Vatikan: Beginn des großen Zitterns


„Volle Kraft zurück“, heißt es im Vatikan angesichts der eigenen Courage. Nach der öffentlichkeitswirksam vollzogenen Taufe des zum Christentum konvertierten Magdi Allam, eilt Vatikan-Sprecher Federico Lombardi (Foto) behende herbei, um sich von Allams Aussagen und dessen Islamkritik zu distanzieren.

Schließlich hat der Vatikan es nur mit Ach und Krach geschafft, die islamkritische Regensburger Rede von Benedikts XVI. von jedem Verdacht der Islamkritik reinzuwaschen und wieder Dialogpartner der Muslime zu werden. Und in Zeiten von Wilders-Filmen kann man nicht vorsichtig genug sein.

Der Austausch mit den Muslimen sei ein besonderes Anliegen, betonte an diesem Freitag der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl gegenüber Radio Vatikan. Hans-Henning Horstmann sagt in seiner monatlichen Kolumne:
„Die Achtung der Menschenwürde und Grundrechte und der Respekt vor der Religionsfreiheit sind für diesen Dialog wichtige Prüfsteine. Im Dialog mit den Muslimen hat der Heilige Stuhl gerade in den letzten Monaten bedeutende Schritte unternommen. Der Briefwechsel zwischen 138 islamischen Gelehrten und Papst Benedikt XVI. war ein entscheidender Anstoß für ein kontinuierliches Gespräch. Ich bin zuversichtlich, dass das erste katholisch-muslimische Forum konkrete Dialog- und Kooperationsperspektiven aufzeigen wird.“
Die Aktivitäten des Heiligen Stuhls und die deutschen Erfahrungen könnten sich gegenseitig bereichern, so der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl weiter.

Allahu akbar!