In Teheran ist es am vergangenen Samstag zu Zusammenstößen zwischen aufgebrachten Bürgern, der Polizei und „Revolutionswächtern“ gekommen. Als eine Iranerin auf offener Straße wegen Verstoßes gegen die islamische Kleiderordnung festgenommen und misshandelt wurde, solidarisierten sich zahlreiche Bürger mit der bedrängten Frau. Es kam zu Handgreiflichkeiten und regimekritischen Sprechchören. Müllcontainer wurden in Brand gesetzt. Bürger filmten die Ereignisse mit Handys und veröffentlichten die Dokumente auf Youtube.

Wie die israelische Zeitung Ynetnews berichtet, waren die Frau und ein ihr zu Hilfe eilender Passant von den Polizisten blutig geschlagen worden, als diese sich weigerte, ins Polizeiauto einzusteigen. Daraufhin bildete sich eine Menschenmenge mit Rufen wie: „Polizeistaat“ und „Schluss mit dem islamischen Regime“. Auch Präsident Ahmadinedjad wurde verbal angegriffen. Auf Youtube erschien das folgende Handyvideo:

Ein weiteres Video von den Ereignissen ist hier zu sehen.

Ebenfalls in Teheran wurde jetzt ein 70-jähriger Mann zu vier Monaten Gefängnis und 30 Peitschenhieben verurteilt, weil er seinen Hund ausgeführt hatte. Hunde sind in der Öffentlichkeit im Iran verboten, weil sie nach muslimischem Aberglauben als unrein gelten. Viele Hundebesitzer setzen sich über das Verbot hinweg und verstehen den Ausgang mit Hund als ein Zeichen des Protestes gegen das Regime.

Wie schon zu Mohammeds Zeiten, gelten auch im Iran für die Herrscher andere Regeln als fürs Volk. Diktator Ahmadinedjad ist seit neuestem selber Besitzer von vier Hunden, die er zum Stückpreis von 110.000 Euro in Deutschland erworben hat. In diesem Falle gilt das islamische Hundeverbot allerdings nicht, beschlossen die Mullahs, da die Hunde ausschließlich der Sicherheit des obersten Halsabschneiders dienen.

(Spürnasen: Scotti, Aki)

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116 KOMMENTARE

  1. I have a dream:
    The normal people of Iran should send the Mullahs where they belong – to their Master the devil.

    Wäre natürlich klasse, wenns jetzt mal eine Revolution gegen die Muallahs geben würde.

    Diktator Ahmadinedjad ist seit neuestem selber Besitzer von vier Hunden, die er zum Stückpreis von 110.000 Euro in Deutschland erworben hat.

    110 tausend ??

    Mhh bei dem Kurs ist es wahrscheinlich ein „reinrassiger“ geklonter Schäferhund mit „arischem“ Stammbaum, der sich ohne Unterbrechungen bis zu seinem Urahn zurückverfolgen lässt.

    Nun ratet mal schön wen ich mit Urahn meinen könnte, Ich geb euch nen Tip:

    Bl….e:

  2. Nun, irgendwann werden die „jungen“ Menschen auch nicht mehr, dass ihre „Freundin“ „Frau“ so rumlaufen muss, geschweige denn diese Unterdrückung der „Religionspolizei“ (lol in Deutschland würde sowas sich nicht mal ankündigen und …)

    Ich denke, die Zeit ist Reif für eine freiheitliche Revolution. Es geht nichts über das deutsche Grundgesetz.

  3. Wenn das wahr ist, dann ist das ein gutes Zeichen für Iran!
    Leider hat bei uns keiner mehr dem Mumm zu so etwas Vergleichbarem hier.
    Ich suche aber auch schon nach einem subtilen Zeichen der Opposition gegen pc und Gutmenschentum, linksgrünen Gesinnungsterror und unseren ganzen Untergang.
    Hunde ausführen ist ja hier nicht eindeutig genug.
    Fällt euch etwas ein?

  4. #1 Comeback,

    mit „Arier“ und Iran liegen Sie übrinens gar nicht so falsch. Iraner sind weder ein Turkvolk wie Kirgisen, Kasachen, Aseris, Uighuren, Usbeken oder Neuköllner noch Araber sondern Indogermanen also mit Fritz, Gunnar, Giovanni, Ivan und Rajeev verwandt.

    Wieviel Iraner leben privat eher westlich, halten ihr persisches Erbe hoch und haben mit dem Mohammedanertum kaum etwas zu tun. Es waren ja auch nicht alle DDR-Bürger Kommunisten!

    Der Iran ist die einzige Hochkultur (neben Israel) in der Region. Ein Iran ohne Mullahs würde sogar eher zur EU passen als die Türkei.

    Iraner im Westen unterscheiden sich auch völlig von Zuwanderern aus anderen mohammedanischen Staaten, haben oft studiert, leben säkular, fallen nicht in der Kriminalitätsstatistik auf.

  5. Spontane Zusammenrottungen bei Verhaftungen und Polizeieinsätzen beobachten wir übrigens auch in unseren Städten, allerdings fordern die Beteiligten nicht den Sturz des iranischen Regimes.

  6. Die Ausstellung des Visums für ausländische Staatsbürger, mit Ausnahme Staatsbürger der Besatzungsmacht Israel, ist nach unseren Richtlinien unbedenklich

    Quelle: irangk.de
    Die islamische Republik ist auch sehr tolerant!

  7. #9 Eurabier (25. Feb 2008 20:56)

    #1 Comeback,

    mit “Arier” und Iran liegen Sie übrinens gar nicht so falsch. Iraner sind weder ein Turkvolk wie Kirgisen, Kasachen, Aseris, Uighuren, Usbeken oder Neuköllner noch Araber sondern Indogermanen also mit Fritz, Gunnar, Giovanni, Ivan und Rajeev verwandt. usw.

    @#9 Eurabier
    danke schön dafür, 🙂 es war mir aber schon bekannt bekannt, das mit dem „Arier“ war in dem Fall eine Anspielung auf Achmads „freundliche“ Art Israel gegenüber und ausserdem dann noch Hunde aus Deutschland, das ist schon ein starkes Stück, wird bestimmt nicht lange dauern bis das ganze verballhornt wird.

    Und ausserdem haben M´s normalerweise eine Höllenangst vor Hunden die lieben Katzen hassen aber Hunde.:)

  8. Man darf nie vergessen, dass die Macht in den meisten Islamischen Ländern in der Hand einer Klüngel liegt, die ihren Anspruch auf ihre angebliche Nachkommenschaft Mohameds zurückführen.

    Diese Familien schieben sich Posten in Militär; Polizei und Verwaltung zu und verteitigen den Isalm mit allen Mitteln, weil auch ihre Position davon abhängt.

  9. Nun, im Iran gab es auch schon Ausschreitungen, als vor wenigen Monaten das Benzin rationiert wurde.
    Gebracht hat es nichts, und auf eine „Revolution“ gegen die Mullahs braucht man hier echt nicht zu hoffen.
    Die sozialen Spannungen sind zwar hoch, aber eine muslimische Reformbewegung ist da echt nicht auszumachen…..

  10. Wie schön.
    Es wird auch Zeit, sie haben etwas besseres verdient, vor allem wird es Zeit , dass die
    Welt sie mal in einem anderen Licht sieht.
    Hoffentlich ist das nur der Anfang.
    Sie sind sehr stolz und hassen es, wenn man sie mit den Arabern verwechselt.
    Mir sagte mal ein Iraner :
    „Bei den Iranern ist die Mutter eine Königin, bei den Arabern eine Sklavin.“
    Derselbe sagte mir übrigens , die Türken seien sehr gefährlich und brutal. Warum genau er dieser Meinung war, weiB ich leider nicht.

  11. Tja, die Perser sind wohl mutiger als
    sämtlich Europäer, die sich von einem wankelmütigen Ulfkotte von Demonstrationen abhalten ließen, weil Angst vor Pro oder Sonstwas. Ich bin immer noch sauer!

  12. Ob eine Revolution von Innen von Erfolg gekrönt seien würde wage ich zu bezweifeln. Ein Regime, dass ganz offen von der Auslöschung Israels träumt, geht sicherlich nicht zimperlich mit Andersdenkenden um.

  13. Daß damals , als Khomänie zurückkehrte, viele iranische Studenten in Europa blieben, war auch eine Folge der gesellschaftlichen Umgestaltung im Iran damals. Und die Iraner, sind in Europa, zum Vergleich zu den Türken dreimal besser Integriert.Da können sich die analpabetischen Hirten aus Hinteranatolien ein Scheibchen abschneiden.Habe erst vor kurzem mit einer Iranerin ohne Kopftuch unterhalten, die mir das sogar noch bestätigen konnte. Aud der Strasse hätte ich sie vom Aussehen und der Kleidung,von einer Italienerin nicht unterscheiden können. Deshalb hat sie auch keine Probleme mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Aber was eine einzelne iramische Muslima zu sagen hat, daß Interssert einen Marocanischen Pascha sowiso nicht.
    Da brauch ich nur zu Gucken, wie die Frauen beim Einkaufen hinter her laufen müssen.

  14. Die Religionspolizei wird schon mal in absehbarer Zeit in Kreuzberg etc,pp, darüber wachen, daß keine Schlampe reinkommt. Oder umgekehrt von den Ihren sich keine Schlampig kleidet.

  15. Die Erbauung der Welt Ist ein Merkmal der Griechen, die Vernichtung der gleichen Welt ist den Türken vorbehalten. Djelaleddin Rumi
    (gest. 1273), persischer Dichterphilosoph

  16. Die Iraner haben nur eine Chance, um wieder in den Kreis der Menschheit aufgenommen zu werden. Diese wird dann da sein, wenn die scheußlichen Mullah-Lemuren in Trauben an den Laternen hängen und der Achmdingsda öffentlich am Galgen schwingt (nicht ohne vorher angemessen bis auf’s rohe Fleisch ausgepeitscht zu werden – ist zwar nicht schön, gibt aber ein warmes gefühl in der Magengrube für die Zuseher.)
    Solange sich das Volk nicht sichtbar gegen die Mullah-Diktatur erhebt, werden sie für die Taten ihrer Herrscher mit verantwortlich gemacht.

    Jedes Volk hat das Recht, seine Regierung abzuschaffen und eine zu wählen, die ihm besser geeignet erscheint.
    Es kann doch nicht sein, daß ein Kulturvolk wie die Perser sich von primitiven, im Mittelalter steckengebliebenen Subhominiden, die einen Wüstendämon anheulen, bezwingen läßt!

    Offenbar haben zumindest Teile der Perser noch etwas Stolz!

  17. Nun testen wir mal die Objektivität von PI, bzw. der Community hier:

    Da im Artikel von „islamischem Aberglauben“ die Rede ist, sollten doch bitte in Zukunft auch Bezeichnungen wie „katholischer Irrglaube“ oder „protestantischer Aberglaube“ verwendet werden – basieren diese doch auf noch älteren, an den Haaren herbeigezogenen Legenden und Märchen aus dem Morgenland.

  18. Klar, für 110.000 € müssen die Hunde von Blondie kommen. Echtes Liebhaber-Schnäppchen.

    Steter Tropfen höhlt den Stein. Wenn sowas öfter passiert und das sich rumspricht, dann werden die Leute auch mehr Mut bekommen, sich gegen diese Bevormundung zur Wehr zu setzen. Die Perser sind ja keine Araber, wurden auch nur erobert vom Islam. Und kulturell gilt ihr Dichter Omar Khayam im gesamten Islam als der Top-Mann (gibt in Ägypten sogar einen Rotwein, der so heisst). Die Perser glauben bestimmt nicht, dass die Araber-Musel die Übermenschen sind. Man kann nur hoffen, dass sie sich irgendwann (hoffentlich bald) vom Mullah-Joch befreien.

  19. von vier Hunden, die er zum Stückpreis von 110.000 Euro Die hunde waren so teuer, weil sich ihr Stammbaum direkt auf den Propheten zurückführen läßt.

  20. #9 Eurabier

    Ich glaube ich fange ein neues Leben an als Baukranunternehmer in Teheran. So wie ich die Stimmung des Volkes im Iran einschätze kann man dort mit Mullahs und Ayatollahs bald gutes Geld verdienen.

  21. Es mag sich ja etwas ändern im Iran, aber etwas anderes als Menschenrechtsverletzungen, Grausamkeiten oder vermummte Damen habe ich seit 1979 – seit 29 Jahren dort nicht – wenigstens in unseren Medien – erleben dürfen. Mein Wissen ist sehr begrenzt:
    1. keine Arbaber, keine arabische Sprache
    2. das einzige Land, in dem die Shiiten an der Macht sind.
    3. Fanatismus bis dorthinaus. – Schah, na ja.
    Isabella, belehrt mich.

  22. #32 karbau
    Deine Aussage, könnte die eines Atheisten sein.
    Religion ist Opium für das Volk hat mal einer geschrieben. Nun wer heute mehr den je unter Drogen steht, sieht man ja.

  23. Ich habe in meinem Leben bisher drei iranische Familien kennengelernt.

    – kein Kopftuch
    – keine Ausgangssperre für die Frau
    – keine Zwangsehen
    – kein Koran

    Wenn bei einem Iraner mal die Frau nicht da war,
    dann weil sie auf ARBEIT war. 😉

    Auf ARBEIT! Ach wenn ich mir nur was wünschen könnt…

  24. @karbau: objektiv mag sein, wer will. Aber etwas anderes ist, eine Meinung zu haben.
    Mag sein, das hier auf pi das eine oder andere Vorurteil gehätschelt wird.
    Nichtsdestoweniger lebt jeder sein eigenes Klischee, net wahr.
    Isabella

  25. Also nun wisssen wir, wie man die Moslems vertreiben können. Wir können von den Römern lernen. Dafür brauchen wir 250 römische Kampfhunde (Mastinos) Die schicken wir Freitag abend auf die Ringe in Köln, die nun erst mal das ganze Grobzeug abräumen. Der Rest verkriecht sich schon alleine.

  26. Ich hab mal ein Bericht gelesen, wie Iraner hinter den Kulissen leben. Da geht die Post erst recht ab.
    Die Frauen lassen sich danach für mehrere tausend euros das Jungfrauhäutchen wiederherstellen, damit sie dann „jungfräulich“ in die Ehe können. Wer das nötig Kleingeld nicht hat, der hilft sich halt mit Analsex oder andere Methoden aus. Ich meine, wir sind fast prüde dagegen.

  27. Achmadinejad macht nicht mehr lange. Nicht nur solche Vorfälle, sondern auch die erschreckend hohe Arbeitslosigkeit lassen nicht lange warten, bis der Depp verschwindet…

  28. #32 karbau

    Polemisch ist der Artikel schon – das Problem mit dem Islam besteht ja nicht darin, dass Hunde unrein sein sollen

  29. #der Filmemacher: letzter Satz: die ultimative Normalität in islamischen Ländern, ob wir es glauben oder nicht.
    Isabella

  30. #37 Schlernhexe

    Uuuuhhhh …. und die Aussage eines Atheisten … uuuhhhhh …. das sind ja ganz schlimme, ganz ganz böse … im Grund ja völlig gottlose Wesen … und dann auch noch so betont froh dabei … das kann ja nicht sein … so was ungezogenes …

    Sind dann etwa Moslems für Dich besser … oder wie ? Ja ? Egal welcher Aberglaube, immer noch besser als keiner?

    Gotcha!

  31. Zitat von karbau
    Nun testen wir mal die Objektivität von PI, bzw. der Community hier:

    Da im Artikel von “islamischem Aberglauben” die Rede ist, sollten doch bitte in Zukunft auch Bezeichnungen wie “katholischer Irrglaube” oder “protestantischer Aberglaube” verwendet werden – basieren diese doch auf noch älteren, an den Haaren herbeigezogenen Legenden und Märchen aus dem Morgenland.

    Computerunser, der Du bist in unserem Büro, geheiligt sei Dein Bildschirm. Deine Eingabe komme, Dein Wille geschehe auch im Speicher, so auch auf dem Drucker. Unsere täglichen Listen gib uns heute, obwohl wir nicht denen vergeben, die falsch programmiert haben. Laß uns nicht zu lange warten und erlöse uns von den langen Ausgeben. Denn Dein ist die Arma, die Macht und das Personal in Ewigkeit. ENTER
    Amen

  32. Ja, so sind sie die Muslime: Den Islam, so wie er ist, den wollen sie nicht – aber Moslem wollen sie bleiben. Könnte ja doch irgendwann mal einen guten Islam geben. Irgendwann ist doch immer das erste Mal.

    Ist genauso, wie bei den Linken, die nicht kapieren, dass der Sozialismus nicht funktioniert.

    Wer aus der Geschichte nicht lernt, der … versaut anderen Menschen die Zukunft!

  33. #48 xyxx

    Hast Du recht. Stimme voll zu. Nur sind viele bei PI überhaupt nicht ausgewogen – sondern schlicht und ergreifend reaktionär. Hauptsache gegen Moslems, aber nie für echte Freiheit von allen totalitären Ideologien (meint: Religionen)

  34. Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in vieler Hinsicht ab, vor allem dadurch, dass sie eindeutig nur diejenigen Rechte anerkennt, welche im Einklang mit der Schari’a stehen.[3] Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari’a nachgeordnet.“ (All the rights and freedoms stipulated in this Declaration are subject to the Islamic Shari’ah). Artikel 19 besagt: „Es gibt keine Verbrechen und Strafen außer den in der Schari’a festgelegten“ (There shall be no crime or punishment except as provided for in the Schari’a). Die Rolle des islamischen Rechts als alleinige Quelle der Rechtsfindung wird durch Artikel 25 bestätigt, dieser legt fest: „Die islamische Schari’a ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung“ (The Islamic Schari’a is the only source of reference for the explanation or clarification of any of the articles of this Declaration). Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ (true religion) und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle (civilizing and historical role) zugeschrieben wird.

    Bei fast jedem Verweis auf die Menschenrechte macht die Kairoer Erklärung die Einschränkung, dass diese Rechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Artikel 22 zum Beispiel beschränkt die Redefreiheit auf diejenigen Meinungsäußerungen, die dem islamischem Recht nicht widersprechen (Everyone shall have the right to express his opinion freely in such manner as would not be contrary to the principles of the Schari’a). Auch das Recht zur Ausübung öffentlicher Ämter könne nur in Übereinstimmung mit der Schari’a wahrgenommen werden. [4]

    Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. [5] Artikel 5 verbietet jede Einschränkung des Heiratsrechts was „Rasse“, „Hautfarbe“ oder „Nationalität“ betrifft, führt allerdings die Religion nicht auf, so dass Männer und Frauen auf Grundlage ihre Religionszugehörigkeit Heiratsbeschränkungen unterworfen werden können.

    Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Artikel 6 garantiert Frauen gleiche Würde, aber nicht Gleichstellung in anderen Belangen. Weiterhin legt der Artikel dem Mann die Verantwortung für den Unterhalt der Familie auf, der Frau wird keine entsprechende Rolle zugewiesen.
    …Nicht nur die Türkei hat beide unterschrieben, sondern fast alle. Kairo ist eine vollkommen rechtsunverbindliche rein politische Deklaration, ….

    Afghanistan (Gründungsmitglied)
    Ägypten (Gründungsmitglied)
    Albanien (seit 1992)
    Algerien (Gründungsmitglied)
    Aserbaidschan (seit 1992)
    Bahrain (seit 1972)
    Bangladesch (seit 1974)
    Benin (seit 1983)
    Brunei (seit 1984)
    Burkina Faso (seit 1974)
    Elfenbeinküste (seit 2001)
    Dschibuti (seit 1978)
    Gabun (seit 1974)
    Gambia (seit 1974)
    Guinea (Gründungsmitglied)
    Guinea-Bissau (seit 1974)
    Guyana (seit 1998)
    Indonesien (Gründungsmitglied)
    Iran (Gründungsmitglied)
    Irak (seit 1975)
    Jemen (Gründungsmitglied)
    Jordanien (Gründungsmitglied)
    Kamerun (seit 1974)
    Kasachstan (seit 1995)
    Katar (seit 1972)
    Kirgisistan (seit 1992)
    Komoren (seit 1976)
    Kuwait (Gründungsmitglied)
    Libanon (Gründungsmitglied)
    Libyen (Gründungsmitglied)
    Malaysia (Gründungsmitglied)
    Malediven (seit 1976)
    Mali (Gründungsmitglied)
    Marokko (Gründungsmitglied)
    Mauretanien (Gründungsmitglied)
    Mosambik (seit 1994)
    Niger (Gründungsmitglied)
    Nigeria (seit 1986)
    Oman (seit 1972)
    Pakistan (Gründungsmitglied)
    Palästinensische Autonomiegebiete (Gründungsmitglied)
    Saudi-Arabien (Gründungsmitglied)
    Senegal (Gründungsmitglied)
    Sierra Leone (seit 1972)
    Somalia (Gründungsmitglied)
    Sudan (Gründungsmitglied)
    Suriname (seit 1996)
    Syrien (seit 1972)
    Tadschikistan (seit 1992)
    Togo (seit 1997)
    Tschad (Gründungsmitglied)
    Tunesien (Gründungsmitglied)
    Türkei (Gründungsmitglied)
    Turkmenistan (seit 1992)
    Uganda (seit 1974)
    Usbekistan (seit 1996)
    Vereinigte Arabische Emirate (seit 1972

  35. #53 karbau

    Das Taufscheinchristentum im heutigen Europa würde ich ja nicht gerade totalitär nennen…

  36. Ich zitiere einen Auszug:
    Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der “wahren Religion” (true religion) und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle (civilizing and historical role) zugeschrieben wird.
    ———————————–
    Was nun ?, hier wir doch deutlich dargestellt,
    daß der Islam die bessere Religion sei, wie die drei anderen großen Religionsgemeinschaften. Nur so wie sie es Rüberbringen, Widerspricht gegen die Grundsätze dieser Religionen, die es schon Lange vor dem Islam gab.
    Islam.: Religion des Friedens?, es wäre das Gleiche ,wie wenn mir ein Moslem ein Kamel verkaufen würde, wo soll ich dies in meiner Wohnung unterbringen??

  37. Vor einigen Jahren erschien eine Artikelserie von Hans Magnus Enzensberger über den Iran in der FAZ. Enzensberger war dort eingeladen und berichtete schon damals davon, wie freimütig junge Iraner ihre Kritik am System offen bekundeten.Wenn man das Land kennenlernen will sind diese Artikel sehr lesenswert.
    Ich war 1976 selbst im Iran. Damals herrschten dort noch nicht die Mullahs. Teheran war ein ganz übles Pflaster. Das Land unglaublich schön. Später lernte ich einige sehr sympathische Iraner kennen. Sehr gebildet.
    Daß dieses Land einen Weg aus der Dukelheit findet hoffe ich sehr.

  38. Zitat:Ich hab mal ein Bericht gelesen, wie Iraner hinter den Kulissen leben. Da geht die Post erst recht ab.
    Die Frauen lassen sich danach für mehrere tausend euros das Jungfrauhäutchen wiederherstellen, damit sie dann “jungfräulich” in die Ehe können. Wer das nötig Kleingeld nicht hat, der hilft sich halt mit Analsex oder andere Methoden aus. Ich meine, wir sind fast prüde dagegen.

    Schade, daß so etwas Kulturentscheidendes,
    bei unseren Krankenkassen (kostenlos ), noch nicht aufgelistet ist

  39. #53 karbau

    #48 xyxx

    der islam ist keine religion! wann begreift ihr das endlich?

    der islam ist eine imperialistische weltanschaung gegründet von einem geisteskranken um seine persönlichen perversitäten auf allen gebieten ausleben zu können

    unter diesem aspekt sieht das dann alles etwas anders aus:

    die ausgesuchten unterwandern, lügen, betrügen, abziehen, quälen, totschlag, mord, zerstörung, ect. pp.

    und wenn alles kaputt ist ziehen die karawanen einfach weiter zu den nächsten opfern.

    so war es und so wird es immer bleiben.

  40. Scheissvideo, jetzt hab‘ ich Nackenschmerzen und trotzdem kein Wort perversisch verstanden.

    Ich kann ebenfalls aus persönlicher Erfahrung bestätigen, dass im Westen lebende Iraner selten Freunde der Mullahs sind oder gar einen streng islamischen Lebensstil pflegen.
    Es gibt immerhin einen kleinen Lichtschein an Hoffnung, wenn so ein Aufbegehren in Teheran stattfindet.

  41. #55 xyxx

    Nu ja …. die „Gläubigen“ (die ja meist keine richtigen sind, sondern sich die ihnen genehmen Teile rauspicken und Rest geflissentlich ignorieren) sicherlich nicht. Einige Kräfte in den jeweiligen Institutionen … man weiß es nicht.

    Aber es bleibt halt: im Kern des Schrifttum steckt das Totalitäre, könnte also jederzeit wiedererweckt werden.

  42. #59 abendland-1

    Genau wie das frühe Christentum, da das Neue Testament irgendwann zw 240-280 zusammengestellt wurde … unter Weglassung unangenehmer Schriften …. um die Machtverhältnisse/Interpretationsansätze in die gewünschte Richtung zu drehen

  43. #59 abendland-1
    @all PI

    Hier liest man ja immer von christlich-demokratischen Werten.
    Eine Wortverwirrung, ein Sprachpanschertum, das die Fakten verschleiert (bewußt, unbewußt?)

    Um eins festzustellen (man kann historische Fakten nicht wegleugnen, nur unterdrücken, aber das ist totalitär!):

    Demokratie ist GEGEN das organisierte Christentum in Europa entstanden, NICHT WEGEN des Christentums.

  44. Als eine Iranerin auf offener Straße wegen Verstoßes gegen die islamische Kleiderordnung festgenommen und misshandelt wurde, solidarisierten sich zahlreiche Bürger mit der bedrängten Frau. Es kam zu Handgreiflichkeiten und regimekritischen Sprechchören. Müllcontainer wurden in Brand gesetzt.

    Wird auch mal endlich Zeit!

  45. Nur sind viele bei PI überhaupt nicht ausgewogen – sondern schlicht und ergreifend reaktionär. Hauptsache gegen Moslems

    Ich denke, hier muss man differenzieren.

    „Gegen Moslems“ bedeutet gegen totalitäre Ideologien -> Islam. Die meisten hier kritisch schreibenden User haben den „Feind“ erkannt. Es ist dies nicht der einzelne (friedliche) Moslem, sondern das System, in dem er sich tummelt, der Islam.

  46. @64 karbau

    Die christlichen Werte (Teilen, alle Menschen vor Gott gleich.. usw ) sind durchaus die Wurzeln der modernen Demokratie.

  47. #67 seismograf

    Da stimme ich mit Dir völlig überein. Aber hier gibt’s scho einige, die nicht so differenziert sind wie Du und leider den Ton prägen.

  48. #43 warlord (25. Feb 2008 21:42) Also nun wisssen wir, wie man die Moslems vertreiben können. Wir können von den Römern lernen. Dafür brauchen wir 250 römische Kampfhunde (Mastinos) Die schicken wir Freitag abend auf die Ringe in Köln, die nun erst mal das ganze Grobzeug abräumen. Der Rest verkriecht sich schon alleine.

    Römische Kampfhunde? In Deutschland? Alle Hunde, die irgendwie komisch aussehen, und dazu aus einer ausländischen Rasse stammen gelten hier als Kampfhunde, Beißmaschinen, und beisswütige Bestien. Solche Hunde zu züchten ist verboten und wird mit hohen Strafen belegt. Diese Hunderassen sind in Deutschland vom aussterben bedroht. Also aus der Idee in Köln wird nichts.

  49. Es gibt auch im Koran immer wieder “barmherzige” stellen.</blockquote

    Barmherzigkeit im Koran (Islam) gilt ausschliesslich den Angestellten des Islam.

    Andere Menschen (*-*) gelten im Islam als niedere Wesen, welche man (als rechtgläubiger Muslime) getrost wie Tiere behandeln kann. So steht´s im Koran, das ist Allahs Wille und danach handeln Muslime, die sich ihrer Umma verpflichtet fühlen. Sollten sie anders denken, riskieren sie Kopf und Kragen. Einmal Muslime, immer Muslime. Einmal Islam, immer Islam.

  50. #70 karbau (25. Feb 2008 22:31)

    #67 seismograf

    Da stimme ich mit Dir völlig überein. Aber hier gibt’s scho einige, die nicht so differenziert sind wie Du und leider den Ton prägen.

    Karabu, das sind nur bedauerliche Einzelfälle. Auf deren Aussagen sollte man nichts geben.

  51. Es wird Zeit, dass sich Iraner von ihrem Regime der Irren befreien.

    Ich kenne einige Perser / Iraner, die würden gern wieder in ihre Heimat zurück gehen. Es sind dies Menschen, die sich besonders durch ihre unallahistische Lebensweise auszeichnen.

  52. Man fragt sich ja schon lange, wann die Iraner die vertrottelten Mullahs endlich zum Teufel jagen.
    Die Geduld dieses Volkes scheint grenzenlos zu sein; oder die Dummheit?
    Qui tacet consentire videtur – und es ist absolut erstaunlich, dass das iranische Volk schweigt.

  53. Ja, in der Tat, die Iraner sind schon etwas
    anderes.
    Sie tragen in sich die Selbstbewußtheit eines Herrschervolkes und kultivieren dies auf eine im allgemeinen erträgliche, sogar anziehende manchmal aber auch arrogante Art.
    Von Ihrer zoroasthrischen Ursprungsreligion
    schimmert etwas noch heute durch.
    Sie mußten zwar eine zeitweise Domestikation
    durch die Araber, die Islamisierung und die Implementierung der arabischen Sprache im Bereich des religiösen Herrschaftswissens hinnehmen. Aber das war wohl eine Art Betriebsunfall der Weltgeschichte, denn, was in populären Geschichtsbüchern über die islamische Expansion nicht steht :
    Nach einer Ausdehnung ihres Machtbereichs bis
    Ägypten gerieten die Perser an einen befähigten Gegenspieler, Kaiser Heraklios von Byzanz. Byzanz, das oströmische Fortsetzungs-reich des antiken Rom war kulturell hochentwickelt, reich, diplomatisch durchtrieben, Träger der östlichen Hälfte des Weltchristentums, im Besitz militärischer Hochtechnologie, setzte in großem Umfang Söldner und Bündnisheere ein und erinnert mich stark an Amerika.
    Unter Kaiser Heraklios gewann es erneut überraschende Stärke – und besiegte die Perser. Ein Teil seiner Truppen bestanden aus – Arabern.
    Nach dieser Niederlage – gegen „die Christenheit“ war das persische Reich geschwächt.
    Als dann kurz hintereinander der persische Thron in Wirren fiel, und Kaiser Heraklios starb, ergriffen die Araber – bis dahin fremdgeführte Truppen – die Gelegenheit beim Schopf.
    Im Iran huldigt man auch einer ExtraVersion
    des Islam, der Schiat Ali, und ihre Anhänger
    bezeichnet man als Schiiten. Nach dieser Lehre
    darf es eigentlich überhaupt keinen weltlichen
    Herrscher geben, denn diese gelten per Definition als böse, schlecht und korrupt.
    Und da der Enkel des Propheten Mohammed,eben
    Ali, von den Sunniten, der absoluten Mehrheitsrichtung im Islam ermordet wurde offenbar nicht auferstehen will, müssen solange Imame stellvertretend die Geschäfte
    erledigen. Allein schon von der Ideologie her
    ist der Iran für die meisten arabischen Regimes in der Region brandgefährlich, denn sie sagt ja das, was die fundamentale Opposition in diesen Ländern auch sagt :
    Daß die Regierungen schlecht, böse und
    korrupt sind und, wenn ein wahrer Diener des Propheten auftaucht, zu stürzen sind.
    So hat es der Iran geschafft, seine Version der ihm einst aufgezwungenen Religion gegen seine einstigen Überwinder zu kehren und er
    arbeitet daran fleißig weiter.
    Iran und Saudi Arabien sind die größten Konkurrenten um die wahre Lehre und die Macht am Golf, unmittelbar gefolgt von Ägypten.

    Das nur einmal zur „Aufklärung der Feindlage“
    Der Gegner – wenn wir alles, was sich islamisch gibt einmal so bezeichnen will, ist nicht einheitlich aufgestellt und die Feindschaften im Lager des Gegners sind wahrscheinlich größer als die Feindschaften nach außen.

    Und noch obendrauf etwas „off topic“ – so nennt Ihr hier glaube ich themenentfernte Beiträge…..:
    Die exterritoriale Opposition des Iran, die
    Volksmudschaheddin, soll der IAEO Satellitenbilder übergeben haben, aus denen eindeutig hervorgeht, daß der Iran mit etwas Glück in 1-2 Jahren die Bombe definitv hat.
    Das hat eine „hohe EU Geheimdienststelle“ so verlauten lassen.
    Nun ist die Frage – wer war`s – denn dies steht in krassem Gegensatz zu den Geheimdienstäußerungen aus den Bush – grounds.

    Wer hat etwas gehört ???

  54. @71 havel
    @43 warlord

    solche Beiträge sollte PI aus dem Netz nehmen:
    menschenverachtend,grausam faschistoid.
    Eure Gesinnung unterscheidet sich in Nichts von dem , was ihr vorgebt zu bekämpfen.

  55. #74 seismograf

    Einige hier würden in ihren Verschwörungstheorien jetzt natürlich sagen, daß die sich nur verstellen … 🙂

    Das ist natürlich nicht richtig. Auch ich kenne 1-2 Exil-Iraner … sehr gebildete und ausgeglichene Menschen, einen religiösen Hintergrund kann man beim besten Willen nicht sehen, finden.

  56. #62 karbau

    Ja natürlich kann es das. Aber ich denke, es ist nicht möglich, Religionen ganz abzuschaffen… und da ist diese Version noch immer besser

  57. Der Gegner – wenn wir alles, was sich islamisch gibt einmal so bezeichnen will, ist nicht einheitlich aufgestellt und die Feindschaften im Lager des Gegners sind wahrscheinlich größer als die Feindschaften nach außen.

    Man beobache hierzu ebenfalls die Abneigung der Türken gegen Araber (und umgekehrt). Das Drängen mohammedanischer Machthaber und Splittergruppen auf „Umma“ sagt alles…

  58. Jungfernhäutchen wiederherstellen?
    Gibts auch hier in Europa- ab 1.800 Euro:
    http://www.pi-news.net/2007/12/jungfrau-ab-1800-euro/
    http://www.pi-news.net/2007/03/kulturelle-bereicherung-die-rueckkehr-der-jungfrau/

    Das ist aber nicht mehr so witzig, wenn man sich mal klarmacht, WARUM solch ein Eingriff nötig ist- und was passiert, wenn man eben keine Jungfrau mehr ist…..

    Im übrigen sollte man sich nicht davon blenden lassen, dass es eine WINZIG KLEINE relativ bürgerliche Schicht gibt, die hinter den Kulissen, oft durch Bestechung ermöglicht, ein Leben führt, dass westlichen Vorstellungen entfernt nahekommt.
    Das ist eine kleine Minderheit, ohne jeden Rückhalt in der Bevölkerung.
    Gerne wird diese im GEZ-Fernsehen oder der Qualitätspresse als exemplarisch gezeigt, um – das ist meine Interpretation- Sympathie für den Iran zu wecken.

  59. #71 havel (25. Feb 2008 22:32)

    #43 warlord (25. Feb 2008 21:42)

    habe da eine preiswerte alternative und so etwas ähnliches kann jeder für wenige cent´s

    ( plastikflasche oder beutel + rohstoff aus der metzgerei)

    sogar selber herstellen, eignet sich meiner meinung auch hervoragend dazu nicht gewünschte bauwerke zu verhindern.

    egal ob die damit geld machen wollen, meiner meinung nach setzt die idee genau an der richtigen stelle an.

    bei dem ganzen sche*** den die moslems glauben schlucken die das auch.

    so könnte die meldung in absehbarer zeit lauten:

    „moslems mit hilfe ihres eigenen glauben aus europa entfernt.“

    „Paradies oder ewige Verdammnis“

    „Wunderwaffe“
    versprüht Schweineblut und soll damit Selbstmordbomber abschrecken

    Einen Selbstmordattentäter erwartet das Paradies, versichern Prediger der extremistischen Lesart des Islam – denn er würde für die richtige Sache sterben.
    Dieses Versprechen könnte ein Grund neben anderen sein, weshalb sich in Israel und anderswo meist junge Männer dazu entschließen, sich und andere für ihre Interpretation des Heiligen Krieges zu töten.
    Weshalb also nicht die Frage stellen, was denn potenzielle Attentäter letztlich noch von dem Schritt abhalten könnte?

    Ein Tabu als „Waffe“

    Das US-Unternehmen „Susblood Labs. Terror Prevention Technologies“ meint, eine Antwort auf diese Frage gefunden zu haben: Angst – genauer die Angst vor der Verletzung religiöser Vorschriften.
    Durch einen Tabubruch nämlich würde sich für den potenziellen Attentäter seine Tat nicht mehr lohnen. Mehr noch: Sie würde nur noch negative Folgen für den „Märtyrer“ haben, so die Überlegung, auf deren Basis das Unternehmen eine „Wunderwaffe“ gegen den Terror entwickelt zu haben glaubt.

    „Rache des Ungläubigen“

    Sie nennt sich „Infidel’s Revenge“, „Rache des Ungläubigen“, mit dem wohl Nicht-Moslems gemeint sind, und unterscheidet sich äußerlich nicht von einem gewöhnlichen Kugelschreiber.
    Schweineblut im Kugelschreiber
    Anders allerdings das Innenleben: Es besteht aus einer Kapsel, die mit Plasma aus Schweineblut gefüllt ist, das potenzielle Attentäter abschrecken soll.
    Die Logik hinter der Entwicklung ist einfach, wenn auch reichlich bizarr: Das Blut, ebenso wie das Fleisch von Schweinen, gilt im Islam als extrem unrein.
    Den Kontakt damit untersagt der Koran, die heilige Schrift der Muslime, strikt. Schweine gelten als „haram“, tabu: „Verboten ist euch das Verendete sowie Blut und Schweinefleisch“, heißt es in Sure 5.

    Wie die „Wunderwaffe“ wirken soll

    Und genau dieses Tabu macht sich „Susblood“ mit Sitz in Las Vegas nun zu Nutze.
    Angenommen wird folgende Situation: In einem Bus oder einem anderem geschlossenen Raum zündet ein Attentäter einen Sprengsatz. Sein Opfer daneben trägt nun möglicherweise den „Terror Prevention Pen“ in der Tasche.
    Die Hitze der Explosion lässt den Stift mit ziemlicher Sicherheit verbrennen, das Plasma aus dem Blut des unreinen Tieres verteilt sich im ganzen Raum, verspricht der Hersteller.
    „Fleisch und Seele beschmutzt“
    Geschieht das, so sei es sicher, dass das Blut „Fleisch wie Seele (des Attentäters) beschmutzt“, verspricht das Unternehmen. Jedem gläubigen Muslim muss der Gedanke daran ein Gräuel sein. Der Bruch des Tabus bedeutet Sünde, und Sünden versperren den Weg ins Paradies.

    „Keine Jungfrauen für Terroristen“,

    lautet da nun ein Slogan in Anspielung auf das Motiv der 72 Jungfrauen, die „Märtyrer“ im Paradies erwarten.

    Hölle oder Paradies?

    Allein der Gedanke, jemand könne die „Waffe“ in der Tasche haben, erzeuge beim potenziellen Selbstmordbomber ein „Gefühl der Unsicherheit, des Zweifels und der Angst“, so die US-Firma.
    Denn der Täter müsste sich dann vor seiner Tat entscheiden zwischen dem, was er aus seiner Indoktrinierung über das Paradies wisse, und dem, was er aus dem Koran über die ewige Verdammnis gelernt habe. Der Stift sei eine „wirksame psychologische Waffe gegen den Terror“.
    Dem Opfer dagegen drohe kein Schaden. „Unsere Produkte sind sicher, ungiftig und beeinflussen das ewige Leben von Ungläubigen nicht“, wirbt das Unternehmen.

    „Ungläubige – vereint euch“

    Wenig uneigennützig plädiert die Firma für eine möglichst weite Verbreitung ihres Produkts „zum Schutz unschuldiger Männer, Frauen und Kinder“. Ein ähnliches Produkt nennt sich „Counter Terror Capsule“ (Anti-Terror-Kapsel) und hat die Form einer Tablette und denselben Inhalt wie der Kugelschreiber.

    „Ungläubige – vereinigt euch“,

    lautet da der Aufruf dazu, sich den „Terror Prevention Pen“ anzuschaffen und gleichermaßen eine Front gegen den möglichen Terror zu bilden.

    „Das Ende des Selbstmordattentats“

    In jeder Tasche und Schublade könnte dann die Falle lauern und so die Pläne von Attentätern durchkreuzen, heißt es auf der Website des US-Unternehmens weiter.
    Dieser einfache Umstand allein verspreche eine dramatische Reduzierung der Zahl der Attentate, wenn nicht überhaupt deren Ende, so das nicht gerade bescheidene Versprechen.
    „Endlich können wir etwas tun, um den weltweiten Terror zu beenden“, so ein weiterer Slogan der Susblood-Website, platziert neben dem Bild eines jungen Schweins.
    Geschäft mit der Angst
    Wie viele Stück ihrer „Wunderwaffe“ die Firma bereits verkaufte, verrät sie nicht. Eifrig beworben wird der „Terror Prevention Pen“ aktuell in Israel, berichtete am Wochenende die APA.
    Slogans wie „Helfen Sie mit, damit 2006 ein Jahr ohne Terror wird“, und das spezielle Neujahrsangebot 2+1 legen nahe, dass das Unternehmen auf ein gutes Geschäft mit der Angst vor dem Terror hofft.
    Bis zum Jahresende bietet Susblood Labs sein Produkt als „ideales Geschenk“ im Angebot feil. Der Preis im angeschlossenen Webshop beläuft sich auf 19,95 USD pro Stück.

  60. #32 karbau
    Islam und Christentum kann man nicht unter dem Sammelbegriff Glauben vereinen. Der Islam ist eine menschenverachtende Ideologie, die immer noch auf dem primitiven Stand ihrer Gründertage verweilt, der Islam duldet keine Trennung zwischen weltlicher und geistlicher Macht, auch wenn einige Taqiyya-Schwätzer wie Aiman A. Mazyek uns ständig was anderes vorlügen.
    Übrigens einen Glauben kann man glauben oder auch bleiben lassen, denn es gilt immer noch „glauben heißt nicht wissen“, so gesehen kann es gar keinen „Irrglauben“ geben.

  61. Schön die Sache mit dem Schweineblut, aber
    ich sehe nur Möglichkeiten in solchen Auseinandersetzungen, wie in beiden Videos zu sehen waren. Nur muß der Zorn eben noch viel stärker werden, da muß das Blut der iranischen Volksunterdrücker fließen. Nur das verstehen die dort !

  62. Vielleicht noch ein Nachtrag zu Iran mit
    „pikantem Geschmäckle“
    Die deutsche Politik hatte lange zum Iran eine
    besondere Beziehung – eine Beziehung zu einem
    islamischen Land mit einer totalitären Ideologie, die enorme Geschäfte einbrachte, ohne dafür die Strafe einer enthemmten Einwanderung, das permanente Lamento einer
    abzutragenden Kolonialschuld oder Kreditausfälle in Serie und dergleichen zu kassieren. Die meisten Iraner in Deutschland
    kommen aus Nordteheran, einer 10-12 Millionen
    Stadt mit vielbeschwärmter Weltläufigkeit.
    deren Geschäfte bis nachts geöffnet haben.
    Woran es genau liegt, daß Deutschland der Einwanderungsschub von Stadt- und Landproletariat erspart blieb – ob es am Stolz der eigenen Landbevölkerung liegt ?
    Auf jeden Fall sind die Iraner für orientalische Verhältnisse – supersmart.
    Das erste iranische Atomkraftwerk Busheer
    war eine Siemensbaustelle, deutsche Maschinenbautechnologie und die deutschen Top Automarken sind/waren dort bestens bekannt und
    die Zusammenarbeit zwischen Iran und Deutschland ging bis in die höchste Geheimdienstebenen.
    Deutsche Politik war also einmal so, wie es sich gehört – mit einem trefflich ausgesuchten Partner, über ideologische Grenzen hinweg, vorteilbringend, diplomatisch ausgefeilt, verschwiegen, anerkannt, wahrscheinlich beneidet.
    Bis, ja bis die EU sich einschaltete – zunächst in Form von Frankreich, daß den Chomeini aus seiner alten Liason Irak nach Paris holte – und ihn dann in de Iran reimportierte..bis sich die USA mit ihrer Politik der „Erwerbungen“ in Nahmittelost einschalteten und den Rest der Welt mit einem bleiernen Netz von Exportverboten belegten.
    Das deutsche Kraftwerk bauen nun die Russen zu Ende. US Delegationen besuchen diskret die
    führenden deutschen Bankhäuser und nötigen sie
    zu einem freiwilligen Abbruch der Geschäfte mit Iran.

    Deutsche Politik – es würde gehen, wenn man
    Deutschland nur allein machen läßt.

    Noch ein Nachtrag. Der Orient und das Rauschgift. Iran ist eigentlich versessen auf Opium – und Afghanistan ist nicht weit.
    Sämtliche Länder ringsum Afghanistan, die in
    irgendeiner Weise als für den Westen bündnisfähig zugelassen sind, sind durchlässig
    für den Rauschgifthandel.
    Iran soll als einziges Land eine gigantische
    moderne Grenzbefestigungsanlage zu Afghanistan haben, die von Truppen mit scharfem Schuß bewacht wird,um den Rauschgifthandel zu unterbinden.

  63. Zitat #77 Babylon (25. Feb 2008 22:41)

    @71 havel
    @43 warlord

    solche Beiträge sollte PI aus dem Netz nehmen:
    menschenverachtend,grausam faschistoid.
    Eure Gesinnung unterscheidet sich in Nichts von dem , was ihr vorgebt zu bekämpfen.

    Lass mal gut sein, solange der Großteil der Türken meint, sie leben hier in einer türkischen Kolonie und in ihrer Ansicht auch noch vom türkischen Staatsoberhaupt bestärkt werden, braucht man nicht so zimperlich mit diesem Volk, das uns als Scheiß-Deutsche bezeichnet, umzugehen. Zu Dankbarkeit fühlen die sich sowieso nie verpflichtet, da sie der Meinung sind, dass ihnen sowieso alles zusteht.

  64. Zitat

    Diktator Ahmadinedjad ist seit neuestem selber Besitzer von vier Hunden, die er zum Stückpreis von 110.000 Euro in Deutschland erworben hat.

    Zitat/

    440.000 Euro für vier Hunde?
    Von wem stammt diese Information? Eine solche Summe ist schon erklärungsbedürftig!

  65. @all
    Nun zeichnet mal kein so optimistisches Bild vom Iran, das unvernünftige Hoffnungen aufkommen lässt, noch werden unliebsame Mitbürger im Iran am Baukran aufgehängt.

  66. #7 RobertOelbermann (25. Feb 2008 20:55)

    „Ich suche aber auch schon nach einem subtilen Zeichen der Opposition gegen pc und Gutmenschentum, linksgrünen Gesinnungsterror und unseren ganzen Untergang.
    Hunde ausführen ist ja hier nicht eindeutig genug.
    Fällt euch etwas ein?“

    Aber ja.

    Als Sticker, Aufnäher, oder bei entsprechendem Wetter auf die (dicken?) Oberarme geschminkt,
    http://www.phoenix.de/fm/8/baby.jpg
    erzeugt bei Verfassungsfreunden und deutschenfreundlichen patriotischen Ausländern Wohlwollen, und bei Deutschhassern, Pseudolinken usw. RESPEKT.

    HANDELSBLATT, Auszug:

    »
    So wollten nach Napoleons Vertreibung die meisten Fürsten in Deutschland von ihren patriotischen Versprechen nichts mehr wissen. Als dagegen ehemalige Freikorps-Kämpfer und Burschenschafter protestierten, wurde Schwarz-Rot-Gold zum Banner der Rebellion. Praktischerweise hatte man die bunten Haufen der Freiwilligen aus ganz Deutschland, die Preußens Truppen 1812/13 unterstützten, schwarz eingefärbt. Rote Aufschläge symbolisierten Kriegsmut, gelbe Knöpfe hielten die Montur zusammen.

    Besonders Theodor Körner, Adjutant des Kommandeurs von „Lützows wild verwegener Jagd“, beschwor die schwarze Schar als Korps der Rache am „Bluthund“ Napoleon. Den Befreiungskampf fürs Vaterland bedichtete Körner als Krieg, von dem „die Kronen nichts wissen“. Sie wussten indes sehr genau, was die Forderung nach Freiheit, Vaterland, Gleichheit vor dem Recht und deren Verfassungsverbürgung für die alte Ordnung bedeuteten. Sie machten mit Gewalt und Zensur (Demagogenverfolgung) dem Aufbruch an den Universitäten, welche die Fahne Rot-Schwarz-Rot mit aufgesticktem goldenem Eichenzweig in der Mitte zum Feldzeichen gegen Zopf und Korporalstock proklamierten, den Garaus.

    Auch „Turnvater“ Friedrich Jahns Verbindung von Revolution und Tradition half nichts. Die alten Kaiserfarben hatten die Aufständischen seinerzeit im Bauernkrieg vereinnahmt. Die vaterländische Begeisterung der akademischen Jugend beim Wartburgfest 1817 sowie beim Hambacher Fest 1832, wo die feierliche Investitur des „Dreifarb“ erfolgte, übertrug sich nicht auf die Massen. Das deutsche Volk, seufzte Heinrich Heine, habe selbst in den Pantoffeln noch Blei.

    Erst 1949 wurde die alte Trikolore endlich in ihre republikanische Freiheitswürde eingesetzt. Das Schwarz-Rot-Gold der DDR, legitimiert als historisches Vermächtnis der linken Radikaldemokratie, kam unter Hammer und Sichel. Doch nach 1989 verbleibt im Kreuzpunkt unserer Geschichte und Gegenwart die Pflicht zur weiteren Bewährung. Nicht nur bei einer WM! «
    http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1257409

    Das Banner der 1848er Revolutionäre gegen Zensur und Obrigkeitsstaat, für Demokratie, freie Rede und Gleichberechtigung:

    http://www.rhein-main.net/sixcms_upload/media/453/deutschlandfahne.jpg

  67. #77 Babylon (25. Feb 2008 22:41)

    „@71 havel
    @43 warlord

    solche Beiträge sollte PI aus dem Netz nehmen:
    menschenverachtend,grausam faschistoid.
    Eure Gesinnung unterscheidet sich in Nichts von dem , was ihr vorgebt zu bekämpfen.“

    Wer ist „Ihr“??
    Der gesunde Pluralismus bei PI sollte nach derletzten Umfrage klar geworden sein.

    „menschenverachtend,grausam faschistoid“, das geht so:

    Sure 9:28 „O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein.“

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

    Sure 8,55: „Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

    Sure 4,74: „Es sollen für Allah kämpfen diejenigen, die das irdische Leben für das Endzeitliche verkaufen. Und wenn einer um Allahs willen kämpft, und er wird getötet, werden wir ihm gewaltigen Lohn zukommen lassen.“

  68. Zum Thema: Der SPIEGEL bringt informativen Text über die Perserin Mina Ahadi, mutige Frontfrau der Ex-MohammedanerInnen:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,537610,00.html

    “ … Sie kann sich nur mit Personenschutz bewegen, ihre Veranstaltungen sichert die Polizei.

    Zurzeit läuft ein Antrag bei der unionsgeführten NRW-Landesregierung auf Zuschüsse für ein Büro des ZdE. Die Grünen bleiben ebenfalls auf Distanz. Dort, so Ahadi, regiere der Kulturrelativismus: „Bei denen denken viele, dass Minderheiten heilig sind. Aber Frauenunterdrückung und Gewalt haben mit Kultur nichts zu tun.“ Dergleichen müsse gerade bei muslimischen Immigranten bekämpft werden.

    Die Abtrünnigen sehen sich deshalb als Musterbeispiele für integrierte Zuwanderer: „Wir sind gegen Kopftücher in öffentlichen Behörden, gegen die Macho-Kultur in türkischen und arabischen Familien, für Menschenrechte weltweit, und wir erkennen das Existenzrecht Israels an“, sagt Ahadi. Solche Sätze kann sie in Deutschland nicht gefahrlos sagen …

    Ahadi, die am kommenden Mittwoch ihre Autobiografie mit dem Titel „Ich habe abgeschworen“ vorstellt, kämpft dafür, endlich als Migrantenvertretung anerkannt zu werden – wie all die islamisch geprägten Organisationen. „Aber die Politik setzt sich lieber mit den dubiosen Verbänden in der Islamkonferenz zusammen“, zürnt Ahadi. … «

  69. #77 Babylon (25. Feb 2008 22:41) @71 havel
    @43 warlord

    solche Beiträge sollte PI aus dem Netz nehmen:
    menschenverachtend,grausam faschistoid.
    Eure Gesinnung unterscheidet sich in Nichts von dem , was ihr vorgebt zu bekämpfen.

    Faschistoid? Ich sehe es anders. Faschistoid sind alle Gesetze, die Eigenschaften eines Wesens abhängig von der Rasse machen. Klein fängt man bekannterweise an. Aber das verstehen Sie wahrscheinlich auch nicht. Seien Sie aber beruhigt, Sie sind nicht allein.

  70. #61 abendland-1

    einer, der sich dem westen öffnet und ihn nicht als Feind ansieht. Einer, der eben solche „Sittenverstöße“ abschafft. Einer, der, kurz gesagt, weniger radikal ist…

    So, wie es eben die jungen Menschen im Iran es wollen…

  71. Mit dem Video kann ich -nach teilweiser Betrachtung- wenig anfangen.
    Weil ich sowas selber nicht habe: Ist es eigentlich u.U. schwierig, das Handy gerade zu halten beim Filmen?

  72. Nun testen wir mal die Objektivität von PI, bzw. der Community hier:

    Da im Artikel von “islamischem Aberglauben” die Rede ist, sollten doch bitte in Zukunft auch Bezeichnungen wie “katholischer Irrglaube” oder “protestantischer Aberglaube” verwendet werden – basieren diese doch auf noch älteren, an den Haaren herbeigezogenen Legenden und Märchen aus dem Morgenland.

    Was Du hier formulierst, ist das Dogma der Political Correctness – eine totalitäre Ideologie.

    Es ist nicht totalitär zu glauben, dass alle Religionen gleichermaßen unsinnig sind.

    Es ist aber totalitär zu verlangen, dass man – wenn man das von der einen denkt – auch von allen anderen denken muss.

    Dazu besteht nicht der geringste Grund – außer PC.

    Es ist dieser Gleichbehandlungszwang, der das Denken lahmlegen will. Das heißt, man darf sich gar nicht mehr mit den Inhalten befassen und zu dem Ergebnis kommen: Diese Religion erscheint mir glaubwürdig oder – wenn auch nicht glaubwürdig – so wenigstens ein sinnvolles Konzept für eine Gesellschaft, aber diese andere erscheint mir blödsinnig und destruktiv für eine Gesellschaft.

    Man muss es an der Form festmachen: Das gehört zur Rubrik „Religion“ und es ist mir nicht erlaubt, Elemente aus dieser Rubrik unterschiedlich zu behandeln.

    Du kannst Dich nicht frei entwickeln und Dir eine Meinung bilden, wenn Du Dich zwingst, dass am Ende etwas „Objektives“ rauskommen muss.

  73. Es ist eine unglaubliche Befreiung, wenn man die Fesseln des PC-Dogmas ablegt. Dabei geht es um weit mehr als nur darum, sich zu trauen „böse Sachen über den Islam zu sagen.“

    Mit der Zeit erkennt man es immer genauer, wie man gefangen und unfrei (und in Folge davon ängstlich und dumm war) und wundert sich selber, wie man das nicht merken konnte und normal fand.

    Ich gönne es jedem, das zu erleben. Es führt keineswegs zu „gefährlichen“ Denkweisen oder zu einer Haltung, dass man alles toll finden muss, was die Masse derer, die in der PC gefangen ist, ablehnt.

  74. #16 ComebAck

    Und ausserdem haben M´s normalerweise eine Höllenangst vor Hunden die lieben Katzen hassen aber Hunde.:)

    Das ist kein Wunder, denn deren Prophet liebte Katzen. Umgekehrt wurden diese Tiere bei uns im Mittelalter verteufelt. Nicht von ungefähr werden Hexen meist mit einer Katze auf der Schulter dargstellt.

    Die Katzenliebe ist für mich das einzige, was den Islam ein bisschen weniger unsympathisch macht.

  75. Möchte meine Erfahrungen zu Muslims und Hunden beitragen:

    Ich fahre ziemlich oft über mehrere Tage von Dortmund nach Köln. Da ich mit meinem Hund – ein Spitzmix, Schulterhöhe ca. 40 cm – nicht mit der Straßenbahn fahren möchte, da die Zugreise schon aufregend genug für ihn und er nicht mehr der Jüngste ist – nehme ich zum Bahnhof Dortmund und vom Bahnhof Köln ein Taxi. In beiden Städten werde ich von muslimischen Taxifahrern mit den Worten: „Kein Hund!“ und panischer Gestik regelmäßig abgewiesen. Auch mein Hinweis, dass der Hund bei mir vorne im Fußraum ruhig sitzen bleibt, ändert nichts an der Einstellung. Ja, es wird sich auf keine Diskussion eingelassen.

    Ich kann verstehen, wenn ein Taxifahrer eine Hundemitnahme ablehnt, wenn er eine Hundeallergie hat. Aber es ist unwahrscheinlich, dass diese Krankheit bei -zig Muslimen grassiert (oder ist das bei Inzucht so?).

    Ich fühle mich in meiner anderen (Religions)einstellung (z. B. gegenüber Hunden) diskreminiert und angefeindet! Muss man sich das als Nichtmuslim in Deutschland gefallen lassen?

    Diese Taxifahrer und -inhaber bieten doch eine Dienstleistung in Deutschland an!

    Ist gegen dieses Vorgehen evtl. ein Kraut gewachsen?

  76. Hat nicht angeblich einst ein Hund dem Massmö.. ähh Propheten in die Eier gebissen?

    Ich glaub, ich spende noch mal 50 Euro für das Hundehaus des Tierheims :-), obwohl ich ja lieber Katzen mag….

  77. Die iranische Bevölkerung ist sehr jung- in Wahrheit hassen die meisten Jungen das Regime des Mullahhitlers. Es gibt einige, die jeden Tag 200 km zur Uni hin und abends wieder zurück fahren- Motto: unsere Zeit kommt noch! bildung ist unsere Chance!
    Diese Leute gilt es zu unterstützen. Außerdem ist die iranische Bevölkerung nicht so religiös, wie es das faschistische Regime gerne hätte- gerade viele Junge könen dem Gewaltkult des durchgeknallten Beduinen nix abgewinnen.
    Am besten ist es fleißig Prapaganda für den freiheitlichen Lebsnsstil zu machen, das Mullahhitlerregime kann den Iranern das Internet nicht vorenthalten. Die USA sollten dem Mullahhitlerrregime nicht den Gefallen tun, das Land anzugreifen, diesem perversen zerlumpten Ziegenhirten Ahmadinejad wird von seinem eigenen Volk der Prozess gemacht. Die Baukräne warten schon.

  78. Luftballons mit Schweineblut als Geheimwaffe,
    Hundeverbot, Gaga – Videos, Impressionen aus dem bösen Islam

    Seuuuufz ! Himmel hilf !

    Worum soll es denn eigentlich gehen ???

    Es sollte darum gehen,
    WELCHE AUSSENPOLITIK DEUTSCHLAND MACHEN KANN UND MACHEN SOLLTE.
    Eine Politik der nationalen Interessenbewahrung, der wirtschaftlichen Interessenförderung, der militärischen Konfrontation oder Zusammenarbeit – je nach Lage und eine Politik des Informationsaustauschs.
    Das schließt eigentlich nicht ein, die eigene staatstragende Ideologie zu exportieren und die staatstragende Ideologie des anderen Landes zu demontieren. Das ist Aggression
    Auch wenn diese eigene Ideologie die Menschenrechte, die Demokratie und die freie Marktwirtschaft ist.
    „Der Westen“ behauptet dafür die absolute Weltgeltung. Die meisten Staaten, mit denen der Westen zu tun hat, behaupten das teilweise zwar auch, sehen es in Wirklichkeit
    aber anders. Neu ist, daß immer mehr Länder nun auch öffentlich behaupten, die Ideologie
    mit dem größeren Anspruch auf Weltgeltung zu
    haben, und das ist nicht die Demokratie.
    Das scheint eine sensationelle Umwälzung zu sein, das ist es auch, aber trotz alledem :

    Worum sollte es deutscher Außenpolitik gehen ?

    Das nationale Interesse fördern
    Die wirtschaftlichen Interessen fördern
    Militärische Zusammenarbeit oder Konfrontation
    je nach Fall
    Eine gewisse informatorische Zusammenarbeit.
    eventuell eine gewisse Förderung der eigenen
    staatstragenden Ideologie. Je nach Fall.

    Ich will mit der Wiederholung dieses starren
    Rasters „Grundsätze einer Außenpolitik“ sagen :

    Für Überleben, Wachstum, Glück, Erfolg ist es
    nicht nötig, eine staatenübergreifende ideologische Auseinandersetzung zu betreiben.
    Das ist Krieg, in dem nicht nur dergewinnt, der die besseren ideologischen Kanonen hat,
    sondern vor allem, wer die Massen mobilisieren
    kann.
    Dämmert`s ?
    Die meisten Staaten, mit denen Deutschland zu tun hat, sind undemokratisch.
    Deutschland kann keine Politik führen, die zu
    Überleben, Wachstum, Erfolg, Glück führt, wenn
    es die Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten (Version West)fordert.
    Das kann man nur tun, wenn man ein überwältigendes Übergewicht an militärischer Stärke oder das dreifache Übergewicht an wirtschaftlicher Stärke hat.
    Das hat oder hatte auf der Welt nur eine einzige Macht !
    Und ob die Art und Weise, wie diese Macht ihre Potentiale eingesetzt hat, ob es professionell im sinne ihre eigenen Ziele war-
    das sei einmal dahingestellt. Anderer thread !
    Aber Deutschland kann so etwas nicht !
    Und Deutschland sollte auch so etwas nicht
    tun.
    Daß es Beispiele für eine rationale deutsche
    Politik gab – daß wollte ich mit meinem kleinen Exkurs auf diesem thread beweisen.
    Und zweitens feststellen :
    Deutschland hat keine vernünftige Politik mehr.
    Fraglich ist, ob die schleichende Kompetenz-verlagerung an die Überorganisation RU
    diese Lücke nun genauso oder vielleicht sogar besser (vielbeschworenes wirtschaftliches Übergewicht) füllt ????
    Die Antwort fällt vielen PI Lesern sicherlich nicht schwer.
    Die EU zahlt für die Bewahrung ihres Wohlstandskapitals und ihres ideellen Stocks einen hohen Preis an die
    militärische transatlantische Nochsupermacht –
    und fällt selbst in ein Siechtum grotesker Selbstüberschätzung, verquaster und verwuselter legislativer Überrüstungen und
    eröffnet gleichzeitig unbedacht einen ideologischen Vielfrontenkrieg, indem sie Scheinerfolge mit einem Übermaß an Bechwichtigungsmilliarden erkauft.
    Gleichzeitg wird bis zum Erbrechensübermaß
    die Untergangsplatte des Nationalsozialismus
    anscheinend europaweit gespielt – seltsam, nicht die vom Untergang der britischen und französichen Imperialreiche, die nimmt niemand
    mehr ernst ?
    Geradeso, als ob Deutschland und sein damaliger Untergang maßgeblich und symptomatisch für Europa wäre.
    Ist es nicht so, daß Europa, aber vorneweg nun
    ein verrücktes Deutschland mit der
    Eröffnung irrer Menschenrechtskriege (Kosovo!)
    und der Eröffnung verrückter Menschenrechtdiskurse mit China, Afrika
    das Geschäft Amerikas betreibt, aber gleichzeitig gigantische Eigenschäden einfährt ?
    Amerika führt auch die Menschenrechte im Wappen.
    Aber in Afrika, dem Öl- und Rohstoffkontinent
    der Zukunft errichten die USA ein neues
    militärisches Generalhauptquartier.
    Es heißt :
    AFRIKOM.
    Leute, lest die richtigen Sachen.
    Regt Euch da auf, wo es sein muß.
    Deutschland, erwache !
    des britischen Empire, nicht die

    dieser Aufgabe
    Auf eine existentiell vernünftige Politik

  79. sorry, Schreibfehler im letzten Beitrag :

    schleichende Kompetenzverlagerung an die

    Überorganisation EU, (nicht RU) !

    was so ein Buchstäblein doch ausmachen kann.

    Die RU ist auch so ein Thema. Hier gerät die
    EU in eine Konfrontation durch die Militärpolitik der USA, die sie selber
    gar nicht will !
    Wie lautete doch ein auf PI umlaufendes
    Zitat frei nach Brecht :
    Wer zum Krieg nicht hingeht, wird die Niederlage teilen.
    Die EU, offenbar eine Union von Eunuchen und
    Kastraten, wird durch den Raketenabwehrschild der USA in Polen, Tschechien und vielleicht sogar der Ukraine eine Konfrontation getrieben, in der sie dann vor Angst schlotternd um eine erneute und verstärkte atomare Beschützung durch die USA betteln muß.
    Da müßte Deutschland mal erwachen – und eine Pause machen in seinem Spielzeugkrieg zur
    Befreiung der afghanischen Mädchen – und auch
    seiner Aufregung über eine geschlagene Frau im Iran. Das tat sicher weh.
    Wenn aber diese Länder nach Installation funktionierender elektronischer Wahlsysteme
    mehrheitlich islamische Heilsparteien wählen ?
    Trotz Goetheinstitut ? Was dann ?
    Peinliches Versagen unserer staatstragenden
    Heilslehre parlamentarische Demokratie ?
    Unglücklicher Einzelfall, Umstände berücksichtigen, mal analysieren ?
    Demokratie ist Scheiße schreien ?
    Hier ist hier, und
    WAS HIER WEHTUT DAS ZÄHLT

  80. Im Iran haben insbesondere die jungen Iraner die Nase voll vom Islam. Die wären froh wenn sie endlich frei und ohne Islam leben könnten. Leider sieht es in den anderen islamischen Ländern und gerade auch im Westen nicht so aus, da geht es in Richtung Scharia-Islam.

  81. # 88 Phoenix 21

    Ja, Iran ist Durchgangsland für afghanisches Rauschgift. In den Grenzregionen kommt es immer wieder zu Schießereien zwischen Rauschgiftschmugglern und iranischen Polizisten. Und die Afghanen sind im Iran verhaßt. Von denen kommt nur Schlechtes, meint man. Andererseits beschert der Konsum von harten Drogen Millionen von Iranern ein vermeintlich besseres Leben – abeseits der wahnsinnigen Beschränkungen im Mullahstaat.

  82. # 103 Irmgard

    Gibt es nicht so etwas wie ein Diskriminierungsgesetz? Vielleicht greift das. Halt, das greift nur andersrum, wenn sich Muslims diskriminiert fühlen. Autochthone Deutsche sind doch längst Bürger zweiter Klasse.

  83. Im Iran tut sich was…Jeder der nach Freiheit und Gerechtigkeit strebt wird diese auch letztendlich bekommen. Allerdings muss das friedlich vonstatten gehen. Die USA sollten weiter die Oppositionellen unterstützen, aber die Option des Militärschlags nur im äußersten Notfall (Angriffe auf Israel) anwendem.

  84. FREE MY BELOVED IRAN; FREE FROM MULLAH REGIME, REMEMBER KUROSH THE GREAT; REMEMBER ZARATHUSTRA, REMEBER HIS TEACHINGS OF DEMOCRACY AND HUMANISM.

    PEOPLE OF IRAN STAND UP! STAND UP!

    Donaldo (derPerser)

  85. Würde gern mal „Sittenwächter“ im Iran spielen und alle diese widerlichen Mullahs verprügeln, weil sie das westliche Auge beleidigende alberne schwarze Umhänge und schwarze Turbane tragen! Als Strafe dann ab in Casinos in Las Vegas, damit sie endlich mal das pralle Leben kennenlernen. Vielleicht kommen sie da nicht mehr auf dumme Gedanken. Vielleicht reicht aber auch schon ein Aufenthalt in einem friedlichen bayerischen Dorf mit dirndlbekleideten Maiden.

  86. # 108 BePe

    Das muß für die islamkritischen Iraner wirklich frustrierend sein zuzusehen, wie europäische Regierungen (vor allem GB und D)dem Islam hinten hineinkriechen. Wie müssen sie sich verraten und verkauft fühlen! Denn die Befreiung vom Islam iranischer Mullahprägung wird so nicht einfacher! Würde mich aber nicht wundern, wenn in einigen Jahren den Iranern tatsächlich die Befreiung gelänge und bei uns in Deutschland die islamische Diktatur begänne. Im Gegensatz zum deutschen Michel sind junge Iraner sehr gebildet und hellwach!

  87. #101Eisvogel

    „die Fesseln der Political Correctness “
    und
    „Befreiung auf PI…“

    ja, das ist wahr…

    …man kann auf PI Gedanken mit einer gewissen Tragweite ohne die direkte Widerrede beispielsweise aus einem Streitgespräch entwickeln, von denen man selbst nicht wußte, daß man sie hatte.

    Das ist viel wert.

    Ich habe die Political Correctness mal versuchsweise in das Symptombild einer
    europäischen Kollektivneurose eingebettet.
    Europa ist – nach von den meisten seiner Kern
    länder verlorenen Kriegen des letzten Jahrhunderts – und vor allem nach der fortgesetzten Domestikation durch Amerika in
    eine unheilvolle Konversion verfallen :
    Anstatt „die entscheidenden Taten“ zu begehen – eine selbstbestimmte, interessengerechte, Kriegsdrohung einschließende (Potential fehlt)starke europäische Weltpolitik zu betreiben, flieht Europa unter den übermächtigen Waffenschirm
    Amerikas – und produziert unter dem unbewußten
    Druck einer verdrängten Handlungsschuld
    (Rückzug aus den Kolonialpositionen) einen
    in die Gegenrichtung verschwenkten Perfektionismus : Europa will nun Weltmeister sein in Menschenrechtsdogmatik,
    Klimaschutz und Gutmenschentum –
    und unbedingt das Eigentliche vermeiden –
    Interessenkonflikte zum eigenen Vorteil ausfechten, Gewalt androhen, Gewalt einsetzen.
    Im beschützten Friedenstreibhaus erweiterte EU setzt es Fett an – aus bunten Nationen, die
    sein Volumen, aber nicht seine Stärke erhöhen !

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