Bekir AlbogaFür alle Takiyya-Fans empfehlen wir die Podiumsdiskussion „Islam und Moderne – (k)ein Widerspruch?“ im Rahmen der Reihe „Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs“ am 17. Juni 2008 von 19-21 Uhr im Vortragssaal der Friedrich-Ebert-Stiftung in München. Unter den Diskutanten – neben Herrn Prof. P. Hans Vöcking – ist auch Bekir Alboga (Foto), den wir als Takiyya-Meister schon aus mehreren ähnlichen Diskussionen kennen.

Was könnte denn uns der Dialogbeauftragte des türkischen Moscheen-Dachverbandes DITIB (verlängerter Arm Ankaras in der Bundesrepublik) und hauptamtlicher „Brückenbauer“ zwischen Islam, Judentum und Christentum bei dieser Podiumsdiskussion erzählen? Richtig: nichts Neues! Aber was haben wir bisher von ihm gehört? Hier eine Auswahl:

1. Dass der Öffentlichkeit die Haltung der Muslime in der Abwehr des Terrorismus und der Bemühungen beispielsweise um die Freilassung der deutschen Geißeln im Irak, aber auch die Abscheu der Muslime vor dem Anschlag auf einen Rabbiner in Frankfurt/M. und letztlich auch gegen den, Gott sei Dank, vereitelten Anschlag einer außenstehenden Gruppe von einheimischen Muslimen deutlich gemacht werden konnte“. Quelle: islam.de

2. Dass die kirchlichen Kindertagesstätten muslimische Pädagogen einstellen sollten (natürlich um die muslimische Kinder in die Gesellschaft der Ungläubigen besser zu integrieren…). Quelle: wdr.de

3. Dass die DITIB ausschließlich Ziele verfolgt, die mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung der Länder in Einklang stehen.

4. Dass die Liebe gegenüber den Nächsten und die Anerkennung der Achtung und Toleranz gegenüber allen Menschen Grundprinzipien des Islam sind. Dabei verschweigt er natürlich die Lektüre des Schreckens (Koran) mit ihren unzähligen Wiederholungen, Ungläubige zu töten.

5. Gerne erzählt Alboga den Gymnasiasten beim Studientag „Islam“ über seine Tätigkeit als Imam an der größten deutschen Moschee in Mannheim. Dass die Moschee nach dem Sultan Selim I. benannt ist, der für die Ermordung von ca. 40.000 Aleviten verantwortlich war, erwähnt er nicht – die Schüler haben ja gerade gehört, dass der Islam tolerant ist… Über den Verdacht, dass die Mannheimer Yavuz-Sultan-Selim-Moschee eine Art Hauptquartier der „Grauen Woelfe“ ist, erfahren die Gymnasiasten auch nichts. Quelle (3.-5.): jack-steinberger-gymnasium.de

6. dass Juden, Christen und Muslime in Cordoba, Sarajewo, Damaskus, Jerusalem und Istanbul etc. unter der Ägide der Muslime jahrhundertelang in Frieden und Respekt zusammenleben konnten. Dieses verdanken wir ohne Zweifel der Tradition und dem Friedenswesen der Religion des Islam, in der neben dem koranischen Grundsatz „Es gibt keinen Zwang in der Religion.“ (Qur´an, Sure 2, Vers 256) weitere islamische Prinzipien die friedliche Koexistenz der Völker, Kulturen und Religionen gewähren.

7. Dass der Prophet Muhammad betont hätte, dass Menschen vor Gott so gleich sind, …“ wie die Zähne eines Kammes“.

8. Dass der Koran die Ansicht vertrete, dass die Vielfalt der religiösen Richtlinien und Wege Sein (des Schöpfers) Wille ist.

9. Dass die Versöhnung und Begegnung der Kulturen eine gestalterische Verkörperung auf der Tradition des Gottesgesandten Muhammad erlebt. Quelle (6. – 9.): islam.de

Anhand dieser Aussagen können wir davon ausgehen, dass uns auch am 17. Juni 2008 Alboga zu überzeugen versucht, dass zwischen der Steinzeit und der Moderne kein Widerspruch besteht. Schon deshalb lohnt sich, an der Podiumsdiskussion teilzunehmen!

Eine weitere Diskutantin ist die Theologin Hamideh Mohagheghi, die z.B. in der ZDF-Sendung Forum am Freitag „den Propheten in unsere Zeit holen“ will, gibt zu, dass Mohammed Kriege geführt hat (für sie sind das jedoch meistens Verteidigungskriege und zum Überleben des Islam notwendig…), bestreitet aber, dass er noch dazu Kinderschänder war und behauptet, dass Aischa nicht acht, sondern bereits 14-15 Jahre alt gewesen sei, als sie der Prophet geheiratet hat… Quelle: forumamfreitag.zdf.de

Als sie die deutsch-islamische Beziehungen forscht, erwähnt, dass z.B. Karl der Große im 8. Jahrhundert gute Kontakte zu Baghdad, das damalige Zentrum des islamischen Kalifat gepflegt haben soll – erwartungsgemäß lässt sie die freundschaftlichen Kontakte zwischen Hitler und dem Obermufti von Jerusalem aus der neueren Zeit außer Acht… Quelle: al-sakina.de

Ähnlich wie Bekir Alboga ist die Kopftuchträgerin Hamideh Mohagheghi auch erfahren im interreligiösen Dialog. Sie vertritt die Meinung, der Islam sei keine Gesetzesreligion, die bis ins kleine Detail ihren Anhängern vorschreibt, wie sie im alltäglichen Leben handeln müssen. Die Kriminalität der jungen Muslime sieht sie natürlich als gesellschaftspolitisches Problem und nicht als Problem der Zugehörigkeit zum Islam. Quelle: mi.niedersachsen.de

Bei den Überlegungen über die Stellung der Frau im Islam kommt die islamische Theologin zum sensationellen Schluss:

„Der Islam brachte tatsächlich für die Frauen die Befreiung vom Joch der Männer…“

Es wird also ein lustiger Abend! Nichts wie hin!

(Gastbeitrag von Xrist)

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25 KOMMENTARE

  1. Nichts wie hin? Ich geh hin. Ich habs schon lange in meinem Terminkalender.

  2. “Islam und Moderne – (k)ein Widerspruch?”

    Wenn er die Marxisten als „modern“ bezeichnet, dann hat er vollkomen Recht!

  3. Sorry, ich bin übernächtigt, und schrieb Mist. Ich geh dahin:
    Sonntag, 22. Juni, 15.00 Uhr Vortrag, Stuttgart-Feuerbach,Konferenzsaal DITIB, Mauserstr. 19-21 „Der Islam im Dialog der Religionen“ Bekir Alboga, Islamwissenschaftler, Dialogbeauftragter der DITIB
    http://www.haus-abraham.de/?s=abraham

  4. Hoffentlich nimmt auch jemand reife Tomaten und überfällige Eier als Wegzehrung mit….

  5. im Rahmen der Reihe “Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs”

    Drecksgeschwätz – eine Leiche bis zur Verwesung noch über die Jahrmärkte schleppen.

  6. Bei den Überlegungen über die Stellung der Frau im Islam kommt die islamische Theologin zum sensationellen Schluss:

    “Der Islam brachte tatsächlich für die Frauen die Befreiung vom Joch der Männer…”

    Die Argumentation ähnelt wohl eher der „Islam ist Friede“ These.

    Die Zeit, die Mohammed mit eine scheinbar sehr tüchtigen und erfolgreichen älteren Geschäftsfrau verheiratet war, scheint den Propheten völlig traumatisiert zu haben.

    Interessant ist diesem Zusammenhang die berühmte Abschiedsrede Mohammeds (Khutbatul Wada) (10 n.H.)im englischen
    Farewell Sermon

    Es ist bezeichnend, dass selten komplette Fassungen zu finden sind. Selbst berühmte Predigten werden laufend zensiert. 😉

    Ich kenne keine „Religion“, die ihre Quellen absichtlich so verfälscht, wie der Islam.

    Also, was Muhammed von der „Befreiung der Frau“ hält, ist völlig eindeutig.

    The women who live with you are like captives, unable to manage for themselves: you took them as a trust from Allah, and enjoyed their sex as lawful through a word [legal ruling] from Allah. So fear Allah in respect to women, and concern yourselves with their welfare. Have I given the message? — O Allah, be my witness.

    … die Frauen, die mit Euch leben, sind wie Gefangene, unfähig für sich selber zu sorgen…. habt Freude am Sex mit ihnen.

    An vielen Stellen warnt der Prophet vor Frauen, die das Regiment in der Hand haben = „Befreiung vom Joch“

    —————–
    Zum Spass kann man mal die Versionen seiner „Abschiedsrede“ suchen, um diesen Text zu finden. Selten genug.

  7. Stellungsmeister Alboga referiert über die Stellung der Frau.

    Vertiefung durch praktische Beispiele mit dem
    Stellungsmeister !

    Zutritt ab 18 Jahren.
    München wird amüsiert sein !

  8. Ich denke, es wird auch nicht einfacher für Taqqyia-GroßmeisterInnen wie Bekir Alboga, denn wie schöne war die Zeit für die MohammedanerInnen-Taqqyiaten und ihre KollaboratuerInnen aus dem linksbraunen GrünInnen-Lager zwischen 9/11 und Karikaturenstreit:

    Der Westen war an 9/11 schuld und Bush, Blair, Sharon die „größten Terroristen“, nicht etwa Al-Kaida. Sorgenvoll fragte die gutmenschliche Dressurelite, was „wir“, falsch gemacht hätten, kamen die Terroristen doch nicht aus der Wüste, sondern aus Hamburg (noch dazu Studierte und keine Sozialfälle).

    Also mussten sich die MohammedanerInnen nicht „angekommen“ fühlen und anstatt die Einwanderungsregeln zu verschärfen, sollte die autochthone Bevölkerung dressiert werden, die mohammedanische Massenzuwanderung (begründet durch die Retuung der Sozialsysteme) endlich zu akzeptieren.

    So wurden neue Tempel trotz Unmut der Steuerwähler durchgesetzt, Kopftücher als „hip“ propagiert, Schweinefelsich in Kindergärten verboten, Talk-Shows mit Marieluise Beck und vor allem „Konferenzen“ initiiert!

    Die Verfechter des Endsiegs der Multikulturalismus wollten die autochthone Bevölkerung sturmreif schiessen!

    Für Alboga, Mazyiek, Volker Beck und Claudia Fatima Roth die schönste Zeit des Lebens.

    Doch dann kamen Karikaturenstreit, Papst-Rede, Rütli-Brandbrief, Vorstadt-Intifadader, der „Ehrenmord“ an Hatun Sütücü und alle diese anderen unappetitlichen Dinge, die Zweifel bei den Steuerkartoffeln hevorriefen.

    Und seit dem wird es immer unangenehmer für die Apologeten des MohammedanerInnentums, wollen die Steuerkartoffeln nicht mehr euphorisch in die Untwerwerfung (arabisch: ISLAM) gehen.

  9. „um die Freilassung der deutschen Geißeln im Irak“

    Jene Deutschen sind Geiseln, der Islam ist die Geißel der freiheitsliebenden Menschheit.

  10. Ähnlich wie Bekir Alboga ist die Kopftuchträgerin Hamideh Mohagheghi auch erfahren im interreligiösen Dialog. Sie vertritt die Meinung, der Islam sei keine Gesetzesreligion, die bis ins kleine Detail ihren Anhängern vorschreibt, wie sie im alltäglichen Leben handeln müssen.

    Die bis ins kleinste Detail – fragt sich, was man unter kleinstem Detail so verstehen kann -die Handlungen nach Verrichtung der Notdurft sind im Koran vorgeschrieben, aber nicht, wie man sich mit einer elektrischen Zahnbürste die Zähne putzt. Das muß schon der Zahnarzt erklären bzw. das ist Auslegungssache.

    Karl der Große hatte keinen guten Kontakte zu Moslems. Nachdem seine Vorfahren dafür gesorgt hatten, daß der Islam in Europa nicht Fuß fassen kann, war er federführend in der Christianisierung seines Reiches. Von Heiden und „heidnischen“ Moslems hielt er nicht allzuviel.

  11. Ich denke aber auch, das Bekir unsere Mentalität nicht versteht. Die Deutschen sind autoritär, gut erzogen und teilen unbeliebten Mitmenschen ihre fehlende Sympathie eben nicht mit. Der Deutsche geht zu so einer Veranstaltung ohne „negativ“ aufzufallen. Auch wenn 90% seine Ansichten nicht teilen und wissen, um was für einen es sich handelt. Der Deutsche ist nicht naiv, sondern freundlich, weil er das Gefühl hat, dass diese Freundlichkeit „von oben“ vorgeschrieben wird.

    Es gibt viele öffentliche Beispiele für Menschen, denen man aus Höflichkeit (Prominanenz) und aus Gehorsam / Autoritätsglauben (Politik) erst im Nachhinein die gesellschaftliche Verachtung spüren ließ.

    Der Extremfall in der Politik war leider Weimar.

  12. Scheinbar kommt er mit Schäuble auch nicht mehr klar. Hat sich Bekir doch nach der letzten Islamkonferenz demonstrativ zwei Plätze von Schäuble entfernt gesetzt.

    Alboga kennt aus seinem einfältigen Kültürkreis ja nur undiszipliniert-dauererregte kleinwüchsige Männer, die emotionlal gar nicht in der Lage sind, sich in bestimmten Situationen zurückzuhalten.

    Vermutlich war Schäuble, gut erzogen wie viele Deutsche, einfach immer nur freundlich. Als jedoch von den Islamverbänden das Grundgesetz diskutiert wurde, konnte Schäuble halt auch nicht mehr höflich sein und es krachte!

  13. PI:

    » … Gerne erzählt Alboga den Gymnasiasten beim Studientag „Islam” über seine Tätigkeit als Imam an der größten deutschen Moschee in Mannheim. Dass die Moschee nach dem Sultan Selim I. benannt ist, der für die Ermordung von ca. 40.000 Aleviten verantwortlich war, erwähnt er nicht – … «

    Korrekt ist: MASSENMÖRDERMOSCHEE

    „Noch in Kairo ordnete er [Selim I.] die Hinrichtung von 50 000 Einwohnern an, nachdem zuvor etwa die gleiche Anzahl Schiiten von Todesschwadronen getötet worden war, die er ins gesamte Reich hatte ausschwärmen lassen.

    Nicht genug damit, sollten auch alle im Reiche lebenden Christen liquidiert werden, eine Maßnahme, deren Undurchführbarkeit der agierende Wesir ihm nur mit äußerster Mühe – und natürlich unter Einsatz seines eigenen Lebens – verdeutlichen konnte.“

    Dr. Hans-Peter Raddatz,
    „Von Allah zum Terror?“, S.140.

    Also: Die Turkislamnazis benennen die protzigste, äh, „repräsentativste“ Moschee nach einem blutrünstigen MASSENMÖRDER, der alle Christen abschlachten wollte.

    Das schafft Vertrauen, und gebiert sog. „Respekt“ („Ehrfurcht, Hochachtung“).

    Christen- Juden- Schiitenschlächter-
    Massenmördermoschee. Unglaublich.

    „Goebbels-Eichmann-Himmler-Gedenkkirche“ in Tel Aviv, wär das nix? 🙂

    Wg. „Integration“, oder wie das heißt.

  14. Zu Bekir Alboga passt dieser Spruch:
    Je breiter das Grinsen, desto schärfer das Messer.

  15. Dieser Alboga ist ein unglaublich dummdreister Schwätzer, der mit der Dummheit anderer sein Geld verdient.

  16. Der hat auf dem Foto schon so´n verkniffenes falsches Gesicht…ja, nee, is klar, Ali!

    Ihr habt immer recht, auf dem Wege zu Europas Schaltzentrale!

  17. wer ist aus münchen? ca.?

    @ pi

    könnt ihr ein vorabtreffen indirekt organisieren? vermitteln?

    macht es sinn diese veranstaltung zu bereichern?

    fragen über fragen

    es wäre wünschenswert, daß sich mehr leute treffen als in ingolstadt.

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