
Auch die dänische Zeitung Jyllands Posten, bekannt geworden durch die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen, befasst sich in einem Kommentar mit Fitna und den Reaktionen des Westens. PI-Leserin Jutta hat den Artikel übersetzt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Westlicher Selbstbetrug über “Fitna”
Die Bürger im Westen verstecken ihren Kopf im Busch (Sand) in der Hoffnung, dass die Wirklichkeit um sie herum verschwindet. Die Logik ist ja überzeugend.
Islam ist eine friedensliebende Religion, und der, der anderer Meinung ist, riskiert Fürchterliches wie Feuer, Brand und Blutvergießen. “Fitna” ist gefährlich. Alle halten den Atem an, von Le Monde bis zum Provinzblatt von Lolland-Falsters Folketidende, Verurteilungen strömen herein, und der iranische Außenminister findet den Film abscheulich. Er ist eine zarte und verfeinerte Seele, eine muslimische Mimose.
Nun ist Wilders’ Film an sich kein wichtiger Diskussionsbeitrag. Wir haben die Bilder schon gesehen, wir haben die Hasspredigten der Imame gehört, wir haben Steinigungen von Frauen gesehen und wie Homosexuelle gehängt wurden, wir kennen die Koranpassagen, also in der Hinsicht bringt Wilders’ nichts, das neue Diskussionen hervorbringen könnte.
Aber die Reaktionen eröffnen eine neue Sicht. Es ist die verärgerte Öffentlichkeit, es sind alle die feinen, toleranten Menschen, die Wilders’ Produkt eine Bedeutung geben, und das ist natürlich mächtig ironisch.. Er behauptet, dass der Islam die Freiheit erstickt, und er kann sich wie ein zweiter Grundtvig (bedeutender Dichter Dänemarks) an die Brust schlagen mit den Worten: Ich bin der Beweis.
Rein filmisch erinnert Wilders in seiner Vorgehensweise am meisten an Michael Moore, nur nicht so unterhaltsam. Das liegt zum einen am mangelnden Talent, teilweise aber auch daran, dass es ungleich witziger ist, Bush vorzuführen als den bedrängenden Islam in Nahaufnahme zu betrachten.
Man kann beides belächeln, wie die Imame sich ereifern, und wie eine westliche Intelligenzia sich entschuldigt, dieselben erklärt und ihre Kritiker verurteilt – da bleibt nur ein ohnmächtiges eingefrorenes Lächeln.
Der Unterschied zwischen Moore und Wilders ist die Reaktion, die sie bewirken, das illustriert viel mehr als ein Film. Wenn man Bush basht, gewinnt man Preise und Beifall in Cannes. Wenn man den Islam basht wird es ernst, und eine benommene westliche Öffentlichkeit braucht Riechsalz, während die Aufgescheuchten wie Hasen wichtige und prinzipielle Begründungen für ein Verbot des Filmes erfinden.
In Dänemarks Radio verglichen Nachrichtenredakteure das Phänomen mit einem Film, der die Juden und den Holocaust relativierten, und das hat auch der Sozialdemokrat Mogens Jensen gemacht.
Das ist ein unglücklicher Vergleich, wie der Film “Fitna” beweist, und es gibt ausgezeichnete aufklärende Bücher, die über den Zustand in Nahost schreiben.
Denn wo wird “Mein Kampf” verkauft? Wo liest man “Die Protokolle der Weisen von Zion”? Wo werden Kinder zum Judenhass erzogen? Wer sind sie, die Israel von der Weltkarte ausradieren wollen, und wo sind die, die meinen, dass Hitler doch richtig lag? Das ist in Nahost. Das sind die Muslime. So ist das leider.
Wilders hat primitiv zusammengeschnitten und manipuliert, aber er hat die Teile nicht selbstgemacht. Es war nicht Wilders oder ein propagandischer Rechtsflügel, der die Flugzeuge im Namen Allahs in das World Trade Center geflogen hat. Es ist nicht Wilders, der die Köpfe von westlichen Geiseln abgesäbelt und dies aufgenommen hat. Es war nicht Wilders, der Theo van Gogh erstochen hat.
Alles das sind wesentlich verstörendere Geschehnisse als ein Mann, der einen primitiven Film darüber gemacht hat. Merkwürdigerweise ist sich die westliche Öffentlichkeit darüber einig, dass die Ereignisse grausam, aber der Film darüber viel schlimmer ist. Es ist, als ob man glaubt, dass, wenn man die Augen lange genug verschließt, die Wirklichkeit verschwindet.
(Jyllands Posten-Kolumne vom 29. März 2008 von Niels Lillelund)
Die Kommentare zu den Beiträgen geben nicht die Meinung des PI-Teams wieder. Wir behalten uns vor, sie zu kürzen oder zu löschen. Das betrifft auch Kommentare, die zu sehr vom Thema des Beitrags abweichen (OT). Kommentatoren, die gegen unsere Policy verstoßen, werden gesperrt oder unter Moderation gestellt. Wir bitten unsere Leser, entsprechende Kommentare dem PI-Team über das Kontaktformular ("Kommentar-Alarm") zu melden. Kommentare, die mehr als drei Links enthalten, gehen automatisch in Moderation.
Achtung: Der Kommentarbereich wird jeweils 24 Stunden nach Erscheinen eines Artikels geschlossen.
Bisher 61 Kommentare:




















































Ich sehe das Problem anders und leider viel einfacher.
Die meisten Menschen in Europa sind nicht mehr bereit, für ihre Überzeugung zu kämpfen, denn man hat ihnen jede Überzeugung abdressiert.
Sie sind Schafe die sich bereitwillig zur Schlachtbank führen lassen, wie auch immer die Schlachtbank heisst, ob EU oder Islam oder Multikulti oder Gesamtschule oder Klimakatastrophe oder XYZ
Im übertragenen aber sehr direkten Sinne – man muss auch bereit sein, den Feind zu töten und damit das Riskio des eigenen Todes auf sich nehmen.
Mit Ausnahme des Adjektives “primitiv” in Bezug auf das Subjekt “Fitna” stimme ich zu.
Gestern noch kam in TV, dass die Niederlande gespalten über den Umgang mit dem Islam wären und sie nun ja zusammenfinden könnten in der Ablehnung des Films.
Scheint als würden sich die Deutschlandhasser täuschen.
Ja, es fällt schon auf, daß man in Europa gerne Wilders als den Urheber aller dargestellten Verbrechen und nicht als den Macher des Films hinstellen will.
Ob all die Schreier gegen Wilders wirklich glauben, daß das Volk SO blöde ist, nicht zu merken, daß hier eine Verdrehung stattfindet?
Mit dem ganzen Gezetere werden diejenigen, die sich öffentlich für die in Wilders Film gezeigten Morde und Hinrichtungen entschuldigen (warum muß sich eigentlich ein niederländischer MP für Mohammedanermorde öffentlich entschuldigen?) das Volk nur denen zutreiben, die glaubhaft seine Interessen vertreten werden.
Ich bin davon überzeugt, daß sich so nach und nach eine Hinwendung zu konservativ bis sehr rechts einstellen wird.
“muslimische Mimose” – MM
davon haben wir auch genug – Claudia Fatima Roth
Lasst uns aktiv werden.
Es ist Zeit für eine Pro-Europa Initiative.
norbert.gehrig@yahoo.de
Wilders hat primitiv zusammengeschnitten und manipuliert, aber er hat die Teile nicht selbstgemacht.
Stimmmt- er hat die Wahrheit nur “verdichtet”
Wieviel Stunden würde ein Film Fitna eigentlich laufen wenn nichts verdichtet,primitiv zusammengeschnitten oder manipuliert wird?
Viele der Gutmenschen leben in einem “gestreckten” Fitna Film und versuchen krampfhaft der Wahrheitsverdichtung durch Werfen von verbalen Nebelkerzen zu entgehen.
in indonesien wird bereits offiziell schutzgeld im http://gegendenstrom.wordpress.com/2008/03/31/gangstermethoden-im-namen-des-islam/namen des propheten erpresst:
das ist der richtige link: http://gegendenstrom.wordpress.com/2008/03/31/gangstermethoden-im-namen-des-islam/
Das Thema “Fitna” findet in den MSM schon nicht mehr statt.
Am Freitag war Fitna in aller Munde, wurde grösstenteils verurteilt, und heute ist bereits wieder alles vorbei.
Hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht.
Nett.
“Das ist in Nahost…”
Öl ? ja bitte
gas? Schöööön
petrolium? Ja sicher.
arbeiter? ja bitte.
Markt? Was wünchen sie?
?T fachmaenner? Gerne
Veraeuserung? Ne lass ma…
Jyllands Posten? Veraeuserungsrecht…
Nicht der Film an sich ist wichtig. Der ist eine harmlose Aneinanderreihung von bekannten Bildern.
Wichtig ist, dass plötzlich Millionen darüber reden.
Natürlich hat es Politik und Presse nicht gefallen. Sie wollen die Lufthoheit der PC weiterhin ausrecht erhalten. Geschafft haben sie es nicht.
#9 vollmuffel
Das ist nunmal so. Wilders wußte das. Deshalb hat er das Erscheinungsdatum so lange hinausgezögert, daß auch wirklich jeder und jede Gelegenheit hatte, ihn anzugreifen und sich lächerlich zu machen.
Der Film ist draußen und nun gibt’s andere Neuigkeiten.
Fitna wird erst wieder auftauchen, wenn die Empörungsmaschinerie in NahOst anläuft – falls das überhaupt passiert. Schließlich ist Fitna weltweit verbreitet und einige, die dafür zuständig sind, die Proteste zu organisieren werden etwas Bauchschmerzen haben – schließlich haben sie die Kameras und die Kameraleute bezahlt, die das Material zu Fitna gedreht haben…. Und nun Proteste gegen etwas zu organisieren, das noch vor ein paar Wochen bejubelt werden sollte, ist etwas…. sagen wir komplex zu vermitteln. Nicht daß Moslems Probleme mit…komplexen Zusammenhängen hätten….
Und ich vermute, daß dieses Ausbleiben von Protest auch im Kalkül von Wilders liegt. Gegen zehn harmlose Zeichnungen gibt es Aufstände, gegen einen primitiven, bluttriefenden, gewalttätigen Kurzfilm nicht. Geht’s noch entlarvender?
#9 vollmuffel (31. Mrz 2008 09:33)
Das Thema “Fitna” findet in den MSM schon nicht mehr statt.
Am Freitag war Fitna in aller Munde, wurde grösstenteils verurteilt, und heute ist bereits wieder alles vorbei.
Hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht.
.
.
genau das nehme ich auch wahr. ich habe noch nicht einmal eine stimme aus den reihen unserer politiker gehört. ich habe dafür nur eine erklärung. unsere politiker und die muslime sitzen das “problem” aus!
und wie es aussieht, wird es ihnen gelingen.
es würde mich nicht wundern, wenn in wenigen wochen die politiker und die medien, dass “demütige” verhalten der muslime zu würdigen wissen! ratet mal wer die dummen sind.
den zeitungsbericht der dänische zeitung jyllands posten trifft den nagel auf den kopf,
auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen.
Schöner Kommentar für eine große Mainstream-Zeitung.
Danke Jyllands-Posten!!!
Danke Dänemark!!!
@ #9:
Ich stimme zu, dass die Berichterstattung über den Film umfangreicher sein könnte.
Jetzt kommt es darauf an, was die Moslems daraus machen. Sobald Botschaften brennen oder Menschen sich in die Luft sprengen, wird auch wieder über Fitna gesprochen. Und das schöne ist: Je mehr Gewaltdrohungen oder Gewalt gegen den Film erfolgen, desto besser wird die Wahrheit des Film bewiesen!
Der Film wird zumindest eine Standdard-Referenz bleiben – und alleine daher ist er schon gut.
Wenn die Proteste ausbleiben, dann kann Wilders oder ein anderer einen anderen sogenannt provokativen Film machen. Wenn die Proswteste kommen, dann führen sich die Muslime vor.
Der Film funktioniert.
#16 freiheit (31. Mrz 2008 10:14)
…Jetzt kommt es darauf an, was die Moslems daraus machen. Sobald Botschaften brennen oder Menschen sich in die Luft sprengen, wird auch wieder über Fitna gesprochen.
.
.
eine merkwürige erwartungshaltung.
es bedarf doch nicht noch einer verachtungswürdigende aktion um den islam zu überführen. bei jedem bäng sterben menschen. wer will das?
#14 Emil Ule
Ich denke, was die meisten völlig falsch interpretieren ist der Zweck dieses Filmes. Warum zeigt Wilders einen Zusammenschnitt von Videos, die es in dieser und vergleichbarer Form tonnenweise im Internet zu finden gibt – natürlich von den Produzenten dieser Filme STOLZ veröffentlicht und von den moslemischen Anhängern ebenso stolz bejubelt? Weil es Wilders gar nicht um “Bloßstellung” der islamischen Teufel geht. Warum sollten sich Moslems über diesen Film aufregen, der nur Dinge zeigt, auf die sie stolz sind?
Also sind die Adressanten ganz woanders zu finden. Und sie haben sich alle gezeigt. Im VORFELD! All die feigen Politiker, die Schönredner und Beschwichtiger, sie alle haben schon losgeheult, noch bevor irgend jemand wußte, was in diesem Film zu sehen sein würde. Und genau DAS war die eigentliche Bloßstellung. Da krochen die Politgrößen schon auf ihren Bäuchen durch den Schlamm, in reiner Vorahnung, was vielleicht würde passieren können. Und nun atmen sie alle erleichtert auf, weil der Film ja eh nur “Bekanntes” zeigt. Also alles halb so wild und zurück zum Tagesgeschäft. Das ist die eigentliche Absurdität des Ganzen.
Auf der Website des Humanistischen Pressedienstes interviewet Michael Schmidt-Salomon die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, zum Thema FITNA:
“Ahadi: Nein. Der Film enthält ja sehr viel Wahres. Deshalb ist es auch wichtig, über ihn zu diskutieren. Aber um das tun zu können, muss man den Film zunächst einmal gesehen haben. Insofern begrüße ich die Verlinkung auf dem Portal des Humanistischen Pressedienstes ganz entschieden. Man darf den Drohgebärden radikaler Islamisten keinesfalls nachgeben
[...]
Aber egal was Wilders mit dem Film politisch bezweckt, „Fitna” ist kein rechter Film! Ich meine, seit wann soll es Ausdruck rechter Gesinnung sein, ausgerechnet für die Selbstbestimmungsrechte von Frauen und Homosexuellen einzutreten?! Rechte Politik wird von Islamisten betrieben, die Künstler und Intellektuelle ermorden, Homosexuelle hinrichten und Frauen steinigen!”
http://hpd-online.de/node/4236
#11 Hakan
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe.
Möchtest Du den Vorwurf äußern, dass wir aus
dem Nahen Osten nur die Rosinen picken wollen?
Gas, Öl?
Aber Dir ist schon klar, dass wir für das Öl
bezahlen?
Arbeiter aus Nahost. Das ist schon fast ein Widerspruch in sich.
Markt? Der Nahe Osten ist -wirtschaftlich gesehen- für uns relativ uninteressant.
Und Einfuhren aus Nahost? Vielleicht ein paar Datteln?
IT-Fachmänner? Aus dem Nahen Osten?
Das muß eine sehr seltene Spezies sein.
Veräußerungen? Ja, gelegentlich gibt es Proteste, wenn ein Ölemirat eine große, deutsche Firma kaufen möchte.
Ich weiß nicht, wie im umgekehrten Fall
z.B. Saudi-Arabien reagieren würde, wenn Saudi-Arabien interessante Firmen hätte.
Veäußerungsrecht? Meinst Du Meinungsfreiheit?
Ja, die gibt es bei uns und das ist auch gut so!
Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, wolltest Du Dich -stellvertretend für den Nahen Osten, als Opfer darstellen.
Manche Dinge ändern sich halt nie.
Der große Joseph Beuys nahm einen Batzen Fett und klatschte ihn in eine Ecke – ein anerkannt großes Kunstwerk. Wesentlicher Teil dieser Kunst war die Reaktion des staunenden Publikums – nur diese Reaktion machte aus dem Dreckbaatz in der Ecke “Kunst”.
Ähnlich bei FITNA: die Reaktionen der einzig Kultur und Wissen besitzenden und uns damit bereichernden Übermenschen werden aus dieser Kollage – die auch ein Leistungskurs Kunst fertig gebracht hätte aber nicht hat – ein Kunstwerk machen, die allen vom Wesen des Islam künden wird.
(Kunst kommt von “künden” nicht von “können”)
Fitna 2.0
Wilders hat inzwischen Änderungen an dem Film angekündigt: die Mohammed-Karikatur wird ersetzt, der verwechselte Rapper auch und ein vergessener Autor kommt in den Abspann.
Quelle: div. niederl. Tageszeitungen von heute
http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst
Die Redewendung „Kunst kommt von Können“ ist also etymologisch, dem Wortursprung nach, richtig.
.
.
.
es scheint wohl alles eine frage des glaubens zu sein.
“Merkwürdigerweise ist sich die westliche Öffentlichkeit darüber einig, dass die Ereignisse grausam, aber der Film darüber viel schlimmer ist. Es ist, als ob man glaubt, dass, wenn man die Augen lange genug verschließt, die Wirklichkeit verschwindet.”
Wir wahr, wie wahr, wie allzu wahr! – Es ist echt zum kotzen.
Treffende Aussage zu den deutschen MSM:
“Ich frage mich oft, warum können wir nicht eine Gesellschaft mit besseren Medien ohne Zensur haben? Was wollen wir eigentlich verbergen? Was ist an der Wahrheit so gefährlich? Natürlich, wenn die meisten Menschen nur begrenzte Information haben, ist es einfacher, sie zu manipulieren. Information ist Macht. Aber bevor man entscheidet, wer hat recht, wer hat unrecht, sollte man zuerst alle Fakten kennen. Das ist immer notwendig. Wir hatten das vorher nie, und es ist Zeit, dass wir es haben.”
April, April! Das ist die Klage eines chinesischen Künstlers über die Zensur in China
#9
Ja sicher, der Boykott der Olympischen Spiele hat höhere Priorität.
Wilders Film kam ziemlich ungelegen und brachte das Drehbuch etwas durcheinander.
Deswegen die Empörung.
Es gibt einen Fitna II.
Der Niederländische Telgraaf berichtet.
http://www.telegraaf.nl/buitenland/3676303/_Fitna_s_vliegen_je_om_de_oren__.html
http://nl.youtube.com/watch?v=U697GquOPXA
#11 Hakan
Nicht ausgeschlafen?
Oder gab es heute an der Rütli-Schule Stundenausfall?
Danke Jyllands Posten. Ein Leuchtturm in der Medien-Wüste.
“Fitna” ist nicht vornehmlich für die Araber. Der Film hält Europa und der UN den Spiegel vor und das aufgeregte Verbotsgeschwafel und die peinlichen Distanzierungen sagen doch alles.
Öl ? ja bitte
gas? Schöööön
Wir bezahlen dafür. Wollt Ihr es Euch lieber in die Haare schmieren oder zum Frühstück saufen?
Oder sind die westlichen Importe – von Babynahrung über Medikamente, Fernseher, Handys, Autos bis hin zu Waffen, die man für die Petrodollars bekommt, vielleicht doch praktischer?
Öl ist doch das einzige, was der Nahe Osten “produziert” (Ausnahme Israel). Und es liegt da einfach nur zufällig im Boden rum, kein Mensch musste jemals etwas dafür tun. Die Scheichs sind ja sogar zu blöde, es ohne westliche Ingenieure zu fördern. Die würden doch ohne uns noch nichtmal WISSEN, dass es da ist und dass man es brauchen kann.
Falls Du Moslem bist und entweder arabisch oder englisch kannst – hier habe ich eine hübsche Predigt von Yusuf al-Qaradawi (großer islamischer Gelehrter und Mitglied der Muslimbruderschaft, ganz wichtiger Mann für Moslems) für Dich, indem er sich ein bisschen über die Produktivität der arabischen Welt auslässt.
“Öl ist doch das einzige, was der Nahe Osten “produziert” (Ausnahme Israel). Und es liegt da einfach nur zufällig im Boden rum, kein Mensch musste jemals etwas dafür tun. Die Scheichs sind ja sogar zu blöde, es ohne westliche Ingenieure zu fördern. Die würden doch ohne uns noch nichtmal WISSEN, dass es da ist und dass man es brauchen kann.”
Also, Eisvogel, da muss ich auf das allerschärfste Prodestieren und widersprechen – gewusst haben sie sehr wohl vom Öl und es auch verwendet. Die Ärsten der Armen benutzten es als Lampenöl – hat aber ziemlich böse gestunken und gab ein schlechtes Licht ab, darum nur von den armen benutzt auch.
Rest stimmt
Oh sorry.
Ich sehe grade, das Video ist inzwischen weg
Ich suche, ob ich es woanders finde.
#29 Eisvogel (31. Mrz 2008 11:53)
Das ist wichtig, immer wieder zu wiederholen. Da wird niemand “ausgeplündert”. Man braucht nur den Reichtum dieser Länder zu sehen. Wenn, dann plündern sie UNS aus…
@ #29 Eisvogel
wollte es mir gerade anschauen und habe dann auch festgestellt das es nicht mehr erreichbar ist.
# 1 Prosemit
” Ich sehe das Problem anders und leider viel einfacher.
Die meisten Menschen in Europa sind nicht mehr bereit, für ihre Überzeugung zu kämpfen, denn man hat ihnen jede Überzeugung abdressiert.
Sie sind Schafe die sich bereitwillig zur Schlachtbank führen lassen, wie auch immer die Schlachtbank heisst, ob EU oder Islam oder Multikulti oder Gesamtschule oder Klimakatastrophe oder XYZ”
Sehe ich genauso. Durch die Verherungen des 1. und 2. Weltkrieges ist ihnen das Rückgrat gebrochen bis ins 3. und 4. Glied (Mose 2. 20,5) Auf die Deutschen trifft dies im besonderen zu. Das ist eine Strafe. Die müssen wir erleiden.
Die Berichterstattungen in den Medien war sowas von daneben – wenn ich schon hörte “islamfeindlicher Film”, wurde mir schlecht. Eine kurze Nachricht kam dann am Freitagabend noch mal, nämlich daß der Film vom Netz genommen wurde – das war´s. Insofern ist der Artikel aus der Jyllands mal eine richtige Wohltat.
Wilders hat mit seinem Film meiner Meinung nach einen richtigen Coup gelandet:
Zum einen, weil der Film einen Tag früher als angekündigt ins Netz gestellt wurde (Überraschungsmoment) und zum anderen, weil er damit wieder die verheerenden Terroranschläge von NY, Madrid und London in die Köpfe der Menschen zurückgebracht hat. Es waren keine “neuen Bilder”, aber die Bilder sind damit wieder ins Bewußtsein gerückt.
@karl-friedrich: Ich bin so ein Idiot! Ich hätte das natürlich lokal speichern sollen, aber ich habe einfach nicht dran gedacht.
Es war so genial. Er hat die Araber dafür zusammengeschissen, dass sie nichts auf die Reihe kriegen, wo doch der Prophet HIMSELF gesagt hat, dass sie in jeder Disziplin die Besten sein sollten. Als Beispiel für eine Disziplin bringt der das Töten. Auch das muss man korrekt und professionell machen. Aber er motzt auch, dass die islamische Welt alles von Stecknadeln bis zu Raketen importiert und dass sogar Indien jetzt ein Auto herstellt. Wir (Deutsche) kommen auch vor. Er war mal in Deutschland und hat sich dort gewundert, dass die Straßen so leer sind. Der Taxifahrer hat ihm dann erklärt, dass wir tagsüber arbeiten und abends müde vom arbeiten sind.
Was mir im Film fehlt ist eine deutliche Abgrenzung von Islam und Islamismus. Aber das kapieren ja auch die meisten auf dieser Seite hier nicht. Da hat sich in den Köpfen “Moslem=Mörder” festgesetzt, da ist nichts mehr dran zu ändern.
#36 Eisvogel
schade, komisch das solche Videos immer verschwinden LOL
GENIAL !
Danke Jutta für Deine Mühe..
X-tain
Danke Jyllands Posten,
hervorragend geschrieben, aber den primitiven Wilders habe ich nicht gesehen. Wilders ist eher fit und auf der Höhe, durch den fast ausschließlich dokumentarischen Charakter konnte die Länge stark eingekürzt werden und den reudigen Politikerkollegen wenig Material für die zu erwartende Schlammschlacht geliefert werden. Sehr intelligent. Wilders kennt seine Pappenheimer. Die ganze Aufregung zeigt wieder einmal wie niederträchtig die linksliberale Meinungsmache funktioniert. Ich vermute der Kommentator hat aus PC einen Seitenhieb auf Wilders vorgenommen, damit seine Kollegen ihn nicht völlig zerreißen. Wenn es so ist, dokumentiert dies ebenfalls in welchem gefährlichen Stadium wir uns bereits befinden. Verfolgte hauen sich schon gegenseitig, klasse. Sei’s ihm vergeben.
#39 Islamophobieistheilbar
Danke Islamophiler, mit einem gewissen Erstaunen lese ich Deine Zeilen. Natürlich kenne ich auch Türken, die ganz hervorragend integriert sind, die den Islam hinter sich gelassen haben und erkannt haben, Armut, Unterentwicklung und Islam gehören zusammen. Aber wo sind sie in der öffentlichen Wahrnehmung? Betrachte doch mal den Zentralrat der Exmuslime, weißt Du wieviel Mitglieder die haben 20.000? nein, 2.000? nein, 200? ja (Stand 2007). Noch Fragen? Allein schon die Tatsache, dass trotz massiver Menschenrechtsverletzungen durch den Islam keine öffentliche Diskussion über die Lehre an sich zu Stande kommt, etwa eine mediale Verurteilung so wie bei Scientology, ist schon der Beweis, dass etwas auf der Strecke geblieben ist, nämlich die Wahrheit und die Courage. Übe Dich bitte in Objektivität.
Dieser Kommentar trifft es genau!
Ihr Dänen seid irgendwie klasse!
Dänemark (und vielleicht auch noch Tschechien) kommt mir manchmal wie ein „kleines gallisches Dorf“ írgendwo in der Bretagne an der Küste vor Penvénan, in dem ein kleiner Stamm Widerstand gegen das europäisch-römische Imperium leistet. Nicht nur Kleinbonum zittert vor euch.
Dabei ist der Zaubertrank, den die Dänen einsetzen, eine ganz einfache Rezeptur, die fast überall verlorengegangen ist: sie verwenden unbeindruckt eine perfekte Mischung aus Verantwortung, Mut und Wahrheit – eine für die Römer aus Brüssel fatale Mischung, gegen die sie nichts ausrichten. Asterix und Oberlix wären stolz auf JylandsPosten & Co. – und hätten diese Dänen als Teil ihrer freiheitlichen Familie verstanden.
Gallien liegt eindeutig in Dämemark.
#39 Islamophobieistheilbar
Also mit der Differenzierung von Islam und Islamismus habe ich auch so meine Schwierigkeit. Sicher ist die Gleichung “Moslem=Mörder” Blödsinn,aber ich habe den Verdacht, dass der Islam zuwangsläufig in den Islamismus führt, wenn man ihn sich selbst überlässt. Das ist darin schon so angelegt.
Was mir im Film fehlt ist eine deutliche Abgrenzung von Islam und Islamismus. Aber das kapieren ja auch die meisten auf dieser Seite hier nicht.
Richtig. Das kapieren wir nicht. Bitte erklärs uns. Am besten anhand der folgenden Fragen (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
1. Auf welchen Schriften gründet der Islam? Und auf welchen gründet im Gegensatz dazu der Islamismus?
2. War Mohammed (pbuh) ein Vertreter des Islam oder des Islamismus?
3. Lehren die Gelehrten der Al Azhar Universität und die schiitischen Gelehrten wie der verstorbene Ayatollah Khomeini den Islam oder den Islamismus?
4. Falls oben genannte Personen Deiner Ansicht nach den Islamismus lehren
4a. Wer lehrt dann den Islam? Anhand welcher Schriften?
4b. Sind Moslems auch der Ansicht, dass die Al Azhar Universität keine islamische Lehranstalt ist?
5. Wie lange gibt es schon den Begriff “Islamismus” und wie lange gibt es schon den Djihad?
Und die wichtigste Frage:
6. Wie genau hätte Geert Wilders zwischen Islam und Islamismus differenzieren sollen?
Zum Beispiel indem er bei den Koranzitaten dazu gesagt hätte: Diese Suren befinden sich nur in den islamistischen Koranausgaben, in den islamischen Koranausgaben sind sie nicht drin?
@Dodoyo
@Islamophobieistheilbar
“Islam und Islamismus sind so lange nicht voeinander zu trennen, wie der Koran und Sunna als absolut und für alle Zeit ausgegeben werden, so lange, wie das Übergeschichtliche in dem an die Zeit gebundenen Diesseits Wirklichkeit werden soll, weil es schon einmal, im Medina des Propheten, Wirklichkeit gewesen sei. Solange die Muslime an dieser Forderung festhalten, versperren sie sich den Weg zu einer kritischen Sichtung ihrer Vergangenheit, müssen auf der ewigen Wahrheit auch solcher Verhaltensweisen Mohammeds beharren, die zu seiner Zeit und in seiner Umwelt vielleicht noch zu rechtfertigen waren, es heute aber in keiner Weise mehr sind.”
Aus dem Beitrag “Islam oder islamismus? Probleme einer Grenzziehung” von Prof Tilman Nagel.
Im Buch: “Der Islam”, Hanns Seidel Stiftung
#47 Eisvogel (31. Mrz 2008 14:27)
Hmmm, so viele schwere Fragen.
Ich wage mich an eine Antwort.
Islam ist, wie einige die Welt sehen wollen und Islamismus ist, wie die Welt ist.
Oder doch wie der Grosse Führer Der Türken meinte, dass diese Frage generell Quatsch wäre
Ich werde auch immer ganz wirr, wenn ich die Ahadith lese und höre, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat….