Medienflop „Radio Multikulti“

rbbDass der Berliner Lokalsender RBB jetzt sein Multikulti Radio schließen muss, ist natürlich sehr schade. Besonders für die 100 freie Mitarbeiter und 28 Redakteure, die nicht mehr von GEZ-Gebühren finanziert, ein Programm machen können, das keiner hört.

Ganze 38.000 Zuhörer hat der Sender am Tag. Nur 0,8% der Berliner hören irgendwann mal bei Radio Multikulti zu. Dabei sind mittlerweile fast 20% der Berliner Ausländer. Doch statt Multikulti zu hören, empfangen die lieber ihre Heimatkanäle per Satellit. Radio Multikulti ist also ein klassisches Beispiel für einen Medienflop. Doch das interessiert natürlich niemand, denn das Projekt klingt einfach super. Nun wird sogar noch aus der Schließung ein kleiner Skandal zelebriert.

Das eigentlich interessante an diesem Multikulti-Spektakel ist aber die dreiste Realitätsverdrehung. Der RBB muss das Programm nämlich schließen, weil in Berlin der Anteil der von der GEZ-befreiten Haushalte mit 14% weit über dem Bundesdurchschnitt (9%) liegt. Deshalb fehlen dem Sender pro Jahr 50 Millionen und deshalb muss gespart werden. Doch welcher Anteil der Berliner Bevölkerung ist denn hauptsächlich von den Rundfunkgebühren befreit? Richtig: es sind die zum Großteil arbeitslosen beziehungsweise von Hartz IV lebenden Ausländer in der Hauptstadt. Bekanntlich ist die Arbeitslosenquote unter Nicht-EU-Ausländern in Berlin mehr als doppelt so hoch wie im Rest der Bevölkerung. Doch wie immer, wenn es um Realität geht, wird in der heilen grünen Gutmenschenwelt einfach Ursache und Wirkung verdreht.

Warum widerspricht eigentlich niemand und nennt die Fakten, wenn die migrationspolitische Sprecherin der Berliner Grünen, Bilkay Öney öffentlich behauptet:

„Auch wir zahlen Rundfunkgebühren.“

Deshalb hätten auch Migranten ein Recht auf diesen Radiosender. Warum darf eigentlich die türkische Zeitung Hürriyet dummdreist behaupten:

„Multikulti abschalten bedeutet, den Türken die Stimme wegnehmen.“

Und keiner traut sich was zu sagen!

(Gastbeitrag von docreality@googlemail.com)




Iran veröffentlicht Videoantwort „Beyond Fitna“

Beyond Fitna„Beyond Fitna“ ist die iranische Antwort auf Geert Wilders Film „Fitna“, der bekanntlich weltweit für viel Wirbel gesorgt hat. Der aufwendig produzierte 15 min-Streifen soll den Film des niederländischen Islamkritikers widerlegen.

Herausgekommen ist das übliche Lamento: Die friedlichen Moslems als ewige Opfer von Christen und Juden, denen sie dessen ungeachtet immer Toleranz entgegenbringen. Fakten, etwa über die Verfolgung von Christen, zumeist in muslimischen Ländern, haben da ebenso wenig Platz wie die eigenen Gesetzestexte, die den Abfall vom Islam mit der Todesstrafe belegen.

Bei den passenden Bildern wird es dann auch manchmal schwierig. Um den iranischen Diktator in freundschaftlicher Geste mit orthodoxen Juden zu zeigen, musste man ausgerechnet auf Bilder der Teheraner Holocaustleugner-Konferenz zurück greifen. Spielfilmszenen der Kreuzzüge werden mit Bildern der US Army und ausgerechnet mit solchen von Hitler gestreckt, der bestens mit den arabischen Machthabern in Sachen Judenvernichtung zusammen arbeitete. Natürlich dürfen auch die Bilderfälschungen der Nachrichtenagentur Reuters aus dem Libanonkrieg nicht fehlen.

Bezeichnend auch, dass die Mullahs, die die gnadenloseste Form des Islam im eigenen Land praktizieren, mit dem Film erstaunlich geschickt die Vorurteile von xenophilen Islamverstehern im Westen bedienen. Sie führen einen Islam vor, wie er zwar deren Wunschvorstellungen, ganz gewiss aber nicht der Realität im Iran oder einem anderen islamischen Land entspricht.

Hier der Film „Beyond Fitna“:




Der Beweis: Kim Jong-Il lebt!

Kim Jong IlWilde Gerüchte machten heute die Runde: Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-Il soll einem Attentat zum Opfer gefallen sein. Unser Pjöngjang-Korrespondent schickte uns daraufhin ein aktuelles Foto des Tyrannen: er lebt (leider) noch und erfreut sich scheinbar bester Gesundheit.




Frankreich: Scharia durch die Vordertür

Islamische EheKlare Signale sendet Frankreich an die Vertreter der Religion des Friedens™ aus. Zwar wehrte sich das Land vor wenigen Monaten noch gegen die Abschaffung der Meinungsfreiheit, jetzt sind die Franzosen aber im Eherecht durch den permanenten Druck einer nicht zählbaren Schar integrationsresistenter Moslems mit französischem Pass eingeknickt.

Die österreichische Kronen Zeitung berichtet über arabische Verhältnisse in einer Nation, die einmal Vorreiter für die Freiheit war:

In Frankreich hat ein Gericht eine Ehe für ungültig erklärt, weil die Braut zur Zeit der Hochzeit keine Jungfrau mehr war. Das Gericht in der nordfranzösischen Stadt Lille habe dies im April mit einem “Irrtum über die wesentlichen Qualitäten des Partners” begründet, sagte am Donnerstag Xavier Labbée, der Anwalt des klagenden Mannes.

Natürlich hat das alles nichts mit dem Islam zu tun:

Labbée betonte, die Frage der Religion sei in diesem Fall “nicht wesentlich” gewesen. Es sei um eine Lüge gegangen, sagte der Anwalt.

In seiner islamisch-totalitären Argumentation, die das Gericht überzeugte, setzte der Anwalt den Verlust der Jungfräulichkeit mit einer Straftat gleich:

Der Fall hätte demnach ähnlich gehandhabt werden können, wenn ein Partner vor der Hochzeit verschwiegen hätte, dass er ein verurteilter Straftäter ist oder schon mehrfach verheiratet war.

Die Braut kann von Glück sagen, dass die Ehe nur annulliert wurde. In einigen Jahren könnte so etwas schon Grund für ein Volkfest mit Auspeitschungshintergrund sein.

(Gastbeitrag von Schwejk mit Dank für den Tipp an Erika)




Berlin finanziert Hassprediger

Mit Steuergeldern finanziert das Land Berlin Hassprediger radikaler Organisationen. Muslimbrüder rekrutieren neue Anhänger unter dem Deckmantel „islamischer Sozialarbeit“. Und das rote Berlin zahlt.

Der Berliner Kurier meldet:

Islamisten bedrohen Deutschland nicht nur mit Attentaten. Die „Gotteskrieger“ haben längst Wege gefunden, ihre Hass-Botschaften in die Köpfe der Menschen zu pflanzen. Auf Staatskosten! Radikale Imame kassieren Steuergelder für „Sozialarbeit“ und angebliche Kulturvereine. In Berlin sahnt sogar ein Islam- Klub ab, der im neuen Verfassungsschutzbericht steht.

65 000 Euro in zwei Jahren! Diese Summe hat Hagen Streb (CDU) aus Bezirksunterlagen errechnet. Es geht um Steuer- Zahlungen, auch von Senat und EU, an das „Interkulturelle Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB)“ in der Drontheimer Straße (Mitte). Dort diktiert der umstrittene Vorbeter Ferid Heider (29) strenge Geschlechter- Trennung: „Es ist nicht normal, dass Mädchen und Jungen zusammen ins Kino gehen“, sagte er jetzt in einem ZDF-Interview.

Bei einer Auflösung seines Zentrums würde dessen Vermögen laut Satzung an die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD)“ fallen. Und die wird seit langem vom Verfassungsschutz überwacht! Sie ist offenbar der deutsche Arm der „Muslimbrüder“, einer internationalen Organisation radikaler Gruppen. Dazu gehören Terror-Zellen wie die ägyptische „al-Jihad al-Islami“. Gemeinsam kämpfen sie für ein „islamisches Reich unter der Führung eines Kalifen.“

So darf es keinen wundern, dass jetzt auch das „interkulturelle Zentrum“ von Mitte im Verfassungsschutzbericht steht. Gestern wurde er von Innensenator Körting (SPD) vorgestellt. Schockiert vom Treiben der Islamisten, fordert CDU-Mann Hagen Streb: „Stoppt die Gelder für das Islam-Zentrum!“ Dass es dort auch Sprachkurse gibt, sei kein Grund für Finanzspritzen. „Überall wird gespart, aber für so etwas ist Geld da …“

(Spürnase: Wikinger)




29. Mai 1453: Eroberung von Konstantinopel


Heute jährt sich zum 555. Mal der Tag, an dem Konstantinopel (heute Istanbul) von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert wurde. „Zwei Monate dauert die Belagerung. Denn obwohl die Stadt auf sich gestellt ist – nur ein kleines Heer aus Genua ist zur Hilfe gekommen – kann sich Konstantinopel dank seiner riesigen Befestigungsanlagen lange verteidigen. „

Der Angreifer, Sultan Mehmet II., lässt sogar Schiffe über Land in das Goldene Horn schleppen, um die Schiffsblockade der Verteidiger auf dem Bosporus zu brechen. Schließlich entscheidet moderne Waffentechnik: Riesige Kanonen schießen die Mauer sturmreif. Am 29. Mai 1453 stürmen die türkischen Truppen in die Hauptstadt des byzantinischen Reiches. Dessen letzter Kaiser, Konstantin XI., stirbt bei den erbitterten Straßenkämpfen. Drei Tage lang gibt Mehmet die Stadt zur Plünderung frei. Dann lässt er ihre größte Kirche, die Hagia Sophia, als Moschee für das Freitagsgebet herrichten. Die Umgestaltung Konstantinopels zu Istanbul beginnt.

Der Fall Konstantinopels gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs. Konstantinopel wird als Istanbul neue Hauptstadt des Osmanischen Reiches, die Hagia Sophia zur Moschee.

Oriana Fallaci beschreibt den Fall Konstantinopels in „Die Kraft der Vernunft“, online bei Fakten und Fiktionen:

Kennst du die Schilderung des Falls von Konstantinopel, die uns der Schreiber Phrantzes hinterlassen hat? Vielleicht nicht. In einem Europa, das nur um Muslime weint, nie um Christen oder Juden oder Buddhisten oder Hinduisten, wäre es nicht politically correct, etwas über die Einzelheiten des Falls von Konstantinopel zu wissen.

… Die Bewohner, die sich bei Einbruch der Nacht, während Mohammed II. die von Theodosius errichteten Mauern mit Kanonen beschießt, in die Kathedrale Hagia Sophia flüchten und dort anfangen, Psalmen zu singen, um Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Der Patriarch, der im Kerzen-schein die letzte Messe liest und den Ängstlichsten als Ermutigung zuruft: »Fürchtet euch nicht! Morgen werdet ihr im Himmelreich sein, und eure Namen werden bis ans Ende aller Zeiten überdauern!« Die weinenden Kinder, die Mütter, die schluchzen: »Still, mein Kind, still! Wir sterben für unseren Glauben in Jesus Christus! Wir sterben für unseren Kaiser Konstantin XI., für unser Vaterland!«

Die osmanischen Truppen, die trommelschlagend durch die Breschen in den einstürzenden Mauern eindringen, die genuesischen, venezianischen und spanischen Verteidiger überrennen, sie samt und sonders mit Säbelhieben niedermetzeln, dann in die Kathedrale stürmen und sogar die Säuglinge köpfen. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen … Es dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag, das Blutbad. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf die Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: »Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.«

Unterdessen brannte die Stadt. Die Soldateska kreuzigte und pfählte. Die Janitscharen vergewaltigten die Nonnen und schnitten ihnen dann die Kehle durch (viertausend in wenigen Stunden) oder ketteten die Überlebenden aneinander, um sie auf dem Markt in Ankara zu verkaufen. Und die Höflinge rüsteten zum Siegesbankett.

Den mit ihren Müttern in der Hagia Sophia versteckten Babies wurden die Köpfe abgeschlagen und damit die Kerzen gelöscht.

In Deutschland tragen Moscheen viele Eroberernamen. Die Fertigstellungen dieser Begnungsstätten des interkulturellen Dialogs werden allgemein beklatscht. Widerstand gilt als Rassismus.




Morsal O.: Das grausame Wegschauen der Guten

Die Welt berichtet heute ausführlich über das jahrelange Märtyrium der ermordeten Morsal O. (Foto). Es geschah nicht in Afghanistan, nicht in Pakistan, nicht in Saui-Arabien. Es geschah hier, mitten unter uns, in einer Gesellschaft, die sich Humanität auf die Fahnen schreibt und aus lauter Selbsthass und Respekt vor fremden „Kulturen“ bei Menschenrechtsverlet- zungen angestrengt wegschaut.

(Spürnasen: Skeptiker und viele andere)




Wer ist die Schönste im Königreich?

Wenn öffentlich-rechtliche TV-Sender in Deutschland zu einer Misswahl aufrufen würden, gäbe es wohl allerhand Kritik von Seiten diverser Frauenbeauftragter. Denn eine Misswahl gilt für gewöhnlich als sexistisch. Das dürfte in Dänemark ähnlich gesehen werden, und doch gibt es jetzt eine für alle Däninen ab 15 Jahren offene Misswahl bei Danmark Radio. Einzige Voraussetzung: Das eingereichte Foto hat den muslimischen Bekleidungsvorschriften zu genügen. Damit wäre dann wohl auch dem Verdacht des Sexismus hinreichend vorgebaut.

PI-Leserin Jutta berichtet aus Dänemark:

Der dänische Öffentlich Rechtliche Radio- und Fernsehsender Danmark Radio ruft auf ihrer MultiKultiWebsite für Junge Menschen ab 15 Jahre zu einem Wettbewerb zur Miss Kopftuch auf.

„Alle können teilnehmen ob Muslimin oder nicht. Kopftücher seien trendy, die Politiker reden über sie, und auf den Strassen gibt es viele coole Musliminnen mit Gucci-oder bunten Tüchern Anmelden kann man sich mit einem Foto ab Hüfte bei skum@dr.dk. Das Bild wird vom Modeexperten Uffe Buchardt beurteilt. Der erste Preis ist eine lekkeres spezialdesigned Kopftuch von Mads Noergaard Kopenhagen und ein I-Pod. Die ersten fünf bekommen ein Abonnement vom „Muslim Girl Magazine“. Das Video beinhaltet die Anleitung zum Haareverdecken.

Da kann es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis ARD und ZDF nachziehen und ganz unbeschwert von sexistischen Skrupeln so einen schönen sauberen Wettbewerb auch in Deutschland starten.

(Gastbeitrag: Jutta S.)




Pascale Warda: Eine Stimme aus dem Irak

Die frühere Ministerin für Flüchtlinge und Migration der irakischen Übergangsregierung und chaldäische Christin, Pascale Isho Warda (Foto), sprach gestern anlässlich der CSI-Kundgebung in Bern (Schweiz) über die Situation der Christen im Irak, die Flüchtlingsprobleme, ihr Land, den Westen, Demokratie und Hoffnungen für die Zukunft.

In ihrer Rede (Originaltext hier) erklärte sie, der Irak sei ein sehr reiches Land mit einer uralten Kultur, das aber schon immer falsch verwaltet worden sei. Nach den schrecklichen Jahren der Diktatur unter Saddam Hussein müssen die Iraker erst lernen, was es bedeuten könnte, in Frieden und Freiheit zu leben, was eine Demokratie heißen könnte.

Fundamentalistische islamische Kräfte versuchen eine positive Entwicklung in diese Richtung mit allen Mitteln zu verhindern. Deshalb verfolgen sie alles Nichtislamische gnadenlos, so besonders auch die chaldäischen Christen und ihre Familien. Man lässt Ihnen eigentlich nur die Wahl entweder zum Islam überzutreten, besonders hohe Steuern zu zahlen, ohne den ganzen Besitz zu fliehen oder zu sterben.

Es ist aber nicht so, dass es gut wäre, wenn alle Iraker in den Westen gingen, weil so dem Land die Leute verloren gehen, die es für den Wiederaufbau so dringend braucht. Der Westen steht vielmehr in der Verantwortung, den Irakern zu helfen, dass Frieden und Demokratie im Irak endlich möglich werden dürfen:

Gegenüber PI sagte Frau Warda, die 2004 bereits bei Laura Bush eingeladen war und sich heute für Menschenrechte im Irak einsetzt, seit dem Fall des schrecklichen Saddam-Regimes würden die islamischen Fundamentalisten den Islam gegen alle Christen Instrumentalisieren. Die Demokratisierung nach einer so langen Zeit der Diktatur sei ein schweres Erbe, doch dringend notwendig. Endlich hat der Irak die Chance, ein freies Land zu werden.

Die Schuld an den Zuständen im Irak gibt Warda gerade nicht den USA sondern Saddam Hussein, der einen schon vorher falsch geführten Staat mitten in die Katastrophe geführt hat. Die Hoffnung setzt sie darauf, dass Europa mit den USA zusammen versuchen wird, den Irak wieder aufzubauen. Über die Amerikaner verlor sie während des ganzen Gesprächs kein einziges böses Wort.




Kölner Komaschläger frei

Gewalttäter Erdinc H. (l.) verlässt als freier Mann das Amtsgericht Köln.

Da verfiel sogar der Anwalt in ungläubiges Staunen. Andreas Bartholomé hatte für seinen Mandanten Erdinc H., der an Weiberfastnacht 2007 den 44-jährigen Waldemar W. vor den Augen seiner Kinder ohne Grund und ohne Gnade ins Koma und in die Invalidität prügelte, immerhin eine Bewährungsstrafe gefordert.

Richter Hans-Werner RieheDoch Richter Hans-Werner Riehe (Foto links), dem Aussehen und Urteil nach ein Vorzeige-68er-Produkt, ließ den Intensivtäter laufen. Der zeigte keinerlei Reue, hatte zuvor sogar eine ihm von seinem Anwalt nahegelegte Entschuldigung bei dem Opfer mit den Worten „Das geht gegen meine Ehre“ abgelehnt.

Opfer Waldemar W. (44), der nach der Attacke Weiberfastnacht 2007 in ein Koma fiel, versteht die Welt nicht mehr. Sein Anwalt Bernd Neunzig: „Ich bin entsetzt, dass es nicht zu einer Jugendstrafe gekommen ist. In diesem Verfahren war in erster Linie von Täterschutz die Rede.“ (…) Amtsgerichtssprecher Jürgen Mannebeck unternahm danach einen Versuch der Erklärung: „Das Jugendstrafrecht setzt die Schwere der Schuld voraus.“ Und die sei bei Erdinc nicht festgestellt worden. Das Jugendstrafrecht habe in erster Linie erzieherischen Charakter.

„Das Gericht ging von einer fahrlässigen Körperverletzung aus, nicht von einer vorsätzlichen“, so der Sprecher weiter. Außerdem wurden Erdinc der feste Job und die schwangere Freundin positiv angerechnet. „Es wurden keine schädlichen Neigungen festgestellt.“

„Keine schädlichen Neigungen“! Das muss man erstmal auf sich wirken lassen. Noch einmal zur Erinnerung: Erdinc H. wird als Intensivtäter geführt und war kurz vor der Prügelorgie wegen Raubes verurteilt worden. Aber immerhin muss Erdinc zum Bewährungshelfer, ein Anti-Aggressionstraining machen und zum Psycho-Test.

Weniger verständnisvoll zeigt sich die Justiz bei mutmaßlich rechtextrem motivierter Gewalt deutscher Täter:

Im Prozess um den Überfall auf Theaterschauspieler in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) sind drei Angeklagte aus der rechten Szene freigesprochen worden, ein vierter wurde zu zwei Jahren Haft wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Das Amtsgericht Halberstadt, das in Magdeburg verhandelte, sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte mindestens drei Ensemblemitglieder attackiert hatte. Den Mitangeklagten konnte keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden.

Der 23-Jährige hatte als einziger gestanden, die Schauspieler am 9. Juni 2007 angegriffen und einen von ihnen geschlagen zu haben. Er bestritt jedoch ein politisches Motiv. Er wolle aus der rechten Szene aussteigen und über diese aussagen. Der 23-Jährige stand zur Tatzeit noch unter Bewährung. Die drei anderen Angeklagten hatten die Aussage verweigert.

Die Ensemblemitglieder des Nordharzer Städtebundtheaters waren von mehreren mutmaßlich rechtsextremen Schlägern brutal verprügelt worden. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft und der Opfer ordneten die Angreifer die Schauspieler wegen ihres Aussehens der linken Szene zu. Fünf Schauspieler wurden bei dem Überfall schwer verletzt und mussten mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden.

Offenbar müssen wir das eine aushalten, das andere aber nicht. Wir wollen beides nicht aushalten!

» Email an Richter Riehe: hans-werner.riehe@ag-koeln.nrw.de oder poststelle@ag-koeln.nrw.de

Weitere PI-Berichte zum „Kölner Komaschläger“:

» Koma-Schläger: Geheilt!
» Komaschläger: Bowling und Haus im Grünen
» Auch die Schläger von Köln laufen frei herum
» Kölner Komaschläger als Stars bei Spiegel TV
» Kölner Gewaltopfer droht Invalidität
» Samtpfötchen für die Schläger von Köln

(Spürnase: adigalland)




Das Gegenteil von Dialog

Die Ausladung Christine Schirrmachers von einer „Dialog“-Veranstaltung in Österreich wirft bei der Presse die Frage auf, was unter einem „kritischen Dialog“ eigentlich zu verstehen ist, wenn die kritischen Stimmen gar nicht zu Wort kommen dürfen: „Sie werden nicht müde, das Miteinander, den Dialog oder den Weltfrieden zu preisen. Vertreter der Religionsgemeinschaften loben auch gerne die allgemeine Offenheit. Doch wenn es sie selbst betrifft, ist es damit nicht ganz so weit her.“

» Wiener Zeitung: Islamwissenschaftlerin wurde ausgeladen




CSI-Demo: Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht


Mit einer Kundgebung in Bern hat die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) auf die Situation der weltweit 200 Millionen verfolgten und diskriminierten Christen aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit Parlamentariern aller Regierungsparteien, ausländischen Gästen und Kirchenvertretern forderten rund 1000 Demonstrationsteilnehmer die Schweizer Regierung auf, sich stärker für verfolgte Christen weltweit einzusetzen und die Probleme der Islamisierung Ernst zu nehmen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung nahmen sieben Schweizer Nationalräte zum Thema der internationalen Christenverfolgung Stellung: Adrian Amstutz (SVP), Elvira Bader (CVP), Walter Dozé (EVP), Ricardo Lumengo (SP), Werner Messmer (FDP), Claude Ruey (LPS) und Christian Waber (EDU).

Anschließend sprach die Geschäftsführerin von CSI Schweiz, Annette Walter (Foto), über Religionsfreiheit und Menschenrecht. Aus ihrem Referat bringen wir Ihnen ein paar Auszüge:

CSI fordert Glaubens- und Religionsfreiheit für alle Menschen. CSI setzt sich primär für verfolgte Christen ein, hilft aber z.B. im Sudan und jetzt in Burma/Myanmar auch Andersgläubigen.

In über 50 Ländern leiden heute Menschen, weil sie Christen sind: Das darf uns nicht egal sein! Und das ist uns nicht egal, sonst wären wir heute nicht so zahlreich hier. Obwohl manches Mal der Eindruck entstehen könnte, diese schlimme Tatsache kümmere uns nicht. Denn in den Medien und in der Politik hört man beschämend wenig von dieser Tragödie. Deswegen ist es höchste Zeit, dass wir diese dramatische Tatsache endlich zu einem Thema der Öffentlichkeit machen.

Sie (die verfolgten Christen) nehmen die unterschiedlichsten Einschränkungen in Kauf. Das geht von Diskriminierungen z.B. dürfen Christen in vielen Ländern keine höhere Schule besuchen oder sie erhalten nur einfache Arbeitsstellen – bis zu Entführung von Kindern, Vergewaltigungen, Demütigungen und sogar Todesdrohungen, weil sie sich nicht von ihrem Glauben an den Erlöser Jesus Christus, den Sohn Gottes, abbringen lassen wollen. Zahlen über Märtyrer sind sehr schwierig zu eruieren. Ich halte fest: Jeder Einzelne, der wegen seines Glaubens getötet wird, ist zuviel.

Ab heute soll

das Thema Christenverfolgung auch in der Öffentlichkeit, in Politik und Medien grössere Brisanz, grösseres Gewicht haben. Es muss ein Paradigmenwechsel auch in unseren Kirchen stattfinden: Vielen Christen ist das Ausmass der Christenverfolgung nicht bewusst.

Über die Verfolger:

Ein Viertel aller verfolgten Christen leben in atheistischen kommunistischen Regimes. Immer wieder landen Christen, wenn sie ihren Glauben bezeugen, im Gefängnis, in Arbeitslagern oder in der Psychiatrie. In anderen diktatorischen Staaten – Sri Lanka, Laos und auch Burma/Myanmar und einigen Bundesstaaten Indiens – zerstören religiöse Extremisten (Hinduisten, Buddhisten) Kirchen; viele Christen werden entführt, vergewaltigt, getötet.

In zahlreichen islamischen Ländern, wo der grösste Teil der verfolgten Christen lebt, sind die Verfolger weniger die Staaten selbst als vielmehr Hassprediger und aufgewühlte Massen, fanatische Einzelne und Gruppen. Konkret: Wenn z.B. jemand vom Islam zum Christentum konvertiert, wird das als Verrat angesehen; die betreffende Person bringt Schande über die Familie. In der Folge geschieht nicht selten das, was als sog. Ehrenmord bezeichnet wird.

Geben wir einer falschen Toleranz, die Gleichgültigkeit bedeutet, den Laufpass! Unsere Haltung soll von Respekt gegenüber Andersgläubigen geprägt sein. Sie sind jeder Einzelne Geschöpfe Gottes. Aber wir wehren uns gegen alle totalitären Lehren, die die Würde des Menschen missachten und ihm die Freiheit rauben, wie etwa jene Form des Islams, die die Scharia über die Menschenrechte stellen und im Namen dieser Religion in grober Weise gegen die Allgemeine Menschenrechts-Erklärung verstoßen, ja diese mit Füssen treten.

Später äußerte sich Walter ebenfalls zur Politik des iranischen Präsidenten Mahmoud Achmadinedschad und verurteilte mit deutlichen Worten seinem angekündigten Völkermord an Israel.

Die ehemalige Ministerin der irakischen Übergangsregierung Pascal Warda sprach über die leidenden Christen im Irak.

„Meine Heimat ist die Wiege der Christenheit. Ihre Solidarität stärkt unsere Hoffnung, nicht zu Fremden im eigenen Land zu werden.“

In einem Land, wo die Christen ursprünglich einmal die Mehrheit bildeten, sind die Christen heute im Irak eine Minderheit. Viele christliche Familien sind vor den Angriffen der Islamisten geflohen oder mussten untertauchen. 40 Prozent aller Flüchtlinge im Irak sind Christen, obwohl sie nur vier Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Ihre Rede und ihre Aussagen gegenüber PI folgen in einem Sonderbeitrag.

Der ehemalige Sklave Simon Deng hat als Christ im Sudan die Sklaverei am eigenen Leib erfahren. Zusammen mit Hunderttausenden wurde er vom islamistischen Regime im Nordsudan versklavt. Nach deieinhalb Jahren in der Gefangenschaft kam er frei. Auf Grund der Situation in seinem Heimatland forderte er die Christen und die Regierungen in der westlichen Welt auf, sich für die Verfolgten zu engagieren:

Im Gespräch mit PI sagte Deng, das Schlimmste sei, dass die Welt über die Zustände im Sudan schweigt, wobei er nicht, wie viele Europäer über die USA herzieht, sondern gerade Europa in die Pflicht nimmt. Die Weltgeschichte wiederholt sich immer wieder. Es geht nicht um Fragen der Hauptfarbe, sondern um Menschen und Menschlichkeit. Sudan ist vielen Leuten zu weit weg, darum wollen oder können sie nicht sehen, wie der Islam sie auch hier immer stärker terrorisiert und immer mehr die Macht ergreift. Diese Haltung hält Deng für falsch und gefährlich. Er zitiert dabei Präsident Roosevelt, de sagte:

Es gibt nichts wovor man sich fürchten sollte, als vor der Angst selbst.

Europa droht sich durch seine Appeasement-Politik selbst aufzugeben, Beispiele dafür sind bereits in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien greifbar. Europa muss endlich aufwachen oder es wird innerhalb der nächsten zehn Jahre untergehen und zum Sklaven des Islam werden. Ob es einen friedlichen Weg gibt, wagt Deng zu bezweifeln, denn einen Hitler hätte man auch mit Appeasement nicht bezwingen können und die neue erwachten Führer sind schlimm, Deng hat es am eigenen Leib erfahren. Zur Rolle der USA meint er:

Die USA sind unsere Freunde. Wie schnell vergessen wir, was sie alles für uns getan haben. Wir haben ihnen viel zu verdanken.

In einer Bittschrift wurde die Schweizer Regierung aufgefordert, sich international stärker für Religionsfreiheit einzusetzen. Verschiedene Kirchenvertreter überbrachten offizielle Grußworte und äußerten ihre Gedanken zum Thema. Besonders brisant darunter das islamkritische Statement von Dr. Heinz Gstrein:

Der gebürtig armenische Schweizer und SVP-Mitglied Robert (Foto) meinte gegenüber PI, es sei eine Masche der Linken, alle Islamkritiker in eine stumpfe, intellektuell minder bemittelte Ecke stellen zu wollen. Viele wollen die Gefahr, die vom Islam ausgeht auch bewusst nicht sehen und gefährden mit dieser Haltung, die Menschen, die in der Schweiz Schutz gesucht haben. Manchmal sind die Rechten zu hart, manchmal die Linken zu weich. Es gibt auch Leute, die wollen überhaupt nicht integriert werden – die wollen die Sprache nicht lernen. Solche Leute nutzen das System aus und bilden Parallelgesellschaften. Islamkritik ist dabei absolut notwendig und muss erlaubt sein. Das hat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun. Doch wer den Islam kritisiert, muss damit rechnen, angegriffen zu werden. Sei es im Sozialen Umfeld, von „gut meinenden Menschen“ oder tätlich von beleidigten Muslimen. Auch die Familien geraten so leicht in Gefahr.

Zum Abschluss der Veranstaltungen sangen drei syrisch-orthodoxe Geistliche das Vaterunser in der Muttersprache Jesu auf aramäisch: