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Darf man das Christentum gegen den Islam zur Direktbegegnung antreten lassen? Oder würde dies bedeuten, die Pest mit der Cholera austreiben zu wollen? Ob man die Begegnung jetzt auf den Fanreihen oder aus der dem Metaphysischen überlegenen „Vogelperspektive“ betrachtet – interessant sind die Antworten der Kontrahenten so oder so.

Das Interview mit Necati Sezgin, Imam an der Moschee von Milli Görüs in Wangen, und dem evangelikalen Pfarrer Paul Murdoch aus dem Kreis Ludwigsburg ist in der Stuttgarter Zeitung online erschienen. Hier daraus ein paar Auszüge:

Sind Ihnen die Predigten Ihrer Kollegen zu harmlos und zu angepasst?

Murdoch: Viele Pfarrer vermeiden unbequeme Botschaften, werden damit aber der Bibel nicht gerecht. Auf den Kanzeln ist der Gedanke, dass der Mensch ein Sünder ist, weitgehend abhanden gekommen. Kein Wunder, dass die Menschen keine Beziehung zu Gott aufbauen und keinen Sinn darin sehen, auf die Botschaft der Bibel zu hören.

Sezgin: Im vergangenen Jahr ist eine Gruppe 13-jähriger Schüler zu uns in die Moschee gekommen. Ich fragte sie: was denkt ihr über Gott? Es war eine traurige Situation, weil mir die deutschen Kinder antworteten: wir haben uns darüber noch keine Gedanken gemacht. Es waren die muslimischen Kinder, die mir eine Antwort geben konnten. …

Also ist das, was vor 1400 Jahren geschrieben wurde, heute genauso gültig – losgelöst vom Zeitkontext?

Sezgin: Der Koran ist eine göttliche Botschaft. Weil es Gottes Sätze sind und Gott weiß, was später passieren wird, sind sie zu jeder Zeit gültig.

Murdoch: Das ist hübsch gesagt, das Problem ist nur, der zeitlos interpretierte Koran enthält viele Botschaften, die Nichtmuslimen Angst machen. Selbst der Durchschnittdeutsche, der sich nicht mit dem Islam befasst, spürt, dass es im Islam ein elitäres Denken gibt. Im Koran kann man nachlesen, dass es Gleichheit nur unter Muslimen gibt. Ungläubige, wie auch die so genannten Völker des Buches, die Christen und Juden, werden als minderwertig, als ,dhimmi’ betrachtet. …

Was sagt uns denn der Koran über das Verhältnis von islamischer Rechtssprechung und Grundgesetz? Welche Instanz bewerten Sie höher?

Sezgin: Aus meiner Sicht widersprechen sich die Gesetze nicht. Die Menschenrechte garantieren uns unserer Religionsfreiheit und wir respektieren die deutschen Gesetze.

Murdoch: Einspruch! Da lehren mich die Rechtsstreitigkeiten zwischen dem deutschen Staat und den muslimischen Organisationen etwas ganz anderes. … Und auch ums Schächten ohne Betäubung wird bis zum Bundesverfassungsgericht gestritten. Da wird mit einer Salamitaktik versucht, das deutsche Recht dem islamischen anzupassen. …

Wenn Sie die deutschen Gesetze und Pflichten achten, dann empfehlen Sie den Mädchen Ihrer Gemeinde sicher, am Schwimmunterricht teilzunehmen.

Sezgin: Nein, ich rate Ihnen davon ab. Ich halte mich an den Koran und der sagt nun einmal, dass sich eine Frau vor fremden Männern nicht zeigen darf. Da im Schwimmunterricht die Gefahr besteht, dass Männer die Mädchen zu Gesicht bekommen, kann ich nicht zu einer Teilnahme raten. …

Viele Christen in meiner Gemeinde fühlen sich vom Islam bedroht.

Sezgin: Sie übersehen, dass es auch auf Seiten der Muslime viele Ängste gibt, wir erleben regelmäßig ausländerfeindliche Anschläge und die Vorurteile gegenüber dem Islam wachsen. Politiker und Medien rücken den Islam zusehends in ein falsches Licht. Da werden Verse aus dem Koran herausgerissen und nicht im Zusammenhang gelesen. Der Heilige Krieg ist eben nur im Kriegszustand erlaubt, hat aber im alltäglichen Leben der Muslime keine Bedeutung. Das wird dann aber übersehen. Wenn sie mich fragen, rühren die Ängste auf beiden Seiten schlicht daher, dass wir uns nicht gut genug kennen.

Murdoch: Der Islam hat eine tausendjährige Geschichte kriegerischer Auseinandersetzungen. Gekämpft wurde immer entlang der Grenzen von christlichen und muslimischen Staaten. Der Terror heute ist vielleicht fehlgeleitet – aber er ist islamistisch motiviert. Das macht das Kennenlernen schwierig. …

Herr Sezgin, wir möchten Ihnen einige private Fragen stellen. Sie leben seit acht Jahren hier und sprechen kein Deutsch. Ist das eine gute Voraussetzung für den Imam einer deutschen muslimischen Gemeinde?

Sezgin: Wenn Sie mir eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis besorgen, lerne ich morgen Deutsch. Im Moment aber bin ich gezwungen, alle drei Monate wieder auszureisen, deshalb lebt auch meine Familie bis heute in der Türkei. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich hier willkommen bin.

Sie leben sporadisch in Stuttgart und kennen das hiesige Bildungssystem nicht. Wie können Sie hier geborenen Kindern den richtigen Lebensweg weisen?

Sezgin: Ich lasse mir von den Schülern in meiner Gemeinde die Situation schildern, dadurch habe ich ein umfassendes Bild von Deutschland. Und die Mitglieder meiner Gemeinde wissen, dass die Regeln des Islam unabhängig von Ort und Zeit gültig sind. Was ich ihnen predige, ist ein friedlicher Islam.

Murdoch: Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen Herr Sezgin, ich bin mir nicht sicher, ob die Botschaften aus den Moscheen immer so friedfertig sind. Es ist noch gar nicht so lange her, dass in meinem Dorf muslimische Kinder sagten: eure Kirche gehört uns in 20 Jahren sowieso.

Das Spiel ist angepfiffen, der Ausgang offen. „Eure Kirche gehört uns in 20 Jahren sowieso“ – wollen wir das? Wir sind am Zug.

(Spürnase: Uetzwurst)

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66 KOMMENTARE

  1. In 20 Jahren sind die moslems wieder zu Hause im Orient, oder wir sind unser Land los. So einfach ist das.

  2. Sehr mutig,

    er wird wohl

    (Ich meine den Unglaubigen Christen)

    der Ober NAZI der Kirche werden.

    Also wirklich slche Fragen stellen,

    das geht garnit.

    Das ist ja schlimmer als „AUTOBAHN“.

  3. Na, kein Wunder, dass der kein Deutsch kann.

    Lebt 12 Monate minus 4 Tage in Deutschland, und kann nach 8 Jahren kein Wort deutsch!

    Kopfschüttel!

  4. Der Heilige Krieg ist eben nur im Kriegszustand erlaub

    Kriegszustand ist doch Dauerzustand im Islam.

  5. Da werden Verse aus dem Koran herausgerissen und nicht im Zusammenhang gelesen
    Das Wald-und-Wiesen-Argument, schon wieder! Jippie, die Zeitmaschine – es gibt sie!

    Wenn Sie mir eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis besorgen, lerne ich morgen Deutsch.
    Ja sicher, so wie alle anderen, die nie ausreisen müssen und noch länger als 8 Jahre hier sind *kotz*

    Ich lasse mir von den Schülern in meiner Gemeinde die Situation schildern, dadurch habe ich ein umfassendes Bild von Deutschland.
    Der Brüller … [o.W.]

  6. ‚Sezgin: Aus meiner Sicht widersprechen sich die Gesetze nicht. Die Menschenrechte garantieren uns unserer Religionsfreiheit und wir respektieren die deutschen Gesetze.‘

    Wie soll man die deutschen Gesetze respektieren, wenn man sich nur dafür interessiert, was einem der Koran vorschreibt?
    Was also wird passieren, wenn unsere Religionsfreiheit toleriert, dass Koran-Parallelgesellschaften wachsen? Warum muss sich ständig das deutsche Gesetz zum Islam hin verbiegen?
    ‚Eure Kirche gehört uns in 20 Jahren sowieso.‘ Da freuen wir uns, denn Islam heisst Frieden.

  7. Herr Sezgin, Allah gibts nicht.

    Der Kleine Grüne Steinfresser macht sich einen Spass daraus, den menschlichen Hirnen die Illusion einzupflanzen, es gebe einen Allah – und er testet damit ihre Intelligenz.

    Pech für Sie.

  8. Diese Quatschrunden, furchtbar!

    Mann versucht hier sogar noch, diesen Typen ne Brücke zu bauen, und was kommt raus!

    Sie bestimmen den Brückenbau Architekten, die Baumaterialien, stellen die Arbeiter, und bezahlen dürfen wir!

    Toll, solche Toleranzdebatten!

  9. Mohammedaner:
    „Der Koran ist eine göttliche Botschaft. Weil es Gottes Sätze sind und Gott weiß, was später passieren wird, sind sie zu jeder Zeit gültig.“

    Das sind doch klare Worte.

    Zu jeder Zeit gültig:

    Sure 5, Vers 51: „O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.“

    Sure 4:144: „O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?“

    Sure 9:28 „O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein.“

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

    Sure 8,55: „Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

  10. Übrigens: In 4000 Jahren sieht alles ganz anders aus. Vor 4000 Jahren sah es auch ganz anders aus, z.B. Iran, im Detail: Uruk.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Fahndung_nach_Koenig_Gilgamesch/369950

    Ein spannendes Thema, der Film ist … ok. Auf jeden Fall frei. Damals gab es, was niemanden wundern wird, keine Christen und keine Muslims in Uruk. Erstaunlich ist, z.B.: Es gab Kanäle in Uruk.

    Dieses Land hat eine 4000 Jahre alte Kultur – Germanien hat da keine überlieferte Kultur – und überantwortet sich so etwas rückständigem. Ich versteh’s nicht.

  11. Wird Zeit dass Kirchenleute entlich mal beginnen Farbe zu bekennen. War ja schon peinlich.
    … wie die Hirten weglaufen wenn die Wölfe kommen. Wieder mal.

    #14 FreeSpeech (27. Apr 2008 20:18)
    🙂

  12. Ich vermisse stark die Kernfrage:
    Herr Sezgin, es gibt in Deutschland eine Anzahl von xyz als bedenklich eingestufte Moscheen/Gebetshäuser/MuKuZentren. Dem gegenüber steht eine Anzahl bedenklicher kirchlicher Einrichtungen von NULL.
    Was sagen sie dazu?

  13. „Die Menschenrechte garantieren uns unserer Religionsfreiheit und wir respektieren die deutschen Gesetze.“

    HAHAHA …

    Klar, Grundgesetz viel gutt, solange der Islam durch die Religionsfreiheit immer schön geschützt ist.

  14. Die radikalen Moslemführer müssen sich ja mittlerweile so richtig sicher hier fühlen, wenn die ihre absurden Vorstellungen so offen in der Presse vertreten. Vielleicht sollte man diesen Artikel mal Herrn Schäuble schicken, damit der bei der nächsten Islamkonferenz zur Abwechslung mal vorbereitet erscheint.

    Ah, aber ich vergaß! Ruheraum für Terroristen zu sein gilt in den Reihen unserer politischen Führung ja immer noch als schick und als Ausdruck unserer Toleranz und Weltoffenheit. Da wirds natürlich schwierig mit der Verteidigung der abendländischen Kultur…

    Naja, und solange wir noch auf den weiteren Erkenntniszuwachs unserer politischen Eliten in Sachen Islam warten, ist eben erstmal jeder Einzelne von uns aufgerufen, sein Quentchen im Kampf gegen den Islam beizutragen. Das Problem im Bekanntenkreis zu kommunizieren ist da schon eine wichtige Sache. Viele Menschen sind ja immer noch so naiv… Und auch wenn es hier gerne kleingeredet wird: Nimmermüde auf das Problem und die Gefahr aufmerksam zu machen ist schon Widerstand! Und steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein…

  15. „Sezgin: Wenn Sie mir eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis besorgen, lerne ich morgen Deutsch. Im Moment aber bin ich gezwungen, alle drei Monate wieder auszureisen, deshalb lebt auch meine Familie bis heute in der Türkei. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich hier willkommen bin.“

    Sind Sie auch nicht. Bleiben Sie in der Tuerkei.

  16. @#19 Thomas79 (27. Apr 2008 20:37)

    wir erleben regelmäßig ausländerfeindliche Anschläge

    Ähm. Wo?

    ————————–

    frage mal unsere polizei.
    oder die rettungsdienste, wenn sie zu musels müssen…………….
    frage mal in frankfurt oder offenbach die krankenschwestern in den kliniken.

  17. #23 cagney (27. Apr 2008 21:06)

    Sie haben Recht unter der Voraussetzung, dass man Auslaenderfeindlichkeit als Feindlichkeit, die von Auslaendern ausgeht, definiert.

    Nachtrag zu #22 Deutsch-Indianer (27. Apr 2008 21:04)

    Die Aufforderung ist natuerlich nur gueltig, wenn der Turkimam einen Funken Ehren im Leib hat. Sonst ist sie hinfaellig!

  18. warum ist die NPD eigentlich so doof und erklärt sich nicht zu einer Religionsgemeinschaft, die nur Frieden bringen will?

    Die hätten nie wieder ein Verbotsverfahren am Hals und dürften bei Schäuble aufm Schoß sitzen.

  19. Nun, versteht doch mal die Wut!

    Der Islam geht auf ein Kind einer Sklavin zurück! Der Name des Kindes Ismael.

    Er wurde zwar zuerst geboren, doch dann hatte G´tt die Gebete von Abrahmas Frau Sarah erhört! Und Sarah gebar Isaak!

    Die Urchristen, kamen aus den Juden!

    Deswegen hassen die Muslime, Juden und Christen!

    Dass ist das Traume der Ismaeliten.

    Ich möchte nunmal nicht zynisch sein, aber wie fühlt man sich als buckliger Verwandter?

    Ich denke, hier liegt der Ursprung für alles, was wir im Moment erleben!

  20. @Eisenbieger: oje, hätte Abraham die Haggar mal nicht in die Wüste geschickt – für die Moslems ist das sicher schwer zu ertragen, von einer *Schlampe*(das ist moslemischer O-Ton, nicht von mir!!) abzustammen, die von ihrem Mann verstoßen wurde.

  21. #29 Bokito (27. Apr 2008 21:38) @Eisenbieger: oje, hätte Abraham die Haggar mal nicht in die Wüste geschickt – für die Moslems ist das sicher schwer zu ertragen, von einer *Schlampe*(das ist moslemischer O-Ton, nicht von mir!!) abzustammen, die von ihrem Mann verstoßen wurde.
    ————————————

    Alles wird geschehen, wie G´tt es will! Sagen ja auch die Muslime!

  22. Ja Eisenbieger, deshalb werfen die M’s auch dauernd mit Wörtern wie „Hurensohn“ etc. um sich .. irgendwo müssen die lieben Kleinen das ja aufgeschnappt haben *hähähä*

  23. @33, hab mal mitbekommen, wie ein schnauzbärtiger Türke unbedachterweise seinen Sohn als „Hundesohn“ titulierte…

    @23, cagney: sorry, ich glaube, ich verstehe nach #26 jetzt, was du meinst

  24. Lektüre für Schäuble, der einem mit dem Grundgesetz vereinbaren Euro-Islam in seiner Islam-Konferenz den Weg bereiten möchte. Da dieses Sammelsurium Koran für die Muslime in seiner Gesamtheit gilt, ist ein mit dem Grundgesetz vereinbarer Islam nicht möglich. Schäuble sollte endlich erkennen, dass seine Konferenz nur der Scharia den Weg bereitet und ganz sicher nicht einem mit dem Grundgesetz vereinbaren Islam.

  25. Lebt 12 Monate minus 4 Tage in Deutschland, und kann nach 8 Jahren kein Wort deutsch!

    Ich war insgesamt je 2 Wochen in Frankreich, Italien und England. Aber ich hab mich vorher darum bemüht, die dortigen Sprachen zu erlernen. Wo liegt da das Problem, genauso wie man in Deutschland türkisch lernen kann ist es in der Türkei möglich deutsch zu lernen. Mag schwieriger sein wie umgekehrt aber wenn man sich bemüht geht das. Ich denke, der grösste Teil aller Aboriginies hier, wird sich genauso drum bemühen, wenn er irgendwo ins Ausland fährt, zumindest Grundzüge der dortigen Sprachen zu lernen. Da fragt man sich natürlich, sind die Türken nur übernatürlich doof, dass sies nicht raffen, oder liegt das ganz einfach daran, dass man unser Land nur abgrundtief verachtet, wenn das letzte, dann sollen sich diejenigen die so denken, schleunigst in ihre wirkliche Heimat begeben. Und die heisst nicht Deutschland.

  26. #19 satine (27. Apr 2008 20:32)

    „Ich vermisse stark die Kernfrage:
    Herr Sezgin, es gibt in Deutschland eine Anzahl von xyz als bedenklich eingestufte Moscheen/Gebetshäuser/MuKuZentren. Dem gegenüber steht eine Anzahl bedenklicher kirchlicher Einrichtungen von NULL.
    Was sagen sie dazu?“

    SEHR gute Frage.

    Noch eine: Allahs ewiggültige Worte?:

    Sure 98:6 “Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten”.

  27. #33 Bokito (27. Apr 2008 21:52) Ja Eisenbieger, deshalb werfen die M’s auch dauernd mit Wörtern wie “Hurensohn” etc. um sich .. irgendwo müssen die lieben Kleinen das ja aufgeschnappt haben *hähähä*
    ————————————–

    Ich habe noch nie, in allen 49 Lebensjahren, jemals einen Juden gehört, der das Wort Hurensohn, in den Mund genommen hat!

    Zu „hähähä“… Es ist kein Ausdruck der Stärke, sondern vielmehr der… „So das gönn ich dir“…warum bist du so verbittert?

    Unsere Politiker, die kannst du in der Pfeife rauchen, aber die Muslime sind hier, weil es „unsere“ Politiker, so wollen. Warum sie es so wollten, dass ist eine andere Frage.

    Mit Verwünschungen, ist keinem gedient!

    Mit vernünftigen Apellen, in diesem „unserem“ Lande, allerdings auch nicht mehr!

    Also …Gemach…viele in PI, und anderswo schreiben sich die Finger wund….die gemeinen, die gewalttätigen, bestimmen im Moment unser Leben, aber die Zukunft kennt kein Mensch!

    Nur G´tt!

  28. ach Eisenbieger, ok, ich bin nicht nett, aber inzwischen macht mir das nichts mehr aus. Es ist nur eine verbale Bosheit – und mit dieser Geschichte der Haggar kann man die Moslems ja schon an einer empfindlichen Stelle treffen.

    Nun gut, ich weiß, daß ich damit biblische Überlieferungen instrumentalisiere und aus dem eigentlichen Zusammenhang reiße – es ist sicher nicht gut von mir.
    Glaub mir, einen Moslem, der mir auf der Straße begegnet und der mir nichts getan hat, würde ich auf diese Art niemals beleidigen, aber einem Typen wie Pierre Vogel würde ich das ins Gesicht schreien …

  29. Über „Dr. Michael Blume“ sollte man sich genau informieren. Mit 16 ev. getauft, die Ehefrau ist eine Muslimin, im Fernsehen war sie mit Kopftuch zu sehen. Er gehört der CDU an, plante in Stuttgart ein Abrahamshaus und ist in der Religionsvermischung engagiert. Unter Ministerpräsident Teufel wurde er von Staatsminister Palmer gefördert, der später zurücktreten mußte. Michael Blume hatte zu Islamisten Kontakt. Selbst Verfassungschutzbeamte äußerten sich befremdet über die Einstellung dieses „Islamberaters“ ! Artikel zu dem Fall erschienen in der Stuttgarter Zeitung.

  30. @ #20 Thomas: Na in der Zeitung und im Fernsehen!!! Ganz schlimm! 😉
    -Aber wie will er das wissen, wenn er kein Deutsch kann??

    Und dass die illustresten Fälle meist gar nicht stimmten, das wird leider nicht mehr berichtet…
    Danke MSM!!!

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass es sich definitiv nicht um „Vorurteile“, sondern um ERFAHRUNGEN handelt, auf die feindliches Verhalten gegenüber dem Islam gründet?!

    Und dass viele Moslems sich dieses Verhalten hier Jahrzehnte lang verdienen??

    Nur, weil man ein Denkvermögen/Selbstreflexion wie ein Goldfisch hat, sollte man es nicht allen anderen Menschen unterstellen!

  31. Pietcongs contra Fanatiker – wie 1933-45
    Dass ein Evangelikaler aus dem Lande des schwäbischen Pietismus dem Moslem Kontra gibt und nicht eine „Pfarrerin“ aus dem Lager der säkularen theologisch-liberalen Dialüger, überrascht nicht. Auch beim letzten Versuch, Deutschland mit einer antijüdischen Ideologie zu überziehen, kam aus dem Land der Hochdeutschverweigerer (der Pisa-reife Spruch lautet: Wir können alles auser Hochdeutsch“) deutlicher Widerstand. In Mössingen, einer Kleinstadt südlich von Tübingen, gab es den einzigen Generalstreik gegen Hitlers Machtergreifung.
    Der evangelische Bischof Wurm stritt sich mit dem Gauleiter Murr. Im Flüsterwitz hies es: Es hat den Murr gewurmt, dass der Wurm gemurrt hat.
    Also liebe Piätischte. Weiter so! Bleibt dem Glauben treu, den so viele Islamvsteherinnen verraten haben. Solange ihr kein Appeasement mitmacht, werde ich euch auch euer „Hochdeutsch“ auf Migrantenniveau verzeihen. Na gut – Schwitzerdütsch ist auch nicht besser zu verstehen als die Dialekte von der Alb.

  32. Es ist noch gar nicht so lange her, dass in meinem Dorf muslimische Kinder sagten: eure Kirche gehört uns in 20 Jahren sowieso

    Sowas hört man immer wieder. Da wollen wir doch mal abwarten 🙂

  33. Am herausragendsten ist doch wohl die folgende Passage aus dem Sezgin-Referat:

    Politiker und Medien rücken den Islam zusehends in ein falsches Licht.

  34. [….] Der Islam geht auf ein Kind einer Sklavin zurück! Der Name des Kindes Ismael.
    Er wurde zwar zuerst geboren, doch dann hatte G´tt die Gebete von Abrahmas Frau Sarah erhört! Und Sarah gebar Isaak!
    Die Urchristen, kamen aus den Juden! [….]

    @ (#28) Eisenbieger (27. Apr 2008 21:20)

    Ja, Ismael (Der Sohn nach dem Fleische) wurde zuerst geboren, weil Abraham ungeduldig war, und Gottes Verheißung (1.Mose 12, Verse 1-3) nicht abwarten konnte.
    Welche Konflikte daraus entstehen, wenn wir aus eigener Kraft Gottes Verheißungen in Ungeduld nachhelfen wollen, konnte man später auch an Ismaels Verhalten erkennen, als der Sohn der Verheißung (Isaak) geboren wurde. Schließlich wurden Hagar und Ismael, auch nach Gottes Wort, aus dem Lager geschickt.

    Siehe auch Galater 4, Verse 22-30:

    Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte: einen von der Magd, den andern von der Freien. Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien ist durch die Verheißung geboren Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind zwei Testamente: eins von dem Berge Sinai, daß zur Knechtschaft gebiert, welches ist die Hagar; denn Hagar heißt in Arabien der Berg Sinai und kommt überein mit Jerusalem, das zu dieser Zeit ist und dienstbar ist mit seinen Kindern. Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; die ist unser aller Mutter. Denn es steht geschrieben: „Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Und brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat.“ Wir aber, liebe Brüder, sind, Isaak nach, der Verheißung Kinder. Aber gleichwie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgte den, der nach dem Geist geboren war, also geht es auch jetzt. Aber was spricht die Schrift?“ Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Magd Sohn soll nicht erben mit dem Sohn der Freien.“

    Das erste Kommen Jesu Christi, hat Gott durch sein auserwähltes Volk Israel vorbereitet. Um das das zweite Kommen Jesu Christi vorzubereiten, hat Gott Israel wieder auf der Bühne der Nationen erscheinen lassen (1948).

    Die Auserwählten in Jesus Christus, aus den Nationen, sind (auch heute) wie eingepfropfte Zweige in den edlen Ölbaum (Israel), mit den ausgebrochenen Zweigen (Verse 16-21 und 24).

    Paulchen

  35. Sorry, die zuletzt erwähnten Verse, waren aus dem Brief an die Römer, Kapitel 11:

    [….]Die Auserwählten in Jesus Christus, aus den Nationen, sind (auch heute) wie eingepfropfte Zweige in den edlen Ölbaum (Israel), mit den ausgebrochenen Zweigen (Römer 11, Verse 16-21 und 24).

    Paulchen

  36. ‘Wir sehen nicht das fröhliche im Islam’, meint eine Berliner Islamwissenschaftlerin im Tagesspiegel.
    Wenn man den Islam wissenschaftlich untersucht, sollte man ihn auch kritisieren dürfen. Islam-Kritik findet nicht statt, wenn doch setzt es Morddrohungen. Islamwissenschaft ist heute in Europa nur noch apologetisch möglich, von Wissenschaftsfreiheit kann man hier nicht mehr sprechen. Was passiert, wenn man den Islam kritisiert, musste der französische Philosoph Redeker erfahren, nachdem er einen islamkritischen Artikel im Figaro geschrieben hatte. ‘Keiner der Fehler der Kirche hat seine Wurzeln im Evangelium. Jesus ist nicht gewalttätig. Die Rückbesinnung auf Jesus ist eine Abkehr von den Auswüchsen der kirchlichen Institution. Die Rückbesinnung auf Mohammed verstärkt im Gegensatz den Hass und die Gewalt. Jesus ist ein Meister der Liebe, Mohammed ein Meister des Hasses.’ Redeker lebt heute unter den gleichen Bedingungen wie Kurt Westergard, der dänische Karikaturist.

  37. Ein reichlich flacher und oberflächlicher Dialog in der Stuttgarter Zeitung !
    Von einem christlichen Pfarrer hätte ich massiv mehr erwartet !
    Kein Wort über die Dreieinigkeit ,Kein Wort über den Mensch als Gottes Ebenbild ,kein Wort von der Menschwerdung Gottes !
    Ich denke nur die Theologischen Unterschiede
    würden was bringen ,wenn man sie ausdiskutiert !
    Auch die Reaktion des Christen auf das „Argument“ Kreuzzüge war schwach !
    Jeder ,der in diesem Blog über 14 Tage aktiv teilnimmt ,hätte fundierter reagieren können !

    Mein Gott ,warum so defensiv !
    Wir Christen haben neben der Demokratie und den Menschenrechten doch auch theologisch massiv mehr zu bieten !

    Aber wie unter Hitler :…die Amtskirchen fraternisieren und schlafen und säuseln ,-winseln :“wir tun Euch nichts ,also bitte ,bitte tut uns auch nichts !“
    Abgesehen von Kardinal von Galen und wenigen Amtlichen ,kam der Widerstand im Wesentlichen vom aufgeklärten und überzeugten einfachen Christenvolk !

    Ich fürchte auch jetzt muß sich die christliche Basis ,auf sich selbst verlassen !
    Wenn wir uns auf den Klerus verlassen ,dann sind wir verlassen ,u.z. total !….die kann man durchweg in de Pief rauchen !

    AMEN !

  38. #45 byzanz (27. Apr 2008 22:49)

    Wie heisst das schöne deutsche Sprichwort:

    „Mach mal die Augen zu, was du dann siehst, gehört dir „.

    Was gehört den Mohammedanern in Deutschland? 🙂

  39. Wo wir schonmal beim Bibel-Zitieren sind, hier, 1. Mose 16,11, der Herr sprach zu Hagar:

    „Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der Herr hat dein Elend erhört. Er wird ein wilder Mensch sein: seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz.“

    Das war Luther, in der katholischen Übersetzung heißt es: „Er wird ein Mensch sein wie ein Wildesel. Seine Hand wird gegen alle sein, und die Hand aller gegen ihn.“

  40. Soll ich jetzt in die Partei „Unsere Kirche gehört uns“ eintreten, ohne Glauben?

    Apropos ohne Glauben, ich glaube, dass diese Pfarrer selbst nicht mehr glauben, sonst würden sie wohl ganz anders ihren Glauben verteidigen und für ihren Glauben werben. Aber wie sagten schon die heldenhaften Streichholzschnitzer aus Riesa(DDR)? „Nur wer selber brennt, kann zünden.“

  41. @ #43 Sacharja2/12
    Ok, hast ja recht. Schwäbisch ist schon ein Scheißdialekt. 😉 Zugegebenermaßen. Im Gegensatz zu Bayrisch.
    GGW von dr raue Alb, od´r fascht no´s Neggrdaal.
    Es gab genug 180 Prozentige hier. Aber auch einen Kommunisten (Hut ab vor dem), der hat als Adolf in Stuttgart eine öffentliche Rede im Rundfunk hielt das Übertragungskabel mit einem Hackebeilchen duchgehackt. Und fand auch einen verständnistvollen Richter, der ihn etwas symbolisch bestrafte. Ob Adolf niemals mehr ins Schwabenland kam wie behauptet wird, darüber können nur Historiker Auskunft geben.
    @ #52 Köschdoc
    Für unsere Verhältnisse hier hat der Pfarrer schon Tacheles geredet. Die Dreieinigkeit betrachte ich als unerheblich. Die braucht man nur erwähnen wenn wieder die Behauptung kommt, wir beten den Selben Gott an.

  42. @54, Heta:

    Hehe, übrigens, wo wir gerade dabei sind: Ismael wurde von Abraham ja vertrieben, weil er (um mit Luther zu reden) ein „Spötter“ war. Nanu, ein Spötter? Und deswegen vertrieben?

    Ziehen wir den großen Thomas Mann und seine wunderbare Joseph-Tetralogie zur Erklärung heran: „Spötter“ heißt in diesem Kontext, daß er „unterweltlich mit Isaak gescherzt“ habe. Und diese Sittenverderbnis konnte Abraham nicht aushalten.

    Tja, schon ein hartes Schicksal. Die Omma ne Schlampe, der Vadda ne Schwuchtel, und ab dann ging’s steil bergab…

  43. @thomas und
    #26 Deutsch-Indianer (27. Apr 2008 21:09)
    Sie haben Recht unter der Voraussetzung, dass man Auslaenderfeindlichkeit als Feindlichkeit, die von Auslaendern ausgeht, definiert.

    ……………………..
    huhu und guten morgen,
    nur noch eine anmerkung: zwei freundinnen von mir (beide kommen aus recht weit entfernten ländern, und sie sind beide krankenschwestern) sind regelmäßig angriffen im krankenhaus
    (gott sei dank meistens nur verbal/geschubst oder angedatscht (richtig geschrieben?) wird nur selten!)
    ausgesetzt.

    das problem ist der islam und sonst nix.

    also in dem sinne keine ausländerfeindlichen angriffe, sondern islamliche (oder wie immer man das ausdrücken könnte) angriffe!

    kann mir nicht vorstellen, dass eine s. osthoff sich nicht auch so muelisch verhält. denken wir doch zurück an das interview mit frau slonka im zdf.
    ich bin gegen gewalt.
    aber ihr (frau osthoff) hätte ich ständig auf die nase………. können.
    davon abgesehen: wer bezahlt denn das internat für ihre tochter?
    gruss, wünsche euch allen einen sonnigen und regenfreien tag
    cagney

    ps: ein israelischer freund wurde auf der arbeit von musels blöd angemacht, weil er als ungläubiger gilt.
    wenn er ungläubig ist, was sind dann die musels?

  44. #43 Sacharja2/12 (27. Apr 2008 22:43)

    Sach 2,12
    12 Und der HERR wird Juda erben als sein Teil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwählen.

    Nicht schelcht Ihr Pseudo

    Gefällt mir 😉

    Gruß

    Antonio

    Röm 8, 28

  45. Der Islam gibt über Abraham komplett andere Informationen und schildert ihn völlig anders als die Bibel.
    Im Koran werden göttliche Wahrheiten verdreht, neue Inhalte hinzugefügt, bedeutende Aspekte weggelassen – so dass am Schluss nur noch die Namen die gleichen sind. Der Abraham nach dem Koran entspricht dem Abraham der Bibel genauso wenig, wie ?sa (wie Jesus im Islam genannt wird) dem Herrn Jesus Christus.
    “Allein der islamische Abraham gilt!”
    Viele würden die Schilderungen des Koran von Abraham als Bauherrn der Kaaba oder als Mohammeds Gesprächspartner im siebten Himmel als sonderbare Ideen belächeln. Für Muslime sind diese Angaben aber wahre Fakten, die Allah persönlich an Mohammed weitergegeben hat. Wer diese Darlegungen als Muslim in Frage stellt, fällt vom Glauben ab und begeht damit eine tödliche Sünde. Juden und Christen, die nicht bereit sind, den biblischen Abraham preiszugeben, werden als Dialogpartner nicht wirklich akzeptiert.
    Kann man angesichts dieser Kluft zwischen dem Koran und der Bibel ernsthaft behaupten, Abraham sei der gemeinsame Nenner von Juden, Christen und Muslimen?
    Die ehrliche Antwort muss “nein” heißen, denn es ist schlicht nicht möglich, den islamischen Abraham mit dem Abraham der Bibel in Einklang zu bringen. Entsprechend fällt die Antwort der Muslime auf die Idee einer gemeinsamen Basis mit Abraham als verbindendem Glied für die drei Religionen aus.
    Anerkannte Islam-Gelehrte lehnen die Idee eines gemeinsamen Stammvaters Abraham strikt ab:
    “Christen, die von einer ‘geschwisterlichen Beziehung’ von Islam, Judentum und Christentum als „abrahamitische Religionen“ sprechen, sind Lügner, weil der Koran (3:67) deutlich sagt, daß Abraham weder Jude noch Christ, sondern ein Muslim war” (Ali at-Tamimi).
    Als weiterer Grund, weshalb die Muslime mit den Christen keinen Dialog pflegen dürfen, gilt die Tatsache, daß Christen die Botschaft Mohammeds nicht angenommen haben. “Wer aber Mohammed nicht als den letzten Propheten Allahs anerkennt, geht in die Hölle” . Es reicht nicht, “wenn ein Christ sagt: ‘Ich glaube nicht an die Dreieinigkeit und ich gebe auch zu, daß das Evangelium ein verfälschtes Buch ist’. Solange er an Mohammed nicht glaubt, nützt ihm all das nichts” .
    Aufgrund der Aussagen des Koran, Mohammeds und der islamischen Rechtsquellen hat die höchste religiöse Instanz Saudi-Arabiens den “interreligiösen Dialog der abrahamitischen Religionen” als einen “verbrecherischen Akt der Religionsvermischung” abgelehnt. Wer sich als Muslim von solchen Dialoginitiativen missbrauchen lasse, begehe das Verbrechen des Abfalls vom Islam .
    Keine ernstzunehmende islamische Autorität ist also für die Idee der “Kinder Abrahams” oder der “abrahamitischen Religionen” zu gewinnen, auch wenn nicht alle die schroffe Ausdrucksweise saudischer Religionsbehörden verwenden. Andere wie die iranischen Mullahs und Gelehrte der Al-Azhar-Universität von Kairo drücken ihre Ablehnung diplomatischer aus um die westlichen Kirchenvertreter nicht vor den Kopf zu stoßen – und sie damit, wenn möglich, sogar für ihre eigenen Ideen zu gewinnen.

    Ich denke, der größte Teil der christlichen Dialogbetreiber müssen noch viel lernen.

    Pfarrer Paul Murdoch ist ein gutes Vorbild.

  46. #53 karlmartell
    Kennst du Heinrich Seidels kleinen Nimmersatt? Da heisst es am Schluss:

    „Wer so viel will“, der Vater sprichts
    „kriegt nicht einmal ein Achtel,
    der kriegt ein ganz klein wenig Nichts
    in einer Dreierschachtel“

    Tradierte Weisheit mit wahrem Kern.
    😉

  47. Sezgin: Im vergangenen Jahr ist eine Gruppe 13-jähriger Schüler zu uns in die Moschee gekommen. Ich fragte sie: was denkt ihr über Gott? Es war eine traurige Situation, weil mir die deutschen Kinder antworteten: wir haben uns darüber noch keine Gedanken gemacht. Es waren die muslimischen Kinder, die mir eine Antwort geben konnten.

    ———

    Die muslimischen Kinder haben ihm mit Sicherheit keine Antworten über Gott gegeben, sondern über den Wüstengötzen Allah. geantwortet.

  48. #57 Thomas79
    Auf Thomas Mann würde ich mich da nicht verlassen wollen, der seine Josephs-Romane, behaupten einige, nur geschrieben hat, um Geschichten um einen schönen jungen Mann weben zu können. Ich halte mich da lieber an die Bibel, und da geht’s nicht um Ismael/Isaak-Fummeleien, sondern um Krach zwischen den Frauen. Als Hagar, die ägyptische Magd, von Abraham schwanger war, wurde sie unverschämt gegenüber ihrer Herrin, der bis dahin kinderlosen Sarah, erster Krach. Als Sarah Isaak geboren hatte und der Knabe „entwöhnt“, also noch ein Baby war, sah Sarah, dass Hagars Sohn „Mutwillen trieb“, und sie sagte zu Abraham: „Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak.“ Erst wollte Abraham nicht, aber der Herr befahl ihm, Sarah „zu gehorchen“. Also nix: „Ismael wurde von Abraham vertrieben“, weil er „ein Spötter“ war.

  49. @#36
    uli12us
    Zu Deinem Posting – ich bin über die Selbe Stelle gestolpert wie Du.
    Es ist ja sehr erstaunlich, was Herr Sezgin da von sich gibt (überrascht bin ich trotzdem nicht wirklich):

    Sie leben seit acht Jahren hier und sprechen kein Deutsch. Ist das eine gute Voraussetzung für den Imam einer deutschen muslimischen Gemeinde?

    Sezgin: Wenn Sie mir eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis besorgen, lerne ich morgen Deutsch.

    Was heißt das? Die Frage, ob das „eine gute oder schlechten Vorraussetzung für einen Imam in D. ist, kein deutsch zu können“, hat Sezgin nicht beantwortet, sondern er besitzt umgekehrt die Stirn, sich zu beschweren.

    Bevor er sich dazu herablässt, auch nur ein Wort deutsch zu lernen, hat die deutsche Gesellschaft die „Bringschuld“, ihm eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu spendieren.
    8 Jahre in D. leben und kein Wort deutsch lernen – das ist der stärkste Beweis, wie renitent der Mann ist und wie kontraproduktiv solche Imame für die Integration von Türken in D. sind.
    Dass es ihm selber etwas bringen könnte, wenn er deutsch lernt, darauf kommt er erst gar nicht. Dass es vielleicht an ihm wäre, für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zuerst selber etwas zu tun (etwa in 8 Jahren 3 Brocken deutsch lernen) – darauf kommt er gleich dreimal nicht.
    Er will erst einmal mit Handkuss hier aufgenommen werden. Erst dann bequemt er sich vielleicht deutsch zu lernen.

    So sehen also die Ditib- und Milli-Görüs-Prediger aus, die der Integration (oder gar „Assimilation“ – Oh, Schreck!;-)) von Türken in Deutschland massiv im Weg stehen.
    Solche Typen kann man für nichts gutes brauchen.

    Was Sezgin zu den neuen Regelungen zum Familennachzug in „seiner“ Moschee wohl von sich gibt?!
    Das lässt sich leicht vorstellen.
    Wenn er in 8 Jahren in(!) Deutschland kein Wort deutsch lernt, dann sind ihm die läppischen 300 Vokabeln, die von Familiennachzüglern vor ihrer Ankunft in D. verlangt werden, sicherlich eine „rassistische Zumutung“.

    Du hast ja von Dir geschrieben, dass Du, selbst wenn Du nur 2 Wochen in Urlaub fährst, zumindest ein paar Brocken der jeweiligen Sprache lernst. Ich bin da nicht ganz so gewissenhaft, aber ich lerne zumindest so etwas wie „danke, bitte“ etc. und ein paar Begrüßungsformeln.
    Bei mir ist das nicht gerade viel.
    Herr Sezgin verlangt eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, bevor er „guten Tag“ sagen kann.
    Ich muss zugeben: da fällt mir nichts mehr zu ein.
    Vielleicht das noch:
    Jemand, der sich so massiv verweigert wie Sezgin, der sollte auch keine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis mehr bekommen. (meine Meinung)

    gruß
    Roger

  50. Nachtrag zu 65 (hätt ich fast vergessen):

    Sezgin lernt in 8 Jahren kein Wort deutsch, soll aber den hier lebenden Muslimen bei Fragen des täglichen Lebens durch Beratung (oder Indoktrination) helfen. Er kennt die Kultur hier nicht und räumt das sogar ein.

    Kontraproduktiver in Bezug auf Integration geht es nicht mehr.

    Sezgin ist eher eine Art Hüter des Türkentums bzw. einer verordneten türkischen Identität. Er und seinesgleichen wissen Integration von Türken in Deutschland effektiv zu verhindern.

    Wie das in der Praxis aussieht –
    dafür ist er selbst das „beste“ Beispiel.

  51. Das Spiel ist angepfiffen, der Ausgang offen. “Eure Kirche gehört uns in 20 Jahren sowieso” – wollen wir das? Wir sind am Zug.

    Wie sich die Mach/t-Werke des Bösen doch immer wieder gleichen.

    Podcast: „Hitlers Religion – Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus“.
    von Radio Horeb, Referent: Michael Hesemann, Duesseldorf (Historiker und Autor)

    http://www.horeb.org/xyz/podcast/standp/2008-04-27_st.mp3

  52. Der Milli Görüs Prediger Necati Sezgin vertritt seine Position auf eine äußerst unverfrorene Art.

    Die Aussage von Paul Murdoch, daß der Islam Ungläubige, Christen und Juden als minderwertig betrachtet, weist er empört zurück und behauptet, daß im Islam keine Menschen zweiter Klasse existieren.

    Murdoch: Das ist hübsch gesagt, das Problem ist nur, der zeitlos interpretierte Koran enthält viele Botschaften, die Nichtmuslimen Angst machen. Selbst der Durchschnittdeutsche, der sich nicht mit dem Islam befasst, spürt, dass es im Islam ein elitäres Denken gibt. Im Koran kann man nachlesen, dass es Gleichheit nur unter Muslimen gibt. Ungläubige, wie auch die so genannten Völker des Buches, die Christen und Juden, werden als minderwertig, als ,dhimmi’ betrachtet.

    Sezgin: Unsinn, der Koran sagt, dass alle Menschen als höchstes Gut erschaffen wurden. Niemand ist ein Mensch zweiter Klasse.

    Das hindert ihn allerdings nicht daran, etwas später die Gleichberechtigung von Christen und Muslimen genau so abzulehnen, wie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Er sagt hierbei, daß Männer im Islam viel mehr Rechte als Frauen haben. Er erteilt seine Zustimmung, wenn ein männlicher Muslim eine Christin heiraten will, aber er verweigert seine Zustimmung, wenn ein männlicher Christ eine Muslimin heiraten will. Und er sagt, daß der Islam Ehen zwischen Muslimen und Christen nur dann erlaubt, wenn sichergestellt ist, daß die Kinder den muslimischen Glauben annehmen.

    Stuttgarter Zeitung: Und noch eine Frage zum Alltagsleben: wie stehen Sie zu einer Ehe zwischen einem Christen und einer Muslimin?

    Sezgin: Im Islam hat der Mann viel mehr Rechte und Pflichten als die Frau, der Mann hat auch in der Familie eine verantwortungsvollere Rolle. Deshalb ist es für uns kein Problem, wenn ein Muslim eine Christin heiraten will, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kinder seinen Glauben annehmen werden. Die meisten Rechtsgelehrten aber sprechen sich gegen eine Heirat zwischen einer Muslimin und einem Christen aus, weil nicht gesichert ist, ob die Frau dann ihren Glauben weiter leben kann und ob die Kinder Muslime sein werden.

    Stuttgarter Zeitung: Haben Sie eine Hochzeit zwischen einer Muslimin und einem Christen schon einmal abgelehnt?

    Sezgin: Ich hatte einen Fall in der Gemeinde und ich habe die Zustimmung verweigert.

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