Zur Pause – oder zum Aufgeben – von Jörg Lau

Jörg LauUm Jörg Lau (Foto) den achtungsvollen Gruß des Gegners zu entbieten, würde ich schon was schreiben, war er doch der Journalist, der sich bei aller Ablehnung der „Idioten bei PI“ immer bemüht hat, die Position des aufgeklärten Westlers und des guten Islamisten zusammenzubringen, und dabei nie wirklich zu Zensur gegriffen hat. Weil er aber mit einem Grußwort von einem Kommentator bei PI den Beifall von der falschen Seite bekäme, will ich ihm zu seiner Pause nicht allzu heftig Gutes wünschen.

(Gastbeitrag von Freespeech)

Sonst sieht er sich plötzlich von allen angegriffen, die darin einen fernen Gruß aus dem vermeintlichen dumpfen Untergrund der „braunen Soße“ sehen und damit, entsprechend der eisglatt ausgerutschten Logik der Gutmenschfraktion und der Korantreuen, selber zum Abtrünnigen würde.

Abtrünniger ist er sicher nicht. Er lehnt PI strikt ab, sieht dort die Grobiane und Holzschnitzer unter den Kommentatoren als die Vertreter des Blogs, und den Blog PI als ein Projekt von Irregeleiteten, die weder Anstand noch Verstand haben.

Es ist die Haltung des Großbürgers gegenüber dem vermeintlichen Kleinbürger, die wohl zu den Bedingungen gehört, welche die Zugehörigkeit zu den – nach eigenem Verständnis – richtigen Berichterstattern, Journalisten und Kommentatoren regulieren und den Jessen und Niggemeiern helfen, die Distanz zum „Mob“ zu halten.

Aufgehört – oder pausiert – hat er, weil sich jede Diskussion immer wieder im Kreis dreht: Die einen stellen den Islam dar, wie er täglich wirkt und fortschreitet, die anderen lassen nichts auf den Islam kommen, oder auf die Türken, oder beides, und dann gibt es noch die Fraktion, die zwar ablehnend oder kritisch dasteht, aber gerne die Menschen lieben würde.

Zur letzteren Gruppe würde Jörg Lau nach meinem Verständnis gerne gehören. Immer wieder sucht und findet er Stimmen aus den islamischen Ländern, die vernünftig tönen, im ersten Moment und selten im zweiten, und das lässt ihn an der Hoffnung festhalten, dass vielleicht irgendwann der Islam reformiert werden könnte.

Damit unterscheidet sich seine Haltung grundsätzlich von derjenigen bei PI. Hier glaubt man an die Vernunft des Menschen, an die Integrationsfähigkeit von Individuen, aber nicht an die Reformfähigkeit der Ideologie.

Seine Idee von der Reform unterscheidet sich damit auch von der Vorstellung derer, die den Islam vertreten, von Alboga über al-Qaradawi bis Bin Laden: Reform des Islams ja, unbedingt, lieber heute als morgen, und zwar zurück zu den Wurzeln der Beutezüge, ob Karawanen oder Sozialsysteme.

Es sind solche Sätze wie der letzte, die Jörg Lau nicht gefallen, und das verstehe ich. Man sollte doch nett miteinander sein. Die Hoffnung nicht aufgeben, das Gute und die Möglichkeit der Besserung suchen, so wie das jede Ehefrau bei ihrem schlagenden Mann macht, bis in den Tod.

Auch Jörg Lau hofft immer noch. Aber er ist es leid geworden. Er weiß, was an der Ideologie schlecht ist, und an den Taten der Vertreter der Ideologie, aber er scheut sich, den letzten Schritt zu machen, den Schritt von der Erkenntnis zum Urteil. Es kann einfach nicht sein, dass eine Lehre schlecht ist, wo es doch so viele Menschen guten Willens gibt. Es kann einfach nicht sein, dass eine Lehre grundsätzlich abgelehnt werden kann, weil man – so fühlt man zuinnerst – damit so vielen Menschen Unrecht tun würde, nämlich den Menschen, die ihre gesunden Gefühle in den Islam projiziert haben und immer noch projizieren, und die so gerne einen Islam hätten, der in die Zeit der wirklichen Menschenrechte und der echten Demokratie passen würde.

Und doch sprechen die Tatsachen für sich. Wieder stürmt einer wie Nasrallah Beirut, wieder wird eine Schule in die Luft gejagt, wieder wird ein Vernünftiger erstochen. Aber einen Schnitt im Kopf zu machen, sich ein klares Urteil zu formulieren, das ist schmerzhaft. Da gibt man viel auf, das man liebgewonnen hat, zuvorderst die Vorstellung, dass der Islam dank der Menschen guten Willens reformierbar sei. Und schon wieder dreht sich die Diskussion im Kreis.

Dass Jörg Lau dies leid ist, dass er nun eine Pause braucht, das kann ich verstehen. Und so ist doch ein Gruß an Jörg Lau herausgekommen. Hoffentlich zerreißen ihn die Gutmenschen und die Korantreuen nicht.




Wikipedia: Israelophob und stolz darauf

Wikipedia bestraft die Organisation CAMERA, weil sie versucht hat, Menschen dazu zu bewegen, unbewiesene und falsche anti-israelische Aussagen aufzuspüren und zu entfernen. Wikipedia möchte ein Exempel gegen die „Israel-Lobby“ statuieren. (Hier ist sie also wieder: die mächtige israelische Phantom-Lobby, welche angeblich die Welt kontrolliert …)

Echte Lobby-Gruppen dagegen wie wie EI (Electronic Intifada), „Wikipedians for Palestine“ und „Wiki Project Palestine„, die seit Jahren massiv unterwegs sind, bleiben trotz ähnlicher und schlimmerer Vorgehensweisen unbestraft.

In den letzten Jahren hat sich eine Sammlung von falschen und merkwürdig zweideutigen Aussagen zu Gunsten der palästinensichen Seite in Wikipedia angesammelt. Der Neutralitäts-Grundsatz (NPOV) wird zu oft verletzt, weswegen CAMERA überhaupt angefangen hat, (streng nach Wikipedia-Regeln) korrigieren zu wollen.

Ein Beispiel für fehlende Neutralität ist zum Beispiel diese Seite. Eine Auflistung von Opfern im Arabisch-Israelischen Krieg 1948, die kein einziges jüdisches Opfer enthält. Dazu mehr Infos hier.

Leider besitzen die Palästineser mit 80% arbeitslosen pro-palästinenschen Menschen die größte virtuelle „Streitmacht“. Eine auch nur annährungsweise Herstellung der Neutralität in Wikipedia ist gegen diese Übermacht hoffnungslos. Wer also über einen anti-israelischen Satz ohne Quelle stolpert oder eine nicht gekennzeichnete Meinungsäußerung/Interpretation findet, soll bitte mithelfen: In der Diskussion auf den Missstand hinweisen und im Artikel verbessern.

Die deutschen Wikipediaseiten sind, soweit ich es beurteilen kann noch schlimmer. Zum Teil werden die verzerrten englischen Artikel einfach übersetzt. Hierbei werden schon mal doppeldeutige und extrem ausgereizte Wortkombinationen so übersetzt, wie sie wohl gemeint waren – nicht aber so, wie es die Fakten hergeben.

Das Tragische ist, dass Wikipedia von unglaublich vielen Menschen ohne Überprüfung der Quellen benutzt und für wahr gehalten wird. Das mag zwar witzig sein, wenn der eine oder andere politisch korrekte Blogschreiber den größten Schwachsinn, den er gerade auf Wikipedia gelesen hat, auf seinen Seiten als Allgemeinbildung verkaufen möchte, aber es ist unvorstellbar schädlich.

» Weblink

Gastbeitrag von Christian




Bush kritisiert „falschen Trost des Appeasement“

Bush KnessetUS-Präsident George W. Bush hat heute in der Knesset eine bemerkenswerte Rede zum Thema Appeasement-Politik gehalten. Er kritisierte jene, die die Illusion hätten, man solle sich „mit Terroristen und Extremisten hinsetzen und verhandeln“.

Und weiter: „Als Nazi-Panzer 1939 die Grenze zu Polen überrollten, sagte ein US-Senator: ‚Mein Gott, wenn ich mit Hitler geredet hätte, wäre all das vermieden worden.'“ Dieser „falsche Trost des Appeasement“ sei von der Geschichte wiederholt diskreditiert worden.

Weise Worte. Aber was macht WELT-Journalist Bush-Hasser Uwe Schmitt daraus? Er wählt für seinen Beitrag die manipulative Überschrift „Bush vergleicht Obama mit Politikern der Nazi-Zeit“. Ist der Springer-Verlag am Ende doch enteignet worden?

Hier Auszüge der Bush-Rede vor der Knesset (im Original, also ohne WELT-Spin):

There are good and decent people who cannot fathom the darkness in these men and try to explain away their words. It’s natural, but it is deadly wrong. As witnesses to evil in the past, we carry a solemn responsibility to take these words seriously. Jews and Americans have seen the consequences of disregarding the words of leaders who espouse hatred. And that is a mistake the world must not repeat in the 21st century.

Some seem to believe that we should negotiate with the terrorists and radicals, as if some ingenious argument will persuade them they have been wrong all along. We have heard this foolish delusion before. As Nazi tanks crossed into Poland in 1939, an American senator declared: „Lord, if I could only have talked to Hitler, all this might have been avoided.“ We have an obligation to call this what it is — the false comfort of appeasement, which has been repeatedly discredited by history. (Applause.)

Some people suggest if the United States would just break ties with Israel, all our problems in the Middle East would go away. This is a tired argument that buys into the propaganda of the enemies of peace, and America utterly rejects it. Israel’s population may be just over 7 million. But when you confront terror and evil, you are 307 million strong, because the United States of America stands with you. (Applause.)

America stands with you in breaking up terrorist networks and denying the extremists sanctuary. America stands with you in firmly opposing Iran’s nuclear weapons ambitions. Permitting the world’s leading sponsor of terror to possess the world’s deadliest weapons would be an unforgivable betrayal for future generations. For the sake of peace, the world must not allow Iran to have a nuclear weapon. (Applause.)

Und auf Deutsch:

Der Kampf gegen Terror und Extremismus ist die definitive Herausforderung unserer Zeit. Er ist mehr als eine Kollision von Waffen. Er ist eine Kollision von Visionen, ein großer ideologischer Kampf. Auf der einen Seite stehen die, die die Ideale von Gerechtigkeit und Würde mit der Kraft der Vernunft und der Wahrheit verteidigen. Auf der anderen Seite stehen die, die einer beschränkten Vision von Grausamkeit und Herrschaft durch Mord, Furchteinflößung und die Verbreitung von Lügen folgen.

Der Kampf wird mit der Technologie des 21. Jahrhunderts geführt, in seinem Kern ist er aber eine alte Schlacht zwischen Gut und Böse. Die Mörder beanspruchen für sich den Mantel des Islam, aber sie sind keine religiösen Männer. Niemand, der zum Gott Abrahams betet, könnte einem Kind eine Selbstmordweste anziehen, unschuldige Gäste eines Pessach-Seders in die Luft sprengen oder Flugzeuge in Bürogebäude fliegen, die mit ahnungslosen Angestellten gefüllt sind. In Wahrheit dienen die Männer, die solche barbarischen Akte ausführen, keinem höheren Ziel als ihrem eigenen Streben nach Macht. Sie akzeptieren keinen Gott über sich. Und sie pflegen einen besonderen Hass gegen die leidenschaftlichsten Verteidiger der Freiheit, einschließlich der Amerikaner und der Israelis.

Und daher ruft die Gründungscharta der Hamas zur ‚Vernichtung’ Israels auf. Und daher skandieren die Anhänger der Hisbollah „Tod Israel, Tod Amerika!“. Und daher predigt Osama Bin Laden, „das Töten von Juden und Amerikaner ist eine der größten Pflichten“. Und daher träumt der Präsident des Iran davon, den Nahen Osten ins Mittelalter zurückzuschicken, und ruft dazu auf, Israel von der Landkarte zu wischen.

Es gibt gute und anständige Leute, die die Finsternis dieser Männer nicht begreifen können und versuchen, ihre Worte wegzuerklären. Als Zeugen des Bösen in der Vergangenheit tragen wir eine ernste Verantwortung dafür, diese Worte ernst zu nehmen. Juden und Amerikaner haben die Konsequenzen der Nichtbeachtung der Worte von politischen Führern, die Hass vertreten, erfahren. Und das ist ein Fehler, den die Welt im 21. Jahrhundert nicht wiederholen darf.

Einige glauben, wir sollten mit Terroristen und Radikalen verhandeln, als ob irgendein geniales Argument sie davon überzeugen würde, dass sie die ganze Zeit falsch gelegen haben. Wir haben diesen närrischen Irrglauben bereits gehört. Als die Nazi-Panzer 1939 in Polen einfielen, erklärte ein amerikanischer Senator: „Mein Gott, hätte ich bloß mit Hitler reden können, hätte all das womöglich verhindert werden können.“ Wir haben die Verpflichtung, dies zu nennen, was es ist – der falsche Trost der Beschwichtigung (appeasement), der wiederholt von der Geschichte diskreditiert worden ist.

Einige Leute legen nahe, dass alle unsere Probleme im Nahen Osten verschwinden würden, wenn die Vereinigten Staaten nur ihre Verbindungen mit Israel abbrechen würden. Dies ist ein lahmes Argument, das die Propaganda der Feinde des Friedens für bare Münze nimmt, und Amerika weist es entschieden zurück. Israels Bevölkerung mag sich nur auf gut 7 Millionen belaufen. Aber wenn Ihr dem Terror und dem Bösen gegenübersteht, seit ihr 307-Millionen-stark, denn die Vereinigten Staaten von Amerika stehen an Euer Seite.

(Spürnase: Raymond A., Stephan v. L.)




Irans Regierung verhaftet Bahá’í-Führungsebene

Bahai AdlerGestern wurden sechs führende Bahá’í im Iran durch den Geheimdienst festgenommen und in das berüchtigte Evin-Gefängnis gebracht. Durch diesen Schlag der iranischen Regierung verliert die iranische Bahá’í-Gemeinde ihre nationale Koordinierungsgruppe. Der Nationale Geistige Rat der Bahá’í in Deutschland protestiert aufs schärfste gegen diesen Akt staatlicher Willkür, der an die wiederholte Verschleppung und Hinrichtung der Bahá’í-Führungsebene in den Jahren 1980/81 erinnert.

Die sechs Mitglieder der landesweiten Koordinierungsgruppe wurden während einer Razzia in den frühen Morgenstunden des 14. Mai 2008 festgenommen. Angehörige des Geheimdienstes drangen zeitgleich in die Wohnungen und Häuser der Bahá‘í ein, um umfangreiche Durchsuchungen vorzunehmen. In deren Folge wurden die sechs in das berüchtigte Teheraner Evin Gefängnis gebracht.

Die sechs Männer und Frauen waren – mit Kenntnis der iranischen Regierung – seit Jahren mit der Aufgabe befasst, eine Art „Notverwaltung“ der über 300.000 iranischen Bahá’í zu ermöglichen. Dies war erforderlich geworden, nachdem die gewählten Mitglieder des Nationalen Geistigen Rates 1980 und wiederholt 1981 spurlos verschleppt oder hingerichtet worden war.

Bei den Mitgliedern des Führungskreises handelt es sich um Frau Fariba Kamalabadi, Herrn Jamaloddin Khanjani, Herrn Afif Naeimi, Herrn Saeid Rezaie, Herrn Behrouz Tavakkoli und Herrn Vahid Tizfahm. Bereits am 5. März 2008 wurde Frau Mahvash Sabet festgenommen. Als geschäftsführendes, siebtes Mitglied der Koordinierungsgruppe war sie unter einem Vorwand in die Stadt Mashhad vorgeladen worden, um dort dem Geheimdienst Auskunft über die Beerdigung eines verstorbenen Bahá‘í zu geben.

„Die Razzien des gestrigen Tages gegen diese prominenten Bahá’í waren von höchster Ebene als ein Schlag vorausgeplant, der die gesamte iranische Bahá’í-Gemeinde – die größte religiöse Minderheit des Landes – einschüchtern sollte. Er zeugt von der Entschlossenheit der iranischen Regierung, die Bahá’í-Religion in ihrem Ursprungsland auszulöschen“, sagt Prof. Dr. Ingo Hofmann, Sprecher der deutschen Bahá‘í-Gemeinde. „Damit sind die Anhänger dieser friedliebenden religiösen Minderheit noch verwundbarer geworden, als uns die aktuellen Berichte aus dem Iran bereits jetzt schon zeigen“, so Hofmann, „wonach willkürliche Festnahmen, gewalttätige Übergriffe sowie Hasspredigten und diffamierende Medienberichte in den letzten zwei Jahren laufend an Intensität zugenommen haben. Zu den absurden Vorwürfen zählen auch Kollaboration mit dem Westen und dem Staat Israel.“

Zum Hintergrund:

Die Bahá’í-Religion hat keine religiöse Hierarchie aus Berufsgeistlichen. Die Verwaltungsgeschäfte
der örtlichen, nationalen und internationalen Bahá’í-Gemeinde werden durch Gremien von jeweils neun Personen geführt. Diese Körperschaften werden regelmäßig in demokratischer Wahl bestellt. Auf nationaler Ebene heißt die oberste gewählte Körperschaft Nationaler Geistiger Rat, auf lokaler Ebene Geistiger Rat.

Bahai-ZentrumDas Weltzentrum der internationalen Bahá’í-Gemeinde hat aus historischen Gründen seinen Sitz in Haifa, Israel (Foto links: der Bahá’í-Tempel in Haifa, wo der Stifter begraben liegt). Vor der islamischen Revolution 1979/1980 gab es im Iran einen Nationalen Geistigen Rat sowie etwa 400 örtliche Geistige Räte. Am 21. August 1980 wurden alle neun Mitglieder des damaligen Nationalen Geistigen Rates für immer spurlos verschleppt. Acht Mitglieder des Nachfolgegremiums wurden am 27. Dezember 1981 hingerichtet. Seit 1979 waren über 200 Bahá’í ermordet oder hingerichtet worden. Seit 1998 ruhten Hinrichtungen von Angehörigen der Bahá’í-Religion im Iran. Nach dem Verbot sämtlicher Verwaltungsgremien der iranischen Bahá’í-Gemeinde am 29. August 1983 koordinierten informelle Führungsgruppen die notwendigsten Aktivitäten der iranischen Bahá’í-Gemeinde.

Kontakt und weitere Informationen:

Der Nationale Geistige Rat der Bahá’í in Deutschland
Büro für Außenbeziehungen
Jägerstr. 1-3
10117 Berlin
E-Mail: oea@bahai.de
Internet: www.bahai.de

(Spürnase: Heiko G.)




„Die letzten Tage Europas“ in Zug

Der Publizist Henryk M. Broder (Foto) war gestern Abend Gast der Schweizerzeit und sprach im Parkhotel in Zug über die „letzten Tage Europas – Europa oder Eurasia?“ Broder, der Meister der Eloquenz, verstand es geschickt, das versammelte Schweizer Publikum, zu dem sowohl Vertreter der SVP als auch Juden mit Kippa gehörten, von Anfang an in seinen Bann zu ziehen, indem er den Schweizern attestierte, für Faschismus genau so wenig anfällig zu sein, wie sonst vielleicht nur noch die Isländer.

Diese Äußerung war begleitet von einem etwas traurigen Nachsatz über die Verhältnisse in Deutschland, dass sich von den etwa 500 deutschen 60 Jahr-Feiern Israels, die in diesem Jahr auf das historische Datum 8. Mai fielen, etwa 495 nicht mit Israel, sondern vielmehr mit dem Los der armen Palästinenser beschäftigten.

Der Titel „Die letzten Tage von Europa“, den Broder für den Vortrag gewählt hat, ist inspiriert von Karl Kraus‘ Tragödie „Die letzten Tage der Menschheit„. Gemeint ist damit nicht, dass Europa als Kontinent abbricht und im Meer versinkt, sondern, dass das Europa, wie wir es kennen mit seiner Kultur und Zivilisation, aufhören wird zu existieren.

Es ist nicht so, dass die Leute heute dümmer wären als in früheren Zeiten – im Gegenteil. Das Problem ist eher, dass wir nicht zu schätzen wissen, was wir in den Jahrhunderten freiheitlich-liberaler Entwicklung im Westen an Kulturleistungen tatsächlich erbracht haben. Manchmal fühlt sich Broder wie ein Südseeinsulaner, der sich als einziger darüber freut, dass die Zentralheizung funktioniert. Das Problem ist, dass die Leute nicht zu schätzen wissen, was der Westen an Gutem hervorgebracht hat und zu feige sind, es zu verteidigen.

Die Frage stellt sich daher nicht mehr, ob Europa untergeht, sondern nur noch, wie lange es dauern wird und was anschließend daraus entsteht: Eurabia oder Eurasia. Wobei Eurasia in einigem noch der Vorzug zu geben wäre.

Womit hat der Untergang Europas eigentlich begonnen? Man könnte sagen, es war der 30. September 2005, als in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten, die Mohammed-Zeichnungen erschienen sind, die so harmlos waren, dass sich die islamische Welt erst Monate später darüber ereifert hat, allerdings so sehr, dass Botschaften angezündet worden sind.

Im Februar 2006 kam es zu einer Demonstration in London, bei der Transparente zu lesen waren wie: „Kill those who insult Islam“ und andere Freundlichkeiten mehr. „Bomb, bomb, bomb“, lautete der Tenor. Eine voll verhüllte Frau verbreitete sogar die Botschaft: „God bless Hitler“. Ein weiterer Beweis dafür, wie antisemitisch diese islamisch-fundamentalistischen Kreise sind.

Sofort schwappte daraufhin eine nie dagewesene Entschuldigungswelle über ganz Europa. Gunter Grass erklärte die Ausschreitungen der Muslime beispielsweise als „fundamentalistische Antwort auf eine fundamentalistische Tat“. Aus dem dänischen Blatt mit ein paar harmlosen Zeichnungen wird dann von der öffentlichen Meinung ruck zuck eine Neuauflage des Stürmers gemacht.

Die Welle des vorauseilenden Gehorsams ging sogar so weit, dass sich der weltweit größte Lebensmittelkonzern – die Schweizer Firma Nestlé – dafür entschuldigte, dass die Schweizer Fahne der dänischen ähnlich sieht und versicherte, keine dänischen Zutaten für ihre Produkte zu verwenden.

Die Moral aus der Geschichte: Es ist zwar in Europa gar nicht „in“, auf religiöse Gefühle Rücksicht zu nehmen, aber man macht es trotzdem dann, wenn sie von Gewalt begleitet werden.

Uns so gingen die Entschuldigungen weiter von Peter Scholl-Latour bis zu dem sich Mohammed bis über den Tod hinaus verbunden fühlenden BILD-Kolumnisten Franz-Josef Wagner.

Sogar der bekannte Künstler Hans Haacke, der sonst keine Tabus kennt, nimmt Rücksicht auf möglicherweise zu verletzende Gefühle von Muslimen. Auf diese Gefühle Rücksicht zu nehmen, nennt er „Weisheit“ – in Wahrheit ist dies aber vielmehr die Vorstufe zur Kollaboration.

Dass Islam mit dem Frieden, den uns viele Politiker weis machen wollen, wenig zu tun hat, sieht man beispielsweise am islamischen Königreich Saudi-Arabien oder daran, dass Leute wie der britische Neonazi David Myatt, der im Knast zum Islam übergetreten ist, sich jetzt Abdul Aziz Ibn Myatt nennt und Europa jetzt von den „Ungläubigen“ säubern will sowie ein Terrorist wie Carlos 1997 zum Islam konvertiert ist. Solche Leute wählen sich nicht zufällig den Islam als neue religiöse Heimat.

Der Terrorismus ist schon längst zum Mittel des Klassenkampfes geworden. Immer mehr Deutsche aus allen sozialen Schichten treten zum Islam über und jedes Jahr werden es mehr. Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass der Islam zuallererst eine politische Bewegung ist und erst in zweiter Linie eine religiöse. Dies lässt sich auch nicht durch die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus (Bassam Tibi) wegdiskutieren.

Nicht alle Widersprüche lassen sich auflösen. Einer der frappierendsten ist, dass im Islam Selbstmord zwar verboten ist, Selbstmordattentäter aber wiederum als Märtyrer verehrt werden, weil sie ja im „Kampf gegen die Ungläubigen“ verstorben sind. Wobei die Frage offen bleibt, was so einen „Märtyrer“ im Paradies erwartet: „72 Jungfrauen oder eine 72-jährige Jungfrau“. Zwar sind gewiss nicht alle Muslime Terroristen, aber praktisch alle Terroristen in den letzten Jahren waren Moslems.

Die Gutmenschen-Fraktion innerhalb der Mehrheitsgesellschaft wiederum, lässt nicht davon ab, sich alles schön zu reden und Dialoge mit Fatwa-Erlassern zu führen, angestachelt von den Muslimen, die sich permanent beleidigt, gekränkt und verletzt fühlen.

Die europäisch-gutmenschliche Appeasement-Haltung hat sogar schon dazu geführt, dass man sich fast überall in Europa bereits die Einführung der Scharia vorstellen kann, oder das Ersetzen von „Gott“ mit „Allah“. So wurde in Brüssel die friedliche Kundgebung im Gedenken der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 verboten und gleichzeitig verlangt, dass Polizisten aus Rücksicht den Ramadan einhalten sollen. Die britische BBC ist sogar schon soweit, dass sie bei der Erwähnung des Namens Mohammed stets hinzufügt „peace be upon him“ und in Kanada bekommen auch vollkommen verschleierte Frauen einen Pass.

Gerade liberale und anti-totalitäre Gesellschaften wie Kanada oder Großbritannien, scheinen durch den totalitären Islam besonders gefährdet, weil sie die Gefahr die darin lauert unterschätzen. Von daher gesehen, müsste Deutschland, das wahrlich genug Erfahrung mit Totalitarismus hat, am besten gegen den Islam gewappnet sein. Doch gerade dies ist nicht der Fall, weil Islamkritik immer sofort mit Antisemitismus gleichgesetzt und das Christentum auf Schritt und Tritt für Verbrechen der Vergangenheit (Kreuzzüge etc.) angeklagt wird.

Heute sind wir schon so weit gekommen, dass wenn ein deutscher Ingenieur als Geisel getötet wird, man es so dreht, als sei er seinen Strapazen erlegen: Schussverletzungen sind schließlich noch lange kein Beweis für einen Mord.

Bundesjustizministerin Zypries findet, die Ausbildung in Terrorcamps sollte nur dann strafbar sein, wenn man das gelernte später auch als aktiver Terrorist ausüben will – es könnte ja theoretisch auch Teilnehmer geben, die nur im Terrorcamp sind, weil der Häkelkurs bereits ausgebucht war.

Sogar der Vatikan relativierte die Regensburger Rede des Papstes und stellte fest, dass es heute bereits mehr Muslime als Katholiken gibt.

Britische Berufssoldaten, die von den Iranern als Geiseln genommen werden, geben anschließend in Interviews zum besten: „Fighting was no option!“ Europa ist zu faul und zu feige geworden, um sich zu verteidigen.

Daher schloss Broder seinen gestrigen Vortrag mit den Worten:

„Es kann schon sein, dass ich paranoid bin, aber sie sind trotzdem hinter mir her.“




Italien will Schengen-Abkommen aussetzen

Das neue italienische Kabinett von Ministerpräsident Silvio Berlusconi plant die Verabschiedung eines Sicherheitspakets zur Bekämpfung der Kriminalität und der illegalen Einwanderung. Straffällige Ausländer soll erleichtert abgeschoben werden können und Innenminister Roberto Maroni will wieder Grenzkontrollen einführen. Dazu muss das Schengen-Abkommen außer Kraft gesetzt werden. Für die „eine-Welt-seligen“ Eurokraten ein Horror!

Schließlich hat man ja erst im Dezember entgegen dem Rat von Sicherheitsexperten den Schengen-Raum nach Osten erweitert. Und genau das ist jetzt der Anlass für Italiens Pläne.

Im Fadenkreuz hat Maroni besonders rumänische Einwanderer und Roma aus Osteuropa – beide Bevölkerungsgruppen werden vom Volksmund oft für Verbrechen verantwortlich gemacht.

Rumänien gehört seit dem vergangenen Jahr der EU an, ist aber nicht Teil des Schengen-Raums. Italienische Behörden kritisieren, dass Rumänen aber dennoch ohne Passkontrollen der Nachbarstaaten nach Italien kommen. Im Dezember waren die Grenzkontrollen in neun neuen EU-Ländern weggefallen, darunter auch in Rumäniens Nachbarland Ungarn.

Wir werden eben nicht alle eins, nur weil wir unsere Tore öffnen. Vielleicht ist Italiens Maßnahme ein erster Schritt, um dem grenzenlosen EU-Wahnsinn ein Ende zu setzen.

(Spürnase: Moderater Taliban)




Vergleich im Rechtsstreit Ulfkotte/Mellenthin

MellenthinIm Prozess zwischen dem Publizisten Dr. Udo Ulfkotte und Knut Mellenthin (Foto) hat es heute Vormittag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/M. einen Vergleich gegeben. Mellenthin darf künftig nicht mehr behaupten, Ulfkotte verbreite im Internet „verfälschte und unwahre Nachrichten“. Andere Passagen seines Artikels in der Jungen Welt blieben dagegen unbeanstandet.




„Heldin von Mittweida“ auf der Anklagebank

Rebecca K.„Ist sie Täterin statt Opfer?“, fragt die FAZ zum „Fall Mittweida“. Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine junge Frau, Rebecca K. (Foto), geht zur Polizei und gibt dort an, Opfer eines Angriffs von vier Rechtsextremisten geworden zu sein, die ihr ein Hakenkreuz in die Haut geritzt hätten (PI berichtete hier und hier).

Darauf brach in den Medien und im Ort ein Sturm los:

In ganz Deutschland berichteten Medien auch deshalb ausführlich über die „Heldin von Mittweida“, weil die Ermittler die Aussage der jungen Frau zunächst ausdrücklich als glaubwürdig bezeichnet hatten und das vermeintliche Opfer auf Balkonen der umstehenden Häuser Leute gesehen haben wollte, die nicht eingegriffen hätten.

Die Sprecherin für „antifaschistische Politik“ der Linksfraktion im sächsischen Landtag, Kerstin Köditz, schlug Rebecca K. in einer Pressemitteilung umgehend für den Verdienstorden des Freistaats vor. In Mittweida fanden Protestkundgebungen, Mahnwachen und Gottesdienste statt, denn die Stadt hat tatsächlich ein Problem mit Rechtsextremisten. Auch das schien die Geschichte von Rebecca K. zu stützen.

Anstatt also dem mutmaßlichen Opfer eines Verbrechens psychologische Betreuung zu gewähren, wird sie auf der einen Seite in den Medien als Trophäe herumgereicht und in eine Rolle hineingedrängt, die sie jetzt wahrscheinlich bis zum bitteren Ende spielen wird. Auf der anderen Seite dienen wirkliche oder vermeintliche Opfer rechter Gewalt linken Organisationen, die weit mehr politisch als sozial orientiert sind, als wertvolle Aushängeschilder für ihr Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung und Macht. Unklar ist bei dieser politischen (und nicht gesellschaftlich-sozialen!) Debatte, inwiefern das im entferntesten Sinne der Stadt geholfen hat, die „tatsächlich ein Problem mit Rechtsextremisten“ hat.

Die FAZ schreibt:

Eine besondere politische Dimension bekam der Fall dadurch, dass das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ Rebecca K. Anfang des Jahres mit einem „Ehrenpreis für Zivilcourage“ auszeichnete, obwohl schon Ermittlungen gegen die junge Frau liefen. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ ist eine von der Bundesregierung ins Leben gerufene Dachorganisation, der sich bisher mehr als 1300 Vereine in ganz Deutschland angeschlossen haben, die gegen Rechtsextremismus aktiv sind.

Eine gängige Praxis, die an die Selbstkrönung Napoleons erinnert. Mit der so verschafften Aufmerksamkeit dürfte es nicht schwer fallen, „mehr Geld“ für „Projekte“ zu bekommen, die natürlich die „Toleranz“ in diesem Land mehren sollen. Toleranz dabei insbesondere für diejenige Partei, deren Vorgänger im Nachkriegsdeutschland de facto am meisten Intoleranz ausübte.

Der Tisch war also gedeckt, wenn auch damals schon unaufgeräumt:

Die Laudatio auf Rebecca K. im Mittweidaer Rathaus hielt die Beiratsvorsitzende des Bündnisses, Cornelie Sonntag-Wolgast. Trotz aller öffentlich vorgebrachten Zweifel sagte die SPD-Politikerin damals: „Wir haben keine belastbaren Hinweise dafür, dass sie nicht glaubwürdig ist.“ Dass Einzelne Zivilcourage zeigen, sei leider noch keine Selbstverständlichkeit.


Unkenntlichmachung und Entwertung von Begriffen

Fragt sich, wer denn im Ernstfall, wenn also Menschen Opfer von Gewaltverbrechen werden, „Zivilcourage“ zeigt. Wann sind dies denn wirklich „Antifaschisten“, die sich doch so sicht- und hörbar „tolerant“ gerieren? Oder sind es nicht doch eher die von den „Behütern der Demokratie und Toleranz“ so verachteten „Bullenschweine“ – dabei übrigens auch, wenn es um die etwa 1000 Gewaltverbrechen, die pro Jahr von Rechtsextremisten verübt werden, geht?

Komisch ist dabei auch, wie scheinbar gedankenlos in den Medien mit den Begriffen „Mut“ und „Zivilcourage“ jongliert wird. Man möchte ja eigentlich meinen, dass es sich dabei um Dinge handelt, die nur in an sich unklaren Situationen erlebbar werden, welche nur insoweit klar sind, als dass der Einzelne sich in einer widrigen Situation befindet und die Wahl hat, entweder eine Handlung zu unterlassen oder ohne Aussicht auf späteren rein individuell oder rein „kollektiv“ (wie in Diktaturen) erzielbaren Nutzen Opfer zu erbringen.

Diese Begriffe werden mittlerweile in den Köpfen von vielen untrennbar mit dem „Kampf gegen Rechts“ verquickt. „Zivilcourage“ und „Mut“ hat demnach ausschließlich derjenige, der Opfer von Neonazis wird oder in einer „NGO“ mitarbeitet. Opfer von anderen Gewaltverbrechen interessieren dagegen in der Regel gar nicht.

Wenn also heute in den Medien von den Begriffen „Mut“ und „Zivilcourage“ die Rede ist, ist der Nutzen für den Teilnehmenden am „Kampf gegen Rechts“ evident: Er muss in der Regel keine persönlichen Opfer aufbringen und wenn das doch der Fall sein sollte, wird er normalerweise entschädigt. Das also, was die Begriffe „Mut“ und „Zivilcourage“ ausmachen sollte, wird sinnentleert und deren eigentlicher Wert auf dem Altar der politischen Deutungshoheit geopfert.

(Gastbeitrag von Ocelldefoc)




Junge Welt – alter Faschismus

Junge Welt - alter FaschismusNach längerer Pause (s. hier und hier) ist es wieder soweit: Knuth Mellenthin beehrt Islamkritiker im allgemeinen und PI im besonderen in der linksextremistischen Jungen Welt mit einem Artikel, der zeitgleich auch in der gleichgesinnten Islamischen Zeitung veröffentlicht wurde. Viel Neues hat er nicht zu bieten, die Grundaussage „Nazis sind alle, die nicht so denken wie ich“, hätte man locker in einem Satz zusammenfassen können.

Wie ist es aber dann möglich, dass ein angeblich aufrechter Anti-Rechter sich ausgerechnet für den Islam begeistert, der schon den Nazis so gut gefallen hat, dass die Islamfreunde von heute sich mit äußerst fragwürdigen Islamfreunden von gestern in einem Boot befinden?

Argumente zählen für solcher Art Ideologen nicht. So wie die Mauer ein antifaschistischer Schutzwall war und zig Millionen Tote kein Beweis für die Unmenschlichkeit des Sozialismus und Kommunismus waren, so sind es auch nicht die in allen islamischen Ländern vorkommenden schrecklichen Menschenrechtsverletzungen und der im Koran festgelegte Herrschaftsanspruch des Islam. Fakten werden einfach ignoriert. So erregt sich Mellenthin darüber, dass viele Islamexperten von den Muslimen verlangen, sich von Teilen des Koran zu distanzieren und dass Gerichte es als legitim betrachten, den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“ gleichzusetzen. Damit beweisen die Linken, wie menschenverachtend sie sind, dass sie Verbrechen leugnen genau wie Neonazis, nur um ihr Weltbild zu retten und dass ihnen all die Opfer des Islam egal sind. Und was versteht Mellenthin eigentlich unter „faschistisch“, wenn z.B. Koransure 9,5 nicht faschistisch ist:

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.“

Schwule im IranDie Realität zu leugnen, die Opfer von Rassismus, Diskriminierung, Grausamkeit und Mord zu ignorieren, ist ein Argumentationsmuster, das sich bei den Radikalen von Rechts, Links und dem Islam gleichermaßen findet. Und wer den Begriff Islamophobie benutzt, der verwendet bekanntlich einen Propagandabegriff des Khomeini-Iran. Eines Regimes, das Massenmorde beging und bis heute Homosexuelle verfolgt und öffentlich hinrichtet. Nette Weggefährten!

„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ Ignazio Silone (1900 – 1978)




Schäuble bittet um mehr Einbürgerungen


Wolfgang Schäuble ist in Sorge. Immer mehr Menschen kehren Deutschland den Rücken. Darum bittet der Innenminister die in Deutschland lebenden Ausländer… Hm, was wohl? Sich anzupassen und unsere Gesetze zu respektieren? Nein, endlich die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, ganz so, als könne man die abwandernde Akademiker- und Mittelschicht durch eine zuwandernde Unterschicht einfach zahlenmäßig ausgleichen – um von den übrigen mit importierten Problemen gar nicht erst anzufangen. Mehr…

(Spürnase: Michael L.)