Wie stellen Sie sich einen Soldaten der Bundeswehr vor? Sportlich-athletisch? Nein, das war vielleicht gestern. Der moderne deutsche Soldat reagiert auf die aktuellen Bedrohungen mit Gewichtigkeit und Rauchzeichen. Diese neue Strategie wird ausgiebig trainiert, so dass heute fast jeder zweite Bundeswehrsoldat übergewichtig ist. Beim Rauchen klappt’s sogar noch besser mit dem Training.
Wie die Welt kürzlich berichtete, sind gemäß einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln und des Zentralen Instituts des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz 40 Prozent aller Bundeswehrsoldaten übergewichtig. Bei den Zivilisten im gleichen Alter sind es immerhin 35 Prozent. Der Anteil der stark übergewichtigen Soldaten liege bei stolzen 8,5 Prozent. Mehr als 70 Prozent der Soldaten rauchen.
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, beklagte auf diese Studie hin in einem Mängelbericht die unzureichende Fitness der Soldaten. Er meinte, dass
„Sport in der Bundeswehr oftmals leider nur eine untergeordnete Bedeutung hat.“
Mehr als ein Fünftel der Soldaten stufte sich selbst als „Nichtsportler“ ein. Bundeswehr-Ärzte sehen dem Einsatz “Schneller Eingreiftruppen” bereits skeptisch entgegen. Gewisse in der Blogosphäre bekannte Bundeswehr-Ärztinnen haben sich auch dem Erscheinungsbild ihrer Patienten angepasst.
Als belastend für die Soldaten bezeichnete Robbe die Regelungswut in der Bundeswehr. Meldezwang für Nichtigkeiten, Abgasuntersuchungen, Mülltrennung oder Betriebsgenehmigungen für relativ einfache Veränderungen an Fahrzeugen beispielsweise passten nicht zum heutigen Einsatzalltag. Die Truppe brauche stattdessen pragmatische Vorgaben mit einem Minimum an Bürokratie.
Zu Bundestagspräsident Norbert Lammert, dem er den Bericht übergab, sagte Robbe:
„Ich weiß, dass Sie nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch ein offenes Herz für die Bundeswehr haben.“
SpOn ergänzt weitere Ausführungen Robbes:
Es müsse “allen Verantwortlichen” zu denken geben, dass auch Untersuchungen ein erschreckendes Bild von der Fitness der Truppe zeichnen. Die Bundeswehr leide zunehmend an den Folgen eines passiven Lebensstils.
Die Bundeswehr-Soldaten die wohl auch unter einer gewissen Verunsicherung darüber leiden, ob sie der Landesverteidigung, der NATO oder doch eher bloß dekorativen Zwecken dienen dürfen, werden von „schnellen Eingreiftruppen“ immer mehr zu Papierkriegern. Allerdings stellt sie da tatsächlich die Frage, ob sich das Land mit Origami, Fastfood und Zigaretten verteidigen lässt.
» Der Jahresbericht des Wehrbeauftragten
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Bisher 131 Kommentare:




















































Faule Zivilversager!
Jetzt weiß ich endlich auch woher das Wort “Rollkommado” herkommt
Eine Armee so verkommen zu lassen grenzt ja schon an Sabotage!
Den Linken und Grünen dürfte das gefallen.
Vielleicht sollte man erst einmal definieren, was die Aufgaben der Bundeswehr sind (und was nicht). Danach kann man sich überlegen, welche Ausrüstung man braucht und wie die Personalstruktur aussehen sollte.
Wenn man die Bundeswehr wie in Afghanistan als eine Art uniformiertes THW zum Brunnenbauen schickt, kommt es auf ein bißchen Übergewicht auch nicht an.
ich war 93 bei der Panzergrenadiertruppe. Fettärsche gab es dort nur in der Küche. Der Rest war drahtig, zäh, pisste Napalm und kackte Stacheldraht. Das ist heute bei dieser Einheit (wurde umgegliedert in Division spezielle Operationen) nicht anders.
Den Bericht eines KDV -jetzt Wehrbeauftragter- kann man getrost in der Ablage P versenken. Netzbeschmutzung, weiter nichts. Die Einheiten auf die es ankommt funktionieren tadellos. Für die schlechte materielle Ausstattung kann der Landser nichts. Da soll Robbe mal das Maul aufmachen.
Bürokratie ist das andere Problem, aber Regelungswut ist nicht erst seit gestern Bestandteil deutscher Militärhistorie.
Dran, drauf, drüber!
Wenn man schon eine Armee hat, dann muss sie auch fit sein. Dass es in der Bundeswehr sogar mehr Fette gibt als in der Zivilbevölkerung ist ja erschreckend. Normalerweise denkt man, es wäre andersherum.
Da fragt man sich doch, was die Jungs den ganzen Tag tun. Sollte der Wehrdienst nicht mal sowas wie Ausbildung sein?
Wo Engländer stationiert sind, da sieht man die Jungs morgens sportlich durch die Straßen laufen. Ist ja auch eine Berufsarmee. Wäre vielleicht die bessere Lösung.
Schade, dass Robbe nicht den Finger tiefer in die Wunde gelegt hat, z. B. sind die Räumlichkeiten, in denen die Soldaten zum Teil untergebracht werden, unter aller Kanone. Das würde man keinem Asylbewerber zumuten, Wehrdienstleistenden schon. Kaputte Spinde, ausgeleierte Betten, mit 8 Mann in einer 6 Mann Stube hausen, ausgetretene Dielenböden, Schimmel, Ungezieferbefall usw.
Dann die schlechte Bezahlung sowie Ausrüstung. Das alles wurde in den Hintergrund geschoben und auf die dicken Bäuche der Soldaten gezeigt. Wäre ich noch bei diesem Verein, ich würde auch nicht mehr als nötig machen, sprich mich einmal im Bett umdrehen und den Verteidigungsminister einen guten Mann sein lassen.
Papierkrieg ist ja auch was nettes.
Ich durfte 01/02 meinen Grundwehrdienst leisten. Ich hatte den Eindruck, dass Soldaten überdurchschnittlich fit waren. Wie hat man denn festgestellt, ob Fettleibigkeit vorliegt? Durch BMI? BMI ist der größte Unfug den es gibt. Wenn man nur über ein bisschen Muskelmasse verfügt, gilt man schon als übergewichtig. Also ich wäre ein bisschen vorsichtiger bei der Einschätzung der Bundeswehr.
Jedes Land hat die Armee die es verdient…
Ich leiste derzeit auch meinen Grundwehrdienst und in meiner Grundausbildung vor 3 Monaten war von 70 Mann höchstens 5 übergewichtig und kein einziger stark übergewichtig. Auch in den anderen beiden Zügen (auch um die 70 Mann groß) waren das höchstens 5. Und das Sport dort eine untergeordnete Rolle spielt, kann ich auch nicht bestätigen. Okay, ich bin beim Heer, bei der Luftwaffe sieht das eventuell anders aus. Der oben genannte Regelungswut kann ich aber voll zustimmen.
Kann #5 auch nur zustimmen.
Übrigens: Unser jetziger Verteidungsminister ist der Erste überhaupt, der Grundwehrdienst geleistet hat. Ein Minister versucht Ahnung zu haben, schön oder:)
Wenn schon fast das ganze Volk zu Weicheiern erzogen wird wundert mich das Erscheinungsbild der Bundeswehrsoldaten nicht sonderlich. Vergleichbar lächerlich wie in dem dem alten Movie “Wo ist die siebte Kompanie geblieben”.
Nur sprengen sich unsere Helden wirklich beim basteln an eigenen Raketen aus Langeweile selber in die Luft, während Amerikaner, Kanadier etc. im Kampfeinsatz ihr Leben verlieren. Alles in allem eine lächerliche Truppe. Deswegen scheut sich unsere rosarote Regierung ja auch diese Truppe in richtige Kampfeinsätze zu schicken. Könnte sehr peinlich werden.
Natürlich gibt es gewisse Verbände, bei denen es kaum Übergewichtige gibt. Hier wurden die Kampfverbände genannt- das mag immer noch stimmen, aber: wieviele Kampfverbände hat denn die Bundeswehr noch? Die Schwerpunkte wurden und werden eindeutig woanders gesetzt.
Und warum gibt es an der Sportschule der Bundeswehr Adipositas- und Abnehmkurse? Das Problem ist bekannt…
Natürlich ist die Bundeswehr auch da nur ein Spiegelbild der Gesellschaft-allerdings verzichtet man in der Truppe offenbar auf körperliches Training, um solche Defizite abzubauen
Aber bald kommt ja Albanien in die Nato und beschützt uns; und in der Bundeswehr gibts sowieso immer mehr muslimische Soldaten, z.B. bald jeder achte ein Deutsch-Türke:
http://www.pi-news.net/2007/07/bundeswehr-setzt-kuenftig-auf-tuerkische-soldaten/
Daß überdurchschnittlich viele Soldaten sehr ungesund leben, kann ich aus eigener Erfahrung (Heer 2000/01) bestätigen. Viele rauchen sehr stark. Der o.g. Anteil (70 Prozent) ist eine realistische Einschätzung. Schon vor acht Jahren verbrachten viele meiner Kameraden ihre Freizeit mit Computerspielen und dem Ansehen von schäbigen Videos, verbunden natürlich mit dem “Genuß” von Tabak und Kartoffelchips. Wer es sich leisten konnte, fehlte beim Sport, absolvierte nie die eigentlich obligatorischen vier Dauerläufe pro Woche. Das hinderte viele Versager nicht, mit chauvinistischen Sprüchen ihre Männlichkeit zur Schau zu stellen.
#11:
http://www.bundestag.de/mdb/mdb14/bio/R/robbere0.html
Robbe hat von 1975 bis 1976 Zivildienst geleistet.
Als ich beim Bund war sind wir nach Feierabend 2000m locker auf der Tartanbahn gelaufen, danach geschwommen, danach bisl Sauna, danach 2 Bier und gepennt wie die Babies.
Andere Leute sind ins Mannheim und haben sich abends Pommes-Mayo reingefressen. Den Leuten, die dabei fett werden muss man halt mal kameradschaftlich-freundlich in den Arsch treten.
Extra drei bringts auf den Punkt:
Die Bundeswehr ist lächerlich
http://www.youtube.com/watch?v=e8J_tUu-fq4
Ausrüstungsbeauftragter:
http://www.youtube.com/watch?v=8arTwmUyFXM
http://www.youtube.com/results?search_query=extra+3+bundeswehr&search_type=
Also keine Elitetruppe.
Ich weiB nicht warum, aber irgendwie habe ich nichts anderes erwartet.
Hoffentlich brauchen wir sie nicht mal (im Ernstfall)
die Polizei ist ja auch sehr Friede , Freude , Eierkuchen.
Nicht mit uns (wenn wir z.B.eine Ampel übersehen) aber mit den auslândischen Jugendlichen, die sie beschimpfen.Was haben sie wohl für Anweisungen ?
Ich (46) habe im vergangenen Jahr eine vierwöchige Wehrübung in einer Ausbildungskompanie gemacht. Ich war von 1981-1996 in der aktiven Truppe. Ab 1996-heute in Verbänden die zu 100% aus Reservisten bestand, bzw. heute bin ich in einer Kommandobehörde mob-eingeplant. Das bedeutet ich habe die Bundeswehr nach über 10 Jahren wieder einmal von innen und an der Basis gesehen.
1. Die Taktischen Führer verbingen 80% ihrer Dienstzeit am Schreibtisch. Ein BtlKdr sieht ein soldat so gut wie nie bei der Dienstaufsicht, seinen KpChef selten, seinen Zugführer gelegentlich.
2. Die Grundwehrdienstleistenden sind das Spiegelbild der Gesellschaft. Mit allen nachteilen und Folgen. Ich hatte Soldaten in der Praktischen Ausbildung von denen hatten über 90 % noch nie einen Spaten/Schaufel/Kreuzhacke in der Hand.
3. Dienstsport fand in diesen vier Wochen nur einmal statt. 5.000 m Lauf und Ende!
4. Weibliche Soldatinnen (Dienstgrade, keine Rekruten) weigerten sich an der Schießausbildung (Schützenschnur) teil zu nehmen.
5. Unteroffiziere ohne Portepee sind keine Führer mehr, sondern “Spezialisten”. Z. B im GeZi.
6. Das Bildungsnivau aller Dienstgradgruppen hat in den letzten 20 Jahren doch sehr gelitten. Erwachsene Menschen (FwDstGrd) zappen Nachrichtensendungen weg und freuen sich wie Schulkinder über Trickfilme wie “Die Simpsons”.
7. Steigende Belastungen durch Einsätze lassen die Soldaten (Hier wieder Dienstgrade, weil die davon besonders betroffen sind) abstumpfen.
Die Liste ist nicht vollständig.
Ich habe auch sehr viele sehr engagierte Vorgestzte kennen gelernt, die mit viel bürokratischem Aufwand viel erreicht haben. Eine Truppe, die zusehends politisch und nicht militärisch geführt wird, kann nicht mehr leisten. Das liegt in erster Linie nicht an den Kameraden, sondern ist wohl eine “gesamtstaatliches” Problem.
Der einzige Soldat, mit dem ich mal wirklich zusammengstoßen bin (Androhung der Vorl. Festnahme) war ein … genau: Türke! Auf der Schießanlage gab es einen Toilettenblock in dem das waschen von Kochgeschirren verboten war. Dafür gab es ausserhalb eine Waschgelegenheit. Ich musste mal zur Toilette und sah den Kameraden als einzigen von 260 Mann mit seinem Kochgeschirr unter einem 1 Meter x 1 Meter großen Schild mit der Aufschrift “Kochgeschirre reinigen verboten” sein Fressnapf bloggern. Also habe ich ihn gefragt, ob er denn lesen könne. Das wurde mit einem beleidigten “ja” beantwortet. Darauf habe ich ihm, in meiner zurückhaltenden und unterwürfigen Art: “Mann sind sie bescheuert, daß heist Jawoll Herr Hauptfeldwebel” klar gemacht, wer wie mit wem redet. “Packen sie ihr Gelumpe ein, und gehen sie raus zu ihren Kameraden, dort können sie ihr Kochgeschirr reinigen, nicht hier aufm Klo”. Drehte mich um und dachte er hat das kapiert. Denkste! Ich stehe da an meinem Urinal und da steht er hinter mir. “Sagen sie mal, lieben sie mich, oder arum glotzen sie mich so an”? “Kann ich denn nicht hier…”. “Mann, packen sie ihre Ausrüstung ein, scheren sich zu ihren Kameraden, oder sie sitzen in 5 Minuten im Knast! Das ist ein Befehl”!
Da erst hat er es kapiert. Kam übrigens nach meiner Übung doch noch in den Kahn. Dachte Dienstzeiten sind für ihn sowas wie ein grober Anhalt, und Urlaub kann sich jeder Soldat geben, wann es ihm passt.
#5 sickboy hat recht.
Im Irak-Krieg 2 sah man öfter die amerikanischen Soldaten im Hauptquartier. Da waren viele ältere, übergewichtige und glatzköpfige Männer dabei, und viele Frauen. Auch normale Soldaten machten nicht immer einen austrainierten Eindruck. Trotzedem haben die Amis den Irak innerhalb kürzester Zeit und mit geringsten Verlusten erobert.
Heutzutage wird nicht nur mit dem Körper gekämpft, sondern vor allem mit dem Hirn, dh mit viel technischem Gerät, das natürlich nicht von Analphabeten bedient werden kann. Also keine Panikmache bitte.
Wenn wir verweichlicht sind, dann politisch. Franz Josef Strauß würde sich ja im Grabe umdrehen, könnte er sehen wie uns von den Muselmanen auf den Kopf geschissen wird.
Achtung, WERBUNG:
Da gibt’s einen Blog, der heißt http://www.belauscht.de
Einfach köstlich –>
OT
Mal was lustiges:
Kangaroo huldigt Allah
http://youtube.com/watch?v=2kXm9GMGqHI
Löwe brüllt Allah
http://youtube.com/watch?v=_X4EsM2D5Pk
Ein Schwein schmatzt Allah
http://youtube.com/watch?v=L42Q8OSVbtU
Das die Buden noch immer mit den gleichen Möbeln wie zu meiner Grundi ausgestattet sind habe ich Euch gesagt, gelle!
Was ich mit meinem Beitrag oben sagen wollte:
Die Landser sind das Spiegelbild unserer Gesellschaft! Wer über die Soldaten der BW lacht oder lästert, lacht/lästert über sich selber.
Ich laufe mit meinen 46 Jahren noch dreimal die Woche 10.000 Meter. Klar bin ich nicht mehr so drahtig wie mit 20. Aber mit manchem jungen Kameraden kann ichs körperlich noch aufnehmen.
Ach und nochwas ist mir aufgefallen: Die Soldaten gehen abends in die Kantine um sich Schokolade und Cola zu holen. In Unmengen! Da waren unsere Jungs doch aus anderem Holz. Deren bevorzugtes Getränk wurde nach dem Deutschen Reinheitsgebot von sechzehnhunderttubbak hergestellt!
ich sehe die Bundeswehr in der Form alas Wehrpflichtigenarmee als letzte Bastion gegen die Islamisierung Deutschlands.
Wenn die BW jetzt schlechtgeredet werden soll, dann kann das nur die Vorbereitung für das Ende der Wehrpflicht sein.
Die Bundeswehr braucht sich nicht verstecken. Die Bundeswehr kann auch Kampfeinsätze fahren. Sicher, sie hat wenig bis keine Erfahrung in diesem Bereich aber glaubt mal nicht das wir uns da vor den Tommies, Amis oder Franzosen verstecken müssten.
Die Amerikaner haben natürlich ganz anderes Material und dadurch eine wesentlich höhere Schlagkraft. Aber die Bundeswehr -auch und gerade die Infanterie und Panzertruppe- genießt bei den Amerikanern hohes Ansehen. Die Amerikaner würde die Bundeswehr gern aktiver in dieser Rolle sehen.
Das ist aber allein eine politische Entscheidung, die nicht mit militärischer Inkompetenz verglichen werden darf.
Noch eine Schnorre: Ich habe mal 2 Monate bei den Amis in einem Verband der 3/5 Cav dienen dürfen, im Rahmen eines Austausches. Dort habe ich den Scout Certification Course absolviert. Dabei wurden verschiedene militärische Sachen geprüft. Von der Waffenkunde bis zum Leiten der Artillerie oder entschärfen von Minen.
Beim zerlegen des schweren Browning MGs haben US Soldaten ein Handbuch geholt um zu sehen wie das geht. Das wäre undenkbar für uns Bundeswehrsoldaten gewesen. Jeder konnte das MG zerlegen, auch die Maschinenkanone 20mm.
Gleiches bei der Panzererkennung. Die US-Rekruten erkannten weder Leopard noch Leclerc. Es waren natürlich auch gute Leute dabei, aber gerade bei einer Berufsarmee auch Zivilversager. Jedenfalls waren unsere Rekruten den Amis vom Kenntnisstand deutlich überlegen. Das haben die Amis auch nicht bestritten, die waren wirklich verwundert was die Deutschen alles konnten. Und wir waren auch nur W12er.
Mich regt das persönlich auf wenn so ein Robbe daherkommt und was von desolater Truppe faselt. Wenn das einer aus dem Generalstab macht, dann ist das was anderes.
Was will man von einer Truppe erwarten, wo Bürokratiesoldaten den Arsch vergoldet bekommen und der Rest sehen kann, wo er bleibt.
Wehrreform die 1034.
Wozu braucht denn ein Land Militär, wenn es aus politischer Korrektheit herraus (Naziverangenheit) nie wirklich richtig eingesetzt wird? Entweder bekommt die deutsche Politik ein neues Selbstbewusstsein oder wir schaffen die Bundeswehr ab. Letzteres wäre aber die peinlichste Demütigung, die wir uns antun könnten.
Er: “Ey, der Typ is soo blöd!! Dumm geboren, dumm gelebt, dumm GESTERBT!”
Oh wei! Wer verlangt von einem Türken zu lernen, dass es im Deutschen untregelmäßige Verben gibt. Totaler Rassismus und absolut unangebracht.
Ich war 6 Monate bei der Panzertruppe in Bad Frankenhausen als Richtschütze im Leo 2 A6.
Ich habe zwar während meines Grundwehrdienstes knapp 5 Kilo zugenommen aber wenn mann 2-3 Wochen im Monat nur auf Übungsplätzen ist, die Tage und zum Teil durchmacht, die Freundin einem Rücken Druck macht wenn man(n) mal ein We frei hatte und jede freie Minute die man hat zum Schlafen nutzt um für den nächsten Übungsplatz wieder fit zu sein, hegt man nicht mal den Gedanken auf Sport und ob ich im Leo 5 Kilo mehr oder weniger wiege ist auch völlig egal… Hauptsache der Aal schlägt im Ziel ein, basta!!!
#5 sickboy hat zudem völlig recht, bei den Infanterietruppen stimmt zu 99% die körperliche Fitness und mit dem Willen sich zu qäulen schlägt man auch eine vielzahl trainierter Hobbysportler!
Was auf einem Blatt Papier steht, ist noch lange nicht die Wahrheit.
In diesem Sinne, lasst unsere Jungs in Ruhe und kümmert euch lieber um die wahren Probleme der Truppe, meine Herren Politiker und Pressevertreter von denen, wenn überhaupt, einer von hundert gedient hat!
@ sickboy 5
Du warst 1993 bei Panzergrenadiertruppe das spiegelt so finde ich nicht den heutigen Stand wieder. Mit der Zeit verändert sich eben vieles.
@11 – Asgard
Du vergißt Schmidt und Wörner.
@Entfernungsmesser
Du meinst bestimmt das Reinheitsgebot von 1516 ??
http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot
Ich war 03/04 bei den Panzergrenadieren, da wurde mangelnde Fitness durch Gebrüll und Willen ausgeglichen. Wenn einer nicht mehr konnte wurde ihm halt befohlen weiterzumachen, und dann ging es schon noch irgendwie. Habe während meiner gesamten Wehrdienstzeit nicht erlebt dass einer vor Anstrengung und/oder Unfitness umgefallen wäre (wobei das Sportabzeichen bei uns 75% nicht bekommen haben).
Etwas zugenommen hab ich während der Bundzeit schon, aber die Übergewichtigen konzentrieren sich vermutlich eher auf Schreibstube, Luftwaffe und Marine statt auf die Grennies, wir waren schließlich viel an der frischen Luft und rumstehen mit Gepäck ist auch eine Form des Sports…
Streiche Sportabzeichen, setze: Physical Fitness Test bestanden haben, was jeder Zeit- und Berufssoldat eigentlich vorschriftsmäßig muss. Überlebenszeit eines Panzergrenadiers im Kriegsfall ist aber eh nur 7 Sekunden, in der Zeit kommen selbst stark Übergewichtige kaum aus der Puste (aber möglicherweise nicht aus dem Marder).
#19 Entfernungsmesser
Das Kernproblem. Die Mannheim-Besitzer verdienen sich eine goldene Nase an den Bundis.
Mannschaftsheim in der Kaserne: Monopolbetrieb und Gelddruckmaschine, der die Soldaten fett macht. Da sollte man mal ein Auge drauf werfen und zusätzlich den Kameraden mit ein paar zusätzlichen Unterrichtseinheiten klar machen, was das für eine Drecksnahrung ist.
#24 Pittiplatsch bringt’s auf den Punkt:
“Hauptsache der Aal schlägt im Ziel ein, basta!!!”
Treffer
__
Zur Moscheedebatte:
43 (DREIUNDVIERZIG!!) Kilogramm Heroin in Moschee gebunkert!
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/2008/3/5/news-28457386/detail.html
Alles Blödsinn! Zu den 40 % gehören wohl auch die Kraftsportler und die Frauen mit gebärfreudigem Becken. Die wirklich adipösen Soldaten und die Damen steckt man in den Stabsdienst dann ist das Problem gelöst, fertig.
Allen anderen, die noch nicht verweigert haben, kann ich nur empfehlen den Grundwehrdienst anzutreten damit ihr euch mal selbst ein Bild machen könnt anstatt hier am Rechner große Sprüche zu klopfen.
In meiner AGA wurden aus grundwehrdienstleistenden Bewegungslegasthenikern noch einigermaßen fähige Soldaten gebastelt. Und daran hat sich auch als ich selbst Zugführer in der Grundausbildung war nichts geändert. Sport bzw. körperliche Belastung ohne Unterbrechung!
#5 sickboy
Da waren sie also 1993 bei den Panzergrenadieren ?
Das ist schön – oder war hoffentlich schön,
wneigstens manches, aber – das ist 15 Jahren
her !
In der gegenwärtigen politischen Landschaft kann es sehr gut sein, daß eine für den mechanisierten Großkampf zwischen Staaten gedachte Truppe langsam hinweggerüstet
und mit abartigen Untersuchungen in eine abweichende Richtung gedreht wird.
Was erfährt man über die Bundeswehr ?
Ersatzteilmangel, Fettleibigkeit, überteuerte
Flugzeuge, die gelegentlich vom Himmel fallen.
Ich kenne kein Land in Europa, das mit seiner
Armee ein dermaßen friedenskuscheliges Versteckspiel treibt.
Irgendwo im Urlaub sieht man im Hotelfernsehen
im Alltagsprogramm ganz nette Berichte über die jeweils eigene Armee – und es wird sogar geschossen ! (Holland, Frankreich…)
Wirklich mal Gewalt anwenden, eine entschlossene militärische Kampfaktion mit Bodentruppen und dem Ziel der Vernichtung des Gegners – an so etwas soll eigentlich nicht mehr so richtig gedacht werden.
Das brauchen wir nicht mehr – und das dürfen wir auch gar nicht mehr.
Ein Soldat, der in so eine Organisation mit so einem Selbstbild eingezogen wird, hat schon keine Lust mehr vom ersten Tag an.
Die Armeen des Warschauer Paktes haben in ihren besten Zeiten das bewegliche Großgefecht
im Felde geübt – und waren darin ausgebildet.
So etwas ist nach meinem Hörensagen in der Bundeswehr verpönt. Und der Führung zu teuer.
S´ist halt Frieden und soll`s auch bleiben.
Das ganze Geschwafel von “schneller Eingreiftruppe” ist der neuen weltweiten europäischen Menschenrechtspflege geschuldet,
die aber Teil der neurotischen Konversion ist,
welche nun mal vorschreibt, das Europa eben nicht richtig kämpft, auch wenn es Truppen
irgendwo stehen hat.
Für eine “schnelle Eingreiftruppe” muß niemand eine ganze Nationalarmee umorganisieren.
Hanebüchener Blödsinn !
Dafür nimmt man entweder 2,3 ausgesuchte Einheiten des normalen Heeres und läßt sie eine Spezialausbildung durchlaufen
oder man nimmt die Luftlandetruppe
oder man legt sich endlich ein paar special forces zu.
Ich vermute, daß die allzeit friedensbereite Bundeswehr große Schwierigkeiten hatte und hat, auch nur allerkleinste Truppenstärken
halbwegs heil und vollständig ins Flugzeug zu
bringen – auf den weiten Weg in die fernen europäischen Spielzeugkriege unter US Design.
Dies ist wahrscheinlich deswegen nicht öffentlich ruchbar geworden, weil die Truppe
bisher jeden Gegner kunstvoll umfahren hat.
Also macht der Soldat der auf deutschem Boden
zurückgebliebenen langsamen Heimatwehr das, was er immer gemacht hat :
In der öden, von keiner dynamischen Übung
gestörten Friedhofsruhe der verschimmelnden
deutschen Kasernen sich der Leerung von Bierkästen widmen sowie sich dem einzigen bezahlbaren Vergnügen in Reichweite ausliefern : Dem Fressen in Mannschaftsstärke.
Alkohol, Bewegungsmangel und zuviel gesunde Ernährung…die drei einfachen Gründe,
warum der deutsche Soldat vielleicht wirklich
so ist.
Das könnte es sein
*schmunzel*
Die wenigsten Soldaten gehen heutzutage zu Fuß!!
“Schnelle Eingreiftruppe” meint eher “schnell antransportiert” im Sinne schneller Flugzeuge und mobile Einheiten in Bezug auf die verwendeten Fahrzeuge.
Zum Mitfahren in Berliner Bussen und U-Bahnen genügt unsere Armee voll und ganz
Übergewicht:
http://tinyurl.com/2d538o
http://www.wdr.de/themen/gesundheit/krankheit/uebergewicht/index.jhtml
Bürokratie-Wahnsinn:
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=564679
Oder dieser schöne “Welt”-Artikel
http://www.welt.de/politik/article1595536/Generaele_beklagen_lebensgefaehrliche_Buerokratie.html
#17#19Entfernungsmesser
Und da kommt ja schon der Zeugenbericht aus der lebendigen Realität !
#piitiplah#wintersorg
Die harschen Berichte kommen von Panzergrenadieren – vielleicht gibt es ja zwei
Ausbildungsstandards ? Immerhin sind Leopardpanzer ja so teuer, da muß man mehr tun ?
Die Sache mit den 7 Sekunden habe ich nicht verstanden – 7 Sekunden für was – um aus dem
Kampfwagen zu kommen ?
Ein Panzergrenadier ist aber nicht unbedingt ein Panzermann, oder ?
Außerdem könnten sich durch die Fortschritte
bei der infanteriegestützten Panzerabwehrtechnik die Situationen des schnellen Ausstiegs häufen…
Dann muß die Kondition reichen, im feindlichen Feuer die eigenen Linien zu erreichen – und zwar robbend, kirechend, springend.
Jo, in meinem Zug (ca. 40 Mann) gab es auch so 3-5 dicke (zwei Deutschrussen und ein Pole waren Spitzenreiter). Die sind auch beim Dauerlauf immer als erste zusammengebrochen. Für mich war das ganz gut, denn ich bin extrem schlank und kein Dauerläufer sondern, eher Sprinter, so wusste ich: Durchhalten, die Dicken werden gleich alles verlangsamen und du kannst diche erholen.
Gedient habe ich 2006. Das mit dem Sport stimmt, während der Aga gab zwar viel Sport, danach hätte ich auch die letzten 6 Monate locker ohne Sport auskommen können. Ich hätte mich nicht mal groß drücken müssen.
Und was des Müll sortieren betrifft; unsere Kaserene wurde die Grüne Kaserne genannt und hatte mehrere Umweltpreise gewonnen. Wenn auch nur ein einziger Papierschnipsel beim Plastik mitreingeworfen worden wäre und der Spieß hätte gesesehen, hätte er alle Mülleimer Freitags auf der Wiese ausgelehrt und wir hätten alles neu sortieren müssen. Gibt schließlich auch bei der Bundeswehr nichts wichtigeres, als den Krieg gegen den Klimawandel zu gewinnen!
#34
7 Sekunden nach Feindkontakt. Ist auch gar nicht so unrealistisch, um unseren kompletten Zug mit ~30 Mann und 4 Panzern zu vernichten hat der “Gegner” auf dem Truppenübungsplatz Munster circa 1 Minute gebraucht (volle Kanne ins Minenfeld gefahren, dann Artillerieangriff drauf und was noch lebte von Hand abgeschossen). Bei der glorreichen Aktion hab ich auf 20m Entfernung 2mal an nem stehenden Marder vorbeigeschossen (die Agdus-Panzerfäuste verlieren ihre Kalibrierung sehr schnell wenn man mit ihnen Panzer fährt oder durchs Unterholz rödelt).
Aus nem Marder steigt nicht mehr besonders viel aus wenn der etwas in der Größenordnung einer Panzerfaust abbekommen hat, und im Freien ist man als Infanterist auch nicht gerade auf der sicheren Seite.
@ #31 Phoenix21
Tja, über die Verhältnisse in den deutschen Kasernen kann ich schlecht reden, aber bei uns –ich war nach sog. “verlängertem Wehrdienst” Reservist der franz. Luftwaffe von 1988 bis 2001– kamen zumindest bis zur Abschaffung des allgemeinen Wehrdientes selbst (Ende 1997) auch erhebliche Drogenprobleme dazu.
Ein bekannter Spruch lautete “L’herbe est bonne sur les BA” (= “Das Gras schmeckt gut auf den Flugplätze”)…
Wisst ihr wie die grundausbildung bei wehrpflichtigen aussieht:
drei monate laufen,
3mal schießen,
waffe zerlegen und zusammensetzen lernen
und dann wir nur noch party gemacht die restlichen monate über… kein wunder das es bei denen so aussieht
@ #31 Phoenix21
Phoenix21, Sie haben übrigens meine Frage #46 in diesem Thread:
http://www.pi-news.net/2008/03/paris-muslime-foltern-stundenlang-einen-juden/#comments
noch nicht beantwortet.
Können Sie es bitte doch tun, ich bin nämlich gespannt auf die Antwort!
#38
Einheitsabhängig. Bei den PzG in Stetten war erstmal 3 Monate Grundquälen in der AGA, dann 2 Monate Spezialquälen in der SGA, und dann Truppenübungsplatzaufenthalte, Ehrenformation für Divisionsübergabe (3 Wochen am Stück Formaldienst üben, jarghl). Der ganze Laden sollte aber auch nach Afghanistan, könnte sein dass daher etwas mehr bei uns los war als anderswo.
PS zu #37 T-Rex
Die ehemalige Veteidigungsministerin von Jacques Chirac, Michèle Alliot-Marie (auch MAM genannt), bewies übrigens, daß sie die Verpflogenheiten der Luftwaffe einigermaßen kannte, als ihr einst über die erfolglose Verfolgung eines UFOs durch zwei “Mirage 2000″ berichtet wurde.
Ihr Kommentar dazu war eben: “L’herbe est bonne sur les BA”…
Nomen est omen, Mirage=Luftspiegelung, Fata Morgana…
Ich war 96 beim Bundesheer, da ich ja Österreicher bin (Zivildienst waren damals 12 Monate, Wehrdienst 8, die Motivation war also 4 Monate weniger zu verlieren). Nun, um es ganz ehrlich zu sagen, ihr werdet lachen, aber das, was Entfernungsmesser über seine aktuellen Erfahrungen schreibt, das gab’s bei uns teilweise schon 1996.
Meinen BtlKdr gab’s alle heiligen Zeiten mal zu sehen (einmal, bei der Abschlussübung, da hatte der grosse Herr Major die Idee, sich nachts auf unsere Position zuzubewegen… Gab ein schönes Begrüssungsfeuerwerk). Den KpChef sahen wir beim Morgenappell, danach hat der Hund sich wieder verdrückt (ich hab’ ihn im Feld kein einziges Mal gesehen). Nur einmal war ich in seinem Büro, mit zwei anderen Kameraden, und das nicht wirklich dienstlich, sondern weil man es für richtig hielt, uns für niedere Arbeiten einzusetzen. Den Zugsführer (ist bei uns auch ein Rang, heisst aber nicht dass ein Mensch im Range eines Zugsführer den Zug wirklich führt, mein Zugsführer war ein Oberstabswachtmeister), den hab ich jeden Tag gesehen, der war aber auch nur körperlich präsent. Diejenigen, die den Zug wirklich am Laufen hielten, waren die Wachtmeister (ein “Keks” und ein Streifen) und vor allem die Korporale und Zugsführer (also Menschen mit zwei und drei “Keksen” am Kragen).
Weibliche Soldaten hatten wir nicht, dafür hatten wir Material das unter aller Sau war. Iso-Matten die schon längst im Müll hätten sein sollen, ABC Masken bei denen -grossflächig- das Ersatzglas fehlte, vom Zustand der Stiefel gar nicht zu reden. Nein, ich hatte mein Grundausbilding nicht irgendwo in Unterstinkenbrunn, sondern beim Landwehrstammregiment 22 (damals noch), welches enge Kontakte zum Garderegiment pflegte und auch das Kommandobataillon stellte. Danach war ich beim Panzerbataillon 33. Dort gab’s nicht viel zu tun, ausser mit komplett veralteten Leo 2s zu spielen. War ja ganz nett, aber einen Krieg mit den Russen, oder den Ungarn würden wir nie gewinnen. Anmerkung: die Leos haben wir von den Holländern, die hatten zwei Wahlmöglichkeiten: die Teile im Meer zu versenken, als künstliche Riffe, oder sie zu verkaufen. Na ratet mal wer dumm genug war das Zeug zu kaufen. Selbes passierte schon einmal mit den Draken.
Dass sich weibliche Soldaten (also Freiwillige) weigern zu schiessen, das ist doch wohl ein Witz. Solche Schnallen sollte man sofort wieder entlassen. Ich wette: keine Frau in den Streitkräften der USA, Israel, Russlands, UKs, Süd Koreas oder Japans würde so etwas abziehen.