewerbe oberhalb Ich-AG)nimmt teils am Wachstum teil, ist teils absturzbedroht.
    Dort sehe ich die PI Leserschaft.
    Das vierte Quintil (Arbeitnehmer, Durchschnittseinkommensbezieher) ist in Stagnation verfallen und nimmt am „Aufschwung“
    nicht teil.
    Das fünfte Quintil (Transfereinkommen, Geringfügigbeschäftigte) stellt zusammen mit
    Nr. 4 die absolut größte Gruppe dar.
    In dieser Gruppe treffen sich einerseits bedingt oder gar nicht Arbeitswillige, die sich aus früheren Wohlstandszeiten einen Lohn-
    oder auch Komfortanspruch bewahrt haben, der
    von der Gegenwart- nennen wir das mal „Markt“ -nicht gedeckt wird –
    mit echten Opfern unserer produktivitäts-fortschrittlichen, globalisierten Wirtschaft.

    Es sollte beim ersten Überfliegen dieser Zeilen für jedermann schlagend klar sein, woher die Unzufriedenheit kommt –
    und an wen sich die Wähler aus diesen Schichten mit einiger Hoffnung wenden :
    1.
    An die Vertreter eines neoliberalen Wirtschaftsmodells, daß ihnen nur noch weitere 20 Jahre Warten vorschlägt, bis das
    phantastische Funktionieren totalbefreiter
    Marktmechanismen ihnen die Rückwanderung industrieller Potentiale und damit Lohnsteigerungen bringt ?

    oder
    2.
    An die Vertreter eines Versprechens auf Änderung jetzt durch neue Umverteilung, Lohnsteigerung und Abkehr vom radikalen Modell amerikanischer, scheinbar reiner Marktwirtschaft ?

    Das, PI, sind die „Interessen der Massen“
    und eine Politik, die das nicht aufgreift,
    wird kein Masseninteresse finden.

    Kommen wir nun zur zweiten Stufe –
    Thematik Islam, Migration, Volk, Nation, Ethik, Religion, Zivilisation…

    Es ist die hochorganisierte kapitalistische
    Wirtschaft, die auf die Gesellschaft eine gewaltige Veränderungswirkung entfaltet hat:
    Der Mensch soll mental aus allen emotionellen Gruppenbezügen, aus allen ideellen Bezügen,
    aus Religion und Kultur herausgefräst werden
    und sich in ein atomisiertes Individuum verwandeln, daß seine gesamten Lebensansprüche
    in ein hyperextensives System von Kauf/Beschaffungswünschen umsetzt.
    Der „Kapitalismus“ „braucht“ keine Kultur. Systeme, die Menschen wertige Zustände vermitteln, ohne daß dazu etwas produziert oder gekauft werden muß – RELIGION -stehen dem Kapitalismus eher als Behinderung im Weg.
    Im modernen, besonders dem europäischen Westen sind DIESE BASTIONEN GESCHLEIFT.
    Die „68er Revolution“, die hier auf PI,
    aber schon auch gesellschaftsweit endlich auf den Prüfstand kommt, war meines Erachtens
    ein willkommen Vollstrecker.

    Im modernen besonders dem europäischen Westen
    ist den Menschen aus den unteren zwei Quintilen außerdem noch die letzte Zugehörigkeit genommen, für die man nichts bezahlen mußte, für die man nicht arbeiten
    mußte – die aber trotzdem eine Wertigkeit
    darstellte – DIE NATION.
    In Europa hat man intensiv an der Schleifung
    dieser allerletzten Basis gearbeitet –
    und die Entwertung jeden nationalen Zusammenhangs auch erfolgreich als intellektuellen Fortschritt verkaufen können.
    Die Menschen – besonders die Menschen aus den
    unteren zwei Quintilen – stehen nun ideologisch auf dem Standpunkt, daß
    Ausbeuter und Nationalisten das gleiche sind.
    In dieser Situation werden sie überrollt von einer Zuwanderungswelle aus Ländern, in denen
    das unbekümmerte Festhalten an Sitten und Gebräuchen, kruder Nationalismus, extreme Religiösität, Desintegration schlechthin unverzichtbare Bestandteile des persönlichen Designs sind.
    Nachdem also eine dem Interesse des Kapitalismus folgende Politik der bedingungslosen Öffnung aller Märkte
    mit entsprechenden ideologischen Folgen und
    vorherrschenden Meinungslagen betrieben wurde,
    möchte die PI – Schar nun auf einmal
    diese Richtung angreifen – die doch durch einen entfesselten Kapitalismus verursacht wurde, dem dieselbe PI Schar an vielen Stellen so hemmungslos das Wort redet !

    Ein theoretisch halbwegs beschlagener Linker
    würde über PI so formulieren :

    (Achtung, Provokationsschutz aktivieren !)

    Ein erbarmungswürdiges Häuflein von amerikasüchtigen neocons, das die Rolle sich antagonistisch entwickelnder Klassenwidersprüche für die Gegenwart nicht verstanden hat und vom nächsten Windzug der Entwicklung ins historische Nichts verweht werden wird !

    Ein Linker würde im verbalen Straßenkampf so oder ähnlich formulieren.
    ein „echter“, westlicher Linker.

    Man kann die Standortproblematik von PI aber auch einfacher formulieren :
    Die mehrheitsbildenden Schichten interessieren
    sich einen Scheiß für Deutschland.
    Die Mehrheitsbildenden Schichten interessieren
    sich einen Scheiß für Christentum und Islam.

    Um da etwas daran zu ändern, müßte man sich,
    gelinde gesagt, doch schon etwas breiter aufstellen.
    Sonst ist es Wiederbelebung am toten Objekt.

    Zurück zum Thema diese threads :
    LINKSEXTREMISMUS NIMMT ZU
    Steine werfen auf die Symbole eines globalen
    Kapitalismus, der dies alles, auch die von PI thematisierte Völkerwanderung auf die westlichen Wohlstandszentren erst ins Rollen gebracht hat – zwar hilfloser Affenkram
    aber – die Richtung der Steine stimmt.

    Oder nicht ?

    Dann bitte ich um Widerlegung – mit möglichst
    geringem Kreischfaktor.

  38. Schön langsam bröckelt das Lügengebäude der Linken und droht einzustürzen. Das größte Gefahrenpotential geht sicher von Links und nicht von Rechts aus. Eine rechte Partei würde in der heutigen Zeit ganz anders agieren als in der damaligen Zeit.

  39. ==============================================
    #37 rebaseissue (25. Feb 2008 10:36)

    Die Bürgerlichen tragen allerdings insofern eine Mitschuld, als sie das Eindringen von westlicher Trägern mit linksradikaler Biographie und von Repräsentanten des exorbitant hohen kollektivistischen und damit antidemokratischen Potenzials der ehemaligen DDR in die Parlamente tatenlos hinnehmen. Fast wäre man geneigt Schumpeters pessimistische Einschätzung von der Wehrlosigkeit des Kapitalismus hinzunehmen.
    ==============================================

    In diesem Zusammenhang wäre (Zitat an anderer Stelle) zu „operationalisieren und empirisch zu überprüfen“, wie viele „Ehemalige“ sich in den Reihen „etablierter Parteien“ verstecken, sowohl was „Linke“, als auch was jene angeht, „die nie Nazis“ waren.
    „Böse“ Zungen behaupten, es sei die Mehrzahl.

    „Verstecken?“

    In vielen Dingen gebe ich Dir jedoch recht.

  40. Na ja, nach Wahlen ist immer der Moment gekommen, in dem Blogger alles besser wissen, aufjaulen, Schuldige (immer dieselben) ausmachen, und….neue Parteien gründen wollen. „Da müsste doch…“; rechts von CDU/CSU ist ein Riesenvakuum entstanden, wir könnten…“; die Linke ist dabei, sich zu entlarven, jetzt wäre der richtige Moment….“; „die Nichtwähler nehmen zu, wäre die richtige Partei da….“; usw.
    Komisch, „rechte“ Parteien gibt es doch zuhauf, von den Fossilien Reps, DVU, NPD bis hin zu den „Pro´s“. Gab es da neulich nicht einen Herrn Ulfkotte, der auch eine „rechte“ Partei gründen wollte?
    Sieht man sich die Wahlergebnisse an, kommt man hingegen ins Grübeln: die ganze, sogenannte „rechte“ Pracht schafft es nicht einmal insgesamt, an die 5% ranzukommen, von den Einzelergebnissen der Parteien ganz zu schweigen.Da stimmt was nicht. Woran liegt das wohl?

  41. Wenn ich mir das alles so durchlese…jeder hat das Recht, eine Partei zu gründen.
    Hört auf über das Hier und Jetzt zu maulen, tut was!
    Sicher, es ist schwer, die Partein, die oben stehen zu ärgern, aber die CDU ist ja inzwischen schon fast links, wo bleibt denn mal eine Rechte Partei, die den Menschen aus der Seele spricht?
    Ich höre von allen Partein nur noch Dummes Blablablablablabla.
    NPD/Reps sind doch Deppen, deren Konzepte sind total daneben, und nie finanzierbar.
    Deutschland brauch einfach einen gewaltigen Rechtsruck, und Politiker, die das tun, wofür sie bezahlt werden, nicht nach nochmehr Macht streben, und dafür ihre Wahlversprechen brechen, ich weiss noch, 2002, SPD: 19% MwSt. nicht mit uns!!
    Ja, scheisse war, man muss sich ja arrangieren.
    Schwachsinn muss man das, auf den Tisch hauen muss man, wenn Nokia ihr Werk verlegen will, dann soll nicht geprüft werden ob die Unterstützung zurückgefordert werden kann, nein die hat man zurückzubezahlen.
    diese ganze Kacke hier in diesem Land kotzt mich an. Die Arbeiter, nein, fast jeder Deutsche sehnt sich doch nach dem Rechtsruck, es muss endlich aus den Köpfen, das man dann als Verfechter des 3. Reiches dasteht.
    Alles wird reguliert, Rauchverbot, unsere deutsche Tradition, die netten Eckkneipen gehen den Bach runter.
    Genug gemault

  42. 50.000 Linksextreme
    30.000 Rechtsextreme
    400.000 Moslemfaschisten

    Wann merkt das jemand in D? – Ach, ich vergas, die Anschlagspläne gegen D laufen ja schon in „mehreren Planungssträngen“. Tja, da müssen dann auch in D einige Leute mit einem Knall geweckt werden, weil sie zu dumm sind, das Problem vorher anzugehen und mal z.B. 50.000 deutsche Soldaten an die Grenze nach Pakistan zu schicken um den Terrors mal ordentlich in den Arsch zu treten!

  43. #42 Phoenix21
    Dem ist nichts hinzu zu fügen. Auf den Punkt gebracht.

    #47 Zvi_Greengold
    Was sollen 50 000 Deutsche Soldaten am Hindukusch ??
    Die Russen haben da mit mehr Soldaten und größter Brutalität nicht siegen können. Wir werdens auch nicht.

  44. #45 Jagdhund

    die ganze, sogenannte “rechte” Pracht schafft es nicht einmal insgesamt, an die 5% ranzukommen, von den Einzelergebnissen der Parteien ganz zu schweigen.Da stimmt was nicht. Woran liegt das wohl?

    Ich denke, das liegt daran, dass die Medien vorzugsweise die Parteien aus dem linken Spektrum zu Wort kommen lassen. Ich wage die Behauptung, dass die Medien die Partei „Die Linke“ in die Parlamente gebracht haben. Zu jedem noch so unwichtigen Thema werden die Linken nach ihrer Meinung gefragt. Die Nase von Herrn Gysi ist irgendwie ständig im Fernsehn. In der Berichterstattung zur Hamburg-Wahl in der ARD gestern Abend bekam die Linke ähnlich viel Sendezeit, die Ergebnisse zu kommentieren, wie die großen Parteien.

    Ich arbeite in der Werbung. Ich weiß, welchen Einfluss die Häufigkeit einer Werbebotschaft auf die Verkaufszahlen einer Ware hat. Das ist ganz einfach: willst Du, dass die Leute das kaufen, sag ihnen oft genug, dass sie es kaufen sollen.

  45. @#45 Jagdhund (25. Feb 2008 11:59)
    die ganze, sogenannte “rechte” Pracht schafft es nicht einmal insgesamt, an die 5% ranzukommen, von den Einzelergebnissen der Parteien ganz zu schweigen.Da stimmt was nicht. Woran liegt das wohl?

    Dafür gibt es viele Gründe!
    Die Rechte soll zersetzt werden durch VS.
    Die Rechte wird bekämpft, teils mit Gewalt, durch Linksextremisten (im Verbund mit anderen Gruppierungen).
    Gegen die Rechte wird überwiegend gehetzt in den Medien bis hin zum Tatbestand der Volksverhetzung.
    Man läßt die Rechte in den Medien nicht zu Worte kommen (ganz anders dagegen die Linke und die Linksextremisten!)
    Und schließlich sind die Politiker dabei, das Volk auszutauschen und versuchen sich dadurch mit dem Machterhalt. Manche stellen sich schon auf die zukünftigen Mehrheiten im Land hier ein …

    http://www.heimatforum.de

    Das sind nur ein paar Gründe, die mir ad hoc dazu einfallen. Wem gehörst Du an, Jagdhund? Der linken Jagdgesellschaft? Dann müßtest Du ja die Gründe und die Mechanismen noch viel besser kennen, mit denen gearbeitet wird.

  46. #42 Phoenix21

    Deine Argumentation hat zwei entscheidende Fehler:

    1) Kapitalismus und Religion (Christentum) sind keine Gegensaetze. Sozialismus und Christentum sind es sehr wohl. Ich denke, dass das Christentum in Europa seit den 60er Jahren mehr und mehr aufs Abstellgleis kam, weil es der antiautoritaeren Ideologie als abstrakte “Macht” im Weg war und abgeschafft werden musste, um die staatszersetzende, antiautoritaere “Spassgesellschaft” gruenden zu koennen, in der es nur noch um verantwortungslosen Hedonismus geht und nicht mehr um Familie, Eigenverantwortlichkeit und andere traditionelle “Werte”. Die Linke der 60er Jahre (mit so bekannten Vertretern wie Joschka F., Cohn-Bandit, Wieczoreck usw, usw. und vielen eher unbekannten, wie Jessen, hat es auf dem damals noch lauthals propagierten “Marsch durch die Institutionen” sehr gut geschafft, alles aus dem Weg zu raeumen, worin Menschen bis dato eine “Autoritaet”, einen moralischen Wert oder eine Tugend sahen. Mit Kapitalismus hat diese Wandlung der Gesellschaft wahrlich NICHTS zu tun.
    2) Der Kapitalismus mit der bedingungslosen Oeffnung der Maerkte habe die Islamisierung verursacht stimmt so nicht. Die sog SOZIALE Marktwirtschaft hat diese Kunststueck vollbracht. Durch die Schaffung immer neuer Umverteilungsmassnahmen und Ansprueche in der Bevoelkerung, weit ueber ein gesundes Mass hinaus, wofuer der Staat zustaendig sein sollte, hat man ein Sozialsystem geschaffen, in welchem die Menschen immer mehr ihre Selbstverantwortlichkeit verlieren, in dem sie glauben gemacht werden, ALLES stuende ihnen einfach zu. Wenn dieses System droht, zu kollabieren, weil keine einheimischen Kinder mehr gezeugt werden (wozu Familie, wenn das Leben doch einfach nur dem Hedonismus gewidmet wird) dann muss natuerlich in diesem Menschenexperiment irgendein Ersatz importiert werden. DAS IST DIE ISLAMISIERUNG! Daher kommt sie. Nicht vom Marktkapitalismus, sondern vom sozialistischen Menschenexperiment EU.

  47. An Tizian@

    Schön möglich, dass dieser PK Murks immer mehr Leser haben wird aber gleichzeitig wird auch PI immer mehr Leser haben!

    Einmal habe ich dort kommentiert, das macht einfach keinen Sinn bei diesen Betonköpfen!

    An D. N. Reb@

    So ist es nun mal wegen dem Vergleich mit der Biotonne aber die heutigen Menschen kann man nun mal nicht mehr so drangsalieren wie es früher der Fall war.

    Sogar in China mucken die Leute auf im Reich des Konfuzianismus!

    Die kommunistische Gefahr scheint aus der Gegenwart betrachtet bei Null zu liegen, was die Zukunft betrifft ist es schwer eine Prognose zu stellen aber dann wird es zu schweren innenpolitischen Kämpfen kommen, zuerst werden wir die Linksextremen juristisch bekämpfen müssen.

    Wenn dies nicht mehr geht dann werden wir durchaus bürgerkriegsähnliche Zustände wieder haben!

  48. @ %0: eine Frage zuvor: wer ist denn die „Rechte“, die vom VS zersetzt wird? Meinst Du damit Reps, DVU, NPD? Handelt der VS da eigenmächtig, oder ist er an gesetzliche Weisungen gebunden? Oder gibt es keine genuin konservative Partei mehr in D., was ich vermute. Wenn das so ist, stellt sich die Frage, warum nicht? Darauf gäbe es mehrere Antwortmöglichkeiten:
    – die heutigen Konservativen fühlen sich durch CDU/CSU/FDP (auch) vertreten.
    – NPD/DVU/Reps sind keine konservativen Parteien.
    – Konservative sind Maulhuren, zu träge eine eigene Partei zu gründen.
    – Der Konservativismus hat sich (noch) nicht neu definiert, die alten Schablonen sind nicht mehr mehrheitsfähig. (Wahrscheinlich gibt es noch mehr Erklärungsversuche).
    Bei der Bewertung der „Linken“ (Partei) wird vergessen, dass diese im Osten auf eine solide Basis zurückgreifen kann, aus welchen Gründen auch immer, dass es im Westen unzufriedene Linke gibt und gab, dass Gysi/Lafontaine zwar üble, aber gute Demagogen sind. Das reicht für 5 – 15% allemal aus. Von wg. „die Medien“! Leidtragende wird a la longue die SPD sein.
    Jagdhunde sind Spür- und Verbellhunde. Sie spüren das Wild auf, und verbellen das erlegte. Mein Wild sind die Wolkenkuckucksheime, und ich verbelle deren erlegte Erbauer.

  49. @ #51 Transatlantic Conservative:

    Sorry, TC, aber kannst du uns noch mal erklären, worin denn die besondere Affinität des Kapitalismus zu traditionellen moralischen Werten, zur Autorität und zur Tugend ist? Und bitte nicht nur „Eigenverantwortung“ sagen – das ist nämlich nicht die einzige Tugend, die es gibt.
    Und ist nicht der Konsumrausch der entfalteten westlichen Marktwirtschaft eine ganz wesentliche Voraussetzung der hedonistischen Spaßgesellschaft? – mindestens so wesentlich wie das Schwächeln traditioneller Normen und Lebensentwürfe?

  50. #54 Bruckner (25. Feb 2008 15:10)

    @ #51 Transatlantic Conservative:
    Sorry, TC, aber kannst du uns noch mal erklären, worin denn die besondere Affinität des Kapitalismus zu traditionellen moralischen Werten, zur Autorität und zur Tugend ist?

    Ich habe nichts von einer “besonderen Affinität des Kapitalismus zu traditionellen moralischen Werten” geschrieben.

    Ich schrieb, “dass das Christentum in Europa seit den 60er Jahren mehr und mehr aufs Abstellgleis kam, weil es der antiautoritaeren Ideologie als abstrakte “Macht” im Weg war und abgeschafft werden musste”

    Was sich wiederum auf die Aussage von Phoenix in # 42 bezog, dass „es die hochorganisierte kapitalistische
    Wirtschaft [sei], die auf die Gesellschaft eine gewaltige Veränderungswirkung entfaltet hat:
    Der Mensch soll mental aus allen emotionellen Gruppenbezügen, aus allen ideellen Bezügen,
    aus Religion und Kultur herausgefräst werden“
    , also, dass der Kapitalismus fuer die Reduzierung der Religiositaet verantwortlich sei.

  51. #51 Transatlantic Conservative

    Danke für Deine zusammenhängende Replik !
    Nach Deinen Schnodderigkeiten gegenüber Ilex und Terminator in einem anderen Thread hätte ich das ja gar nicht von Dir erwartet.

    Kapitalismus und Religion sind keine Gegensatz ?

    In dieser Phase schon. Für mich ist es gespenstisch zu sehen, wie sich ein System seinen Ideenhimmel schafft, ohne das sich eine
    Zentralbehörde das alles mühsam ausdenkt.

    Die 68er Bewegung :
    Antiautoritär – Antihierarchisch -Sexualbefreiend – Beziehunsauflösend –
    Entmystifizierend – Enttabuisierend – Denationalisierend – das alles wirkt zunächst
    nur berauschend, ideell orientiert, ansatzweise politisch revolutionär.
    Ein in die Ökonomie – und das heißt heute Gesellschaft – eindringender Sinn ergibt sich erst, wenn man die Folgegenerationen anschaut : Ein Millionenheer von Individuen mit einem von allen Konventionen befreiten Genußstreben weltweit unterwegs. Ein Hunderttausendheer von allen Auflagen befreiter Begabungen unterwegs zu unbestimmten neuen Erkenntnissen.
    Ich denke das hat die Revolution im Tertiärsektor ausgelest, den Technologieschub
    Internet, den grenzüberschreitenden Informationsaustausch, den grenzüberschreitenden BEDÜRFNISAUSTAUSCH auf ein von den jeweiligen nationalen Beschwerungen befreites Konsumgenuß/Verwirklichungsleben
    Ich denke, das hat erst die Medienindustrie erst so recht erschaffen und ihr zugleich die Konsumenten gegeben : Millionen Singlehaushalte, die sich begeistert in den Konsum hyperdifferenzierter Bildwelten gestürzt haben.
    Ich denke, das hat auch das Kreditverhalten der Banken verändert, Söhne, die nicht mehr das tun, was der Vater, ein alter Kaufmann, sagt, aber die erfolgreich sind damit.
    Ich denke, das hat den Warenaustausch um Potenzen erhöht und eine neue Güterklasse hinzugefügt – Medieninhalte.
    Ein Mensch, der da an autoritären, strafenden Göttern festhalten will – hat nicht begriffen,
    daß sich der Mensch sein Heil doch nun komplett selber macht !
    In diesem Sinne wäre das Vorhandensein einer
    tief im Volk verankerten Religiösität mit allen Nebensystemen, normierten Sitten und Gebräuchen, einer Ethik der Bescheidenheit und
    Rechtschaffenheit eine absolute Produktivitätsbremse gewesen.
    Also das, was die islamische Welt im Übermaß hat !
    „Der Kapitalismus hat nicht die Islamisierung verursacht“
    Nein, das ist natürlich quatsch.
    Aber in dem Streben, dem ins unvorstellbare angewachsenen Kapital der westlichen Volkswirtschaften weitere Amortisationsräume
    zu verschaffen, sieht es jetzt fast so aus,
    als ob eine gespenstische Gravitation wirkt –
    die entwickelten Gesellschaften saugen die
    Völkerschaften der unterentwickelten an.
    Vielleicht ist die selbstzerstörerische Politik des Westens, die sich für den PI Anhänger auf einen linken Standpunkt festschlagen läßt doch nur eine verdekcte Vollstreckungshilfe für eine alles verschlingenden globalen Warentauschhandel und
    eine entfesselte Hyperproduktion.

  52. Ich finde es ein wenig problematisch, den Artikel mit dem Bild eines aus dem Netz gefischten Bildes eines Rucksacktouristen zu unterlegen. Es muß nicht jeder „Linksextrem“ sein, der ein wenig von der äußerlichen Norm abweicht.

  53. #56 Phoenix21

    Ein Mensch, der da an autoritären, strafenden Göttern festhalten will – hat nicht begriffen,
    daß sich der Mensch sein Heil doch nun komplett selber macht !
    In diesem Sinne wäre das Vorhandensein einer
    tief im Volk verankerten Religiösität mit allen Nebensystemen, normierten Sitten und Gebräuchen, einer Ethik der Bescheidenheit und
    Rechtschaffenheit eine absolute Produktivitätsbremse gewesen.

    Phoenix, Du wirfst da was durcheinander. Ich rede keiner Religion oder Religiositaet das Wort. Ich schrieb lediglich, dass es die sozialistisch-feministisch-antiautoritaere Bewegung der vergangenen 40 Jahre war, die fuer den Anstieg des Atheismus in Europa verantwortlich war.

    Was meine „Schnodderigkeiten“ gegenueber den zwei Heimchen gestern abend betrifft: Dazu stehe ich. Die gesamten ausweichenden Antworten und Polemikansaetze und die massiven Beschimpfungen stellen alles in den Schatten, was in dem Thread von mir und einigen anderen kam. Ich bin nicht so gut zu sprechen auf Dummdreistigkeit. Dummheit allein kann ich ab. Gepaart mit der Weigerung, dazuzulernen und hinzuhoeren, verursacht es bei mir Aerger. Nichts dran auszuseten, oder?

  54. hm… löscht PI kritische Beiträge? Mein Kommentar von letzter Nacht war weder unflätig noch unsachlich und ist trotzdem verschwunden. Er war halt kritisch bezüglich des Artikels. Ich kann mir aber gar nicht vorstellen, dass ausgerechnet PI so etwas löschen würde. Widerspricht das nicht total dem, was diese Website fordert?

  55. #39 Leserin (25. Feb 2008 10:20)

    „In der Vergangenheit wurden Straftaten von Linksextremen oftmals verharmlost oder auch in den Medien verschwiegen. Es sollte der Eindruck entstehen, daß es “rechte Gewalt” gebe und sonst keine … „

    Nicht zuletzt ist der sog. „Kampf gegen Rechts“ ein Riesengeschäft, in das bisher mind. 190.000.000€ geflossen sind.

    Realität: Weniger als 0,34% (nullkommavierunddreissig) % der Gewaltkriminalität läßt sich mit rechtsextremismus begründen; darunter fallen auch Angriffe türkisch-arabischer Jugendbanden gegen jüdische SchülerInnen (z.B. Berlin)!

    Zur Beachtung: Von den MuKus werden gerne (vermutet) rechtsextremistische Straftaten, z.B. Hakenkreuzschmierereien, Besitz von Schrottmusik-CDs, mit Gewaltkriminalität vermengt.

    http://www.bka.de – Polizeiliche Kriminalstatistik informiert.

    btw: Die Petition gegen Deutschenfeindlichen Rassismus bzw. für Einführung des Straftatbestandes hat 3.470 UnterzeichnerInnen.

    http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_signatures.asp?PetitionID=629

  56. Wo bleibt die Kirche im Kampf gegen die Islamisierung Deutschlands/Europas?
    Man hört nur dummes Gewäsch und linke Parolen, lassen sich politisch und ideologisch instrumentalisieren, wie im unten beschriebenen Fall deutlich zu erkennen ist.
    Ich glaube es ist die pure Angst.
    Nun hat der „Kampf gegen Rechtsextremismus“ auch die Föderation evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland erfasst. Besonders in Thüringen sieht man sich herausgefordert, weil es „beunruhigend“ sei, dass laut Umfragen 20 Prozent der Thüringer „rechtsextreme Ansichten“ hätten. Es wäre gewiss erhellend, näheres über die Fragestellungen solcher Erhebungen zu erfahren.
    Merkwürdig auch, dass solcherart Umfragezahlen sich partout nicht in Wahlergebnissen niederschlagen. Als einziges von fünf „neuen“ Bundesländern kann das brave Thüringen noch nicht einmal mit wenigstens einem richtig betroffenheitstauglichen Rechtswahlergebnis aufwarten! Warum also die soundsovielte Neuauflage einer nervigen, zum Erbrechen anödenden, in ihrer Überflüssigkeit nicht mehr zu überbietenden Kampf-Gegen-Rechts-Kampagne?
    Die Kirchen in den fünf „neuen“ Ländern haben, wie es aussieht, eine Mutation hinter sich: von der „Kirche im Sozialismus“ hin zur Kirche im Multikulturalismus. Dass dabei eifrig an dem Ast gesägt wird, auf dem wir alle sitzen, gehört wohl zu den Geschäftsgrundlagen jenes penetranten Nationalmasochismus.
    „Dreist“ ist dabei allenfalls die anmaßende Selbstverständlichkeit, mit der hierzulande die alteingesessene Bevölkerung von eingedrungenen Ethnien und deren Lobbyisten an die Wand gedrückt wird.

  57. Wer hat denn die Stasis gewählt und sie auf Anhieb auf 6% gebracht? Niemand anders als die Deutschen! Also wollen die Deutschen das so, jedes Kalb wählt seinen Metzger selber. Selber Schuld. Hier ist selbstverständlich die PI-Gemeinde ausgeschlossen.

  58. Scheint schwierig zu sein. Alle schreien nach konservativer Politik oder Parteien, keiner definiert, was unter „konservativ“ zu verstehen sei. Vielleicht könnte PI mal ein Umfrage starten: Leser/Kommentator, was verstehst du unter konservativ? Je mehr Antworten eintreffen, desto größer wird vermutlich die Bandbreite der Vorstellungen. Und da genau liegt das Dilemma für konservative, von mir aus konservativ/liberale Parteien. Irgendwo müssen sie abgrenzen. Der linken Seite geht es nicht besser.
    Über folgendes sollte sich die geneigte Leserschaft hier im klaren sein:
    – Konservative sind nicht dümmer, als der Durchschnitt der Bevölkerung
    – wenn Parteien Begriffe wie „konservativ, konservative Werte“ vor sich herführen, und nicht gewählt werden (über 5% der Stimmen), sind sie schlicht nicht konservativ. Vermutlich sind sie rechtspopulistisch bis rechtsextrem, was aus meiner Sicht alles mögliche, nur nicht konservativ ist. Oder, sie vertreten einen Konservativismus, der vor 100 Jahren gepasst hätte, aber nicht mehr heute.

  59. #59 Transatlantic Conservative

    „40 Jahre antiautoritäre Bewegung…“

    Nein, ich habe das nicht so verstanden daß Du
    einer Religiosität das Wort redest…wie käme ich dazu.. so schlecht hören wir doch hier nicht zu…

    Daß die 68er Bewegung ene wesentliche Rolle
    bei der „Dechristianisierung“ (es scheint ständig Worte zu geben, die neu erfunden werden müssen…)besagter letzter 40 Jahre gespielt hat, ist klar.

    Die Frage ist, ob man dieser Bewegung eine autonome Verursachungskraft geben will –
    es kommt eine Bewegung aus der Luft und verändert die Gesellschaft – oder
    ob nicht die 68er Bewegung selbst wieder
    aus einem Verursachungszusammenhang hervorgegangen ist.

    Etwa so, daß die Verhältnisse nach einer Veränderung verlangten, einer Änderung, die zunächst von einer anarchischen Minderheit angestoßen, dann aber schnell zunehmend von einer breiten Masse adaptiert wurde.

    Es gilt als erwiesen, daß bestimmte ökonomische Verhältnisse gewisse geistige und kulturelle Wellen erzeugen.
    Eine Phase stabilen, direkt erlebbaren, massenhaften Wohlstands erzeugt eine kulturelle Blüte – die aber unterschwellig immer einen Veränderungsanschlag auf die herrschenden politischen Verhältnisse enthält.

    Um die Jahrhundertwende ( 1900 ist gemeint)setzte eine Blüte moderner Kunst, Musik und gesellschaftskritischer Utopien ein.
    Der erste Weltkrieg drehte die geistigen Kräfte wieder zurück in eine Bindung an nationale Anstrengungen.
    Nach dem ersten Weltkrieg begann es erneut –
    die goldenen Zwanziger – weltweite Blüte moderner Kunst, radikaler Gegenentwürfe – auch in Rußland – berlin, eine Hauptstadt in
    ausschweifender Dekadenz, Rauschgiftkonsum wurde gesellschaftsfähig.
    Der zweite Weltkrieg zog erneut alle Kräfte
    zurück in eine nationale Auseinandersetzung.
    Danach – die 50 er Jahre, etwas Ähnliches,
    dann erst, mit Verspätung, vielleicht wegen
    der Bewußtheit um das drohende Gleichgewicht der Schreckenswaffen und der nicht wirklichen
    Entspannung die trotzige dritte Welle einer
    hedonistischen Befreiung von nationaler Bindung…

  60. #38 Weiterdenker (25. Feb 2008 10:02)

    @30 – Philipp

    „Und – was bringt das? In der Presse wird PRO Köln immer noch diffamiert und als “rechtsextrem” und “ausländerfeindlich” betitelt werden.“

    Das hat deutlich nachgelassen, seit die Pro-KölnerInnen, ander Pro-Parteien und Dr. Udo Ulfkotte bösartige linksfaschistische Hetzer mit Erfolg verklagt. http://www.akte-islam.de/3.html

    “ … Der stell. Vorsitzende von Pro NRW und Stadtverordnete Hauer erwirkte vor dem Landgericht Essen eine Einstweilige Verfügung gegen den Stadtverordneten Meyer (Die Linke/PDS und Mitglieder der Fraktion Die Linke/AUF) und stellte ebenfalls Strafanzeige gegen ihn.

    Meyer beleidigte Hauer mehrmals öffentlich als „alten Nazi“.

    Dazu das Landgericht Essen: “ I. Der Antragsgegner (Meyer) hat es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß die Behauptung aufzustellen und/oder zu verbreiten, der Antragssteller (Hauer) sei ein alter Nazi.
    II. Dem Antragsgegner wird angedroht, dass für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen die in Ziffer I ausgesprochene Verpflichtung ein Ordnungsgeld bis zu 50.000,00 Euro und für den Fall, dass dies nicht beigetrieben werden kann, Ordnungshaft festgesetzt werden kann.“

    Dazu der Stadtverordnete Hauer: „Das Gericht stellt klar, dass ich und somit Pro NRW keine Nazis sind. Der Begriff „Nazi“ wird heute lediglich dazu gebraucht, um den politischen Gegner zu diskreditieren. Patrioten sind keine Nazis; Patrioten setzen sich für das Volk ein und verschwenden keine Steuergelder.“ … «

    http://www.progelsenkirchen.de/1188398.htm

    Wenn’s um $$$ geht, verläßt den „mutigen“ linksfaschistischen Schmähschreiber ganz schnell das Mütchen.

  61. #66 Phoenix21

    oder ob nicht die 68er Bewegung selbst wieder aus einem Verursachungszusammenhang hervorgegangen ist.

    Klar ist sie das. Frankfurter Schule, Feminismus, 68er, Friedensbewegung, Oekologie, sind allesamt ostblockfinanzierte Zersetzungsversuche der Freien Welt. Die 60er Jahre sind definitiv die Zeit, zu der in der Internationalen erkannt wurde, dass der „Arbeiter“ im Westen sich NICHT mit den „Proletariern aller Laender“ zu vereinigen geneigt war. Neue Ansaetze waren gefragt.

    Neue Opferkategorien mussten her. Neu „Unterprivilegierte“. Die waren schnell aus dem Hut gezaubert: Frauen, Homos, Einwanderer, Schwarze, Gelbe, Wilde, Pinguine, Eisbaeren, Baueme (die heilige UMWELT) lesbische Eskimos, etc.

    Und neue Werte: wir begannen, zu lernen, dass nichts wirklich eine Rolle spielt. Es gibt kein Gut und Boese, kein richtig und falsch, kein oben, kein unten.

    ALLES WURDE RELATIV! Jede Kultur ist so gut wie die andere. Jede Religion ist so gut wie die andere. Jedes gesellschaftliche System ist ok.

    Und wir Europaeer und Europaeide sind an allem Elend in dieser Welt schuld!

    So wird die FREIE WELT in den SUIZID getrieben. Und es hat Erfolg!

    Kannst Du es sehen?

  62. Die 68er: Noch heute tragen wir die Folgen
    von Klaus Rainer Röhl
    Was wird bleiben von den 68ern? Nichts Nennenswertes. Nur die Kunde, daß mit ihnen das Ende Deutschlands als Nation begann. Den Zweiten Weltkrieg gewannen die Alliierten zusammen mit dem Diktator Stalin. Aber wirklich am Boden lag das deutsche Volk nicht. Das Land, zerstückelt, abgetrennt ein Drittel, der Rest in zwei ungleiche Hälften zerteilt, wurde im Westen wieder aufgebaut in wenigen Jahren. Von den Überlebenden der großen Katastrophe, den Flüchtlingen aus den Ostprovinzen, den Heimkehrern und Müttern und Kindern, die die Bombenteppiche und Feuerstürme in den Städten überlebt hatten. Sie bauten, unter Führung von Konrad Adenauer und Ludwig Erhard und unter kritischer, aber konstruktiver Mithilfe der damaligen Gewerkschaften und der SPD unter Kurt Schumacher und Erich Ollenhauer und dem jungen Willy Brandt als Bürgermeister von Berlin, das Land wieder auf. Aber die Kraft der überlebenden Kriegsgeneration reichte nur noch für das Wirtschaftswunder und das Fußballwunder von Bern, für Volkswagen und Fernsehen für alle und Ferien mit Touropa und Rückkehr nach Europa, für Nato-Integration und Aufnahme in die Völkergemeinschaft. Aber die Kraft reichte nicht mehr zum Widerstand gegen die eigenen Kinder, die Kinder von Marx und Marcuse, von Adorno und Horkheimer, die ihre Eltern umerziehen wollten zu „friedlichen Menschen“ und deren Idole doch die Kriegshelden Che Guevara und Ho Tchi Minh waren und auch, was die meisten heute vergessen haben, die Massenmörder Mao und Pol Pot. Wirklich gewonnen wurde der Zweite Weltkrieg gegen die Deutschen erst von den 68ern. Sie haben den Deutschen das Deutschsein so gründlich herausoperiert, wie die Siegermächte es einst gewollt hatten, das Rückgrat gleich mit.
    Die Deutschen sind so friedlich geworden, daß sie am liebsten nur noch in Ruhe gelassen werden wollen. Bloß nirgends anecken. Nationale Debatten wie der Historikerstreit finden nicht mehr statt oder werden, wie vor zwei Jahren die Diskussion über die alliierten Kriegsverbrechen und die durch Flucht, Vertreibung und Bombenterror getöteten deutschen Zivilisten, sogleich mit der „Ausschwitzkeule“ (Walser) niedergemacht. Die Tugendwächter der politischen Korrektheit bringen jede intellektuelle Debatte zum Schweigen. Die wissenschaftlichen Eliten verlassen das Land und erlangen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft oder gehen in den Fernen Osten, sogar in die Schweiz. Was bleibt, ist kleinkariert und ängstlich. Das große Kapital, die Wirtschaft versucht, so gut es geht, ihre Produktion aus dem industriefeindlichen Deutschland ins Ausland zu verlagern, die Atomindustrie beliefert Finnland, Innovationen wie die Magnetschwebebahn gehen nach China. Arbeitsplätze „wandern ab“. Statt dessen holen wir, neuerdings auch mit Billigung von Angela Merkel, weiter unqualifizierte „Migranten“ ins Land, zu den rund sieben Millionen Ausländern, die Mehrheit davon Muslime, von denen das Gros direkt in das deutsche Sozialsystem einwandert. Oder in die Kriminalität. Die deutsche Polizei wagt nicht einmal, die Nationalität der Schwerstverbrecher zu nennen, aus Furcht, ausländerfeindlich oder gar rassistisch genannt zu werden. Polizei und Justiz können diesen Zustand nur noch verwalten – den Kampf gegen die Bandenkriminalität haben sie praktisch aufgegeben. Es war nicht alles schlecht? 1970 folgten die deutschen Studenten dem Aufruf zum Langen Marsch durch die Gesellschaft, die sie erobern und umgestalten wollten. Schon lange vor 1998 hatten sie überall im Land Erfolg. 1998 fiel den 68er Parteien das Land, nur noch schwach verteidigt von einer verbrauchten Elite, die keine Nachfolger mehr ausgebildet hatte, zu wie eine Beute, wie besiegtes Land, auf Gedeih und Verderb. Viele Jahrzehnte unter SPD-Herrschaft in Bund und Ländern und eine CDU, die nur noch aus einem einzigen Mann zu bestehen schien, hatten den Widerstand gelähmt. Der schleichende kulturelle und – es gibt kein anderes Wort dafür – ethisch-moralische Verfall des Landes hatte schon eingesetzt. Was Helmut Schmidt, der Sieger von Mogadischu, noch einfordern mochte und wofür er von seinem Parteifreund Lafontaine verhöhnt und diffamiert wurde, die preußischen Sekundärtugenden, konnte Schröder in der tiefsten wirtschaftlichen Krise des Landes nicht mehr abrufen – niemand kannte sie mehr. Was hat die Generation 68 geschaffen? Nichts. Das Land ist vernachlässigt wie seine Städte und seine zersiedelten Dörfer. Der Beton der nach dem Krieg wieder aufgebauten Häuser bröckelt. Die fabelhaft künstlichen, autofreien Stadtkerne sind von jener gesetzlich vorgeschriebenen „Kunst am Bau“ befallen, welche die ideenlosen Nachfahren von Joseph Beuys und Fritz Wotruba für viele Zehntausende guter D-Mark aus Stahl und Beton verfertigt haben. Die Kultur wird von den Kulturbeauftragten der Städte und der Länder betrieben. Viel Betrieb, viel Wichtigtuer, wenig Widerstand im Land. Musical statt Theater, aufwendig geförderte Unterhaltung auf Staatskosten, beliebt wie Popcorn und Kino. Theater? Deutsche Klassiker werden – nicht nur von Castorf und Schlingensief – grundsätzlich „gegen den Strich gebürstet“, und das heißt, in das Gegenteil ihrer theatralischen Absicht verkehrt. Eigene Stücke dieser Generation sehen so aus wie sie selbst: schlaff. Trotz reichlicher Verwendung von Sex, Alkohol und Drogen. Sie kennen nichts anderes. Die jungen deutschen Autoren haben in ihrer Schule kaum deutsche Klassiker mehr gelesen. Statt dessen lasen sie im Deutschunterricht Günther Wallraff und seine Nachahmer. Ausnahmen bestätigen die böse Regel nur. Die „große Bewegung der Schüler und Studenten“ war angetreten, um Deutschland zu verändern. Es ist ihnen tatsächlich gelungen. Aber fragen Sie mich nicht, wie. Wie sieht denn das Land aus? Nach verordnetem Antifaschismus und politischer Korrektheit, friedlichen Demonstrationen und mörderischen Terroristen – manchmal auch friedlichen Demonstrationen für mörderische Terroristen – nach befreiten Menschen und befreienden Drogenräuschen, sozialer Gerechtigkeit und Gerechtigkeit für die Völker der Dritten Welt, nach dem tiefen Schock, den der Zusammenbruch des Kommunismus für alle Linken war. Es war wie im Märchen. Ach, wir alle, die wir dabei waren, glaubten an des Kaisers neue Kleider und bestärkten andere in dem Glauben. Aber da war nichts. War nur die Ausführung schlecht – die Idee gut? Der Kern gut? Wir wissen heute, daß der Kern hohl war wie eine taube Nuß: das perfekte monokausale System des Sozialismus, das zuerst als fehlerfrei gepriesen, später als fehlerhaft, aber veränderbar beschrieben wurde. Die Fehler würden korrigiert werden, hieß es. Fehler, die nichts zählen sollten gegen die einmalige Größe der Sache. Doch das System des Sozialismus hatte gar keinen Fehler. Es war der Fehler.
    Das Land ist still – noch. Zur Stunde, da diese Zeilen geschrieben werden, regiert die Große Koalition – noch. Von der Gnade der SPD-Linken abhängig. Schon jetzt laviert Angela Merkel halbherzig zwischen den SPD-Linken und der CSU. Aber wieviel 68er steckt in der Union? Das plötzliche Wiederauftauchen der alten KPD-Sprüche von der weltweiten Ausbeutung und der Phantasien des Dr. Marcuse von der sexuellen Befreiung und der kollektiven Erziehung der Kinder auf dem SPD-Parteitag überrascht nicht. Aber der Unfug steckt leider schon tief in der CDU, wird von einer Mitgliederschicht getragen, die selber angekränkelt ist von 68ern und vieles gutheißt: Zwangs-Krippen für Kinder der Ärmeren durch Streichung des Erziehungsgelds (die Reichen ziehen ihre Kinder gerne selber auf, mit Reitpferd, Schäferhund und Küchenhilfe wie Frau von der Leyen), Ermunterung für noch mehr Scheidungen (wir stehen heute schon bei 44 Prozent), eine Mindestlohn-Kampagne, hinter der bereits ganz offen diskutiert wird über das Endziel: Grundsicherung für alle (= Geld ohne Arbeit!). Dennoch stehen die Zeichen auf Ende. Denn die Menschen können bis drei zählen. Sie sehen das Ergebnis. Immer mehr Zwang, Verbote, Verordnungen, immer weniger Geld in der Tasche. Keine Große Koalition, die noch etwas bewegt, nur große Fragezeichen, wie lange sie noch besteht. Wie lange noch? So lange, bis die Linken in der SPD den Zeitpunkt für Neuwahlen gekommen sehen. Und dann werden sie nicht einen Augenblick zögern, die alte Honeckerpartei, die jetzt Die Linke heißt, in die Regierung zu holen. Auch die Große Koalition war ein Fehler. Einen Fehler kann man machen. Wenn man ihn nicht schnell korrigiert, hat man schon den zweiten Fehler gemacht. Das sollte die Union wissen.
    vom 10. November 2007

  63. #69 Patriot100

    Dein Beitrag hat mir gut gefallen. Eins allerdings:

    „Denn die Menschen können bis drei zählen.“

    wage ich, zu bezweifeln. Woran erkennst Du das? Oder glaubst, es zu erkennen?

    Und, sofern sie es denn wirklich koennen, wohin wird es fuehren?

  64. #58 RDNZL (25. Feb 2008 16:11)

    „Ich finde es ein wenig problematisch, den Artikel mit dem Bild eines aus dem Netz gefischten Bildes eines Rucksacktouristen zu unterlegen. Es muß nicht jeder “Linksextrem” sein, der ein wenig von der äußerlichen Norm abweicht.“

    es handelt sich nicht um ein aus dem netz gefischtes bild eines rucksacktouristen, sondern um einen aktivisten der linksfaschistischen clownsarmy auf der rückreise von der schlacht zu heiligendamm. also sehr passend.

  65. #68 Transatlantic Conservative
    Daß die 68er Bewegung stark ostblockfinanziert
    war in der von Dir beschriebenen Weise –
    KANNST DU MIR DAFÜR BELEGE, LITERATUR LIEFERN ?
    Daß die DKP Kommunisten in Deutschland und auch diverse Friedensinitiativen von der Sowjetunion finanziert und betreut waren,
    ja.
    aber der autonome Flügel ?
    die kritische Theorie ?
    die antiautoritäre Linke ?
    Nein, glaube ich nicht.
    Das war auch damals schon im Geruch unterschiedlich.

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