Rezepte aus dem exklusiven PI-Vorabdruck des am 9. Mai erscheinenden „68er-Kochbuches“. 111 Rezepte vom Abgeordnetengelee bis zum Zensurkompott: Der gewöhnliche 68er versteht vom Kochen noch weniger als von anderen praktischen Tätigkeiten. Gemäß seiner Weltsicht kochen nur niedere Lebewesen, zum Beispiel Frauen am Herd. Außerdem hat er zwei linke Hände und tut sich deshalb mit der Umsetzung schwer.

CDU-Mousse
Die CDU saß früher im Bundestag und war eine Abspaltung der SPD, das kommt bei denen ja häufiger vor. Im Gegensatz zu anderen Abspaltungen der SPD ist die CDU allerdings inzwischen aus der politischen Landschaft verschwunden, und man weiß heute gar nicht mehr, was die CDU eigentlich genau wollte. Wir wissen es leider auch nicht. Nehmen Sie ein paar knallrote Früchtchen, zum Beispiel Hagebutten, und kochen Sie die solange durch, bis sie etwas blässlich werden und orange aussehen. Schütten Sie ein Kilo Speisestärke dazu, damit die abgefärbte Masse nicht zu plötzlich in sich zusammenfällt, vor lauter luftiger Schlüpfrigkeit. Falls Sie mit dem ganzen dann immer noch nichts anfangen können, schicken Sie die krude Mischung einfach in die Ukraine, wo sie vielleicht gebraucht wird, weil Orange in Kiew gerade in Mode ist. Aber tun Sie das der Ukraine nur an, wenn die Mousse bis dahin nicht schon zu ausgelaugt ist.

Döner
Der Döner hieß früher Gyros und bringt keinen 68er zum Kochen, denn er kauft ihn an der nächsten Ecke und isst ihn für sein Leben gern. Döner ist nämlich garantiert 100% politisch korrekt, egal aus welchem Fleisch. Der Döner passt deshalb überhaupt nicht in unser Buch und findet sich hier auch nur als Quotendöner, weil unser Buch sonst nicht durch die 68er-Zensur gekommen wäre, also ein Zugeständnis, wie wir es in ähnlicher Hinsicht bestens aus unserem gewohnten Alltag in 68er-Land kennen. Wir bitten unsere Leser daher um Verständnis.

Evangelische Kirchentagssülze
Die evangelische Kirche gab es früher in Norddeutschland, das heißt in Preußen. Deshalb war sie den 68ern von Anfang an gleich so verhasst, dass sie die evangelische Kirche als erstes unterwandert haben, noch bevor sie damals Bundeskanzler wurden. Die evangelische Kirche stammte von einem gewissen Martin Luther ab, der die Bibel auf Deutsch übersetzt hat, was die 68er ihm bis heute nicht verziehen haben, denn er hätte sie ja auch auf Portugiesisch übersetzen können. Aber ausgerechnet Deutsch! Man weiß heute nicht mehr so genau, an was die evangelische Kirche eigentlich geglaubt hat, doch das wussten sie bei der evangelischen Kirche am Ende auch nicht mehr. Wahrscheinlich waren sie Buddhisten. Diejenigen, die nicht Buddhisten waren, sind zum Islam übergetreten, und die übrigen haben sich verbrannt. Als der letzte Evangelist aus der evangelischen Kirche austrat, hat der Papst dann die Kirchentür hinter ihm zugemacht. Er meinte, diese freundschaftliche Geste sei er dem Herrn Luther einfach schuldig, und er sei nicht nachtragend. Nehmen Sie für die evangelische Kirchentagssülze auf dem nächsten evangelischen Kirchentag ein paar evangelische Kirchentagslieder auf Kassette auf, und legen Sie die Kassette dann in laues Essigwasser mit eingeweichten Blättern Gelatine. Sie können das laue Essigwasser und die eingeweichte Gelatine allerdings auch weglassen, denn die Kassette klingt vermutlich ohnehin schon lau genug und geliert beim Abspielen ganz von selbst. Dauert es Ihnen zu lange bis zum nächsten evangelischen Kirchentag oder haben Sie Zweifel, ob er überhaupt noch stattfindet, können Sie ersatzweise auch die nächste beste Predigt Ihrer Landesbischöfin verwenden. Die ist zwar fast etwas zu lau und geliert Ihnen meist schon bei der Aufnahme, aber Sie wissen dann wenigstens, warum so viele Leute aus der evangelischen Kirche ausgetreten sind, bis sie eines Tages ganz leer war.

Friede-Freude-Eierkuchen
Der Friede-Freude-Eierkuchen war bei den 68ern früher sehr beliebt, genau wie die dazugehörige Friedensbewegung, die allerdings inzwischen auch etwas aus der Mode gekommen ist, seit ausgerechnet Ronald Reagan den Kalten Krieg gewonnen hat, und das, obwohl die Friedensbewegung ihr bestes gegeben hat, um ihn daran zu hindern. Wie wir wissen, ist die Friedensbewegung heute nur noch auf eine Handvoll reiselustiger Ortsvereine zusammengeschrumpft, die gelegentlich nahöstliche Diktatoren und deren zuverlässige Gehilfen besuchen, nachdem die kurdische Bauernfrauen mit Giftgas vergast haben. Frieden ist die Abwesenheit von Krieg. Deshalb haben wir in Deutschland seit 1945 Frieden. Damit das auch weiterhin so bleibt und der Friede uns künftig nicht täuscht, was er ja recht gern tut, sollten wir natürlich keinen Friede-Freude-Eierkuchen backen, sondern uns in Erinnerung rufen, wie Kriege entstehen. Kriege, äußere und innere, entstehen immer aus demselben Grund, und zwar, wenn beim Gegner kein ernsthafter Wille mehr besteht zu verhandeln, da er seine maximalen Forderungen mit ausreichend hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich mit Gewalt durchsetzen kann und auf diese rüde, aber wirkungsvolle Weise keine lästigen Kompromisse einzugehen braucht. Der Gegner setzt beiderseitige Gespräche dann nur noch der Form halber fort und beginnt zugleich zu rüsten, um seine Ausgangsposition für einen Angriff zu verbessern. Wie wir alle spätestens seit dem 1. und 11. September wissen, ist der Angreifer nämlich immer im Vorteil und der Angegriffene schaut ziemlich lange in die Rohre. Die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist also von entscheidender Bedeutung und kluge Strategen kalkulieren ihn weit im voraus. Lassen Sie den Friede-Freude-Eierkuchen also lieber sein. Befassen Sie sich statt mit Träumereien lieber mit Tatsachen. Und besorgen Sie sich einen guten Taschenrechner.

Gesamtschulsüppchen
Das Gesamtschulsüppchen ist ein sehr traditionelles Gericht der 68er und außerdem eine regionale Spezialität aus ihrem Lieblingsland NRW, wo es seit 40 Jahren bekanntlich immer schlimmer zugeht. Die 68er glauben, dass alle Menschen gleich begabt sind und deshalb alle in die gleiche Schule passen. Das ist in etwa so, als ob man glaubt, dass alle Menschen gleich große Füße haben und deshalb alle in die gleichen Schuhe passen. Von diesem seltsamen Glauben sind die 68er schlicht und einfach nicht abzubringen, obwohl jeder aufmerksame Matheschüler spätestens seit der 7. Klasse weiß, dass menschliche Begabung wie jede andere Größe in der Natur grundsätzlich um einen Durchschnitt schwankt und es deshalb immer solche und solche gibt. Sonst wären wir ja alle gleich groß und könnten alle gleich gut oder gleich schlecht Klavier spielen, und wir hätten weder einen so überragenden Fußballspieler wie Beckenbauer noch einen so überragenden Schriftsteller wie Günter Grass. Aber mit derart geringfügigen Abweichungen von ihrer Norm haben sich die 68er noch nie viel aufgehalten, wenn es galt, die Offensichtlichkeit ins ideologische Korsett zu zwängen, und Rechenkünste sind ohnehin nicht ihre Stärke. Also glauben sie weiterhin steif und fest, dass Schuhgröße 40 allen Menschen gleichermaßen passt, und wer eigentlich die Größe 45 braucht, der schlappt bei ihnen durch die Gegend. Und wem Größe 35 bestens stehen würde, holt sich wunde Füße, so wie früher die Frauen in China. Aber das ist den 68ern völlig gleichgültig, selbst wenn man Ihnen zum Beweis am kleinen Zeh die roten Schrammen zeigt. Sie kriegen dann nur wieder ihren Dogmatismus, werden kratzbürstig und reden jeden mit „er“ an. Das Gesamtschulsüppchen sollte ganz und gar durchschnittlich schmecken. Man bekommt es stets in einem Einheitstopf serviert, einerlei, wie groß der Magen und der Hunger ist. Wir empfehlen Ihnen, sich möglichst schon am ersten Tag daran zu gewöhnen, denn es wird bald wieder aufgetischt. Verdrehen Sie also nicht die Augen, wenn Sie es nicht mehr sehen können, sondern tauchen Sie brav Ihren Löffel in die immer gleiche Suppe, weil das so zur Traditionspflege der 68er gehört. Wie das Gesamtschulsüppchen schmeckt, wissen die 68er übrigens selber gar nicht, denn für ihre eigenen Kinder kochen sie natürlich nur das etwas feinere Privatschulsüppchen, vor allem in ihrem Lieblingsland NRW.

Integration süß-sauer
Integration ist eines der vielen unbekannten Rezepte der 68er, die sie streng behütet nur für sich behalten. Selbst nach 40 Jahren haben sie uns noch nicht verraten, was das eigentlich genau sein soll und wie man das macht, und wir wissen deshalb leider bis heute nicht, wie es funktioniert und wozu wir es überhaupt brauchen. Wir haben sogar bei der Auskunft angerufen, aber die wussten es auch nicht. Also sind wir auch nicht klüger als Sie.

Türkeiprinten
Die 68er sind bekanntermaßen sehr, sehr weltoffene Leute und deshalb für alles aufgeschlossen, Hauptsache, es ist nicht deutsch oder sonstwie europäisch. Da trifft es sich gut, dass die Türkei weder noch ist, und deshalb sind wir auch ganz sicher, dass die Türkei von den 68ern bald zum Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ernannt sein wird, sonst wäre die Europäische Gemeinschaft ja eine europäische Gemeinschaft, und das wäre für echte 68er fast so schlimm wie die deutsche Wiedervereinigung. Die Türkei zählt zu den sogenannten Teflonländern, denn es bleibt nichts hängen. Und wenn doch, dann kehren die 68er es mit Schwung unter den Teppich aus dem letzten Urlaub in Antalya oder bedecken es mit dem Morgenmantel des Schweigens. Türkeiprinten werden aus harten oder wenigstens hartnäckigen Nüssen gebacken und sind kein Honigschlecken, auch wenn sie ähnlich überzuckert werden. Man zehrt an diesem Gebäck stets gemeinschaftlich, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Fragen Sie deshalb vorher bloß nicht viel herum und laden Sie auch keine Nachbarn ein, die Sie nur vom Sehen und sonst gar nicht kennen und denen es am nötigen Feingefühl mangelt, um von selbst zu merken, dass man ihre Dazuladung nur der guten Form halber halbherzig dahingeleiert hat, und die obendrein auch keine Rücksicht darauf nehmen, dass der engere Freundeskreis gern unter sich bleiben möchte. Sobald die Runde dann mehr schlecht als recht beisammensitzt, sollten Sie sich natürlich nicht von gesüßten Duseleien verführen lassen, sondern stattdessen scharf darauf achten, dass man nicht am Boden unter Ihren Füßen und Sie nebenbei über den Tisch zieht. Schauen Sie also gelegentlich unter den Teppich, was sich dort verbirgt, und reichen Sie bloß niemandem leichtfertig Ihren kleinen Finger, wenn Sie Ihren Arm behalten wollen, wie das beliebte türkische Sprichwort rät. Hat man Ihnen schließlich etwas aufgetischt, knabbert und schluckt daran jeder schwer für sich. Das ganze ist also eine im Grunde ziemlich unverdauliche und infolgedessen ständig kränkelnde Angelegenheit aus lauter steinigen Brocken, und man braucht nicht alles versucht zu haben im Leben, sondern muss auch lernen, Nein sagen zu können.

Zensurkompott
Das Zensurkompott zählt bei den 68ern zu den beliebtesten Desserts jeder feierlichen Runde, weil es dafür sorgt, dass die Feier weitergeht, obwohl es längst an der Zeit wäre, mit dem großen Reinemachen zu beginnen. Doch wer will das schon, wenn man gerade auf dem Höhepunkt der tollen Stimmung ist. Die 68er achten daher sehr genau darauf, dass niemand außer ihnen Zutritt zum Saal erhält und ohne ihre Billigung zu putzen anfängt. Es gibt zwei Arten von Zensurkompott:

– Das gemeine Allerweltszensurkompott, das die 68er von ihren vielen Delegationsreisen zu nahöstlichen und sonstigen weltweiten Dikatoren bei uns eingeschleppt haben. Bei dieser Variante weist man grundsätzlich jede Kritik schon im Ansatz von sich und schuld ist immer der Bote der Nachricht. Bricht man zum Beispiel auf der Regierungsbank völlig unbekümmert die Verfassung, indem man etwa den Amtseid verrät oder noch mehr, erklärt man einfach jeden, der mahnend auf den Verfassungsbruch hinweist, kurzerhand zum Verfassungsfeind und verbietet ihm das Mahnen per Gesetz. Ein plumpes, aber sehr wirkungsvolles Kompott, das trotz seiner Plumpheit in den meisten diktatorischen Staaten jede wirkliche Opposition erfolgreich mundtot gemacht hat.

– Das raffinierte Selbstzensurkompott ist eine Spur eleganter, denn die Opposition verbietet sich dabei das Mahnen gleich von selbst und erspart dadurch der Regierung das immer etwas peinliche Herumgeknüppel auf der Straße. Dieses Kompott hat sich als Standardvariante in den letzten 40 Jahren allerdings nur in Westeuropa durchgesetzt, denn die nahöstlichen, afrikanischen und sonstigen weltweiten Oppositionsbewegungen waren dazu nie feige genug.

Beide Variationen des Zensurkompotts werden mit Gift und Galle gekocht, den wichtigsten Zutaten im Umgang mit jeglicher Opposition. Sind Ihnen Gift und Galle ausgegangen, greifen Sie einfach zu einem Notbehelf und sagen Sie öffentlich Ihre Meinung. Besorgen Sie sich dann am nächsten Morgen die Lokalzeitung und nehmen Sie das Gift und die Galle aus dem dortigen Kommentar zu Ihrer Meinung. Normalerweise sollten Gift und Galle dann wieder für ein paar Wochen reichen.

Haben Sie also einen 68er in Ihrem guten Hause zu bewirten, raten wir Ihnen, ihm wie bei seinen Politiken stets seine gewohnte Einheitskost vorzusetzen, sonst wird er schnell sauer und riecht entsprechend, und man muss nicht alles erlebt haben. Falls Sie es aber längst satt haben, 68er zu bekochen, sollten Sie sie endlich zum Kochen bringen! Mit diesem Buch wird Ihnen das bestimmt gelingen. Wohl bekomm’s! 240 Seiten, Paperback.

» Den gesamten Vorabdruck finden Sie hier zum Download.

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33 KOMMENTARE

  1. Würde ich meinen Gästen so etwas auftischen, kämen sie sicher gerne wieder. Aber anschließend müsste ich alle Spiegel behängen.
    Ich bleib dann doch lieber beim unakzeptablem Eisbein.

  2. Auch nett:

    Seit 40 Jahren haben die Abgeordneten der 68er eigentlich nur drei wichtige Aufgaben: die Arbeitslosenzahl zu senken, die Schulden abzubauen und die vielfältigen Beglückungen ihrer selbstverantworteten staatlichen Einwanderungspolitik endlich in den Griff zu bekommen. Man braucht keine Fünf Weisen oder sonstigen teuren Berater, um auch als einfacher Bürger darüber im Bild zu sein, dass sie ihren Job in den letzten 40 Jahren nicht sehr erfolgreich erledigt haben

  3. Für die allgemein anzutreffende politische Dummheit gibt es doch plausible Gründe!
    Man hat deutsche Schulen besucht und die Lizenzmedien konsumiert!

  4. Sehr guter Beitrag!
    Ich habe die 68er-Pädagogen als Schüler selbst erleben dürfen. Unterschiede in der Intelligenz
    gab es fortan nicht mehr. Jeder kann jede Schule
    schaffen, wenn er nur „will“ (und nicht von bösen Kapitalisten unterdrückt wird).
    Leistungsschwächere Schüler waren demzufolge
    grundsätzlich faul, und wurden ideologiekonform
    für den Rest der Schulzeit gequält und ins soziale Abseits gestellt!

    68er-Pädagogik der Frühzeit: Ein „echter“
    Fortschritt in Sachen „Humanismus“

  5. Hmm da wird mir auch klar warum die grünInnen Fraktion immer wieder eine Erhöhung der Diäten fordert. Das leuchtet einem ein den Essen nach dem 68ér Kochbuch ist auch eine wirklich ganz schwere Kost. Lach!!!

  6. Ich dachte immer, dass das Lieblingsdessert der 68er diese komische H-Plätzchen sind. Denn die sind alle ständig so verkifft und hirnlos

  7. OT
    Sendung heute um 17:10 und Wiederholung um 23:1o auf n-tv

    Diäten rauf statt Steuern runter
    Selbstbedienung im Bundestag?
    Hans Herbert von Arnim, Verfassungsrechtler und Parteienkritiker, diskutiert mit Ihnen und Leo Busch über Geld, Macht, Recht und Moral. weiter

  8. kann mal eben einer der das kann, bei der überschrift bei?

    „Das 68er Kochbuch – eklusiver Vorabdruck“

    oder soll das so? 🙂

  9. Claudia Fatima kann auf ihren neuesten Empörungsabschuss ein Stück weit stolz sein:

    http://www.claudia-roth.de/29049.0.html?&no_cache=1&expand=78066&displayNon=1&cHash=a2d8020669

    Rechter Zündler gibt auf

    Nach massiver Kritik hat Peter Krause (CDU), Kandidat für den Posten des Thüringer Kultusministers, den Verzicht auf das Amt erklärt. Die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin und Mitglied im Bundesvorstand, begrüßten die Verzichtserklärung von Krause.

    Sie verdeutliche, „warum die Kritik an ihm mehr als berechtigt war.“ Trotz seiner Publikationen „im rechtsradikalen Dunstkreis“ habe sich Krause „ungebrochen stur und frei und jeder besseren Einsicht“ gezeigt, so Roth und Rothe-Beinlich.

    Weiter kritisierten beide den Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU), der entgegen der Kritik an Krauses Publikationen, noch bis gestern an ihm festgehalten habe. „Historische Verantwortung ist für Althaus kein Bestandteil seiner Politik“, so Roth und Rothe-Beinlich. Aufgrund dessen sei ein Politik- und Regierungswechsel in Thüringen „überfällig“. (05.05.2008)

  10. OT:

    Die WELT ONLINE bedient sich Sat-Bilder nach dem System „Green Helmet“ aus dem Libanon.

    Im Kopf des Artikels „Zahl der Toten in Birma steigt sprunghaft“ werden zwei fast identische SAT-Bilder gezeigt. Durch unterschiedliche Vergrößerung und Verschiebung des Bildausschnittes wird eine ungeheure Überschwemmung suggeriert.

    Die große blaue Fläche auf dem rechten Bild ist eine Meeresbucht, die im linken Bild nur am Rande zu sehen ist.

    Wohlweislich sind die Bilder nicht betextet.

  11. #14 Eurabier (08. Mai 2008 16:20)

    Die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich, frauenpolitische Sprecherin und Mitglied im Bundesvorstand, begrüßten die Verzichtserklärung von Krause.

    Sie verdeutliche, “warum die Kritik an ihm mehr als berechtigt war.”

    An Dummheit und Dreistigkeit kaum zu überbieten! Man treibt jemanden mit seiner verlogenen Gehässigkeit zur Aufgabe und nimmt dies noch als Beleg dafür, dass man recht hatte. Das ist fast so, als würde man ein unter Folter abgegebenes Geständnis als einziges Beweismittel anführen und sich für dessen Beibringen noch selber loben.

    Die Krönung dieser Meldung ist aber, dass direkt unter dem Text „Netz gegen Nazis“ steht (entsprechend verlinkt). Hier wird ganz klar ein Kontext zwischen Nationalsozialismus und Peter Krause hergestellt. An seiner Stelle würde ich Roth anzeigen.

  12. 68er Kochbuch? Sehr witzig 😀

    Hier noch ein Vorschlag für den nächsten Band:
    Z wie Zitrusfrucht aus einem gelungenen und lesenswerten Kommentar der FAZ zur Steuerpolitik der BRD.
    „… sieht man, dass die Ledigen die Zitrusfrucht der Nation sind…“. Und die Familien, die Autofahrer, die Selbständigen, die Arbeiter…
    Ausgequetscht
    Allen Zutaten des 68er Zitronensalates noch einen schönen Tag. 😀

  13. #14 Eurabier (08. Mai 2008 16:20)

    Das nennt man Mobbing.
    Eine Spezialität der Linken.

  14. #14 Eurabier

    Sie verdeutliche, “warum die Kritik an ihm mehr als berechtigt war.” Trotz seiner Publikationen “im rechtsradikalen Dunstkreis” habe sich Krause “ungebrochen stur und frei und jeder besseren Einsicht” gezeigt, so Roth und Rothe-Beinlich.

    Eine Formulierung, die an einen mittelalterlichen Inquisitionsprozess erinnert: Krause hat sich geweigert zu widerrufen und sich zur reinen linksgrünen Multikulti-Ideologie zu bekennen. Er will seinen Irrtum einfach nicht einsehen und lehnt es stur ab, Buße zu tun. Tja, dann eben „Scheiterhaufen“.

  15. Ich hatte einen Traum, darin alle 68Politikaster von ihren Parlamentsklebstoffstühlen gefegt würden und es herrschte wieder Demokratie in unserem Land.

    Ich hatte einen Traum, darin alle 68Professoerenschwachmaten von ihren Erhobenenzeigefingerlehrstühlen gefegt würden und es herrschte wieder Gedankenfreiheit in unserem Land.

    Ich hatte einen Traum, darin alle 68Paragraphendrechsler von ihren Beamtenschnarchstühlen gefegt würden und es herrschte wieder Aufbruchstimmung in unserem Land.

    Ich hatte einen Traum, darin die ganze 68Journalje von ihren ChefundRedaktionsstühlen gefegt würden und es herrschte wieder Meinungsfreiheit in diesem Land.

    Ich hatte einen Traum, darin die 68Intendantenrundfunkräte aus ihren Zwangsgebührenpupsersesseln gefegt würden und es herrschte wieder Objetivität in diesem Land.

    Ich hatte einen Traum…….. was man manchmal für ein dummes Zeugs träumt!!!!!

  16. Der 68er kann von mir aus verrecken, zur Not kann man auch noch nachhelfen.

  17. #20 Censor (08. Mai 2008 18:17)

    Die Verhaltensweise Claudia Fatima Roths erinnert an die öffentliche Hinrichtung von Eva Herman durch Johannes B. Freisler!

    Auch Frau Herman wollte einfach nicht den Forderungen Freislers nachkommen und so hat er sie aus der Show geworfen, ein einmaliger Vorgang westdeutscher TV-Gerichte, äh TV-Geschichte!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  18. Auch in Dänemark „empören“ sich wieder die 68er:

    http://www.welt.de/politik/article1978566/Daenische_Partei_schockiert_mit_Burka-Anzeige.html

    Dänemark
    Dänische Partei schockiert mit Burka-Anzeige
    Die Dänische Volkspartei erntet massiv Kritik mit einer neuen Anti-Islam-Kampagne: Sie hat eine Zeitungsannonce geschaltet, auf der eine tief verschleierte Richterin zu sehen ist. 26 Prominente protestierten mit einem Vergleich, der es in sich hat: „Die dänische Gesellschaft hat eine derartige Hetze seit den 30er Jahren nicht erlebt“, heißt es.

  19. Das nennt man Mobbing.
    Eine Spezialität der Linken.

    Leider nicht nur, das kann die Merkel auch recht gut, z.B. beim Merz und einigen anderen.

  20. eure Eltern und Grosseltern müssen euch ja ganz schön auf die Nerven gehen. Tja, das 68er Trauma 😉

  21. Also wenn man die Zensur dort anguckt..
    der Onkel meines Mannes ,war 5 Jahre in russischer Gefangenschaft, der sagte , der Gulag von Stalin ( Gefängniss-Post) lässt grüssen

  22. #32 halali Sorry, aber ich find´s a bisserl an Schmarrn

    also wer 40 Jahre danach und auch noch im Angesicht der SED in Landesregierungen und künftig auch der Bundesregierung immer noch den 68er Mythos bemüht, der hat eine lange Leitung. Das Kochbuch kommt 40 Jahre zu spät. Was wir brauchen ist ein SED Kochbuch – da läuft der Hase nämlich.

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