Haben Medien und Politik endlich wieder Anlass, einen Fall von Fremdenfeindlichkeit im Osten durch die Republik zu jagen? Nach Sebnitz, Potsdam und Mügeln droht jetzt das thüringische Rudolstadt in den Ruf zweifelhafter Ausländerfeindlichkeit gezogen zu werden. Der aus dem Westen stammende Schulbeauftragte der Evangelischen Landeskirche für die Region Südthüringen, Reiner Andreas Neuschäfer (Foto), verlässt die Stadt mit seiner Familie „fluchtartig“, wie Medien zu berichten wissen. Angeblich waren seine indischstämmige Frau und die dunkelhäutigen Kinder ausländerfeindlichen Angriffen ausgesetzt. Am Wahrheitsgehalt der Geschichte des Theologen gibt es erhebliche Zweifel.

Die Regionalzeitung Freies Wort berichtet:

Seit dieser Verdacht in der Welt ist, ist nichts mehr wie vorher. Die bündnisgrüne Vize-Präsidentin des Bundestags, Katrin Göring-Eckardt, warnte von Berlin aus vor einer Verharmlosung der Vorfälle. Landesbischof Christoph Kähler sah sich zu einer Kanzelabkündigung genötigt. Er verurteilte Fremdenfeindlichkeit, warnte aber auch – mit Hinweis auf den Fall des ertrunkenen Jungen im sächsischen Sebnitz – vor pauschalen Verdächtigungen und „falschem Zeugnis“. Bürgermeister Jörg Reichl (parteilos) kommt kaum noch zum Arbeiten, so viele Interviews soll er geben. Fremdenfeindlichkeit sei sicherlich in den Köpfen mancher seiner Mitbürger, gibt er nach ersten abwiegelnden Äußerungen zu. „Aber das ist nicht mehr oder weniger als anderswo.“

Doch Familie Neuschäfer, seit dem Jahr 2000 in Thüringen zu Hause, war es zu viel. Ihre Eigentumswohnung in dem gediegenen Viertel am Fuß der Heidecksburg steht nun zum Verkauf. Am Briefkasten klebt noch der Name und handschriftlich der ein wenig oberlehrerhafte Hinweis: „Bitte keine Werbung einwerfen. Wir verzichten gerne. Danke.“

Folgt man der Sichtweise von Reiner Andreas Neuschäfer, dann war es eine Flucht. Eine Flucht vor einer „Atmosphäre des Unverständnisses“. Nicht Rechtsextreme seien allein das Problem, sondern eine weit verbreitet Angst vor Andersartigkeit, die Sehnsucht nach überschaubaren Verhältnissen, die „Neo-Ostalgie“, wie es Neuschäfer nennt.

Ihm zufolge wurde seine Frau beispielsweise mitten in der Stadt von einem jungem Mann angespuckt. Seine Kinder seien in der Schule von anderen Kindern als „Ausländerschweine“, „Asiate“ oder „Chinese“ bezeichnet worden. Sein großer Sohn habe deshalb versucht, die braune Haut mit einer Wurzelbürste abzuschrubben. Die Erzieherin im Kindergarten, so Neuschäfer, fand den Vorfall damals eher amüsant.

Der inzwischen achtjährigen Tochter sei von einem Mitschüler gesagt worden: „Ich weiß, warum Du braune Haut hast. – Du schmierst Dich zu Hause mit Scheiße ein.“ Die Lehrerin habe nur hilflos gefragt, was sie denn machen solle. Andere empfahlen, die Neuschäfers – auf dem Familienfoto so deutsch wie aus dem Bilderbuch – sollten sich an den Ausländerbeauftragten (!) wenden.

Und dann gab es noch jene Prügelei vor einem Jahr. Jannik, der große Sohn war beteiligt, der Junge des Bürgermeisters und noch ein paar Gleichaltrige. Die Polizei bestätigte laut Neuschäfer, der Anzeige erstattet hatte, den fremdenfeindlichen Hintergrund. Doch Bürgermeister Reichl widerspricht mit Hinweis auf die Akten der Staatsanwaltschaft. Reichl zufolge waren neun Jungs an einer „Schulhofrangelei, wie sie jeden Tag vorkommt“, beteiligt. Jannik habe bei seiner Befragung durch die Polizei verneint, dass seine Hautfarbe eine Rolle spielte.

Auch Pfarrer Weiss, lange Zeit Beauftragter seiner Kirche für Asylbewerber, hat eine andere Sicht als Neuschäfer. Unstrittig seien „alltägliche Ressentiments“. Aber Neuschäfer heuchele, wenn er behaupte, dass es sie am neuen Wohnort der Familie in Nordrhein-Westfalen nicht gebe. Die Familie selbst habe ihre Integration in Rudolstadt „nicht sehr befördert“. Manche Konflikte seien von ihr auf Fremdenfeindlichkeit geschoben worden, wo es doch einen persönlichen Hintergrund gab. (…)

Trotzdem gibt es mehr als seine Sicht. In einem Gottesdienst, erzählt Weiss, habe Neuschäfers Sohn Jannik („ein ausgesprochen aggressives Kind“) ein Gesangbuch auseinander genommen. Trotz Aufforderung eines Kirchenältesten sei der Vater nicht eingeschritten. Beleg einer antiautoritären Erziehung, die für Disziplin-gewöhnte Ostdeutsche ein Kulturschock ist? Neuschäfer sagt, Rudolstadts Superintendent Peter Taeger habe ihn einen „arroganten Wessi“ genannt. „Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen“, entgegnet Pfarrer Weiss.

Zur anderen Sicht gehört der Blick auf das Fotogeschäft, in dem Frau Neuschäfer angeblich nicht bedient wurde. Es wirbt im Internet mit Hochzeitsfotos von einem Paar, bei dem die Braut erkennbar ein asiatisches Aussehen hat. Weiss ist zudem der Hinweis wichtig auf den erfolgreichen Widerstand der Kirchgemeinde gegen eine Demonstration von Rechtsextremen im Ortsteil Volkstedt. „Da ist es kontraproduktiv, was er jetzt so treuherzig zur Sprache bringt“, sagt der Pfarrer über seinen Kollegen. In Rudolstadt sei auch das der Normalfall: Die Hilfe für Asylbewerber mit Geld, Wohnungen und Arbeitsplätzen.

Auf dem Weblog Leipziger Merkur erscheint nun ein offener Brief eines ehemaligen Nachbarn an Neuschäfer:

Lieber Rainer Neuschäfer, seit Jahren sind wir Nachbarn, haben in Eurem schönen Hof so manchen schönen Abend verbracht. Meine Kinder sind Fans von Dir, Du hast meinen pubertierenden Kindern leichter Erkenntnisse vermitteln können, als ich das als Vater jemals konnte. Und Du hast es gut gemacht, wofür ich Dir danke. Unsere Nachbarschaft hat sich in dem Rahmen entwickelt, der uns und Euch möglich war -zugegeben ist die Freizeit in einem Arbeitsalltag, der den Menschen in einer immer schneller werdenden Welt immer mehr abfordert, knapp bemessen. Darunter leiden soziale Beziehungen, darunter leidet Kommunikation – darunter leidet Integration, und nicht nur die von Ausländern. Dennoch waren die Gärten und Höfe der Weinbergstraße immer Treffpunkt, wo wir uns an gemeinsamen Abenden das Leben schön gemacht haben.

Eure Familie hatte in der Weinbergstraße eine wahrlich vortreffliche Heimstätte. Eure Nachbarn haben Euch herzlich aufgenommen, Eure Kinder wurden geliebt, Ihr wurdet in das Hausleben integriert, wovon viele nur träumen können. Der Zusammenhalt der näheren Nachbarschaft ist über Jahre gewachsen und ihr seid auch ein Teil von ihr. Eine solch wunderschöne Erfahrung ist vielen „Einheimischen nicht vergönnt. Seit Deiner schweren Krankheit im Oktober vergangenen Jahres seid Ihr weg.

Im Fernsehen sah ich eben Euer Haus in der Weinbergstraße, Euer Interview. Ein Haus, in dem über ein Jahrzehnt beim TFF Weltoffenheit praktiziert wird, in dem Toleranz gelebt wird, steht nunmehr als Synonym für Ausländerfeindlichkeit in Rudolstadt. Artikel im Spiegel und der Boulevard-Presse berichten von normalen Rudolstädter Bürgern, die Euch angepöbelt, bespuckt und verprügelt haben.

Warum weiß ich nichts davon? Sprachen wir darüber? Nein! Oder reden wir über die Schulhofprügelei Eures Sohnes? Dann erwartet mit Spannung die nächsten Jahre in der Entwicklung eines kleinen aufgeweckten Jungen!

Das von Euch gezeichnete Bild Eurer Rudolstädter Zeit verletzt! Kein Wort von Euch über das Leben jenseits Eurer erlittenen Demütigungen! Denen, die Euch geholfen haben und zu Euch standen, habt Ihr Unrecht angetan. Diejenigen, die Euch das Leben schwer gemacht haben, verschont Ihr, da Ihr sie nicht benannt habt. Nach Hilfe habt Ihr nicht gesucht. Ihr richtet nunmehr mit medialem Schwert! Dagegen ist im Medienzeitalter kein Kraut gewachsen, Rudolstadt hat nun das ausländerfeindliche Image! Lieber Rainer, das geht zu weit!

Was auch immer Euch verletzt hat, welches Unrecht Euch angetan wurde – angesichts Eures stets hilfsbereiten und entgegenkommenden Freundeskreises stehe ich der gegenwärtigen Situation fassungslos gegenüber! Keiner hätte Euch Hilfe verweigert, so Ihr Probleme angesprochen und Hilfe eingefordert hättet! Ihr habt geschwiegen und seid gegangen! Das ist traurig.

Mit einer ehrlich geführten Diskussion hättet ihr für euch und für Rudolstadt vermutlich mehr erreicht als mit einer wahrheitsverzerrenden Medienschlacht. Letztlich macht ihr für euer Schicksal eine ganze Stadt verantwortlich und ihr reißt alle Brücken hinter euch ein. Brücken, die bis zur Veröffentlichung dieser Artikel standen. Aber ist denn die mediale Begründung einzig wahr – wahrhaftig? Von Dieter Zapfe

(Spürnase: Norman)

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95 KOMMENTARE

  1. Ich hab gestern den Bericht im TV gesehen, ich weiss nicht warum, aber ich hatte dabei auch so ein komisches Gefühl in der Magengegend …

  2. Es heißt Rudolstadt, nicht „Rudolfstadt“.

    Der Begriff „Rudolfstadt“ wurde Anfang der 90iger von den Neonazis im Gedenken an Rudolf Hess verwendet, ich hoffe, liebes PI-Team, dass ihr euch nur verschrieben habt…

    ein Thüringer

    Danke, wir haben das korrigiert! PI

  3. Ich hatte es auch gestern in den Tagesthemen gesehen, dabei ging es mir wie #1 carlos26 ich hatte zweifel an der Geschichte, gibt es tatsächlich gekaufte Stories ???

  4. Ich war mehrmals auf dem jährlichen internationalen Tanz- und Folkfestival in Rudolstadt, welches angeblich das größte in Europa ist. Jedenfalls kann ich es nicht glauben das bei einem derartigen Multikulti-Ereignis die Stadt ausländerfeindlich sein soll.
    Ich glaube auch das hier jemand seine persönlichen Probleme mit der Verpackung „Ausländerfeindlichkeit“ einwickelt.

  5. da hat wohl jemand geglaubt nicht genug zu verdienen in den neuen bundesländern. die einfachste möglichkeit einen wechsel zu erzwingen ist natürlich die ausländerfeindlichkeit-schiene! pfui – wenn das stimmt!

  6. Beleidigt und angegriffen zu werden aufgrund seiner Abstammung, verletzt zutiefst, und zeigt offen die rassistischen, menschenverachtenden Geisteshaltung der Täter. Ich kann nicht beurteilen, was dem Herrn Neuschäfer widerfahren ist, aber er ist da nicht der einzige in diesem Land. Millionen Einheimischen geht es genauso, nur das es da keinen Presserummel gibt.
    Wer im Türkenviertel der Stadt wohnt, und das muß beileibe nicht mehr Berlin Kreuzberg sein, weiß, wovon ich spreche.
    Die Deutschen Kinder, die auf eine Schule mit hohem Ausländeranteil gehen, wissen, wovon ich spreche.
    Wer sich als junge Frau ohne Burka in die Öffentlichkeit wagt, in die Fußgängerzone geht, ins Freibad geht, in die Disko geht, weiß, wovon ich spreche.

  7. Ich kenne von einigen meiner Bekannten mit Migrationshintergrund, dass alle Problem mit einem „und nur weil ich Ausländer bin“ begründet werden, was zumindest in den Fällen die ich kenne, völliger Quatsch ist.

    Andererseits muss man auch eingestehen, dass es in Deutschland wirklich noch primitive Rassisten gibt, die keinen Unterschied machen zwischen einem afrikanischen Entwicklungsingenieur bei Daimler und einem 8000mal straffällig gewordenen Algerier.

  8. Ich hatte noch vergessen: Die primitiven Rassisten gibt es natürlich nicht nur unter den Deutschen, wie der geneigte PI-Leser nur allzu gut weiß.

  9. Hab den Bericht im TV ebenfalls gesehen… mit nem mulmigen Gefühl, wie auch andere hier schreiben.

    Rudolstadt wird sich nicht wehren können, der Osten ist halt „rechts“ 🙁

  10. Solche Meldungen sind mir mittlerweile eigentlich sch…egal, weil mindestens 90% dieser Meldungen eh gefakt sind.
    Bekommt man zwar erst Wochen später nur durch Zufall mit, wenn überhaupt, aber unsere zumeist linksfaschistischen Schreiberlinge haben erstmal wieder Kanonenfutter!
    Eine Richtigstellung wir wohl in den nächsten Wochen/Monaten eintrudeln.
    Was mich zudem verwundert ist, warum wird sowas in den Tagesthemen berichtet? Will die Sachlage(falls es ausnahmsweise mal stimmen sollte was vorgegeben wird)ja nicht verharmlosen, aber vor 2 Wochen wurde ein Bekannter von mir von 4 Kültürbereicherern grundlos zusammengeschlagen und angestochen, aber in den Tagesthemen kam dies nicht, eigentlich hat sich kein Presseorgan drum geschert!!!

  11. Der aus dem Westen stammende Schulbeauftragte der Evangelischen Landeskirche für die Region Südthüringen, Reiner Andreas Neuschäfer, verlässt die Stadt mit seiner Familie “fluchtartig”, wie Medien zu berichten wissen.

    Das klingt für mich irgendwie so, als ob Herr Neuschäfer gerne wieder zurück in den Westen wollte (mehr Gehalt!) und man ihn bei keiner Stelle, auf die er sich beworben hat, genommen hat.

  12. Und ich habe die Schnauze langsam
    voll!!! Wann und WO wird endlich was getan!!!!

    Komme aus dem Raum Stuttgart. Bin bei
    Demonstrationen dabei. Nur WO???? Sagt es
    mir.

    Der Worte sind genug gewechselt!!!!!!!!!!

  13. Der inzwischen achtjährigen Tochter sei von einem Mitschüler gesagt worden: „Ich weiß, warum Du braune Haut hast. – Du schmierst Dich zu Hause mit Scheiße ein.“

    Kinder sind einfach die politisch unkorrektesten (richtig gesteigert?) Menschen die es gibt. Wer das nicht weiß hat noch nie ein Kind sprechen hören.
    Dieser Spruch ist wirklich hart, aber ist er auch bedacht und in vollem Verantwortungsbewusstsein geäussert worden?
    Ich glaube kaum. Bei 8 Jahren Alter.

    Kindermund,
    tut Wahrheit kund.
    Dass muss noch kein,
    Rassismus sein.

  14. Wo ist nächste Lichterkette? Habe noch zwei Kerzen übrig von der ausgefallenen türkischen Lichterkette nach dem Berliner Rentnermord.

  15. fein. die msm wollen einfach nur von wirklichen problemen in deutschland ablenken.

    aber es gelingt ihnen nicht mehr.

  16. Ist es eigentlich jedesmal ein Fall fuer die Presse, wenn ein Kind gehaenselt wird oder nur dann, wenn es sich beim Gehaenselten um einen Starkpigmentierten in Ostdeutschland handelt?

  17. #8 jansan (10. Apr 2008 15:00)

    Wieviele Afroentwicklungsingenieure beim Daimler kennst du?

  18. @prosemit

    An den Kerzen soll es nicht mangeln!
    Habe auch noch etliche zum „anzünden“

    Aber bitteschön, nur „bei Bedarf“…
    ‚Sie verstehen‘?!?!!!!!!

  19. „Eine Flucht vor einer „Atmosphäre des Unverständnisses“.“

    Sehr diffus. Ich fürchte da wird mal wieder ein Phantom gejagt.

  20. #19 Deutsch-Indianer (10. Apr 2008 15:25) #8 jansan (10. Apr 2008 15:00)

    Wieviele Afroentwicklungsingenieure beim Daimler kennst du?

    Ist der arme Ermyas aus Potsdam nicht auch Ingenieure? Eine relativ anspruchsvolle abgeschlossene Berufsausbildung korreliert nicht zwangsläufig mit Kulturbereicherung.
    Ist Ermyas eigentlich wegen Volksverhetzung angeklagt worden? Das Problem in Deutschland sind nicht die paar rechtsradikalen Spinner. Das Problem besteht in den Linksradikalen und Islamisten.

  21. #18 Schweinsohr (10. Apr 2008 15:24)

    SCHISM, die Antwort auf FITNA

    Mein Gott, jetzt hab ich aber voll fett und echt krass Angst, dass mich so ein Gospel-Kiddie mit Sprengstoffgürtel umlegt.
    Pöhse, pöhse Christen 😉

  22. Noch mal zum Thema Shism, muhaaaa das soll die Antwort auf Fitna sein, schönen Dank och wie der Berliner zu sagen pflegt, ist ja wohl ein Witz, ich werde keine Fahne verbrennen, lohnt sich ja nicht.

  23. Der Rassismus gegen Ostdeutsche ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, so schlimm Rassismus auch ist. Da ca. 95% aller „fremdenfeindlichen Angriffe“ getürkt sind, wundert es mich, das immer noch (angeblich) seriöse Medien so einen Unsinn glauben.

    So wie ich obigen Fall lese, handelt es sich wohl um ein agressives Kind, das die Eltern lieber im Westen aufziehen lassen wollen. Warum, weiss ich nicht, aber eine Vermutung habe ich;-)

  24. Man sollte aber schonmal anmerken das die Situation für deutsche Männer von grundauf unterschiedlich von der für Frauen ist. Ein Deutscher mit einer ausländischen Frau wird regelmäßig als „Versager“ betrachtet der sich eine Importbraut besorgen mußte oder eine aus nem Puff freigekauft hat, was sowohl für ihn, die Frau und die gesamte Familie eine wesentlich größere Last ist als das was deutsche Frauen mit ausländischem Partner erwartet. Frauen werden öfter positiv als so eine Art Prinzessin die sich ihr (männliches)Aschenputtel geangelt hat, als emanzipierte Allerweltsfrau und sonstwas betrachtet und dargestellt und wenn negativ höchstens angeschwiegen/ignoriert.

    Diese Ungleichheit kenne ich aus meinem weiteren Familien- und Bekanntenkreis. Familien mit männlichem deutschen Partner stehen unter wesentlich größerem alltäglichen Druck als umgekehrt was vielleicht auch zu so einer Ortsflucht führen kann.

    Die Behandlung findet man schon Deutschlandweit, in der Antwort des ehemaligen Nachbarn wird ja auch zugegeben das es zu fremdenfeindlichen Vorfällen kam, man sollte nur auch mal erwähnen das es wirklich einen Unterschied macht.

  25. Da werde ich einfach das Thema in die MSM Medien tragen und dann wird’s schon…
    … hat doch die letzten Jahrzehnte auch geklappt.Naja, is egal – da komm ich eh nich mehr hin.

    Peinlich was heute so alles möglich ist – „private Differenzen“ (soll nicht abfällig gemeint sein)medial auszuschlachten-auf Kosten der phösen Ossis.

  26. Könnte mir mal jemand verraten, weswegen ich Ausländer per se anders behandeln sollte als andere Zeitgenossen?

    Gibt es dafür auch nur irgendeinen vernünftigen Grund?

    Ich sehe keinen.

    Meine Sympathie und Antipathie verteile ich daher ohne jede Rücksicht auf Hautfarbe, Staatsangehörigkeit etc.

    Im übrigen gibt es 1001 gute Gründe, weswegen man mit einigen Leuten kann und mit anderen nicht.

    Vorwürfe wie „Fremdenfeindlichkeit“ etc. sind nichts weiter als linkes Gewäsch, dümmliche Erfindungen.

    Sie interessieren nicht im geringsten .

  27. Die Tagesthemen waren neben diesem Ereignis, das m.E. völlig aufgebauscht wurde, noch lange Zeit mit dem Prozess im Fall „Sturm 34“ aus Mittweida beschäftigt, so dass fast die ganze Sendezeit dafür eingesetzt wurde, den Osten als rechtsextrem und nationalsozialistisch darzustellen. Ein Schelm wer Böses denkt. Man braucht halt in Deutschland ein (rechtes) Feindbild. Daher wird wohl auch die NPD nicht verboten, zumal diese ja mit massiver staatlicher Unterstützung (V-Männer) am Leben erhalten wird.
    Eine interessante Frage wäre: Würde man eine ähnliche Berichterstattung wie die in den gestrigen Tagesthemen auch mit den islamischen Terrorhorden und Hasspredigern machen, von denen es in Deutschland mehr gibt als Rechtsextreme? Sicher nicht!
    Zum Fall Neuschäfer: Wer die Reaktionen der Kirchenverantwortlichen bei der Pressekonferenz aufmerksam angehört und gesehen hat, weiß eigentlich im Prinzip was Sache ist. In der Thüringischen Landeskirche gibt es keinerlei Toleranz für rechtsextreme Bewegungen und Anklänge. Gerade läuft wieder so eine Aktion gegen Rechts. Hier (Pressekonferenz in den Tagesthemen) wurde sich aber Mühe gegeben, den Rechtsextremismus außen vor zu lassen, die Vorwürfe, Rudolstadt sei eine rechtsextrem geprägte Stadt, zu entschärfen. Dem ist auch nicht so. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass es tatsächlich Pöbeleien gegen die Familie des Pfarrers gegeben haben könnte. Es gibt halt überall solche Idioten. Teilweise werden es blöde Kindersprüche gewesen sein (das mit der Scheiße). Ich denke aber, dass diese niemals der Grund für einen Wegzug (Flucht?) sein können, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass der Pfarrer und seine Familie nicht in ihr Umfeld und ihre Kirche integriert waren. Es sei denn, sie haben es selber nicht gewollt bzw. gekonnt. Integration, nicht nur von Ausländern, sondern auch von Einheimischen in andere Umfelder, ist immer eine beidseitige Angelegenheit. Der Integrationswillige muss dabei die weiteren und schwierigeren Wege gehen. Ich glaube, daran hat es gemangelt. Hätte der Pfarrer eine Familie mit weißer Hautfarbe, wäre er auch gegangen. Nur eben nicht mit so einem Tamtam.
    Der Pfarrer ist übrigens Schulpfarrer, also verantwortlich für die Erteilung des Religionsunterrichtes von Pfarrern und kirchlichen Mitarbeitern. Er hat also keine eigene Gemeinde und lebte nicht in einem Pfarrhaus, sondern in einer Eigentumswohnung, was eine Integration in das kirchliche Leben einer Gemeinde sicher erschwert haben dürfte.

  28. So, ich hatte den falschen Shism Film gesehen, also der Kollege bringt dort als Beispiel Jugoslawien vs. Kosovo meine Frage jetzt wo waren den die Muslimischen Glaubensbrüder um dem Kosovo zu helfen ??? es waren doch wiederum Christen die Miloševi? und seine Armee bekämpft und die Menschen befreit haben.

    Einseitige Propaganda und nicht mit dem Film Fitna vergleichbar, den der zeigt die derzeitige Realität.

  29. Neuschäfer sagt, Rudolstadts Superintendent Peter Taeger habe ihn einen „arroganten Wessi“ genannt.

    Das dürfte den Nagel auf den Kopf getroffen haben.
    Rudolstadt ist eine ziemlich heruntergekommene Gegend. Das ehemalige Röhrenwerk steht wohl immer noch als heruntergekommene Ruine da. Und wer in Eisenach bei Opel nicht untergekommen ist, für den sieht es nicht gerade rosig aus.

    Wenn da noch so ein Besserwisser daherkommt, dann sind persönliche Konflikte vorprogrammiert. Jedoch dies dann auf pauschale Ausländerfeindlichkeit zu schieben, finde ich ziemlich schäbig. Der Herr scheint wohl nicht gerne mit offenem Visier zu kämpfen.

  30. Wie gesagt, eine Flucht vor einer „Atmosphäre des Unverständnisses“. Wenns mehr nicht wahr. Ich fühle mich auch immer unverstanden.

  31. Ob die saudische Regierung nun verkünden wird, dass die Christen im Lande bislang „besonnen“ reagiert haben?

  32. Tja, das ist die typische Reaktion eines Berufs-Gutmenschen, wenn ihm nicht permanent der Bauch gepinselt wird.

  33. #26 ahead

    Stimmt. Kann ich auch aus dem Umfeld bestätigen.
    Aber mit guten Argumenten kann man solche dummen Vorurteile schnell ausräumen.
    Gerade das mit dem deutschen Mann als „Versager“ wird zu 100% von deutschen Frauen gestreut, die aus mal abserviert wurden. Das kommt dann ziemlich schnell in reinen Männerrunden raus.
    Es sind ziemlich widerliche Intrigen, die ins Privatleben reingehen, aber mit Ausländerfeindlichkeit an sich nichts zu tun haben.

    Meistens löst sich aber das Problem mit der Zeit von alleine. 😉

  34. #18 Schweinsohr

    Hab nur den Anfang gesehen. Folgen auch noch Bibelzitate, wo man dann auch sieht, dass Christen genau das tun, was im Bibelzitat steht, oder geht es so weiter, dass A zitiert und B gezeigt wird? Britische Soldaten verprügeln Gefangene im Irak, da hätte ich mich allerdings auch schwergetan, eine Bibelstelle zu finden, die sowas rechtfertigt. Nach einer Weile wird man dann doch fündig: Lukas 3,14. So „gut“ bekommt man die bösen Bibelzitate mit dem aktuellen Verhalten von Christen zusammen, nämlich gar nicht. Ist einfach Kritik an der Politik des Westens. Ist ja auch ok. Wird ja auch im Westen geübt. Sowohl daraus, als auch an den Reaktionen der Christen auf diesen Film können sie nur lernen. Sofern man denn möchte. Dann würden dort vielleicht auch mal Strukturen und Gesellschaften entstehen, die Frieden, Stabilität und Wohlstand ermöglichen, und man könnte sich die Völkerwanderungen in Länder, die man für ihr System hasst, an dessen Früchten man aber teilhaben möchte, sparen.

  35. #34 Ban Ki-Moon wird den Film sicher wegen Aufstachelung und Verbreitung von Hass scharf verurteilen.

  36. Ich habe gerade 50 Teelichter zum sensationellen Sonderpreis von 2,99€ ergattern können. Jetzt hoffe ich, das sie eine Weile halten werden.

  37. OT:

    Der Mahdi/13. Imam ist im Iran aufgetaucht!

    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/04/10/acht-jaehriger-predigt/hass-im-iran,geo=4228746.html

    In Irans Moscheen ist er ein Held
    Achtjähriger predigt Hass gegen Juden und Christen

    Teheran – ER ist ein Volksheld, ein Superstar. ER ist acht Jahre alt. ER ist Hassprediger.

    Eine Moschee in Teheran: Mahdi spricht auswendig gelernte Koran-Verse. Unter Tränen erzählt er vom Leiden der „Märtyrer“ (Selbstmord-Attentäter): „Seine Augen zerbarsten, sein Kopf wurde abgeschlagen.“

    Zwei Stunden lang redet der Knirps sich und seine Zuhörer regelrecht in Trance. Am Ende bekommen die Männer in der Moschee Weinkrämpfe.

    Viele Gläubige im Iran sehen in Mahdi, dem Sohn eines Schuhverkäufers aus Hamedan (vier Autostunden von Teheran entfernt), den neuen Erlöser. Seine Mutter hat ihm einen Mantel genäht, wie ihn auch der Prophet Mohammed getragen habe.

    Die österreichische Starreporterin Antonia Rados hat Mahdi für das RTL-Magazin Extra und für n-tv begleitet. Ihr Bericht ist ein erschütterndes Zeitdokument, wie im Iran schon Kinder religiös gedrillt werden.

    Mahdi weigert sich, der Reporterin die Hand zu geben: „Der Islam sagt, dass Männer und Frauen, die nicht verwandt sind, sich nicht berühren sollen.“

    Der Mahdi sammelt nicht Bilder von Fußball-Idolen wie Achtjährige in Deutschland. Er sammelt Bilder von Selbstmord-Attentätern. Die iranischen Milizen („Revolutionswächter“) haben dem Mahdi eine Uniform geschenkt, ihn zu ihrem jüngsten Mitglied ernannt. Stolz zeigt der Mahdi ein Schnellfeuergewehr aus Plastik – ein Geschenk der Mullahs.

    Auch Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad ließ sich vom Mahdi schon eine „Predigt“ halten.

    Mahdi sagt: „Betet für mich, dass auch ich für Allah den Märtyrertod sterbe. Der Satan (er meint Amerikaner und Juden) lässt uns alle leiden. Er ist ein schlimmer Typ.“

  38. #18 Schweinsohr

    Kleiner Nachtrag:

    Im Islam gilt auch die Bibel als Wort Allahs, wenn auch verfälscht. Da es nun nirgends eine Auflistung gibt, was verfälscht ist und was nicht, kann es für einen Moslem, der solch einen Film macht oder ihn gut findet, bedeuten, dass er das original Wort Allahs beleidigt! Zumal sie ja auch kriegerische Zitate im Koran ständig mit diesen Bibelstellen rechtfertigen. Dann scheinen grade die ja nicht verfälscht zu sein… Scheinen ja Lust auf die Hölle zu haben, sollte man sie mal drauf hinweisen…

  39. fehlt nur noch, daß er in die nächste Moschee geflüchtet ist.
    Schon fast beeindruckend, wie sich die medialen Linksfaschisten und Rotrassisten auch noch auf das dämlichste Geschichtchen stürzen und zwanghaft ihren Deutschenhaß abrülpsen.
    Ideologen jeder Couleur sind resistent gegen jedwede Realität.

  40. Wo gibt es denn sowas? Geerd Wilders wird von der Welt als Rechtsextermist und sein Film als Hetze verunglimpft, aber das saudische Gegenstück wird von der Welt auf deren eigenen Seiten gehostet? Kommen sich unsere Qualitätsgutmenschen und Schmierfinken nicht langsam selber etwas dämlich vor, so offensichtlich mit zweierlei Maß zu messen?

  41. @Deutsch-Indianer

    Also ich kenne einen sehr dunkelhäutigen Entwicklungsingenieur bei einem anderen Autohersteller, und der ist, bis auf seine Hautfarbe und einen Akzent, deutscher als die meisten Deutschen die ich kenne. Trotzdem gibt es immer wieder Anrufe bei der Polizei, wenn er mal wieder mit einem Prototypen, der noch gar nicht auf dem Markt ist, durch seine Testfahrten macht.

    Und dann kenne ich noch einen ehemaligen Mainframeprogrammierer (was heutzutage kaum noch einer braucht) aus Barbados der bei Siemens gearbeitet hat und dessen Haut dunkler ist als die Nacht. Und er ist einer der höflichsten und liebenswürdigsten Typen die ich je getroffen habe.

    Sind übrigens beide Christen.

  42. Ich glaube solche Geschichten grundsätzlich nicht mehr, wenn sie im Ö-R-F breitgetreten werden. Dann ist meist was faul dran.

  43. #45 jansan (10. Apr 2008 16:56)

    Wir sind uns sicher einig, dass das ziemliche Ausnahmen sind und dass die Regel eben eine andere ist.

  44. #19 Schweinsohr
    Tolles Ding, dieser „schizm“ Film. Er zeigt deutlich (und unbeabsichtigt):
    Man muß den christlichen Glauben stark verbiegen, um eine Haßbotschaft draus zu machen.
    Im Gegensatz dazu muß man den islam stark verbiegen, um keine Haßbotschaft draus zu machen.

    Wer Spaß dazu hat, kann ja mal ein Gegenüberstellung der Ansichten und taten Jesu und mohammed machen. Das wäre doch auch mal was für den islam-Unterricht in der Schule.

  45. Die Geschichte ist so schlaff, die wird sich selbst in der Schweinepresse nicht lange halten. Wird allerdings nicht lange dauern bis sie eine neue Blendgranate finden.

    Schism, ziemlich schlecht, ließe sich mit etwas Bibel und Talmud kenntnissen mehr draus machen.

  46. Hab mir Schism eben auch mal reingezogen. Schon interessant. Dass hier Bibelstellen natürlich fehlinterpretiert werden, ist jedem Christen klar, bloß das ist kein Argument, denn Fehlinterpretation des Korans könnten die Moslems Wilders auch vorwerfen.
    Jedoch gibt es für mich einen entscheidenden Unterschied. Die Gewalttäter in Schism können sich nicht auf Jesus berufen, sie sind mit großer Wahrscheinlichkeit keine Christen, denn sie verstoßen gegen christliche Gebote. Die Gewalttäter im Islam können sich dagegen eindeutig auf Bestimmungen ihres Propheten berufen. Die entscheidenden Personen und Kirchen des Christentums haben sich immer gegen Gewalt ausgesprochen, anders im Islam. Dort wird von den entscheidenden Lehrern zur Gewalt aufgerufen und wenige treten ihnen entgegen. Bitte das zu bedenken.

  47. #52 Occident

    Vor allem geht es ja nicht nur darum, ob sie es könnten, denn das wäre eine theoretische, unpolitische Frage, sondern darum, dass sie es faktisch tun. Man frage also einfach mal Soldaten im Irak, die an Mißhandlungen beteiligt waren, was sie dazu bewog. Wenn sich da tausende Menschen finden ließen, die sagen würden, es sei ihnen so biblisch geboten worden, dann können wir ja weiterdiskutieren.

  48. Mhh, ok, dann werde ich den MSM mal schreiben, ich als Ausländer wurde vor 2 Jahren von 4 Jungs verhauen. Ich fühle mich als Ausländer nicht mehr sicher!!!

    Ich bin Isländer, die Täter waren Türken mit deutschem Pass.

  49. Vielen gutgläubigen Westdeutschen, die versucht haben im Osten eine Heimat zu finden, ist es so ergangen wie diesem Pfarrer. Deshalb halte ich das für durchaus realistisch. Auf die Gemengelage von Unfähigkeit, Faulheit, Volkstümelei und Selbstmitleid der Ostler hat eh keiner mehr Bock.

  50. #52 Occident
    Genau, der gesamte Islam atmet Gewalt. Brutalste Gewalt ist dort immer die Lösung, ob gegen politische Gegner, „Ungläubige“, Frauen oder Kinder. Christus hat da einen komplett anderen Weg gezeigt: Liebe.

  51. Dieser Pfarrer ist unter der Woche immer noch in Rudolstadt, zu seiner Familie fährt er übers Wochenende. Diese äusserst banale Geschichte derart in der Tagesschau aufzublasen ist ein sicheres Zeichen dafür, dass es an „echter“ Neonazi-Ausländerfeindlichkeit absolut mangelt 🙁

    Die Kinder des Pfarrers sind absolut fotogen und süss! Googeln lohnt sich!
    😉

  52. Eine Bekannte von mir hat eine farbige Tochter! Beide sehr nett, freundlich und fleißig!

    Die Tochter geht zur Schule, und was glaubt ihr, wer das Mädchen anmacht mit „Neger“ etc.? Richtig! Unsere Musel-Kulturbereicherer!
    Die verstehen nämlich nicht, daß das Mädchen nett und freundlich, fleißig ist, die Locken nicht versteckt, sportlich ist und ehrgeizig und mit den Arabern nichts zu tun haben möchte, was in einem Duisburger Klassenverband mit 98% Musels sehr sehr schwer ist!

    Dank des resoluten Auftretens der Mutter wird dann auch mal ein Lehrer aktiv, wenns zu doll wird mit der Anmache. Lieber aber verstecken die sich und lassen so ein Mobbing laufen nach dem Motto: „Was schert mich das“? Vorauseilende Demut den Musels gegenüber!

  53. Der gute Mann hat seine „Flucht vor dem Unverständnis“ mit Sicherheit gut verkauft, demnächst zieht er mit Familie durch die Shows des Qualitätsfernsehens – ihr werdet es erleben.

    Kerner und Konsorten stehen schon mit Euros auf der Matte. Verkauft sich gegenwärtig. Den Trend nutzen.

  54. Über mich
    Reiner Andreas Neuschäfer ist Schulbeauftragter für Südthüringen in Rudolstadt an der Saale und freut sich darüber, wenn im Leben junger Menschen Religion zum Tragen kommt. Dabei bringt er selbst gerne Kinderbibeln ins Spiel und nimmt sie unter die Lupe, denn: nicht überall, wo Kinderbibel drauf steht, ist auch eine Bibel für Kinder drin. Er beschäftigt sich mit neueren Medien, Methoden und Menschen, die Religionsunterricht erleben: Was bewegt sie? Was kommt zum Zug? Was kommt zu kurz?
    Darüber hinaus beschäftigt er sich kirchenhistorisch mit Personen wie Matthias Claudius, Jochen Klepper oder Dietrich Bonhoeffer und der Frage, wie mit jungen Menschen, Trauer und Tod zur Sprache gebracht werden können. Dabei spielt natürlich auch Schulseelsorge eine Rolle.
    Er wohnt mit seiner Ehefrau Miriam und den fünf Kindern Jannik Jonas, Fenja Miriam, Ronja Ellen, Jarrit Josias und Jannis Joshua in Rudolstadt nahe der Heidecksburg.

    http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&articleId=226&blogId=78

    Gut getarnt: Scientology steckt hinter dem Projekt „Jugend für Menschenrechte“
    Reiner Andreas Neuschäfer | 05 März, 2008 18:26

    Interessanter Artikel, den Reiner Andreas Neuschäfer da über Scientology verfasst hat.

    Scheint ein sehr vielseitiger und umfassend tätiger Mensch zu sein.

  55. Ich tippe, dass gerade die Verteilung von Geldern für irgendwelche Anti-Rechts-Programme im Osten wieder vor der Tür steht und dass daher medial noch mal schön Wind gemacht werden muss, damit die Gelder auch üppig fließen und man seine Bekannten in der Empörungsindustrie weiter gut versorgt weiß.

    Seit ich mal mitbekommen habe, wie und unter welchen Einflüssen (auf Deutsch: Klüngel) Medienpreise vergeben habe, bin ich mir absolut sicher, dass Medienberichte über solche Vorfälle nicht zuletzt auch aus solchen Gründen lanciert werden. Ich nehme das schon gar nicht mehr ernst – was natürlich fatal ist, wenn dann wirklich mal was Ernsthaftes vorfällt in Sachen Rechtsradikalismus.

    Was ich den MSM-Medien wirklich vorwerfe: a) man hat nichts gelernt aus Sebnitz, Mügeln, Potsdam usw., b)dieses erzieherisch Getue gegenüber der Bevölkerung (Pädagogik hat die Information weitgehend ersetzt) und c) dass durch diese ganzen Rechtsradikalen-Fake-Berichte irgendwann keiner mehr überhaupt was glaubt, weil man jedes Mal schon denkt, das ist jetzt wieder so eine Ente.

  56. Es ist schon fraglich, ob man sich als Wessi und Inderin in der ostdeutschen Provinz wohl fühlt. Das liegt aber nicht an irgendwelchen Aggressionen, sondern an der rauhen, proletarischen Alltagskulur, die einem Bildungsbürger eben etwas abgeschmackt vorkommt. Warum man aber sein Nest so beschmutzen muss, nur weil die Umgebung sich nicht auf westdeutsche Nettiquette versteht, ist fast so schleierhaft, wie dass sich die Tagesthemen dafür hergaben, dieses zu berichten.

  57. Wenn es wirklich so ist, dann ist das aufs schärfste zu verurteilen.

    Andererseits würde mich interessieren wieviele Deutsche jährlich aufgrund kultureller Bereicherung aus ihren Wohngebieten flüchten müssen.

  58. #9 jansan
    na aber Hallo, Politik und Medien differnezieren doch auch in keinster Weise. Nicht zwischen patriotisch ambitionierten Demokraten und radikalen Dorfschlägern. Alles die gleiche braune Suppe!
    Sie differenzieren nicht zwischen gewillten und ungewillten Migranten. Alles Opfer unserer verfehlten Integrationspolitik!
    Tolle Vorbilder eben unsere Volks- und Medienvertreter!
    Aber auch schön um zu erkennen, dass Benachteiligung und Rassismus nur dann zu verurteilen sind, wenn sie von der „falschen“ Seite praktiziert werden.

  59. Der neueste Kernerismus:

    Johannes Baptist K. hat beim ADAC heftig protetiert. Der hat ihn der Pannenstatisktik mal wieder unterschieden – nach in- bzw. ausländischen Autos.
    Johansn Baptist K. fordert -ultimativ natürlich- künftig nur noch von
    „Autos mit Migratioonshintergrund“
    zu sprechen.

    Pssst! Unter uns: Diesmal hatten einheimische Autos die wenigsten Pannen!

  60. Jetzt ohne Dreckfuhler.

    Der neueste Kernerismus:

    Johannes Baptist K. hat beim ADAC heftig protestiert. Der hat in der Pannenstatistik mal wieder unterschieden – nach in- bzw. ausländischen Autos.
    Johannes Baptist K. fordert -ultimativ natürlich- künftig nur noch von
    “Autos mit Migrationshintergrund”
    zu sprechen.
    Pssst! Unter uns: Diesmal hatten einheimische Autos die wenigsten Pannen!

  61. Also, zunächst mal ist in solchen Fällen immer eine große Portion Skepsis angebracht. Aber selbst wenn es diesmal keine Lüge ist und ausnahmsweise was dran sein sollte:

    Das Problem ist die Verdrehung der Wirklichkeit und die Verzerrung der Realität durch Politik und Medien.

    Es gibt Fälle in dieser Art, aber der Punkt ist, daß andere viel zahlreichere und viel schlimmere Fälle verschwiegen werden. Das heißt, selbst wenn die Medien mal nicht lügen, sind sie Fälscher und Hetzer. Es ist, als ob die Medien täglich über Knochenbrüche berichten würden, aber verschweigen, daß es Krebs, Herzinfarkte und Schlaganfälle gibt. Die andauernden Lügengeschichten setzen dem ganzen natürlich noch die Krone auf.

    Deutsche, die von Schätzen mit Mitbürgerhintergrund abgestochen oder ins Koma geprügelt werden, denen Schädel gebrochen und Augen kaputtgeschlagen werden, sind kein Thema. Aber sobald ein Wichtigtuerpfarrer – wenn’s stimmt – drangsaliert wird (was erleben eigentlich Deutsche in migrantisch eroberten Vierteln?), sind die Schmierfinken von DuMont über Spiegel bis Zwangsgebührenstaatsfunk sofort zur Stelle.

  62. Habe den Bericht über die „Vertreibung“ der Familie aus dem Osten direkt in den Westen im Fernsehen gesehen.
    Ich konnte mich nicht dagegen wehren aber mir vielen sofort die Enten der Vergangenheit ein.
    (Hakenkreuzrituen, Vor den Zug stossen u,v,m.)
    Gleichzeitig wurde gross über den Anfang des Prozess gegen die Gruppe Sturm 34 berichtet.
    Das die Sache möglicherweise genau dort landen wird wie die Hakenkreuzmärchen wurde aber nicht angedacht.
    Laut meiner Information sind die Angeklagten vom Vervassungsschuutzleuten zu Straftaten verleitet worden.
    Dem Innenminister geht zur Zeit der Arsch auf Grundeis weil er davon natürlich keine Ahnung hat.
    Lassen wir uns überaschen, soweit man überhaupt noch von der Geschichte in den selben Medien eine Information darüber bekommt.

  63. Auf solche Nachrichten reagieren Deutsche einfach nur neurotisch.
    Sachlichkeit ist den Deutschen längst fremd geworden, ebenso wie gesunde Anteilnahme.
    Der Wunsch unter den Hässlichsten das hässlichste Volk zu sein ist schon lange in Erfüllung gegangen.
    Die Deutschen sind das hässlichste Volk der Welt. Niemand kann ihnen diesen Platz streitig machen. Joseph Fischer und seinesgleichen haben ihr Ziel mit deutscher Gründlichkeit erreicht.

    Nun gut. Ich assoziere mich nicht zu diesen hässlichen Deutschen.

    Deutschland hat der Welt viel gegeben. Wissenschaft und christlicher Glaube, Medizin und Gesundheit – dieses Land hat Weltweit Maßstäbe gesetzt.

    Ich hasse Nazis und bin dennoch stolz Deutscher zu sein – ein Widerspruch? Nur für die, die sich Neonazis nennen oder APOs.

  64. bravo! da hat jemand sehr gekonnt auf der ewigen schuld der deutschen klavier gespielt. wie schön ist es doch, bei allem ungemach, das einen widerfährt, sich sagen zu können, daß das nur daher kommt, weil man ausländer ist. dann braucht man nicht nachdenken, ob man eventuell selber einen fehler gemacht hat.

    wetten, wenn die neue stelle nicht paßt, wird es ähnlich laufen. womit man einmal erfolg gehabt hat, wiederholt man.

    nicht sehr christlich gehandelt, herr geistlicher.

    mfg
    mc

  65. karlmartell hat gut recherchiert: Auffällig bei der Selbstdarstellung ist sein Sprechen in der dritten Person über sich= Distanzierung. Er bezeichnet sich als „Schulbeauftragten“, ja wessen??? der Ev.Landeskirche,das erwähnt er nicht, genau so wenig, dass er ev. Pastor ist.
    Eigenartiger Mann…..

  66. #56 SaltOfTheEarth

    Viele missionierende Gutmenschen vielleicht?
    Die dann heulend wieder abgehauen sind, weil keiner Ihren Müll im Osten haben wollte?
    Vieleicht haben unsere Linksgrünen auch einfach nur Angst, daß die Ossis noch nicht verlernt haben könnten, wie man verdummende Diktaturen hinwegfegt? Vielleicht deshalb diese regelmäßigen Enten um West gegen Ost
    aufzuhetzen, nach dem Erfolgsrezept: Teile und herrsche?

  67. Nicht Rechtsextreme seien allein das Problem, sondern eine weit verbreitet Angst vor Andersartigkeit, die Sehnsucht nach überschaubaren Verhältnissen, die „Neo-Ostalgie“, wie es Neuschäfer nennt.

    das hört sich doch gar nicht schlecht an. Zur „Neo-Ostalgie“ gehören aber auch und ganz besonders Traumergebnisse für die Stasipartei. Das alleine wäre ein Grund, den Wohnort in der ehemaligen DDR fluchtartig zu verlassen. Diese
    Neuschäfer&Co kämern weitaus glaubwürdiger bei mir an, wenn sie das auch mal sagen würden.

    Im Kern hat Neuschäfer Recht. Fast 20 Jahre nach Zusammenbruch des SED Staats können sich weite Teile der Leute dort immer noch nicht mit ihrer neuen Heimat identifizieren. Aber Transfergelder ohne Ende abkassieren und zum Dank die SED wählen oder gar auf Neofascho machen, dass können sie. Mittlerweile hockt deren Westableger auch in unseren Landtagen und genau da hört der Spass für mich endgültig auf.

  68. Ich bin dafür, dass der ganze Ort per Hubschrauberstaffel nach Karlsruhe geflogen wird. Aber bitte schön recht medienwirksam!

    Ein gebürtiger Rudolstädter

  69. Selbst der Deutschlandfunk, der dies heute in seinem „DLF-Magazin“ thematisierte, zeichnete ein differenziertes Bild um die Vorgänge in Rudolstadt. Auch in dieser Sendung war zu hören, daß dieser Herr Neuschäfer, sagen wir mal auch nicht ganz so „unproblematisch“ war/ist.

  70. …… Seine Kinder seien in der Schule von anderen Kindern als „Ausländerschweine“, „Asiate“ oder „Chinese“ bezeichnet worden. Sein großer Sohn habe deshalb versucht, die braune Haut mit einer Wurzelbürste abzuschrubben. Die Erzieherin im Kindergarten, so Neuschäfer, fand den Vorfall damals eher amüsant………………

    Sollte das tatsächlich so gewesen sein, ist es zu verurteilen.
    Aber es könnte auch ein Augenöffner sein, wenn man klar macht, dass das ganz genau die Situation ist, welcher sich deutsche Schüler in vielen Schulen in Westdeutschland gegenüber sehen.
    Sie werden als „Scheißdeutsche“ angemacht, werden angespuckt, werden abgezogen, müssen andere Türen benutzen, sind dreckige Schweinefresser und Christensäue usw.
    Hier regt sich aber niemand auf, obwohl dies in vielen Städten an der Tagesordung ist. Es sind ja nur Deutsche, die sind ja immer nur Täter und niemals Opfer!
    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie meine Kinder schon aus der Grundschule weinend nach hause gekommen sind, weil sie genau so behandelt wurden und das nur, weil sie keine Türken bzw. Moslems sind.

  71. Mein Tipp: Die Frau ist ihm auf den Senkel gegangen, weil es ihr in der kleinen Stadt Rudolstadt zu langweilig war. Die wollte einfach nur noch weg. Das geht aber nicht so leicht.

    Da mußte eine Story her, denn in R. ist es eigentlich ganz nett: Schloß & Museum Heidecksburg, Thüringer Wald in der Nähe, Bayern in der Nähe, großes Tanzfest, viel Grün, Porzellanmanufaktur. Alles sehr sehenswert.

    Aber für eine bestimmte Art Pseudo-Intellektuelle ist das natürlich zu wenig (guckt Euch mal die Namen der Kinder an).

    Beim komplizierten Dienstrecht der Pfarrer kann man nicht so ohne weiteres die Landeskirche wechseln. Wenn meine erste These stimmt, dann wollten die sich sicher auch nicht in die nächste Nachbarstadt in THüringen versetzen lassen. Also mußte die Story etwas schärfer ausfallen.

    Theorie hin oder her: Als Thüringer Patriotin (ja, das gibts!!) finde ich den Tenor der Aussagen von Pfarrer und TV auch so eine Unverschämtheit!! Mißtrauen gegen Fremdes ist normal. Das hat jeder schon mal erlebt. Nach einer Weile gibt sich das aber.

    Und noch was: Als Christ, der ja was erreichen wollen sollte, z. B. unter den wilden Ossis (bin ja selber einer), müßte der doch gerade in die Wüste gehen, um zu predigen, und auch mal was erdulden können müssen! Diese Scheinheiligkeit zieht sich für mich durch den „Fall“ wie ein roter Faden.

    Das ist doch alles oberfaul.

  72. Also liebe Gemeinde, versuchen wir mal die frohe Botschaft aus dem Geschehen zu erkennen:
    Es trifft zumindest bei der Kirche nicht die Falschen.
    Die vereinigte ev Kirche Thüringen/Kirchenprovinz Sachsen ist ein ausgesprochener Gutmenschverein, der via Diakonie immer auf der Suche nach Fördergeldern ist, um mit ihren hauptamtlich Beschäftigten „gegen Rechts“ „Zeichen“ zu setzen.
    Fast jede Kirche trägt dort ein Zeichen, das signalisiert, bedrohten und verfolgten ausländischen Mitmenschen im Falle der Verfolgung durch rechtsradikale Horden nicht nur Unterschlupf zu geben, sondern auch alle sonstige Hilfe.
    Der gute Pfarrer hätte also gar nicht in den Westen flüchten müssen, sondern mitsamt Familie nur in die nächste Kirche und schon wäre die Betroffenheitsmaschine angesprungen ;)))!
    cf29

  73. Mein Freund und Kollege ist Ägypter, er ist wie ich Selbständig und mit einer Deutschen Frau Verheiratet, sie haben drei Kinder, wovon die große ( 15 ) aufs Gymnasium geht, alle drei haben einen leichten bräunlichen Teint, alle drei sind Bildhübsch, besonders die zwei Mädchen.
    Noch nie wurden seine Kinder wegen ihrer Hautfarbe oder was weiß ich was angefeindet, im Gegenteil.

    Ich halte dies was die Pfarrersfamilie da bringt schlichtweg für übertrieben, gelinde gesagt !

  74. Ich sehe das ähnlich wie die Vorposter, und es wäre nicht das allererste Mal, das familiäre Situationen sich so entwickeln.
    Nette, wohlerzogene Kinder sind immer und überall nicht nur erwünscht, sondern werden natürlich per se gut behandelt, – ich denk einmal, sogar im Osten. Schreiende, aggressive Schratzen mag halt keiner. –
    lg Isabella

  75. Meine 10jährige Tocher – halb Deutsch, halb asiatisch – ist bildhübsch, hochintelligent, wohlerzogen, freundlich, mit einem lebensfrohen und einnehmenden Gemüt, hat noch NIE irgendwelche Probleme wegen ihres Aussehens gehabt. Im Gegenteil: jeder, der ihr begegnet, ist begeistert von diesem kleinen Menschen. Die Jungs (auch anderer Nationalitäten) stehen schon jetzt Schlange …

    ich glaube dem „Pfarrer“ kein Wort!

  76. Wieder einmal werden die mitteldeutschen zu Bestien abzustempeln.

    Die Lüge von den dummen und faulen ossis (welch‘ eine bösartigkeit, die mitteldeutschen als eine art sibirier darzustellen) kann nicht mehr aufrechterhalten werden, da die rd. zwei millionen mitteldeutsche jetzt die klugen bevölkerungsteile im sog. westen bilden und nicht etwa die sozialämter belagern.

    Den jammerossi mußte man ebenfalls aufgeben, nachdem der wirtschaftliche kahlschlag inzwischen längst auch den westen erreicht hat und inzwischen auch dort der jammer gross geworden ist (nokia, siemens, aeg…).

    Also erfand man die nächste, die schlimmste, keule: Nazi!
    Das „neo“ davor hat man sich längst verkniffen, macht sich anscheinend besser in der propaganda, denn neo klingt doch viel zu verniedlichend.

    Das ist die alltägliche volksverhetzung im wahrsten sinne des wortes!

    Und für diese bösartigkeiten ist ihnen jede lüge recht.

    Wenn unser volk nämlich erfahren und verinnerlichen würde, dass die millionen ausländer uns jahr für jahr 100 milliarden euro kosten, dann wäre es sicher bald vorbei mit der ausländertümelei. Und darum muss ein schuldiger gefunden werden für die misere, die jährlich grösser wird.

    Da spielt es keine rolle, dass in der brd offiziell über 30.000 gewaltbereite islamisten ihr dasein auf unsere kosten fristen (von über 3 mio moslems = 1%!)), es muss auf einen popanz „nazi“ eingeschlagen werden – und das ist der ossi, der undankbare, der unbelehrbare…..
    (Nimmt man 75 mio deutsche in der brd an, dann wären 1% neonazis = ……? Richtig: 750.000! Wieviele mitglieder hat der popanz npd? Nicht mal 0,1%!)

    Theo Retisch
    sind wir von dumpfen, dummen, glatzköpfigen, springerstiefel- und bombertragenden „nazis“ = ossis umgeben, aber nur theoretisch, denn die tatsächlichen gefahren für volk und staat erwachsen uns in den inzwischen 3.000 errichteten moscheen und werden neben der alimentierung aus unseren steuern und beiträgen ausserdem mit milliarden aus dem islamischen ausland gefördert.

  77. Ich habe den Bericht auch im Fernsehen gesehen.

    Auch ich hatte das komische Gefühl im Bauch.

    Der Sohn, der laut TV-Interview jeden Monatg verprügelt wurde …

    Ich weiß nur eins: Mein Schritt, als gläubiger Christ, die evangelische Kirche nicht mehr mit meiner Steuer zu unterstützen, war richtig.

  78. So wie ich den Artikel und den Blogbeitrag im Leipziger Merkur interpretiere, scheint der Herr Neuschäfer gravierende berufliche, private und psychische Probleme zu haben, das geht schon in die Richtung einer „verkrachten Existenz“.

    Nur so kann ich mir erklären, dass er jetzt so um sich schlägt und die Medienkeule schwingt. Aber zum Glück verfängt dies immer weniger. Das ist auch mal wieder einer dieser typischen Rohrkrepierer à la Sebnitz, für Herrn Neuschäfer einfach nur noch peinlich. Wenn wir es so betrachten wollen wie er, dann ist der Tatbestand der Fremdenfeindlichkeit ja schon bei einer Rivalität von Hamburgern gegenüber Bremern gegeben, einfach nur grotesk. Der Mann gehört auf die Couch.

    By the way:

    Lesen Sie mal den verleinkten Artikel aus der Welt. Kann nur sagen: Hört Hört! Wenn das mal nicht ein Spur zu politisch inkorrekt ist:

    http://www.welt.de/politik/article1889498/Linke_Gewalt_nimmt_dramatisch_zu.html

  79. Ich will das gar nicht bestreiten, dass es möglicherweise diese Vorfällge gegeben hat. Ich weiß nur nicht, wieso man da jedesmal so ein Riesenfaß aufmacht, wenn es sich um „politisch wertvolle“ Opfer handelt.

    Vor einiger Zeit war sogar im ach so korrekten Berliner „Tagesspiegel“ ein Artikel darüber, dass in den einschlägigen Bezirken schon jedes dritte (!!!!) deutsche Kind mal ein Messer an der Kehle hatte oder brutalst zusammengeschlagen wurde (teils bis zur Bewusstlosigkeit). Viele davon mehrfach. Täter fast immer arabische oder türkische Jugendliche.

    Die Deutschen ziehen scharenweise weg aus diesen Bezirken. Die Wohnungsgesellschaften flehen die Deutschen regelrecht an, doch dort zu bleiben, weil die merken, was passiert, wenn dort nur noch Kulturbereicherer wohnen. Dass darüber mal ein Bericht in der ARD kommt, kann man sich wohl abschminken. DAS ist es, was mich nervt. Stattdessen wird der Osten als so eine Art No-Go-Area dargestellt. Scheiße ist das.

  80. Dies ist doch fast alles ausgekügelte Strategie, gegen den Osten.

    No Go Osten!
    Ich frage mich allerdings, warum?

    Naja hat eventuell Gutes an sich 🙂

    Die Moscheenbauten werden nicht wuchern.

  81. Eigenartig ist schon, dass eine indische frau und ihre kinder solche reaktionen bei der deutschen bestie hervorgerufen haben sollen, wo doch der thüringer spd-chef, ebenfalls pfarrer, mit einer negerin aus äthiopien verheiratet ist und man nichtsdergleichen gehört hat….

    Nicht mal
    Theo Retisch
    ist an der sache ein etwas dran.

    Ich habe schon vor 18 jahren den verlogenen verein der evangelischen kirche verlassen – ich muss kein eintrittsgeld zahlen, wenn ich mit meinem gott reden möchte….das wusste schon Luther!

  82. Der werte Herr Neuschäfer mag wohl Opfer seines eigenen Auftretens sein. Ich nehme mal an, einer von der Sorte missionarischen Eifers, gepaart mit freundlich herablassender
    Besserwisserei, der den unbedarften Ossis als
    Glaubens- und Demokratieerklärer zur Seite stehen wollte. Dass die Menschen dort vielleicht andere Probleme haben als ein nicht konformes Demokratieverständnis mag ihm wohl nicht so bewusst gewesen sein. Da muss er sich nicht wundern, wenn ihm keine Nestwärme verabreicht wird. Insofern liegt es doch nahe, bestimmte Vorkommnisse aufzubauschen, um einen medienwirksamen Abgang zu inszenieren. So braucht er, wie das Gutmenschen ja gern tun – die Schuld nur bei anderen suchen. Dabei kann man sich aber leicht in einen gewissen Verfolgungswahn hineinsteigern. Das ist es wohl !

  83. Die sog. „EKD“ also die kirchliche Gemeinschaft der ProtestantInnen in der Bunzreplik ist einer der Motoren der antidemokratischen und pc-totalitären Entwicklung im z.Zt. herrschenden System.

    Schon immer war die EKD in der Nähe zur Macht zu finden, so wie die Blattlaus am Blatt.

    Im Kaiserreich unterstützen die Ketzerpopen den Kulturkampf des Preussen-Junkers Otto „Hering“ Bismarck gegen die katholische Kirche, im sog. „3.Reich“ war der Mainstream der Lutherböcke nicht bei Niemöller, sondern beim Nazi-„Reichsbischof“ Müller zu finden, einem fanatischen Antisemiten.

    Nach 1945 krochen die sola-scriptura- Jünger mehrheitlich beim Stalinismus unter, in der SBZ kungelte die Elite der moralisch überlegenen EKD-Geistlichkeit mit der Stasi , der Erzeuger der Kanzerdarstellerin Merkel wurde nicht umsonst der „rote Kasner“ genannt.

    Im Westen heulten und heulen die GutherrenmenschInnen mit A13 Besoldung und Pensionsansprüchen mit allen denkbaren Politperversionen, solage diese nur links und „emanzipatorisch“ genug und gerne auch einem pathologischen Deutschenhaß verpflichtet sind.

    Kurz, eine verhausschweinte (K.Lorenz), opportunistische Blase, die mit dem (echten) Christentum soviel am Hut hat wie Bin Laden mit dem Weltfrieden.

    Das erklärt m.E. auch die Kampagne, die der EKD-Funktionär Neuschäfer gegen die Leute von Rudolstadt lostreten will.

  84. #95 Hobbes:

    „Die sog. “EKD” also die kirchliche Gemeinschaft der ProtestantInnen in der Bunzreplik ist einer der Motoren der antidemokratischen und pc-totalitären Entwicklung im z.Zt. herrschenden System.

    Schon immer war die EKD in der Nähe zur Macht zu finden, so wie die Blattlaus am Blatt.

    Im Kaiserreich unterstützen die Ketzerpopen den Kulturkampf des Preussen-Junkers Otto “Hering” Bismarck gegen die katholische Kirche, im sog. “3.Reich” war der Mainstream der Lutherböcke nicht bei Niemöller, sondern beim Nazi-”Reichsbischof” Müller zu finden, einem fanatischen Antisemiten.

    Nach 1945 krochen die sola-scriptura- Jünger mehrheitlich beim Stalinismus unter, in der SBZ kungelte die Elite der moralisch überlegenen EKD-Geistlichkeit mit der Stasi , der Erzeuger der Kanzerdarstellerin Merkel wurde nicht umsonst der “rote Kasner” genannt.

    Im Westen heulten und heulen die GutherrenmenschInnen mit A13 Besoldung und Pensionsansprüchen mit allen denkbaren Politperversionen, solage diese nur links und “emanzipatorisch” genug und gerne auch einem pathologischen Deutschenhaß verpflichtet sind.

    Kurz, eine verhausschweinte (K.Lorenz), opportunistische Blase, die mit dem (echten) Christentum soviel am Hut hat wie Bin Laden mit dem Weltfrieden.

    Das erklärt m.E. auch die Kampagne, die der EKD-Funktionär Neuschäfer gegen die Leute von Rudolstadt lostreten will.“

    Kann man nicht oft genug wiederholen, daher zitiere ich sie gern.

  85. Auch dieses Jahr werde ich wie schon so oft das Rudolstädter Festival besuchen, das eines der besten der Welt ist ( s. http://www.tff-rudolstadt.de ). Das herzlich-gutgelaunte Naturell der Thüringer trägt das seine zum Wohlfühlen bei. Was auf diesem Festival, bei dem eine 20 000 – Einwohnerstadt von um die 60 000 Besuchern geradezu überschwemmt wird, das Besondere ist: keine Aggressionen, keine Unfreundlichkeiten, keine zerdepperten Bierflaschen, einfach eine rundum harmonische Atmosphäre, wobei weder Alter noch Geschlecht noch ethnischer Hintergrund irgendeine diskriminierende Rolle spielen. Zum aktuellen Fall hab ich mich bei einem Freund in Rudolstadt erkundigt. Er kennt den Fall aus der unmittelbaren Nachbarschaft, und demnach spricht alles für eine grottenschlechte Recherche des MDR und für eher persönliche Probleme des „Flüchtlings“.
    Das Team des Rudolstädter Festivals nahm in einer Rundmail ebenfalls Stellung. Hier das Zitat:

    Liebe Freunde des TFF, liebe Interessenten,
    Ein Vierteljahr vor der 18. Auflage von Deutschlands großem Weltmusikfestival ringt die Vorfreude auf ein außerordentlich buntes und spannendes Programm mit der Betroffenheit über einen Fall, der Rudolstadt in den Fokus der gesamtdeutschen Medienöffentlichkeit gerückt hat.
    Es ist uns ein Bedürfnis, gleich zu Beginn auch Ihnen unsere Position deutlich zu machen.

    Position zum Fortzug der Familie Neuschäfer und zu dessen medialer Reflexion

    Wir bedauern, dass sich Familie Neuschäfer durch nicht tolerierbare Verhaltensweisen von Bürgern unserer Stadt veranlasst sah, Rudolstadt zu verlassen. Über den Anteil am Verhalten der Familie an der nicht geglückten Integration wollen wir ausdrücklich nicht spekulieren.
    Wir wünschen ihr für die Zukunft viel Glück.

    Wir leben bzw. arbeiten in Rudolstadt – Gott sei Dank – unter einer überwältigenden Mehrheit demokratisch handelnder Menschen. Der Anteil jener, die sich herablassend und diskriminierend gegenüber Minderheiten verhalten, ist unseren Beobachtungen nach keinesfalls signifikant höher als in anderen Regionen der Bundesrepublik.

    Kollektivhaft für eine ganze Stadt und Region weisen wir zurück. Wir sehen das Selbstverständnis, aber natürlich auch das Außenbild der Bewohner unserer Stadt, in unbilliger Weise schwer beschädigt.

    Die Aufgeschlossenheit der Medien gegenüber Problemen von Minderheiten begrüßen wir ausdrücklich.
    Wir appellieren aber an die Journalisten, künftig fair und differenziert gegenüber allen Betroffenen zu recherchieren und zu berichten.

    Während in der Region durch die Medien und durch eine Reihe von erhellenden Stellungnahmen jener Menschen, die sich zum Umfeld der Familie zählen durften, Sachlichkeit und Differenziertheit in die Debatte eingezogen ist, zeigten sich etwa die Tagesthemen in ihrem Beitrag vom 09. April noch immer Lichtjahre entfernt von solchen elementaren Kriterien lauteren politischen Journalismus’. Auch das bestürzt uns.

    Wir machen es uns auch weiterhin zur Aufgabe, mit dem TFF.Rudolstadt zum lebendigen interkulturellen Austausch beizutragen, zur Beförderung von Bildung, Toleranz und Neugier auf Fremdes, Andersartiges.

    Dankbar sind wir den Stadträten Rudolstadts für den Rückhalt, den das TFF genießt. Außerdem profitieren wir davon, dass sie sich mit einer Reihe qualifizierter kultureller und sozialer Angebote Ihrer Verantwortung für ein in jeder Hinsicht zukunftsfähiges und lebenswertes Rudolstadt stellen.

    Das Team des TFF.Rudolstadt

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