Haben Medien und Politik endlich wieder Anlass, einen Fall von Fremdenfeindlichkeit im Osten durch die Republik zu jagen? Nach Sebnitz, Potsdam und Mügeln droht jetzt das thüringische Rudolstadt in den Ruf zweifelhafter Ausländerfeindlichkeit gezogen zu werden. Der aus dem Westen stammende Schulbeauftragte der Evangelischen Landeskirche für die Region Südthüringen, Reiner Andreas Neuschäfer (Foto), verlässt die Stadt mit seiner Familie “fluchtartig”, wie Medien zu berichten wissen. Angeblich waren seine indischstämmige Frau und die dunkelhäutigen Kinder ausländerfeindlichen Angriffen ausgesetzt. Am Wahrheitsgehalt der Geschichte des Theologen gibt es erhebliche Zweifel.
Die Regionalzeitung Freies Wort berichtet:
Seit dieser Verdacht in der Welt ist, ist nichts mehr wie vorher. Die bündnisgrüne Vize-Präsidentin des Bundestags, Katrin Göring-Eckardt, warnte von Berlin aus vor einer Verharmlosung der Vorfälle. Landesbischof Christoph Kähler sah sich zu einer Kanzelabkündigung genötigt. Er verurteilte Fremdenfeindlichkeit, warnte aber auch – mit Hinweis auf den Fall des ertrunkenen Jungen im sächsischen Sebnitz – vor pauschalen Verdächtigungen und „falschem Zeugnis“. Bürgermeister Jörg Reichl (parteilos) kommt kaum noch zum Arbeiten, so viele Interviews soll er geben. Fremdenfeindlichkeit sei sicherlich in den Köpfen mancher seiner Mitbürger, gibt er nach ersten abwiegelnden Äußerungen zu. „Aber das ist nicht mehr oder weniger als anderswo.“
Doch Familie Neuschäfer, seit dem Jahr 2000 in Thüringen zu Hause, war es zu viel. Ihre Eigentumswohnung in dem gediegenen Viertel am Fuß der Heidecksburg steht nun zum Verkauf. Am Briefkasten klebt noch der Name und handschriftlich der ein wenig oberlehrerhafte Hinweis: „Bitte keine Werbung einwerfen. Wir verzichten gerne. Danke.“
Folgt man der Sichtweise von Reiner Andreas Neuschäfer, dann war es eine Flucht. Eine Flucht vor einer „Atmosphäre des Unverständnisses“. Nicht Rechtsextreme seien allein das Problem, sondern eine weit verbreitet Angst vor Andersartigkeit, die Sehnsucht nach überschaubaren Verhältnissen, die „Neo-Ostalgie“, wie es Neuschäfer nennt.
Ihm zufolge wurde seine Frau beispielsweise mitten in der Stadt von einem jungem Mann angespuckt. Seine Kinder seien in der Schule von anderen Kindern als „Ausländerschweine“, „Asiate“ oder „Chinese“ bezeichnet worden. Sein großer Sohn habe deshalb versucht, die braune Haut mit einer Wurzelbürste abzuschrubben. Die Erzieherin im Kindergarten, so Neuschäfer, fand den Vorfall damals eher amüsant.
Der inzwischen achtjährigen Tochter sei von einem Mitschüler gesagt worden: „Ich weiß, warum Du braune Haut hast. – Du schmierst Dich zu Hause mit Scheiße ein.“ Die Lehrerin habe nur hilflos gefragt, was sie denn machen solle. Andere empfahlen, die Neuschäfers – auf dem Familienfoto so deutsch wie aus dem Bilderbuch – sollten sich an den Ausländerbeauftragten (!) wenden.
Und dann gab es noch jene Prügelei vor einem Jahr. Jannik, der große Sohn war beteiligt, der Junge des Bürgermeisters und noch ein paar Gleichaltrige. Die Polizei bestätigte laut Neuschäfer, der Anzeige erstattet hatte, den fremdenfeindlichen Hintergrund. Doch Bürgermeister Reichl widerspricht mit Hinweis auf die Akten der Staatsanwaltschaft. Reichl zufolge waren neun Jungs an einer „Schulhofrangelei, wie sie jeden Tag vorkommt“, beteiligt. Jannik habe bei seiner Befragung durch die Polizei verneint, dass seine Hautfarbe eine Rolle spielte.
Auch Pfarrer Weiss, lange Zeit Beauftragter seiner Kirche für Asylbewerber, hat eine andere Sicht als Neuschäfer. Unstrittig seien „alltägliche Ressentiments“. Aber Neuschäfer heuchele, wenn er behaupte, dass es sie am neuen Wohnort der Familie in Nordrhein-Westfalen nicht gebe. Die Familie selbst habe ihre Integration in Rudolstadt „nicht sehr befördert“. Manche Konflikte seien von ihr auf Fremdenfeindlichkeit geschoben worden, wo es doch einen persönlichen Hintergrund gab. (…)
Trotzdem gibt es mehr als seine Sicht. In einem Gottesdienst, erzählt Weiss, habe Neuschäfers Sohn Jannik („ein ausgesprochen aggressives Kind“) ein Gesangbuch auseinander genommen. Trotz Aufforderung eines Kirchenältesten sei der Vater nicht eingeschritten. Beleg einer antiautoritären Erziehung, die für Disziplin-gewöhnte Ostdeutsche ein Kulturschock ist? Neuschäfer sagt, Rudolstadts Superintendent Peter Taeger habe ihn einen „arroganten Wessi“ genannt. „Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen“, entgegnet Pfarrer Weiss.
Zur anderen Sicht gehört der Blick auf das Fotogeschäft, in dem Frau Neuschäfer angeblich nicht bedient wurde. Es wirbt im Internet mit Hochzeitsfotos von einem Paar, bei dem die Braut erkennbar ein asiatisches Aussehen hat. Weiss ist zudem der Hinweis wichtig auf den erfolgreichen Widerstand der Kirchgemeinde gegen eine Demonstration von Rechtsextremen im Ortsteil Volkstedt. „Da ist es kontraproduktiv, was er jetzt so treuherzig zur Sprache bringt“, sagt der Pfarrer über seinen Kollegen. In Rudolstadt sei auch das der Normalfall: Die Hilfe für Asylbewerber mit Geld, Wohnungen und Arbeitsplätzen.
Auf dem Weblog Leipziger Merkur erscheint nun ein offener Brief eines ehemaligen Nachbarn an Neuschäfer:
Lieber Rainer Neuschäfer, seit Jahren sind wir Nachbarn, haben in Eurem schönen Hof so manchen schönen Abend verbracht. Meine Kinder sind Fans von Dir, Du hast meinen pubertierenden Kindern leichter Erkenntnisse vermitteln können, als ich das als Vater jemals konnte. Und Du hast es gut gemacht, wofür ich Dir danke. Unsere Nachbarschaft hat sich in dem Rahmen entwickelt, der uns und Euch möglich war -zugegeben ist die Freizeit in einem Arbeitsalltag, der den Menschen in einer immer schneller werdenden Welt immer mehr abfordert, knapp bemessen. Darunter leiden soziale Beziehungen, darunter leidet Kommunikation – darunter leidet Integration, und nicht nur die von Ausländern. Dennoch waren die Gärten und Höfe der Weinbergstraße immer Treffpunkt, wo wir uns an gemeinsamen Abenden das Leben schön gemacht haben.
Eure Familie hatte in der Weinbergstraße eine wahrlich vortreffliche Heimstätte. Eure Nachbarn haben Euch herzlich aufgenommen, Eure Kinder wurden geliebt, Ihr wurdet in das Hausleben integriert, wovon viele nur träumen können. Der Zusammenhalt der näheren Nachbarschaft ist über Jahre gewachsen und ihr seid auch ein Teil von ihr. Eine solch wunderschöne Erfahrung ist vielen “Einheimischen nicht vergönnt. Seit Deiner schweren Krankheit im Oktober vergangenen Jahres seid Ihr weg.
Im Fernsehen sah ich eben Euer Haus in der Weinbergstraße, Euer Interview. Ein Haus, in dem über ein Jahrzehnt beim TFF Weltoffenheit praktiziert wird, in dem Toleranz gelebt wird, steht nunmehr als Synonym für Ausländerfeindlichkeit in Rudolstadt. Artikel im Spiegel und der Boulevard-Presse berichten von normalen Rudolstädter Bürgern, die Euch angepöbelt, bespuckt und verprügelt haben.
Warum weiß ich nichts davon? Sprachen wir darüber? Nein! Oder reden wir über die Schulhofprügelei Eures Sohnes? Dann erwartet mit Spannung die nächsten Jahre in der Entwicklung eines kleinen aufgeweckten Jungen!
Das von Euch gezeichnete Bild Eurer Rudolstädter Zeit verletzt! Kein Wort von Euch über das Leben jenseits Eurer erlittenen Demütigungen! Denen, die Euch geholfen haben und zu Euch standen, habt Ihr Unrecht angetan. Diejenigen, die Euch das Leben schwer gemacht haben, verschont Ihr, da Ihr sie nicht benannt habt. Nach Hilfe habt Ihr nicht gesucht. Ihr richtet nunmehr mit medialem Schwert! Dagegen ist im Medienzeitalter kein Kraut gewachsen, Rudolstadt hat nun das ausländerfeindliche Image! Lieber Rainer, das geht zu weit!
Was auch immer Euch verletzt hat, welches Unrecht Euch angetan wurde – angesichts Eures stets hilfsbereiten und entgegenkommenden Freundeskreises stehe ich der gegenwärtigen Situation fassungslos gegenüber! Keiner hätte Euch Hilfe verweigert, so Ihr Probleme angesprochen und Hilfe eingefordert hättet! Ihr habt geschwiegen und seid gegangen! Das ist traurig.
Mit einer ehrlich geführten Diskussion hättet ihr für euch und für Rudolstadt vermutlich mehr erreicht als mit einer wahrheitsverzerrenden Medienschlacht. Letztlich macht ihr für euer Schicksal eine ganze Stadt verantwortlich und ihr reißt alle Brücken hinter euch ein. Brücken, die bis zur Veröffentlichung dieser Artikel standen. Aber ist denn die mediale Begründung einzig wahr – wahrhaftig? Von Dieter Zapfe
(Spürnase: Norman)
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Bisher 97 Kommentare:




















































Ich hab gestern den Bericht im TV gesehen, ich weiss nicht warum, aber ich hatte dabei auch so ein komisches Gefühl in der Magengegend …
Es heißt Rudolstadt, nicht “Rudolfstadt”.
Der Begriff “Rudolfstadt” wurde Anfang der 90iger von den Neonazis im Gedenken an Rudolf Hess verwendet, ich hoffe, liebes PI-Team, dass ihr euch nur verschrieben habt…
ein Thüringer
Danke, wir haben das korrigiert! PI
gelöscht
Ich hatte es auch gestern in den Tagesthemen gesehen, dabei ging es mir wie #1 carlos26 ich hatte zweifel an der Geschichte, gibt es tatsächlich gekaufte Stories ???
Ich war mehrmals auf dem jährlichen internationalen Tanz- und Folkfestival in Rudolstadt, welches angeblich das größte in Europa ist. Jedenfalls kann ich es nicht glauben das bei einem derartigen Multikulti-Ereignis die Stadt ausländerfeindlich sein soll.
Ich glaube auch das hier jemand seine persönlichen Probleme mit der Verpackung “Ausländerfeindlichkeit” einwickelt.
da hat wohl jemand geglaubt nicht genug zu verdienen in den neuen bundesländern. die einfachste möglichkeit einen wechsel zu erzwingen ist natürlich die ausländerfeindlichkeit-schiene! pfui – wenn das stimmt!
Beleidigt und angegriffen zu werden aufgrund seiner Abstammung, verletzt zutiefst, und zeigt offen die rassistischen, menschenverachtenden Geisteshaltung der Täter. Ich kann nicht beurteilen, was dem Herrn Neuschäfer widerfahren ist, aber er ist da nicht der einzige in diesem Land. Millionen Einheimischen geht es genauso, nur das es da keinen Presserummel gibt.
Wer im Türkenviertel der Stadt wohnt, und das muß beileibe nicht mehr Berlin Kreuzberg sein, weiß, wovon ich spreche.
Die Deutschen Kinder, die auf eine Schule mit hohem Ausländeranteil gehen, wissen, wovon ich spreche.
Wer sich als junge Frau ohne Burka in die Öffentlichkeit wagt, in die Fußgängerzone geht, ins Freibad geht, in die Disko geht, weiß, wovon ich spreche.
Ich kenne von einigen meiner Bekannten mit Migrationshintergrund, dass alle Problem mit einem “und nur weil ich Ausländer bin” begründet werden, was zumindest in den Fällen die ich kenne, völliger Quatsch ist.
Andererseits muss man auch eingestehen, dass es in Deutschland wirklich noch primitive Rassisten gibt, die keinen Unterschied machen zwischen einem afrikanischen Entwicklungsingenieur bei Daimler und einem 8000mal straffällig gewordenen Algerier.
Ich hatte noch vergessen: Die primitiven Rassisten gibt es natürlich nicht nur unter den Deutschen, wie der geneigte PI-Leser nur allzu gut weiß.
Hab den Bericht im TV ebenfalls gesehen… mit nem mulmigen Gefühl, wie auch andere hier schreiben.
Rudolstadt wird sich nicht wehren können, der Osten ist halt “rechts”
Solche Meldungen sind mir mittlerweile eigentlich sch…egal, weil mindestens 90% dieser Meldungen eh gefakt sind.
Bekommt man zwar erst Wochen später nur durch Zufall mit, wenn überhaupt, aber unsere zumeist linksfaschistischen Schreiberlinge haben erstmal wieder Kanonenfutter!
Eine Richtigstellung wir wohl in den nächsten Wochen/Monaten eintrudeln.
Was mich zudem verwundert ist, warum wird sowas in den Tagesthemen berichtet? Will die Sachlage(falls es ausnahmsweise mal stimmen sollte was vorgegeben wird)ja nicht verharmlosen, aber vor 2 Wochen wurde ein Bekannter von mir von 4 Kültürbereicherern grundlos zusammengeschlagen und angestochen, aber in den Tagesthemen kam dies nicht, eigentlich hat sich kein Presseorgan drum geschert!!!
Das klingt für mich irgendwie so, als ob Herr Neuschäfer gerne wieder zurück in den Westen wollte (mehr Gehalt!) und man ihn bei keiner Stelle, auf die er sich beworben hat, genommen hat.
Und ich habe die Schnauze langsam
voll!!! Wann und WO wird endlich was getan!!!!
Komme aus dem Raum Stuttgart. Bin bei
Demonstrationen dabei. Nur WO???? Sagt es
mir.
Der Worte sind genug gewechselt!!!!!!!!!!
Hat jemand schon diesen Shism Film angeschaut, soll ja das Gegenstück zu Fitna sein.
http://www.welt.de/politik/article1887815/Blogger_stellt_Anti-Christen-Film_ins_Netz.html
Ich werde heute Flaggen verbrennen, ich bin total aufgeregt. LOL
Der inzwischen achtjährigen Tochter sei von einem Mitschüler gesagt worden: „Ich weiß, warum Du braune Haut hast. – Du schmierst Dich zu Hause mit Scheiße ein.“
Kinder sind einfach die politisch unkorrektesten (richtig gesteigert?) Menschen die es gibt. Wer das nicht weiß hat noch nie ein Kind sprechen hören.
Dieser Spruch ist wirklich hart, aber ist er auch bedacht und in vollem Verantwortungsbewusstsein geäussert worden?
Ich glaube kaum. Bei 8 Jahren Alter.
Kindermund,
tut Wahrheit kund.
Dass muss noch kein,
Rassismus sein.
Wo ist nächste Lichterkette? Habe noch zwei Kerzen übrig von der ausgefallenen türkischen Lichterkette nach dem Berliner Rentnermord.
fein. die msm wollen einfach nur von wirklichen problemen in deutschland ablenken.
aber es gelingt ihnen nicht mehr.
Ist es eigentlich jedesmal ein Fall fuer die Presse, wenn ein Kind gehaenselt wird oder nur dann, wenn es sich beim Gehaenselten um einen Starkpigmentierten in Ostdeutschland handelt?
SCHISM, die Antwort auf FITNA
http://youtube.com/watch?v=rpiccERJaFk
Sondermüll…
#8 jansan (10. Apr 2008 15:00)
Wieviele Afroentwicklungsingenieure beim Daimler kennst du?
@prosemit
An den Kerzen soll es nicht mangeln!
Habe auch noch etliche zum “anzünden”
Aber bitteschön, nur “bei Bedarf”…
‘Sie verstehen’?!?!!!!!!
“Eine Flucht vor einer „Atmosphäre des Unverständnisses“.”
Sehr diffus. Ich fürchte da wird mal wieder ein Phantom gejagt.
#14 Schism
http://www.youtube.com/watch?v=dGw6rsQ8xHk
Ist der arme Ermyas aus Potsdam nicht auch Ingenieure? Eine relativ anspruchsvolle abgeschlossene Berufsausbildung korreliert nicht zwangsläufig mit Kulturbereicherung.
Ist Ermyas eigentlich wegen Volksverhetzung angeklagt worden? Das Problem in Deutschland sind nicht die paar rechtsradikalen Spinner. Das Problem besteht in den Linksradikalen und Islamisten.
#18 Schweinsohr (10. Apr 2008 15:24)
SCHISM, die Antwort auf FITNA
Mein Gott, jetzt hab ich aber voll fett und echt krass Angst, dass mich so ein Gospel-Kiddie mit Sprengstoffgürtel umlegt.
Pöhse, pöhse Christen
Noch mal zum Thema Shism, muhaaaa das soll die Antwort auf Fitna sein, schönen Dank och wie der Berliner zu sagen pflegt, ist ja wohl ein Witz, ich werde keine Fahne verbrennen, lohnt sich ja nicht.
Der Rassismus gegen Ostdeutsche ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, so schlimm Rassismus auch ist. Da ca. 95% aller “fremdenfeindlichen Angriffe” getürkt sind, wundert es mich, das immer noch (angeblich) seriöse Medien so einen Unsinn glauben.
So wie ich obigen Fall lese, handelt es sich wohl um ein agressives Kind, das die Eltern lieber im Westen aufziehen lassen wollen. Warum, weiss ich nicht, aber eine Vermutung habe ich;-)
Man sollte aber schonmal anmerken das die Situation für deutsche Männer von grundauf unterschiedlich von der für Frauen ist. Ein Deutscher mit einer ausländischen Frau wird regelmäßig als “Versager” betrachtet der sich eine Importbraut besorgen mußte oder eine aus nem Puff freigekauft hat, was sowohl für ihn, die Frau und die gesamte Familie eine wesentlich größere Last ist als das was deutsche Frauen mit ausländischem Partner erwartet. Frauen werden öfter positiv als so eine Art Prinzessin die sich ihr (männliches)Aschenputtel geangelt hat, als emanzipierte Allerweltsfrau und sonstwas betrachtet und dargestellt und wenn negativ höchstens angeschwiegen/ignoriert.
Diese Ungleichheit kenne ich aus meinem weiteren Familien- und Bekanntenkreis. Familien mit männlichem deutschen Partner stehen unter wesentlich größerem alltäglichen Druck als umgekehrt was vielleicht auch zu so einer Ortsflucht führen kann.
Die Behandlung findet man schon Deutschlandweit, in der Antwort des ehemaligen Nachbarn wird ja auch zugegeben das es zu fremdenfeindlichen Vorfällen kam, man sollte nur auch mal erwähnen das es wirklich einen Unterschied macht.
Da werde ich einfach das Thema in die MSM Medien tragen und dann wird’s schon…
… hat doch die letzten Jahrzehnte auch geklappt.Naja, is egal – da komm ich eh nich mehr hin.
Peinlich was heute so alles möglich ist – “private Differenzen” (soll nicht abfällig gemeint sein)medial auszuschlachten-auf Kosten der phösen Ossis.
Könnte mir mal jemand verraten, weswegen ich Ausländer per se anders behandeln sollte als andere Zeitgenossen?
Gibt es dafür auch nur irgendeinen vernünftigen Grund?
Ich sehe keinen.
Meine Sympathie und Antipathie verteile ich daher ohne jede Rücksicht auf Hautfarbe, Staatsangehörigkeit etc.
Im übrigen gibt es 1001 gute Gründe, weswegen man mit einigen Leuten kann und mit anderen nicht.
Vorwürfe wie “Fremdenfeindlichkeit” etc. sind nichts weiter als linkes Gewäsch, dümmliche Erfindungen.
Sie interessieren nicht im geringsten .
Die Tagesthemen waren neben diesem Ereignis, das m.E. völlig aufgebauscht wurde, noch lange Zeit mit dem Prozess im Fall “Sturm 34″ aus Mittweida beschäftigt, so dass fast die ganze Sendezeit dafür eingesetzt wurde, den Osten als rechtsextrem und nationalsozialistisch darzustellen. Ein Schelm wer Böses denkt. Man braucht halt in Deutschland ein (rechtes) Feindbild. Daher wird wohl auch die NPD nicht verboten, zumal diese ja mit massiver staatlicher Unterstützung (V-Männer) am Leben erhalten wird.
Eine interessante Frage wäre: Würde man eine ähnliche Berichterstattung wie die in den gestrigen Tagesthemen auch mit den islamischen Terrorhorden und Hasspredigern machen, von denen es in Deutschland mehr gibt als Rechtsextreme? Sicher nicht!
Zum Fall Neuschäfer: Wer die Reaktionen der Kirchenverantwortlichen bei der Pressekonferenz aufmerksam angehört und gesehen hat, weiß eigentlich im Prinzip was Sache ist. In der Thüringischen Landeskirche gibt es keinerlei Toleranz für rechtsextreme Bewegungen und Anklänge. Gerade läuft wieder so eine Aktion gegen Rechts. Hier (Pressekonferenz in den Tagesthemen) wurde sich aber Mühe gegeben, den Rechtsextremismus außen vor zu lassen, die Vorwürfe, Rudolstadt sei eine rechtsextrem geprägte Stadt, zu entschärfen. Dem ist auch nicht so. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass es tatsächlich Pöbeleien gegen die Familie des Pfarrers gegeben haben könnte. Es gibt halt überall solche Idioten. Teilweise werden es blöde Kindersprüche gewesen sein (das mit der Scheiße). Ich denke aber, dass diese niemals der Grund für einen Wegzug (Flucht?) sein können, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der Pfarrer und seine Familie nicht in ihr Umfeld und ihre Kirche integriert waren. Es sei denn, sie haben es selber nicht gewollt bzw. gekonnt. Integration, nicht nur von Ausländern, sondern auch von Einheimischen in andere Umfelder, ist immer eine beidseitige Angelegenheit. Der Integrationswillige muss dabei die weiteren und schwierigeren Wege gehen. Ich glaube, daran hat es gemangelt. Hätte der Pfarrer eine Familie mit weißer Hautfarbe, wäre er auch gegangen. Nur eben nicht mit so einem Tamtam.
Der Pfarrer ist übrigens Schulpfarrer, also verantwortlich für die Erteilung des Religionsunterrichtes von Pfarrern und kirchlichen Mitarbeitern. Er hat also keine eigene Gemeinde und lebte nicht in einem Pfarrhaus, sondern in einer Eigentumswohnung, was eine Integration in das kirchliche Leben einer Gemeinde sicher erschwert haben dürfte.
So, ich hatte den falschen Shism Film gesehen, also der Kollege bringt dort als Beispiel Jugoslawien vs. Kosovo meine Frage jetzt wo waren den die Muslimischen Glaubensbrüder um dem Kosovo zu helfen ??? es waren doch wiederum Christen die Miloševi? und seine Armee bekämpft und die Menschen befreit haben.
Einseitige Propaganda und nicht mit dem Film Fitna vergleichbar, den der zeigt die derzeitige Realität.
Neuschäfer sagt, Rudolstadts Superintendent Peter Taeger habe ihn einen „arroganten Wessi“ genannt.
Das dürfte den Nagel auf den Kopf getroffen haben.
Rudolstadt ist eine ziemlich heruntergekommene Gegend. Das ehemalige Röhrenwerk steht wohl immer noch als heruntergekommene Ruine da. Und wer in Eisenach bei Opel nicht untergekommen ist, für den sieht es nicht gerade rosig aus.
Wenn da noch so ein Besserwisser daherkommt, dann sind persönliche Konflikte vorprogrammiert. Jedoch dies dann auf pauschale Ausländerfeindlichkeit zu schieben, finde ich ziemlich schäbig. Der Herr scheint wohl nicht gerne mit offenem Visier zu kämpfen.
Wie gesagt, eine Flucht vor einer “Atmosphäre des Unverständnisses”. Wenns mehr nicht wahr. Ich fühle mich auch immer unverstanden.
Ob die saudische Regierung nun verkünden wird, dass die Christen im Lande bislang “besonnen” reagiert haben?
Tja, das ist die typische Reaktion eines Berufs-Gutmenschen, wenn ihm nicht permanent der Bauch gepinselt wird.
#26 ahead
Stimmt. Kann ich auch aus dem Umfeld bestätigen.
Aber mit guten Argumenten kann man solche dummen Vorurteile schnell ausräumen.
Gerade das mit dem deutschen Mann als “Versager” wird zu 100% von deutschen Frauen gestreut, die aus mal abserviert wurden. Das kommt dann ziemlich schnell in reinen Männerrunden raus.
Es sind ziemlich widerliche Intrigen, die ins Privatleben reingehen, aber mit Ausländerfeindlichkeit an sich nichts zu tun haben.
Meistens löst sich aber das Problem mit der Zeit von alleine.
#18 Schweinsohr
Hab nur den Anfang gesehen. Folgen auch noch Bibelzitate, wo man dann auch sieht, dass Christen genau das tun, was im Bibelzitat steht, oder geht es so weiter, dass A zitiert und B gezeigt wird? Britische Soldaten verprügeln Gefangene im Irak, da hätte ich mich allerdings auch schwergetan, eine Bibelstelle zu finden, die sowas rechtfertigt. Nach einer Weile wird man dann doch fündig: Lukas 3,14. So “gut” bekommt man die bösen Bibelzitate mit dem aktuellen Verhalten von Christen zusammen, nämlich gar nicht. Ist einfach Kritik an der Politik des Westens. Ist ja auch ok. Wird ja auch im Westen geübt. Sowohl daraus, als auch an den Reaktionen der Christen auf diesen Film können sie nur lernen. Sofern man denn möchte. Dann würden dort vielleicht auch mal Strukturen und Gesellschaften entstehen, die Frieden, Stabilität und Wohlstand ermöglichen, und man könnte sich die Völkerwanderungen in Länder, die man für ihr System hasst, an dessen Früchten man aber teilhaben möchte, sparen.
#34 Ban Ki-Moon wird den Film sicher wegen Aufstachelung und Verbreitung von Hass scharf verurteilen.
Ich habe gerade 50 Teelichter zum sensationellen Sonderpreis von 2,99€ ergattern können. Jetzt hoffe ich, das sie eine Weile halten werden.
OT:
Der Mahdi/13. Imam ist im Iran aufgetaucht!
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/04/10/acht-jaehriger-predigt/hass-im-iran,geo=4228746.html
In Irans Moscheen ist er ein Held
Achtjähriger predigt Hass gegen Juden und Christen
Teheran – ER ist ein Volksheld, ein Superstar. ER ist acht Jahre alt. ER ist Hassprediger.
Eine Moschee in Teheran: Mahdi spricht auswendig gelernte Koran-Verse. Unter Tränen erzählt er vom Leiden der „Märtyrer“ (Selbstmord-Attentäter): „Seine Augen zerbarsten, sein Kopf wurde abgeschlagen.“
Zwei Stunden lang redet der Knirps sich und seine Zuhörer regelrecht in Trance. Am Ende bekommen die Männer in der Moschee Weinkrämpfe.
Viele Gläubige im Iran sehen in Mahdi, dem Sohn eines Schuhverkäufers aus Hamedan (vier Autostunden von Teheran entfernt), den neuen Erlöser. Seine Mutter hat ihm einen Mantel genäht, wie ihn auch der Prophet Mohammed getragen habe.
Die österreichische Starreporterin Antonia Rados hat Mahdi für das RTL-Magazin Extra und für n-tv begleitet. Ihr Bericht ist ein erschütterndes Zeitdokument, wie im Iran schon Kinder religiös gedrillt werden.
Mahdi weigert sich, der Reporterin die Hand zu geben: „Der Islam sagt, dass Männer und Frauen, die nicht verwandt sind, sich nicht berühren sollen.”
Der Mahdi sammelt nicht Bilder von Fußball-Idolen wie Achtjährige in Deutschland. Er sammelt Bilder von Selbstmord-Attentätern. Die iranischen Milizen („Revolutionswächter“) haben dem Mahdi eine Uniform geschenkt, ihn zu ihrem jüngsten Mitglied ernannt. Stolz zeigt der Mahdi ein Schnellfeuergewehr aus Plastik – ein Geschenk der Mullahs.
Auch Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad ließ sich vom Mahdi schon eine „Predigt“ halten.
Mahdi sagt: „Betet für mich, dass auch ich für Allah den Märtyrertod sterbe. Der Satan (er meint Amerikaner und Juden) lässt uns alle leiden. Er ist ein schlimmer Typ.“
#18 Schweinsohr
Kleiner Nachtrag:
Im Islam gilt auch die Bibel als Wort Allahs, wenn auch verfälscht. Da es nun nirgends eine Auflistung gibt, was verfälscht ist und was nicht, kann es für einen Moslem, der solch einen Film macht oder ihn gut findet, bedeuten, dass er das original Wort Allahs beleidigt! Zumal sie ja auch kriegerische Zitate im Koran ständig mit diesen Bibelstellen rechtfertigen. Dann scheinen grade die ja nicht verfälscht zu sein… Scheinen ja Lust auf die Hölle zu haben, sollte man sie mal drauf hinweisen…
fehlt nur noch, daß er in die nächste Moschee geflüchtet ist.
Schon fast beeindruckend, wie sich die medialen Linksfaschisten und Rotrassisten auch noch auf das dämlichste Geschichtchen stürzen und zwanghaft ihren Deutschenhaß abrülpsen.
Ideologen jeder Couleur sind resistent gegen jedwede Realität.
Auch österreichische Medien vertuschen die Wahrheit, so heute der ORF, der durch Weglassung eines Wortes den Sinn einer Aussage ins Gegenteil verkehrte: http://www.stopislam.info/2008/04/10/der-orf-zensiert/
Wo gibt es denn sowas? Geerd Wilders wird von der Welt als Rechtsextermist und sein Film als Hetze verunglimpft, aber das saudische Gegenstück wird von der Welt auf deren eigenen Seiten gehostet? Kommen sich unsere Qualitätsgutmenschen und Schmierfinken nicht langsam selber etwas dämlich vor, so offensichtlich mit zweierlei Maß zu messen?
@Deutsch-Indianer
Also ich kenne einen sehr dunkelhäutigen Entwicklungsingenieur bei einem anderen Autohersteller, und der ist, bis auf seine Hautfarbe und einen Akzent, deutscher als die meisten Deutschen die ich kenne. Trotzdem gibt es immer wieder Anrufe bei der Polizei, wenn er mal wieder mit einem Prototypen, der noch gar nicht auf dem Markt ist, durch seine Testfahrten macht.
Und dann kenne ich noch einen ehemaligen Mainframeprogrammierer (was heutzutage kaum noch einer braucht) aus Barbados der bei Siemens gearbeitet hat und dessen Haut dunkler ist als die Nacht. Und er ist einer der höflichsten und liebenswürdigsten Typen die ich je getroffen habe.
Sind übrigens beide Christen.
Ich glaube solche Geschichten grundsätzlich nicht mehr, wenn sie im Ö-R-F breitgetreten werden. Dann ist meist was faul dran.
#45 jansan (10. Apr 2008 16:56)
Wir sind uns sicher einig, dass das ziemliche Ausnahmen sind und dass die Regel eben eine andere ist.
#19 Schweinsohr
Tolles Ding, dieser “schizm” Film. Er zeigt deutlich (und unbeabsichtigt):
Man muß den christlichen Glauben stark verbiegen, um eine Haßbotschaft draus zu machen.
Im Gegensatz dazu muß man den islam stark verbiegen, um keine Haßbotschaft draus zu machen.
Wer Spaß dazu hat, kann ja mal ein Gegenüberstellung der Ansichten und taten Jesu und mohammed machen. Das wäre doch auch mal was für den islam-Unterricht in der Schule.
#23 Saudische Fahnen jetzt im Angebot (10. Apr 2008 15:41)
#14 Schism
http://www.youtube.com/watch?v=dGw6rsQ8xHk
Ich versuche schon seit Stunden, mich aufzuregen. Was kann ich bloss tun, damit ich es schaffe?