Merkel KnessetSehr verehrte Frau Bundeskanzlerin, mit Genugtuung habe ich Ihre Rede vor der Knesset gehört. Ihrer Forderung, dass Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und Europa nicht wieder Fuß fassen dürfen, kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Ich bin mir aber keineswegs sicher, ob Sie diese Aussage in allen Konsequenzen durchdacht haben.

(Von Rainer Grell)

Wenn ich nämlich den islamischen Antisemitismus (in Deutschland wohlgemerkt, nicht im Iran) kritisiere, laufe ich Gefahr, ungestraft als Rassist beschimpft und in die (äußerst) rechte Ecke gestellt zu werden (mich hat zum Beispiel – wenn auch nicht allein aus diesem Grunde – die FAZ vom 5. März 2007 als württembergischen Pim Fortuyn bezeichnet). Und wenn Ihre Forderung Realität wäre, wie könnte dann Bassam Tibi (Der importierte Hass, „Die Zeit“ Nr. 7 vom 6. Februar 2003) zu folgender Aussage kommen:

„Der Inhalt vieler antisemitischer Schriften in islamischen Sprachen weist offensichtliche Parallelen mit der NS-Ideologie auf. Umso mehr stellt sich die Frage: Warum empören sich die Deutschen nicht ebenso heftig über den islamistischen Antisemitismus wie über den neonazistischen? Warum reden deutsche Islam-Experten, die unablässig Verständnis für die islamische Kultur predigen, nicht auch von den Gefahren des Judenhasses, der nicht zuletzt in der deutschen Islam-Diaspora allgegenwärtig ist?“

Jedenfalls vermisse ich Äußerungen von Ihnen und anderen Mitgliedern Ihrer Partei (Kristina Köhler vielleicht ausgenommen), die klar Position gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft (nicht zuletzt durch die Justiz) beziehen. Dabei geht es nicht um islamischen Terror (den Regierungsmitglieder in UK übrigens nur noch als „anti-Islamic activities“ bezeichnen dürfen; bin gespannt, wann das EU-weit gilt), sondern um die Alltagsfragen, wie sie die konservativen Islam-Verbände in Deutschland ständig auf die Tagesordnung setzen. Das hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun, betrifft also keineswegs die spirituelle Seite des Islam, sondern die gesellschaftliche und politische, die lediglich unter dem Deckmantel der Religion daher kommt.

Im „Projekt“ der Muslimbruderschaft, über das ich Sie mit E-Mail vom 28.01.2008 durch Übersendung meines Aufsatzes „Aus absolut sicherer Quelle“ hingewiesen habe, heißt es zum Thema „Antisemitismus“ unter den Aktionen zu Punkt 11:

„ein Hassgefühl gegenüber den Juden nähren und jegliche Koexistenz verweigern“.

Und der Prophet Mohammed höchstselbst hat in einem Hadith gesagt:

„Ihr werdet die Juden bekämpfen, bis einer von ihnen Zuflucht hinter einem Stein sucht. Und dieser Stein wird rufen: ‚Komm herbei! Dieser Jude hat sich hinter mir versteckt! Töte ihn!“ (Sahih al-Buhari, Nachrichten von Taten und Aussprüchen des Propheten Muhammad, Reclam-Ausgabe, XXVIII, 1).

Wenn wir uns schon daran gewöhnt haben, von Muslimen als „Ungläubige“ bezeichnet zu werden, sollten wir die Bezeichnung der Juden als „Söhne von Affen und Schweinen“ (vgl. z.B. „Die Welt“ vom 21. Februar 2006) jedenfalls dann bei jeder Gelegenheit und in aller Schärfe zurückweisen, wenn es uns ernst mit der Bekämpfung des Antisemitismus ist.

Also, wenn Sie Ihre Aussage in der Knesset wirklich ernst gemeint haben, dann lassen Sie Ihr auch bezüglich des muslimischen Antisemitismus in Deutschland und Europa Taten folgen, sonst war es nichts weiter als das übliche Politikergerede, dem die meisten schon gar nicht mehr zuhören, getreu dem Adenauer-Wahlspruch „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern“.

Da meine Schreiben an Sie bisher unbeantwortet blieben, erlaube ich mir, Ihnen diesmal in Form eines offenen Briefes zu schreiben.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Rainer Grell
Leitender Ministerialrat a.D.

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55 KOMMENTARE

  1. Das kann man anstandslos unterschreiben.

    Mit der Anmerkung, dass unsere Kanzlerin in gleicher Weise gegen sie Islamisierung Deutschlands Stellung zu nehmen hat.

    Nicht Wegducken sondern Hingucken.

    mfg

  2. Herr Ministerialrat Grell kann das natürlich viel besser formulieren.
    Aber auch ich habe in einer Gesprächsrunde sofort bedenken an der ehrlichkeit der Rede der
    Frau Merkel, auch genannt “ Putzfrau “ , gehabt.

  3. Das war ein wirklich höflicher Brief und ich hoffe, Frau Bundeskanzlerin bekommt ihn auch zu Gesicht aber uns sitzt der Islam eben näher als die freiheitlich demokratische Grundordnung.

    Deren Vertreter, wozu ich auch Frau Dr. Bundeskanzlerin zählen muss, in diesem Amt, sehen es eben nicht so eng, wenn hier archaische Sitten eingeführt werden, unter dem Dach einer Religion, wenn die der Islam ist.

    Dann fallen „Ehrenmorde“, Steine gegen Ausstellungsräume, Versuche, mit Morddrohungen die Presse und Meinungsfreiheit zu beschneiden, unter die Religionsfreiheit.

    Dann werden solche barbarischen Bräuche noch schöngeredt.

    Da werden Konferenzen abgehalten mit denen, die unsere freiheitlich demokratische Grundordnung durch die Regeln des Koran ersetzen wollen.

    Und so etwas redet von der Wahrung des Existenzrechts Israels! Wir sind doch nicht mal in der Lage, ohne mit Raketen beschossen zu werden, unsere eigene Existenz zu bewahren. Unsere Kultur, unsere errungenen Freiheiten.

    Die werden einfach so abgegeben.

  4. Wenn ich nämlich den islamischen Antisemitismus (in Deutschland wohlgemerkt, nicht im Iran) kritisiere, laufe ich Gefahr, ungestraft als Rassist beschimpft und in die (äußerst) rechte Ecke gestellt zu werden […].

    Es ist ja nicht nur der Antisemitismus.
    Wir hätten da z.B. noch die extrem angestiegene Feindlichkeit gegenüber allem, was nicht islamisch ist. Inklusive Deutscher.

    Die Türkei beispielsweise ist wohl einer der schlimmsten noch existenten nationalistischen Staaten. Da kann mir Claudia Roth noch so viel von ihren tollen „Sonne, Mond und Sterne“ kram erzählen: Wer mit einem Staat sympathisiert, der ganze kurdische Dörfer ausrottet, oder kollektiv einen Genozid leugnet, der hat keinen Respekt, sondern nur Verachtung verdient.

  5. Ich schätze, mit den Begriffen „Fremdenfeindlichkeit“ und
    „Rassismus“, wird man eine gute Legitimation zurecht zimmern, um gegen Leute, wie in diesem Blogg, vorzugehen. Wie wir wissen, wird ja schon EU weit daran gebastelt. Die wahren Rassisten werden weiterhin unbehelligt bleiben.

  6. Das Zitat von Bassam Tibi, das Rainer Grell zur Stützung seiner Argumentation verwendet, zeigt sehr schön, wo der Hase im Pfeffer liegt.

    Der Inhalt vieler antisemitischer Schriften in islamischen Sprachen weist offensichtliche Parallelen mit der NS-Ideologie auf. Umso mehr stellt sich die Frage: Warum empören sich die Deutschen nicht ebenso heftig über den islamistischen Antisemitismus wie über den neonazistischen?

    Ja, warum empören sich die Deutschen da nicht? Vielleicht, weil es nicht Moslems waren, die 6 Millionen Juden umgebracht haben? Oder wiegen sprachliche Parallelen zur NS-Ideologie jetzt schon ebenso schwer wie die praktische Umsetzung dieser Ideologie?

  7. Die wahren Rassisten werden weiterhin unbehelligt bleiben.

    Das wirklich perverse ist, dass eben diese Rassisten sogar noch Unterstützung erhalten!
    Siehe unsere Politik, Uber-Fat-Berta & Co.

  8. Es regt mich so furchtbar auf, dass diese Bundesrepublik, die mal das Leuchtfeuer für die Leute in der DDR war, für mich übrigens nicht, mit ihren Freiheiten, mit ihren Wirtschaftsleistungen, von solchen Leuten schrittweise kaputt gemacht wird.

    Gerade Frau Dr. Merkel sollte es doch zumindestens noch wissen, wo der Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ist, zwischen Gleichbehandlung und Ungleichbehandlung, zwischen bürgerlichen Freiheiten und Schweigen aus Angst. Angst nicht vor der Stasi aber Angst vor ein besserwisserisches Kollektiv gezerrt zu werden, bei abweichenden Meinungen.

    Wenn die BRD langsam zu einer sozialistisch-islamischen BRD transformiert wird, da hätte die Grenze auch geschlossen bleiben können.

  9. Als Leitender Ministerialrat a.D. müßte Herr Grell eigentlich wissen und weiß er sicher auch, was von diplomatischem Geschwätz zu halten ist. Wenn die Kanzlerin das nächste mal mit Herrn Abbas zusammenkommt, kriegt der auch nur zu hören was ihm gefällt.
    Trotzdem, einen Versuch ist es wert, die Kanzlerin durch einen offenen Brief beim Wort zu nehmen.

  10. Man darf nie vergessen, daß sie FDJ Sekretärin war. So ein „Sinneswandel“ ihr abzunehmen fällt mir nur sehr schwer.

  11. Von dem Defraudanten Schröder war ich nie enttäuscht. Den konnte man gleich richtig einschätzenm sich also auf ihn einstellen.

    Frau Merkel dagegen enttäuscht schon, da hatte ich mir wirklich mehr versprochen.

  12. Ich versteh ja, dass die Merkel nicht unbedingt viel Zeit hat, aber für die eigenen Parteimitglieder gar keine Zeit zu haben, ist doch etwas schade. Zumal ja doch jetzt schon etwas Zeit dazwischen liegt.

  13. Merkel sprach ja auch von der „immerwährenden Verantwortung“ die wir Deutschen und Österreicher aufgrund des Holocaust haben sollen…. Ne Frau Merkel, den Stiefel zieh ich mir nicht an. Wenn Sie sich für etwas, was Sie nicht getan haben, schuldig fühlen wollen, bitte, machen Sie das, ist Ihr gutes Recht, aber verlangen Sie das nicht von mir. Ich trage keine „immerwährende Verantwortung“.

  14. Die Frau Merkel hat ihr politisches Denken in der Propagandaabteilung der FDJ gelernt. Da ging es nicht um Inhalte, zu denen man später stehen musste, sondern um die politische Wirkung, und da hat sie schon den grossen Dicken aus Oggersheim begeistert (der seinen Fehler allerdings später bitter büssen musste). Daher ist ihr Verhalten durchaus konsequent. Die Fehler müssen später andere ausbaden, und das mit recht.

  15. Merkel’s Israel visit highlights defense commitment, but no support for showdown with Iran

    March 16, 2008, 9:58 PM (GMT+02:00)

    German Chancellor Angela Merkel launches joint German-Israel cabinet-level consultations in Jerusalem Monday, March 17, to take place in the two capitals in turn once a year. Tuesday, she becomes the first German chancellor to address the Israeli parliament. DEBKAfile comments: This initiative marks the Merkel government’s recognition of Jerusalem as Israel’s capital. At the same time, the chancellor holds fast against an military steps against Iran over its covert military nuclear program. Her statement on the eve of her trip – „The threats to which the Israeli state is exposed are also threats to us“- neatly bridges the two positions.

    ( http://www.debka.com/ )

    Die Bedrohungen, denen Israel ausgesetzt ist, sind also auch Bedrohungen für uns. Interessant. Aber wenn es darum geht, gegen diese Bedrohungen etwas zu unternehmen, ist von Deutschland keine Unterstützung zu erwarten.

    Tut mir leid, aber ich finde diese Frau einfach nur peinlich.

  16. Selbst wenn Frau Merkel antworten sollte: Es wird wohl auf das Gleiche hinauslaufen wie das, was Herr Schäuble sagt. Es gibt Probleme, die im Dialog gelöst werden müssen. Der Islam ist in Deutschland angekommen. Ein Großteil der Moslems ist gut integriert. Multikulti ist eine Bereicherung.
    Bislang waren kritische Kommentare und noch mehr Vorschläge zur Lösung des Problems, die über mehr Geld für den Kamf gegen Rechts und für die Integration sowie mehr interkulturellen Dialog hinausgingen, unerwünscht (da rechtsextrem und menschenverachtend). Ich hoffe, dass sich sehr bald durch wachsenden Erfolg von demokratischen rechtskonservativen Parteien Druck auf die CDU aufbaut. Man sieht ja, was aus der SPD geworden ist, seit sie Angst haben muss, Wähler nach links zu verlieren. Ich hoffe auf einen ähnlichen Prozess bei der CDU.

  17. Es hat einen Grund, weshalb so viele Mohammedaner nach Deutschland kommen bzw. weshalb Mohammedaner Deutschland so mögen. Dieser Grund begann 1933 und endete 1945.

  18. #19 Plondfair (19. Mrz 2008 19:24)

    Die Bedrohungen, denen Israel ausgesetzt ist, sind also auch Bedrohungen für uns. Interessant. Aber wenn es darum geht, gegen diese Bedrohungen etwas zu unternehmen, ist von Deutschland keine Unterstützung zu erwarten.

    Tut mir leid, aber ich finde diese Frau einfach nur peinlich.

    Ich finde sie auch peinlich.

    Das altbekannte Problem. Eine Rede zu schwingen ist ein leichtes Spiel. Irgendwelche Handlung zu setzen erfordert Mut, Überlegenheit, Charakterstärke und Durchhaltewillen. Den hat ein vielgescholtener Bush, den hat das Merkel nie gehabt.

    … und

    Lieber Herr Grell,

    Ihr höflicher Brief in allen Ehren. Merkel wird auch diesen nicht zur Kenntnis nehmen. Wenn, was soll die arme Frau machen? Sie müsste den Islam verbieten. Wie soll sie das überhaupt machen und durchstehen? Sie ist in der Minute politisch Tod, wo sie auch nur in die Richtung denkt.

    Nein, um den Islam in die Schranken zu weisen, braucht es strarke Persönlichkeiten, sehr sehr starke Persönlichkeiten. Und Deutschland hat sein ganz spezifisches Problem mit starken Persönlichkeiten.

    Man wird schwätzen und Appeasement betreiben, bis es zu spät ist. Sie werden es wahrscheinlich nicht mehr erleben, Herr Grell, aber die, die heute unter 40 sind, werden es.

    Und es wird heissen, dass der Islam ein moralisch verottetes Land wieder zu einem Land gemacht hat, in dem die Sitte wohnt und Allah befiehlt.

  19. #21 LeKarcher

    Dieser Grund begann 1933 und endete 1945.

    Dazu gibt es heute wieder einen Broder im Spiegel. Er ist der Meinung, dass wir uns nach Bestrafung sehnen 😉

    STANDPUNKT
    Alles Adolf

    Von Henryk M. Broder

    Vom Jubiläum der Hitler-Tagebücher des „Stern“ bis zur „Gustloff“ und zu Jonathan Littells „Wohlgesinnten“ – die Nazi-Gedenk-Industrie brummt. Die Ursachen sind bizarr.

    Auszug:

    Die unerfüllt gebliebene Bestrafungserwartung verlangt, dass ihr Verursacher nicht zur ewigen Ruhe gebettet werden darf. Er muss weiterleben wie ein Untoter, der nächtens seine Gruft verlässt, um Reisende zu erschrecken. So wird der Hausherr im Spukschloss Germania zum Garant ewigen Unglücks. Er verkörpert das schlechte Gewissen, das nicht vergehen will. Dazu kommt noch ein Verlust der Selbstachtung, den keine Aufbauleistung und keine Handelsbilanz wettmachen kann.

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,542149,00.html

  20. @ harro

    vollkommen richtig! Schau ist das alles. Klare Aussagen werden vermieden, wenn sie nicht gerade neue Verbindlichkeiten für Deutschland begründen.
    Niemand weiß, wofür sie eigentlich steht. Niemand nimmt ihr etwas übel: Hohmann aus der Partei geworfen, Günzel geschaßt, in Brüssel mal eben 500 Millionen den renitenten Polen nachgeworfen, vor der Wahl gegen Türkeibeitritt, jetzt dafür.
    Nichts bleibt an ihr hängen. Wahrscheinlich eine Nano-Oberfläche.

  21. Die Merkel ist mit einer Gartenschnecke vergleichbar. Sie frißt sich durch, auf Kosten Anderer, und hinterläßt eine unappetittliche Schleimspur.

  22. Warum empören sich die Deutschen nicht ebenso heftig über den islamistischen Antisemitismus wie über den neonazistischen?

    Das ist die Frage aller Fragen!

    Unsere Politiker weigern sich ebenso wie die Abgeordneten des Europaparlaments, diese Frage zu beantworten.

    Warum empört sich kein europäisches Land über den Antisemitismus im Islam?

  23. Danke Herr Grell. Vor einiger Zeit hielt ein Muslim bei uns einen Dhimmi-Vortrag über den Islam. Er bezeichnete sich selbst so ungefähr übersetzt – die genaue Bezeichnung ist mir entfallen – als in etwa die Rechte Hand von Ministerpräsident Öttinger. Ich war entsetzt. Dessen früheren „Königsmord“ an Teufel trage ich ihm ja heute noch nach.

  24. Frage

    Warum empören sich die Deutschen nicht ebenso heftig über den islamistischen Antisemitismus wie über den neonazistischen?

    Antwort: weil dies vorne und hinten nicht stimmt ?

    In den Foren der Zeitungen werden antisemitische Äußerungen erst garnicht freigeschaltet. Man kann es so sagen: die Notwendigkeit von moderierten Foren ist u.a. begründet in einem bemerkenswert latenten Antisemitismus in unserer Bevölkerung.

    Diesbezügliche Löschungen erlauben uns die Fiktion, sich vom Islam in dieser Frage zu unterscheiden.

    Es gibt allerdings auch noch Foren, die solche Diskussionen laufenlassen. Nicht bei unseren Qualitätsmedien, sondern bei reinen Internet-Medien.

    An der Rede unserer verehrten Frau Bundeskanzler könnte man aussetzen, daß sie die Befindlichkeit unserer Bevölkerung in keinster Weise wiedergibt. Merkel entwirft ein Bild der Deutschen, das nur deswegen existiert, weil es unter Aufsicht stehend erzeugt wird.

    Die andere Seite der Medallie, die unsere Qualitätsmedien bei der Abhandlung unserer Südlanddeutschen an den Tag legen.

    E.Ekat

  25. In Deutschland wird Antisemetismus m.E. in erster Linie von Muslems betrieben, sowohl verbal als auch physisch.
    Von Deutschen, selbst Neonazis mit Glatze hat ein Jude nichts zu befuerchten, auf jeden Fall weniger als Europadurchschnitt, wie dies von Statistiken einwandfrei bewiesen wird.

    Das man in Europa durch forcierte Einwanderungspolitik aus Bruessel ein Horrorscenario mit integrationsresistenden Muslems geschaffen hat, nach den Erfahrungen mit der verweigerten Integration auch noch mit der Tuerkei ueber Vollmitgliedschaft verhandelt, ist hauptsaechlich vom Europaparlament zu verantworten.

    Nicht vergessen sollte man, dass die USA und GB die eifrigsten Verfechter fuer Vollmitgliedschaft der Tuerkei sind.

    Drei mal darf man raten, warum.

  26. Araber mal wieder beleidigt und fordernd:

    „Ausführlich berichteten arabische Medien über den Besuch der Bundeskanzlerin in Israel. Die syrische Zeitung „Al-Baath“, das Sprachrohr der regierenden Baath-Partei von Präsident Baschar al- Assad, kritisierte, Merkel habe es in ihrer Rede versäumt, auf die „israelischen Verbrechen im Gazastreifen“ hinzuweisen. Dies sei für die Palästinenser und auch für andere Araber eine Provokation. Der Bundeskanzlerin stehe es zwar frei, die Politik ihres Landes zu bestimmen und souveräne Entscheidungen zu treffen. Sie habe aber kein Recht, Israel „auf Kosten der Palästinenser“ mehr Unterstützung zukommen zu lassen.

    Unglaublich, oder?

  27. Diese Regierung hilft den Tibetern nicht, und sie würde genauso wenig Israel im Ernstfall beistehen. Die Araber haben das Öl und die Gewalt in ihren Händen, nicht die Israelis. Und das ist das Einzige, was für Europa zählt: Der kurzsichtige Vorteil…

  28. http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,542149,00.html

    Bravo,Herr Broder.

    Die ungesühnte Schuld führt uns heute in diese abstrusen Auswüchse „Gutmenschlicher“ Politik, die genau das Gegenteil bewirken,
    dessen was heutige Politik erfordern würde.
    Da müssen sich einige fragen, ob sie sich nicht aufgrund von Dummheit wieder schuldig machen.

  29. Sehr gut auf den Punkt gebracht Herr Grell! Judenhass bleibt Judenhass, egal ob er von nationalsozialistischer oder islamischer Seite her kommt.

  30. P.S.
    Und, daß uns das ein deutscher Jude vor Augen halten muß,ist schon bemerkenswert.
    Aber vielleicht auch die einzige Möglichkeit.

  31. zu #21 LeKarcher (19. Mrz 2008 19:27)
    „Es hat einen Grund, weshalb so viele Mohammedaner nach Deutschland kommen bzw. weshalb Mohammedaner Deutschland so mögen. Dieser Grund begann 1933 und endete 1945.“

    Der Grund ist die Sozialhilfe, die sollte man sofort abschaffen.
    Nur der Gast, der arbeitet, soll auch essen. Wir können unsere Arbeit auch allein tun, wir brauchen diese mohammedanischen Besatzer nicht !

  32. Ich kann es leider nicht oft genug schreiben und es wird noch lange dauern, bis jeder klar denkende Europäer es endlich begriffen hat.

    „Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit“ – John Philpot Curran, Irland

  33. Wieso sehen so wenige die Realität?
    Es gibt praktisch keinen Unterschied zwischen “anti-Islamic activities” und „anti-Nazi activities“ (oder nennt man die nicht so?) im Bereich des Antisemitismus, außer, dass die einen „schon haben“ und die anderen „noch einmal wollen“.

  34. nachdem der schizophrene Kinderficker Mahomet
    Anfang 624 seine „Karriere“ um Strauchdieberei, Straßenraub und Überfälle auf Karavanen bereichert hatte, gab es, schon wegen der Aussicht auf Beute, einigen Zulauf zu seiner Bande. Der Bodensatz von Medina und Mekka fühlte sich magisch angezogen. Von den jüdischen Stämmen war allerdings keiner dabei. Das hat der Bandenchef Mahomet den Juden nie verziehen und sich von Allah zum Judenhaß inspirieren lassen.
    Ich kann nur fassungslos bestaunen, daß die Behörden der BRD eine verbrecherische Ideologie dulden und fördern, die zur Ausrottung von Juden anstachelt. Das ist Antisemitismus in Reinkultur und geht über die Ablehnung von Juden durch sg. Rechte weit hinaus.

  35. Danke Herr Grell,
    Wieder vorzüglich formuliert und in der Sache bestimmt.
    Gruss Nach Stuttgart
    T Fix

  36. Die Deutschen sind sicherlich ausgemachte weasels,
    wenn es um die Übernahme internationaler Verantwortung für die Freiheit und das Leben
    kulturell bzw. religiös Verfolgter geht. Und ein Teil dieser Feigheit mag auch der irren
    Hoffnung entspringen, selber ungeschoren zu bleiben, wenn man sich mit den Aggressoren
    arrangiert, also sie nicht an ihrem mörderischem Tun hindert.

    Das schrieb Justus Wertmüller in seinem absolut lesenswerten Vortrag
    a href=“link url“>http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/Vortrag-25-1-08.htm

  37. Sehr geehrte Frau Bundeskanzler

    Anstatt ständig der übrigen Welt in den Arsch zu kriechen und um Verzeihung zu bitten sollten Sie sich vielleicht einmal Ihrer Verpflichtung bewußt werden warum Sie gewählt wurden. Vielleicht leiden Sie auch an Alzheimer und haben es vergessen aber ich will Ihr Gedächnis etwas auffrischen. In erster Linie haben Sie sich um das deutsche Volk und sein Wohlergehen zu kümmern und nicht um den Rest der Welt. Vielleicht leiden Sie auch an Inkontinenz weil Sie sich wegen jeder Bemerkung die der übrigen Welt nicht passt in die Hosen machen. Stehen Sie endlich auf und bekennen Sie sich zu Ihrer Heimat und zu Ihrem Volk. Wenn Sie dazu zu feige sind, verschwinden Sie endlich von der politischen Bühne und machen denen Platz die wissen wo sie stehen.

  38. Merkel und Patriotismus? Aus Propagandagründen muss man auch mal in einen schönen Arsch kriechen können. Mehr als die Hälfte der Deutschen findet sie gut: Das ist die Messlatte!

  39. Ca. 30 Abgeordntete der Knesset blieben der Rede fern.
    Wenn nicht sogar mehr als 30.
    So genau weiß man das jetzt nicht.
    Man hat nicht genau nachgezählt.
    Ist ja anscheinend auch nicht so wichtig.
    Beim Holocaust spricht man ja auch von 6 Mio. wenn nicht sogar mehr.
    Auch diese Zahl ist unumstritten.

    Was mich nicht sonderlich wunderte, war dieses lächerliche Fernbleiben und dem Kindergarten-Verhalten jener 30 Abgeordneten.
    So nach dem trotzigen Motto eines 5jährigen mit trotziger Stimme und wut-stampfenden Füßchen…..
    „Nein, da will ich nicht hin,…..der dt. Michl ist böse,….und spricht nicht meine Sprache….bähh“.

    Wow, Wahnsinn! Was machen die wenn George Dabbelkopf vor der Knesset ne Rede halten möchte?
    Verlassen die dann auch die Knesset?
    Ich glaube kaum, dass der Texaner-Schrosch ihre Sprache spricht.

    Nee, tut mir leid. So ein arogantes und überhebliches und vor allem kindisches Verhalten der Volksvertreter Israels kann man nicht gutheißen.
    Man spürt förmlich den Hass und die Wut, sowie ein einstig vergangener Minderwertigkeitskomplex, den es auszugleichen gilt.

    Minderwertigkeitskomplex deshalb, weil sie ständig auf ihr Existenzrecht pochen.
    Was soll das?
    Als souveräner Staat brauch ich doch nicht ständig die Bestätigung meines Rechts auf Existenz von Außen.
    Anscheinend glauben die Israelis selbst nicht so recht an ihr Existenzrecht, sonst würden sie es den anderen nicht ständig aufs Auge drücken.

    Und wenn schon Volksvertreter gegenüber uns in der Knesset so reagieren, was einerseits verständlich ist, aber andererseits nach Methode riecht, dann interessiert mich förmlich mal die Haltung der israelischen Bevölkerung gegenüber dem heutigen Deutschland. Ich glaub, da wird man nix Gutes zu hören bekommen.

    Gut, ich erwarte keine gute Meinung was die Vergangenheit betrifft, jedoch eine gewisse Aufgeschlossenheit unserer heutigen Generation gegenüber.
    Es wird wahrscheinlich nur das Nazibild des Deutschen dort vermittelt.

    Aber mit dem Verhalten der ca. 30 Abgeordneten zeigt es mir nur, dass die Deutschen an und für sich dämonisiert werden und auch dieses Bild des bösen Deutschen an die heutige Generation in Israel vermittelt wird.
    Ich glaube nicht, dass dort auch mal erwähnt wird, die deutsche Bevölkerung haben sich in den letzten 60 Jahren auch mal zum Guten verändert.

    Aus dem Verhalten der 30 Abgeordneten der Knesset kann ich das leider nur daraus schließen.

    Man lernt im Leben auch irgendwann mal zu vergeben.
    Weil eine so besondere Beziehung zwischen beider Länder auch ein gewisses Vertrauen und Bestätigung aus Bevölkerung braucht.
    Und nicht nur materielle Werte und Waren und Waffen und etc.

    Israel, zeigt uns das ihr die Guten seid.
    Dazu gehört auch mal Gnade vor Recht ergehen lassen, Barmherzigkeit zeigen, nicht immer nur Auge um Auge, Zahn um Zahn, auch einmal die andere Backe hinhalten, wenn man sowieso der Stärkere ist und die Macht hat, Dinge diplomatischer zu regeln.

  40. #46 Patriotismus

    Wenn Sie dazu zu feige sind, verschwinden Sie endlich von der politischen Bühne und machen denen Platz die wissen wo sie stehen.

    Der Hosenanzug ist nicht feige, es interessiert ihn einfach nicht, was mit Deutschland und den Deutschen passiert. Es geht ihm nur um möglichst viel Macht (und eine kleine Aufwandsentschädigung nach der aktiven Zeit).

  41. Na bei so einem schönen Brief finde ich es schon traurig das sich Madame sicher nicht einmal dazu herablassen wird, darauf mit einer ihrer Worthülsen ohne Inhalt oder Wert zu antworten.

  42. Wie man in shönen Worten Israel die Solidarität erklärt, Antisemitismus ablehnt und Unterstützung des Volkes Israel zusagen kann und gleichzeitig in Erwägung zieht, erneut zig Millionen (auch über die EU, die auch unsere Steuern ausgeben) an Palästinenser zu geben, deren Verwendung doch mehr als fraglich ist, verstehe wer will! Ich jedenfalls nicht!
    Hinzu kommt, daß der Islam den Todfeind der Juden darstellt und nicht die paar unbelehrbaren Hanseln in dieser Republik!
    Bis heute habe ich nicht gehört, daß irgendein Muselmane im Umfeld Israels von der These, die Juden ins Meer zu treiben, abgewichen ist, die vor 60 Jahren aufgestellt wurde! Nur die Angst vor der Stärke dieses kleinen Volkes hält sie doch davon ab! In die weitere Stärkung Israels sollten wir investieren und nicht unser Geld zum Fenster rauswerfen!

  43. # 48 Club Seven

    Wenn man als Überlebender des Shoa jahrelang ein junvorstellbares Grauen in einem KZ er- und überlebt, vielleicht durch dutzendfache Vernichtung die komplette Familie, die Verwandschaft, alle Freunde verloren hat, dann hat das Fernbleiben einiger Abgeordneter nix, aber auch garnix mit einem …Kindergarten-Verhalten…zu tun.

    Wer das nicht versteht, versteht nichts.

    # 53 Gilgenbach

    Der Ansatz ist grundsätzlich richtig, finanziell eher Israel als die terroristischen Ballastinenser zu unterstützen, aber: Israel wird weniger durch finanzielle Zuwendung geholfen – mit Ausnahme eines nachlassenden Terrors bei Einstellung der Zahlungen an korrupte Ballastis – sondern viel eher mit echter Solidarität, politischer und – ggfs. – militärischer Unterstützung.

    Nicht nur mit Lippenbekenntnissen.

    Das Einstellen jeglicher Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran wäre ein erster Schritt.

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