Knapp vier Wochen ist es her, dass die Leiche des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Bulos Faradsch Rahho, in der Gegend von Mossul aufgefunden wurde. Doch die Botschaft des Bischofs, der ein Opfer des Christenhasses im Irak wurde, lebt über seinen Tod hinaus weiter – die Verkündigung von Zuversicht, die Hoffnung auf Frieden und der Aufruf zum Mut, trotz schweren Zeiten und Verfolgung.

Jetzt ist ein eindrucksvolles Video aufgetaucht, das Erzbischof Rahho zeigt, wie er nach einer Anschlagserie auf irakische Kirchen für den Frieden betet (mit deutschen Untertiteln):

In der Beschreibung des Videos heißt es:

Am 06. Januar 2008 gab es wieder Anschlagserie auf irakische Kirchen. Dahinter stand das Ziel, den Christen Angst zu machen, damit sie Irak verlassen. Gleich am zweiten Tag lud der Erzbischof von Mossul Poulos Faraj Rahho die irakischen Christen in der zerstörten Kirche ein um für den Frieden zu beten (siehe Video).

Am 29. Februar wurde der Erzbischof Poulos Rahho entführt. Am 13 März wurde er tot in der Nähe von Mosul aufgefunden.

Die Christen im Irak werden verfolgt und grausam ermordet. Christliche Frauen werden vergewaltigt. Bisher wurden vier Priester ermordet und weitere acht entführt. Auf mehr als 31 Kirchen wurden Anschläge verübt. Die Christen müssen eine Schutzsteuer für Nicht-Moslems bezahlen oder zum Übertritt zum Islam gezwungen. Christliche Familien wurden mit Todesdrohungen dazu gezwungen, Irak zu verlassen. Hunderttausende Christen mussten vor diesem systematischen Terror bereits fliehen.

Leider nur wenige Menschen in Europa wissen, dass es im Irak Christen gibt. Das Zweistromland war Land der Chaldäer und Assyrer, die heute noch, die Aramäisch, die Sprache Jesu sprechen. Das Christentum war bereits Jahrhunderte vor dem Islam im Land.

Der Erzbischof Poulos Rahho spricht hier nicht auf Aramäisch, sondern auf Arabisch. Er sagte: „Wir sind Iraker, wir wollen den Frieden, wir wollen den Irak wieder aufbauen. Der Irak gehört auch uns, wir bleiben hier, wir sind niemandes Feind, wir hassen niemanden“.

Ich habe dieses Video übersetzt, damit die Menschen in Europa, die Situation der Christen im Irak, auch verstehen können.

Die irakischen Christen verlangen Aufklärung über Tod von Erzbischof Poulos Rahho. Die Christen im Irak benötigen besonderen Schutz.

Bitte schreiben Sie und schicken Sie dieses Video an: Europäische Parlament, europäische Parteien, Medien, islamische Vereine, Menschenrechtler, Freunde und Bekannte.

Die Christen im Irak brauchen Ihre Hilfe!

Ein chaldäischer Christ

(Spürnase: Domenik)

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28 KOMMENTARE

  1. Bezeichnende Kulturunterschiede.

    Während die einen sogar nach Mordanschlägen still beten, fangen die anderen regelmäßig an zu randalieren, wenn sie sich aus irgendeinem fragwürdigen Grund beleidigt fühlen.

    Mehr Worte über den Wert einer Kultur muss man nicht verlieren.

  2. So, wie ich die gewalttätigen Christen kenne, ist der von Ort zu Ort gereist und hat eigenhändig ganze Kontinente missioniert und den Rest eigenhändig erledigt. –

    im Ernst: das sind die Opfer. Und nicht unsere Serkans und Erkans.

    Danke, dass wenigstens pi das ernst nimmt, macht doch sonst niemand. Nichteinmal mehr die, die es sollten.

  3. Er hat es gewagt zu sagen, dass sie den Irak nicht verlassen werden.
    Das ist für so viele Extremisten inakzeptabel.
    Was kann man tun ?

  4. #1 Darwinist (08. Apr 2008 22:03)

    Das ist doch nicht vergleichbar, Brasilien ist doch ein Christlich geprägtes Land, das sind außeinandersetzungen mit irgendwelchen Holzhändlern, und mit der Situation der Christen im Irak nicht vergleichbar.

    Schlimm das die Christen im Irak keine Lobby hat, aber hier wird von uns für jeden Dreck toleranz erwartet, oh wie mich das manchmal an kotzt.

  5. Esrtmal Ban ki Mun in den Hintern treten, weil er es zulässt, dass die Islamer ihre eigenen Muenschenrechte haben.

    Bevor der Islam sich da ausbreitete und von Harun al-Raschid diese märchenhaften Stories erzählt wurden, lebten da Christen und Zoroastrier. Es ist unbegreiflich, wie sich der Islam so einfach gegen die Reiche der Römer und Perser ausbreiten konnte.

    Man lächelt hier immer etwas über die Serben mit ihrem Amselfeld, auf dem sie schließlich die Schlacht werloren haben. Mir wäre aber wohler, die Perser dächten mehr an König Yezdigerd III als an das Muselgeschwurbel.

    Saddam Hussein war zwar ein Schweineschurke, aber da er kein Religiöser war, war unter ihm die Situation relativ besser. Man wurde verfolgt, weil man ihm nicht passte – aber nicht, weil man Christ war. Was ist nun besser, das Chaos oder die gnadenlose Hand?

  6. Das UNO-Flüchtlingskommissariat UNHCR berichtet im März 2007, daß Christen im Irak ihres Lebens nicht mehr sicher seien: Religiös motivierte Gewalttaten nehmen im Land weiter zu. Daher versuchen jeden Monat Christen das Land zu verlassen, um den vielfältigen Verfolgungen zu entgehen. Nach Roland Schönbauer (UNHCR-Österreich) habe im Irak die Gewalt gegen Christen und ihre Kirchen seit Jahresbeginn explosionsartig zugenommen, was einen regelrechten Exodus orientalischer Christen zur Folge habe. Laut Le Monde vom 24.03.2008 [1] haben inzwischen weit mehr über die Hälfte der ehemals ca. 700.000 irakischen Christen das Land verlassen müssen. Weiterhin befürchten die Autoren des zitierten Le Monde Artikels, daß soweit der Exodus anhält bzw. die Gründe für den Exodus anhalten, die seit dem 1 Jahrhundert bestehnden christlichen Gemeinden des Irakes, (immerhin einer der ältesten christlichen Religionsgemeischaften überhaupt) bald für immer verschwunden sein könnten.

    Nachdem, wieviele Iraker in der EU Aufnahme fanden, dürfte es mittlerweile keine Christen mehr dort geben.

    Oder waren die Flüchtlinge Pseudochristen?

  7. Wenn wir nicht wollen, daß in nicht zu ferner Zukunft auch bei uns irakische Verhältnisse einkehren, müssen wir wieder bekennende, freudige Christen sein. Wir verstecken uns ja in „vornehmer“ Zurückhaltung und merken nicht, wie die Islamreligion uns überrollt. Das gibt ein böses Erwachen!

  8. Was Bischof Rahho sagt, ist toll und erschütternd zugleich. Was für eine super Predigt.
    Erschütternd, weil er ermordet wurde. Toll, weil er echtes gelebtes Christentum predigt und lebte.

    Aber ich fürchte, dass diese von Liebe durchdrungene Haltung das irakische Christentum nicht vor dem Verschwinden bewahrt.

    Ein etwas wehrhafteres Auftreten ist in diesen Zeiten auch für christliche Minderheiten angebracht.
    Ängstliches Zurückweichen und den Feind mit Liebe überschütten wird nicht helfen.

    Und schon gar nicht in den westlichen Ländern, wo die Christen (noch) nicht in der Minderheit sind.
    Solidarität mit christlichen Minderheiten und kein Zurückweichen vor dem Islam stünde unseren Kirchen wesentlich besser als das zur Zeit gepflegte Dialoggeschwätz.

  9. Was kann man gegen eine Ideologie tun, die den niedrigsten männlichen Trieben alles erlaubt? Frauen prügeln, wenn sie nerven, die eigenen Töchter nach Belieben missbrauchen, verschachern oder umbringen, alle anders denkenden als ungläubige brandmarken und damit zum Tode verurteilen und dabei noch Spass haben, denen den Kopf mit einem stumpfen Messer bei lebendigem Leibe abzusäbeln?
    Tut mir leid, Christen im Irak, ihr seid endgültig verloren.
    Ihr Christen hier in Europa fühlt euch aber ja auch nicht zu sicher.

    Andrej Tschikatilo (Massenmörder, 59 Tote), Leszek Pikalski (Massenmörder, über 80 Tote), Jeffrey Dahmer (Massenmörder, 19 Tote), Sadam Hussein (Massenmörder, ???Tote),Adolf Hitler(Massenmörder über 60 Mio.Tote,das sind wahre Massenmörder. Aber einer war noch besser: Muhammed, (Massenmörder, indirekt Hunderte Millionen von Toten…) Er erhob das Morden zur Religion.

    Ist das unsere Religion der Zukunft: Massenmord an Menschen, die etwas anders denken als Mohammed und seine Nachfolger? Wollen wir das?

    Ich denke nein. Doch was kann man dem entgegensetzen? Nächstenliebe? Die linke Backe hinhalten, wenn das Schwert dir den rechten halben Kopf abgetrennt hat?
    Möge jeder selbst für sich entscheiden. Der Mörder trachtet mir mit Eisen nach dem Leben, und so sollte er dafür auch mit Eisen bestraft werden.
    Ich empfehle scharf geschliffenen 420er oder 440er Edelstahl, ausserdem 357er Magnum Teilmatelgeschosse.

    Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht

  10. ich bekenne mich schon lange in der Öffentlichkeit zum christlichen Glauben.

    Blöde Kommentarte gibts hier in Deutschland meistens von Deutschen, die aus der Kirche ausgetreten sind.

    Egal, ich geh weiter.

  11. Wer zu spät handelt den bestraft das Leben !

    Im Irak gibt es bald keine Christen mehr!
    Im Irak gibt es gar keine Juden mehr!
    In Deutschland gibt es bald keine Christen und Juden mehr!!
    In Europa gibt es bald keine Christen und Juden mehr !!!

    Auf der Erde gibt es bald keine Christen und Juden und „andersgläubige“ mehr!!!!!
    himmmmmm !!!!!!!

    Wo sind sie denn alle hin gegangen ?
    Oh Prophet ! was hast du mit allen diesen Menschen gemacht?
    Was hast du mit den Christen und Juden gemacht?
    Was hast du mit den Yeziden gemacht?
    Was hast du mit den Mandäern gemacht ?
    Was hast du mit den Bahai´s gemacht?
    Was hast du mit den Hindus gemacht?
    Was hast du mit Budhisten gemacht?
    Oh Gabriel ! Was habe ich bloß falsch gemacht???

  12. #7 karl-friedrich (08. Apr 2008 22:25)

    Das ist doch nicht vergleichbar, Brasilien ist doch ein Christlich geprägtes Land, das sind außeinandersetzungen mit irgendwelchen Holzhändlern, und mit der Situation der Christen im Irak nicht vergleichbar.

    Hä?? Welche Rolle spielt es, ob der Irak mit Brasilien vegleichbar ist oder nicht? Habe ich das überhaupt behauptet?? TATSACHE ist, dass auch in Brasilien CHRISTEN mit dem TODE BEDROHT werden!! Willst Du das etwa gutheißen??? Bist Du etwa einer dieser Muselmanen????

  13. Der eine oder andere Christ wird aber auch ne amerikanische Bombe zum Abendmahl serviert bekommen haben.

  14. #20 Darwinist (08. Apr 2008 23:43)

    Nimm dich mal ein wenig zurück mein Freund, ich bin schon mein Leben Lang Katholik.

    Das Beispiel das Du gebracht hast passte nicht in diesen Beitrag, hier wurde ein Erzbischof aus religiösen Gründen ermordet.

    In Brasilien ging es doch nicht um religiöse Dinge, das geht es eventuell um Finanzielle Dinge, in diesem Moment wird vielleicht irgendwo auf der Welt ein Christ umgebracht aber das müssen doch nicht religiöse Gründe sein.

    In Zukunft bitte etwas smarter sein, bevor Du hier andere als Muselmane titulierst.

  15. #22 karl-friedrich (09. Apr 2008 01:56)

    Nimm dich mal ein wenig zurück mein Freund, ich bin schon mein Leben Lang Katholik.

    Achso, na dann … 😉

    In Brasilien ging es doch nicht um religiöse Dinge, das geht es eventuell um Finanzielle Dinge

    Bischof Kräutler hatte dazu aufgerufen, sich nicht der Gewalt zu beugen und bedrohten Menschen zur Seite zu stehen. Dafür, dass er sich als Christ für andere Menschen einsetzt, wurde er mit dem Tode bedroht. Das ist sehr wohl eine religiöse Angelegenheit!

  16. Esrtmal Ban ki Mun in den Hintern treten, weil er es zulässt, dass die Islamer ihre eigenen Muenschenrechte haben.

    Das wird höchstens dann geschehen, wenn Dtl. und die anderen EU-Staaten aus dem Menschenrechtsrat austreten. Israel und die USA haben dieses Gremium erst gar nicht unterstützt, weil sie wußten, was sich dort abspielen würde:

    Die USA begründeten die Ablehnung damit, dass die Regeln nicht strikt genug seien, um Staaten, in denen die Menschenrechte verletzt würden, einen Sitz zu verweigern.

    http://www.nzz.ch/2006/04/06/al/newzzELPGMPNY-12.html

  17. welch großer, gewaltiger Unterschied zwischen den Worten des Erzbischofs und dem Muselgesöck.

    Ganz Klar: der Islam ist keine Religion sondern eine faschistische Ideologie.

  18. Der IRAK ist ein islamisches Land.
    Der ISLAM ist intolerant.

    Ergo:

    Christen raus aus dem Irak
    Moslems raus aus Europa.

    Oder was sonst ???

  19. Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, was uns/unseren Kindern/Enkeln in der nahen Zukunft blüht, WENN es so weiter geht.

    Irak war u.a. auch CHRISTLICH, bevor die Araber ihren „Siegeszug“ hielten.

    Das Christentum hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt – Islam nicht! Sein Vorbild ist immer noch Mohammed! Und sein Leben kennen wir und wissen, wie er mit anderes denkenden umgegangen ist und seine „Jünger“ es immer noch tun.

    Langsam glaube ich tatsächlich, dass es wahr ist, der Mensch erträgt alles – nur nicht eine Reihe von guten Tagen.

    Der Feminismus hat uns wohl nur noch wenige MÄNNER übrig gelassen!

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